<![CDATA[skillbyte Technologie Podcast]]>http://podcast.skillbyte.de/http://podcast.skillbyte.de/favicon.pngskillbyte Technologie Podcasthttp://podcast.skillbyte.de/Ghost 4.11Mon, 12 Dec 2022 15:25:34 GMT60<![CDATA[Skillbyte Podcast #64: So funktioniert GIT!]]>Willkommen zum Skillbyte-Podcast! Skillbyte ist Ihr Partner für digitale Exzellenz.

In diesem Podcast geht es um das Thema: So funktioniert GIT!

// Inhalt //
01:00 - Vorstellung
01:39 - Was ist git eigentlich?
04:06 - Besonderheiten von git
05:57 - Nutzung von git in (groß

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Willkommen zum Skillbyte-Podcast! Skillbyte ist Ihr Partner für digitale Exzellenz.

In diesem Podcast geht es um das Thema: So funktioniert GIT!

// Inhalt //
01:00 - Vorstellung
01:39 - Was ist git eigentlich?
04:06 - Besonderheiten von git
05:57 - Nutzung von git in (großen) Teams
09:36 - Der typische git Workflow
11:50 - Repositories klonen mit git clone
12:32 - Änderungen historisieren mit git commit
13:22 - Eigene Änderungen veröffentlichen mit git push
15:32 - Featureentwicklung auf Branches
17:41 - Änderungen in bereits existierende Branches integrieren mit rebase
19:25 - Commits taggen
20:02 - So funktioniert ein Pull/Merge Request
22:06 - Merge Konflikte
24:08 - GitHub und Gitlab

Dezentrale arbeitsweise von GIT: https://de.wikipedia.org/wiki/Git#/media/Datei:SVNvsGITServer_2.png

Git Explained in 100 Seconds: https://www.youtube.com/watch?v=hwP7WQkmECE

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AUTOMATISCH ERZEUGTES TRANSKRIPT

Und man kann sich der Maintainer, also der Verantwortliche für das Ursprungsprojekt, entscheiden, eure Änderungen wieder zurückzuführen in das Hauptprojekt. Das ist natürlich auch ein tolles Erfolgserlebnis, weil potenziell eure Änderungen dann von tausenden, Zehntausenden, hunderttausenden anderen Nutzern da draußen benutzt wird. Herzlich willkommen zu y Podcast Episode Nummer 64. So funktioniert gibt. Abonniert unseren Podcast für mehr spannende Themen aus dem Technologieumfeld, wenn ihr IT Entscheider oder IT Fachkraft seid. Wenn er eine Hörerfrage habt, schreibt gerne eine Email an Podcastet Skill bei D. Und wir freuen uns auch immer über bewährten und ganz besonders über Weiterempfehlung an eure Freunde und Kollegen. Ich bin in der heutigen Podcast Episode alleine und möchte mit euch über das Werkzeug Git sprechen. Ich heiße Maurice. Ich bin Data Engineer und Softwareentwickler bei Skillbyte und zudem auch Podcasthost. Ich setze Software Code Versionierung seit über 20 Jahren ein, habe angefangen mit Subversion und nach einigen Jahren habe ich für circa ein Jahr Mercurial benutzt. Das hat schon einige Features, die auch Git mit sich bringt und nutze nun das Software Werkzeug geht seit über zwölf Jahren in ganz vielen verschiedenen Projekten und Ausprägungen.

Also manchmal benutze ich nur sehr wenig Features von Git und manchmal auch die ganze Featurepalette, die ich euch heute näherbringen möchte. Ich möchte kurz mit euch zum Einstieg darüber sprechen, was Git eigentlich ist. Im Jahr 2005 hat der damalige Linux Körner Entwickler Linus Torvalds den Gedanken gehabt, ein neues Quellcode Management Software System zu implementieren. Es gab Probleme mit dem bisherigen und er wollte einfach eine neue Implementierung durchführen, hat dies auch getan und innerhalb von wenigen Wochen stand die erste Softwareversion von GIT zur Verfügung. Ursprünglich für die Linux Kernel Entwicklung gedacht, was natürlich ein großes Projekt mit Millionen Codezeilen ist und auch mit vielen, vielen 1000 Menschen auf der ganzen Erde, die zusammenarbeiten müssen, ist das natürlich schon eine große Anforderung an so ein Softwaresystem. Generell ist Git zur Versionierung von Software Quellcode entworfen worden, also der Versionierung von Textdateien. In den Textdateien steht auch Computercode drin und hat sich mittlerweile. Im Jahr 2022 befinden wir uns aktuell auf breiter Front durchgesetzt. Theoretisch könnte dir damit auch Binärdaten versionieren, also Photoshop Dateien, Bilddaten usw. Das wird auch in vielen Projekten gemacht, Teilweise die wirklichen Stärken oder viele, viele Stärken kann Git aber nur ausspielen, wenn man es für Textdateien in Anführungszeichen einsetzt.

Das können Softwarequellcode sein, das können auch einfach normale Texte sein, Dann Texte zum Beispiel. Das wird alles davon abgedeckt. Der Linux Kernel, den haben wir schon angesprochen, der wird natürlich mit Git entwickelt und seit 2017 auch das Microsoft Windows Betriebssystem, was ja sehr bekannt ist. Und das muss man sich vorstellen, das war natürlich ein großer Schritt von Microsoft, von einem eigenen System dann auf Git umzustellen, was ja aus der Linux Welt kommt. Und lange waren beide Welten, die Linux und die Microsoft Windows Welt verfeindet bzw. konnten sich nicht gut riechen. Ich habe eine Statistik gefunden auf OpenHAB. Im April 2019 verwendeten rund 69 % aller dort registrierten Softwareprojekte Git. Damit dominiert Git mit großem Abstand die Code Versionierung Charts. Der nächst platzierte ist Subversion mit nur 25 % und das dürfte sicher. Seit dem Jahr 2019 dürfte sich das Verhältnis noch weiter zu Git verschoben haben. Es gibt große Plattformen, GitHub, die bestimmt GitHub kommen oder GitHub gibt es auch, wo Open Source Projekte ihren Quellcode speichern und dieser wird dort auch weiterentwickelt. Also das ist quasi sind Hosting Plattformen auf den Quellcode von privaten Softwareprojekten und auch öffentlichen Projekten weiterentwickelt wird.

Okay, jetzt habt ihr ein bisschen Hintergrundinformation. Was ist denn das Besondere an Git? Ein ganz besonderes Feature bei Git ist, dass es dezentral arbeitet. Das heißt, man kann im Grunde fast alle Funktionen nutzen, ohne dass man einen permanenten Onlinezugang benötigt. Damit kann man zum Beispiel im Flugzeug entwickeln oder unterwegs, wie auch immer, wo auch immer man gerade ist und hat trotzdem eine Versionierung, kann Commits machen, kann in der Historie nachschauen von gewissen Dateien, ohne dass man verbunden sein muss. Dazu gibt es ein tolles Bild in der Wikipedia, das packe ich euch unten in die Shownotes zu dieser Podcastepisode. Damit kann man also auch alleine verwenden, wenn man nicht im Team arbeitet. Und dort ist es auch hilfreich. Man hat zum Beispiel das ist eine sehr große Erleichterung. Man muss keine Angst vor dem Löschen haben, wenn man zum Beispiel in Projekten große Umbauten macht und einfach alte Klassen löscht, die man nicht mehr benötigt. Normalerweise hat man vielleicht Angst, verschiebt die in Ordner, dass man zur Not noch mal nachgucken kann, dass diese Angst muss man nicht haben.

Man kann die Datei einfach löschen, wenn sie versioniert ist und kann in der Historie zurückspringen und dann erscheint die Datei wieder. Oder man kann schauen, was stand da drin. Das heißt, man kann völlig angstfrei entwickeln, auch große Umbauten machen. Man kann in der Story nachschauen von jeder einzelnen Datei, die versioniert ist. Wie hat sich die entwickelt? Über die Zeit? Man kann auf eigenen Branches, da kommen wir gleich noch zu etwas testen, also beispielsweise ein Versionsupdate einer bestimmten Bibliothek in der Datenbank. Zum Beispiel. Oder eine experimentelle Funktion implementieren, ohne Angst etwas kaputt zu machen an dem Hauptstamm. Also man kann sich sehr frei bewegen als Softwareentwickler. Das gleiche würde natürlich auch gelten, wenn ihr beispielsweise ein Buch schreibt und ihr eine Textdatei habt. Auf der Festplatte und schreibt euer Buch in dieser Textdatei, dann könnt ihr natürlich auch dort wieder zurückgehen. Im Kapitel Löschen habt die dann aber in der Versionierung drin usw. Also auch da ist es ja praktisch. Die gesamte Leistungsfähigkeit entsteht aber erst, wenn man Git in Entwicklungsteams einsetzt.

Also wenn mehrere Leute gleichzeitig an einem Code Repositorium, also an einer Codebasis arbeiten. Also die Entwickler können ohne Angst zu haben, an allen möglichen Stellen im Code Änderungen vornehmen. Das ist ganz typisch passiert das zum Beispiel, dass die Fronten Entwickler ihren Teil weiterentwickeln, die Backend Entwickler ihren Teil weiterentwickeln und das eben zusammengeführt werden kann, einfach durchgeht, dass verschiedene Module von verschiedenen Mitarbeitern betreut werden. Auch teilweise können die Leute gleichzeitig an einem Modul arbeiten. Das ist auch kein Problem. Und viele, viele dieser Änderungen können von Git automatisiert zusammengeführt werden. Es kann auch sein, wenn genau die gleiche Codezeile beispielsweise von zwei unterschiedlichen Entwicklern editiert wurde und das System jetzt nicht entscheiden kann. Was ist denn die richtige Zeile oder wie kann ich die Änderung zusammenführen? Da muss der Mensch helfen, das spreche ich gleich auch noch mal an. Das sind die sogenannten Merge Konflikte. Aber generell in 98 % der Fälle schafft das System das komplett autark, diese Änderungen zusammenzuführen. Und man muss überhaupt keine Angst haben, dass Änderungen verloren gehen, beispielsweise Versioningsysteme. Dazu gehört Git, aber auch Subversion und ältere Systeme wie CVS Conversioning System sind der Grund, warum heute so effektiv und effizient Software gemeinsam überhaupt entwickelt werden kann.

Also über das Internet, über mehrere Zeitzonen hinweg, in globalen Teams auf unterschiedlichen Kontinenten, die teilweise auch tausende Mitglieder haben können. Der Linux Kernel zum Beispiel wird von tausenden freiwilligen Entwicklern entwickelt, die alle ihre Änderungen zusammenführen müssen der Grafikkarten, Treiber, Entwickler, die Systementwickler, Entwickler und und und und und USB Subsystem Entwickler. All diese Änderungen werden zusammengeführt oder müssen zusammengeführt werden. Und ohne ein Code Versionierungssystem wie GIT wäre das überhaupt nicht möglich, weil der Arbeitsaufwand riesengroß wäre. Das heißt, eine sehr, sehr große Wertschöpfung entsteht erst dadurch, dass man eben im Team einsetzt. Hat man eine Online Netzwerkverbindung, kann man eben die Änderungen, die man lokal gemacht hat auf seinem Rechner. Wir haben ja eben schon gesehen, das geht auch ohne Netzwerkverbindung funktioniert. Kann man diese Änderung auf andere Repositorien pushen, also zum Beispiel die Änderungen, die man gemacht hat, wieder in ein Ursprungs repositorium zurückzuführen. Beispielsweise wenn man sich an einem Open Source Projekt beteiligt, liegt das Ursprungs repositorium oft bei GitHub oder einem anderen Githoster. Manchmal lohnt es auf die eigene Festplatte zunächst oder SSD arbeitet darauf meistens auf einem Branch.

Macht eine Änderung, passt das für sich an und wenn man diese Änderungen in der Community wieder zurück zur Verfügung stellen möchte, kann man diese Änderung pushen. Auf GitHub geht diese Änderung dann wieder zurück und dann kann sich der Maintainer, also der Verantwortliche für das Ursprungsprojekt, entscheiden, eure Änderungen wieder zurückzuführen in das Hauptprojekt. Das ist natürlich auch ein tolles Erfolgserlebnis, weil potenziell eure Änderungen dann von tausenden, zehntausenden, hunderttausenden anderen Nutzern da draußen benutzt wird und zum Einsatz kommt. Also im Falle des Linux Kernel sind es Millionen von Usern, die unser Code verwenden, wenn der Quellcode in den Hauptzweig zurückgeführt wird. Das heißt, die dezentrale Organisation von Git Repositorien ohne den permanenten Zwang zur Onlineverbindung ist eine große Stärke. Jeder kann autark arbeiten und auf Anforderung, wenn die Internetverbindung besteht, kann man eben diese Repos wieder zusammenführen. Okay, wunderbar. Jetzt haben wir so einen groben Überblick, was Git ist, also ein System zur Quellcode Verwaltung, was man allein und im Team benutzen kann und was es ermöglicht, in sehr, sehr großen Teams verteilt zu arbeiten.

Wie sieht denn ein typischer Workflow aus? Da haben wir jetzt schon einige Punkte angesprochen, um ein Git Workflow selber durchlaufen zu können, zum Beispiel auf eurer eigenen Kommandozeile. Ist es zunächst notwendig, euer eigenes Betriebssystem jetzt zu installieren? Das ist sehr einfach, denn Git gibt es für fast alle Betriebssysteme, die in der Breite vorkommen. Also natürlich Microsoft, Windows, Linux, Mac. Überhaupt keine Frage. Müsst ihr einfach nur googeln und findet sofort die Installationsdateien. Es gibt ein sehr ansprechendes Video, was in 100 Sekunden den GitWorkflow zeigt und einige Beispiele aufführt. Das packe ich euch auch unten in die Shownotes zu dieser Podcastepisode. Das könnt ihr in einer ruhigen Minute oder in ruhigen 100 Sekunden gerne mal anschauen. Und wenn ihr euer Betriebssystem installiert hat, kann man auch schon loslegen. Im Grunde am besten öffnet die Kommandozeile und erstellt ein eigenes Verzeichnis. Work zum Beispiel oder test oder git und innerhalb des Verzeichnisses ruft. Dann gibt init auf zwei Wörter, die einfach git sagen. Dieses Verzeichnis möchte ich unter Kontrolle bringen. Das war es schon.

Jetzt könnt ihr Dateien diesem Verzeichnis hinzufügen. Und wenn ihr alle Dateien habt, zum Beispiel eine Textdatei oder mehrere Quellcode Dateien, könnt ihr die hinzufügen einzeln auf der Kommandozeile mit git add, dateiname oder git Punkt. Wenn ihr noch in dem Verzeichnis steht, dann werden alle Dateien in dem Verzeichnis hinzugefügt und ab nun sind die Dateien versioniert und git kümmert sich darum. Das heißt jetzt aber nicht, dass jede Änderung automatisch protokolliert wird, sondern an einem gewissen Punkt macht ihr einen Commit und die Commits werden historisiert. Was man auch noch sagen sollte, ist, dass nicht alle Dateien versioniert werden sollen. Also wenn ihr eine typische Projektdatei habt, dann kann es ja sein, dass darunter auch temporäre Dateien liegen. Lokale Einstellungen, die nur euren Codeeditor betreffen oder euren PC betreffen. Zum Beispiel baut das Java Home liegt. Das möchtet ihr natürlich nicht einchecken und diese Dateien würdet ihr nicht Mitglied hinzufügen, weil die nur für euch gelten und euren Rechner und eure Settings notwendig sind und nicht für gegebenenfalls andere Entwickler, die auch an dem Projekt arbeiten.

Das ist ganz, ganz wichtig. Jetzt haben wir gelernt, wie man ein Verzeichnis unter git Version skontrolle nimmt, inklusive der Dateien einer Alternative. Und das ist ehrlich gesagt der häufigere Fall ist, dass es schon ein Repositorium gibt, etwa in eurer Firma, wo ihr drauf arbeiten möchtet, oder ein Repositorium von GitHub. Com Ein Open Source Projekt beispielsweise besteht bereits. Dann würde man das ository klonen, damit man eine lokale Kopie davon erhält. Dafür gibt es den Befehl git clone und dann Leerzeichen dahinter paketurl oder https url wird der Pfad zum Repositorium angegeben. Den könnt ihr auch bei GitHub immer ablesen oben und dann wird eine lokale Kopie von dem Repositorium, was auf GitHub gehostet ist, auf euren Rechner übertragen, wo ihr dann wieder völlig autark arbeiten könnt. Jetzt könnt ihr Dateien ändern Textdateien, Source Code, Dateien, XML, Dateien, Marker down Texte usw.. Wenn ihr mit den Änderungen dann immer zufrieden seid, also beispielsweise habt einen weiteren Absatz Dokumentation in eine Textdatei geschrieben und entschließt euch Ja, das ist jetzt ein guter Zeitpunkt, um einen Comic zu machen, also um diese Änderung zu historisierend.

Dann würdet ihr mit git commit ein absetzen. Dann müsst ihr noch eine Commit message eingeben. Die Message sehen dann alle. Das heißt, hier ist es ganz, ganz wichtig, dass er einen aussagekräftigen Text eingibt, also was ihr gemacht habt. Edit Documentation for function zum Beispiel. Und diese Nachricht könnt ihr dann bestätigen. Jetzt ist ein Commit erzeugt und stellt euch vor, ihr arbeitet jetzt den ganzen Tag an diesem Quellcode Repositorium. Es stellt immer weiter Commits, wenn ihr einen Arbeitsschritt erreicht habt und dann entsteht eben diese Commit Historie. Ganz wichtig an dieser Stelle diese Änderungen, diese Commits sind bisher nur lokal in eurem eigenen Repository auf eurer eigenen Festplatte bzw. SSD vorhanden. Es ist aber meistens so, wenn man mit anderen zusammenarbeiten möchte, dass man die Daten auch auf einen zentralen Server hochladen möchte, pushen und um dann eben diese Änderungen den anderen Teammitgliedern wieder zur Verfügung zu stellen. Der Push kann auf den GitHub Server erfolgen. Das kann auf einen Firmenserver erfolgen, wo das Firmen Repositorium liegt, je nach Einsatzzweck. Die Bezeichnung für dieses Remote Repositorium, also etwa auf GitHub oder dem Firmenserver ist genau das Remote Repo oder Origin spricht man auch von.

Also man pusht seine Änderungen zurück auf Origin oder auf das Remote Repo. Wir haben jetzt alleine arbeitet, sind die Änderungen, die man macht und die Commits, die man macht relativ unspektakulär. Dennoch, wie eben schon angesprochen, hat man natürlich dann alle Versionen einer Datei und kann immer wieder zurückspringen. Das auch, wenn man ganz alleine an einem Source Code arbeitet oder an einem Buch oder einem Text, würde ich empfehlen, dass man auch da Commits macht, um Sicherungspunkte zu haben. Wenn man abends beispielsweise seine Arbeit speichern möchte. Einfach zu schauen, wie hat sich eine Datei über die Tage entwickelt. Das lässt sich auch für Dokumente, also beispielsweise Dokumente oder Präsentationen, nutzen. Dann hat man keine. Wir kennt das vielleicht, dass man ein Dokument hat, eine Präsentation, dann heißt man Final Final zwei wirklich Final 123 final, weil man immer noch eine neue Version macht. Das muss man mit Git nicht machen, sondern man überschreibt die Datei immer und kann dann eben ein Commit ausführen und kann beliebig in der Zeit zurückspulen, um sich die alten Versionen von vorgestern oder so dann wieder zu holen.

Bei Binärdokumenten wie Präsentationen oder Microsoft Word ist es oft leider so, dass man nicht zwei Dokumente nebeneinander halten kann und die Unterschiede erkennen kann. Auch bei Photoshopdateien wäre das nicht so einfach möglich, das es bei Textdateien sehr einfach möglich. Deshalb ist Git am geeignetsten, wenn man mit Textdokumenten im Master Downfall XML Software Source Code arbeitet. Aber auch alleine um das abzuschließen kann man Commits machen in seinem lokalen Repo, um seine Arbeit zu protokollieren. Würde ich auch empfehlen. Man gewöhnt sich dran und später, wenn man im Team entwickelt, ist der Sprung nicht mehr so groß und man hat sich schon an den. Gewöhnt. Wenn man nun mit mehreren Entwicklern im Team arbeitet, gibt es noch weitere Funktionen, die die Arbeit vereinfachen. Potenziell können ja Tausende von Menschen an so einem Open Source Repositorium arbeiten und Funktionen erweitern. Und das passiert auch bei großen Open Source Projekten wie dem Linux Kernel oder verschiedenen Apache Projekten. Und man kann von der Hauptversion, die ihr direkt seht, das wird Hauptzweig genannt oder man kann man ab Branchen. Also da hilft euch das eingangs erwähnte Video, was diesen Workflow zeigt.

Wenn ihr das würde ich immer empfehlen, ein eigenes Feature entwickeln möchtet oder eine Änderung entwickeln möchtet und ihr wisst, dass sie mit mehreren im Team arbeitet, dann macht einen eigenen Branch, der nur für euch da ist oder für nur dieses Feature da ist, wo dann ihr und eure Kollegen darauf arbeiten können. Die Eigenentwicklung findet dann auf dem Branch statt. Nennen wir ihn mal Feature eins. Hier ist man dann alleine oder mit den anderen Kollegen unterwegs, dieses Feature umzusetzen. Wenn das Feature fertiggestellt wurde, zum Beispiel in fünf Commits, können diese Änderungen dann wieder in den Hauptzweig Main zurückgeführt werden. Man spricht in diesem Fall auch von einem. Also man Branch von dem Hauptzweig ab, macht seine eigenen Änderungen und die Änderungen. Wenn sie denn fertig sind, macht man die eben zurück in den Hauptzweig. Und meistens ist es dann so, dass dieser Hauptzweig, also Main, wird dann auf das Testsystem ausgespielt oder vielleicht sogar auf das Produktionssystem auf ausgespielt. Man kann auch einzelne Commits dann eben releasen oder mit einem Tag versehen. Dann steht an dem Tag zum Beispiel dran, dass es einfach nur ein Zeiger auf einen Commit Release eins, so dass man dann diesen speziellen Commit weiß, dass dieser released werden soll.

Das ist auch noch ein Vorgehen, aber das sind auch nur Details. Ganz wichtig ist, dass ihr euch vorstellt, wie man von dem Haupttentwicklungsstamm sozusagen abzweigt, eigene Entwicklung macht und wenn die eigene Entwicklung abgeschlossen ist, kann die wieder zurückgeführt werden von diesen Zweigen. Von den Branches kann es beliebig viele geben, also das Können einer sein, zehn Hunderte, wenn ihr 100 Features gleichzeitig entwickelt. Und bei großen Softwareprojekten wird das sicher der Fall sein. Dann gibt es 100 Bridges oder mehr als 100 Branch. Jetzt nehmen wir mal an, wir brauchen zur Implementierung von eurem Feature eine Woche und innerhalb dieser einen Woche gelangen aber Änderungen Merkies von anderen Features auf den Hauptstamm. Also dann habt ihr diese Änderungen natürlich nicht auf eurem Branch, weil ihr ja schon vor einer Woche abgebrochen habt oder abgezweigt habt. Diesen neuen Code Bugfixes zum Beispiel oder auch neue Features oder neue Bibliotheksfunktionen von allen Kollegen möchtet ihr dann auch auf eurem Entwicklungs Branch haben? Dann könntet ihr die Änderung aus Main in eurem eigenen Arbeits Branch. Wir hatten ihn Feature eins genannt wieder rein Möhrchen.

Somit bekommt ihr dann den frischen Code von Main dann auch in euren Arbeitsbereich rein. Es gibt auch noch die Möglichkeit des Rebays. Das würde jetzt aber zu weit führen in dieser Episode anzusprechen. Macht aber im Grunde das gleiche. Also führt die Änderungen aus dem Hauptzweig in euren Entwicklungszweig nur beim Rebase. Jetzt spreche ich es doch an, ist die Zeithistorie eine andere. Da werden die Änderungen nicht einfach rein gematcht, sondern euer Branch wird auf die Spitze des Hauptzweiges des Man Branch ist wieder aufgesetzt, so dass man eine saubere Commit Historie hat. Wenn euch der Rebeis interessiert oder das Zurückmelden interessiert, würde ich auch hier empfehlen, euch noch mal dediziert zu informieren. Das ist einfach viel einfacher. Wenn man das Video anschaut und visuell dann da durchgeführt wird, dann versteht man das sehr leicht, auch wenn das jetzt rein auf der Tonspur sich sehr komplex anhört. Kurz noch mal zusammenfassend Wenn er eine neue Funktion implementiert, dann erstellt ihr einen Branchenarbeitet auf diesem Branch, führt die Änderungen hinterher auf den Hauptstamm, also auf mein zurück. Mein enthält dann alle getesteten Funktionen und wird dann entsprechend auf das Test oder Produktionssystem ausgerollt.

Meistens, wenn man einen speziellen Commit hat und sagt okay, diesen möchten wir jetzt auf das Produktions oder Testsystem ausrollen, dann wird dieser Commit getaggt. Das könnt ihr euch vorstellen. Wirklich wie eine Lasche, die einfach an ihm dranhängt, wo dann draufsteht Release eins oder ein beliebiger Text. Die Tags sind einfach nur dazu da, Commits zu kennzeichnen, damit man den Commit wiederfindet. Wenn man einen Comet One Tag hat, hat ein Comet einen sehr langen Hash. Darüber ist er auch eindeutig identifizierbar. Aber das macht natürlich nicht so viel Spaß, diese langen Hashes zu suchen und rauszusuchen, sondern da hängt man dann einen Tag dran mit einem Namen, den man frei vergeben kann, um einfach mal deutlich zu machen, worum es sich bei diesem Commit handelt. Ein weiteres Konzept ist der sogenannte Pull Request oder Merge Request. Den möchte ich auch noch mal erklären. Meist läuft das so. Ich habe jetzt gerade eben gesagt, wenn ihr euer Feature auf eurem Branch fertig entwickelt habt, dann merkt ihr, dass zurück in den Main.

In der gelebten Praxis ist es etwas anders und zwar stellt ihr eine Anfrage euer Feature zurück in den Main Stamm zu machen. Und jetzt schaut ein Kollege. Darüber. Guckt eure Änderungen noch mal an, hat gegebenenfalls Anmerkungen und Verbesserungsvorschläge und ihr unterhaltet euch darüber. Ihr macht gegebenenfalls Änderungen zusammen, bevor dann diese Funktion zurück in mein gemacht wird. Im Grunde macht man das Vier Augen Prinzip oder sechs Prinzipien, nachdem wie viele Personen darüber schauen sollen. Eine Qualitätssicherung, ein Pull Request oder ein Request ist eben genau das. Ihr stellt einen Request, eine Anfrage. Okay, ich würde meinen Feature eins Branch gerne in den Main Stamm zurück merken. Liebe zweite Person, schau doch bitte noch mal drüber und nicke meinen Code ab und erst dann erfolgt der Marsch in den main Branch. Das heißt man öffnet sozusagen eine Anfrage, eine zweite Person schaut drüber und nickt dann diesen Code ab. Im Grunde wie eine Kontrolle für euch selber und auch die zweite Person. Im Zuge des Wissenstransfer lernt dann, was ihr da gemacht hat und wie euer Feature funktioniert.

Sollte natürlich dann auch eine technische Person sein. Nichts anderes ist ein Pull Request. Ich kann sich ja vorstellen, wenn ihr beim Open Source Projekt entwickelt und ihr habt ein tolles neues Feature implementiert auf eurem Branch und habt das in eurem GitHub Repo implementiert. Aber in dem Hauptprojekt in der Quelle ist es noch nicht drin, dass ihr dann den Maintainer des Hauptprojektes anschreibt und sagt Puzzle durch meine Änderung ein Pull Request aufmachen, dass er eure Änderung ziehen möge und die dann wiederum in seinen Haupt repositorium integriert, damit das ihm allen Nutzern des Open Source Projektes zugutekommt und nicht nur den Leuten, die genau euren Source Code benutzen. Das ist ganz wichtig. Ein weiteres Thema, was ich noch ansprechen möchte, sind die sogenannten Merge Konflikte oder merge conflicts. Wir haben ja eben den positiven Fall besprochen. Ihr seid mit eurem Feature fertig, Ihr möchte die Änderungen zurück in den Hauptmeinstamm Morgen klickt auf mich und das geschieht einfach so ohne Probleme. Jetzt kann es natürlich sein, dass ein anderer Mitarbeiter, ein anderes Teammitglied, genau die gleiche Stelle im Code verändert habt wie ihr bei euerm Feature.

Also stellt euch vor, nicht beim Source Code, sondern schreibt ein Buch und in dem ein Stamm gibt es einen Satz, der heißt Ich magister grünes Eis und ihr habt den Satz geändert Ich mache blaues Eis und ein Kollege hat den Satz geändert auf Ich magister rotes Eis. Jetzt haben wir die Situation, wenn die beiden Änderungen zusammengeführt werden und ihr beide sozusagen den Satz Ich mal grünes Eis gelesen habt und ihr macht die Änderung wieder zusammen, weiß das System nicht. Ja, was gilt denn jetzt? Blaues Eis oder rotes Eis? In dem Fall würde ich jetzt sagen, ich habe hier einen Merge Konflikt. Lieber Mensch, du musst mir helfen bei den meisten git Implementierung. Wenn git integriert ist in Visual Studio Code oder auch in Intellj, dann geht eine Maske auf, ein diffuser und euch wird links und rechts, wenn die beiden Versionen nebeneinander gehalten und dann sagt Git okay, was möchtest du denn zu blaues Eis oder rotes Eis? Lieber Mensch, du musst entscheiden. In dem Fall musste ich dann mit eurem Kollegen abstimmen und schauen okay, was wollen wir denn jetzt da haben?

Softwaretechnisch kann man das eben nicht auflösen. Wenn die Änderungen dann. Wenn ihr die mithilfe eurer Kollegen gelöst hat, kann man dann sagen okay, ich mache blaues Eis ist die richtige Version oder Ich magister rotes Eis, ist die richtige Version und geht dann helfen, dass die Änderungen korrekt übernommen werden können. Auch da gibt es eine tolle Visualisierung. Das geht Wort Fluss in der Wikipedia auch diesen Link packe ich euch in die Shownotes unten zu dieser Podcast Episode. Jetzt haben wir viele Themen besprochen Branching, Marketing, Repizing, Tasks, Merch, Conflicts und deren Auflösung sind wir durchgeflogen. Ich würde wirklich empfehlen schaut euch die Videos und die Informationen, die ich als Links zu dieser Podcast Episode hinzu packe, noch an.. Als letztes Kapitel möchte ich noch kurz Services ansprechen. Wir haben schon über GitHub gesprochen. GitHub kommen. Meine ich damit. Viele Open Source Projekte lagern ihren Source Code dort. Ihr könnt diese Projekte forken, das heißt das Repositorium komplett übernehmen, in eurem eigenen Bereich darauf Änderungen durchführen und das nach eurem Gusto anpassen.

Das passiert auch regelmäßig und diese Änderungen können dann über Request zurückgeführt werden in das Hauptprojekt, wenn ihr das möchtet, oder wenn der Besitzer des Hauptprojektes das möchte bei GitHub zusätzlich, desto mehr Code ihr bearbeitet, selbst schreibt, Commits macht und bei bestehenden Projekten mitarbeitet. Das kann natürlich auch passieren und das ist eigentlich der häufigste Fall, dass man sich ein Projekt nimmt, was schon existiert und implementiert dann eben Features dazu, die man braucht. Dann bekommt ihr sogenannte Badges dafür von GitHub, also kleine Belohnungen, die zeigen Ihr seid sehr fleißig, sammelt viele Sterne und integriert euch gut in der Community. Da gibt es dann ein Belohnungssystem. Die meisten Repositorien bei GitHub kommen, sind offen, aber man kann dort natürlich auch geschlossene Repos anlegen. Also eure privaten Projekte oder Projekte könnt ihr auch nur für euch oder Authentifizierung Benutzer zugängliche Repositorien anlegen. Bitte beachtet dann das GitHub dann kostenpflichtig wird. Das ist nicht teuer und lohnt sich meistens viel mehr als ein eigenes Repositorium oder einen eigenen GitHub Server aufzusetzen. Aber ich wollte es nur gesagt haben.

Meistens. Wenn ihr für Firmen arbeitet, die Software entwickeln, haben die schon ein internes System um git Repositorien zu hosten. In den letzten Jahren ist mir immer mehr GitLab untergekommen, also nicht GitHub, sondern GitLab. Das ist ein anderes Produkt, was vielfach intern auch eingesetzt werden kann von Firmen und dann auch für eigene Projekte verwendet wird. Das funktioniert total ähnlich wie GitHub. Wenn man das eine benutzen kann, kann man auch das andere benutzen und findet sich sofort zurecht. GitHub ist halt eher für die Community da draußen und GitHub ist eher für interne Projekte. Man kann aber auch beides wechselseitig benutzen, da gibt es keine Präferenz. Um einen ganzen Software Lebenszyklus abzubilden. Ist natürlich nicht nur Versionskontrolle erforderlich, sondern auch noch Continuous Integration continuous delivery. Also wenn zum Beispiel eine Source Code Änderung erfolgt ist, kann ja sofort aus dem Off dem Testsystem ausgespielt werden. Dieses Kapitel lasse ich hier weg, weil ich mich eben auf Git konzentrieren wollte und euch da einen groben Überblick geben möchte, was man alles machen kann und warum dieses Werkzeug die Source Code Welt im Sturm erobert hat in den letzten Jahren, weil es im sehr mächtig ist kostenfrei ist.

Open Source ist auch immer wieder noch neue Funktionen hinzukommen, obwohl es super ausgereift ist und auch große Projekte mit vielen vielen Millionen Zeilen Code damit umgesetzt werden können. Wenn unsere Zuhörer Fragen haben, schickt uns gerne eine Email an Podcast etc. Wir freuen uns immer über Bewertungen und ganz besonders über Weiterempfehlung an Freunde und Kollegen. Abonniert unseren Podcast und schaut auf Skillbyte.de vorbei. Vielen Dank!

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<![CDATA[Skillbyte Podcast #63: Endgegner IT-Einkauf]]>Willkommen zum Skillbyte-Podcast! Skillbyte ist Ihr Partner für digitale Exzellenz.

In diesem Podcast geht es um das Thema: Endgegner IT-Einkauf

// Inhalt //
00:50 - Vorstellung Volker Lopp - Der IT-Einkäufer
04:16 - So funktioniert der IT-Einkauf
06:40 - Beschaffung von Beratungsleistungen mittels IT-Einkauf
09:

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http://podcast.skillbyte.de/skillbyte-podcast-63-endgegner-it-einkauf/6372a3cb103e440001df8899Mon, 14 Nov 2022 20:30:06 GMT

Willkommen zum Skillbyte-Podcast! Skillbyte ist Ihr Partner für digitale Exzellenz.

In diesem Podcast geht es um das Thema: Endgegner IT-Einkauf

// Inhalt //
00:50 - Vorstellung Volker Lopp - Der IT-Einkäufer
04:16 - So funktioniert der IT-Einkauf
06:40 - Beschaffung von Beratungsleistungen mittels IT-Einkauf
09:14 - IT-Einkauf aus Perspektive eines IT-Beratungshauses
11:15 - Idealer Umgang mit Partnerfirmen durch Rahmenverträge des IT-Einkaufs
13:12 - Verhandeln von Tagessätzen
15:37 - Preise für hochqualifizierte IT-Berater sind schwer durchzusetzen
17:40 - Interne Interessenskonflikte im IT-Einkauf
19:36 - Benchmarks für IT-Einkäufer
21:25 - So unterstützen IT-Beratungsfirmen den IT-Einkauf optimal
23:50 - IT-Einkauf Trend: Near- und Offshoring
27:30 - Das Thema Arbeitnehmerüberlassung / ANÜ
33:36 - IT-Einkauf Trend: Professionalisierung & Digitalisierung
37:07 - Der IT-Einkauf unterstützt eine Firma ungemein

Link zur Geplante EU-Richtlinie zur Plattformarbeit: https://www.vgsd.de/geplante-eu-richtlinie-zur-plattformarbeit-wir-sind-keine-fahrradkuriere/

Weitere Informationen zu Volker Lopp - dem IT-Einkäufer - finden Sie unter: http://www.lopp-optimierung.de

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AUTOMATISCH ERZEUGTES TRANSKRIPT

Allen Beteiligten ist bewusst, dass sie am Ende des Tages Geld verdienen müssen. Aber über wie viel? Darüber müssen wir dann halt reden.

Herzlich willkommen zur Skillbyte Podcast Episode Nummer 63 Endgegner IT Einkauf. Abonniert unseren Kanal für mehr spannende Themen aus dem Technologieumfeld, wenn er ITEntscheider oder ITfachkraft seid. Wenn Hörerfragen im Verlauf der Episode entstehen, sehen wir gerne eine Email an Podcast Skillbyte de. Wir freuen uns immer über Bewertungen und ganz besonders über Weiterempfehlung an Freunde und Kollegen. Heute bin ich hier mit dem ITEinkäufer Herr Volker Lob. Hallo, Hallo.

Ich freue mich! Hallo Herr Knopf, schön Sie zu hören. Ich wollte schon sagen sehen, aber bei Podcaster sieht man das ja nicht.

Das stimmt, das stimmt. Vielleicht wollen Sie unsere Zuhörern kurz ihren Hintergrund erläutern, wie sie zum IT Einkäufer wurden?

Ja, das ist im Nachhinein glasklar wie ein roter Faden. Aber ich muss gestehen, das war nicht geplant. Tatsächlich ist es so, dass ich schon viele Jahre am IT beschafft habe, damals noch in der IT selbst. Das heißt, wenn Sie so wollen, immer am Einkauf vorbei, direkt mit mit allen verhandelt und direkt mit allen zusammengearbeitet. Und ich habe mich vor rund 20 Jahren selbstständig gemacht. Tatsächlich ist dabei rausgekommen, dass das genau ein Thema ist, das stark am Markt nachgefragt wird. Oder viele Unternehmen brauchen Unterstützung mit Einkauf, weil sie eben keinen haben. Und so bin ich dazu gekommen.

Alles klar. Das heißt, sie machen das bereits seit 20 Jahren den IT Einkauf Wahnsinn. Hat sich die Tätigkeit im Laufe der Jahre denn sehr stark verändert? Wahrscheinlich sind viele Dinge neu hinzugekommen. Paar alte sind weggefallen oder was ist da so Ihr Eindruck?

Ach, na ja, wenn man auf so einer gewissen, ich nenne es mal bewussten Metaebene auf die IT draufschaut, dann merkt man das ja gar nicht so viel passiert. Das heißt natürlich im täglichen Alltag gigantische Veränderungen. Aber ich würde mal sagen, naja, was war die große Veränderung, die wir haben? Wir machen heute mehr Cloud. Wobei ausgelagerte Rechenzentrum. Leistung gab es natürlich auch schon früher. Wir haben heute das iPhone, das gab es vor 20 Jahren noch nicht. Auch Tablets gab es zwar theoretisch vor 20 Jahren schon, aber hat natürlich keine genutzt. Nein, die wirklich große Änderung tatsächlich, die stattgefunden hat, ist, dass die Unternehmen erkannt haben, dass es sinnvoll ist, einen IT Einkauf zu haben. Und das setzt sich von den Großkonzernen langsam zu den größeren Konzernen, zu denen ja ich sage mal so mittelgroßen und kleineren Konzernen langsam aber sicher durch. Das ist glaube ich der größte Unterschied, den ich so die letzten 20 Jahre auch wirklich beobachten kann.

Okay, also die Großkonzerne haben es zuerst erkannt und mittlerweile sind auch KMU dabei.

Genau. Wobei es eher so die die mittelgroßen sind. Die wirklich kleinen haben natürlich logischerweise in der Regel dann auch nicht. Das große Volumen ist da jetzt ein eigenständigen IT Einkauf zu machen. Wenn sie denn überhaupt einen ganzen Einkäufer haben, dann macht er das Thema natürlich einfach so mit.

Das heißt, um noch mal Ihre Tätigkeit zusammenzufassen Als Freiberufler helfen Sie Kleinunternehmen, möchte ich jetzt nicht sagen. Also mittelständischen Unternehmen den IT Einkauf zu organisieren und zu strukturieren.

Genau das ist so der wesentliche Aspekt. Einmal das Organisieren und Strukturieren, aber auch ganz normale Schulungen, also offene Seminare, die man dann einfach so mit buchen kann für Menschen, die dann eben neu in dem Thema drin sind. Und last not least übernehme ich auch interimistisch Einkaufs Tätigkeiten, das heißt überall dort, wo ein Unternehmen vielleicht gerade eine Spitze hat oder den Bereich neu aufbaut oder was auch immer. Wenn ich dann wirklich vor Ort und bin der IT Einkauf oder unterstütze den IT Einkauf, je nachdem wie groß der auch jeweils in den Unternehmen ist.

Das heißt sie leisten Hilfe zur Selbsthilfe, wenn ich das mal so sagen darf aus Sicht des Unternehmens.

Ja, das kann man ganz klar so sagen. Ich formuliert immer ich bin gekommen, um zu gehen, also nicht um gekommen, um zu bleiben, sondern wirklich zu gehen, weil es darauf ankommt. Das ist eine Tätigkeit, die muss man langfristig ausführen. Und ja, der ein oder andere muss vielleicht dazu hingeführt werden. Da helfe ich gerne. Schwitzen abfangen, das ist so mein zweites Tätigkeitsfeld. Und ansonsten Die Unternehmen sollen fit gemacht werden, die sollen das gut machen. Und da ich sage mal einfach auf den nächsten Level zu kommen.

Können Sie uns einen Einblick geben, wie Sie den IT Einkauf eines Unternehmens organisieren. Also vielleicht auf so einer hohen Ebene. Da wird es ja verschiedene Stufen gehen, die man durchläuft, von gar nichts da bis hin zu okay, jetzt gehen wir an die Feinheiten ran. Wie läuft so was ab?

Na ja, gut, ist immer Der einfachste Fall ist natürlich, es gibt kein IT Einkauf. Das ist dann immer relativ einfach. Tatsächlich ist es aber schon so Irgendetwas in dieser Richtung gibt es in der Regel schon. Und wenn es nur der normale Einkauf ist, der also bei sich den Wagen beschafft und die Schreibutensilien, dass der eben nebenbei dann auch noch die Drucker und PCs beschafft. Das ist sicherlich so die ungünstigere Variante, deutlich günstiger. Von dem Konzept her ist es, wenn der die IT selbst die Beschaffung macht, günstiger deshalb, weil die wissen, was sie tun. Die wissen, was sie da brauchen, die wissen, was sie beschaffen und haben eigentlich nur die Hürde, dass sie in der Regel nicht das juristische wissen. Dass sie mitunter auch das Fachwissen der Einkäufer von der kaufmännischen Seite fehlt und in der Regel auch keine vernünftigen Tools dazu haben. Das heißt, da passiert sehr viel mit Excel und Board und und ähnlichen Dingen. Und ja, ich skizziere meinen in zwei Worte. Die schönste Ausbaustufe ist, es gibt einmal natürlich die, die ganz klassisch die IT Abteilung oder auch die Fachabteilung, die ja durchaus auch IT Dinge brauchen, Tätigkeiten, Hilfe, Dienstleistungen, was auch immer.

Und es gibt darüber hinaus einen eigenständigen IT Einkauf der Vorlagen Art der Tools zur Verfügung hat und und und. So dass da mal so das Standardgeschäft wie wir brauchen mal einen neuen PC quasi in so einer Dunkelverarbeitung im Hintergrund stattfindet, weil einfach der Anwender sagt oh, den brauche ich, da gehe ich auf ein Portal, klickt drauf und ein Tag oder zwei Tage später ist der Computer da und wird mir installiert. Das ist natürlich so, dass das das Schönste für diese einfachen Vorgänge und bei diesen schwierigeren, komplexeren Vorgängen, wo man dann eben mit dem IT Einkauf einen Ansprechpartner hat, der ihm hilft, einen guten rechtsicheren Vertrag zu machen, der natürlich auch ein gutes Preis hin entsprechend anbietet und der zumindest ein Auge drauf hat, dass wir das beschaffen, was beschafft werden muss und nicht. Man ist jetzt in letzter Zeit relativ häufig mit der Bundeswehr in der Diskussion. Kann Goldrand Lösungen schaffen?

Das verstehe ich. Sie haben jetzt darüber gesprochen, über Hardware, Einkäufe, neuer PC. Ich könnte mir vorstellen, das ist relativ unkritisch. Aber der Alteinkauf beschafft ja auch oder schließt Dienstleister Verträge mit, ich sag mal IT Beratern von anderen Beratungsunternehmen. Und da wird es dann ja auch für uns als skillbyte GmbH spannend. Das ist wahrscheinlich dann auch der Teil, wo es umso wichtiger ist, rechtssichere Verträge abzuschließen. Und wenn es da um Haftung geht und Regressforderungen und so..

Tatsächlich ist das Thema klassische Dienstleistung ein relativ einfaches weil und das wird gerne auch so ein bisschen falsch eingeschätzt bei der Dienstleistung übrigens ähnlich wie bei dem Arbeitsvertrag der meisten Menschen ist das Bemühen geschuldet. Sie kennen diese Zeugenaussage. Er bemühte sich stets, am besten noch im Rahmen seiner Möglichkeiten. Das ist so das Schlechteste. Was machen? Aber dann bekommt er für sein Gehalt und Ähnliches, das bei dem Dienstvertrag natürlich auch. Das heißt, der klassische Dienstvertrag ist natürlich. Ja, da ist das Bemühen geschuldet. Das heißt, rede ich von der vertraglichen Seite sicherlich noch ein bisschen über Haftungsbegrenzungen, weil Unternehmen die Skillbyte eben nicht unlimitiert haften möchte, bis 300 Millionen oder was auch immer, sondern das wird natürlich in der Regel limitiert. Aber ich habe von dem reinen vertraglichen ist das gar nicht so spannend, weil das kann ich sehr gut reduzieren auf Ich bin kein Jurist. Von Hause aus sage ich hier einschränkend, aber summa flapsig dahingesagt auf zwei drei DIN A4 Seiten kann ich einen Dienstleistungsvertrag am reduzieren. Ich weiß, dass das in vielen Unternehmen nicht gemacht wird, da ist er eher zehn oder auch 20 Seiten lang.

Aus meiner etwas naiven Warte geht auch weniger und ich habe auch schon Unternehmen und Konzerne gesehen, die auch wirklich solche schlanken Dienstleistungsverträge haben. Sehr viel aufwendiger ist das Thema, wenn wir jetzt über einen Werkvertrag reden, wo eine Software programmiert werden soll, ein Portal oder ähnliche Dinge mehr. Da habe ich natürlich dann die Leistungsbeschreibung, da habe ich das Thema Gewährleistung, was sie vielleicht verhandeln will und Garantien und Ähnliches mehr. Das ist dann deutlich aufwendiger, was ich sage mal für den Einkauf immer ein bisschen spannender ist, wenn jetzt gerade über das Thema Dienstleistungen reden ist, den richtigen Partner auszuwählen. Das ist natürlich aber die größere Herausforderung.

Also der auch liefern kann.

Also das Kaufen nicht juristische, ist eher einfach. Das Schwierige ist es, den richtigen Partner zu finden, der liefern kann, der auch gut liefern kann und nicht nur stets bemüht war, sondern auch wirklich Erfolg in den in das Projekt reinbringt. Mitarbeiter mitnehmen, die Kollegen mitnehmen und und das Projekt auch wirklich zum Erfolg bringt. Das ist ja die Kunst.

Also aus unserer Perspektive sieht das häufig so aus das wir arbeiten viel mit Großunternehmen zusammen. Aus Sicht von Skillbyte spreche ich jetzt. Die Fachabteilung dieser Großunternehmen sucht Experten für gewisse Technologien oder Vorgehensweisen, sendet dann die gesuchte Fachexpertise an den IT Einkauf. Der IT Einkauf hat meistens so eine Mailingliste und schickt diese Anforderungen. Perzentall Email an alle Recruiting Firmen, die es da draußen so gibt oder an Verteilerlisten. Die Recruiting Firmen laufen sofort los und finden halt durch ihre eigene Datenbank oder durch Active Sourcing Freiberufler oder IT Berater, die sie in ihrer Datenbank haben und schlagen diese Profile dann der Fachabteilung vor. Und bei Gefallen, also Gefallen von Fachabteilung und des Kandidaten. Dann wird am meisten Gespräch geführt. Dass man sich da beschnuppert und guckt, ob das passen kann, wird dann über den IT Einkauf der externe Berater bestellt. Das ist der Kontakt mit dem IT Einkauf, den wir am häufigsten haben.

Genau das ist im Großen und Ganzen. Die Vorgehensweise aber sage ich auch nicht unbedingt die beste. Tatsächlich kann man das Thema weniger aufwendig machen, weil es hier natürlich sehr hohe Streuverluste. Ich bin ja auch selbstständig, das heißt auch ich bekomme dann regelmäßig von drei vier, wenn es komisch läuft, auch von fünf verschiedenen Recruitingunternehmen Anfragen für ein und das gleiche Projekt.

Das ist bei uns auch so.

Und das ist natürlich für beide Seiten unbefriedigend, weil ich da mit wem gehe ich denn jetzt und wen will ich denn überhaupt? Wie machen wir das? Also das ist so das eine. Das heißt, die haben natürlich gewisse Streuverluste und ich sage mal, mein Tagessatz ist ja immer der gleiche. Das heißt, für den tatsächlichen Kunden ist das ja keinen kein großer Mehrwert. Plus das Ganze funktioniert halt noch relativ häufig über E Mail. Und ich sach mal, wir sind im 21. Jahrhundert. Es gibt bessere Tools, als das über Email zu machen, also über Portale im weitesten Sinne. Da kann man auch sicherlich trefflich darüber streiten, was denn jetzt das beste Portal zu dem Thema ist. Aber es gibt solche Portale. Das alleine macht schon mal einen großen Fortschritt. Die perfekte Welt würde eigentlich so aussehen, dass der IT Einkauf Rahmenverträge mit Unternehmen schließt. Das heißt mit 125. Ich sage mal so so, diesen Mainstreambereich für für diese STANDARD Sachen und dann natürlich noch mal 15 20 wie viel auch immer mit Spezialhäusern also mit und mit einem Unternehmen was ich mit Security mit einem Unternehmen, was sich um die Webseite kümmert und und und.

Das heißt für die jeweiligen Spezialthemen dann nochmal entsprechende Rahmenverträge mit den Unternehmen schließt. Und wenn der IT Einkauf das alles gut aufgegleist hat, dann ist er danach eigentlich raus. Und ich sage es mal positiv, muss dann gar nichts mehr machen, weil der Rest im Hintergrund laufen kann, also in sogenannte Dunkelverarbeitung.

Das heißt, die Fachabteilung würde sozusagen alle Partner vorgelegt bekommen und die Fachabteilung weiß ja am besten, welche Expertise jetzt gefragt ist, sucht sich aus der Liste den geeigneten Partner aus und spricht direkt mit dieser. Ich sage jetzt einfach mal Beratungsfirma, die eben diese Dienstleistung anbietet und würde dann genau das Gespräch mit dem jeweiligen Berater führen oder mit dem Vertreter dort. Und dann hat man sozusagen mit dem Einkauf schon so einen Rahmenvertrag, vielleicht auch schon so eine Art Preisliste, wo alles klar ist und wo man nur noch sagt okay, den Herr Müller und die Frau Meier, die möchte ich gerne 18 Monate jetzt in dem und dem Projekt beschäftigen. Mach mal diesen Einseiter in Anführungszeichen fertig. Wo dass der Tagessatz und der Zeitraum draufsteht.

Steht eigentlich auch der Zeitraum, weil der Tagessatz schon vor verhandelt ist?

Ja oder so.

Genau. Also das ist so die perfekte Welt und die meisten Unternehmen bewegen sich dann irgendwo dazwischen. Manche sind schon ein bisschen weiter, die sind mit Multi Level schon nach oben gewandert und andere, da mache ich noch Basisarbeit.

Also dieses Gießkannenprinzip, das an alle Recruiter die Stellenbeschreibung rausgeschickt wird und die dann die Berater oder die Freiberufler überfallen, Das Problem kennen wir nur zu gut. Dann gibt es oft noch ein Problem und zwar Sie haben es gerade eben gesagt, Ihr Tagessatz ist ja immer gleich, oder? Das steht ja im Grunde schon im Vorhinein fest. Der wird auch diesem Recruiter kommuniziert. Der Recruiter geht dann wiederum zum Endkunden und kommuniziert das Entsprechende schlägt dann natürlich seinen eigenen Prozentsatz auf. Und dann haben wir oft den Effekt, dass der Fachbereich oder der Endkunde spricht mit dem Berater, die finden sich super, das funktioniert soweit und dann kommt das Unternehmen hin und sagt Ja, aber wir müssen noch mal über den Tagessatz sprechen. Ob das jetzt einfach nur Strategie ist oder ob man sich den Berater für den Tagessatz mit dem Aufschlag des Reporters nicht leisten kann und möchte und ob man den da versucht einfach zu drücken, das ist ja intransparent. Ich sage mal für uns als IT Beratungsfirma da und das sorgt halt regelmäßig für Verstimmung, dass man im Grunde sagt ja, das war doch vorher klar, sonst, wenn das nicht passt, warum werden wir dann überhaupt vorgeschlagen?

Jetzt haben wir hier das Gespräch geführt, uns vielleicht vorbereitet, dem Berater freigestellt, für den Tag das alles machen kann oder für den halben Tag. Und jetzt wird hinterher noch mal verhandelt. Oder möchte man noch mal verhandeln?

Ja, das ist so, also wir haben in der idealen Welt, sofern es einen Vermittler gibt, mit dem Vermittlerinnen einen festen Platz ausgemacht und haben vielleicht auch im Vorfeld schon mit dem jeweiligen Unternehmen entsprechende Sätze ausgemacht. Wenn das nicht so ist, dann gehe ich als Einkäufer natürlich immer davon aus, dass ich da noch was holen kann. Aber ich versuche natürlich immer, den besten Preis zu bekommen. Das heißt, natürlich ist es die Aufgabe des Einkaufs. Und wie gesagt, das ist eine sehr originäre Aufgabe des Einkaufs, die Kosten für das Unternehmen, also für sein eigenes Unternehmen, immer möglichst gering zu halten. Und wie schafft er das? Indem er einmal mit dem, wie gesagt, sofern es das gibt, mit dem Vermittlungsunternehmen über dessen Preis redet, aber natürlich dann auch mit dem jenigen oder mit dem Unternehmen, mit dem Berater was auch immer raus den Preis natürlich auch noch mal versucht zu reduzieren, zu optimieren. Aber letztlich geht es natürlich darum, den Preis zu drücken. Allen Beteiligten ist bewusst, dass sie am Ende des Tages Geld verdienen müssen.

Aber über wie viel? Darüber müssen wir dann reden.

Das heißt? Das ist im Grunde eine normale Strategie, das zu machen.

Der Einkäufer, der nicht fragt hier und da müssen wir beim Preis noch was machen. Ja, der, der wird komisch angeguckt. Der wird also auch intern. Das ist einfach so. Wir reden immer über das Geld oder immer müssen wir um etwas Geld reden oder einen Standardsatz vereinbart haben. Sollte das jetzt ein Großprojekt sein, dann sage ich schon mal Nein, das ist so ein Großprojekt. Lass uns noch mal übers Geld reden.

Also ich komme ja aus der IT Fach Ecke und in der IT Fachecke ist ganz klar, dass ein guter Berater oder ein sehr fähiger Techniker locker den ich greife jetzt mal niedrig den dreifachen Output haben kann als von einem STANDARD fähigen Techniker. Und wir bei Skillbyte bemühen uns, dass unsere Mitarbeiter wirklich die höchsten fachlichen Qualifikation haben. Und das kostet natürlich Geld. Die Zeit, die in die Weiterbildung investiert wird, die Zertifikate usw. Und wir haben dann das Problem, dass wir trotzdem immer in diesen, ich nenne es jetzt mal Standardkorridor von den Tagessätzen herein geschoben werden, weil der IT Einkauf oder so wirkt es auf uns gar nicht den besten Berater will, sondern ich sage mal ein okay Preis Leistungs Verhältnis. Der Fachbereich würde natürlich lieber den besten haben, aber der IT Einkauf halt einfach eine harte Hürde ein und sagt ja gut, ne, mehr als das geht halt nicht und dann müsst ihr halt mit den Standardleuten in Anführungszeichen leben. Mir ist auch klar, dass mehr Geld nicht immer unbedingt mehr Expertise bedeutet, aber generell kann man das ja schon so festhalten oder zumindest mehr Erfahrung.

Und dieses Spannungsfeld haben wir auch schon gespürt, dass wir sagen okay, scheinbar wollen die Unternehmen gar nicht die höchste Qualifikation, sondern einfach so mittelgut. Gute Leistung zum guten Preis, so den Preis Leistungs König. Sagen wir so.

Eher der Preis Leistungs König ist natürlich klasse. Ich verstehe das Problem. Aber gehen Sie mal in die Kölner Innenstadt und kaufen sich ein weißes Herren T Shirt. Sie werden das für 5 € wahrscheinlich irgendwo bekommen, vielleicht sogar für ihr. Ich weiß nicht, und Sie werden das aber auch für 40 oder 50 € bekommen. Klar kann ich davon ausgehen, okay, das für 5 €, da erwarte ich nicht viel. Das wird nicht toll sein. Aber kann ich davon ausgehen, dass das für 50 € Super Top Qualität ist? Tut es das für 20 € nicht genau das gleiche, vielleicht sogar für 14 95? Und das ist ja eben genau die Kunst als einfacher T Shirt Träger. Mit Verlaub, ich kann das nicht unterscheiden. Ich bin da in der falschen Branche unterwegs. Ich kaufe dann meist irgendwie so Preis Leistungs Sieger, wie sie das so schön sagt.

Das STANDARD ist ein Standardprodukt. Okay.

Genau unten. Das ist aber auch genau die Problematik, die wir haben. Wenn wir jetzt in IT Einkäufer betrachten, der sagt, na ja, muss denn das für das Projekt der Beste sein? Und für dieses einzelne Projekt magister das ja auch Sinn machen, aber nicht für das nächste und übernächste und übernächste. Und das ist natürlich auch der IT Einkäufer ist ja in so einem Dilemma. Er will seinen eigenen internen Kunden ja auch zufriedenstellen. Aber da sind wir wieder bei diesem Thema Goldrand Lösung Dann gibt es auch in den einzelnen Unternehmen gibt es Teilungen, die brauchen immer den Topmann und es gibt andere, die sagen Nö, Preis Leistungs Sieger reicht mir völlig aus. Und dann kommt der IT Einkäufer natürlich auch mal ins Grübeln, ob der eine einfach immer nur den niedrigen STANDARD kauft und der andere einfach immer den hohen STANDARD. Nach dem Motto Ich bin es mir wert oder wie kommt man dahin? Und das ist die Schwierigkeit, wo der Aldi Einkauf, der wie gesagt das Geld des Unternehmens mit Bienen und Klauen verteidigen soll, der muss dann mit seinem internen Kunden ringen, was denn jetzt das notwendige Skill ist für dieses konkrete, spezielle Projekt.

Und das ist immer ein Ringen. Und machen wir uns auch da nichts vor Wenn Sie das 30. Mal ein Projekt hinter sich haben und wieder mit Ihrem Fachbereich gerungen haben, dann geht irgendwann auch mal die Lust so ein bisschen raus, weil das natürlich ein täglicher täglicher Kampf auch einfach ist. Und dann irgendwann nivelliert sich das so ein auf ein gewisses Niveau, wo man weiß, okay, bei dem kann ich ein bisschen oder muss ich ein bisschen teurer ausgeben und in den nächste Abteilung kann ich es ein bisschen günstiger machen.

Also die notwendige T Shirt Qualität für den jeweiligen Anwendungsfall. Okay, ich verstehe, okay, da hat man auch intern dann diesen Interessenskonflikt, den kriegt man dann ja als Dienstleister gar nicht so mit. Aber klar, das kann ich mir schon vorstellen, dass man da der Fachbereich sagt, natürlich, ich möchte das Projekt am schnellsten abschließen und der IT Einkauf ist vielleicht an Listen gebunden oder Vorgaben gebunden, an Budgets gebunden natürlich und muss auch da ein Auge drauf haben. Ganz klar.

Ja, aber der Einkäufer wird natürlich auch daran gemessen. Aber Folter eventuell noch an Preisen raus? Wohl der Tagessatz ist jetzt nicht nochmal gestiegen, sondern wir konnten den Tagessatz über etwa drei Jahren halten. Da wird natürlich auch da wieder, je nach Unternehmen natürlich, aber da wird eine Messlatte dran gelegt. Wie ist denn unser durchschnittlicher Stunden oder Tagessatz? Wieviel geben wir für Reisekosten aus und unehrliche Sachen mehr. Und ja, daran wird ein Einkäufer gemessen. Weil nochmal er muss das Geld des Unternehmens verteidigen. Und der Fachbereich sagt im Zweifel nur Ich habe doch Budget.

Aber man hat diesen Interessenskonflikt. Wie löst man das aus Sicht einer IT Beratungsfirma? Ich glaube, es ist trotzdem wertvoll, die eigenen Mitarbeiter bestmöglich auszubilden, einfach weil sie dann sehr flexibel sind und auch, Also manche Leute gehen eher in Richtung Generalismus und kennen sich in sehr vielen Technologien aus und können sehr große Konzepte, sehr breite Konzepte aufstellen, weil sie die viele Komponenten verstehen. Andere spezialisieren sich auf wenige Fachbereiche, dafür aber dann sehr, sehr tief oder wenige Technologien, dafür sehr, sehr tief. Und ich glaube, es muss halt beides geben. Man muss halt dann eben das passende Projekt zu dem passenden Berater finden und dann eben entsprechend auch argumentieren. Ja.

Genau. Und das ist eigentlich auch der Schlüssel für mich als Einkäufer. Wie gesagt, das ist eigentlich jedes Mal neu. Ein Ringen. Wie kommen wir dahin? Wie finden wir da den Richtigen? Was ist wie die richtige Tiefe des Skills, die wir da brauchen? Und ja, wir brauchen mehr, wir brauchen mal weniger. Und deswegen für Sie als Unternehmen, naja, natürlich immer die passenden Leute dann auch jeweils raus und auch das muss man ja und manchmal braucht man auch. Also wenn sie nur Topleute haben, manchmal brauche ich die einfach nicht, manchmal brauche ich einfach einen, der was weg schafft und gut ist.

Ja, das stimmt. Ich sage mal, wenn man nicht so viel kreative Leistung bringen muss, sondern im Grunde nur die vorgezeichneten Funktionsblöcke runter implementieren, dann ist mehr wirklich mehr. Auch das heißt, wir als IT Beratungsfirma machen es dem Einkauf so einfach wie möglich, wenn wir die Skills der Berater, ich sage mal in Listenform oder tabellarisch, wir benutzen so ein Werkzeug, das heißt Gravity sowie möglichst einfach aufbereiten, wenn wir eine Preisliste mitgeben. Also ich merke schon, Struktur ist ganz wichtig und Standardform.

Weil der Einkäufer wird natürlich mit ganz vielen Angeboten konfrontiert. Da gibt es welche, die sind sehr Prosa verliebt und die anderen machen so. Also jeder, jeder hat hatte auch so eine andere. Deswegen versucht ja auch der Einkauf, wenn er das gut und richtig macht, was vorzugeben, eine Struktur vorzugeben. Das ist nicht, um sie zu ärgern, sondern damit er hinterher die Angebote in einem vernünftigen Zeitfenster auch auswerten kann und sagen kann Ah, okay, die Firma selber, die hat mir jetzt einen Junior und zwei Seniors angeboten, der Junior, der macht so ein bisschen die Hilfsarbeiter links und rechts und die zwei Senior machen das und der andere, der hat nur drei Seniors angeboten. Das ist aber interessant für mich, weil ich sehe, die haben drüber nachgedacht, da kommt was. Und ich brauche nicht immer den großen, den großen Senior Berater, der hier entsprechend was tut. Und wenn ich das leicht und schnell erfassen kann, leicht und schnell auch vernünftiges Briefing dazu habe und was dann die Aufwandsschätzung ist und usw., da tue ich mich natürlich sehr viel leichter als Einkäufer dann auch so ein Angebot zu bewerten und es richtig einzusortieren.

Okay, das verstehe ich. Das heißt, im Grunde sollte man nicht einen Berater hinschicken und eine Vorauswahl treffen seitens der IT Beratung, außer es ist ganz eindeutig, sondern im Grunde wie eine Speisekarte einige Optionen zusammenstellen und den Einkauf auswählen lassen oder die Fachabteilung auswählen lassen, was denn am besten für Sie passt in diesem speziellen Projekt.

Ich sage mal ja, das hängt natürlich vom Projekt ab. Es gibt Projekte, da weiß man, da brauche ich diesen einen Spezialisten und und sonst nicht. Aber wenn es ein bisschen größeres Projekt ist, wo man sagen kann, ja, man kann das eher links rum machen, man kann es auch eher rechts rum machen, dann ist das sicherlich eine schöne Variante, weil dann können sich und auch das vielleicht noch ganz wichtig nicht vergessen, es ist nie der Einkauf, der auswählt, sondern wenn überhaupt, ist es ein Tandem. Das heißt, der Fachbereich und der Einkauf müssen am Ende sagen Job. Fast jeder hat da so ein Stückweit ein Vetorecht. Aber im Großen und Ganzen ist es, die müssen dann am Ende des Tages gemeinsam entscheiden und sagen Ja, der ist nicht zu teuer. Und ja, der hat aber auch die richtigen Skills und die und die richtige Leistung, die dazu gehört.

Ja, okay, verstehe. Welche Trends gibt es denn aktuelle mit Einkauf? Sie hatten eingangs schon gesagt, dass sich die Werkzeuge ein bisschen geändert haben. Aber sehr viel ist gleich geblieben. Gibt es denn so Entwicklungen? Ich könnte mir vorstellen, dieses Thema Sharing oder Offshoring. Es ist immer wieder ein großer Trend, meinem Empfinden nach.

Genau das ist immer wieder ein großer Trend. Ich habe auch schon Jahr 2000 Projekte als IT Mensch damals noch mitgemacht. Da haben wir schon reichlich Offshoring Monitoring gehabt. Das war auch so die Zeit. So, Ende der 90er ist es immer so, erst einmal glaube ich im größeren Stil hochgehen, bis man dann mit den ganzen Problemen auch auf die Nase gefallen ist. Ich sage mal, Offshoring wird relativ wenig in Deutschland zumindestens gemacht, weil wir die Sprachbarriere haben. Also das ist. Nach Indien oder sonst wohin geben. Das ist schwieriger, geht aber es wird nicht so häufig gemacht wie hier. Schon in Sachen nach Rumänien, Polen, Spanien und Irland war eine Zeit lang mal im Trend. Das geht eher, weil wir dort durchaus Menschen haben, die dann auch noch ein vernünftiges Deutsch können und damit diese Sprachbarriere deutlich reduziert haben. Das ist aber heute. Ich würde noch nicht mal sagen, dass das ein Trend ist, sondern das ist eigentlich angekommen. Das ist gekommen, um zu bleiben. Klar, das geht wird immer mal ein bisschen mehr, mal ein bisschen weniger.

Aber im Großen und Ganzen ist das Thema einfach da.

Denke ich auch. Also was mir aufgefallen ist, das ist interessant, dass Sie das sagen. Sobald es auch in den Bereichen hier Sharing geht, ist ja auch die Sprache Deutsch raus meinem Empfinden nach. Also der Vorteil von mir, Sharing ist eher so eine kulturelle Nähe. Und beim Offshoring, also gerade wenn es um die halbe Welt geht, dann hat man oft auch da Probleme. Was genau ist ein Datumsfeld und so? Das ist so meine Erfahrung, dass dann der Management Overhead explodiert in diesem Bereich und viele Kunden. Bei uns ist es so, dass sie schon auch eine Hemmnis haben, diesen deutschsprachigen Bereich zu verlassen. Also das ist ganz klar so, obwohl ja also wenn man IT Projekte richtig aufgegleist und sie direkt mit der Arbeitssprache Englisch startet, das ja eigentlich auch wunderbar funktioniert zumindest in meiner Wahrnehmung.

Ja, das kommt sicherlich auf das Unternehmen an. Also es gibt Unternehmen, die sind irgendwie in ihrer DNA so deutsch. Meine Güte, mit Arbeitssprache Englisch tun die sich einfach schwer. Also mir fallen da so ein paar deutsche Versicherer ein, wo ich nach nähe. Mit denen brauche ich kein englisches Projektteam und dann gibt es andere Unternehmen, die sind da relativ locker unterwegs. Also von daher ist die Sprache halt für manche Unternehmen schon noch ein Punkt, weil ich eben in Rumänien oder in Bulgarien durchaus noch gute IT Fachkräfte hab, die in gutes Deutsch auch wirklich können. Also teilweise staune ich da einfach nur, wie gut deren Deutsch ist, wo es auch postiv, wobei mein Englisch so gut wäre. Also wirklich wirklich klasse. Von daher sage ich mal, das funktioniert für diese dann halt auch. Und klar, der kulturelle Punkt ist sowieso der große Knackpunkt. Aber warum? Was ist vor ihr, wenn sie ein eher lokales Unternehmen haben, was irgendwo im tiefen Bayern unterwegs ist und sie haben dann, die haben da einen Partner aus Hamburg, da gibt es auch ein paar kulturelle Differenzen.

Das stimmt, wenn auch nicht so große, vielleicht ja.

Vielleicht nicht ganz so große, aber das hat man natürlich, und das ist immer die größte Problematik. Das ist gar keine Frage.

Also ich hatte einmal, das kann ich jetzt aus dem Nähkästchen erzählen, einen Kollegen in einem Projekt, der kam aus dem Mittleren Osten und ich kann mich noch gut daran erinnern, dass fünfmal am Tag hat ein Kirchturm in der Nähe geklingelt oder eine Glocke hat geläutet und der sagte immer Okay, ich muss mich jetzt hier fünf Minuten entschuldigen, weil jetzt wird zum Gebet gerufen. Also nicht, dass das, dass ich das schlimm gefunden habe, aber da muss man irgendwie natürlich mit umgehen, wenn man mitten in einer im Vortrag ist, weil diese Zeiten waren zumindest für ihn sehr hart gesetzt. Also wenn die Glocke klingelt, dann ist er raus. Erst mal fünf Minuten, dann haben wir einen Trend festgestellt. Ich weiß nicht, ob das nur in unserem Dunstkreis ein Trend ist oder ob der deutschlandweit an Fahrt aufnimmt. Und zwar ist es das Thema Arbeitnehmerüberlassung oder kurz Anyway, Sie haben auch schon Erfahrungen damit gesammelt. Höre ich da raus?

Ja, das ist ein ganz schwieriges Thema und das wird immer schwieriger. Und jetzt muss ich so ein bisschen an mich halten, weil ich da auf unsere jetzigen und vorherigen Arbeitsminister nicht besonders gut zu sprechen bin. Das Problem ist zweigleisig. Das eine ist tatsächlich ist in der IT Branche, ich weiß auch in anderen Branchen, aber auch in der IT Branche durchaus etwas entstanden. Wo sei es jetzt Freiberufler, sei es auch externe eingesetzt werden und eigentlich wie ein interner Arbeitnehmer eingesetzt werden. Das heißt, die machen eigentlich Arbeitnehmerüberlassung, nennen sich aber nicht so. Und wenn es ein Freiberufler ist, heißt das etwa keine Sozialkosten? Und da sagt der Staat nicht. Blöde Idee also von daher, da hat sich etwas eingeschlichen in diesem IT Umfeld, wo ich sage. Naja, kann ich verstehen, dass der Staat dazwischen geht und sagt nicht so ist das aber nicht geplant. Wir wollen, dass jeder in die Sozialversicherung einzahlt, dieses Kollektiv unterstützt usw. Das ist natürlich bei einer GmbH, wo ich normale Mitarbeiter habe, die dann eingesetzt werden.

Und da fragt man sich aber, warum auch bei denen ein Problem ist. Ja gut, dafür gibt es ja das ganze Arbeitnehmerüberlassungsgesetz mit allen Vor und Nachteilen, weil in einigen Branchen die Leute ausgebeutet werden.

Das glaube ich.

Von dem, was ich bis jetzt gesehen habe, würde ich mal sagen in der IT Branche nicht.

Genau das ist auch meine Wahrnehmung.

Und da kommen wir jetzt zu dem Problem, weil es eben Branchen gibt, die diese diese weichen Gesetze schamlos ausgenutzt haben und dann auch die Mitarbeiter ausgenutzt haben. Hat wie gesagt nicht nur der jetzige, sondern auch vorhergehende Arbeitsminister immer mehr an dieser Schraube gedreht, sodass dieses Thema externe Dienstleistungen, die dann schon ganz dicht und ganz eng mit den internen Kollegen arbeiten, dass das immer schwieriger wird. Der Trend ist eindeutig. Das wird sogar noch schwieriger, weil die Europäische Union arbeitet gerade an einem Gesetzesentwurf. Der macht das wohl noch schwieriger. Zumindest ist das der momentane Trend, dass die Plattform Breaking the praktisch die ist gerade in der Abstimmung zwischen dem Parlament und der Kommission und daher, da weiß man noch nicht, was am Ende des Tages rauskommt. Aber da gibt es so ein paar Befürchtungen, zum Beispiel vom Verband der Gründer und Selbstständigen in Deutschland sagen Damit ist jeder, der irgendwie eine digitale Plattform dazwischen nutzt, also nur für die Vermittlung, ist damit automatisch Plattformbetreiber und muss eigentlich sämtliche Leute anstellen usw. Das heißt, das wäre das Aus für diese klassischen Vermittler oder zumindest die könnten nicht mehr so arbeiten und wir hätten nur noch Arbeitnehmerüberlassung.

Ob das so schlimm kommt, das steht dann immer noch im anderen Blatt. Das muss man mal sehen. Dann wird im Moment heftig drüber diskutiert. Aber ganz klar viele Unternehmen und das ist das, was ich aus meinem Arbeitsalltag sehe, scheuen sich immer mehr davor, klassische Dienstleistungen an Dritte zu vergeben. Und wenn, dann nur dann werden die Verträge immer größer und immer größer. Weil die Juristen wirklich Angst davor haben, einen Fehler zu machen, weil halt auch immer mehr gepfuscht wird von der Deutschen Rentenversicherung. Also was so ein bisschen schwierig ist, weil die Exekutive gleichzeitig auch die Legislative und die juristische an der Stelle ist. Also das heißt, die Rentenversicherung prüft und anschließend vereinnahmte. Auch das entsprechende Geld halte ich für ein bisschen schwierig. Aber gut, das ist im Moment so.

Sind Interessenskonflikte vorprogrammiert, vielleicht ja.

Ja so ein bisschen vorprogrammiert.

Was bei ITler natürlich sehr lukrativ ist, weil die Rentenversicherungsbeiträge werden ja tendenziell. Weil die Gehälter allgemein recht gut sind, werden natürlich auch die Rentenversicherungsbeiträge höher.

Wobei es gibt da trefflich Diskussionen, ob das der Rentenkasse nur kurzfristig hilft und langfristig gar nicht oder auch nicht. Aber ich glaube, das würde hier und heute zu weit gehen. Aber was man relativ klar sehen kann, ist, dass die Rechtsabteilungen gerade der größeren Konzerne da sehr große Bedenken und sehr große Bauchschmerzen haben, vor allem nach der letzten Gesetzesänderung, die es in Deutschland gab, überhaupt noch Selbstständige für einen Dienstleistungsnehmer einzukaufen.

Okay, bei Selbstständigen kann man das ja noch verstehen, aber wenn das Angestellte einer GmbH sind, die mit Angestellten einer anderen GmbH zusammenarbeiten, dann. Meiner Ansicht nach müsste man einfach nur einen Mindestgehalt oder so festlegen, dass das vergleichbar ist und dann wäre das gelöst. Weil ich kann mir schon vorstellen, aus welcher Richtung das kommt. Das war ja vor einigen Jahren auch in den Medien, dass ich glaube, damals war es das Transportwesen, dass Firmen einfach Subunternehmen gründen und die Leute aus dem Hauptunternehmen heraustreiben und dann für weniger Geld dann bei einem Subunternehmen wieder beschäftigen. Und die Leute in dem Subunternehmen arbeiten dann mit Leuten mit im Hauptunternehmen mit Haustarif zusammen. Und der Verdienst ist natürlich unterschiedlich zwischen den beiden. Damit dieser Trick nicht funktioniert, nehme ich an.

Also wir haben das ganz grundsätzlich relativ stark ist das in dem ganzen Niedriglohnsektor besser vertreten, egal ob jetzt hier vielleicht Zerlegung ist, Logistik oder hier so Essen für Lieferanten und und all diese. Und da ist es auch völlig gut und richtig, dass es da einen entsprechenden Schutz gibt, weil die Menschen dann wirklich ausgebeutet. Das kann man nicht anders formulieren. Unglücklicherweise ist die Gesetze, wie sie heute sind, sind halt relativ schwammig. Es gibt dazu relativ viele Gerichtsurteile. Es gibt zum Beispiel auch einfach eben genau diese Unterscheidung nach Geld Macht. Aber es gibt dann auch wieder entgegengesetzte, wie das mit Gerichten so ist, weil der Richter ist unabhängig und der eine Richter entscheidet halt links rum und der andere rechtsrum. Aber das ist ein Thema, was uns sicherlich die nächsten Jahre auch noch weiter intensiv beschäftigen wird. Das kann ich Ihnen schon fast versprechen, weil wie gesagt, einmal auf der nationalen Ebene, da wird weiter dran gearbeitet, diese Gesetze auch ein bisschen klarer zu machen und gleichzeitig, wie gesagt, kommt da höchstwahrscheinlich, bei der EU dauert es immer länger, aber so in ein bis zwei Jahren wird es da auch eine entsprechende Regelung aus der EU geben.

Ja, dann bin ich gespannt, was da noch auf uns zukommt. Vielleicht ja auch eine eindeutige Regelung, die Probleme lindert. Es muss ja nicht alles schlimmer werden in diesem Bereich.

Die Hoffnung stirbt zuletzt.

Okay, ich höre raus. Sie haben da wenig Hoffnung. Gibt es denn Ihrer Ansicht nach noch weitere Trends und Themen, die wichtiger werden in den nächsten Jahren, die Sie beobachtet haben, welche wir noch nicht angesprochen haben?

Naja, so ein bisschen das, was so die Brücke so relativ am Anfang besprochen haben, dieser Trend zur Professionalisierung. Wie gesagt, ich mache das jetzt an etwa 20 Jahren selbstständiger IT Einkäufer. Vor 20 Jahren gab es wenige Unternehmen, die eine eigene IT Einkauf hatten. Inzwischen ist das schon, ich würd mal sagen in der Breite eigentlich soweit angekommen, dass zumindestens ab einer gewissen Größe des Unternehmens auch genug Distanz da ist. Und das eine ist ja überhaupt erst mal so eine Mannschaft aufzubauen und hier einfach dahin gesetzt. Und das andere ist die natürlich auch immer mehr zu professionalisieren und diese Professionalisierung, das erlebe ich gerade, das fängt jetzt so richtig an, also so als Mainstream. Natürlich gibt es einige, die sind schon super weit, aber so als Mainstream fängt das so langsam an, das heißt hier dann auch, digitaler zu werden oder eben nicht, wie Sie das vorhin so schön sagten, so eine Massen. E Mail rauszusenden, sondern das über Knopfdruck, über eine entsprechende Plattform, wo dann auch entsprechende Daten hinterlegt sind und und und.

Digitalisierung. Das ist, glaube ich ein großes Thema, was im IT Einkauf witzigerweise gerade erst so anfängt anzukommen, wo man ja eigentlich sagen müsste naja, der ist nicht an der IT dran. Der müsste eigentlich ganz viel digitalisiert sein. Ist er aber nicht.

Da verstehe ich. Also im Grunde müsste jeder Berater, wie das heute auf LinkedIn und Xing schon ist, aber vielleicht noch in einem weiteren Standardformat seine Kenntnisse abgelegt haben, sodass man ja so eine automatische Matchmaking Plattform, sofern das eben möglich ist, hat, um diese Prozesse und die Beschaffung weiter zu automatisieren und effizienter zu gestalten. Also genau bei diesen Massen Emails. Ich kann gar nicht sagen, wie viele Emails ich pro Tag bekomme oder wir bekommen wo einfach nur wann sind sie wieder verfügbar, wann geht es weiter, wann kann ich sie wieder ansprechen? Also das ist unglaublich ineffizient. Diese ganze Kommunikation.

Von diesen Plattformen gibt es übrigens ganz viele, die sind halt noch nicht zu Ende durchdekliniert. Da muss man so und das wird das große Problem oder das ist das große Problem. Welches Problem ist, wenn die nutzen, die sind dann halt auf zehn, 20 Plattformen, Das macht es ja auch nicht unbedingt besser.

Keine Standardisierung.

Daher ist es keine Stabilisierung da. Also ich sag mal so, so dieses Facebook für die Vermittlung oder Ebay oder Amazon, wie auch immer Sie es nennen wollen, das hat natürlich diesen Charme. Jeder geht dahin, jeder ist da und damit ist es Dreh und Angelpunkt und hat natürlich auf der anderen Seite immer diese riesen Monopolproblematik, natürlich auch hinten dran. Aber nichtsdestotrotz mal abgesehen davon, ob das dann eine Plattform irgendwann mal gibt oder 20 Plattform Plattformen. Die grundsätzliche Digitalisierung des Einkaufs ist eine riesen Herausforderung, weil die Unternehmen natürlich immer mehr IT haben und brauchen. Aber da muss natürlich auch mehr IT geschafft werden und das passiert heute noch relativ stark. Ich sage mal nicht mehr auf dem Papier weg, aber auf dem elektrischen Papier weg.

Also wir bekommen jetzt schon Verträge mit Dokus zugeschickt, die man dann.

Ja.

Online am Rechner sozusagen unterschreiben kann. Ich nenne das jetzt mal Zwischenstufe der Automatisierung, aber immerhin muss man keine Mails mehr durch die Gegend schicken oder Faxe gar.

Und das ist noch nicht lange her, da habe ich meinen letzten Vertrag noch raus gefaxt.

Okay, das habe ich noch nicht gemacht. Gott sei Dank. Dafür konnte ich immer zumindest eine Email schicken. Ja, das hat funktioniert. Perfekt.

Hallo, ich möchte noch eine Lanze für den Alltag aufbrechen.

Sehr gerne, sehr gerne.

Gerade für Sie, wo ich sage, Sie sind ja so quasi auf der Gegenseite. Ja, der IT Einkauf kann ungemein helfen. Wir haben das ja auch ganz bewusst hier so Endgegner IT Einkauf genannt. Aber tatsächlich ist es so wenn Sie einen guten IT Einkauf haben, bekommen Sie tendenziell eine bessere Leistungsbeschreibung und tendenziell auch einen vernünftigen Vertrag. Und das hilft am Ende beiden. Das heißt auch der IT Einkauf wird versucht sein, den Prozess effizient zu halten, schlank zu halten, so dass eben beide Seiten dann auch wirklich was davon haben und auch gucken, dass vernünftige Leistungsbeschreibung kommen, weil ich als IT Einkäufer habe schon ganz viele Leistungsbeschreibung abgefangen habe. Dann die, die schicken wir so nicht raus, da kann kein Mensch was mit anfangen. Da machen wir jetzt erst mal gutes Deutsch draus und dann schreiben wir mal rein, was wir wirklich wollen und das schicken wir dann erst raus. Und das ist eben der Mehrwert, den der IT Einkauf dann auch wirklich bringt. Ansonsten gar keine Frage, es ist eine Menage a trois, also so ein Dreiecksverhältnis und jeder zieht in eine andere Richtung.

Der Fachbereich will in die eine Richtung, Sie als Skillbyte wollen die andere Richtung und der IT Einkauf hat wieder eine andere Richtung. Und in diesem Spannungsfeld muss man natürlich gucken, das Beste für alle, also das Optimum, wirklich rauszuholen.

So machen wir das auch. Wir sind jetzt auch bei unseren Kunden oft auf den IT Einkauf zugegangen und haben gesagt Hört mal, wir kennen uns zwar, aber eigentlich wollen wir doch alle das Gleiche am Ende ein gutes Projekt haben und eine gute Leistung abgeben. Was müssen wir denn machen, um euch das Leben einfacher zu machen? Und da sind. Also ich glaube, bei vielen Unternehmen waren wir die ersten, die das gemacht haben, weil der Einkauf erst mal ganz überrascht reagiert hat. Aber da haben wir viele gute Ideen mitnehmen können, um unseren Prozess auch besser zu gestalten und dann den Einkauf mitzunehmen und nicht direkt gegeneinander zu arbeiten.

Weil dann wie gesagt am wirklich alle was davon.

Ja, also das versuchen wir auch. Wir sind ein Beratungshaus, wir beraten die Fachabteilungen, wir helfen, wir bauen Systeme, wir unterstützen und das ist schon in unserer DNA. Und natürlich möchten wir das auch mit den Zwischenstationen, insbesondere dem IT Einkauf, dann auch mit diesem Geist begegnen und sagen okay, wir helfen euch irgendwie. Was braucht ihr denn, damit wir effektiv zusammenarbeiten können? Weil ganz viele unserer Aufgaben beschäftigen sich eben mit der Optimierung von Prozessen. Und da, gerade wenn man so himmelschreiende Ineffizienzen sieht wie diese Emailwüsten, dann springt natürlich sofort das Gen an und sagt das muss irgendwie besser gehen. Ganz, ganz klar. Ja. Vielen Dank, Herr Lob. Wenn unsere Zuhörer Fragen haben oder Feedback, dann sendet uns gerne eine Email an Podcast Skillbyte. Wir freuen uns immer. Über Bewertung und Weiterempfehlung an Freunde und Kollegen. Abonniert unseren Podcast und schaut gerne auch auf Skillbyte vorbei. Hallo, vielen, vielen Dank für das Gespräch.

Danke, Herr. Das hat Spaß gemacht.

Das hat wirklich Spaß gemacht. Ich wünsche Ihnen einen schönen Abend.

Danke.

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<![CDATA[Skillbyte Podcast #62: IT-Security]]>Willkommen zum Skillbyte-Podcast! Skillbyte ist Ihr Partner für digitale Exzellenz.

In diesem Podcast geht es um das Thema: IT-Security

// Inhalt //
01:03 - Vorstellung Maurice Kemmann von Cosanta
01:53 - Beispiele für KRITIS Unternehmen und deren Risiken
04:45 - Schutzbedürftige Daten im

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http://podcast.skillbyte.de/skillbyte-podcast-62-it-security/62c46e0aa15c0800013a4f0cTue, 05 Jul 2022 17:06:25 GMT

Willkommen zum Skillbyte-Podcast! Skillbyte ist Ihr Partner für digitale Exzellenz.

In diesem Podcast geht es um das Thema: IT-Security

// Inhalt //
01:03 - Vorstellung Maurice Kemmann von Cosanta
01:53 - Beispiele für KRITIS Unternehmen und deren Risiken
04:45 - Schutzbedürftige Daten im privaten Kontext
06:33 - Formale und praktische Security
07:33 - Wie erlange ich als Unternehmen eine Sicherheitszertifizierung?
09:02 - Datenschutz
10:11 - IT-Sicherheit bei Standard- und Individualsoftware
11:53 - Meldepflichten bei Datenschutzvorfällen
14:10 - Awareness für IT-Security
17:30 - Beispiel für Datenschutzvorfall
18:54 - IT-Security Strategien für Unternehmen und Privatpersonen
25:03 - Die persönliche IT-Sicherheitsstrategie (Awareness im Web, Passwortmanager)
29:50 - Zukunft der IT-Sicherheit
37:52 - Services von Cosanta

Weitere Informationen zu Cosanta finden Sie unter: https://www.cosanta.de

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AUTOMATISCH ERZEUGTES TRANSKRIPT

Es gibt Daten, die sind vielleicht allgemeiner zugänglich. Wir haben einen nicht so hohen Schutzbedarf bis hin zu den Kronjuwelen, vielleicht Entwicklungspläne. Nehmen wir mal an, Maschinenbau und dann nehmen die gerade ihre Maschinen und all die Pläne, was dazu gehört. Schätze mal, die wollen uns natürlich extremst gut schützen, weil wenn sie das verlieren, dann könnten andere ihre Maschinen dann kopieren. Das muss man am Anfang verstehen. Was habe ich dort für Daten?

Herzlich Willkommen zum Skillbyte Podcast Nummer 62 mit dem Thema IT Security. Abonniert unseren Podcast für mehr spannende Themen aus dem Technology Umfeld, wenn ihr IT Entscheider oder IT Fachkraft seid. Wenn ihr eine Hörer Frage habt, sendet uns gerne eine Email an Podcasts skillbyte Ganz wichtig ist es für uns, dass ihr unseren Podcast an eure Freunde und Kollegen weiter empfehlt, wenn sie sich auch für Technologie interessieren. Und lasst uns auch gerne eine Bewertung da. Ich bin heute hier mit dem IT Security Experten Maurice. Hallo Maurice.

Ja, hallo Maurice. Schönen guten Abend.

Heute ist der Podcast der Podcasts des Maurice auf beiden Seiten. Das ist auch für mich ungewohnt. Möchtest du dich kurz vorstellen und sagen, woran du aktuell arbeitest?

Ja, also mein Name ist Maurice Cameron. Ich bin schon ein bisschen länger in der IT, habe tatsächlich auch mit IT Security angefangen und dann viel Provider Stuff gemacht und und und und bis zu Cloud Business. Und im Moment bin ich tatsächlich, mich wieder darauf zu konzentrieren. Auf die IT Security, insbesondere IT Security as a Service, im Speziellen für für Unternehmen an der Stelle. Das große Stichwort dort ist Sock Security Operations Center und das bauen wir gerade auch bisschen frisch gegründet. Wir bauen uns gerade auf und sind spezialisiert auf Unternehmen mit erhöhtem Schutzbedarf kritisch eingestufte Unternehmen. Und so weiter.

Hast du da Beispiele? Also Energieversorger würde mir zum Beispiel einfallen, aber es gibt ja bestimmt auch viele weitere Firmen, die besonders schützenswert sind.

Ja. Unter Kritik fallen auch Wasserversorger, Logistikunternehmen, Krankenhäuser, ähnlichem mit erhöhtem Schutzbedarf. Sehen wir eigentlich auch alle Unternehmen, die zum Beispiel durch die Grundschule zertifiziert sind? Größere IT Provider Unternehmen, Schlüsseltechnologien, Auto und Automobilindustrie fällt mir da ein. Aber letztendlich zielt es auf alle ab, die sagen wir mal ein Bewusstsein entwickeln in diesen Tagen für Security und sich entsprechend absichern.

Also alle Unternehmen, wo man sofort merken würde, wenn die nicht mehr funktionieren würden. Krankenhaus das wäre sicher eine Katastrophe.

Ja, da gab es ja auch entsprechende Beispiele in der Vergangenheit. Ich erinnere an das Uniklinikum Düsseldorf, die sich da einen Trojaner eingefangen haben und das hatte verheerende Auswirkungen, obwohl es gar kein gezielter Angriff war. Das war sozusagen ein Unfall der Kiddies oder was immer da gerade am Werke war, aber über ich weiß es nicht mehr. Eine sehr lange Zeit konnten zum Beispiel gar keine Notfälle angenommen werden. Die mussten auf andere Krankenhäuser ausgegliedert werden.

Ich glaube sogar, eine Person konnte da nicht operiert werden und hat sogar ihr Leben verloren, wenn ich das richtig im Hinterkopf habe. Also das ist wirklich dramatisch gewesen.

Ja, definitiv. Also ist natürlich, gerade bei einem Krankenhaus oder einem Uniklinikum ist es natürlich sehr prägnant, aber ich denke mir das entsprechende Unternehmen, wenn Energieversorger vor kurzer Zeit ging es auch durch die Medien. Ich glaube in Darmstadt war es ein Energieversorger auch mit einem entsprechenden Verschlüsselung Trojaner betroffen. Dann war es nicht ganz so weitreichend. Aber man stelle sich vor, ein großer Energieversorger kann plötzlich überhaupt nicht mehr arbeiten und weiß nicht mehr, wie er seine seinen Strom routen soll. Also das hätte schon sehr sehr großen Impact und deswegen sind sie auch als kritisch zu einfach eingestuft.

Verstehe. Ich glaube, in den USA gab es auch vor einigen Monaten einen Fall einer der Colonial Pipeline, wo glaube ich Benzin innerhalb von Amerika verteilt wurde und das auch über Tage nicht funktioniert hat und das auch in den betreffenden Bundesstaaten große Krisen ausgelöst hat. Und Preisschwankungen natürlich.

Ja, also genau das. Das war so ein typischer Fall. Und dort war dann in einigen Regionen plötzlich Benzin, Knappheit und so was kann passieren. Es gibt von bis.

Jetzt, haben wir schon gesagt, kriegt es Unternehmen sind besonders betroffen. Aber für wen ist ein IT Security überhaupt interessant? Es gibt ja auch, ich sage mal in Anführungszeichen, normale Unternehmen, die sich natürlich auch keinen Verschlüsselung und Trojaner einfangen möchten, weil sie dann einfach ein Riesenproblem haben. Oder auch den gemeinen Privatmann, der auch sehr darunter leiden kann.

Genau. Ich persönlich sehe es tatsächlich in dieser Spanne von Privatpersonen bis hin zu Großkonzernen bundesweit und ähnlichem. Da spielt IT Security eine Rolle, natürlich ein etwas anderer Stellenwert. Man muss sich halt nur den Schutzbedarf der Daten anschauen. Typisches Beispiel für eine Privatperson. Ich habe alle meine Fotos irgendwo hin geladen in die Cloud oder wie auch immer. Und jetzt stelle man sich vor, die sind halt einfach mal weg oder verfälscht oder was auch immer. Wenn ich da zum Beispiel keinen, kein Backup oder sonst ich sage, das hätte schon gewissen Impact, weil die Daten kann man nicht wiederherstellen, das ist dann so eine persönliche.

Geschichte oder jemand anders hat die Daten und erpresst sich damit. Das kann ja auch sein.

Das kann natürlich sein. Man kann sich da diverseste Sachen vorstellen. Je nachdem, was man für Fotosammlung hat, geht das halt keinen was an, aber auch persönliche Gredenko als die Passwörter zu den verschiedensten Plattformen. Wenn dann plötzlich einer meinen Zugang für Amazon hat und munter bestellen kann, das war gar nicht sein das er das für sich bestellt, sondern einfach erst mal ein riesen Schaden riesen Umfang. Man bestellt für ein paar 10.000 € und das muss man dann rückabwickeln. Wie auch immer. Da hat man schon ein Problem. Oder aber man bleibt auf Schaden sitzen, weil die haben sich das an irgendwelche Posten zuschicken lassen und schaffen es dann anonym damit wegzukommen. Also es gibt schon jede Menge schutzbedürftiger Daten, auch im privaten Umfeld.

Und ich finde auch gerade mit Blick auf den aktuell im Gang befindlichen Ukraine Krieg. Da wird ja auch sehr deutlich, dass da beide Seiten auch technologisch sehr stark aufgerüstet haben und jeweils die Bevölkerung des anderen Landes eben aufklären möchten durch die Facing von Webseiten oder einfach staatliche Institutionen abschalten. Die IT wird wahrscheinlich in Deutschland auch als besonders schützenswert eingestuft und das hat auf jeden Fall Auswirkungen. Du hast hier formal und praktische Security. Was meinst du denn damit?

Wir unterscheiden mit der formalen Security so Dinge wie Zertifizierung oder gewisse Frameworks, die man als Grundlage seiner IT Security Strategie nutzt. Klassisch sind dabei zum Beispiel ISO 2701. Das ist eher so eine Management Zertifizierung, die sehr häufig genutzt wird. Hier will man einfach ein Informationssicherheit Management aufbauen. Etwas weiter geht zum Beispiel der alte Grundkurs, der jede Menge Hinweise darauf gibt, wie man seine Sicherheitsstrategie aufbauen sollte. Du kannst das in ein Unternehmen eintragen, kann mich zertifizieren, kann meine Prozesse darauf auslagern. Und das ist erst mal das, was ich so als formal Security bezeichne. Dahinter stehen dann natürlich die Maßnahmen, also Dinge, die man direkt in den IT Verbündeten, in den Netzwerken, auf den Servern und auf den Rechnern umsetzt, um das Sicherheits level zu heben. Und das nenne ich dann die praktische Security.

Okay, und wie läuft das typischerweise ab? Also als Unternehmen, wenn ich feststelle, ich habe Nachholbedarf beim Thema IT Security, hoffentlich stelle ich das proaktiv fest und nicht, wenn der Schaden schon eingetreten ist. Und ich möchte mich beispielsweise ISO 2701 zertifizieren lassen. Wie stelle ich das denn an?

Letztendlich gibt es eine ganze Menge Unternehmen, die einen dabei unterstützen, gerade so eine Zertifizierung zu erlangen. Man sollte sich halt erst mal im Klaren sein, welchen Stellenwert hat meine IT für meine Arbeitsprozesse, Produktionsprozesse usw und wie wichtig ist es für mich hier klare Regeln intern und Controls zu schaffen? Also dass ich meine Sicherheit ein Stück weit überwachen kann. Wenn ich zu dem Grundsatz komme, zu Entscheidungen komme Ja, ich brauche das, ich möchte das. Dann geht man das an, indem man sich entsprechende Unternehmen reinholt. Die führen einen sozusagen dahin und sorgen auch für eine gewisse Awareness daran. Und am Ende des Tages kommt dann ein Auditor und auditiert das dann hin zum zum Zertifikat.

Das kann man im Grunde als ein ganz normales IT Projekt neben den anderen Projekten durchführen.

Wir sagen mal die die Security ist Chefsache. Ganz klare Sache, weil hier müssen die Vorgaben erfolgen, müssen runter delegiert werden und dann sollte es halt auch. In der Entscheider Ebene sollte das angestoßen werden.

Das heißt es ist ganz wichtig, dass man mit Security IT Security erstmal den Wall anhebt, den Schutz überhaupt herstellt und sozusagen die eigenen Systeme absichert. Oftmals wird IT Security ja auch mit dem Thema Datenschutz verknüpft, was ja noch mal ein anderes Spielfeld ist.

Also die greift natürlich ineinander, aber es sind eigenständige Bereiche, also der Datenschutz an sich. Das sieht man schon daran. Es gibt einen Datenschutzbeauftragten, den man zu bestellen habe, einen ab einer gewissen Größe, genauso wie es ein IT Sicherheitsbeauftragten gibt, den man auch ab einer gewissen Größe oder Zertifizierung aufstellen sollte. Aber das sind eigenständige Institutionen innerhalb der Firma und die müssen sich natürlich austauschen, weil die IT Sicherheit stellt sicher, dass gewisse Daten auch nicht geklaut werden können. Und so weiter. Aber es sind wirklich eigenständige Bereiche. Das darf man dabei nicht vermengen.

Wenn man ein plastisches Beispiel geben möchte, ist es wahrscheinlich so Die IT Security ist wie der große schwere Tresor in der Bank und die besonders schützenswerten Daten sind das Gold im Tresor. Und man brauch eben diesen dicken Tresor um die Daten zu schützen oder um das Gold zu schützen, dass es eben nicht abhanden kommt. Entweder werden die Daten abgezogen oder das Gold wird eben gestohlen. So würde ich das mal in ein plastisches Bild fassen.

Kann man genauso sehen.

Jetzt ist IT Security ein Thema, was sich durch ganz, ganz viele, insbesondere technologische Bereiche des Unternehmens zieht. Also angefangen, ich sage mal auf der organisatorischen Ebene. Du hast gesagt, IT Security muss Chefsache sein, dann muss sozusagen die Netzwerk Ebene abgesichert werden. Dann müssen aber auch die einzelnen Anwendungen abgesichert werden. Und im Grunde muss auch der Anwendungs Entwickler schon eine Awareness haben für die Security, wenn dort neue Komponenten programmiert werden oder eingekauft werden.

Definitiv. Also bin ich auch als ein sehr wichtigen Bereich. Warum heutzutage? Ja, man benutzt natürlich viel Standardsoftware, aber in aller Regel wird dort ja zur Anpassung eigener Projekte oder Prozesse. Vielmehr wird dann noch etwas auf entwickelt, sage ich mal ja. Oder man hat sogar eine Anwendung, die komplett neu entwickelt wird als Auftrag an ein Unternehmen entsprechend. Hierbei ist dann wirklich darauf zu achten, dass man natürlich auch gewisse Sicherheits vorgaben beachtet. Also das fängt an schon Auswahl der Tools des Frameworks, was man einsetzt, dass hier natürlich auch eine weitergehende Support darstellt, als es Updates gibt, dann aber auch in der Entwicklung selber, dass man natürlich, man stelle sich eine Webentwicklung vor, ein Web Formular, dass man so wirklich so Klassiker wie Injection Angriffe oder so was, dass man diesen halt vorbeugt. Das ist heute eigentlich schon state of the art, dass es. Schon schon in fast allen Frameworks mit drin. Aber man muss es nur mal sicherstellen. Und es geht bis hin zum eigentlich zum Schreiben von Log Fails, dass die Anwendung auch tatsächlich viele Logs schreibt, sinnvolle Blogposts schreibt, damit diese gegebenenfalls hinterher ausgewertet werden können.

Hat man da auch gewisse Pflichten eigentlich, wenn man zum Beispiel den Datenschutz Vorfall hat oder einen Einbruch hatte, dass man hinterher nachvollziehen kann, welche Systeme betroffen waren und welche Daten abgeflossen sind.

Ja, es gibt hier unterschiedlichste Betrachtungsweisen. Also für jedes Unternehmen zertifizierte Unternehmen. Die müssen das dem BSI glaube ich, melden. Kriegt das Unternehmen auf jeden Fall. Wenn Sie einen sogenannten Data Reach haben, an der Stelle, wenn dieser bemerkt wird. Und da kommen wir dann auch schon da rein. Ja, wie bemerkt man das Ganze denn? Ja, das sind dann natürlich die IT Security Komponenten, die man einsetzt Software, Hardware, Systeme, die Netzwerk Verkehr, Lock Fails, was auch immer auswerten, die Daten korrelieren und dann halt auf Statistik oder KI basierten Mechanismen dann richtig vorhersagen. Ah, hier könnte es ein Data Bridge geben und das dann entsprechend melden. Und das muss man natürlich weitergeben.

Das sind ja dann schon sehr komplexe Mechanismen, die da installiert werden müssen, wenn man, sage ich, alle Lock falls oder relevanten, notfalls kontinuierlich Monitore.

Definitiv. Also da kommen wir auch in unserem Bereich IT Security, ich es immer so ein bisschen wie mit dem STANDARD Backup, das ist kein Thema, wo der Aufwand, der besonders sexy ist. Eigentlich möchte man sich gar nicht so sehr damit auseinandersetzen. Warum? Weil es bindet personelle Ressourcen. Es muss sich jemand drum kümmern. Der Chef guckt drauf, weil es ist Chefsache über festgestellt haben. Und dann kommt auch noch mal hinzu Ja, ich muss eine ganze Menge Komponenten kaufen, installieren, mieten wie auch immer und muss diese noch fachkundig anwenden, auswerten usw. Wohl weil dann wieder bei personellen Ressourcen sind. Und das in Zeiten, wo wir ja noch immer händeringend nach Fachleuten suchen. Gerade in der IT, auch da ist das halt wirklich ein schwieriges Thema. Und das ist halt auch das, womit ich mich momentan geschäftlich beschäftige, dass wir sowas natürlich dann als Service anbieten auf auf Basis, dass wir halt solche Dinge abnehmen, dass wir halt zentralisieren, dass wir halt mehrere Kunden auf einmal sozusagen erschlagen können. Und dass ist für den Kunden am Ende doch deutlich deutlich günstiger.

Als verstehe ich, dass ihr dann wieder Synergieeffekte schaffen könnt, um dieses komplexe Thema oder die In STANDARD Komponenten zu zergliedern, die man dann eben einzeln anbieten kann. Wie ist denn dein Eindruck zum Thema Awareness, zur IT Security? Denn die Security hat ja das Problem ist produziert. Was kann die auch wenn es schon erstmal sehr viele kosten und der Nutzen ist ja erst mal unsichtbar. Also wie dieser schwere Tresor in der Bank, der erst mal sehr viel kostet. Jede Nacht ist das Gold sicher verwahrt und man sagt ja, es passiert ja nichts. Das Problem hat ja auch Die Security bindet viel Personal, es entstehen Kosten, man muss die Komponenten eben warten. Ist den Unternehmen das denn klar? Und gehen die deiner Ansicht nach trotzdem ausreichend auf das Thema IT Security ein oder wird da eher gespart?

Also tatsächlich ist es sehr unterschiedlich. Nehmen wir mal die beiden, sozusagen Worst Case Betrachtungen. Ein Unternehmen hatte einen Security Vorfall und der ist vielleicht auch publik geworden. Dann ist die Vernetzung natürlich plötzlich ganz stark da und das ist so ähnlich wie mit einer Versicherung. Auch da bin ich mal reingefallen. Dann plötzlich kaufe ich mir die Versicherung, um mich gegen solche Dinge abzusichern. Und das ist natürlich eigentlich ein sehr schlechter Fall. Der Schaden, der da entstehen kann, entsteht auf verschiedensten Ebenen. Das ist, was weiß ich, wenn einem Konzern die Webseite zum Beispiel wegfällt, wie auch immer, dann ist es schon mal ein Imageschaden und das ist auch sehr offensichtlich an der Stelle. Noch schlimmer wird es, wenn dann tatsächlich Daten geklaut werden, bis hin vielleicht sogar Firmengeheimnisse. Man denke nur an Schlüssel Unternehmen, die dann ihre, ihre Pläne oder sonstige die Kronjuwelen des Unternehmens dann verlieren und die dann plötzlich am Markt auftauchen. Also das ist sicherlich so ein Worst Case und ist leider, leider auch schon häufig passiert. Und das zeigt, es gibt viele Bereiche, wo man noch nicht so weit ist.

Andere wiederum werden ja fast gezwungen, sich drum zu kümmern. Also da bin ich vom BSI auf Kritische eingestuft worden, dann muss ich mich mit dem Thema beschäftigen. Dort gibt es dann gesetzliche Vorgaben. Stichwort Ist das Sicherheitsgesetz aktuell und dann muss ich gewisse Dinge umsetzen, was jetzt neuerdings kommt. Viele Unternehmen denken sich Na ja, dann gehe ich doch jetzt um Versicherung und schönen Cyber Versicherung. Und da schließe ich dann ab und dann bin ich zumindest finanziell erst mal abgesichert. Hierzu ist zu sagen, dass der Trend auch ganz stark hingeht. Ja, man hat gewisse Mitwirkungspflicht, die man vorher erfüllen muss. So steht glaube ich mittlerweile, ich kenne sie nicht alle, sicherlich nicht, aber in den aktuellen Cyber Verträgen. Ja, ich muss zum Beispiel ein System in Schulung, Detection und Ähnliches bei mir installiert haben und betreiben. An der Stelle, wenn ich das nicht habe und es kommt zu einem Notfall, dann wird die Versicherung sicherlich nicht voll dafür zahlen, nicht voll haften. Für mich ist halt immer so das Thema, wenn der erste Gedanke an die Versicherung geht.

Das ist für mich schon der Indikator. Hier hakt es irgendwo. Also weil letztendlich sollte man ja doch erst mal gucken, dass man seine Systeme, seine Prozesse im Griff hat. Und wenn ich da noch mal meine Einschätzung geben dürfte und da betrachte ich mal alles von KMU bis zur Konzern Ebene aus dem Bauch raus. Ich kann das jetzt nicht wirklich belegen. Das ist eine Bauchentscheidung, würde ich sagen. Das ist so fifty fifty, mit leichter Tendenz dazu, dass die Leute noch nicht so richtig aware sind, noch nicht so richtig davon überzeugt sind, weil viele diese Kosten einfach scheuen und noch nicht erkannt haben, wie wichtig die IT für ihre Lernprozesse tatsächlich ist.

Zu der eingangs von dir erwähnten Situation kann ich ein eigenes Beispiel geben, was den Imageschaden angeht, wenn der IT Security Fall oder Datenschutz Vorfall eintritt. Ich habe vor einigen Jahren bei einer relativ bekannten Webseite die Notebooks verkauft, auch ein Notebook bestellt und bis heute bekomme ich alle paar Wochen Spam Mails mit all meinen Daten drin von der damaligen Bestellung mit den einzelnen Posten, dass irgendwas noch nicht bezahlt wäre und ich noch nachzahlen müsste. Also mit meiner echten Adresse, mit den Komponenten, die ich damals gekauft habe usw was natürlich Fake ist, aber ich werde nie wieder da was bestellen, weil dieser Imageschaden einfach passiert ist und ich nicht möchte, dass meine Daten da offensichtlich scheinbar in den Datenbanken liegen, dass sie unverschlüsselt jederzeit abgerufen werden können oder damals abgerufen werden konnten und ich jetzt immer bei jeder Spam genau hingucken muss. Ist das wirklich Spam oder meinen Sie das ernst?

Das ist ein sehr gutes Beispiel dafür, dass man auch als Privatperson davon betroffen ist. Plötzlich Man hat einen Mehraufwand und einen ärgerlichen Mehraufwand an der Stelle. In dem Fall konnte man ja selber eigentlich nicht bekannt. Ist ja nichts dafür, dass dein dein Dienstleister da so was betrieben hat, aber es ist für dich ärgerlich und es ist natürlich für den. Für den eigentlichen Anbieter wird es auch ärgerlich sein, weil viele Kunden, die so ein bisschen darauf reagieren werden, nämlich genauso entscheiden wie du. Sie werden dort einfach nicht mehr bestellen.

Jetzt haben wir viel über Zertifizierung gesprochen, die Möglichkeiten, die Unternehmen bei IT Security haben. Wie sieht denn eine typische IT Security Strategie aus? Einerseits für Unternehmen, auf der anderen Seite betrifft das ja auch jeden persönlich, wie du gesagt hast, dass man. Seine eigenen Daten ein bisschen schützt.

Die erste Frage, die die Grundlage ist eigentlich für jede Strategie, egal in welchem Bereich. Um Einzelpersonen bis zum Konzern ist sich zu fragen Was möchte ich warum schützen? In den Unternehmen oder im Deutsch sprechen wir dann von Feststellung des Schutzbedarf. Und wenn wir bei der Privatperson anfangen, da sind sicherlich alles was an Banking Daten, aber auch diese Shoppingtour, Identitäts usw angehen. Das ist sicherlich schon mal sehr schutzbedürftig. Hinzu natürlich aber auch was weiß ich eigene Datensammlungen. Privat hat man doch schon sehr, sehr viel digitalisiert. Ich glaube, man will einfach nicht, dass da andere Leute draufschauen. Im Unternehmen ist es ein bisschen komplexer, denke ich, weil es hier glaube ich mehrere Schutzbedarf Kategorien einfach gibt. Es gibt Daten, die sind vielleicht allgemeiner zugänglich. Wir haben ja nicht so hohen Schutzbedarf bis hin zu den Juwelen, vielleicht Entwicklungspläne. Nehmen wir mal an Maschinenbau und dann nehmen die gerade ihre Maschinen und all die Pläne und was dazugehört. Schätze mal, die wollen uns natürlich extremst gut schützen, weil wenn sie das verlieren, dann könnten andere ihre Maschinen dann kopieren anstelle so, das muss man am Anfang verstehen.

Was habe ich dort für Daten? Da muss man natürlich auch schauen, ja, wo werden diese Daten verarbeitet und wie sind die Prozesse im Ganzen? Weil nur dann kann ich sehen, in den Prozessen sind wiederum IT Systeme verflochten und dann kann ich sagen okay, wo gehen meine, meine ganz ganz wichtigen Daten, wo gibt es da die Berührungspunkte? Und dann ist der ganze Weg schutzbedürftig. Also der Entwickler, der vielleicht man ist heute fast nur noch im Homeoffice, der sich dann ach, ich sitze jetzt mal schön auf den Philippinen und mache von hier aus meine Entwicklung oder meine Pläne. Ja, da ist die Kommunikation entsprechend abzusichern, dass da keiner rein kann, also weggehen, was auch immer man dann nutzt. Oder aber zum Beispiel global agierende Unternehmen, die mehrere Standorte haben, die aber natürlich untereinander auch den Datenaustausch steuern müssen, dass man da genau reinschaut, was, wie wird das geregelt? Ist das alles geschützt an der Stelle und ein bisschen Welche Personen haben denn überhaupt Zugriff darauf? Es ist immer total schön, wenn wenn man die Kommunikation zwischen den Servern und alles abgesichert hat.

Aber wenn, dann natürlich jeder Praktikant. Ich will nichts gegen die Praktikanten sagen, aber wenn ein Praktikant plötzlich Zugriff hat auf die wichtigsten Daten, dann ist auch das ein Faktum, das man dann korrigieren muss. Einfach sagt ja hier, das darf einfach nicht sein und das stimmt und das analysiert man. Das ist dann so die die Schutz Belastungsstörungen, man geht ganz durch, man macht noch Risiko Betrachtungen darauf. So ja was könnte wie passieren und wo ist welche Bedrohungslage, welche Bedrohungs Vektoren könnten da reingehen und dann sagt man sich okay, wenn jetzt noch gar nichts vorhanden ist, das ist sehr selten. Eine kleine Strategie gibt es schon immer. Aber nein, jetzt passen wir mal die Strategie, die wirklich die Security Strategie an an diesem Schutzbedarf eine Stelle und schaut sich an ja, was müssen wir da wie machen? Und da ist es dann sehr unterschiedlich. Man versucht natürlich weitestgehend zu standardisieren und man versucht natürlich auch, Security ist immer so ein bisschen einfach, auch eine Last, weil ich muss, ich sage mal das trivial, ich muss mehr Passwörter oder mehr Tokens mit mir rumschleppen und irgendwie organisieren.

Man versucht natürlich, den Impact für die für die Nutzer so gering wie möglich zu halten. Letztendlich kommt es zu einer etwas höheren Belastung. Man baut es dementsprechend um und setzt die Strategie dann Stück für Stück entsprechend durch. Und das ist jetzt ein sehr wichtiger Faktor. Die Strategie, die man dort einmal gefasst hat, das ist jetzt kein kein statisches Machwerk, sondern ein sehr dynamischer Prozess. Die Strategie ist ein Prozess, das heißt er muss regelmäßig reviewed werden, kontrolliert werden. Ist er noch aktuell? Denn IT security bzw die bedrohungs vektoren die wir dort draußen haben, die verändern sich ja dann doch stetig, alleine schon durch so Geschichten wie neue Software, Version, Neu Betriebssystem, Version, Version und und und und und. Da verändert sich dann eine Menge und das muss man einfach schauen. Man muss sie meistens nicht grundlegend anpassen, vielleicht in Details anpassen. Von Zeit zu Zeit gibt es da mal Sprünge. Also das ist so diese klassische Entwicklung der Sicherheitsstrategie. Aber jeder, der sich ein bisschen Gedanken macht, wird sehen okay, das, was wir jetzt gerade so ein bisschen abgehoben dort gegeben haben, im Kleinen habe ich das in der Privatperson bzw auch in einem KMU kleinen mittleren Unternehmen, wo ich einfach sagt, ja, ich muss jetzt hier keine 200 seitige Strategie entwerfen und zu Papier bringen, sondern einfach schauen, welche Maßnahmen sind für mich wichtig, um einen gewissen Schutzbedarf zu erlangen?

Und dann kommt man da auch mit einem vertretbaren Aufwand hin. Es ist ein Aufwand, aber er ist durchaus vertretbar, gemessen an den Risiken, die bestehen, wenn man sich dem Thema nicht widmet.

Aber ich habe nach wie vor zwei Umgebungen einmal die die Außenwelt, die sich verändert durch die Bedrohungsszenarien und meine Innenwelt im Unternehmen ändert sich ja auch durch die Verwendung neuer Software. Komponenten oder Integration neuer Lösungen, neuer Partner vielleicht durch Zukäufe? Man muss immer beide Seiten betrachten.

Definitiv. Also gerade wo du es erwähnst, auch mit Partnern oder Lieferanten. Es gibt also in einigen Zertifizierung, wird halt genau geguckt, ja, welche Lieferanten sind da und sind die genauso zuverlässig? Wie sicher ist das, wenn dort ein Prozess von abhängt? Typisches Beispiel ich muss vielleicht weil ich nur Leute einstelle, ich muss meine Server Kapazitäten erweitern und und da muss das schon alles passen. Und ich soll ja nicht gezwungen sein, dann plötzlich ganz woanders einzukaufen, wo ich nicht weiß, was ich bekomme. Ist jetzt ein sehr triviales, sehr abgehobenes Beispiel. Aber darum geht es natürlich an der Stelle. Also das schaut man sich tatsächlich an, Lieferanten, aber auch natürlich auch Partner. Was verändert sich bei denen? Ist die Kommunikation sicher? Kann ich mich auf die verlassen? Also das hängt dann wieder von den Zertifizierungen ab, aber es ist auf jeden Fall zu betrachten.

Jetzt haben wir sehr viel darüber gesprochen, was Unternehmen im Bereich IT Security machen können. Was ist denn eine gute Faustformel, wie man sich als Privatperson ebenfalls gut aufstellen kann? Also wenn ich ein Windows Laptop habe, dann brauche ich einen Virenscanner. Eine Firewall bringt Windows mittlerweile mit oder meine. Mein DSL Router hat eine Firewall. Ein Backup machen sollte ich wahrscheinlich auch ab und an entweder in der Cloud durch verschiedene Anbieter wie Dropbox oder so, die das mittlerweile anbieten und dann natürlich darauf aufpassen, trotzdem nicht auf jeden Datei Anhang zu klicken. Ich glaube, das ist nach wie vor der größte. Das größte Einfallstor für Schadsoftware?

Ja, definitiv. Also dadurch, dass man heutzutage ja relativ leicht, sagen wir mal Emails in Anführungszeichen fälschen kann, die sehen dann schon sehr echt aus. Also typisches Beispiel Man bekommt plötzlich eine Email von seiner Bank und da hat es ein Problem gegeben und man möchte mal eben hier draufklicken, um zu gucken, ob alles okay ist. Also vereinfacht ausgedrückt die einfachste Maßnahme ist, mal so eine Maus zu machen. Also nichts anklicken oder drüberfahren. Die meisten Programme zeigen an, wohin der Link führt und dann wird einem plötzlich auffallen der Link, der führt ja gar nicht zu meiner Bank.

Es ist ein Link oder ein anderer URL shorten.

Genau. Oder es ist dann irgendwas in Ländern, wo meine Bank jetzt mit mir nicht so viel zu tun hat. Also da gibt es eine ganze Menge Indikatoren, dass man halt schon einfach aufpasst, dass man ein bisschen misstrauisch ist, nicht einfach auf alles klicken, was da reinkommt. Aber es gibt auch dieses typische Plötzlich schickt ein Kollege oder eine Kollegin einen lustige Katzenbilder. Katzenbilder ist ja immer so ein nettes Meme, was man da als Beispiel nimmt. Ach, ist das alles süß, dann kann man da drauf klicken und schon hat man sich irgendeine Ransomware oder sonstiges eingefangen oder einen Trojaner. Und da muss man schon aufpassen, weil ich würde mir zum Beispiel auch eine Frage stellen Also wenn du mir Maurice plötzlich Katzenbilder schicken würdest, dann würde ich sagen, okay, er würde mir vielleicht auf die tollsten neuen Notebooks was schicken, aber doch nicht auf Katzenbilder und würde sicherlich nicht drauf klicken. Aber ansonsten, das ist genau schon wiedergegeben. Also Windows Notebook, Windows kommt auch mit einem eigenen Virus, gerne diesem Microsoft Defender.

Ich glaube auch das ist hinreichend. Ja, Backups machen ist sehr wichtig, aber hier auch wieder, wenn ich irgendwo. Leider neigen manche dazu, noch irgendwelche Passwörter oder sonstiges abzuspeichern. Wenn ich die Blindtext irgendwo hin sicher in die Cloud und die wird es gehackt und schon sind da meine Passwörter. Also das sollte nie einfach so rumliegen, was dann für die Nutzung im Alltag ist. Es ist total bequem, in den Browsern seine Passwörter zu speichern. Es ist aber und man wird, wenn man da ein bisschen nach sucht, das findet man sehr, sehr schnell. Diese Passwörter sind sehr leicht zu extrahieren. Ja, sie sind verschlüsselt, erst mal so abgelegt. Aber es ist keine Kunst, an diese Passwörter zu kommen. Und da die meisten User schon aus praktischen Gründen, weil die meisten haben irgendwas zwischen 80 und 160 Passwörter, sich zu merken, so im Alltag, wenn man sich anguckt, auf welcher Seite man angemeldet ist. Und viele neigen dazu, vielleicht nur 345 verschiedene Passwörter zu nutzen. Ja, und dann komme ich an irgendwas und kann es einfach mal durchprobieren.

Und das geht ja auch automatisiert häufig. Da muss man dann schon aufpassen. Ich empfehle hier zum Beispiel einen Passwort Manager zu nutzen, der entsprechend absichert. Ja, das ist auch wieder ein bisschen Aufwand. Man muss das alles einrichten, aber man hebt das Sicherheits Level für sich persönlich schon mal deutlich deutlich höher.

Und man muss nicht überall das gleiche Passwort benutzen, sondern kann eben ein sicheres Passwort generieren, was dann in dem Passwort Manager abgelegt wird, was dann auch den einzelnen Service sicherer macht. Genau. Es ist genauso wie du sagst. Ich benutze auch ein Passwort Manager und ich habe auch 100 Accounts da drin von jeder Webseite wo man mal irgendwas bestellt hat und das wäre ohne Passwort Manager überhaupt nicht mehr handhabbar. Diese Menge an Zugängen, wenn man einen Passwort Manager nimmt, der vielleicht als Open Source Software besteht, ist das hinreichend sicher, so dass man sich da keine Gedanken machen muss, dass man da einer Anwendung alle seine Passwörter anvertrauen.

Definitiv und gerade auch, wenn man mit mehreren Devices unterwegs ist. Ja, es ist ja angenehm, zum Beispiel in einem Google Chrome oder auch im Firefox zum Beispiel die Passwörter zu speichern. Auch hier kann ich mir ja sichere Passwörter generieren lassen. Aber man muss sich tatsächlich mal anschauen, wie werden Sie abgelegt, dann auf dem Rechner und dann synchronisiert. Die Synchronisation ist auch gesichert über TLS an der Stelle. Das sollte schon passen. Aber schaffe ich es einige wenige Zeilen Python Code auf den Rechner zu bringen oder ich kann das ganze auch in sie plus plus oder sonst was machen. Ich versuche das im Code zur Ausführung kommt auf dem Rechner. Dann können diese Passwörter leider ausgelesen werden.

Wenn du einen Blick in die Glaskugel werfen müsstest und ich dich frage deiner Einschätzung nach, welche zukünftigen Entwicklungen sehen wir denn im Bereich IT Security? Du hattest eben schon mal das Thema Forensik bei Inzidenz angesprochen, also dass quasi eine KI oder eine intelligente Software Lock Dateien untersucht und dann zum Beispiel feststellt Oh, untypische Zugriffe aus einem Land, was vielleicht nicht durch stabile politische Entscheidungen gekennzeichnet ist, das es untypisch, weil wir verkaufen Ware eigentlich nur in Deutschland. So was könnte es ja geben. Welche Entwicklungen im Bereich Security siehst du aktuell?

Also ganz aktuell ist es also ja KI. Ich persönlich unterscheide ja schwache und starke KI. Nehmen wir es einfach mal so als als als Oberbegriff. KI und statistische Funktionen, die kann man heutzutage schon sehr gut ausnutzen. Warum? Weil große Anbieter in diesem Bereich, die haben einfach einen weltweiten Informationsfluss über Angriffs Vektoren, die teilweise auch einfach auf Geo Zonen reduziert werden können oder auf Nutzergruppen vertikal. Wie auch immer gibt es verschiedene Ansätze darauf. Diesen Mehrwert kann man ausnutzen, um dann zum Beispiel bei sich selber im Unternehmen Angriffe potenziell zu entdecken. Das hat einfach den Vorteil, wenn es so eine Auswertung hat. Wenn man weiß, wie viele lokal so geschrieben werden, dann ist das eine ganz, ganz starke Hilfe. Die Forensik an sich kommt immer mehr zum Einsatz. Da wird aber meistens auch manuell noch mal gearbeitet, weil die kommt ja zum Einsatz, wenn das Kind in den Brunnen gefallen ist. Also ich habe einen Data Bridge und jetzt möchte ich aber feststellen Mist, wo kommt das denn her? Je schützenswerter meine Daten sind, möchte ich umso mehr wissen, wo kommt es her, um den jemanden zur Rechenschaft zu ziehen?

Es könnte ein Konkurrent sein, der anderen Spionage wird. Weit an der Stelle lassen wir so bei dem Stichwort auch der, der gibt es an der Stelle, dass man so etwas besitzt. Prez Das sind zielgerichtete Angriffe von Profis. Also nicht nur da werden irgendwelche Scripte losgeschickt, sondern das sind Profis, die spionieren einen aus, um entsprechend gut angreifen zu können. Wenn man sowas hat, sowas feststellen, das ist die Forensik. Ja, das wird immer mehr kommen. Warum? Es wird meiner Meinung nach auch immer mehr Data Bridges geben, dem man nachgehen muss. Also Forensik als Oberbegriff, dem Nachgehen, dem Incident an Stelle. Das ist einfach so ein bisschen zu gucken, was ist da, was kommen wird. Also ich glaube, dass wir schon eine relativ starke Bedrohungslage in Summe haben, die aber einfach auch darauf zurückzuführen ist, dass ziemlich viele Script Kiddies unterwegs sind. Also sprich interessiert, sage ich mal völlig wertneutral. Die finden ein Stück Software und mit der kann man dann versuchen, Sicherheitslücken auszunutzen. Häufig wissen diejenigen dann gar nicht, was sie da so alles anrichten.

Typisches Beispiel war dieser die Uni Düsseldorf Geschichte dort, wenn da einer was, ein bisschen was mit Ransomware und so und spielt und hat das vielleicht in seinem Festnetz und hat da nicht aufgepasst, das Ding jetzt in The Wild und schon habe ich ein Riesenproblem. So, von daher glaube ich, dass da die Bedrohungslagen schon schon sehr groß sind. Was weiter zunehmen wird. Meiner Meinung nach sind tatsächlich die Wikis, also weil immer mehr Prozesse werden digitalisiert, großes Thema in Deutschland und Europa. Wir müssen mehr digitalisieren, damit wir effizienter sind und und und und. Das heißt aber auch Mehr wichtige Daten wandern in die Netze und wir können, wir können sie nicht abschotten von den Netzen, egal wie wir uns dagegen wehren. Das heißt, es wird immer mehr Angriffe geben, die hoch qualifiziert sind von Spezialisten auf, ich glaube, so Länderebene. Wir haben das in den Nachrichten häufig gehört, dass irgendwelche russischen, chinesischen, was weiß ich Hacker dann gebannt angreifen, sei es aus Spionage, Zwecken, Wirtschaftsspionage, Zwecken, aber auch politischer Spionage.

Ich glaube, das wird, das wird weiter zunehmen bis hin in den Mittelstand rein, weil ja, diese Informationen sind letztendlich wirtschaftlich auswertbar. Und du die diese ganze Weltwirtschaft, sie hat sich globalisiert. Wir haben jetzt gerade so ein bisschen Probleme, Daten, Grundeinstellung, Kämpfen in Anführungszeichen, so ein bisschen gegeneinander. Also das wird sich verstärken und damit einhergehen wird natürlich auch, das ist immer das Wechselspiel, werden sich auch die die Schutzmechanismen verstärken. Und das ist ja immer so ein Katz und Maus Spiel an der Stelle, das wird sich so ein bisschen aufschaukeln. Am Ende des Tages wird es wichtig sein hier, egal ob ich als Privatperson, die vielleicht jetzt nicht das Angriffsziel ist, aber von der Privatperson bis zum Unternehmen, hier so ein bisschen up to date zu bleiben, sich schon ein bisschen zu informieren. Je höher mein Schutzbedarf ist, desto mehr sollte ich mich informieren. Abteilungen, die sich dediziert mit dem Thema beschäftigen, entweder aufbauen oder mir mir Services von Fachleuten an der Stelle einkaufen, damit ich auch für diese zukünftigen Entwicklungen gewappnet bin.

So. Ich glaube, da wird schon noch eine ganze Menge passieren. Wir haben ein Beispiel noch die ganze Entwicklung hin in die Cloud. Ich bin ein Freund von Clouds, einfach deswegen, weil viele Dinge sehr viel schneller gehen. Ich bekomme auch schon jede Menge Schutzmechanismen hinzu. Aber letztendlich was bedeutet Cloud? Cloud ist stark zentralisierte IT. So und wenn ich hier einen systematischen Fehler habe, habe ich den auch einen verdammt großen IT Verbund. Auch hier gilt es dann, sich entsprechend zu schützen. Sei es, dass man Daten noch mal verschlüsselt, dass da ein paar Dinge nicht passieren können, dass man einfach genau hinschaut, mit welchen Clouds arbeite ich vielleicht mich da so ein bisschen mehrdimensional aufstelle. Also da gibt es eine ganze Menge Themen, mit denen man sich tatsächlich beschäftigen muss.

Stichwort Security in der Cloud. Sogar wenn du alles abgesichert hast, kann ja in Rekordzeit ein ganz neues Bedrohungsszenario entstehen. Wie das damals mit den CPU, Bugs Spector und Meltdown, der ja im Grunde alle Cloud Provider gleichzeitig in einer sehr kurzen Zeit betroffen hat. Und da es ein Hardware Fehler war, kann man so einfach gibt es da auch erst mal keine Lösung die es. Da gab es schon Beispiele wo halt staatliche Banken zum Beispiel hunderte Millionen Dollar an die falsche Kontonummer überwiesen haben, eben aufgrund von sehr clever durchgeführten Angriffen. Ich glaube, das ist der größte Bankraub der Geschichte. Ich weiß nicht mehr, welche Landesbank das war, aber das ist noch gar nicht so lange her. Ein, zwei Jahre und ein bisschen Geld konnte sie auch zurückholen. Aber eben nicht alles. Und die Prozesse, die digitalisiert werden, das mit Wir stehen hier in Deutschland vor der Einführung der elektronischen Patientenakte oder es gibt es schon, aber es wird sich ja immer weiter verbreiten. Telemedizin, Onlinebanking ist schon sehr weitverbreitet. In nicht allzu ferner Zukunft hängen auch alle Autos und die Mobilität abends an der Ladestation und sind wahrscheinlich immer online, einfach um diese ganzen Entertainment Angebote Musik Film immer anbieten zu können.

Also das Thema IT Security wird genau wie heute ein Haustür Schloss an der Haustür wird das irgendwann an jeder Software dran stehen müssen und jeder muss sich da Gedanken machen.

Definitiv. Also so sehe ich es auch. Und nur so ein kleines Beispiel noch erweitern zu dem, was du jetzt genannt hast man nehme nur das Smart Metering, also das ganze Thema IoT. Wie auch immer, Smart Meter kommen jetzt auch in die Privathaushalte. Und wenn man sich anschaut, wer dafür zuständig ist, dass diese Geräte zugelassen sind. Das ist das BSI Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik und das zeigt schon, wie hoch es aufgehängt ist. Ja, und hier geht es doch eigentlich nur um Strom, Nutzungsdaten, wenn man so will. Aber auch hier kann ich natürlich Missbrauch ansetzen. Und das zeigt ja Es wird uns immer, immer begleiten an der Stelle. Da muss man keine Wahrsagerei machen. Das ist tatsächlich so und von daher kann ich immer nur empfehlen, sich doch dort regelmäßig zu informieren und zu schauen und zu hinterfragen. So hat sich für mich persönlich was geändert. Ja oder nein?

Wobei könnt ihr von den Unternehmen helfen? Mit welchen Fragestellungen können Unternehmen an euch herantreten?

Wir sind im Moment eigentlich sehr spitz aufgestellt. Soll heißen Wir richten uns natürlich an Unternehmen, die eine kritische Einstufung haben oder diesen erhöhten Schutzbedarf haben. Warum? Dort gibt es gesetzliche Vorschriften oder Vorgaben, im Rahmen der Zertifizierung gewisse Systeme einzuführen. Gerade sieben Systeme Lock Auswertungen an der Stelle Einbruchs Erkennung, aktive Einbruchs Erkennung einfach zu haben. Und man sieht schon, dass dort viele, ich will jetzt nicht sagen überfordert sind. Aber ja, die Abteilungen haben halt auch schon eine ganze Menge anderes zu tun. Und dann, je nachdem, nach Größe muss man ja die Prozesse abbilden und wir sind unser Ziel ist es, ein komplettes SOC anzubieten, Security Operations Center und dann zu sagen Ja, wir befinden uns in euren Prozess ein, wir nehmen euch eine ganze Menge der Arbeit ab. Wir durchleuchten am Anfang eure Strategie, wir schauen. Passt das aus unserer Sicht? Wir diskutieren das, wir bringen es auf. Es ist einfach noch mal so, diese Erschwernis auch im Rahmen der Entscheider der Geschäftsführung, um das dann praktisch zu unterstützen.

Und da kommen wir dann rein, das, was die, die die Active Security, die praktische Security angeht. Wir setzen uns mittels Tools um, um dahin zu kommen, das Sicherheitsniveau einfach entsprechend zu steigern, aber auch in dem ganzen Prozess reinzubringen durch durch entsprechende Reports. Aufmerksam machen passt auf hier, da müssen wir noch mal vorgehen undundund. Und da begleiten wir halt Unternehmen an der Stelle. Wir sind jetzt nicht nur auf Kritisches eingeschossen, also wie gesagt erhöhter Schutzbedarf. Das kann auch der Mittelständler sein. Aber ich habe schon Schutzbedarf der Daten und ich muss mir jetzt was einfallen lassen an der Stelle. Also das gehört genauso mit hinzu. Wir sind nicht breiter aufgestellt. Ich hatte schon gesagt, es ist eine Neugründung. Wir wollen uns auch nicht übernehmen, weil wir glauben, das Feld ist sehr, sehr groß, das wir dort bearbeiten. Aber zukünftig wird sich das sicherlich noch mal ein bisschen breiter darstellen.

Das heißt, ihr helft Unternehmen sozusagen das Setup zu machen für IT Security und auch kontinuierlich dann zu begleiten bei veränderter Bedrohungslage von außen, aber natürlich auch von innen. Also wenn das Unternehmen wächst, neue Partner integriert, neue Software integriert und sich einfach dadurch neue Bedrohungsszenarien stellen.

Genau wie Wir schaffen eine Infrastruktur, dass diese Geräte ein Stück weit überwacht werden, dass man sieht also gewisse Tätigkeiten, dass man darüber Bescheid weiß und es auswerten kann und damit einfach den Schutzbedarf oder oder den Schutz anhebt an der Stelle. Und aber es gehören auch so Dinge zu wie was weiß ich Schwachstellen Scans, dass man die IT Plattformen regelmäßig abs. Dann wurden die Updates eingefügt, unten und oben bin ich abgelehnt, daraus Reports generiert, weil gerade wenn viel los ist, sind die das eine oder andere fällt einmal hinten rüber. Man hat nicht immer automatische Updates. Warum nicht? Weil die können haben potenziell auch andere Probleme wieder einfangen. Und deswegen haben größere Unternehmen halt entsprechende Zeitpläne, wann sie am Netz fahren und wenn dann aber wirklich, ich sage mal High Risk auflaufen, dass wir dann zum Beispiel das Unternehmen informieren. Pass auf, ihr wollt erst in zwei Monaten wieder patchen, aber hier solltet ihr sondern Change Management einfach anstoßen, um das sofort zu packen. Hier ist Virus und das steuern wir. Da unterstützen die Unternehmen, wenn sie das nicht selber feststellen oder vielleicht auch die, die Relevanz nicht ganz gesehen haben.

Das geht im Alltag schon mal unter. Und dabei unterstützen.

Wenn andere zu haben sind uns eine Email an Podcasts skillbyte. Wir freuen uns immer über Bewertung und Weiterempfehlung unseres Podcasts an eure Freunde oder Kollegen, die ebenfalls im Bereich arbeiten. Abonniert unseren Podcast und schaut auch auf Skillbyte vorbei. Vielen Dank Maurice, für dieses interessante Gespräch zum Thema Security.

Ich danke dir.

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<![CDATA[Skillbyte Podcast #61: FastAPI - RESTful APIs in Python]]>Willkommen zum Skillbyte-Podcast! Skillbyte ist Ihr Partner für digitale Exzellenz.

In diesem Podcast geht es um das Thema: RESTful APIs in Python

// Inhalt //
00:58 - Vorstellung Christopher Reitemeyer
01:23 - Intro zum Framework FastAPI
02:11 - Hintergrund: RESTful APIs und OpenAPI
04:45 - FastAPI

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http://podcast.skillbyte.de/skillbyte-podcast-61-fastapi-restful-apis-in-python/62a3ceec50113200017eadffFri, 10 Jun 2022 23:11:33 GMT

Willkommen zum Skillbyte-Podcast! Skillbyte ist Ihr Partner für digitale Exzellenz.

In diesem Podcast geht es um das Thema: RESTful APIs in Python

// Inhalt //
00:58 - Vorstellung Christopher Reitemeyer
01:23 - Intro zum Framework FastAPI
02:11 - Hintergrund: RESTful APIs und OpenAPI
04:45 - FastAPI ist schnell
05:38 - API Dokumentation
08:02 - Validierung
09:21 - Authentifizierung & Sicherheit
10:08 - Dependency Injection
11:03 - IDE Unterstützung
11:42 - Tipps & Tricks
13:13 - Asynchrone Request-Entwicklung
14:52 - Fehlerbehandlung
16:48 - Handling von SQL and NoSQL Datenbanken
18:58 - Deployments
21:35 - Verwendung des Debuggers
22:13 - Unit Tests
23:06 - Anwendungslogik
23:40 - Zukünftige Entwicklungen des FastAPI Frameworks
27:04 - Upgrades von FastAPI Versionen
28:44 - Der Blick auf FastAPI lohnt sich!

FastAPI was the third most loved web framework in Stack Overflow 2021 Developer Survey: https://
insights.stackoverflow.com/survey/2021/#section-most-loved-dreaded-and-wanted-web-frameworks

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AUTOMATISCH ERZEUGTES TRANSKRIPT

Wird jedem ans Herz legen, es zumindest einmal auszuprobieren, wenn man tatsächlich in die Richtung arbeitet, als Alternative zum Beispiel wenn man es in Python machen möchte zu class oder condition. Da ich schon finde, dass sie wesentlich verständlicher sind und auch sehr gut arbeitet, vergleichsweise definitiv auf demselben Level, aber auch leichter einfach umzusetzen ist.

Herzlich Willkommen zum Skillbyte Podcast Episode Nummer 61 Fast Epi Rest von APIs in Python Abonniert unseren Podcast für mehr spannende Themen aus dem Technology Umfeld, wenn er die Entscheider oder Fachkraft seid. Wenn ihr eine Hörer Frage habt, schickt sie uns gerne an Podcasts skillbyte. Wir freuen uns immer sehr über Weiterempfehlung an eure Freunde und Kollegen und natürlich über ein Abonnement unseres Podcasts. Ich sitze heute hier mit dem Mitarbeiter Christopher. Hallo Christopher.

Hallo Maurice.

Ich freue mich, dich heute hier zu haben. Zum Thema fast.

Freue mich, dabei zu sein.

Möchtest du dich kurz vorstellen?

Natürlich. Mein Name Christopher Meier. Momentan arbeite ich für einen Kunden und programmiere die ganzen Schnittstellen mit. Fast Epi sind dann mehrere, die miteinander verknüpft sind. Und zwischen diesen Verknüpfung spielt sich dann sage ich mal die Magie ab. Dabei geht es hauptsächlich, dass ich Dateien in Jason Format oder XML bekomme, die auch ganz gut verschachtelt sein können. Diese werden dann in diversen Art und Weisen aufbereitet.

Wie bist du denn zum Thema First API gekommen? Oder an dieses doch recht hippe Framework, was in der letzten Zeit sehr viel Bekanntheit erfahren hat? Wie bist du denn dazu gekommen und musstest du Alternativen evaluieren?

Eigentlich wurde ich da ziemlich ins kalte Wasser geschmissen. Es hieß Schnittstellen machen am besten mit Fast API High Performance mäßig. Vorher wurden wohl sehr viel APIs mit Alternativen wie Class oder Connection gemacht, da fast ein iPhone Benchmark höher schneller ist. Und wenn wir schon dabei sind von der Benchmark ähnlich zu Google oder zu noch jetzt rankommt oder sogar über den steht, wurde das dann verwendet und demnach musste ich das dann relativ kurzfristig mich einlesen und antrainieren.

Okay, das heißt Performance Gründe haben quasi den Ausschlag gegeben und das Framework Fast API war also gesetzt? Genau. Du hast es schon angesprochen, die API steht ja schon im Namen, eignet sich besonders für die Entwicklung von APIs. Schnittstellen werden natürlich immer wichtiger in komplexen IT Systemen, gerade auch wenn man an die Implementierung von Micro Services denkt, die halt viele kleine Dienste miteinander verknüpfen, sodass diese Dienste entweder parallel hochgefahren werden können zwecks besserer Skalierbarkeit oder auch zwecks Ausfallsicherheit eben mehrere Instanzen eines Dienstes vorhanden sind. Schnittstellen, wie der Name schon sagt, verbinden immer mindestens zwei Dienste, das heißt man muss auf zwei Seiten oft Schnittstellen implementieren. Man hat ja so einen Produzenten oder Producer und einen Consumer und die tauschen oft Daten aus. Klassischerweise in den letzten ein, zwei Jahren hat sich diese Open API Spezifikation immer weiter verbreitet und wird häufig eben für die Implementierung von APIs verwendet. Praktisch läuft das so Ich weiß nicht, ob das in einem aktuellen Projekt auch so gelaufen ist. Du kannst eine Jamil Datei schreiben, die eben diese Schnittstelle beschreibt, also die Methoden, die URLs, die Parameter, die angenommen werden, bei Post Requests, den Post Body und die Daten, die darin enthalten sind meistens Jason Dateien.

Und dann kann man aus dieser Jamil Datei, die diese Schnittstellen beschreibt, mittels Generatoren für unterschiedliche Programmiersprachen und Frameworks automatisch die Schnittstellen Klassen, also die Interfaces generieren lassen. Und diese generierten Klassen, die du jetzt auf beiden Seiten der Schnittstelle hast, wenn du das mal so vor seinem geistigen Auge anschaust, die kannst du dann eben einbinden und das können auch durchaus unterschiedliche Programmiersprachen sein. Also dass man auf der einen Seite ein Python Microsoft hat und auf der anderen Seite ein Java Micro Service, die miteinander sprechen und Open API oder diese Generatoren können eben für beide Welten Bindings bzw diese Interface Klassen erstellen. Das ist ziemlich cool. Ändert man dann was an der Schnittstelle, ändert man das an der Jamil Datei und schmeißt einfach den Generator für eine oder beide Seiten noch mal an und dann passt die API von beiden Seiten wieder zusammen. Das ist so der State of the Art aktuell, wie man Rest voll APIs oder http APIs entwickelt. Da passt natürlich auch fast API rein. Und zwar ist es das Most Loft Framework im Stack Overflow Survey von 20 21.

Ich kann den Link in die Podcast Beschreibung packen und Uber und Netflix nutzen es. Das trägt sicher dazu bei eine gewisse Bekanntheit zu erlangen und dann auch verbreitet zu werden. Fast Apple selber sagt ja, es ist ein modernes, schnelles High Performance Web Framework um APIs mit Python drei, sechs und neuer zu bauen. Du hast auch schon gesagt, dass die Geschwindigkeit einer der Hauptgründe war, sich für Fast API zu entscheiden. Kannst du da genauer drauf eingehen? Also bezieht sich das nur auf Performance im Ablauf oder auch auf die Entwicklungsgeschwindigkeit zum Beispiel.

Also beides. Die Entwicklungsgeschwindigkeit ist laut Test um einiges gestiegen. Also die wurde wirklich praktisch an Entwicklern getestet, die mit verschiedenen Feinberg das gleiche schreiben sollten. Und da war fast API mit wirklich hohen Prozenten weiter vorne. Das liegt einfach zum Teil daran, das wie du es gerade schon angesprochen hattest, normalerweise über eine Email die Schnittstelle beschrieben wird, ist nicht nötig. Das heißt keine jammern so wie in anderen Frameworks, sondern das findet fast LBJ selber mit. Ein Mann beschreibt das anders. Kann ich ja gleich auch noch mal zukommen. Und auch dieses Mega Open API Spezifikation, was man auch im Internet kennt, wo man dann bei Netzwerker Seite selber sich die API anzeigen lassen kann. Die Dokumentation macht fast API von allein, das heißt Fast API hat selber auch zwei Dokumentation. Wenn ich hinten zum Beispiel jetzt über localhost oder auch wenn ich das Display über den linken Slash Dock sind da schreibe, öffnet sich automatisch die GUI und mit Medoc hätte man noch eine andere Dokumentation Seite.

Das kann man. Für jeden Endpunkt kann man das wahrscheinlich machen.

Dieses Docks ist für alle Endpunkte zusammen, also wie man dieses das kennt. Da werden dann alle Endpunkte in dem Format von der Video dargestellt, das heißt auch mit den Text etc. Die gibt man halt alle pro Endpunkt selber an, das heißt, schreibe ich jetzt an einen Point, kann ich selber bestimmen, in welchen Text das reingehört. Kann ich die Sponsored selber deklarieren? Also alles das auf meiner Gammel macht, mache ich im Prinzip im End Point, was es relativ angenehm macht. Wenn ich jetzt irgendwo weiß, ich müsste etwas ändern, brauche ich nicht in der Formel ewig zu suchen, weil wie man es kennt, wenn die relativ groß wird, viele End Points hat, dann sucht man schon mal eine Weile. So ist das angenehm, weil ich natürlich in Python selber beim Schreiben das Ganze über einen Router aufteilen kann, das heißt, ich schreibe das in verschiedene Files, die ich wie auch immer sortiere, ob ich die jetzt nach Geld und Post zum Beispiel sortiere.

Oder nach URL.

Oder so, braucht dann nur noch in die Teil selber reingucken und kann direkt dort genau diese Spezifikation sehen. Und das ganze wird dann von Fast API selber umgewandelt in diese Dokumentation. Das ist sehr angenehm, um ehrlich zu sein, weil ich dieses Sammel Geschreibe tatsächlich immer sehr gut sehr unübersichtlich fand.

Das heißt du kannst direkt im Code deine API schreiben oder deine Methoden schreiben, aber verlierst natürlich die Möglichkeit dieser Generatoren, das dann auch für andere Umgebungen sozusagen der Gegend Punkt für deine API direkt mit generiert wird. Ja.

Das stimmt.

Okay, ne, das doch gut, aber dir gefällt es auf jeden.

Ich finds super. Ich muss sagen wie gesagt bekam da ja gerade über die Entwicklungsgeschwindigkeit drauf. Es war wirklich sehr angenehm, weil es wirklich sehr schnell ging. Auch das Lernen. Es war wirklich super einfach zu lernen auf der offiziellen Seite. Von dem wird man auch wie in einem Tutorial durchgeführt durch alles. Da ich jetzt gerade das Thema, weil es mir gerade wieder einfällt, ein bisschen übersprungen habe und ich das jetzt auch nicht weglassen wollte. Diese Performance Frage bezieht sich tatsächlich allgemein auf die Entwicklungsgeschwindigkeit, aber auch die Performance von wie das ganze abläuft und berechnet wird. Auch weil man von fast API im Prinzip benutzt. Das ist einer der schnellsten Libraries für Speisen und diese ist dafür gestaltet, Datentypen automatisch zu überprüfen. Das heißt, ich kann viel schreiben über dieses Base Modul, dem kann ich jetzt sage ich mir mal, ein User besteht aus dem Namen, aus dem Nachnamen, aus dem Passwort, Login Name, wie auch immer und diese bestehen ja alle aus Strings. Sind meinetwegen Emailadresse, das heißt wir hatten Emailadressen mit drin und dadurch wird diese Typen Abfrage oder Typen Validierung sehr sehr schnell generiert und dadurch das fast ab und an auch auf STANDARD beruht, was ja auch nochmal ein wichtiges Framework ist.

Für A sind Webservices ist dieses im Prinzip 100 % vererbt, also fast API hat alles was da lädt hat.

Okay. Starlet Codes können direkt in Nepal verwendet werden und bei Copy Paste drüber kopiert werden und funktionieren. Das heißt wenn man keine Sammel Datei hat um beide Seiten einer API zu generieren, dann eignet sich wahrscheinlich fast insbesondere wenn man zum Beispiel APIs von Cloud Providern oder bestehende APIs abruft und selber nur Micro Services implementiert, die diese konsumieren sollen oder damit interagieren sollen. Also wenn man gewissermaßen nur eine Seite einer API implementieren muss und nicht beide Seiten.

Ja.

Wie ist das mit Authentifizierung und Sicherheit? Da habe ich gelesen, dass Fasst API Framework bringt da auch einige Punkte mit.

Ja, ich hatte tatsächlich mit der Sicherheit, bis jetzt habe ich die nicht benötigt. Ich habe mir das natürlich aber trotzdem nebenbei auch mal angeguckt und da unterstützt Fast API einige Security Methoden, ob Sie jetzt zuerst HTTP Basics oder die Applikationen Header Query Parameter nur Cookies. Ist wohl auch sehr leicht umzusetzen. Ich sage mal für OS zwei möchte man in der API Ihnen potente Begleiter mit Priorität Token haben. Ist das tatsächlich nun Einzeiler?

Okay, das heißt die Integration, wobei sich also auf zwei und per API Keyser ist quasi schon eingebaut, man muss sie nur noch konfigurieren. Genau jetzt hattest du mir von einem Konzept erzählt, was Dependency Injection genannt wird in der Phase. Was hat es damit auf sich und wie wird das verwendet?

Ähnelt sind Reaktion wird von API sehr leicht verwendet. Dafür bringen API die Methode die Pentz mit. Ob ich die jetzt in einem End Point bei der Variablen übergebe? Sagen wir mal, wir haben mehrere Query Parameter. Können wir diese auch einfach, damit wir die häufiger benutzen können, in eine Methode schreiben? Jetzt ganz simpel vielleicht nicht der nützlichste Use case, aber sehr leicht damit zu beschreiben, reinschreiben und formatieren. Was wir auch immer mit diesen Variablen machen möchten und können mittels Dispens und dann dieser Methode oder Funktion direkt das Ganze an diesen Endpunkt übergeben. Das heißt, diese Abhängigkeit API ist sehr leicht gestaltet und bildet im Prinzip einen riesengroßen Baum. Man oder man kann damit einen riesengroßen Baum bilden.

Das heißt, Abstraktionen, Schichten von Datenbanken, Frontend und soweiter sind kein Problem. Kann man fertig.

Werden? Genau.

Wie ist das mit Editor Support? Also gibt es irgendwie AutoCAD? Welche Editoren unterstützen fast API.

Soweit ich weiß getestet mit dem üblichen Editor, das heißt die werden komplett alle unterstützt und Auto Competition ist wirklich wunderbar, aber diesen Traum müsste man einfach so sagen. Komplett egal um was es geht, wo man erbt, alles ist komplett mit AutoCAD vom.

Dritten Editor benutzen persönlich.

Aber ich weiß auch, dass Visual Studio oder etc. alles unterstützt wird.

Visual Studio Code wahrscheinlich ja.

Visual Studio Code? Genau.

Das heißt, du bist sehr schnell produktiv geworden. Mit Fast API gibt es Dinge, worauf unsere Zuhörer achten sollten, wenn sie selber Fast API einsetzen möchten, wo du zum Beispiel jetzt sagst Oh, da habe ich lange gebraucht, um das herauszufinden, aber das ist total praktisch. Also Tricks und Kniffe.

Ja, es gibt eine Sache, ich weiß nicht, wieso. Vielleicht, dass es mir so schwer gefallen, aber ich habe ewig lange gesucht, um auf das Open API extra zu kommen. Und zwar gab es unter Tobi anfangs noch gar nicht gefunden beim Durchgehen. Ich habe es auch im Internet nie so gefunden. Und zwar hatte ich den Fall, dass ich unterscheiden musste vom Content Typ, ob ich jetzt nur Jason oder ein Exemplar übergebe. Dabei kann ich ja, weil ich das ganze auch noch validieren musste. Da wollte ich im Prinzip in einem Scroll Down Menü auswählen, ob ich jetzt nichts im EL oder Jason hochlade oder weiter gebe. Das Format an das zu implementieren war dann doch sehr schwierig, aber dafür gibt es diese Funktion oder besser gesagt dem Open API extra als Variablen ein Open API Extra kann man einfach ein Jason Format dann so wie man es in der Vega macht. Also wenn man es in der Annahme macht, sehr einfach über Jason Format beschreiben, dass man jetzt zwei verschiedene Applications hat, zum Beispiel einmal Application Applikation, einmal Jason, welcher Content da drin ist.

Über dieses Open Extra lassen sich auch sehr leicht diese Example einbringen, das heißt vielleicht kennt man das und das wäre wie wenn man oder wenn man dann in die mail diese example reinschreibt, die dann automatisch angezeigt werden als standard typ. Das ganze kann man über open api extra machen. Bei dem Punkt hat dann doch sehr lange gedauert, bis ich spezifisch genau das rausgefunden habe. Aber ansonsten glaube ich, ist alles ziemlich selbsterklärend.

Das heißt, du hast wahrscheinlich jetzt, wenn du die API abgefragt hast, du wahrscheinlich synchrone Calls gemacht oder hast du auch mit der Sync Funktionalität gearbeitet?

Tatsächlich habe ich nur mit asynchron gearbeitet. Das liegt zum Teil an der Datenbank. Dadurch, dass ich Mongo DB verwende, die ja selber auch schon asynchron ist und dadurch dann halt über die ganzen Sachen abwarten kann. Allerdings auch für Apple selber sind manche asynchrone Sachen wichtig, weil man muss sich über Arbeit und dann je nachdem wie die Variable für den Body genannt werden sollte, sagen wir mal Data Data. Punkt Body machen und dieser muss auch erweitert werden. Und da ich zum Beispiel die Post mit fast ein Request Buddy drin habe, muss ich alleine schon immer eine asynchrone Methode raus machen. So wie jede Datenbank Funktion oder ein Point auch asynchron sein muss.

Das heißt was aber einen sehr hohen Durchsatz, weil du alle Calls asynchron machst und dann im Grunde per Callback benachrichtigt wirst, wenn die Datenbank wieder fertig ist. Wahrscheinlich kommt daher der Name Fast API oder ist das das STANDARD Vorgehen oder sind da wahrscheinlich im STANDARD sind schon eher synchrone Kreuz angedacht, oder?

Also ich sag mal so, im Tutorial ist es komplett glaube ich mit asynchron tatsächlich beschrieben. Also ich finde es halt schwierig auch synchrone zu machen. Ich glaube ich habe vielleicht ein zwei Points, die ich synchron machen könnte, wenn ich die ein bisschen umschreibe. Aber dadurch wie gesagt durch den Buddy, dass asynchron unnötig kann natürlich die Performance mäßig auch ein bisschen einschränken, weil man natürlich die Geschwindigkeit einschränken dadurch, dass man unter anderem immer warten muss. Man wird, sagen wir mal, die Datenbank sehr voll haben und wir wirklich auf den Datensatz warten müssen. Aber an sich ist ja dieses, dass es asynchron ist, ein großer Vorteil.

Wie ist das mit der Fehlerbehandlung? Wenn so ein asynchrone Call zum Beispiel nicht zurückkommt oder abbricht, so Connect bewusst, wird das auch schon fast abgedeckt.

Ja, das wird komplett abgedeckt. Also allgemein habe ich das Gefühl, dass die Errors, die man selber macht, aber auch die man nicht unbedingt selber macht, sondern die vom Programm durch zum Beispiel wie du gesagt hattest, durch die Datenbank passieren können, dass die komplett alle abgedeckt werden. Also man kriegt wirklich eine sehr spezifische Fehler Beschreibung und kann das extrem gut nachvollziehen. Die Fehler Beschreibung ist schon ziemlich genau.

Okay, das heißt man bekommt eine aussagekräftige Log Ausgabe oder Lock Meldung und hat einen relativ guten Eindruck, was da fehlgeschlagen ist, welcher Request fehlgeschlagen ist und wo man einfach nachgucken kann, um diesen Fehler zu korrigieren.

Genau. Also das hatte ich schon stark das Gefühl, das Programm bricht tatsächlich auch nicht komplett ab. Also mache das ganze bei Unicorn, wenn ich local das ausprobiere um die API im Prinzip am laufen zu bringen oder am laufen zu halten. Die Rubicon ist da zum Glück auch relativ schnell, ist unglaublich schnell getestet mit Rubicon und dann hintendran gehangen. Halt Minuten minus Reload bleibt immer offen, selbst bei Veränderung. Das heißt, wenn ich nebenbei schreibe, wird das aktualisiert und selbst das bricht nicht ab, wenn ich ein Abo habe, sondern nur dann URL beheben und die dann direkt auf einmal die Fehlermeldung weiterhin sehr angenehm macht. Dazu vielleicht noch, weil mir das jetzt einfällt, dazu zu den vielleicht was knifflig ist, wenn man mit API etwas, die Plain möchte, also irgendwo hochladen möchte, zum Laufen bringen möchte, sollte man nicht Rubicon verwenden, bei Rubicon nicht die Platte fertig ist. Das heißt man muss das ganze dann über zu Figuren machen und dort dann ein Rubicon Worker machen, was aber auch nicht so schlecht ist.

Man nimmt die Sachen von Unicorn mit, das asynchrone zum Beispiel auch, aber verliert nicht wirklich an Geschwindigkeit.

Okay, das heißt Production ready ist deine Entwicklungsumgebung nicht, das ist ja klar, sondern man muss sie sozusagen noch einpacken, damit man sie ja irgendwo auf dem Server leben kann, wo sie dann produktiv betrieben wird. Genau jetzt hast du eben schon von Mongo DB gesprochen. Das ist ja ein No Sequel Kataster oder eine Schema freie Datenbank. Hast du auch SQL Queries entwickeln müssen oder SQL Datenbanken anbinden müssen? Schon in einem Projekt.

Nehmen passt API noch gar nicht. Also das war auch eher Vorgabe von Mongo DB, da haben wir alles.

Ist ja auch vollkommen okay, ist nur interessant gewesen, weil bei Fast API ist glaube ich ein SQL Zugriff gibt der synchron ist und eben auch einen asynchronen SQL Zugriff. Da hätte mich interessiert, wenn du da Erfahrungen gesammelt hättest, wie sich das unterscheidet oder was deine Erfahrungen sind bei der Implementierung von synchronen oder asynchronen Queries.

Ja, so ist das wohl wirklich viele Datenbanken alles abgedeckt sind und standardmäßig von Fast API sogar SQL Alchemy vorgegeben wird. Natürlich kam ich leider noch nie zu, wollte ich tatsächlich privat, weil ich was damit probieren wollte, noch ausprobieren, aber bis jetzt noch die Zeit gibt.

Es wäre auch interessant zu wissen, wie zum Beispiel Schema Updates bei SQL Datenbanken Opfer API da Hilfe anbietet. Es gibt zum Beispiel so ein Tool, das heißt Cubase. Damit kann man so Migrationen von Datenbank, SQL Datenbank Schemata organisieren. Weiß ich nicht. Ob das auch mal so ein Mechanismus mitbringt.

Kann ich leider nicht sagen. Das weiß ich auch.

Nicht bei local Datenbanken, also not only SQL Datenbanken wie Mongo DB, da ist es ja egal, da kannst du einfach das neue Dokument hat halt neue Properties und die werden einfach geschluckt und können dann angesteuert oder gefiltert werden, entsteht dieses Problem eben nicht. Gibt es noch Themen Fast API, die wir jetzt nicht auf der Agenda haben, über die du einfach noch gerne sprechen möchtest? Erfahrungen, die du gemacht hast, vielleicht Sachen, wo du lange gebraucht hast, Probleme besonderer Erfolge und.

Sagen, der Erfolg war schon, wie schnell ich fertig war mit dem Einstieg, sage ich mal, dadurch, dass ich das Tutorial, wie ich gesagt habe, durchgegangen bin, war sehr leicht, es zu verstehen. Angewendet auf den Pfeil, den wir brauchten, war ich dann wirklich halben Tag und dann stand die erste API natürlich komplett erst mal nur von den Endpunkt alle. Natürlich die Einzelheiten noch nicht exakt, aber das geht einem schon das Herz auf.

Es war sehr schnell eingearbeitet.

Ja, genau.

Hast du auch schon Productions Deployment gemacht? Also du hast ja eben gesagt, dass man Unicorn benutzen muss oder sollte und wie halt die lokale Entwicklung in Zusammenhang steht. Also mit Unicorn und dann mit Unicorn wird es dann in Produktion betrieben? Hast du diese Sie City Kette schon durchlaufen?

Ja, komplett. Also in mehreren Fällen sind jetzt alle von den AB. Als ich geschrieben habe sind die blöd und handeln doppelt was mit sehr leicht war. Im Prinzip habe ich ein HP zweimal geschrieben, einmal Smaug, einmal so, aber einfach nur mit einem einzigen Unterschied, dass ich die Deployment, weil man Variable im Prinzip gesetzt habe, ob ich jetzt Makro oder nicht, demnach das war relativ leicht, weil die End Points dann nur durch diese Variable veränderbar waren. Vielleicht auch noch ein Pluspunkt, aber ich denke, das kann man an anderen Sachen auch gut regeln in anderen Frameworks. Aber ja, die sind komplett alle die Zeit und sind auch miteinander verbunden.

Welche Schritte muss man durchlaufen, um ich sage mal von dieser lokalen Entwicklungsumgebung, man möchte das jetzt Deployment, um dieses Paket zu schnüren und zu betreiben, was dann in der Produktion ausgerollt wird.

Als erstes Mal, ich habe mit einer Docker Pfeil gemacht, das heißt, ich habe in die Docker reingeschrieben, im Prinzip dem Ablauf, das heißt einmal kurz alle Paketen von Preisen und was API etc. alles kurz, einmal mit PIP installieren lassen, dann das Ganze über Rubicon über den Worker loslaufen lassen und die Leute haben das dann in einer Plattform, dort dann eine URI im Prinzip erstellen lassen für dieses, so dass man dann, wenn ich jetzt lokal arbeite, arbeite ich ein und aus. Das würde natürlich jetzt nicht funktionieren und diese URI muss ich dann nur noch in meinem Code selber auch implementieren als Server Adresse. Da ich jetzt zum Beispiel das API ein Server mit angebe und über die URI oder mehrere, da muss man sich nur ein Menü zwischen allen dieser auswählen. Und wenn ich jetzt über die Doku Seite direkt schon am Ausprobieren bin, das funktioniert auch wenn ich Diplomat bin, dann wird dieser Server im Prinzip immer wieder angesprochen. Das heißt sagen wir mal, wir haben jetzt Server mit test API, punkt de Slash und auf der Dock Seite kann ich das dann direkt ansprechen.

Habe ich jetzt ein Endpunkt der über Slash läuft, zum Beispiel sollst du tun Liste und mir alle ausgeben möchte, dann weiß der automatisch okay, er nimmt diese Server URI, die ich mit rein gebe und setzt automatisch dann diesen Input dahinter, so dass ich dann das direkt das Ergebnis in dieser Seite bekomme und nichts mehr anderes machen muss.

Und dann kannst du direkt betreiben. Den Docker Container kannst du dann einfach in die Produktion überführen, ganz normal starten.

Genau der wird ja wie man, wenn man es in Cloud Umgebung einbringt, ob es jetzt Google Cloud ist oder welche oder eine andere Cloud ist. Wenn man es dann natürlich hochlädt, genau, kann man das sehr direkt dort eingeben.

Wie ist das jetzt? Um auf die Entwicklung ein stückweit zurückzukommen, wenn man diese APIs entwickelt, hast du einen Debugger benutzt?

Hab selber so jetzt kein Debugger benutzt, weil das meiste von API selber gemacht wird.

Okay, du bist nicht so durch die Debugger Breakpoint gesetzt, sondern durch die einzelnen Zeilen durchgegangen.

Nee, also überleg gerade. Ich glaub das kam einmal vor, aber das war ein Fehler, auf den ich nicht gestoßen bin, weil der so ist. Selber habe ich kein Breakpoint gesetzt, weil ich genau wusste, ja, welche Methode probier ich oder welchen Input probier ich gerade aus. Das heißt, ich muss, der muss ich irgendwo darin befinden.

Bei kleinen Komponenten geht das noch. Hast du Unit Tests geschrieben?

Ja, ich habe hier Test geschrieben und Low Cost Test. Aber zu Python der Betty auf Unit Run, das ist ganz angenehm gewesen, weil ich brauchte tatsächlich die Test nicht komplett bei der ersten CPR selber schreiben. Weil die noch sehr leicht gehalten wurde, habe ich von Fast Abschied Test benutzt. Der beruht auf PTS, das heißt ich starte Patienten, der von meinem Server abhängig ist und braucht dann im Prinzip nur noch die Methoden schreiben, die automatisch da wissen, wo sie hin müssen. Das ist relativ angenehm. Für andere habe ich dann ein bisschen ausführlicher auch wirklich mit United gearbeitet, weil ich dieses bei Test Fixer brauchte, weil es dann ein bisschen komplizierter wurde. Aber auch das konnte ich zur Hälfte, sage ich mal, mit dem Test machen und dann ein bisschen erweitern mit dem Fixer. Also das war ganz angenehm. Ansonsten Lukas Test, um zu gucken, wie sehr der Server belastet wird und die API, da war das auch standardmäßig ganz normal einfach gewesen.

Und in deinem Projekt ist es so, musst du sehr viel Programm Logik integrieren oder ist die API wirklich eine ganz schmale API, die einfach Daten aus der Datenbank holt, Daten weg speichert und gar nicht viel Logik enthält? Vielleicht auserwählte Stations?

Doch ich würde schon sagen, also die verwendet jetzt nicht ultra viel Logik, aber definitiv schon ein Stück weit. Also es geht schon darum, dass sich Datenverarbeitung oder abändern.

Also Transformation weglassen, anreichern, mehrere Datenbank Calls mache, um dann ein Objekt zurück zu liefern. Okay. Hast du eine Einschätzung zur zukünftigen Entwicklung der Fast API? Also sind dir Dinge aufgefallen? Wurde das. Ah, das ist. Nicht ganz so schön. Das kann man noch besser machen. Oder hast du dich in Foren getummelt, wo Leute verschiedene Anfragen gestellt haben, dass du absehen kannst? Ja, wahrscheinlich wird sich das in diese oder jene Richtung weiterentwickeln. Wo immer.

Man tummelt. Ich sag mal so Ich habe natürlich viel gegoogelt und wenn ich auf irgendwas gestoßen bin, wo ich jetzt nicht direkt weiter wusste. Ich hab das Gefühl, dass es schon gut verbreitet ist, aber bei weitem nicht so viel verbreitet, wie wenn ich noch in einer Lösung bin, dann wird mir häufig plus angezeigt und las halt schon älter ist und wesentlich mehr benutzt wurde. So oder so wie den oben ja extra. Ich habe es gegooglet. Überall wurde mir gesagt das ist nicht möglich mit fast elf Jahren. Ich habe natürlich nicht losgelassen. Es wäre jetzt blöd wenn. Ich hab's dann auch irgendwann rausgefunden, aber das würde dann halt schon nicht irgendwie erläutert in den Foren. Ich denke aber, so wie mir das vorkommt, dass die Beiträge auch alle ziemlich neu sind, viele gewesen, dass das schon sehr im Kommen ist. Wenn man mal überlegt, wie sehr Python allgemein im Kommen ist, das heißt, ob es jetzt für Data Science ist oder es Machine Learning, es ist arbeiten ja schon sehr groß im Kommen und aber ist nun mal momentan die beste Framework oder beste möchte ich jetzt nicht mehr sagen.

Es gibt immer irgendwie Sonderfälle, aber schon ein sehr sehr guter Framework. Ich denke mal, da noch in Entwicklung ist, natürlich auch noch einiges leicht verändert werden wird. Meines Erachtens nach müsste vielleicht ein bisschen was verändert werden, weil wie ich schon gesagt habe, ich brauche zwar keine Sammel schreiben, ich muss aber das ganze in den Deckel packen, was JS mäßig aufgebaut ist. Das heißt na ja mal, habe ich ja jobmäßig aufgebaut, sage ich jetzt mal Jason mäßig mit den ganzen und so erinnert dann doch eher wieder ein bisschen, aber das verschachteln sich dann schon sehr und wird ein bisschen übersichtlich, wodurch ich zum Beispiel einen Imprint habe, wo ich mehr weitergeschrieben habe als wirklich Funktion, das heißt der Dekorateur übernimmt 50 Zeilen, während meine Funktion selber nur fünf Zeilen abdeckt. Das heißt, dass man dann vielleicht guckt, dass man es ein bisschen simpler macht. Aber ansonsten bin ich super zufrieden damit. Und ich glaube demnach auch, das ist wirklich groß im Kommen.

Ja, dieser Stack Overflow Developer Survey ist ja keine kleine Umfrage. Und wenn es das wird Most Loft Web Framework ist der 2021 Ausgabe denke ich auch, dass da noch viel Entwicklung stattfindet. Ich habe gerade mal nachgeschaut, es wurde erst im Dezember 2018 initial veröffentlicht, also das Fast Epi Framework. Das ist gerade drei Jahre her und das aktuelle stabile Release 77.1 oder ist null 77.1, das heißt, es ist noch nicht mal eine Version 1.0 erschienen, was normalerweise ein Hinweis darauf ist, dass man es nicht produktiv einsetzen sollte.

Wobei man ja das Gegenteil gemerkt hat. Auch bei Netflix.

Wenn Netflix und Uber es Mission Critical einsetzen, würde ich auch sagen, hat es zumindest eine hinreichende Reife. Hast du irgendwie bemerkt, dass Punkte noch nicht so ausgereift sind in fast epi überlegt?

Also ich glaube, außer dem Geek weiter, den ich gerade schon genannt habe, der wirklich zwar wesentlich übersichtlicher ist als ein Jammer, also jetzt, weil ich weiß, wo ich suchen muss, aber selber geschrieben unübersichtlicher ist eigentlich nicht. Ich find die ausgereift heit über die datentypen, die auch bei tick beruhen, wodurch ich direkt example schreiben kann, direkt Validierung. Also das macht schon den Code sehr klein, also fast ab, erwirbt ja auch zum Teil damit, dass die Minimierung von Code duplizieren ist, so wie minimal Code allgemein für größere Sachen.

Wenn Fast API noch nicht die Version 1.0 erreicht hat, dann vermute ich, dass es sehr oft kleinere Releases gibt. Hast du die dann auch immer ohne Probleme upgraden können, also von einer auf die nächste Version? Oder gab es da durchaus auch mal inkompatible Versions Sprünge sozusagen?

Ich habe tatsächlich so direkt gar nicht mitbekommen, ob ich zum Beispiel schon einen versions wechsel hatte oder während ich geschrieben habe, weil ich finde, dass also mir kam so rüber, dass das versucht wird im Hintergrund laufen zu lassen, so dass man das gar nicht direkt bemerkt. Das heißt, wenn du jetzt natürlich, wenn jetzt neue Sachen rauskommt, die du zufällig brauchst, kriegt man das natürlich mit. Aber dadurch, dass die Sachen, die ich benutzt habe, zum Beispiel, wenn die irgendwie leicht verändert wurden, die wurden nicht vom Sinn her verändert oder vom Inhalt her verändert.

Das heißt, du hattest keine Bauchschmerzen bei versions sprüngen, dass es einfach im Hintergrund passiert und diese keine größere probleme aufgefallen. Ja, gibt es noch etwas, was du sagen möchtest? Unbedingt zum Thema fast Epi eigentlich nicht.

Wird jedem am Herzen liegen, es zumindest einmal auszuprobieren oder sich da vielleicht mal einzulesen oder es in Betracht zu ziehen, wenn man tatsächlich in die Richtung arbeitet als Alternative zum Beispiel wenn man es mit Python machen möchte zu class oder condition. Da ich schon finde, dass sie wesentlich verständlicher sind und auch sehr gut arbeitet, vergleichsweise definitiv auf demselben Level aber auch recht einfach umzusetzen ist. Und vor allem für Neueinsteiger würde ich sagen, dass sie damit sehr gut testen können und ausprobieren können. Dadurch, dass man durch die Dokumentation Seite die automatisch generierte und dadurch, dass man keine JA schreiben muss, wenn man noch nicht so viel mit APIs gemacht hat, sehr schnell den Überblick bekommt. Was schreibe ich gerade? Das heißt kleine Veränderung kann ich direkt sehen.

Wahrscheinlich sehr schnell dann auch mal der Developer Run Trip auf Geschwindigkeit ausgelegt ist.

Genau.

Also du würdest jedem Python Entwickler der. Können muss oder möchte empfehlen, sich mit fast Epi zumindest kurz zu beschäftigen, um dann abzuschätzen, ob das was fürs eigene Projekt sein kann.

Genau. Also ich muss sagen, für kleine Projekte würde ich definitiv ans Herz legen. Für größere, weil ich nicht weiß, wie krass die Auslastung im sehr hohen Bereich einschätzen kann. Aber eher für kleinere oder mittelmäßige. Definitiv zumindest angucken. Einmal durch den Kopf gehen lassen, ob es vielleicht genau das ist, was man gesucht hat, wenn man im anderen nicht mehr weiterkam.

Ja, vielen Dank, Christopher, für die Einsichten zum Thema Fast Epi. Wenn unsere Zuhörer Fragen haben, schickt uns gerne eine Email an et skillbyte. Wir freuen uns immer über Bewertung und vor allem Weiterempfehlung unseres Podcasts an Freunde und Kollegen. Lasst uns ein Abo da und schaut auch auf Skillbyte vorbei für mehr Information zu uns. Vielen Dank Christopher, es hat Spaß gemacht. Danke für das Teilen deiner Einsichten zum Thema Fast Epi.

Kein Problem. Vielen Dank, dass ich da sein durfte.

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<![CDATA[Skillbyte Podcast #60: Darum solltest du Linux benutzen!]]>Willkommen zum Skillbyte-Podcast! Skillbyte ist Ihr Partner für digitale Exzellenz.

In diesem Podcast geht es um das Thema: Darum solltest du Linux benutzen!

// Inhalt //
01:07 - Linux ist überall
03:29 - Linux ist sehr flexibel und anpassbar
04:18 - Warum solltest du dich mit

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http://podcast.skillbyte.de/skillbyte-podcast-60-darum-solltest-du-linux-benutzen/624dad08f6d0670001cc6787Wed, 06 Apr 2022 15:19:57 GMT

Willkommen zum Skillbyte-Podcast! Skillbyte ist Ihr Partner für digitale Exzellenz.

In diesem Podcast geht es um das Thema: Darum solltest du Linux benutzen!

// Inhalt //
01:07 - Linux ist überall
03:29 - Linux ist sehr flexibel und anpassbar
04:18 - Warum solltest du dich mit Linux beschäftigen?
07:39 - Fuktionsweise eines Paketmanagers
08:37 - Saubere Konzepte für Skalierung und Systemstabilität
11:07 - Wissen rund um Netzwerke
12:30 - Linux ist sehr verbreitet und ein Standard-Werkzeug
15:04 - Linux stellt im Serverbereich die Speerspitze der Entwicklung dar (Docker, Kubernetes)
15:54 - GIT versioning system ist ebenfalls Standard für die Softwareentwicklung
16:26 - Kubernetes als Orchestrierungslösung für Container
17:49 - Zusammenfassung

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AUTOMATISCH ERZEUGTES TRANSKRIPT

Linux halte ich für sehr, sehr wichtig, damit ihr versteht, wie Computersysteme im Detail funktionieren und wie auch Computer, Netze, insbesondere Internet, Protokolle, Netze und das Internet im Detail funktionieren. Dass ihr euch mit EDV Themen beschäftigen könnt, also dem Operations System Betrieb. Herzlich Willkommen zu unserer Podcast Episode Nummer 60. Darum solltest du Linux benutzen. Abonniert unseren Podcast mehr spannende Themen aus dem Technologie Umfeld in der IT Entscheider und IT Fachkraft seid. Wenn ihr eine Hörer Frage im Verlauf der Episode habt, sendet uns gerne ein Email an Podcast skillbyte Wir freuen uns immer über Bewertungen und Weiterempfehlung an Freunde und Kollegen, die ebenfalls in der Branche arbeiten. Heute möchte ich mit euch über das Thema Linux sprechen und warum ich glaube, dass ihr euch damit beschäftigen solltet, falls ihr das nicht schon ohnehin tut. Mein Name ist Maurice und ich bin bei Shepard für den Big Data und Cloud Bereich zuständig, wo Linux natürlich auch eine ganz entscheidende Rolle spielt. Wahrscheinlich haben so gut wie alle IT Fachkräfte schon mal von Linux gehört. Es gibt sie ja auch schon seit ungefähr 1992 ist von dem damaligen Studenten Linus Torvalds ins Leben gerufen worden und heute sehr, sehr verbreitet.

70 %. Wahrscheinlich sind es noch mehr. Die Zahlen sind von 2005. Aller Server im Internet werden mit Linux betrieben. Die Android Smartphones haben einen Linux Kern. Viele Spielekonsolen haben einen Linux oder Linux ähnlichen Kern. Der Bastel Rechner Raspberry PI wird vorwiegend mit Linux betrieben. Und um mal ein prominentes plastisches Beispiel zu geben auch das Car Entertainment System in den Tesla Autos wird ebenfalls mit einem Linux System betrieben. In diesem Fall ist es Ubuntu. Häufig bringt man das Betriebssystem Linux mit kostenlos in Verbindung und das ist auch richtig. Es wird kostenlos vertrieben und die Hürde es selber an zu testen ist sehr gering. Und ich möchte euch heute gute Gründe liefern, warum ihr das auf jeden Fall mal ausprobieren solltet, auch wenn er auf dem Mac Betriebssystem zu Hause seid oder ein Windows PC habt. Das sind beides überhaupt keine Hindernisse. Man kann Linux entweder in einer virtuellen Maschine betreiben und damit Erfahrung sammeln, einen virtuellen Server irgendwo mieten oder es auch ganz einfach parallel installieren neben dem vorhandenen Betriebssystem und dann nativ in dieses Betriebssystem rein booten. Wenn man sich dann wirklich entscheidet, dass man Linux auch als Desktop Betriebssystem nutzen möchte, was zum Beispiel der Fall ist.

Linux ist überall. 70 % der Internet Server und ganz ganz viele Geräte. Smart Home Geräte, Internet of Things Geräte werden mit Linux betrieben. Fast überall ist es auch so, dass Linux der dominante Player ist. Und auch im Super Computing Bereich gibt es Stand heute 20 22 keinen Computer, der nicht mit Linux betrieben wird. Und das ist schon eine starke Ansage. Also die 500 leistungsfähigsten Computer der Erde werden alle mit Linux betrieben. Dennoch ist Linux so wandelbar, dass es auch auf kleinen Telefonen funktioniert. Viele Entwickler und dazu gehöre ich selber, nutzen es als Entwicklungsumgebung. Wenn man selber Software entwickelt, ist es einfach sehr schnell, auch als System. Viel Software, die man zur Entwicklung braucht, ist direkt vorhanden. Kann man sehr einfach installieren über den Paket Manager. Linux ist sehr flexibel anpassbar. Also es gibt unterschiedliche Desktop Umgebungen. Wie die Fenster aussehen, wie die Bedienung läuft. Man kann alles konfigurieren, jede Maustaste kann man frei definieren. Und bei all dem weist es eine sehr hohe Verarbeitungs Geschwindigkeit. Auch das liegt unter anderem auch daran.

Dadurch, dass ihr eine hohe Kontrolle habt über das Betriebssystem und alles, also wirklich alles selber steuern könnt, sind auch keine Programme installiert, die ihr nicht wirklich haben wollt, was ja bei Smartphones oft der Fall ist oder auch bei Windows PCs und auch bei Mac PCs, dass man nicht alle Komponenten unbedingt entfernen kann, die man nicht braucht. Sprachsteuerung sei hier mal genannt, das ist auf Linux ohne Probleme möglich. Hier habt ihr wirklich nur das, was ihr auch nutzen wollt. Dadurch habt ihr oft eine höhere System Leistung, weil es eben alles andere rausschmeißen könnt. Jetzt zur Eingangsfrage und ich glaube, das ist ganz wichtig, wenn man am Anfang seiner Karriere steht oder vielleicht auch schon länger dabei ist, aber noch nicht so viele Berührungspunkte mit Linux hatte, weil man vielleicht Windows Anwendungen entwickelt hat, vornehmlich das kann ja auch sein. Warum glaube ich, ist es wichtig, dass du dich mit Linux beschäftigen solltest? Das Allerwichtigste, der erste Punkt meiner Ansicht nach ist der Lerneffekt. Das Thema Weiterbildung durch die Offenheit des Systems und die Vielzahl an Informationen, die man im Internet zu allen möglichen Ecken und Kanten des Betriebssystems findet, und auch der damit gebündelten Anwendungen kann man sehr viel genauer in ein Computersystem hineinschauen.

Wie alles funktioniert? Ihr könnt euch das so vorstellen, als wenn ihr bei einem Auto die Motorhaube aufmacht. Und auf einmal seht ihr, was alles dazu führt, dass das Auto beim Tritt aufs Gaspedal nach vorne fährt und beim Start auf die Bremse auch wieder stehenbleibt. Man muss das nicht wissen, man kann auch einfach einsteigen und damit fahren. Das machen auch die meisten. Aber wenn ihr euch weiter interessiert, garantiere ich euch Da wird euch ein ganz neuer Kosmos eröffnet. Ihr könnt halt sehen, wie die einzelnen Komponenten zusammenspielen und wie ein Computer letztlich funktioniert. Ich habe da ganz, ganz viel gelernt und man kann auch jede Komponente anpassen. Eine weitere Eigenschaft des Linux Ökosystems ist, dass sehr viel Software als Open Source bereitsteht. Also ihr könnt in den Quellcode reinschauen und das ist die beste Dokumentation überhaupt, weil dann könnt ihr quasi sehen, wie die Software tatsächlich funktioniert und es gibt keine Geheimnisse mehr. Also ein sehr tiefgreifendes Verständnis von den Komponenten erlangen, die euch eben interessieren. Für mich persönlich war es zum Beispiel sehr, sehr wichtig zu verstehen, wie so ein Betriebssystem funktioniert.

Was für Komponenten gibt es? Was ist ein Kernel? Der Betriebssystem Kern? Was sind Module, die den Kernel erweitern um beispielsweise eine grafische Ausgabe, verschiedene Teilsysteme, die da angedockt werden können? Wie funktioniert das Berechtigungen Konzept? Also man hat auf verschiedene Fall Systemen verschiedene Rechte. Kann der Nutzer eine Datei nur lesen und ändern oder kann das die Gruppe oder kann das sogar alle Nutzer dieses Systems? Welche Dienste gibt es? Welche sind notwendig, um das System zu betreiben? Welcher Dienst macht was? Also vom Treiber bis hin zu Grafikkarten, Treiber bis hin zu Dateisystem bis hin zu Soundkarte. Alles mögliche kann man sich anschauen, genau wie es funktioniert und kann natürlich auch die Dienste, die man nicht braucht komplett installieren und dadurch das System halt sehr schnell konfigurieren. Also eine sehr hohe System Leistung dadurch erzeugen. Ihr lernt wie er mit der Kommandozeile umgeht, also lange verworrene Kommandos. Das hört sich jetzt erstmal vielleicht beängstigend an, aber man lernt generell, wie man diese System Werkzeuge eines Betriebssystems, wie man sie zusammenstellt. Linux hat halt die Philosophie.

Es gibt ganz viele System Werkzeuge, die lassen sich alle miteinander verbinden mit Pipes. Wenn ihr da euch eine Textdatei anzeigen lasst, einen Filter auf die Textdatei anwendet, dann vielleicht die Zeilen zählt oder irgendwelche Vorkommnisse zählt und dann die Zeilen nur ausgibt, die euch interessieren und das Ganze vielleicht am Ende noch sortiert. Dann habt ihr vier verschiedene Filter hintereinander geschachtelt und lernt so sehr schnell, wie man einfache Programme, einfache Verarbeitungs Schritte automatisieren kann. Auch ein riesen Lerneffekt ist das Thema Paket Manager heute die einfachsten Paket Manager, wenn man so möchte, mit denen die Mehrzahl der Menschen in Kontakt tritt. Das dürften die App Store sein auf den Mobilgeräten. Man wählt eine App aus, lädt sie runter und sie wird installiert. Im Grunde gibt es das Konzept schon sehr, sehr viel länger in Form des Paket Managers. Und bei Linux ist es eben so, dass wenn man ein Programm installiert, das Programm selbst aus ganz vielen unterschiedlichen Bibliotheken besteht, die dann eben auch installiert werden, mit installiert werden. Und wenn man das Programm wieder löscht, kann der Pakete Manager die nicht mehr benötigten Bibliotheken auch wieder restlos entfernen.

Und dann entsteht so ein Abhängigkeits Baum. Ist auch sehr interessant. Gerade wenn mehrere Programme die gleichen Bibliotheken benötigen, kann man sehr viel Platz sparen, weil viel geteilte Funktionalität vorhanden ist. Durch den Paket Manager wird einem also klar, wie Software generell zusammengesetzt ist, wie Bibliotheken zusammenspielen. Auch viel gelernt habe ich über das Thema Skalierung. Also Linux läuft mit einem CPU Core genauso wie mit 10.000 oder mit viel Gigabyte funktioniert das genauso wie mit 400 Gigabyte. Diese nahtlosen Grenzen sind ja nicht unbedingt für alle anderen Betriebssysteme auch so selbstverständlich, obwohl das mittlerweile schon besser geworden ist über die Zeit. Aber bei Linux stehen halt häufig Konzepte im Vordergrund und wenn man die Konzepte verstanden hat, dann kann man die in allen möglichen Größenordnungen dann auch auf wirkliche Probleme anwenden. Also auch hier lernt man sehr viel Konzepte für Trading. Also wie läuft das? Die parallele Ausführung von mehreren Threads auf mehreren CPU Kurs. Da kann man einen guten Einblick nehmen. Die hohe System Stabilität. Die Internet Server werden mit Linux betrieben, weil sie natürlich nicht ausfallen dürfen.

Das bringt Linux im Prinzip gratis mit, dass eine STANDARD Installation schon recht stabil ist. Warum ist das so? Der Grund dafür ist, dass die Prozesse von Anfang an sauber getrennt waren, eigene Speicher Bereiche hatten. Wenn ein Prozess abgestürzt ist, konnte er nicht andere Prozesse mitreißen. Dadurch, dass im Speicher Trennung vorherrscht durch die Rechte kann er auch nicht auf andere Dateien zugreifen und ist da sozusagen eingesperrt. Die Container isierung treibt das natürlich noch mal auf eine neue Spitze und sichert weiter ab, dass eben unterschiedliche Dienste auf einer Hardware nebeneinander ausgeführt werden können, ohne dass es da Überschneidungen kommt, die das System Stabilität gefährden. War für mich, als ich vor 17 Jahren begonnen habe, mich mit Linux zu beschäftigen, auch sehr spannend zu verstehen. Warum ist das System so viel stabiler als die Alternativen? Und das liegt im an den sauberen Konzepten, also der rechte Trennung, stabilen Dateisystem, Arbeitsspeicher, Trennung von einzelnen Prozessen usw. Das ist für den Server Betrieb einfach notwendig. Auch wie funktionieren Server Dienste? Wie betreibe ich einen eigenen Server?

Was ist dafür notwendig? Welche Kenntnisse muss ich haben? Welche Kenntnisse muss ich im Bereich der Dienste haben? Welche Kenntnisse muss ich im Bereich des Netzwerks haben? Alles das lernt man auch, wenn man mit Linux umgeht. Plus Es gibt so viel Material da draußen, dass man da eine riesen Spielwiese hat und sich das sehr einfach in verschiedenen Tutorials anlesen kann. Und das ist wirklich nach wie vor relevantes Wissen, wenn man Softwareentwicklung betreibt. Letztlich entwickelt man meistens Server Software, die irgendwie vom Nutzer abgerufen wird und dann verschiedene Aufgaben durchführen soll. Netzwerk wissen. Das hat jetzt gar nicht so viel mit Linux zu tun. Aber dennoch ist Netzwerk Wissen und das Wissen. Wie funktioniert das Internet? Was ist eine IP Adresse? Was ist ein Port? Wie konfiguriert ich dienste sicher? Was ist zum Beispiel Network Address Translation? Wie können mehrere Dienste zusammenarbeiten? Also wenn man einen Webserver hat, der auch PHP Dateien rendern kann und vielleicht sogar Eingaben in der Datenbank abspeichert. Diese Dienste müssen irgendwie konfiguriert werden, damit sie zusammenarbeiten können. Wie funktioniert das genau?

Da ist Linux einfach das perfekte System. Auch hier gibt es wieder unfassbar viele Tutorials. Die Anwendungen, also den Webserver zum Beispiel, den gibt es gratis schon im Paket Manager mit einer Konfiguration dabei, so dass man da einen sehr guten Startpunkt hat, wenn man sich da tiefer einarbeiten möchte. Persönlich beschäftige ich mich seit 2002 mit Linux und hatte damals noch sehr viel mit Hardware Problemen zu tun. Also Treiber für Hardware war gar nicht vorhanden. Die Grafikkarte hat man sich ans Laufen gekriegt oder man hat teilweise Tage benötigt, um das hinzubekommen. Das ist heute Gott sei Dank nicht mehr der Fall. Die Hardware ist viel besser geworden. Allerdings habe ich damals bei diesen ganzen Problemlösungen und dem Durchforsten des Internets auch viel gelernt, wie man eben auf Linux Probleme löst und auch so eine gewisse Zähigkeit entwickelt, wenn man diesem Fehler auf der Spur ist und den dann auch endlich lösen möchte. Weitere Gründe, warum ihr euch mit Linux beschäftigen solltet, ist einfach die hohe Verbreitung. Das spielt in den Lerneffekt mit rein. Dann kennt ihr euch mit Technologie aus, die sehr verbreitet ist und absolut in jedem Unternehmen hochgradig relevant ist.

Nahezu jeder Server wird mit Linux betrieben. Wenn es nicht ein Spezial Server ist mit einem abgegrenzten Anwendungsfall. Die Server Dienste wie eben schon angesprochen beispielsweise ein Webserver sind oft für Linux optimiert und sehr einfach installiert und machbar, was natürlich auch dann beim Auftreten von Sicherheitslücken einfache Upgrades und einfaches Pacing ermöglicht. Command Interface haben wir schon angesprochen, da kann man sehr, sehr viel schon automatisieren, ohne dass man wirklich programmiert, sondern einfach nur vorhandene Programme zusammen schraubt. Das macht viel Spaß und ist vielleicht mit Lego vergleichbar. Bei Linux ist es wirklich so oder bei den Distributionen, dass man selber ermutigt wird, das Problem zu lösen und man nicht Partikularinteressen des Herstellers aufgesessen ist, sondern man jederzeit die volle Kontrolle hat. Aber mit viel Kontrolle kommt die Verantwortung, sich dann gegebenenfalls auch um einige Themen kümmern muss. Man kann auch was kaputt machen. Also bei vielen Tools, die unter Linux von Solid sind, gibt es den sogenannten Force Schalter. Wenn das Tool sagt okay, du schreibst jetzt hier auf eine Datei, die ist aber gerade in Benutzung.

Möchtest du die wirklich löschen oder möchtest du die wirklich überschreiben und man sagt mit Force ja, dann wird das gemacht. Also es gibt dann keinen Schutzschirm mehr, man hat Source Code Einsicht. Das ist hier und da mal interessant, wenn ihr Probleme habt mit Software Paketen. Linux bietet von Haus aus eine sehr hohe Sicherheit und ihr habt keine Adware installiert. Bzw wenn die Distribution Loader mitbringen sollte, dann könnt ihr die einfach löschen. Es ist auch so, es gibt nicht das Linux, sondern Linux beschreibt im Grunde nur den Betriebssystem Kern und ihr könnt jetzt um diesen Kern im Grunde eure Linux Umgebung aufbauen. Aber das haben viele Hersteller natürlich schon gemacht. Also wie ehemals RedHat, heute IBM mit Cento oder Susi Linux oder Mandrake oder Arch Linux oder Ubuntu oder Linux Mint. Also da gibt es in 1000 Geschmacksrichtungen für jeden Einsatzzweck Linux Distributionen, das heißt diesen Linux Kern mit schon vor praktizierter Software, die man dann auch nach Belieben erweitern kann oder wieder deinstallieren kann, damit jeder glücklich wird und sein geeignetes System findet. Wobei ich aus Erfahrung sagen kann, man schraubt ja dann doch immer noch dran und so eine Distribution ist eher auf der Ausgangspunkt für weitere Anpassungen auf den persönlichen Geschmack.

Linux stellt oft gerade im Kulturbereich die Speerspitze der Entwicklung dar. Das ist auch noch ein Grund, warum ihr Linux verwenden solltet. Linux entwickelt sich dort sehr schnell weiter, weil halt jeder mitarbeiten kann. Alle sechs Wochen etwa kommt eine neue Kernel Version raus. Viele neue Entwicklungen geschehen hier, also zum Beispiel das Container Werkzeug. Docker ist auch auf Linux entstanden, weil es einfach System Funktionen die ohnehin vorhanden waren gebündelt hat und es sehr praktisch gemacht hat, mit Containern umzugehen. Docker funktioniert auch auf Windows oder auf MacOS, braucht dort aber eine Emulation, die letztlich immer darauf ausgerichtet ist, dass man im Grunde eine virtuelle Linux Maschine hat, die dann zumindest emuliert werden muss, damit Docker hier auch funktioniert. Es gibt auch weitere Container Technologien auf Linux. Docker ist nicht die einzige, aber Docker ist mit Sicherheit die bekannteste. Ja, das git warning System, das hat jetzt nicht unbedingt was mit Linux zu tun, wurde aber für die Entwicklung des Linux Kernel mit vielen Millionen Codezeilen entwickelt und hat einen Siegeszug sondergleichen angetreten. Wurde ebenfalls von Linus Torvalds ins Leben gerufen.

Und wenn er heute Softwareentwicklung betreibt, kommt ja wahrscheinlich um GitHub oder git lab und generell das git versionierung Werkzeug kaum noch herum. Also auch das würde ich auf jeden Fall empfehlen zu lernen und das ist eben auf Linux zu Hause und es bietet sich da einfach an Kubernetes habt ihr wahrscheinlich auch schon gehört, da geht es einfach um die Orchestrierung von Containern, also zum Beispiel Docker Containern, dass man einfach so einen Controller hat, der diese Docker Container überwacht und hochfährt, so wie man einzelne Programme mit Modulen hatte. Ich hatte eben den Webserver mit dem PHP Modul und der Datenbank hätte man dann heute einen Webserver Container und ein Datenbank Container die dann miteinander sprechen und Kubernetes schaut, dass beide in ausreichender Zahl vorhanden sind. Und auch wenn ein Container abstürzen sollte oder ein Dienst in einem Container abstürzen sollte, könnte Kubernetes als Kontrollinstanz sich darum kümmern und diesen gewollten Zustand ein Webserver ein Datenbank Server automatisch wiederherstellen. Was auf Entwicklung ist es heute oft so, dass man kleine moderne Micros Services Anwendungen baut. Das heißt ein Dienst, der erfüllt genau eine Aufgabe, der wird dann oft in einem Container betrieben und wenn man mehrere Dienste hat, dann werden mehrere Container zusammen betrieben, die dann eben über Netzwerk Schnittstellen, virtuell oder real die gesamte Anwendung abbilden.

Zukünftig wird es wahrscheinlich auch sein, dass das selbstfahrende Auto das würde ich heute als. Entwicklung beschreiben, zu großen Teilen auf Linux basieren wird oder zumindest die Linux Konzepte die es heute gibt natürlich kopiert und dann auf eine eigene Plattform überträgt, weil Linux ebenso wandelbar ist, die Konzepte aber sauber sind und auch im Großen wie im Kleinen funktionieren, fast schon wie eine mathematische Regel oder Algebra. Ja, ich hoffe euch hat dieser kleine Einblick gefallen, was man alles mit Linux machen kann und warum ich glaube, dass es wichtig ist, dass ihr euch damit beschäftigen solltet. Ich fasse noch mal zusammen Linux halte ich für sehr, sehr wichtig, damit ihr versteht, wie Computersysteme im Detail funktionieren und wie auch Computer, Netze, insbesondere Internet, Protokolle, Netze und das Internet im Detail funktionieren. Dass ihr euch mit der Themen beschäftigen könnt, also dem Operations System Betrieb wie was mache ich zum Beispiel wenn ich einen Webserver habe und spielen Update einen ist der Webserver ja kurz weg. Hm, okay, wie kriege ich das sicher hin?

Diese ganzen Themen, das ist oft unter Infrastruktur ist Code. Wird das zusammengefasst, könnt ihr euch angucken und da gibt es einen hohen Industrie Bedarf, dass sie die Mächtigkeit der Kommandozeile kennenlernt, die ihr sicher nicht mehr missen wollen werdet. Wenn ihr da einmal Blut geleckt habt, dass ihr wisst, wie man Server Dienste bereitstellt, dass ihr eine STANDARD Linux Distribution für eure speziellen Anwendungsfälle und euren persönlichen Geschmack anpassen könnt, dass ihr neue Technologien auf der zugedachten Plattform testen könnt, wie im Fall von Docker, Kubernetes und anderen neuen Technologien, die für Linux entstanden sind. Und dass ihr eine hohe Geschwindigkeit habt auf dem System, wenn ihr es benutzt, entweder als Server, dass ihr sehr effizienter Nutzer Anfragen bedienen könnt oder selber, wenn es überhaupt Betriebssystem ist, wie zum Beispiel bei mir, dann könnt ihr da so nur durch die Programme wetzen und habe eine hohe System Geschwindigkeit, was auch sehr angenehm ist. Wenn ihr Fragen habt, sind uns gerne Feedback ein Podcast skillbyte. Wir freuen uns immer über Bewertung und Weiterempfehlung an Freunde und Kollegen, die ebenfalls im Sektor arbeiten.

Schaut doch gerne auf Skillbyte vorbei. Dort haben wir auch ein paar offene Stellen ausgeschrieben. Wenn ihr im IT Bereich arbeiten möchtet, meldet euch daher auch gerne bei uns. Vielen Dank für eure Aufmerksamkeit.

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<![CDATA[Skillbyte Podcast #59: Mit Druck in IT-Projekten richtig umgehen]]>Willkommen zum Skillbyte-Podcast! Skillbyte ist Ihr Partner für digitale Exzellenz.

In diesem Podcast geht es um das Thema: Mit Druck in IT-Projekten richtig umgehen

// Inhalt //
01:26 - IT-Projekte sind oft schwierig und komplex
02:41 - Gründe für Druck in IT-Projekten
03:00

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http://podcast.skillbyte.de/skillbyte-podcast-59-mit-druck-in-it-projekten-richtig-umgehen/624059050727f40001b3028dSun, 27 Mar 2022 12:40:46 GMT

Willkommen zum Skillbyte-Podcast! Skillbyte ist Ihr Partner für digitale Exzellenz.

In diesem Podcast geht es um das Thema: Mit Druck in IT-Projekten richtig umgehen

// Inhalt //
01:26 - IT-Projekte sind oft schwierig und komplex
02:41 - Gründe für Druck in IT-Projekten
03:00 - IT-Projekte von Profis schätzen und durchführen lassen
06:55 - Druck im IT-Projekt heißt Zeitdruck
07:56 - Druck wird oft von oben nach unten weitergereicht
09:48 - Erfahrungen mit Druck von IT-Junioren und IT-Senioren
13:24 - Zeitdruck und Kostendruck
19:10 - Zeit und Kosten sparen durch fachlich kompetenten Product-Owner
20:43 - Druck im IT-Systembetrieb durch Ausfälle und Sicherheitslücken

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AUTOMATISCH ERZEUGTES TRANSKRIPT

Es wurden einfach vorab oben beim Vorstand gut dazu stehen, Termine kommuniziert, egal ob sie es realistisch oder unrealistisch waren. Einfach aus der Luft gegriffen und die IT oder die Software. Jungs und Mädels müssen das dann ausbaden, müssen sich also quasi diesem Druck ergeben oder mussten sich dem Druck ergeben und sagen Okay, das ist der Endtermin, dieses Gesetz. Jetzt müssen wir gucken, dass wir irgendwas bis dahin schaffen. Ich finde, sowas muss halt nicht sein.

Herzlich Willkommen zur Sky Podcast Episode Nummer 59 Mit Druck in den Projekten richtig umgehen. Abonniert unseren Podcast um mehr spannende Themen aus dem Technology Umfeld, den er als Fachkraft oder IT Entscheider seid. Wenn ihr eine höhere Frage habt, schickt uns gerne eine Email an Podcast skillbyte Wir freuen uns immer über Bewertungen und ganz besonders über Weiterempfehlung dieses Podcasts an eure Freunde und Kollegen, die ebenfalls im alten Sektor tätig sind. Ich bin heute hier mit Masiar. Hallo Masiar. Du bist ja mein Stammgast. Wunderbar, dass du heute wieder dabei bist. Ich freue mich sehr, mit dir über das Thema Druck mit Projekten zu sprechen, weil du ja auch mehrere Dekaden Erfahrung in Projekten hast und sicher die eine oder andere Drucksituation erlebt hast.

Ja, das ist tatsächlich wahr.

Hätte mich auch gewundert. Die Sache ist ja, die Projekte sind individual. Projekte sind schwierig. Ich habe mal einen den Chaos Report der Standish Group aus den USA aufgerufen und da bin ich zu den Zahlen gelangt. 52 % aller IT Projekte erfüllen die Anforderungen und Wünsche nicht. Also das was ursprünglich gefordert war von der IT Lösung konnte nicht umgesetzt werden. 90 % sind ein Totalausfall. Ich nehme an, damit sind Projekte gemeint, die einfach ohne Ergebnis eingestellt werden. Und nur 29 % der Projekte werden wirklich als erfolgreich bezeichnet. Also wahrscheinlich zeitlich okay. Budget okay und die Lösung macht was sie soll hinterher. Wir als alte Berater arbeiten natürlich ohnehin in IT Projekten, die eher schwierig sind, die auf dem kritischen Pfad liegen für die Unternehmen oder wo wir einfach schon verzögerte Projekte unterstützen. Das heißt, wir arbeiten sowieso schon in Projekten, die tendenziell schon gelb sind im Chart und nicht mehr ganz grün. Sonst würde man uns nicht anrufen. Warum sage ich das alles? Das Risiko in den Projekten ist relativ hoch und es entstehen häufig diverse Drucksituationen, über die wir heute sprechen müssen.

Insbesondere wie man damit umgehen kann und wie man sich da richtig verhält oder besser verhält, als einfach in blanke Panik zu verfallen. Hast du eine ganz besondere Situation erlebt, die dir jetzt sofort einfällt beim Thema Druck in Projekten?

Also es gibt verschiedene Gründe, warum überhaupt so eine Drucksituation entstehen kann. Das meiste, würde ich sagen, ist selbst gemacht, wird nach dem konkreten Beispiel gefragt. Ich habe mal für ein Unternehmen aus der Medienbranche gearbeitet und diese alteingesessenen Unternehmen haben noch ein anderes Verständnis von der IT. Sie können nicht wirklich IT Projekt und deren Komplexität einschätzen und wissen auch nicht, was das bedeutet. So ein Projekt von der Zeit her einzuschätzen, das heißt, es wurden einfach vorab, um beim Vorstand gut dazustehen, Termine kommuniziert, egal ob sie realistisch oder unrealistisch waren. Einfach völlig aus der Luft gegriffen und die IT oder die Software Jungs und Mädels müssen das dann ausbaden, müssen sich also gerade diesem Druck ergeben oder mussten sich dem Druck ergeben und sagen Okay, das ist der Endtermin, dieses Gesetz. Jetzt müssen wir gucken, dass wir irgendwas bis dahin schaffen. Ich finde, sowas muss halt nicht sein. Das ist auch mit ein Grund, warum Menschen oder oder Entwickler aus IT unzufrieden werden. Viele. Ich bekomme das in vielen Bewerbungsgesprächen mit, dass immer mehr oft dieses Thema Work Life Balance geachtet wird.

Wenn irgendwann mal Druck entsteht, weil es wirklich notwendig ist, kann ich das auch irgendwo verstehen. Und da kann man auch erwarten, dass das alle mit ins Boot springen und das Ding rocken. Aber so selbstgemachte Probleme, die nicht sein müssen, das geht glaube ich, nicht mehr gut. Das kann man heutzutage nicht mehr machen.

Das heißt im Grunde ein ganz wichtiger Hinweis an die IT Entscheider wäre hier, dass man die Projekte von Menschen durchführen lassen sollte, die schon mal Projekte gemacht haben und generell wissen, wie man so was macht. Die klassischen Branchen, die sind ja eher, ich sage mal das Wasserfall Modell gewöhnt oder die starten oft mit einem Zieldatum eines Projekts, wie du das gesagt, das eine bis dann und dann muss es fertig sein. Und dann legen wir mal los und sind eben nicht diese agile Vorgehensweise gewohnt, dass man erst mal die Anforderung sammelt, dann die wichtigsten Anforderungen priorisiert und dann nach und nach diese abarbeitet und quasi im zwei Wochen Rhythmus guckt Wo stehen wir denn? Und das dann berichtet an den Vorstand oder an den Geldgeber, sondern die starten direkt vom Ende her. Und das ist ziemlich frustrierend, auch für die Mitarbeiter der IT Abteilung oder der Society Abteilung. Jeder aus diesem Bereich weiß, dass das so nicht funktioniert.

Also die Devise ist wirklich acht Leute dransetzen, die ein bisschen Erfahrung haben und die so ein Projekt auch mal ungefähr abschätzen können. Das entspricht zwar nicht dem agilen Vorgehen heutzutage. Scrum, das ist auch irgendwie, da hat man schon ein paar Mal drüber gesprochen. Das ist halt kein Hammer und nicht alles. Nagel Wenn du eine bestimmte Software mit einem bestimmten Funktionsumfang haben willst, dann ist eventuell. Ein hundertProzentig agiles Vorgehen ist nicht geeignet. Man muss sich mal ein bisschen zurück und vergegenwärtigen, wie das entstanden ist. Das ist daraus entstanden, dass man gesagt hat Wir können nicht alles vorweg planen, weil die Zeit ändert sich. Viele, viele Kunden wissen noch nicht mal, welche Anforderungen sie eigentlich an das System haben, geschweige denn sie denn im Vorfeld formulieren können. Und das ändert sich, sobald man die Software gesehen hat und damit rumgespielt hat. Deswegen hat man gesagt Wie vermeiden wir zeigen alle zwei Wochen irgendwas, was wir erreicht haben und dann kann man nochmal diskutieren Ist das richtig so? Will man das anders haben? Und dass man so agil und iterativ herangeht und das Ganze irgendwie zu einem Erfolg bringt.

Aber ein wichtiges Feature, was man halt auch vergisst, ist Das Ding ist in MVP entwickelt worden, dass man sagt okay, wir wollen ein Produkt herausbringen, was die minimale Funktionalität, die es haben muss, hat, damit der Kunde schnellstmöglich drauf kann, Feedback geben kann. Und dieses Feedback ist eigentlich das Gold, was wir suchen, um das wieder umzusetzen. Aber es wird häufig der Fehler gemacht, dass wir die Zeit umgerechnet. Ja, und trotzdem will man agil arbeiten. Das passt halt nicht, denn man will einen vollen Funktionsumfang von irgendwas haben und fängt aber an, agil zu entwickeln. Irgendwann geht das Geld dann aus und da kommen wir wieder auf die Druck Position zu sprechen. Wenn es dann eng wird und ein gewisses Budget aufgebraucht ist, ohne die vorgestellten Ergebnisse zu haben, dann kommt Druck rein.

Der meiste Druck in Projekten, der mir so entgegen geschwappt ist, kommt eben durch Zeitdruck. Wann entsteht Zeitdruck, wenn gar nicht mal so Budget Druck, sondern wirklich Zeitdruck? Wenn eine Software zu einem gewissen Event zum Beispiel fertig sein muss, eine Wahl oder ein Sportevent? Der Termin ist ja dann nicht verschiebbar, das heißt, du musst da fertig sein. Wenn die Software eine Woche später fertig wird, ist sie quasi wertlos. Und dann bei der Planung macht man oft den Fehler, dass man nur vom FAT ausgeht. Ach das, die Komponente dauert drei Tage, die Komponente fünf Tage und ist dann erstaunt, wenn irgendwas länger braucht, weil das man Probleme mit der Datenbank hat und einfach zwei Tage verbrennt um die Datenbank richtig anzusprechen, weil es irgendwie ein Treiber Problem gibt. Und solche nicht sichtbaren Probleme gibt es eigentlich immer in Projekten, das plant halt niemand ein. Daher auch wieder Erfahrung beim IT Projektmanagement. Man sollte da einen ordentlichen Puffer 30 bis 50 % Aufschlag auf den besten Pfad mindestens nehmen und da bei halbwegs realistische Einschätzung zu machen.

Jetzt entsteht dieser Druck ja oft nicht von den Entwicklern her, sondern der Projektmanager bekommt Druck von oben. Wie du sagst, der Vorstand sagt Ja, aber wir haben doch geplant. Am ersten ersten ist das Ding fertig und unser Budget läuft dann auch aus und so, dann drehen die sich natürlich zum Projektmanager um und sagen Warum ist das nicht so? Und jetzt? Erfahrene Projektmanager erklären das dann nicht so erfahrende Projektmanager geben diesen Druck dann an das Team weiter und glauben Entwickler unter Zeitdruck denken schneller, was natürlich nicht der Fall ist. Ich weiß nicht, wie du das erlebt hast. Das wirkt dann eher so demotivierend. Es passiert auch nur, also diese Weitergabe von Druck häufig, wenn die Projektmanager eben nicht so viel Erfahrung haben oder hat der IT Reifegrad des ganzen Unternehmens noch nicht so hoch ist?

Ich möchte nur kurz berichtigen nicht nur Unerfahrenen passiert das, sondern auch erfahrenen hörigen Projektleitern. Also man muss auch mal den Schneid haben, die zuzuschneiden sagen no way, nee, das muss anders angegangen werden.

Ich kenne das eher von Quereinsteigern, die andere Projekte geführt haben und sagen Ja, IT Projekte ist ja so ähnlich. Häufig sind Entwickler ja intrinsisch motiviert und versuchen schon ihr Bestes zu geben. Ich weiß nicht, ob das in anderen Branchen auch so ist. Und manchmal entsteht so dieser Glaube. Ich muss sie nur ordentlich aufscheuchen, dann arbeiten die schneller. So aber häufig ist es ja so, dass die Ziele vielleicht nicht klar sind oder sich die Prioritäten andauernd ändern. Das kennst du bestimmt auch. Heute ist das das Wichtigste. Nächste Woche ist das das Wichtigste. Also dass du quasi ein bewegendes Ziel andauernd anspielst. Und dann wird es halt sehr schwer, da dann auch immer zu liefern. Was tut man hier? Also wenn man jetzt als Entwickler merkt oder als IT Fachkraft merkt, oh, ich krieg hier Druck von oben und ich werde hier getriezt, also zu Überstunden gedrängt und manchmal geschieht das auch so ganz subtil. Ja, bist du bis Freitag fertig oder so? Und da habe ich schon beobachtet, dass dann so die Schere aufgeht zwischen den erfahrenen Entwicklern und den noch nicht so erfahren und Entwicklern.

Ich weiß nicht, was du da beobachtet hast.

Ja, also die, die das schon mal mitgemacht haben, die reagieren da natürlich ganz anders drauf als junge Leute, die gerade angefangen haben. Die denken, das ist dann immer so, auch das aus Erfahrung in Bewerbungsgesprächen. Kollegen, die jetzt gerade ihre ersten Jahre hinter sich haben und dann jetzt wechseln und explizit dieses Thema ansprechen, weil sie das halt erlebt haben in dem aktiven Unternehmen mit Überstunden, Wochenendarbeit und so weiter. Macht sich irgendeiner verschätzt hat, falsche Versprechungen abgegeben hat oder oder oder.

Ich möchte noch mal sagen, es geht hier nicht darum, dass man mal eine Überstunde macht oder mal einen Samstag ein Deployment macht. Das kann ja durchaus auch im normalen.

Es gehört.

Dazu. Genau so geplant. Es geht aber darum, dass sich das so einschleicht und so ein Dauerzustand wird. In der Spieleentwicklung spricht man davon Crunch time, dass man wirklich zwei, drei Monate bevor das Spiel dann erscheinen soll, sagt man allen Mitarbeitern so Verabschiedet euch von euren Familien, nehmt die Zahnbürste mit ins Büro. Wir bringen das jetzt fertig, zu welchem Grad auch immer.

Abschließend euch und euren Freunden.

Das habe ich wirklich schon mal gehört. Ich habe ein paar Freunde, die arbeiten in dem Bereich und da wurde das teilweise regelmäßig so kommuniziert, weil in dieser Branche ist das Bestandteil sozusagen. Wahrscheinlich ist das gar nichts Außergewöhnliches.

Wahrscheinlich wird das aber auch entsprechend versüßt mit Schmerzensgeld und ich weiß es nicht. Ich habe da keine Erfahrungen aus der Branche, aber das kann ich mir vorstellen.

Auch da glaube ich mal so, mal so, ich habe beobachtet, wenn dieser Druck, dieser Zeitdruck runter gegeben wird vom Projektmanagement, dann ist es häufig so, wie du schon sagst, die jungen Leute oder die Leute, die nicht so lange dabei sind, die flippen so ein bisschen aus und versuchen ganz panisch Pläne umzusetzen, die auch unmöglich sind. Und die Erfahrenen werden halt eher ruhig und stellen mal ein paar Fragen. Also okay, wenn der Zeitplan knappes was können wir denn weglassen? Was ist denn das Ziel jetzt dieser Iteration? Können wir Anforderungen später noch umsetzen, die jetzt nicht so super wichtig sind?

Zum Beispiel unnütze Scrum Spielchen?

Nein, einfach Funktions Blöcke die man danach in Ruhe umsetzen kann. Also oft hast du ja in der Software so einen kritischen Pfad. Ein paar Sachen sind halt Bonus und dass man die dann auch sauber identifiziert, dass man alles aufschreibt und dann auch entsprechend priorisiert, das halte ich für sehr viel wichtiger, dass man weiß, was ist denn wirklich wichtig? Anstelle versucht alles zu machen.

Tatsächlich die Ruhe bewahren und mal einen Schritt zurück zu machen und zu überlegen wie kann man das jetzt lösen? Die richtigen Fragen stellen, auch von mir aus einfach auch Zeit nehmen, wo man sich einfach komplett vom Geschehen zurückzieht irgendwo und dann in so einer Art Workshop wirklich konstruktiv überlegt wird Was kann man da tun?

Die Gedanken sortieren und auch hinterher klar rausgehen und dann wieder sozusagen einen Plan erstellt haben, wie man diese neue Deadline oder diese alte Deadline mit vielleicht reduziertem Funktionsumfang doch noch schaffen kann. Aber erst mal Gedanken sortieren und einen Plan machen, das würde ich auch sagen. Das ist auf jeden Fall der Senior Ansatz auch hier.

Wie gesagt, das Hauptziel von Scrum ist, mehr Kommunikation zu fördern. Und auch in solchen Situationen gilt Kommunizieren hin, mit allen Stakeholdern zusammensetzen, oft Dinge auch falsch angehen. Wenn man mit den ursprünglichen Kolleginnen und Kollegen spricht, die entsprechendes Feature oder ein entsprechendes Produkt haben wollen, mit denen sich nochmal zusammensetzen, vernünftig reden, dann findet man Lösungen, so meine Erfahrung.

Ja, genau. Also einfach im Grunde Ziele klar haben und Prioritäten klar haben, wenn man das mal so zusammenfassen möchte. Genau das wäre das Wichtigste, wenn Zeitdruck aufkommt und sich nicht verrückt machen lassen. Das wäre unser Tipp. Eine weitere Form von Druck neben dem Zeitdruck. Zeitdruck ist meiner Ansicht nach der häufigste Druck, der nach unten weitergereicht wird, ist dieser Kostendruck. Also die Projekte, insbesondere Verzögerungen in Projekten erzeugen natürlich oft erhebliche Mehrkosten. Aber dieser Kostendruck äußert sich meistens darin, dass notwendige Hardware oder Software nicht beschafft wird. Kennst du bestimmt auch. Irgendjemand sagt okay, mit der und der Software, die kostet jetzt vielleicht paar 100 €, bin ich aber schneller. Auch da muss man oft ewig rum argumentieren und das versickert dann so in den Kanälen. Oft kann auch der Projektmanager nicht entscheiden, ob eine Softwarelösung oder eine zusätzliche Software wirklich hilft oder ob die nötig ist oder nicht. Und der Projektmanager versteht die wahren Kosten zum Beispiel eines schlechten Laptops nicht. Wenn ein Entwickler einen langsamen Laptop hat und immer wartet und damit zwei Jahre arbeiten muss, dann am Ende.

Wenn man das mal hochrechnet, hätte man ruhig den super guten Laptop kaufen können und der wird dreimal bezahlt gewesen, einfach durch den Produktivitätsgewinne.

Das ist ein Phänomen, was mir am Kopf geht, wie oft das wirklich ein Thema ist. Vernünftige Hardware, wo du erwiesenermaßen nachgerechnet, je nach Komplexität des Projektes eine Stunde Zeit am Tag sparst, weil einfach der Turnaround viel schneller ist, wenn du Sachen entwickeln und testen musst und das ist nichts im. Also die Kosten dafür für eine bessere Hardware im Vergleich dazu ist es absurd eigentlich.

Ich glaube, dass es auch wieder so eine Scheinrechnungen ist. Vielleicht Unternehmen, die nicht so viel Zeitverständnis haben. Die denken ja, Laptop ist Laptop. Die sehen nicht, dass es da signifikante Unterschiede gibt. Und warum soll der eine Laptop kostet 1.000 €, der andere 4000? Ja gut bei 3.000 €, wenn ich dem nur den 1.000 € Laptop gebe. Aber dass der dann jeden Tag halt die Stunde verliert, das erscheint halt nicht auf meinem Zettel.

Genau.

Sondern dann ist er halt einfach langsamer. Aber das ist dann sein Problem, so ungefähr. Und das ist natürlich auch zu kurz gesprungen und dieser Kostendruck wirkt sehr demotivierend. Dann oft auf die IT Leute, weil die halt sagen, ich habe hier mit dem. Langsam Laptop komme ich nicht so schnell vorwärts und ich warte die ganze Zeit und stehe nur an der Kaffeemaschine. Vor ein paar Jahren war das zum Beispiel ein Thema, wenn du einen zweiten Monitor haben wolltest. In vielen Großunternehmen musste man das argumentieren noch und nöcher. Ich glaube, das Ding ist heute durch. Das hat jeder begriffen, dass das ein unheimlicher Produktivitäts gewinn ist.

Bin mir nicht sicher, da.

Schon ein großer Monitor oder zwei normale Bildschirme habe ich jetzt schon an vielen Arbeitsplätzen gesehen.

Ich spreche von zwei groß getrennt. Geht es um zwei Großen, ist ein großer statt zwei kleine.

Auf jeden Fall ein zweiter Bildschirm. Dass der einen Vorteil bringt, glaube ich, dafür hat sich auf jeden Fall durchgesetzt. Und auch bei verschiedenen Weiterbildungsmaßnahmen muss man diskutieren, ob man das macht. Klar, das muss man immer schauen, ob sich das dann auch für die Firma auszahlt. Aber auch da habe ich schon erlebt, dass Leute Kleinstbeträge von Firmen nicht erstattet bekommen haben oder die Firma das nicht sich damit nicht beschäftigen wollte, weil sie einfach sagt Ja, Kosten, Kosten, Kosten. Und die 50 € will ich jetzt nicht auf meinem Projekt Budget verbuchen oder so.

Dass wir den Kosten aber eine andere Ebene nehmen du einfach mal ein Budget und nicht mal ein fest gesetztes Datum hast oder einfach nur so und so viel Geld für das Projekt und das es aufgebraucht oder nahe dran aufgebraucht zu werden. Ohne das Mindestmaß an Feature zu haben. Das ist halt auch eine Drucksituation, was sich dann wieder in Zeitdruck ausdrückt. Wo ich jetzt unterwegs war in einem größeren Unternehmen, wenn mal so ein Projekt aufgebraucht worden ist, dann wurde halt argumentiert, warum, wieso, weshalb, warum man noch mehr braucht und dann hat man das bewilligt bekommen, wenn das Projekt wichtig genug war oder halt nicht. Da war jetzt halt nicht so der Druck so groß, dass es auf die Entwickler dann zurück kam. Aber was ich gesehen habe ist, wenn du jetzt aus anderer Sicht wir haben das jetzt über Firmen gesprochen, wo du da sitzt und irgendwas entwickeln musst als Entwickler für das Unternehmen, eine Webseite, ein eigenes Produkt, was auch immer sage. Das ist aus unserer Sicht als Dienstleister habe ich auch oft schon gesehen bei befreundeten Unternehmen, die sich auf Festpreis Projekte einlassen.

Das heißt im Vorhinein Pflichtenheft abschätzen, was kostet das? Und da Sicherheits Aufschlag und dann aber das ist oft schiefgegangen und schiefgegangen, heißt das Geld wurde aufgebraucht, Zeit wurde aufgebraucht und am Ende vom Lied okay, wenn wir das jetzt nicht schaffen, dann stehen meistens auch noch irgendwelche Strafgebühren dran, wenn man den Vertrag bis dann nicht erfüllt. Und dann heißt es so man ran Abschied Wort. Und deswegen habe ich gesagt, diesen Druck, weil das ist echt keine schöne Situation für keinen. Deswegen haben wir uns über das beschlossen. Wir machen nur Termin Material.

Du musst ja dann auch. Wenn du so ein festes Budget hast, musst der quasi die Features im Vorhinein festlegen. Und dann bist du ja nicht mehr agil, weil dann sagt der Kunde Das möchte ich aber noch haben und sagt sehr gut, dann wird es teurer. So und dann bist du mit dem bist du immer dran. Also kenne ich das aus.

Fixpreis.

Projekten die gar nicht so Fixpreis sind am Ende, weil dann hin und her gerechnet wird.

Bis zum Change Management, was dann wieder ätzend ist.

Also da weiß ich nicht, ob das so gut ist. Aber meine interessante Frage an dich Wenn du ein festes Budget hättest, um irgendwas umzusetzen, würdest du dann lieber mit vielen Leuten schnell ans Ziel kommen wollen? Oder würdest du lieber langsam eine Truppe handverlesene Leute zusammenstellen?

Verlangt man als Unterlegener.

Würde ich auch machen. Das ist viel wahrscheinlicher, dass du da ein erfolgreiches Projekt hinstellst als husch husch mit maximaler Personenzahl.

Bei diesen eigenen Projekten. Eine Bitte, ein Flehen an Unternehmen, wenn ihr agil und Scrum und so weiter macht, bitte stellt einen Po, der auch fachlich Rede und Antwort stehen kann, so oft erlebt. Da wird einfach jemand als Po genannt und einfach weil er da ist oder keine Ahnung. Um in Anführungsstrichen dann zu sagen Ja, wir, wir sind Scrum agil unterwegs, alles super. Aber ich habe es echt selten erlebt in Projekten, dass oder war der wirklich fachlich Ahnung hatte.

Oder wenn er keine Ahnung hat, muss er jemanden an die Seite gestellt bekommen, der vom Fachbereich na ja.

Also wenn man das macht, dann weiß ich im Gespräch nicht wie es kein riesen Freund von diesem Vorgehen. Es hat schon Sinn und Zweck warum und wieso eine Rolle oder das System eingeführt wird. Da muss man sich auch dran halten. Weg von diesen Spielchen. Mehr zu dem Fachlichen.

Das sehe ich auch immer als total wertvoll an, es gibt da Posts, die sich wirklich dahinter klemmen, also Product Owner, die sich wirklich dahinter klemmen und dann auch den Fachbereich in Anführungszeichen nerven und da die Informationen einholen, sodass man auch Arbeitspakete hat, an denen man arbeiten kann und nicht, wo der Entwickler jetzt quasi losgehen muss, um alle Informationen zusammenzutragen. Ich nehme an, das euch zu verhindern, richtig?

Ja, genau. Genau.

Also das steht dann in dem Ticket drin. Bla, bla, bla umsetzen. Und du weißt. Nicht.

Genau zwei Zeilen dürfen das. Okay.

Abnahme, Kriterium oder Ticket bla bla bla umsetzen, Abnahme, Kriterium bla bla umgesetzt.

Ja.

Das ist ja zwei Drucksituation, Zeitdruck und Kostendruck bei der Planung und Umsetzung von Projekten. Es gibt natürlich auch Drucksituationen im wirklichen IT System Betrieb um zum Beispiel mal System Ausfälle zu nennen oder auch wenn Sicherheitslücken auftreten. Das habe ich auch schon häufig erlebt. Also System Ausfall ist, wenn kritisches System ausfällt, ist das natürlich häufig mit hohen Verlusten, sei es jetzt finanzielle Verlusten oder auch das Ansehen des Unternehmens. Kann man sich vorstellen. Wenn Facebook ausfällt, ist es deren Außenbild nicht förderlich. Druck entsteht dann, weil alle Betroffenen gleichzeitig mit Argusaugen auf die IT gucken. So, wann kriegst du das wieder an den Start? Im Prinzip wie bei der Formel eins Wenn der Mann mit dem Tank Stunden zu lange braucht, gucken auch alle den an und der schwitzt dann. Und genauso ist es bei System Ausfällen mit der IT Abteilung.

Man kann schon darauf vertrauen, dass die Jungs ihren Job machen und auch so oft gesehen, wo dann plötzlich der Vorstand hinter einem steht und und ja kann ich schon mal sehen. Und läuft es so?

Ich kenne das, dass das Telefon nicht mehr aufhört zu klingeln und man im Grunde man ist so hin und hergerissen zwischen Ich muss das jetzt kommunizieren und Ich muss aber eigentlich auch eine Lösung entwickeln. Auch da finde ich, sieht man den Seniorität grad von IT Fachkräften sehr gut. Die Veteranen, die werden dann ganz ruhig, stellen das Telefon auf stumm und überlegen okay, wie kriege ich den System Ausfall geritzt? Und neben Stift und Papier und in Ruhe überlegen Sie sich, okay? Das ist die Situation. Das und das kann man angucken und gehen ein quasi strukturiert die einzelnen Möglichkeiten durch und schauen wie kriege ich das System wieder an den Start? Die nicht Veteranen oder die jüngeren Kollegen, die flippen oftmals aus, gucken panisch in verschiedene Lock fails. Man weiß nicht was man kommuniziert davor den Vorstand oder den Ansprechpartner. Den Projektmanager füttert man mit irgendwelchen technischen Details, die der gar nicht wissen will, weil das ja wiederum seine Zielgruppe nicht versteht. Da kommt auch sehr viel Druck auf. Ideal denke ich, ist es, wenn man ruhig bleibt, hier vielleicht eine Person aus dem Team benennt, die das dann immer kommuniziert, an den Projektmanager oder an die Stakeholder.

Die darf das Telefon eingeschaltet haben und der Rest des Teams analysiert in Ruhe das Problem und entwickelt eine Lösung. Weil noch mal unter Druck denken Menschen nicht schnell ab, sondern es kommt höchstens zu mehr Fehlern. Wie ist da deine Erfahrung?

Eigentlich genauso. Ruhe bewahren ist immer angesagt. Gerade jetzt. Neulich wieder mit Lockwood J. Panik bringt nix. Na ja, klar muss man das Ding stopfen, aber es machen jetzt auch nicht Leute. Tausende Hacker, um dein Unternehmen sofort auseinander zu nehmen. Dann lieber mal eine Stunde überlegen, wie du es eben schön, dass das neue Stück Papier in die Hand nehmen. Was muss ich tun? Vernünftige Kommunikationsstrukturen überlegen und dann konzentriert abarbeiten?

Na, das ist ja das Thema Sicherheitslücken, also System. Ausfälle erzeugen natürlich Druck, Sicherheitslücken genauso. Da ist das System im Grunde noch nicht ausgefallen oder hoffentlich noch nicht ausgefallen und auch noch nicht kompromittiert. Bei den Sicherheitslücken finde ich immer du, die treten halt irgendwann auf. Also das kann am Wochenende sein, das kann um 4:00 nachts sein. Es kann bei System Ausfällen natürlich auch passieren, aber bei Sicherheitslücken, das ist halt nicht planbar im Grunde. Ich weiß nicht, wie deine Erfahrung ist. Ich habe schon den Eindruck, dass nach der DSGVO Novelle die Unternehmen schon jetzt sehr viel Angst davor haben, Sicherheitslücken zu haben, oder? Deutsche Unternehmen haben da sehr viel Angst, weil man diese Vorfälle ab einem gewissen Schweregrad muss man glaube ich melden. Und diese Meldung sorgt halt für Sichtbarkeit nach außen und für extrem hohen Stress beim Vorstand des Unternehmens oder bei den Vertretern des Unternehmens, weil halt dann Unternehmen XY meldet. Einen Datenschutz Vorfall möchte man nicht in der Zeitung lesen. Auf gar keinen Fall. Das habe ich in der Vergangenheit häufiger erlebt, dass da sehr viele Menschen gleichzeitig sehr viel Druck gemacht wird und das natürlich voll auf die IT durchschlägt.

Teilweise weil die Projektmanager selber nicht damit umzugehen wissen, selber so ein bisschen keine Handhabe haben, nichts machen können und die IT Fachkräfte angucken nach dem Motto okay, was machen wir denn jetzt? Ihr müsst das doch wissen. So ja doch schon. Ich kann mich an eine Situation erinnern, da gab es ein Problem. Ein Datenschutz vorfall der lief über zwei Wochen oder die Probleme Erhebung lief über zwei Wochen. Das betroffene System wurde dann abgeschaltet. Aber die Lösung hat halt längere Zeit in Anspruch genommen und das war alles andere als schön. Also das war richtig intensiv, auch sowohl von der Kommunikation als auch von der Lösung. Nach DSGVO Richtlinie kann ein Unternehmen bis zu x Prozent des Umsatzes an Strafe zahlen müssen. Ich weiß es jetzt gerade nicht, aber das ist schon eine doch mehr als empfindliche Strafe. Und da entsteht dann diese Drucksituation.

Gerade mit Datenschutz. Also wo du selber jetzt nicht für verantwortlich bist, wenn du von außen keine Ahnung gehabt wirst oder ein Vorfall hat, wenn also da muss man sich jetzt nicht groß, glaube ich, mit diesem. So viel Angst zu haben, so wenig ist aber nicht schnell genug reagieren. Dann steht die Keule da und mein Unternehmen muss die 70 Millionen € zahlen. Das muss man schon ein bisschen differenziert betrachten.

Ich glaube, die Schiedsstelle, die diese Strafen auch ausspricht, die will natürlich einfach sehen, dass du dich schnellstmöglich darum kümmerst, dass diese Lücke abgedichtet wird. Und die steht halt nicht rum und freut sich über jeden Vorfall, um direkt die maximale Sanktion da rein zu drücken. Es soll ein scharfes Schwert sein, damit die Leute, damit die betroffenen Unternehmen schnell diese Lücken abdichten und nicht sagen Ach ja, gut, machen wir nächste Woche oder so was. Weil das natürlich auch katastrophale Folgen haben kann. Man erinnere sich an die ganzen Verschlüsselungen Trojaner oder Erpressungsversuch Trojaner. Klar, das muss natürlich abgedichtet werden und natürlich so schnell wie möglich. Und ich glaube, diese hohen Strafen dienen dazu, schnellstmöglich die Priorität auf das Schließen dieser Sicherheitslücke zu fokussieren. Aber man kann eigentlich generell sagen Bei Druck und Kostendruck ist so ein System. Ausfall ist eine Sicherheitslücke ist oder ein Zeitdruck ist erst mal einen kühlen Kopf bewahren und gucken. Bei Zeitdruck kann ich irgendwas nicht essenzielles weglassen und bei System Ausfällen oder Sicherheitslücken gucken. Okay, wie ist jetzt der schnellste Weg um dieses Problem zu lösen?

Und was muss ich tun, um das dann einfach konzentriert umzusetzen? Wenn unsere Zuhörer Fragen haben, sendet uns gerne eine Email an Podcast Skillbyte Wir freuen uns immer über Bewertung und Weiterempfehlung unseres Podcasts an Freunde und Kollegen. Falls ihr den Podcast noch nicht abonniert habt, lasst gerne ein Abo da. Des Weiteren könnt ihr gerne auf Skillbyte Slash Blog vorbeischauen. Vielen Dank für die Session heute.

Sehr gerne. Hat wieder Spaß gemacht. Bis zum nächsten Mal.

Freue mich bis zum nächsten Mal.

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<![CDATA[Skillbyte Podcast #58: Faszination Retrocomputing]]>Willkommen zum Skillbyte-Podcast! Skillbyte ist Ihr Partner für digitale Exzellenz.

In diesem Podcast geht es um das Thema: Faszination Retrocomputing

// Inhalt //
01:15 - Intro Nikolai
02:18 - Wie entstand deine Leidenschaft fürs Retrocomputing?
04:43 - Welche Computer-Zeitepochen sind für dich spannend?

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http://podcast.skillbyte.de/skillbyte-podcast-58-faszination-retrocomputing/61f68ae2e7c9da0001dbe56bSun, 30 Jan 2022 13:00:51 GMT

Willkommen zum Skillbyte-Podcast! Skillbyte ist Ihr Partner für digitale Exzellenz.

In diesem Podcast geht es um das Thema: Faszination Retrocomputing

// Inhalt //
01:15 - Intro Nikolai
02:18 - Wie entstand deine Leidenschaft fürs Retrocomputing?
04:43 - Welche Computer-Zeitepochen sind für dich spannend?
07:15 - Seit wann beschäftigst du dich mit Retro-Technologie?
13:53 - Hast du ein "Lieblingssystem" oder "-ökosystem"?
17:04 - Wie gehst du ein neues Projekt an? Welche Reparaturen und Checks führst du durch?
21:11 - Welche Upgrades für Retrocomputer machen Sinn?
23:13 - Besondere Momente, Errungenschaften und Meilensteine
30:50 - Berührungspunkte mit der Community
35:15 - Woher beziehst du deine Geräte?
39:18 - Verfolgst du ein übergeordnetes Ziel?
41:06 - Fasziniert dich alte Soft- oder Hardware?
45:06 - Retro-Hardware im täglichen Einsatz
48:35 - Hast du aktuelle Projekte?
50:52 - Weitere Videoquellen für Interessierte

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Artikel über die Verbindung 2er Macs: http://www.atpm.com/8.07/system6.shtml

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AUTOMATISCH ERZEUGTES TRANSKRIPT

Zum Beispiel hat auf der Arbeit ein Kollege ein eine LED Anzeige, die die Tage seit dem letzten System Ausfall anzeigt, einfach ans Whiteboard geklebt und das war so eine kleine Party damit ein paar Chips und so was darauf und ich war einfach neugierig und habe mal so ein paar Fragen gestellt. Und ein paar Tage später lag also ein Bündel Komponenten auf dem Tisch und hat gesagt geht Tracking.

Herzlich Willkommen zur Skillbyte Podcast Episode Nr. 58 Faszination Retro Computing abonniert unseren Podcast für mehr spannende Themen aus dem Technologie Umfeld, wenn er IT Entscheider oder IT Fachkraft seid. Wenn im Verlauf der Podcast Episode eine Nachfrage aufkommt, sendet uns gerne eine E-Mail an Podcast skillbyte Wir freuen uns auch immer über Bewertungen und Weiterempfehlung des Podcasts an Freunde und Kollegen. Und wenn ihr selbst im IT-Bereich arbeitet und nur auf der Suche nach einem neuen Job seid, schaut gerne bei uns auf der Webseite vorbei auf der Skillbyte Job Seite. Ich bin heute hier mit meinem Bruder Nikolai. Hallo Nikolai Maurice und wir sprechen über das faszinierende Thema, was ja auch sehr im Trend liegt. Aktuell jedenfalls. Das ist mein Gefühl. Retro Computing ja, das definitiv in den letzten zwei Jahren wieder aufgebaut.

Es gibt mittlerweile schon Spezial Hefte dazu. Vielleicht wird zu kurz zu dir sagen, was du machst, sondern welchen Projekten du aktuell arbeitest.

Nikolai Ja, also ich arbeite bei einem großen Softwareunternehmen im Bereich Engineering Activity. Das heißt, wir bauen interne Software, Tools und Prozesse für andere Entwicklerteams. Das ist mal ganz angenehm, wenn die Kunden aus dem selben Unternehmen kommen. Und mein aktuell Hauptprojekt ist der Aufbau einer Internetplattform für automatische Datenfluss Analyse in Code mit dem Ziel, dass sowohl die Entwickler als auch Tools herausfinden können, wie Daten sich durch den eigenen Code bewegen und damit vielleicht auch Ausfälle oder Unfälle zu vermeiden.

Also eine Meta Software Ebene, wenn ich das richtig wiedergebe.

Ja, wir machen quasi die bunten Schraubenzieher für die Leute, aber. Das klappt wunderbar. Also du hast beruflich auch viel mit Software zu tun. Jetzt natürlich nicht Retro Software, sondern moderner Software. Gott sei Dank.

Glücklicherweise ist es bei uns schon relativ aktuell.

Es ist ja nicht wie bei manchen Versicherungen, dass da doch noch durchaus museale Stücke produktiv betrieben werden. Du beschäftigst dich ja schon relativ lange, wenn ich mich richtig erinnere mit dem Thema Retro Computing, also bestimmt schon als Hobby seit zehn Jahren, wenn ich noch länger.

Ja, genau. Ich glaube, ich. Es ist schwer zu sagen, dass ich generell irgendwie auch ein Nostalgiker bin. Deswegen. Das verfolgt mich schon eine ganze Weile. Ich bin da, glaube ich, dazu gekommen, weil als Kind, da hatte man ja nicht das Geld, sich einfach den aktuellsten geilsten Rechner zu kaufen. Deswegen hatte man halt eh immer schon abgetragene Hardware und oft war das Ausschlachten von Sachen am Straßenrand am Sperrmüll Tag gleichbedeutend mit Upgrades und ich glaube insofern waren da die Schienen schon gelegt. Ich Tüftler halt auch einfach gerne und hab auch festgestellt, dass mit unzureichenden Mitteln dennoch Ergebnisse zu erzielen auch irgendwie immer einen gewissen Anreiz für mich darstellt. Also die Leute die mich kennen und mein altes Auto kennen und die verstehen was ich meine.

Nicht nur Retro Computing, ja auch Retro Technik im Allgemeinen begeistert dich.

Ich habe Schwierigkeiten, den Begriff nutzlos oder kaputt zu akzeptieren.

Im Allgemeinen vielleicht reiht sich einfach nur die Herausforderungen, alte Dinge wieder instand zu setzen, genau die Funktion zu erhalten von alten Dingen. Es kann ja auch wertvoll sein.

Ich hasse es, Dinge wegzuwerfen oder es gibt was Neues und dann weg damit. Und ich treibt das manchmal ein bisschen auf die Spitze. Retro Computing hat das geführt, weil das so schleichend ist, wenn man nichts wegschmeißt, sammelt sich an im Kölschen nennt man dann einen altrömische. So entsteht ein Retro Fundus, könnte man wohlwollend sagen. Die Namen der Vergangenheit haben zwei transkontinentale Umzüge, diesen Fundus geleert, was auch immer recht schmerzhaft war, weil so was nennt man dann doch nicht. Aber man hat halt auch einen Ruf. So ach, du sammelst doch so Zeug, oder? Ach, du willst Elektroschrott haben? Wir haben da noch was im Keller. Also es ist auch irgendwann läuft das dann, was du meinst.

Wenn man bekannt ist, dann kriegt man freiwillig die Geräte der anderen Menschen.

Ja, genau. Also zum Beispiel vor Jahren kam im Büro mal jemand mit seinem MacBook eingepackt so ein G4 MacBook vor. Ich weiß ich Anfang 2008, aber ich hab gehört, du sammelst so was willst du haben? Und stellte mich auf den Tisch. Okay, ja, es war eigentlich Montagmorgen, aber euer neues Gerät hatte mich gefunden. Die Augen habe ich eigentlich auch immer auf.

Okay, also aus der Vergangenheit heraus. Also ich kann mich da ja selber dran erinnern. Als Schüler hat man natürlich nicht viel Geld, da guckt man weiß nicht, ob es immer Sperrmüll ist, aber hier und da fällt mal was ab, auch von Bekannten, die dann eben schon bei Computerfirmen gearbeitet haben. Diese Geschenke kriegt man dann ja oft so ohne jegliche Garantie und man muss erst mal rausfinden, was das eigentlich ist und wie man das verwenden kann. Und daraus ist das dann auch noch entstanden. Jetzt hast du eben gesagt ein Powerbook g4. Mitte der 2000er. Das ist jetzt aber noch kein wirklicher Retro Computer. Wann fängt für dich denn die Zeit des Retro Computers an? Welcher Zeitabschnitt, wenn man das so sagen kann, begeistert dich denn besonders das Powerbook?

Das war natürlich schon noch nicht ganz so uralt, aber geschenkter Gaul, da guckt man erstmal nicht lange. Jetzt aktuell, wo ich jetzt auch ein bisschen aktiver selber Geräte raus suche und sammle, muss ich schon sagen, dass mein Sammel Fokus so 80er und 90er Jahre ist. Grad so Mitte Ende der 80er, als die Hersteller auch noch versucht haben rauszufinden, was braucht der Markt eigentlich? Da gab es ganz interessante Geräte, also insbesondere. Alles was als tragbar oder belegbar bezeichnet wurde, ist bei mir der Begriff ist sehr dehnbar. Wenn man dann so ein Osborn. Ich weiß wieder, was der gewogen hat, aber ich glaube so 10 Kilo und der passte perfekt unter den Sitz im Flugzeug vor dir. Das war dann halt das Kriterium für Portabel. Und da gibt es ein paar echt coole Designs. Deswegen ist das so mein mein Hauptaugenmerk und der Osborne One. Vielleicht ist so der erste tragbare Computer natürlich so eine Maschine mit einem eingebauten Monitor, der so groß ist wie heute in dem Fahrstuhl.

Ja, genau so 5 Zoll oder so was. Es war an sich, man brauchte nur ein Stromkabel, die Tastatur klebt vorne aufs Gehäuse und Display und Diskettenlaufwerk war alles in einer Einheit. Das heißt, man musste nicht mit mehr als einem Stromkabel und diesem zentnerschwere Ding rumrennen. Soweit ich weiß, war es glaube ich tatsächlich der erste Portable in der Form, also 80er und 90er Jahre. Das so die 16 Bit Ära und die 32 Bit Ära kann man das ja vielleicht zusammenfassen.

Ja, und auch mit Commodore 64 und so. Das war ja so Gott Jarstein weiß ich nicht genau, aber Anfang der 80er, 82 83 würde ich jetzt sagen es ist auf jeden Fall. Die Geräte hatte ich früher als Kind, ich meine Jahrgang 87, wirklich erlebt hat man ja vielleicht noch bei Nachbarn. Gerade, dass sie da die Kinder, die alten Geräte stehen hatten. Aber ja, es ist auch so ein bisschen so der Nostalgie der alten Tage auf der Spur, die Dinger, die wir halt gesehen hat, aber selber nie wirklich mit rumspielen konnte.

Ein Stück weit ist das ja ein ganz häufiges Muster, das man sich dann heute die Geräte anschafft, die man als Kind oder Jugendliche gerne gehabt hätte, aber nicht das Geld hat. Also viele Leute haben das wahrscheinlich mit Autos, dass sie sich im fortgeschrittenen Alter dann das Auto kaufen, was in ihrer Jugend gerne gehabt hätten. Bei dir ist das halt mit Computertechnologie so und du hast ja auch schon eine ganz ordentliche Sammlung. Da kommen wir vielleicht später noch was zu sagen. Du hast dich aber generell, wenn ich mich richtig erinnere, schon sehr früh, also auch in dieser Zeit schon für ich weiß gar nicht, ob man das dann schon Retro nennen kann. Hast auch Inhalte publiziert. Ich kann mich erinnern, dass du ich glaube es war ein Internet Masiar, wo du ich möchte jetzt keine Jahreszahl sagen, weil ich da definitiv daneben treffen würde. Das weißt du besser. Ein Artikel in einem Magazin geschrieben hast als 13-Jähriger zum Thema Networking mit Apple Computern.

Ja, Gott sei ich, das habe ich total vergessen. Ja, ja, das war. Ich weiß gar nicht, wie ich da rein gekommen bin. Das war bis partikular. Macintosh hieß das Magazin TPM und irgendwie hatte ich versucht, zwei, also zu dem Zeitpunkt schon gut abgetragene Macs irgendwie zu verbinden, um Dateien zu kopieren über die serielle Verbindung. Und Glaube war dann, die hatten damals schon DSL, meine ich. Und deswegen habe ich dann online oder vielleicht noch modernere. Ich habe online nachgeguckt, wie das geht und fand dann auf irgendeiner Webseite an sich, musste mir aus ein paar Quellen was zusammensuchen und hat es dann am Ende am laufen und dachte dann schreib ich noch einen schönen Aufsatz darüber. Ich weiß nicht wann war es 2001, dann war ich so 12, 12 oder 13 und dachte Okay, Wahnsinn, schreib das mal zusammen. Ich glaube, das gibt es heute noch.

Aber das war glaube ich schon auf Englisch abgefasst, oder?

Also da Schulenglisch. Ich weiß, da wurde viel korrigiert, nachdem ich das eingeschickt hatte, aber die Message kam durch. Immerhin als Zwölfjähriger im Artikel auf Englisch, dass der Wahnsinn eigentlich ach Scheiße, das heißt total vergessen. Ich glaube, das ging schon als Retro durch, weil einer der Rechner war halt ein Macintosh Plus von 87 88, ich denke der war dann Anfang 2000, galt er auch schon als Retro.

Die Geräte zu dem Zeitpunkt des Erscheinens des Artikel war wurden die nicht mehr produziert? Das weiß ich ja.

Ach cool. Ach ja, ein Schiff Down Memory Lane und das in dieser Folge.

Ja und dann nach dem Abi bis Ende des Studiums. Was ist dann passiert? Ja, das muss ja ungefähr die Zeit. Also nicht als 12 jähriger, aber einige Jahre später ja da gewesen sein.

Ja genau. Ach Gott, ich bin total aus der Bahn, weil einfach dieser Artikel. Ja genau, aber ich glaube so richtig Blüten zu treiben. Angefangen hat es so in der Zeit zwischen Abi und Studium. Man hat ja dann so ein paar Monate, wo man irgendwie auch nichts zu tun hatte. Ja, da habe ich dann irgendwie angefangen in Newsgroups mitzulesen, wo sich Leute dann auch über alte Computer in großen Anführungszeichen unterhalten. Für die Leute, die noch Newsgroups lesen, die halt Folklore, Computer oder Maus, Computer etc. Nostalgie hießen die dann und da haben sich Leute über alles mögliche ausgetauscht, zum Teil auch irgendwie. Ja, dass dann irgendwelche Hochschulen den Computerraum auflösen mit uralten Geräten und wer denn welche abholen möchte, dazu ist es zwar nie gekommen, ich kann mich nur daran erinnern, dass ich meistens angefleht wurde, weil ich mit Google Groups mitgelesen habe, was wohl einige Newsgroups, ich sage mal Technik Qualitäten nicht ganz umgesetzt hat. Da war dann quasi auch mein erstes Projekt, das ich mit dieser Gruppe abgeschlossen habe, war ein Apple Powerbook 170, was so leicht neuer ist als dieser Uralt Macintosh Plus über meinen Windows XP Computer ins Internet zu bringen.

Also der XP Computer hat quasi den Modem Einwahl Knoten gespielt und ich weiß nur, dass. Noch irgendwie, weil Windows war der Host oder gab es irgendwelche Komplikationen, aber schnellsten geklappt und ich glaube, das war mein erster längerer Beitrag, dann da drin und dann während des Studiums habe ich eigentlich nur weiter gelesen. Gut, dann habe ich auch ein paar Jahre im Ausland gewohnt, da habe ich mich dann nicht besonders viel damit beschäftigt. Jetzt hat es aber in den letzten zwei, drei Jahren noch mal einen richtigen Boost gekriegt. Ich glaube, da sind einfach 2019 ein paar Events zusammengefallen, die für mich die Brücke von der Software auch zur Hardware geschlagen haben und auch so ein bisschen so die Lust am Reparieren. Nicht nur Windows neu installieren, sondern den Lötkolben schwingen. Das fing zum Beispiel auf der Arbeit ein Kollege ein, eine LED Anzeige, die die Tage seit dem letzten System auspfeifen anzeigt, einfach ans Whiteboard geklebt und das war sah eine kleine Party damit ein paar Chips und so was da drauf und ich war einfach neugierig und habe mal so ein paar Fragen gestellt.

Und ein paar Tage später lag also ein Bündel Komponenten auf dem Tisch und hat gesagt hier geht Tracking und so okay. Und hat mir dann halt auch gezeigt, wie man vernünftig tötet und nicht nur kalte Lötstellen produziert. Gleichzeitig hat ich, weiß ich auch von den Zuhörern jemand, den YouTube Channel kennt, aber der hat ein Video veröffentlicht, wo er quasi auch aus ein paar Chips ein Board zusammen steckt, was ein VGA Videosignal ausgibt, was also ein ganz normaler Bildschirm anzeigen kann und hat dann die World Wurst Video Card. Und das war für mich irgendwie so ein Moment, wo dieses man steckt den Stecker rein und es kommt ein Bild raus und an sich ist das ja Magie, die dahinter passiert.

Aber irgendwie muss es funktionieren und das wurde dann auf einmal so greifbar heruntergebrochen und auf einmal ging es dann um Signalwege und Frequenzen und habe ich mir gedacht Okay, das ist so. Also ist ja gar nicht so ein Hexenwerk, wenn man einfach mal dahinter guckt. Da habe ich dann angefangen, daraus Blut geleckt habe ich dann versucht mit einem alten FPGA Board, was ich auch mal aus dem Elektroschrott gezogen hatte, mir selber so ein Signalgeber und Video Kommentierer zu bauen. Ich hatte keine Ahnung, aber irgendwie war diese VGA Signal zu erstellen war so ein Projekt und alles was ich dafür brauche werde ich jetzt rausfinden. Und ich glaube diese Kombination zwischen Lötkolben schwingen und irgendwie diese greifbaren Sachen zu generieren, ist es dann so richtig aufgeflammt und der Counter, dass nämlich jetzt so nachfragen. Bei einem Ausstieg hat er auch einen Knopf, dass man den wieder auf Null zurücksetzen kann. Ja, das war tatsächlich hatte der Kollege wohl einfach seinen privaten Webspace. Da lag eine Textdatei drauf, wo das Datum eingetragen wird. Und das Ding, das war so, da gibt es heute inzwischen super viele von ESP 8 6 2006 heißt diese Plattform, da kostet ein ganzes Board mit WiFi und so weiter irgendwie unter 5 Euro.

Das heißt, das Ding guckt einfach jede Minute einmal nach, holt diese Datei ab und rechte als Datum aus, aber läuft halt mit USB Power. Also super klein und super cool. Das war auch eine der Sachen. Wenn man halt mal moderne Hardware nimmt, ist auch vieles sehr einfach geworden.

Das stimmt.

Der Raspberry PI hat er ja und Konsorten, Arduino und Co haben da wahrscheinlich ein ganz neues Feld aufgetan und viele Bastel Projekte ermöglicht vom Temperatur Sensor über Bewässerungsanlagen Home Automation. Ich habe selber hier einen am laufen, der die Luftqualität misst und quasi mir sagt, wann ich das Fenster aufmachen soll, wenn die CO2-Konzentration im Raum zu hoch ist und die Luft einfach schlecht ist. Und ich fand es ganz interessant, ob sich das auf meine Konzentration auswirkt. Der Sensor hat 20 Euro gekostet oder so. Also es ist wirklich sehr günstig alles mit diesen Bordcomputer, dann ist das halt auch, weil das meiste geht es ja auch dann schon. Die Software ist schon immer zusammen vorgebaut und wie schnell man so was am Laufen hat. Ich glaube das ist einfach so, seitdem Raspberry PI deutlich einfacher geworden.

Ja, das stimmt. Und dem Ökosystem, was da drum entstanden ist. Du hast jetzt eben schon häufiger von Max gesprochen. Hast du denn einen Lieblings System oder ein Lieblings Ökosystem worum sich deine Retro Computer Aktivitäten drehen? Also dein erster Computer hast du ja schon gesagt, es war der Macintosh Plus.

Ja also da muss man ja korrekterweise sagen, es war dein erster Computer, den du dann mitbekommen hast.

Aber der wurde dann weitergereicht, wo wir von den abgelegten Rechnern gesprochen hatten.

Mein zweiter war dann dort Rechner. Ob das ein guter Tausch war, das weiß ich nicht. Hey, da hat dann zumindest ein paar Spiele spielen können. Das war glaube ich plus immer die Haupt Bürde. Alle anderen hatten halt PCs. Dann konnte man keine Spiele Raubmord gucken und der andere hatte einen Farb Monitor. Das war auch ein deutliches Upgrade. Aber noch mal zu dir hast du ein Lieblingsthema oder ein Lieblings Ökosystem?

Ja also jetzt nicht, dass ich irgendwie hart sage, das geht und das geht nicht. Aber ich stelle fest, dass so einen besonderen Platz in meinem Herzen haben. Dann doch diese alten Würfel Max. Also der Macintosh Plus ist ja so ein kleines schnuckelige Skelett, was auf dem Tisch stelzen sieht auch noch gut aus. Da gab es ja einige Iterationen von. Als ich angefangen habe auf YouTube dann anderen Retro Computer Enthusiasten zu gucken, habe ich natürlich auch andere Geräte festgestellt. Und aktuell sind also gerade diese Compaq. Den Namen kennt man vielleicht noch, wenn man in den 90ern oder Anfang 2000 auch Rechner gekauft hat. Die hatten am Anfang auch so ganz extravagante Geräte, zum Beispiel die Portable Serie, wo wir wieder den Riesen Koffer Geräten sind oder alles was damals IBM der große Tech-Giganten in dieser PS2 Serie rausgebracht. Die haben finde ich eine interessante Design Sprache und den schwingt auch immer so mit, war damals Rotz teuer, aber wenn du als Executive gesagt hast wir arbeiten mit IBM, klatschen alle und sagen ja ist sie alles richtig gemacht?

Genau. Ich glaube die sind so ein bisschen so. Also schon Mac oder das Windows.

Unglaublich, dass IBM das Apple war. Ja, dass man stolz war, wenn man so eine IBM Workstation auf dem Tisch stehen hat.

Und ich meine, wenn man so ein Ding mal aufmacht, dann weiß man auch, wofür man bezahlt hat. Ich meine die Dinger sind Panzer auf jeden Fall robust.

Wenn die runterfallen geht der PC nicht kaputt, sondern der Fußboden.

Ja genau. Die sind einfach irgendwie. Ich finde, die sehen auch oft einfach irgendwie interessant aus, wo ich mich ein bisschen näher noch mit auseinandersetzen möchte, weil ich das damals auch bei also als Kind bei Freunden gesehen habe, aber nie selber hatte. Sind halt so die Commodore Amiga oder Atari Riege. Da habe ich inzwischen jeweils auch Geräte angehäuft, aber habe noch nicht die Zeit gehabt, mich damit auseinanderzusetzen bzw. der Amiga, den ich von einem guten Freund gekriegt habe. Der ist leider von der ausgelaufenen Batterie zerfressen worden und das habe ich noch nicht geschafft zu reparieren.

Glaubst du denn, ist es möglich den zu retten?

Möglich? Ja. Ob es mir möglich ist, weiß ich nicht, weil ja Korrosion, die frisst sich auch durch die mehr durch die Boards an Schichten, wo du nicht ran kommst. Und da habe ich noch nicht rausgefunden, ob das sage ich mal in meinen Möglichkeiten ist zu reparieren, wenn ich weiß, was ich tun muss oder ob das so weit fortgeschritten ist, dass das Board sich durch ist. Wenn ich da kurz die Warnung aussprechen darf jeder, der noch so ein Schätzchen im Keller steht, hat diese internen Batterien sind eine wirkliche Pest, falls euch was an den Geräten gelegen ist. Guckt mal rein und raus, bevor sie alles zerstören. Das ist ja dann noch ein Projekt, was du sozusagen noch angehen kannst, wenn du ein neues Projekt wie diese Restauration der Amiga Computer angehst. Gibt es da so ein generelles Vorgehen, an dem du dich orientierst? Oder ist es so individuell, weil die Geräte alle unterschiedliche Aufbauten haben und auch sich natürlich im unterschiedlichen Zustand befinden?

Ich sage mal, besonders methodisch bin ich da jetzt nicht. In der Regel starten Projekte auch damit, dass Hardware dann unverhofft auftaucht. Also entweder ich sehe bei den Kleinanzeigen irgendwas und kann mich nicht beherrschen oder jemand kommt mit dem du sammelst doch und stellt irgendwas an der Türschwelle ab. Deswegen beginnen Projekte meistens damit, dass auf einmal irgendwas vor der Tür steht, so der erste Schritt. Das kommt immer drauf an, wie rar oder wertvoll das Gerät ist. Weil natürlich ist die Versuchung erst mal einstecken, einschalten und gucken was geht. Aber je nachdem gerade wie die Stromversorgung die Zeit überlebt hat, kann halt das Einschalten auch das sein, was dann viel Schaden anrichtet. Nur weil sich Überzeit, Bauteile, Elektrolyt Kondensatoren sind. Immer so die großen Beispiele. Die können halt mit der Zeit austrocknen, auslaufen und dann gibt das Netzteil halt auf 12 Volt Schiene nicht mehr 12 Volt aus, sondern vielleicht 7 oder auch 20 und ob die ganzen Komponenten dann damit so happy sind, das weiß man halt nicht. Deswegen werde ich das Gefühl habe, hier habe ich irgendwas besonderes.

Stehen ist erst mal aufmachen, reingucken, das Netzteil inspizieren, ob es irgendwie. Also ich hatte schon etwas, da war unten C drin war das ganze Elektrolyt ausgelaufen und da war keine Frage, dass das nicht funktionieren wird.

Aber du hast es bemerkt, bevor du eingeschaltet hast.

An der Stelle hatte ich nicht, da konnte ich mich nicht beherrschen. Aber man hörte halt nur sehr unglückliche Geräusche aus dem Netzteil und alles klickte und zischte.

Also hatte ich Glück.

Verstehe aber normalerweise Elkos tauschen oder mal zumindest in Augenschein nehmen und mal ein Spannungs Messung durchführen. Ob das Netzteil die Spannung ausgibt, die da auch drauf steht?

Genau.

Oder wenn es eine externe Stromversorgung hat. Ich sage jetzt mal so ein Laptop kann man natürlich auch einfach mit einem Netzteil was man kennt erst mal einschalten. Da kann man zumindest mal das Netzteil aus der Sache rausnehmen. Aber quasi einfach auf Klick mal einschalten ist riskant. Manchmal kann ich mich beherrschen, aber immer kommt ja der Moment, wo du es einschalten musst.

Und wenn wir da nichts um die Ohren geflogen ist, dann ist halt an sich erst mal Bestandsaufnahme. Dann guckt man tuts der Bildschirm sprechen. Die Laufwerke an Diskettenlaufwerk können zum Beispiel verdreckt sein oder irgendwelche Riemen haben sich in klebrige Paste aufgelöst. Und natürlich Festplatten sind nach 30 Jahren auch nicht mehr so taufrisch, wenn gerade die Festplatten noch laufen. Ist so an sich meine erste. Mein erster Versuch erst mal durchforsten, ob noch irgendwelche Treiber oder Systems Software drauf ist, weil gerade bei alten spezielleren Geräten findet man sowas oft auch nicht mehr online. Und wenn ich dann ich sag jetzt mal so ein Exponat vor mir habe, was noch weit genug funktioniert, um dann zum Beispiel das Set up Programm für die Einstellungen wie welche Festplatte, welches Laufwerk usw. da noch drauf sind. Da ziehe ich dann quasi so meinen Archivar Hut an und sagt Okay, das muss ich hier runter kriegen und dann ins Internet Archive hochladen, wie es halt viele Leute vor mir auch schon mit anderen Geräten gemacht haben. Und das ist manchmal so der eine Treffer auf Google, die du dann hast für die Software entscheidet darüber, ob das Ding noch mal läuft oder ob es dann irgendwann doch in der Tonne landet.

Okay, du engagierst dich halt dann auch bei den Projekten und konserviert sozusagen alte Disketten oder Inhalte alter Disketten, damit andere Leute ihre Geräte noch nutzen können. Wahrscheinlich auch nur noch Enthusiasten, weil ihnen klar nicht mehr im Betrieb sind. Aber das ist doch cool.

Genau. Aber das ist einfach so. Um das zu bewahren und wenn man das mal so erkundet hat, dann ist natürlich. Auf vielen Geräten, weil gerade in den 90ern und was hatten die Leute auch noch keinen Sinn dafür, dass vielleicht bevor man etwas weggibt, man die Festplatte löschen soll, was natürlich im Falle der Treiber ein Glücksfall ist, aber wenn er da irgendwelche Dokumente oder sonst was drauf sind, die putze ich dann in der Regel erst mal runter. Also insbesondere, falls ich ein Gerät weitergebe. Das ist dann in der Regel so mein Dienst am Vorbesitzer oder der Vorbesitzerin, dass ich einfach so in den Kram. Der geistert nicht irgendwo durch die Welt, wenn er die Kiste so weit läuft, dann halt einfach gucken, was habe ich an Upgrades noch rumliegen? Kann ich da noch irgendwie mehr Arbeitsspeicher reinstecken oder Netzwerkkarte, was natürlich auch das Datenübertragung einfacher macht. Und PCs? Natürlich muss auf jeden Fall die Nukem 3D oder dumm drauf getestet werden. Dafür überhaupt kein Weg dran vorbei, dass man sieht, dass alles funktioniert.

Das ist dann der Lackmustest.

Genau das erste Level up 3D geht immer.

Du hast gerade schon angesprochen, so ein Upgrade Netzwerk Upgrade gibt es dann Updates die für jeden Retro Computer Sinn machen, es wahrscheinlich dann Plattform spezifisch.

Also das ist einfach. Da gibt es ein klares kommt drauf an, denn ich glaube viele Leute machen Retro Computing halt aus oder befasst sich damit aus verschiedenen Motivationen. Da gibt es halt den Archivar, der am besten im Originalzustand alles haben möchte. Und wenn irgendwas vergammelt ist, was ist das? Originalteile? Dann soll es da drin bleiben. Oder Leute, die sagen Okay, wir nehmen jetzt den alten Fiat und machen den Ferrari draus und versuchen halt alles rein zu klatschen was geht. Also ich bin persönlich so ein bisschen in der Mitte zum Beispiel, auch wenn sie unpraktisch und riskant und vermutlich nicht langlebig sind, finde ich so eine alte nervige Festplatte aus der Zeit dann in so einem Gerät, was eh schon laut ist, einfach irgendwie ein bisschen angebrachter, als das durch eine Postkarte zu ersetzen, obwohl die SD-Karte auf allen Belangen einfach von Vorteil ist. Man kann sie rausziehen und sie an einen modernen Computer bespielen mit Daten. Sie ist halt nicht so laut, sie ist viel schneller. Warum mache ich mit der alten Hardware rum?

Weil ich natürlich mit den Geräuschen und dem OB die Festplatte heute noch mal anläuft. Das hat natürlich auch einen gewissen Reiz. Ich würde niemanden verurteilen dafür, dass er oder sie die Festplatte durch was Praktisches ersetzt. Aber solange sie funktioniert, halte ich die Original Festplatten da drin.

Vielleicht kann man die Einrichtung ja mit der Seekarte machen oder Mann oder Compact Flash Karte. Man kann ja auch so ein Hybrid machen, dass man im Grunde so ein zweites Laufwerk, einen Slot in Laufwerk dann einbaut, dass man die Karte nutzen kann, aber die Festplatte da noch drin ist, wenn man das Original Gefühl haben möchte.

Das kann auch insbesondere für die erste Diagnose helfen, wenn man einfach da so seine Testprogramm drauf hat, die dann auch mal anzeigen können, was überhaupt alles drin ist und so. Da bin ich einfach glaube ich in der Hinsicht nicht genug vorbereitet. Und ich habe nicht in allen möglichen Farben und Formen diese Adapter, weswegen ich mir das tatsächlich noch viel mit Disketten um die Brücke zu einem modernen Rechner kann man aber da auch mit einem USB Diskettenlaufwerk. Zumindest bei den dreieinhalb Zoll Disketten schlagen. Es geht. Aber praktisch wäre es eigentlich.

Den jüngeren Zuhörern muss man wahrscheinlich noch erklären, was eine Diskette ist.

Ach ja, das Speichern, die es in verschiedenen Größen und Farben gibt. Jetzt hast du eben schon von deinem ersten Computer oder meinem deinem ersten Computer erzählt. Ironischerweise ist das ja unser beider erster Computer. Dann strenggenommen. Hast du denn besondere Momente mit diesem Computer erlebt? Wie hast du den aufgerüstet? Und hast du weitere Meilensteine erreicht oder Geräte gesammelt? Wurde gesagt, dass die wollte ich schon immer mal haben, dann sind sie zu mir gekommen oder ich habe sie dann aktiv gesucht und auch geholt.

Da hat der alte Mac Plus, der war ja der Held meiner Kindheit. Also an dem habe ich halt viel rumprobiert und auch da, das hatte ich glaube ich eingangs erwähnt, dass ich gerne tüfteln und ausprobiere, was passiert, wenn habe ich ihm auch damals schon das eine oder andere Leid angetan. Ich weiß, ich habe das Diskettenlaufwerk angehimmelt, weil ich dachte, was passiert eigentlich, wenn man die Diskette anhebt, während er lädt, dann kann er ja nicht laden. Was passiert denn dann? Die lustigsten System Abstürze sind die Folge. Ich habe glaube ich in der Zeit auch mal die Festplatte ausversehen komplett gelöscht und musste alles neu sehen. Also dieser Erkundungstour war auf jeden Fall ist. Es war immer so ein bisschen Neugier und dann auch sich wieder aus dem Dreck ziehen, den man angerichtet hat. Aber wie gesagt, den habe ich jetzt seit seit wann haben wir den 92 oder was? Der war ja damals schon gebraucht, als wir den gekriegt haben. Und dann stand er halt auch mal lange auf dem Speicher und lange auf dem Keller.

Und jetzt gerade vor zwei Jahren oder vor ein, zwei Jahren, habe ich den mal komplett aufgeschraubt, gereinigt, zerlegt, Lötstellen, die gebrochen sind, nachgezogen. Also mal so, wo ich mich mit der Hardware ein bisschen besser auskannte. Auch mal große Inventur. Genau. Einmal groß revidiert diesen 20 Jahre alten Klebriges von irgendeinem Stick hat der Mann vorne drauf. War entfernt, dass den einfach mal richtig zu revidieren. Das hat diese Brücke geschlagen zwischen 5 Jahre alt und jetzt 30 Jahre später. Also das war auf jeden Fall der MK Plus. Ich hatte eigentlich schon seit 13 Jahren einen heiligen Gral und zwar eine Apple Lisa. Ich weiß nicht, wer von den Zuhörern das kennt, aber das ist an sich der Vorläufer des Macintosh, sozusagen. Genau euch oder den großen Bruder muss man ja sagen.

Ja genau, die haben ja auch vor dem Tausch raus. Auch grafische Oberfläche. Erster Computer mit Maus sündhaft teuer. Ein tierischer Flop für Apple, weil ich glaube zu teuer, zu lahm und an manchen Stellen vielleicht auch einfach ein bisschen zu fortschrittlich für das, was man versucht hat aus der Hab herauszuquetschen, in dem ich erst mal gehört hatte ich 2009, als ich. An meiner Bachelorarbeit zu arbeiten, mich dann im Internet auf Folklore mit Prokrastination beschäftigt habe für die, die die Webseite nicht kennen, das ist von einem der ehemaligen Apple mit Entwickler aus der Zeit an die Herzfeld, an die Herzfeld. Ja genau, der hat einfach so Folklore aus Apple von damals zusammengetragen. Also eine sehr spannende Lektüre. Da ging es dann auch hier darum, die Leser und dann habe ich angefangen, auf YouTube ein paar Videos darüber zu gucken, wo man auch das Betriebssystem sieht, was halt mit der grafischen Oberfläche schon sehr irgendwie neu und spannend war. Und irgendwie hatte ich immer diesen Wunsch. Ja, ich möchte mich mal selber an so ein Ding setzen können und das einfach mal erkunden.

Und zwar mit dem, was man so heute kennt vergleichen. Die Dinger sind halt nicht gerade einfach zu bekommen. Sie waren ein Flop, deswegen sind sie auch irgendwann verschwunden. Und die Geräte, die es heute noch gibt, wenn sie funktionieren, kosten halt richtig Asche. Ja, die sind einfach teuer, weil die Leute die so eine haben wissen was sie haben und sie sterben halt auch mit der Zeit, weil da gibt es auch wieder ausgelaufene Batterien und alles mögliche. Da hatte ich aber dann jetzt im letzten Jahr hatte ich meinen großen Moment, der nachdem mir einige auf Kleinanzeigen oder so, wo ich immer mal die Augen drauf geworfen hatte, durch die Lappen gegangen sind und ich dann doch irgendwie zu knauserig war. War jetzt mal der Moment gekommen und habe seit jetzt lass mich nicht lügen seit September glaube ich tatsächlich meine eigene Lisa hier stehen und konnte mich mal davor setzen und mal so tun, als wäre ich ein SEO 1983. Oder vielleicht dessen Sekretär oder Sekretärin, die dann da ein Bericht tippt und denen auch ausdruckt auf dem alten Naddel Drucker, die wir tatsächlich noch von unserem alten Meck hatten.

Also das war alles kompatibel. Hat mir das was genutzt? Also produktiv? Absolut nicht. War das geil?

Eher muss man sich mal vorstellen. Das ist jetzt vielleicht ein bisschen unter den Teppich gefallen, aber der Andy Herzfeld ist einer der wenigen ursprünglichen Entwickler. Ich glaube, er war hat ursprünglich bei der IM Apple Lieser Team und wurde dann von Steve Jobs selber rüber geholt in das Apple Macintosh Team. Da gab's ja so nen Apple internen Zwist, weshalb man beide Projekte nebeneinander vorangetrieben hat. Das Augenstern Projekt von Steve Jobs war der Macintosh. Der Rest von Apple hatte die Lisa gebaut und von daher kann er natürlich da viele Interna aus dieser Zeit, die er doch rückblickend Computer Geschichte geschrieben hat, kann er dann erzählen. Und wie wild das alles zuging. Diese Forschungsprojekte und was für die seine Entscheidungen quasi auch komplett aus dem Zufall weniger herauskam. Also ja, es ist sehr spannend und es hat glaube ich auch ein bisschen dieses Mysterium um diesen Computer aufgebaut, da wir den jetzt hier stehen zu haben. Ist natürlich auch ein bisschen da. Jetzt steht er hier, aber denkt und jetzt, also was macht man jetzt damit? Die Lisa hat für sich den Vorteil, dass sie halt auch irgendwie so ein bisschen interessant aussieht.

Ich hatte sogar tatsächlich Besuch, der dann gefragt hat Oh, was ist denn das? Und das ist natürlich meine Stunde.

Zwei Stunden Vortrag.

Und wenn die Leute dann zu Tode gelangweilt? Nee, aber ich meine dadurch, dass es grafisch ist und mit der Maus und den Schreibtisch. Also können die meisten Leute haben ja dann da auch irgendwie können den Unterschied zwischen damals und heute noch irgendwie greifbar sehen. Aber allein die Geräuschkulisse, wenn das Ding anläuft, wenn dann die Festplatte anfängt zu nageln und so weiter. Ich habe jetzt vor kurzem auch gesehen und das ist schon auf jeden Fall ein Hingucker, auch sie dann eingeschaltet zu sehen oder das Gerät eingeschaltet zu sehen, weil es einfach, also diese Festplatte hält, glaube ich fünf Megabyte. Und sie ist so groß wie sechs Akkus, die man ihn heute in eine Gefriertruhe stecken würde. Es ist einfach und klingt wie ein Traktor.

Es ist einfach.

Was passiert in der Zwischenzeit? Es wäre auch natürlich schade, wenn nicht. Der technische Fortschritt lässt sich genau an diesen Beispielen erkennen. Also eine SSD Karte, die heute so groß ist wie dein Daumennagel, hat ja die 10000 fache Kapazität ohne Lärm und fast ohne Stromverbrauch.

Das war jetzt sehr spezifisch. Die Lisa war mein mein Einhorn, was ich zu finden gesucht habe und so generell. Ich glaube so besondere Momente waren einfach gelungene Hardware. Reparaturen sind glaube ich das, wo ich immer denke ja, das Ding war an sich Müll und jetzt habe ich da irgendwie rum gepfuscht mit meinem Lötkolben und jetzt funktioniert es wieder. Also als Beispiel einfach mal Festplatten, die ewig lange rumliegen, laufen oft nicht mehr an, weil die Köpfe sich tatsächlich die haften einfach auf der Scheibe oder schaffen es nicht mehr sich zu bewegen aus der Parkposition. Ich hatte tatsächlich schon Erfolg in dem, was man ja nie tun soll Festplatten aufschrauben und dann mal die Köpfe wieder gangbar machen. Gerade alte Modelle der Marke Conner sind da sehr anfällig für irgendein Stück Gummi. Ist halt inzwischen zu Kaugummi geworden und deswegen kleben die Köpfe einfach fest. Ab und an auch immer sehr effektvoll, wenn man dann Besuch hat und so eine Festplatte da hat und die läuft nicht an, wenn man ihr dann mal schön oder wenn man sie dann schön eingesteckt, mal auf die Seite des Schreibtisches schlägt, dann läuft es auf einmal wieder an und funktioniert.

Das ist das beste Beispiel für Massive Maintenance. Aber einfach so Dinge von den Toten zurückholen, das ist eigentlich immer so. Selbst wenn ich da keine Verwendung für das Gerät habe, aber ich habe meine mein Auftrag erfüllt.

Dieses Erfolgserlebnis der Restaurierung. Ich hätte gedacht, ist sehr interessant, dass Sie wirklich auflegen. Ich hätte gedacht, dass das Fett, was diesen Track Mode. Diesen Schrittmotor oder diesen Leseart gangbar hält, dass das irgendwie weg getrocknet ist. Aber es kann es ja eigentlich nicht, weil eine Festplatte ja ein abgeschlossenes System ist, gibt es auch das dann in den Lagern von den Motoren irgendwelche Fette oder dass die einfach mit der Zeit verharrten? So, und dann ist irgendwie der Widerstand im Motor drin zu groß, als dass er anlaufen kann. Aber deswegen ist dann der Schlag auf den Tisch oder das Drehen, wenn die Festplatte Strom hat. Ist wie so ein Kickstarter am Moped, wenn die Kiste läuft, dann läuft.

Du hast ja jetzt viele Rechner instand gesetzt für dich selber. Einfach aus Spaß an der Reparatur. Besuchst du dann auch Community Treffen oder teilst dann Anleitungen online oder bist aktiv. In dieser, ich nenne es mal Retro Computing Community, bestätigst du dich da irgendwie?

Das ist glaube ich auch so eine der Motivation, die Idee dahinter habe, dass ich die Sachen hier nicht nur rumstehen haben will, damit sie dann Staub sammeln, weil das will ich dann auch immer so ein bisschen schade, sondern am meisten Spaß macht es mir eigentlich, wenn ich das Gefühl habe, das mit anderen Leuten teilen zu können. Ob das jetzt entweder selber Enthusiasten sind, wo man dann halt fachsimpeln kann oder Leute, die an sich überhaupt nichts damit zu tun haben, aber die zumindest ein bisschen die Faszination dahinter verstehen können. Ich denke da immer so ein bisschen, wenn jemand so eine riesige Eisenbahn im Keller hat, ist jetzt vielleicht auch nichts, was ich mir selber aufbauen würde. Aber wenn man dann sieht, wie viel Liebe jemand da reingesteckt hat, um diese Landschaft aufzubauen, das erschließt sich auch mir als nicht Eisenbahner. Deswegen ist der Austausch mit Leuten, das finde ich eigentlich immer am spannendsten. Und gerade auch wenn man jetzt irgendwelche Hardware gekriegt hat und sie funktioniert nicht, dann weiß ich auch oft gar nicht, wo ich anfangen muss.

Und dann gibt es zum Beispiel Webforen wie das von der Vintage Computer Federation, VCS, org oder speziell für Apple Geräte oder zumindest benutze ich es dafür 68 Car MLA dort, wo einfach fast jedes Problem für fast jeden Rechner aus der Zeit schon mal irgendwie erlebt wurde und die Leute am fachsimpeln sind, wie man es denn retten kann oder wenn nicht. Und ich habe es dann geschafft, irgendwie für so ein Gerät das wieder gangbar zu machen. Dann schreibe ich da dann auch Beiträge, wo ich dann einfach sagen Ja, hier in dem Netzteil habe ich mal die Sachen ausgetauscht und das sind übrigens die Werte tagPlaceholderTags da hatte ich einmal und das im Beitrag, wo dann ein paar Monate später geschrieben hat Oh, ich habe jetzt grad auch so ein Ding gefunden, man findet ja nichts online darüber, außer hier dein Beitrag und da hab ich auch ja alles richtig gemacht. Also richtig warm ums Herz, weil es hat keinen wirklichen praktischen Nutzen, aber es macht einfach Spaß und man kann mal was zurückgeben. Man hat es ja wahrscheinlich schon viele Schaltpläne, Widerstands, Werte oder sowas im Internet besorgt und ja, jetzt ist man selber Teil dieser Community.

Genau das ist halt das eine so online. Wenn ich dann hier in meinem Kämmerchen sitze und da versuchen wir es zu reparieren, was ich jetzt die letzten Jahren auch ein bisschen gemacht habe, ist das ich tatsächlich geschafft habe mal zum Meetups zu gehen. Letztes Jahr war zum Beispiel das Windows Computer Federation in Zürich, da war auch eine Halle. Haben Leute einfach ein paar von ihren Geräten aufgebaut, alle lauffähig. Man konnte dran rum, fing an mit den Leuten darüber sprechen, wo halt auch die Idee war, die Geräte in ein Museum zu stellen, ist das eine, aber dass sie laufen und man damit interagieren kann und auch dann zum Beispiel sehen kann, was sie konnten oder auch nicht, das hat einfach eine besondere Magie. Manche Leute stelle ich dann fest, sie sind halt noch mal tausend mal tiefer in der Materie drin. Das ist dann teilweise auch ein bisschen einschüchternd. Aber es ist es ist einfach, weil ich ich mag es. Man ist halt unter Gleichgesinnten natürlich, oder die sind vielleicht auf ein Modell fokussiert und wissen halt viel, viel mehr über diese eine Epoche oder über den C64 oder bauen in welche Komponenten nach.

Das gibt es ja auch häufig, dass man für Chips oder Komponenten, die es nicht mehr gibt, das ist dann so Retro Nachbauten gibt.

Natürlich bringen die Leute da auch die Sahne Stücke ihrer Sammlung hin. Das heißt, da sieht man dann auch, sage ich mal, die ungewöhnlichen Geräte. Schon mal Spoiler Alert in diesem Jahr. Wenn das im Winter wieder stattfindet, werde ich da wohl mal mit meiner Lisa rocken. Insofern wen es juckt. Zürich Im November diesen Jahres kann die Festplatte mit den eigenen Ohren Augen und Ohren aufnehmen.

Die wird man auch in der Halle noch hören.

Garantiert. Und das Licht wird kurz flackern, wenn sie eingeschaltet wird. Ja genau, die Dinge, die ich noch machen möchte. Es gibt hier in der Region auch Hacker Spaces, die sich explizit auch mit Alter Hardware und Retro im Allgemeinen befassen. Da wollte ich einfach mal vorbeischauen, was die Leute da eigentlich so machen, was das für Leute sind. Da bin ich noch nicht so gekommen. Gleichgesinnte treffen, was natürlich auch den Pool der Leute, mit denen man tauschen und irgendwie gemeinsam an irgendeinem Projekt basteln kann, erweitert. Und was ich noch vorhabe ist, Youtube-Videos von den selteneren Sachen, die ich habe, zu machen, weil das ist natürlich der einfachste Weg, um Leute zu erreichen. Ich gucke tierisch viele von diesen Videos, also könnt ich ja wohl auch mal welche machen. Das ist tatsächlich Arbeit.

Das ist richtig viel Arbeit. Du hast ja ein Video schon mal gemacht. Ja, wenn ich mich recht erinnere und das ist wahrscheinlich so viel Arbeit wie die Reparatur selber.

Es muss auch spannend sein. Ich habe mal eine Stunde Material, wo ich die ganze Zeit in die falsche Richtung, die beide dann hochgeladen. Das ist, das muss man mögen, sich das anzugucken.

Wo also du hast es schon verraten, im Prinzip, wo du deine Geräte. Entweder wenn sie gespendet gönnerhaft von Leuten, die sie nicht mehr brauchen, oder du besuchst den Flohmarkt und schaust natürlich im Internet nach. Gibt es denn besonders ergiebige Quellen für Retro Computer oder ist das einfach der Klassiker Ebay?

Ja, also Ebay, da gibt es viel. Allerdings sind die Preise in der Regel extrem aufgeblasen, weil zum einen hat es die letzten. Ja, ich denke mal zwei Jahre. Vielleicht, weil jetzt viele Leute gelangweilt zu Hause saßen, mich inbegriffen. Dort werden Geräte bei ich sage mal Haushalts Auflösungen oder von Verwertern gefunden und da reingeschmissen. Dann irgendwas, wo ich sagen will okay, da würde ich vielleicht jetzt 50 Euro für hinlegen. Stehen da dafür 500 oder 800 drin? Okay. Und getestet. Sie sind Schimmel an den Seiten. Also nur mal als Referenz die Apple Lisa Ich habe jetzt nicht auf Ebay gekauft. Da gab es Geräte, die auf den Fotos offensichtlich beschädigt waren, die dann für 5000 Dollar drin standen und irgendwann waren die dann auch verkauft, wo ich dann denke Okay, irgendwer hat dann doch das Geld und eine original verpackte noch mit aller Verpackung. Das ist schon besonders für 17000 Dollar weggegangen.

Na gut, vielleicht ein Museum oder ein Spender.

Oder halt einfach jemand, der dieses ikonische Ding in seinem Wohnzimmer stehen haben will.

Weil ja, ich könnte mir auch vorstellen, es gibt Leute, die müssen alle Macs haben, also alle, alle. Und dann fehlt den der noch und dann ist es auch egal. Ja, genau deswegen. Ebay ist dann natürlich einfach, weil man muss niemanden kennen. Aber ich stelle fest Je mehr man sich auch in diesen Gruppen bewegt, desto mehr Geräte sind auch einfach verfügbar, weil die sich natürlich bei diesen Leuten sammeln. Mein Eindruck ist, dass die Leute gerne Geräte tauschen, weil die haben dann so ähnlich wie ich. Bei der Lisa haben die diese Spannung erlebt mit dem Ding und haben herumexperimentiert. Aber dann irgendwann hat man sich auch ich sag mal Satz gespielt und dann ist natürlich cool. Ah, jemandem, der ähnlich motiviert ist oder begeistert ist, so ein Gerät zu geben, statt irgendjemandem, der es vermutlich sofort bei Ebay für das Doppelte weiterverkauft und halt auch einfach zu wissen Ja, kommen und beim nächsten Mal tauschen wir auch wieder. Also das ist auch so ein bisschen so. Diese Community habe ich selber auch schon gemacht, dass ich Dinge, die vermutlich bei Ebay einen Hunderter gebracht hätten, dass ich die anderen Leuten geschenkt habe, weil ich weiß, was du machst damit was, das will ich cool.

So auf ähnlichem Wege kriege ich auch Geräte deswegen. Ich verkaufe sie fast ungern, weil ich finde immer so ein bisschen dirty.

Okay, aber das ist ja ganz interessant, überhaupt zu sehen, dass das scheinbar ein Wachstumsbranche ist, wenn die Leute auch die horrenden Preise, die aufgerufen werden, bezahlen. Also das heißt ja, dass der Bedarf groß zu sein scheint und auch die Youtube-Videos dann auf jeden Fall viele Zuschauer finden werden, einfach weil das Thema viele Menschen interessiert.

Ja, also was noch so ein bisschen besser geht, sind sich die Ebay-Kleinanzeigen, weil da kaum gewerbliche Leute drin sind und auch oft Dann habe ich im Keller gefunden, keine Ahnung, ob es noch tut. Und da gibt es auch Leute, die, was ich als ich sag mal vernünftige Preise definieren würde, anbieten. Also ich habe auch schon für alte Geräte 2 300 Euro tatsächlich bezahlt, aber das ist dann auch, wo ich sage ok, das ist ein cooles Teil, was ich gerne haben möchte. Ich finde es ist auch dadurch, dass die Dinger rar sind, haben die natürlich auch einen gewissen Wert bekommen.

Wenn ich das so höre mit den Preisen, dann könnte man ja fast meinen, dass alte Computer Hardware wie Auto Oldtimer ist halt Computer Oldtimer. Wenn es das richtige Stück ist, kann es ja doch sehr wertvoll sein. Also die original verpackte Lisa, auch wenn sie 17000 Dollar gekostet hat. Ich kann mir nicht vorstellen, dass der neue Käufer sie auspackt, sondern wahrscheinlich wie mit den Actionfiguren oder gut erhaltenen Oldtimern wird die irgendwo eingelagert und bringt dann in 10 Jahren noch mal das Doppelte oder so. Das kann gut sein, aber das ist nicht meine Motivation. Also ich finde eigentlich, der wahre Rausch bei der Beschaffung ist. Wenn man dann zum Beispiel irgendwo in Elektroschrott Tonne beim lokalen Recycler guckt, dann irgendwas findet, uns auch mitnehmen darf. Das ist ja die große Frage, weil wenn man einfach nimmt und wegläuft, dann ist es an sich Diebstahl oder halt lokale Flohmärkte. Oder wenn dann jemand sagt Ach ja, wir haben auch noch so ein Ding im Keller, willst was haben? Denn dann fühle ich mich wieder, als wäre ich fünf.

Und Weihnachten ist heute. Ich glaube, gerade diese Schatzsuche, die ist ganz besonders, wenn man nicht weiß, was man kriegt.

Verfolgst du ein übergeordnetes Ziel oder bist du schon ein bisschen drauf eingegangen, an der Community zu partizipieren, Youtube-Videos gegebenenfalls zu produzieren, um einfach dieses Wissen zu konservieren und weitere Gleichgesinnte zu finden, der Community etwas zurückzugeben?

Das sind so eigentlich die Haupttreiber. Es gibt noch so ein bisschen. Manchmal denke ich einfach auch, das wär doch mal cool, mit diesem alten Ding ins Internet zu gehen. Oder mit der Apple Lisa jetzt mal zum Beispiel mein Raspberry PI. Der Netzwerk hängt den über der Terminal Software zu administrieren da irgendwie so was, wo ich einfach denke eine völlig unnötige Brücke, aber die möchte ich schlagen. Genau. Aber es ist an sich einfach zu dokumentieren und erhalten es schon.

Ein Archivar ja, so ein bisschen, weil gerade dieser Rausch dann auch das habe ich jetzt noch gefunden und ich kann es hier aufs Internet Archiv hochladen und jemand anders kann er damit sein Gerät retten. Das ist irgendwie einfach geil verstehen und all das informieren, was ich meinte, dass auch Leute wissen, wenn sie so ein Gerät rumstehen haben. Manche von denen altern halt schlecht und gerade so PCs aus denen oder alte Macs. Diese kleinen schnuckeligen Macs, die haben zum Teil interne Batterie, die explodieren irgendwann alle und zerreißen. Das ganze Mainboard also da habe ich schon zwei Exemplare leider im Keller stehen, von wo die Rettung zu spät kam.

Das ist dann wahrscheinlich dann irreparabel. Also man braucht ein neues Mainboard, aber dafür braucht man quasi ein anderes Spinner Gerät Fallout.

Seiwert Da gibt es tatsächlich in diesen Foren, die ich früher nannte, beim Vintage Computer Forum Leute, die die Mainboards quasi geschält und nachgebaut haben. Mein Gott, das heißt, wenn man dann mühselig alles auslotet, all die Spezial Chips und das Verrottete ersetzen kann, kann man sich sein neues Mainboard bestücken.

Ich hätte jetzt gedacht, mit 100 Shibuya ist das dann nachzubauen.

Das habe ich mal bei meinem versucht anzufangen. Hab schnell festgestellt, damit bin ich absolut außerhalb meiner Komfortzone.

Na gut, du hast jetzt eben gesagt an alter Technologie fasziniert dich schon so. Dieses reparieren wollen, erhalten wollen, das ist ja auch schon Lötkolben. Das heißt, du hast schon ein Fokus eher auf die Hardware Seite oder fasziniert dich auch die Software? Also einfach alte Spiele, die Grafik Oberfläche von dieser, also quasi dieses feine Environment. Wie hat damals die Datei ausgesehen? Wie wurde da der Arbeitsablauf organisiert? Kannst du da Fokus benennen?

Es kommt aufs Gerät an, also wie ich eingangs erwähnte, sind manche Geräte einfach aufgrund ihrer Bauform spannend. Also das was man als tragbar bezeichnet hat, dann auch, wenn man dann irgendwas ersetzen möchte. Wie einfach oder hart ist es, die Dinge auseinanderzunehmen und an die entsprechenden Komponenten ranzukommen? Also es ist irgendwie einfach so ein bisschen wie so ein besonderes Puzzle. Das ist so ein bisschen einfach das, was mich interessiert, das ich sehen möchte. Wie hat man es denn damals gemacht? Bei der Software ist es oft so. Also es gibt ja Abertausende Betriebssysteme, von denen man vielleicht mal gehört hat, aber die noch nicht selber mal unter den Fingern hatten. Also auf der Liste steht für mich zum Beispiel noch OS 2 von IBM, was der glaube ich damals auch so ein Windows 3 11 Konkurrenz war.

Das wurde von Microsoft und IBM zusammen entwickelt und bin da jetzt nicht mehr ganz geschickt. Sicher, es gab auf jeden Fall einen Streit, der dazu geführt hat, dass Microsoft die eigene Windows Plattform weiterentwickelt hat und IBM aber OS 2 weiterentwickelt hat. Ich weiß es nicht mehr genau. Es kam auf jeden Fall zum Streit, ob es sich um Lizenz Zahlungen handelt, als ob es einen finanziellen Grund hatte oder ob man da technologisch einfach auseinander gedriftet. Es müsse jetzt nachschauen. Eigentlich wäre Windows NT wäre OS 2 geworden.

Sie weiß besser Bescheid als ich. So was ähnliches meine ich, hätte ich auch mal gehört, dann wird das wohl stimmen.

Knallhartes Faktenwissen hier mal mit unbekannten Systemen rumspielen. Das könnte man natürlich auch einfach in einem Software Emulator machen mit dem Komfort meines aktuellen Rechners. Aber das hat irgendwie nicht und das hat nicht die gleiche Frustration. Das macht nichts aus. Wirklich die 10 Minuten abwarten bis es gestartet ist und genau wie früher.

Es ist ein bisschen so diese diese Selbstgeißelung, die gehört schon dazu, dass es dann irgendwie ewig dauert zu installieren, dass das Knacken der Festplatte beim Laden und das war zum Beispiel bei der Lisa eine spannende Erkenntnis für mich, wie unglaublich unfassbar lahm die Kiste ist. Also geiles System von den Konzepten, dass man halt Sachen an sich nur minimiert und sie nicht beendet. Und also sehr viele Konzepte, die ich das Gefühl hatte, die am PC erst so 10 Jahre, 15 Jahre später allerorten waren. Aber jeder zweite Klick braucht erst mal wieder 5 Sekunden, bis sich wieder irgendwas tut. Und das hasse Emulator. Außer der ist halt wirklich so geschrieben, dass er das auch nachbildet, hat man das einfach nicht. Und dann denkt man da so man klickt und es geht und das verändert einfach die Erfahrung. Ich glaube, es ist auch da. Einfach an die Hardware ranzukommen ist natürlich auch das größere Achievement. Das ist vermutlich auch einfach so ein bisschen. Ich weiß ja, ob es der Street Creed wert ist oder einfach, aber dieses Ja, dass man wirklich mit der klobigen Maus und der alten Tastatur und so weiter darum macht, das ist schon irgendwie noch ein bisschen besonders.

Also ich kann das nachvollziehen, durchaus das einen das fasziniert. Ich muss aber sagen, ich bin froh, dass einige Probleme, die es früher gab, dass die einfach gelöst wurden hier mit Base Memory Memory Bad Konfigurationen, dass man in jüngerer Vergangenheit die Festplatten aus Privat Computern quasi verbannt hat und gegen CDs ersetzt hat. Dass sich auch der die Leistungsaufnahme im Verhältnis zur Leistung ja deutlich gesteigert hat und immer noch steigert. Also das sind begrüßenswerte Entwicklung.

Ja, dass die grafische Benutzeroberfläche STANDARD geworden ist, klar, total sinnvoll.

Ich würde sagen, dass in meinem Produktiv System ich natürlich auch froh, wenn es möglichst moderne und zackige Hardware ist. Also an meinem Rechner dreht sich auch keine magnetische Festplatte mehr, weil so schön die Geräusche und so weiter sind. Wenn man halt irgendwas erledigt haben will, ist natürlich das meistens mit moderner Hardware deutlich schneller. Meine Nostalgie kennt auch Grenzen.

Ja, aber du hast glaube ich noch Retro Hardware auch im täglichen Einsatz. Ja, dass die Festplatte ist schön, dass man die ist. Sie ist wirklich ins Reich der Nostalgie geschafft hat und wahrscheinlich ja in den nächsten Jahren komplett verdrängt werden wird. Bis auf den. Ein oder anderen Spezial Anwendungsfall, aber andere Dinge benutzte er immer noch, die aus dieser Zeit stammen.

Ich bin immer noch ein stolzer User meiner Microsoft Intel Explorer 3.0, was ein Name aus dem Jahre 2001, die ich dann nämlich zu Weihnachten gekriegt habe. Und das ist eine optische Maus, also keine Kugel Maus. Wer jetzt denkt, ich war da, die finde ich auch schäbig, die liegt bequem mit der Hand und ich mochte sie irgendwie und irgendwann habe ich sie einfach solange noch benutzt, als einzugestehen, dass sie inzwischen ihren Zenit überschritten hat. Also man braucht zum Beispiel Maus, wenn man die jetzt auf so einen glatten Tisch stellt. Da ist der Laser oder der, der der optische Sensor eigentlich zu schlecht, als dass es dann funktionieren würde. Aber ich habe ein großes Maus mit gut ist. Die benutze ich jetzt seit 2001 durchgehend.

Also Dauereinsatz 21 Jahre Wahnsinn.

Ich musste sie reparieren. Oder ist sie quasi noch unverändert?

Die ersten paar Jahre hat sie glaube ich einfach so mitgemacht und irgendwann fing dann mal an, dass die Maus Tasten in Anführungszeichen ausleihen. Zuerst war, glaube ich, es ausreicht, dass wenn man einmal drauf geklickt hat, hat es drei oder vier Klicks gesendet und dann irgendwann auch die rechte oder die linke Maustaste. Und gerade bei denen ist es halt mega ätzend. Aber diese kleinen Micro Schalter, die ja auch immer so geschmackvoll klicken, kann man tatsächlich, wenn man die Maus auseinander nimmt, auch diese Micro Taster zerlegen und diese Plättchen, die diesen Klick da drin auslösen, reinigen und man ein bisschen aufbauen. Dass der Kontakt dann wieder gut ist und sie dann mit viel Fluchen mit einer Pinzette versuchen wieder rein zu fummeln. Und das hat jetzt glaube ich schon sechs Mal oder so was über den Lebenszyklus dieser Maus gemacht. Das Kabel ist immer noch original. Das ist eigentlich das, was mich am meisten schockt und die Taste hast du nur gereinigt. Ich hätte gedacht, dass das ein STANDARD Bauteil ist. Was man wechseln kann, kann man auch, aber so weit ist es noch nicht gekommen.

Okay, auf die nächsten 20 Jahre.

Falls es irgendwann mal durch ist, dann kann man nehme ich mal einen Micro Test auch ein vertauschen. Also es gibt Hoffnung, dass es tatsächlich noch solange es USB gibt noch ein paar Jahre wird uns das begleiten und die, die es tatsächlich auch damals mit mir in die USA und zurück umgezogen im Büro habe ich die auch zweimal. Wir haben ja damals einen Kumpel hat mir seine, die er beim Counter Spielen durchgebracht hat. Da ist nämlich glaube ich auch das Mausrad drauf gegangen. Das kann sein. Das ist sogar das erste Mal war, dass ich mal festgestellt hat, dass man die Taste reparieren kann, statt sie auszutauschen. Und er hat mir damals, als sie drei Jahre alt war, gegeben, sondern Importeur. Mach was du willst, das ist meine Maus.

Ich glaube, diese Mäuse originalverpackt.

Damit erzieht man auch ein Vermögen.

Vermögen weiß ich nicht, aber vermutlich mehr als sie neu gekostet hat. Microsoft hat sich schon mal neu aufgelegt. Tatsächlich vor zehn Jahren, aber es war irgendwie nicht mehr genauso gleich und ich weiß nie, ob die Leute sie toll fanden. Aber ich habe ja immer noch diesen silbernen Rants Block, das stimmt auf. Bei der Neuauflage war ich kurz versucht und habe dann die Reviews gelesen und ich glaube sie ist so Gummiboot mit so einer Gummi Schicht, die aber dann schnell faul wird und dann habe ich es auch gelassen.

Das ist ein Stück Retro Hardware, die vermutlich könnte man es upgraden und ein paar neue Sachen genießen, aber letztlich ist es eine Maus. Mir gefällt die Maus. Ich habe nach 20 Jahren Benutzung keine Probleme mit dem Handgelenk. Das ist vielleicht auch gut zu erwähnen und für mich passt sie. Und jetzt ist es vor allem von Vernunft los gesagt. Jetzt will ich einfach sehen, wie lange das Ding noch mitmacht.

Also es passiert nicht so viel im Bereich, wenn man nicht zockt. Damit natürlich.

Die Zeiten sind lange vorbei.

Hast du denn aktuelle Projekte in der Pipeline, dass du so einen Ausblick geben kannst? Du hast es eben schon mal so durchblicken lassen, dass du Youtube-Videos machen willst. Hast du gerade ein Gerät auf dem Tisch stehen, wo du sagst Okay, das war jetzt mein nächster Reparatur Kandidat oder meine nächste Software Projekt da.

Lustig das du sagst oder fragst ob ich ein Gerät auf dem Tisch stehen habe, weil das ist das Problem. Wenn man da irgendwie mal mit anfängt, dann kommen irgendwann die Kisten schneller rein, als dass man sich damit überlegt, was man da macht. Deswegen habe ich jetzt aktuell auf oder eher gesagt unter dem Tisch in Einzelteilen besagten Amiga, wo ich dann irgendwie vor eine Wand gelaufen bin, einen alten NEC Laptop. Das ist ein Gerät mit einem riesen Henkel und so 30 80er Ära, von dem ich online quasi nichts gefunden habe, der halt auch ein defektes Netzteil hat. Also deswegen das auch so ein Kandidat, wo ich mal das Netzteil revidieren muss. Aber das ist da braucht man dann die richtigen Ersatzteile. Das sind immer so habe ich so ein bisschen Anlaufschwierigkeiten mit den Projekten. Aktuell ist an sich Ich habe festgestellt, dass diese Apple Lisa, die ich habe, die hat ein Anschluss für einen externen Bildschirm. Ich weiß allerdings nicht, was für ein Videoformat und das war zu erörtern und irgendwie ans Laufen zu kriegen.

Das ist glaube ich so das nächste, wo ich sage das das möchte ich mal angehen, aber da muss ich erst mal die anderen Kram vom Tisch runter kriegen.

Hat jede Apple Lisa einen Port von extern Bildschirm?

Ja das ist zwar ein Serien Ding, aber es sieht so aus als wäre das so normales Kompositum Videosignal. Aber es ist wohl nicht mit den STANDARD NTSC oder PAL Frequenzen, sondern irgend so ein Apple eigenes Ding. Da war Apple ja schon häufiger gut drin.

Wahnsinn.

Schon in den 80ern haben die da ihren eigenen Stand. Ich konnte das Kabel 500 Dollar damals schon.

Wobei zur Rettung von Apple. Ich glaube einfach die Auflösung war höher als was die Bildschirme damals hatten. Insofern ist es wohl so ein bisschen der Tatsache geschuldet, einfach, dass es ein hochauflösende Schwarz-Weiß. Aber also da habe ich nur gesehen, da ist ein Stecker dran, ich habe online nicht besonders viel gefunden. Das wäre mal spannend. Ein Dual Monitor System mit welches?

Ja wahrscheinlich wird dann der interne ausgeschaltet oder das Bild von dem intern auf den extern umgeleitet.

Also ich glaube nicht, dass es extended wird, aber das einfach mal zu sehen. Da könnte ich dann zum Beispiel vielleicht den Bildschirm für benutzen, den ich mal über den ich schon mal ein Youtube-Video gemacht habe, den ich hier aus dem Elektroschrott gezogen hatte, weil das so ein Multi Sync Monitor ist. Und wenn irgendwer das frisst, dann denke ich mal dir.

Hast du denn noch Tipps, wo Interessierte spannende Videos finden können? Auf YouTube? Das eben schon mal verschiedene Webseiten beim Namen genannt, wo man Texte und Foren Informationen findet. Aber vielleicht gibt es ja oder? Ganz sicher gibt es ja auch YouTuber, die sich dem Thema Video Computing verschrieben haben.

Ich glaube so sah das bei mir auch angefangen mit dem Blut lecken, also wen ich eigentlich sehr unterhaltsam finde. Auch wenn man jetzt nicht das Gefühl hat, ich will da sofort knöcheltief in den Details stecken, ist Elgar oder Lazy Game Reviews hieße glaube ich früher also jemand in den USA, der wie ich finde, eine sehr interessante Brücke zwischen alte obskure Hardware finden und untersuchen, aber dabei auch relativ humorvoll beschreiben. Also irgendwelche komischen Eingaben, Geräte, die man sich über den halben Unterarm zieht und die dann aus oder halt auch die entsprechende Hardware hat und dann aber auch so ein bisschen die Sachen einfach mal testet und mit modernen Sachen vergleicht. Also ich finde seine Art und Weise Dinge zu erzählen oder zu beschreiben sehr unterhaltsam und auch amüsant. LG Er heißt der Kanal einfach wenn man sich noch nie damit befasst hat. Einfach mal da rein klicken. Spricht doch teilweise über alte Videospiele. Zum Beispiel Skyrim. Hat er kürzlich eine Retrospektive gemacht, wäre vielleicht eher mit den Spielen, was anfangen kann. Das ist so ein bisschen. Man setzt sich hin und hört sich so eine nette Geschichte an und das ist auch meistens irgendwas zu lachen.

Auch Adware finde ich ganz witzig. Das hat ja irgendwelche komischen Geräte, wo jemand dachte, dass es total toll, mit diesem Handschuh das Spiel zu spielen oder sowas. Dann werden da oder auch die die schlechtesten Spiele der 90er werden auch vorgestellt, wo wirklich die nur so vor Fehlern strotzen. Ich weiß, eine coole Episode gibt es. Da hat er einen alten Computer von einem Sierra Games Entwickler bekommen, der tatsächlich den Entwickler noch aufspüren konnte. Oder den damaligen Chef von Sierra, der ihm bestätigt hat, dass das ein Computer war. Und da war noch auch irgendeine Software drauf, an der damals gearbeitet wurde. Das ist natürlich der Jackpot.

Egal, auf jeden Fall cool. Dann gibt es noch den Eid Bit GUI, der sitzt in Texas, der hat ja schon eine andere Art und Weise zu erklären, aber ist auch eher so ein Dokumentar, der dann irgendwie sagt Ja, das ist jetzt hier ein Commodore bla bla bla und jetzt gucken wir mal, was der alles kann. Und was ich an dem besonders cool finde ist das, der zeigt was die Sachen können, aber er dann auch zum Beispiel mit eigenen Diagrammen so ein bisschen erklärt, wie die Dinge funktioniert haben und da dann auch ich sag mal kleinere Hardware bastel Projekte. Also finde ich sehr angenehm zu gucken. Definitiv 80er also Typekit GUI ist halt Bit Machines meistens genau dessen Historie ist glaube ich einen alten iBooks. Der hieß nämlich eigentlich The iBook GUI, aber dann ist er irgendwann von Apple, hatte dann glaub ich einfach 8 Bit sich als neue Heimat gegeben.

Aber ich wusste nur, dass er ich defekte MacBooks bei Ebay gekauft hat. Hat die repariert, hat die dann wieder verkauft und das auch recht erfolgreich und hat halt über diese Box dann Videos angefangen zu drehen oder zu produzieren. Und dann hat man gesagt Nee, eigentlich will ich nicht mit Computern beschäftigen.

Da gibt es auch zwei, die ich noch erwähnen möchte. Also Adrians digitale Basement ist jemand auch wieder die USA, sehr USA lastig. Die Leute, die ich gucke, der repariert auch viel Computer und bei ihnen sieht man zum Beispiel dann, wenn irgendwas nicht klappt, dann packt er mal das Oszilloskop aus und oder tauscht Chips. Gerade bei Commodore 64, ich glaube, der hat ein ganzes Wohnzimmer voll mit von Commodore 64, so viele, wie er schon repariert hat. Da finde ich zum Beispiel, was man sehr gut lernen kann ist, wie man solche alten Geräte, wenn sie nicht funktionieren auf Hardware Ebene debuggen kann. Wenn man schaltet ein es kommt kein Bild an. Das finde ich, kann er ganz gut rüberbringen. Dann gibt es noch aus UK. PC hieß früher mal Retro man Cave, aber ist dann irgendwann aufgefallen, dass der Name vielleicht auch so ein bisschen abschreckend ist. Und jetzt heißt es nur Receiver Cave. Ja, der ist glaube ich gerade was Retro, Spielekonsolen und so weiter angeht, dann auch irgendwelche Exoten Geräte.

Also für uns exotisch aus Japan finde ich auch sehr spannend. Der hat jetzt gerade sein erlebt, glaube ich. So ein bisschen mein Traum. Er hat nämlich jetzt gerade seinen riesen Retro Exhibition Space in irgendeiner uralten Mühle in UK mitten in der Pampa. Sieht wunderbar aus. Hat er so ein riesen Museum zum Anfassen aufgebaut, wo halt dann die ganzen Rechner aufgebaut sind, die ganzen Konsolen und er hat sogar so einen Visas und Computerspiele laden früher aus hat er so eine Ecke nachgebaut. Also ein wirkliches Projekt aus der Liebe. Denn wenn ich sichtbar bin, weiß ich wo ich hin muss.

Da fällt mir noch ein der Modern Vintage Gamer, da weiß ich jetzt nicht, wie der Hauptdarsteller da noch mal genau heißt. Der hat ja sehr viel mit Emulation zu tun. Hat auch glaube ich einen Emulator federführend mit. Kennt sich sehr gut mit Kopierschutz Mechanismen aus oft in diesem Konsolen Bereich und kann da auch bis auf Source-Code Ebene runter durchaus Auskünfte erteilen. Ich weiß, da hat man irgendwie die dumme Version auf dem Super Nintendo auseinandergenommen und gezeigt wie die funktioniert. Obwohl das Kubernetes eigentlich total anders ist, dafür aber mit verschiedenen Tricks geht es dann doch und die erklärte da Metal Jesus ist glaube ich für Leute die so im Game Konsolen Bereich Retro mäßig unterwegs sind spannend. Genau der hat immer viele Gäste da, die halt so gebrauchte Spiele verkaufen, also von Spielkonsolen von den 90ern oder die ihre Full Collection zeigen. Also Full Collection heißt immer ein System Nintendo Sega. Wie auch immer alle Spiele, die jemals erschienen sind. Das ist glaube ich auch ein Invest. Ich weiß nicht, ob sich das lohnt für die Leute. Ich glaube, da muss man auch eine Passion zu haben.

Aber das ist mir schon aufgefallen, dass es da viele Leute gibt, die auf jeden Fall die Full Collection haben müssen.

Es ist halt dann auch ein Hobby und ein Hobby ist glaube ich nicht immer auch eine sinnvolle Investition, aber es erzeugt Freude.

Und daher dann habe ich noch zwei. Und zwar kennen Sie bestimmt auch die Ben Heck Show Helm, der ist ja auch sehr technisch versiert und begabt. Es gibt ein Video von ihm oder glaube, dass die Serie von Videos wo er den Playstation Prototypen, also Nintendo hat man ein Super Nintendo mit einem CD Laufwerk von Sony entwickeln wollen. Die Playstation und da gibt es einen Prototypen von der gefunden wurde vor einigen Jahren und er hat den Prototypen dann repariert und zeigt wie das funktioniert. Das fand ich super spannend und es gibt noch einen Kanal. Ich weiß nicht ob du den kennst, das Retro Game Mechanics X plane.

Ach ja, auch Gott, der ja doch denke und das ist genau und dieser Mensch macht sich extrem Mühe zu erklären. Ich glaube, er ist auf Nintendo fokussiert. Ich weiß nicht, ob er auch zu anderen Systemen was gemacht hat, welche Bugs in alten Spielen, warum genau diese Bugs auftreten. Also bis auf den Assembler Code runter, wie die Background Layer funktionieren, mit welchen Tricks man dem System A was eigentlich nur 60 oder 64 Farben darstellen könnte, wie man dem Meer Farben entlocken konnte und so und das ist schon sehr sehr spannend.

Er macht auch wunderbar anschauliche Animationen und ich glaube er hat auch. Er hat auch wie du sagst Bugs hat er glaube ich von so ein paar Tool Assistent Speed Runs in Super Mario und so weiter heruntergebrochen. Wie das komische Rumhüpfen dazu führt, dass genau dann das Programm anfängt aus ungültigen Speicher zu lesen und warum man dann über den Controller Port Datenreihen fischen kann. Also super spannend.

Oder warum wenn man rückwärts gegen die Wand springt, man durch diesen Blog geschoben wird und so? Ich hoffe es ist nicht nur für uns spannend, sondern auch für die Zuhörer da draußen. Aber da ist es. Es ist interessant, welche technischen Kniffe und Tricks man da lernt und wie das Ganze funktioniert.

Man kann manche Spiele aus der alten Zeit dann auch nicht mehr mit den gleichen Augen sehen, aber das geht gut. Wenn man mehr gelernt hat, macht das ja auch wieder spannend. Ja, wenn unsere Zuhörer Fragen haben oder Feedback zu aktuellen Podcast Episode sendet uns gerne eine E-Mail an Podcasts skillbyte Wir freuen uns immer über Bewertungen und natürlich Abonnements unseres Podcasts. Empfiehlt uns gerne an Freunde und Kollegen weiter Und wenn ihr euch über Sector auf Jobsuche befindet, schaut euch gerne auf der Skillbyte Slash Jobs Seite vorbei. Nikolai, vielen Dank für deine Zeit und die super interessante Episode zum Thema Retro Computing.

Danke Maurice hat mich gefreut. Weil sie irgendwelche Kommentare habt. Ich glaube die würden mich über die Feedback Seite auch erreichen. Ganz sicher was gut zu.

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<![CDATA[Skillbyte Podcast #57: So arbeitet das skillbyte Team!]]>Willkommen zum Skillbyte-Podcast! Skillbyte ist Ihr Partner für digitale Exzellenz.

In diesem Podcast geht es um das Thema: So arbeitet das skillbyte Team!

// Inhalt //
00:49 - Intro - Wie arbeiten wir als skillbyte GmbH?
01:12 - Frage 1: Wer bist du und was machst du hier?

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http://podcast.skillbyte.de/skillbyte-podcast-57-so-arbeitet-das-skillbyte-team/61d0373eaf243d0001d89103Sat, 01 Jan 2022 11:25:24 GMT

Willkommen zum Skillbyte-Podcast! Skillbyte ist Ihr Partner für digitale Exzellenz.

In diesem Podcast geht es um das Thema: So arbeitet das skillbyte Team!

// Inhalt //
00:49 - Intro - Wie arbeiten wir als skillbyte GmbH?
01:12 - Frage 1: Wer bist du und was machst du hier?
04:34 - Frage 2: Warum bist du zur skillbyte GmbH gekommen?
08:47 - Frage 3: Seit wann beschäftigst du dich mit Technologie?
15:31 - Frage 4: Welche Technologien verwendest du im Detail?
21:33 - Frage 5: Was ist dir wichtig, bei deinem Arbeitsumfeld im Job?
27:09 - Frage 6: Wie verbringst du bei skillbyte deine Zeit? Was machst du an einem "normalen" Arbeitstag?
33:11 - Frage 7: Gibt es bei einem Arbeitgeber No-Gos für dich?
40:22 - Frage 8: Bist du zufrieden mit deinem Arbeitsumfeld bei skillbyte?
44:44 - Frage 9: Vervollständige den Satz: Technologie ist für mich...?

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Ich kann nichts außer Technologie, ich bin handwerklich unbegabt, das einzige, was ich in unserem Haus selber geschraubt habe, war die Hausnummer und das siehst du! Komplett schief und krumm! Also ich würde verhungern, wenn ich keine Technologie könnte.

Herzlich willkommen zur Skillbyte Podcast Episode Nr. 57: So arbeitet das Skillbyte Team! abonniert unseren Kanal für mehr spannende Themen aus dem Technologie Umfeld, wenn er IT Entscheider oder IT Fachkraft seid. Wenn im Verlauf der Episode eine Hörerfrage aufkommt, sendet uns eine E-Mail an podcast@skillbyte.de Wir freuen uns auch immer über Bewertungen und weitere Empfehlungen des Podcasts an Freunde und Kollegen. Wir sprechen in diesem Podcast ja sehr viel über Technologien und Vorgehensweisen zur Softwareentwicklung, die wir bei der skillbyte GmbH einsetzen.

Aber wie ist es eigentlich für Skillbyte zu arbeiten? Welchen Kunden helfen wir? Welche Lösungen entwickeln wir und wie genau arbeiten wir zusammen? Für diese Podcast Episode machen wir eine Innenaufnahme: Ich habe das Skillbyte Team einfach direkt gefragt. Viel Spaß bei dieser, doch etwas ungewöhnlichen, Podcast Episode.

Frage 1: Wer bist du und was machst du hier?

Ich bin Emre und bin hier seit 2020 als Ingenieur und Entwickler tätig, als Ingenieur für bessere und Automatisierung bereits eingesetzte Workflows. Ich habe hoch verfügbare Services mit Kubernetes und Entwickler Tools, die uns dabei helfen, besser und effizienter zu arbeiten. Da ich ursprünglich als Softwareentwickler angefangen und mich später in Richtung der OPs entwickelt habe, spielen für meine Projekte ebenso meine Kenntnisse im Programmieren eine sehr wichtige Rolle.

Hi, ich bin Max und bin 2018 als Berater in die Berufswelt eingestiegen. Seit Mitte 2020 arbeite ich jetzt als Big Data Ingenieur für Skillbyte. Zum Teil haben meine Projekte aber auch größere Anteile meiner Tätigkeit. Spektrum reicht vom Design bzw. Konzeptionierung von Systemen. Es kann Microservices sein, aber auch Big Data, Pipelines oder alles dazwischen. Über deren Implementierung hin zum Willies Management bzw. dem Deployment.

Hi, ich bin Daniel. Ich bin seit November bei Skillbyte. Ich bin also einer der neuen hier im Team. Ich bin offiziell als Java Developer angestellt, beschäftige mich aber auch mit Frontend Entwicklung mit Angular und Web Components und jetzt seit neuestem auch mit Docker und Kubernetes.

Hallo, ich bin Michaela und bin seit Anfang 2018 im Team von Skillbyte. Hier arbeite ich im Bereich Backoffice und HR.

Hi, ich bin der Masiar und ich bin der Geschäftsführer der Skillbyte. Also bei mir ist eher die Frage wie so skillbyte GmbH gekommen. Ich habe mich Skillbyte 2012 gegründet, weil ich im Rahmen eines Kunden Projektes als Freiberufler damals einen rechtlichen Rahmen gebraucht hat. 2016 habe ich dann gesehen, dass es sehr gut funktioniert hat und dann habe ich mich gefragt Okay, wie kannst du das ganze skalieren? Und habe dann angefangen erste Freunde Bekannte anzusprechen, ob sie mit in die Firma kommen wollen.

Und so ist die Skillbyte entstanden.

Hallo, ich heiße Maurice. Ich bin seit 2018 bei der Skillbyte und verantwortet die Themen Big Data und Cloud. Wenn ich gerade selbst nicht in operativen Projekten Softwarelösung konzipiert und implementieren, dann kümmere ich mich um die Sichtung von Bewerbungen aus dem Big Data Bereich und führe auch die Interviews mit geeigneten Bewerbern durch. Zudem suche ich für unsere Skillbyte und Experten herausfordernde IT-Projekte. Damit die Arbeit immer spannend bleibt und die Projekte auch zu den einzelnen Mitarbeitern passen, dachte ich ziemlich genau drauf.

Ach ja und ich kümmere mich um immer neue Podcast Episoden.

Hi, ich bin Ruben und arbeite als Engineer bei Skillbyte. Ich bin vor allem in der Google Cloud unterwegs und betreibe infrastrukturell zerkaut.

Ich bin Andreas und bin deutscher Ingenieur im Big Data Bereich von Skillbyte.

Ich bin Julius Network und bin seit 2020 als DVP Engineer bei Skillbyte. Ich bin hauptsächlich auf Kunden Projekten unterwegs und ich kümmere mich dort darum ein geeignetes Umfeld für die Entwickler von Software Projekten zu entwerfen und dieses dann auch umzusetzen. Also ich versuche sozusagen den Code vom Git Repository über Testumgebung ins Produktions Umfeld zu bringen und das so automatisiert und flexibel wie möglich zu gestalten. Also ich habe viel mit Infrastruktur im Cloud Umfeld zu tun. Aber kümmert mich auch viel um Automatisierung Lösungen.

Frage 2: Warum bist du zur skillbyte GmbH gekommen?

Ich habe was Gilbert angefangen, weil ich das ziemlich cool finde, dass ich mir die für meine Mitarbeit frei auswählen kann. Das heißt, ich kann mir nicht nur inhaltlich, sondern auch technisch aussuchen, woran und womit ich arbeite. Ich kann also ständig Neues ausprobieren und lernen. Außerdem hat man dadurch die Chance, immer neue Leute kennenzulernen.

Ich hatte die Chance auf einen meiner Projekte Skillbyte in Aktion zu sehen und habe mit skillbyte Mitarbeitern zusammen gearbeitet, mich dann natürlich ausgetauscht und alles was ich gemacht habe, war sehr positiv und dazu derzeitig nach einer Veränderung gesucht habe, habe ich mich schlussendlich bei Skillbyte beworben und wurde genommen und habe die Entscheidung zu wechseln bis heute nicht bereut.

Dass ich zu Skillbyte gekommen bin, ist eigentlich eher ein Zufall. Eine Rekrutieren auf LinkedIn hat mich sozusagen dazu überredet überredet, sage ich deswegen, weil zu der Zeit war ich sehr fokussiert auf eine Bewerbung bei einem der riesigen IT-Unternehmen. Und als ich dann aber ein lockeres Telefonat mit Masiar hatte, war ich doch sehr positiv überrascht, wie im Vergleich zu jetzt im kalten Interview Prozess bei anderen Unternehmen wir wirklich ein entspanntes Telefonat hatten. Und ich fand vor allem cool, dass man gemerkt hat, dass bei Skillbyte, was ja ein sehr kleines Unternehmen ist, genauso an Projekten von größeren Kunden gearbeitet wird, wie man das jetzt normalerweise nur von den größeren Unternehmen erwarten würde.

Außerdem hatte ich das Gefühl, dass Masiar und auch die Kollegen wirklich in ihrem Bereich Experten sind, also nicht viel Blabla, sondern auch wirklich fachliches Wissen dahinter ist.

Das war Anfang 2018. Masiar hatte damals die Idee ein Expertenteam im Wachstums Bereich der Big Data Technologien aufzubauen. In eigenen Projekten hatte ich in den Jahren zuvor schon viel Erfahrung im Bereich Data, Where Housing und Big Data Technologien sammeln können. Ich wollte dieses Wissen erweitern und habe generell Spaß am Aufbau eines Expertenteams. Letztlich bin ich also aus Liebe zur Technologie und der Arbeit mit tollen Menschen zu Skillbyte gekommen.

Dafür gibt es eigentlich zwei Gründe. Zum einen ist es die Stimmung in der Firma, also der Geist, der dort herrscht. Mir wurde vom ersten Moment an ein unglaubliches Vertrauen entgegengebracht und wir haben wirklich ein ganz tolles Team und ich bekomme volle Unterstützung von allen. Und der zweite Grund ist, dass ich bei Skillbyte ein ziemlich großes Entwicklungspotenzial habe. Also durch die Projekte bei den Kunden komme ich mit immer wieder neuen Dingen in Kontakt und ich habe die Freiheit, in mich selbst und in meine Skills zu investieren.

Bevor ich bei Skillbyte angefangen habe, habe ich in der Türkei gelebt und arbeitete dort als Ingenieur und Developer. Mitte 2019 fing ich an, nach einem neuen Job in Deutschland zu suchen, da ich in der Türkei nur zwischenzeitlich leben und wieder zurück nach Deutschland wollte. Ich suchte ausschließlich nach Jobs, die einen Schwerpunkt auf der OPs haben, denn ich wollte meine Kenntnisse erweitern und mich voll und ganz auf der OPs fokussieren, statt nebenbei auch als vollstreckte zu agieren. Und daraufhin traf ich auf Masiar und wir haben uns auf Anhieb gut verstanden, was für mich auch sehr wichtig war.

Dann kam natürlich der gesamte Umzugs Prozess und am Ende durfte ich dann endlich auch all die Skillbyte Kollegen kennenlernen.

Ich konnte mich hier auf jeden Fall sehr gut weiterentwickeln und konnte auch das mitgebrachte Wissen mit anderen Kollegen teilen. Vielleicht kann ich in einer anderen Podcast Episode mal darüber sprechen, wie es ist als Entwickler nach Deutschland zu kommen, welche Hürden man hat, was man zu beachten hat und wie der ganze Prozess läuft.

Ich bin damals zu Skillbyte gekommen, weil der Bereich Backoffice und HR noch gar nicht besetzt war und ich die Aufgabe spannend fand, den Bereich mit auf und jetzt auch weiter auszubauen.

Nach meiner Promotion in der Teilchenphysik war ich auf der Suche nach einem Job mit Daten, eigentlich eher Richtung Data Science. Dabei bin ich über ein Stellenangebot von Skillbyte gestolpert und nach dem ersten Bewerbungsgespräch war für mich eigentlich schon klar, dass das eine reale Option für mich ist. Die offene Art der Kommunikation hat mich sofort überzeugt, hat zusammen mit dem Versprechen, in wechselnden Projekten immer wieder mit neuen Technologien in Kontakt zu kommen.

Frage 3: Seit wann beschäftigst du dich mit Technologie?

Seit wann beschäftige ich mich mit Technologie? Ich würde sagen, mit 12 Jahren habe ich angefangen, den ersten Computern und Programmierung war sehr interessiert, habe viel ausprobiert in allen möglichen Bereichen. Ich war an der Programmierung interessiert, an der Hardware interessiert, wie ein PC funktioniert. Die ersten PCs selber gebaut und dann hob das ganze irgendwann ab. Mit dem Internet. Und da kam dann auf einmal ein Schlag, ein Schwall von neuer Technologie dazu. Und da war ich natürlich in meinem Element, weil ich Technologie liebe und dass diese Herausforderung herauszufinden, wie irgendwas funktioniert.

Und wie kann ich verschiedenste Technologien aus diesem IT-Bereich miteinander kombinieren, um bestimmte Ziele zu erreichen? Das war für mich wie im Himmel.

Mit Technologie beschäftige ich mich eigentlich schon seit der Schulzeit meines ersten Dinge, wo ich wirklich angefangen habe, auch Technologie zu verstehen, war der Versuch, zusammen mit einem Freund von mir zwei Rechner mit einem Kabel zu verbinden, um gemeinsam spielen zu können. Und von da an hat sich das eigentlich immer weiter fortgesetzt und durch den Rest meines Lebens gezogen.

Ich habe als Kind zu Weihnachten den Commodore C64 geschenkt bekommen und ab da war es dann um mich geschehen. Ich war so fasziniert von diesem Computer, dass ich sehr viel Zeit damit verbracht habe. Klar, am Anfang erst mal nur Spiele zocken von damals. Ich habe dann aber auch recht schnell das Commodore Basic gelernt und angefangen, Programme zu schreiben. So, bevor ich jetzt aber ins Schwärmen komme. Die Frage war ja, seit wann. Also ich war damals zehn Jahre alt, also seit 34 Jahren.

Das fing schon sehr früh an, im Grunde seit meinem sechsten Lebensjahr hat mich Technologie begeistert. Der erste Nintendo Gameboy hat mich fasziniert. Wie werden die Bilder und die Töne erzeugt? Woher kommen die Programme? Wie funktionieren die Spiele? Rund zwei Jahre später habe ich dann meinen ersten DOS PC als Weihnachtsgeschenk erhalten und konnte dann sehr viel über die genaue Funktionsweise von Computertechnologie lernen. Halt als Kind. Wie funktioniert die Hardware? Wie funktioniert die Software? All diese Dinge konnte man da sehr schön sehen, was auch sehr rudimentär war.

Die ersten komplexen Programme habe ich aber erst nach dem Abitur in Vorbereitung auf mein Informatikstudium geschrieben, gewissermaßen als Übung und über das sehr modulare Betriebssystem Linux und über Webseiten Entwicklung. So Anfang der 2000er Jahre. Während meines Informatikstudium bin ich dann vor 12 Jahren bei Java Backend Software und Big Data Lösung angekommen und arbeite seitdem in diesem Bereich.

Also das erste Mal, dass ich mich wirklich ernsthaft mit Technik beschäftigt habe, war kurz bevor ich Informatik in der Schule wählen konnte. Damals habe ich angefangen mit Python und anschließend immer mehr und mehr mich mit Linux beschäftigt. Von Zeit zu Zeit habe ich vieles ausprobiert und habe aber immer gemerkt, dass ich irgendwie die Sachen automatisieren. Wichtigtuer und. Irgendwann bin ich auf das Thema Kantonsregierung und damit auch Kubernetes gestoßen. Anfangs habe ich die Cluster selber Diplomat, aber habe relativ schnell gemerkt, dass die Cloud da viele Vorteile bietet und vieles einen automatisiert.

Seit glaube ich 16 war, da habe ich das erste Mal auf meinem damals noch Windows-Rechner Linux installiert. So wie häufig der Fall, weil Windows immer langsamer wurde, ich nach einer Alternative gesucht habe. Und das war so mein erster Einstieg. Während dem Studium hat sich das entsprechend weiterentwickelt und immer interessierter an dem gesamten Ökosystem. Und dann, als es auf den Berufseinstieg zuging, habe ich mich immer mehr mit verschiedenen Technologien auseinandergesetzt, mal hier und da was ausprobiert und dann natürlich mit dem Start.

Im Berufsleben ist das Ganze dann zum täglich Brot geworden. Aber ich bin immer noch so interessiert daran, dass ich dann zum Teil auch mal Sachen was in meiner Freizeit ausprobieren.

Ja, das fing bei mir wie bei den meisten eben so früh an. Mit acht entdeckte ich bereits das Interesse an Physik und Technologien mehr. Damals hatte ich ein Experiment mit Kabeln, Lichtern und Schaltern und konnte damit meine ersten elektrischen Schaltungen bauen. Ich ging auch manchmal so weit und baute nicht genutzte Spielzeuge auseinander, um zum Beispiel an einen Motor heranzukommen. Auch hat mein Vater mir geholfen, mein Interesse an Technologie zu erweitern. Mein Vater hatte damals eine Werbeagentur und beschäftigte sich somit auch mit Webentwicklung.

Das verleitete mich dazu, im Alltag mehr mit Computern und Software zu beschäftigen und baute damals sogar meinen ersten eigenen Computer. Mit 13 habe ich dann angefangen, HTML, CSS, JavaScript und PHP zu lernen. Natürlich schrittweise und baute mir kleine, aber funktionale Web Tools oder Webseiten. Ich wollte damals noch tiefer in die Materie einsteigen und das System schrittweise in die programmieren und machte mich vertraut mit Algorithmen, Programmiersprachen und vieles mehr. Mit 15 konnte ich sogar einen Freund für das Programmieren begeistern und lernten dann auch zusammen Java.

Und jetzt ist er sogar selber ein Softwareentwickler.

Ja, ich habe eigentlich schon als Kleinkind mich für alle möglichen Knöpfe und Taster interessiert. Aber so richtig angefangen hat das gar nicht mit den Computerspielen, wie das ja bei vielen oft der Fall ist, sondern als ich meinem Versengen über die Schulter geguckt habe, dass sehr viel älter als ich, muss ich vielleicht dazu sagen. Und er hat damals für meine Mutter einen PC zusammengebaut und darauf dann alles installiert. Und er hat mir dann erklärt, was er da tut, dass er jetzt gerade dem PC beibringt, was Fenster sind und der PC alles erst mal lernen muss, wie man das eben einem kleinen Kind erklärt.

Und dann habe ich mich relativ schnell auch selbst mit PCs beschäftigt und am PC dann selbst bedient. Und so in der Schulzeit kam dann immer das Interesse auf, im Bereich Netzwerk von einem PC auf den anderen zuzugreifen, sei es jetzt um Dateien zu kopieren oder um den anderen PC fern zu steuern. Und so habe ich mich dann auch irgendwie mit Servern beschäftigt und mir aus dem alten PC Linux Server zusammengebaut, den ich dann natürlich relativ schnell mit einem kleinen NAS ersetzt habe, weil man mit einem alten PC ja wirklich hohe Stromkosten hat.

Und so habe ich mich eigentlich immer so in diesem Background Umfeld bewegt, also weniger mit grafischen Oberflächen gemacht, sondern wirklich immer im Beckenbereich. Habe auch viel im Hardware Bereich dann gemacht, mir irgendwie eine Platine zusammengelegt damit ich mein Licht vom PC aus meinen Raum Licht von dem Zimmer vom PC aus steuern kann und all seinen Kram.

Frage 4: Welche Technologien verwendest du im Detail?

Auf eine ganze Menge. Doch vielleicht zunächst etwas, was im engsten Sinne nicht als Technologie zählt, je nachdem, wen man fragt. Was Programmiersprachen angeht, benutze ich hauptsächlich im Moment Python und diverse Dialekte. Und gelegentlich habe ich die Chance, Skala anzusetzen. Und natürlich Pech ist vor allen Dingen im TV-Bereich und wenn man Deployment bzw. Pipelines schreibt, immer noch sehr präsent, wenn man jetzt mehr an die Technologien im engeren Sinne denkt. Da sind unter anderem Patches, Space Pakete, Flow wie das gesamte Container Universe mit Docker und Kubernetes, dann natürlich auch diverse Datenbanken, um Daten zu präsentieren, sei es Microsoft Server, bequem, Kosmos, Deep Dynamo, TB, so alles was zum großen Namen da draußen gibt, dann verschiedene Sicherheitssysteme wie ActionScript, Forbes oder auch geklappt versiegt.

Und dann sind da noch viele kleinere Cloud Services, die man je nach Aufgabenbereich dann entsprechend einsetzt, da wo sie eben genau passen. Genau die jetzt auf alle aufzuzählen. Es wird glaube ich lange dauern und immer noch am meisten.

Erfahrungen habe ich eigentlich mit Python und allem drum herum. Gerade zum Beispiel baue ich APIs mit fast API. Es ist ein asynchrone Framework, was genau das eben ziemlich leicht macht. In meinem jetzigen Projekt kommen dann aber auch noch Gitter, Pipelines, Kubernetes, die Google Cloud Platform dazu. Also eigentlich alles eher Dinge, die aus dem TV-Bereich kommen.

Also aktuell bin ich als Devotees unterwegs, jetzt schon seit fünf oder sechs Jahren. Davor war ich aus Java Enterprise Entwickler am Start und manchmal benutze ich viel Kubernetes Open Schiff Scripting mit ANSI und Terraforming Abbau von Kies, die Pipelines mit Argus in die Richtung geht. Ob's was Scripting. Das sind so die Technologien im Detail, die ich im täglichen Doing einsetze. Ja, das variiert natürlich je nach Projekt oder Bedürfnissen. Im Bereich Steve Jobs gibt es sehr viele verschiedene Ansätze und dementsprechend auch verschiedene Tools und Apps.

Bin ich aktuell dabei, Container zu orchestrieren, dann nutze ich gerne Kubernetes. Egal ob in der Cloud oder On Prem. Bin ich dabei, Infrastruktur als Code zu schreiben, nutze ich gerne Terraforming für CCD oder automatisierte Jobs nutze ich gerne KI oder Jenkins. Um Git OPs zu verwirklichen, nutze ich gerne Argus, die für das Monitoring gerne Prometheus und für das Logging den ELK. Worauf ich hinauswill Es gibt sehr viele Tools im Bereich der OPs. Gefühlt jeden Monat kommt ein neues Tool auf den Markt und ich passe mich natürlich an Kundenbedürfnisse an und lerne neue Tools, die für das Projekt gebraucht werden.

Wenn es um Softwareentwicklung geht, nutze ich gerne GO oder Java, je nach Bedarf. Es hängt natürlich davon ab, was für eine Art von Software es werden soll, ob es zum Beispiel eine API oder vielleicht doch ein Ziel, ein Tool wird. Bei Frameworks bin ich eben überhaupt nicht wählerisch, aber hat sich um meine Favoriten in diesem Beispiel Spring Boot oder Quarks für Java oder Gen Google zum Aufsetzen der Infrastruktur in der Cloud verwende ich Terraforming zum Deployment der Applications, Kubernetes und Helm.

Managen tue ich das per PC Manuskript schreibe ich das und allgemeine Linux Kenntnisse sind natürlich immer von Vorteil.

Ja, das ist eine gute Frage. Da gibt es einige Konstanten, aber das ändert sich natürlich sehr stark. Im Bereich Big Data werden die meisten Anwendungen in Python oder Java implementiert, wenn es sich um Microservices Anwendungen handelt, die halt für einen gewissen Einsatzzweck eine spezielle Aufgabe erledigen sollen. Ansonsten bei on Prämisse Lösungen, also im eigenen Rechenzentrum setzt man häufig Apache Werkzeuge, eine PGR Flow Apache Dub Stack Tools wie Apache Spark, PG Hive oder das Humvees Dateisystem. Der Trend geht aber ganz eindeutig hin zu Cloud Services im Big Data Bereich, also Google Data, Prog und verschiedene andere Cloud Massen Datenverarbeitung Technologien der anderen Cloud Provider im Bereich Java Enterprise Development.

Wenn ich das ca. 11 häufig Spring Framework, verschiedene SQL und No SQL Datenbanken, die dann komplett relationalen Mappen wie Hibernate ähnlich angesprochen werden können. Generell wird Software heute als Microservices oder cloud-native Applikation entwickelt, wenn man neue Komponenten schreibt und die einzelnen Microservices kommunizieren über Schnittstellen mit dem http Protokoll untereinander. Das benutze ich auch täglich. Auf der Infrastruktur Seite kommen häufig Linux Server zum Einsatz, Docker, Kubernetes Cluster und verschiedene Cloud Services wie es 3 Block Storage, verschiedene Cloud Datenbanken und andere APIs.

Also allem voran natürlich Java momentan in der Version 8 und 11 und ich arbeite sehr viel mit dem Spring Framework Frontend seitig, habe ich jetzt lange Zeit mit dem Warin Framework gearbeitet und lerne jetzt gerade ganz neu. Außerdem beschäftige ich mich gerade mit Kafka und mit Docker und Kubernetes.

Wie schon vorher erwähnt, bewege ich mich viel im Cloud Infrastruktur Umfeld. Daher arbeite ich automatisch viel mit Kubernetes und allen möglichen Tools, die man dann oft heranzieht, wie jetzt zum Beispiel Helm. Zudem arbeite ich bei meinem aktuellen Kunden an einer On Self Managed Infrastruktur. Also ich habe dadurch auch noch viel auf der Linux Ebene zu tun. Also es kommt schon mal öfter vor, dass ich mich auch auf irgendeine Maschine mit Akasha einwählen muss. Zurzeit beschäftige ich mich aber viel mit der Automatisierung dieser Infrastruktur und dazu verwenden wir hauptsächlich Arnvill und Terraforming.

Im City City Umfeld verwende ich viel Lab und deren integrierte Pipelines. Ich habe aber auch schon mit Git OPs Tools wie Argus City und Flags gearbeitet.

Frage 5: Was ist dir wichtig, bei deinem Arbeitsumfeld im Job?

Für mich ist Flexibilität sehr wichtig, sowohl was die Arbeitsbedingungen als auch die Arbeitsweise betrifft. Ich persönlich bin frühmorgens am produktivsten. Wenn ich also bei starren Arbeitszeiten erst um 9 Uhr anfangen könnte zu arbeiten, ging mir diese produktive Zeit einfach verloren. Außerdem ist mir auch wichtig, mich weiterzuentwickeln. Denn wenn man auf dem Stand von vor 5 Jahren arbeitet, funktioniert es einfach irgendwann nicht mehr.

Ganz klar, die Kollegen sind das Wichtigste. Auch wenn man als Konsumenten viel mit Leuten aus anderen Unternehmen arbeitet, sieht man seine Kollegen ja doch viel im Büro und jetzt bei Team Events. Dazu zählt für mich nicht nur ordentliches technisches Know how, sondern auch gewisse soziale Kompetenzen. Also wenn man jetzt zusammen Mittag isst, möchte man ja auch über Themen reden, die jetzt nicht unbedingt immer das Arbeitsumfeld betreffen. Und ach so, ja, natürlich auch die Arbeitsmittel. Also ich bin immer irgendwie ratlos, wenn Unternehmen extrem viel Geld für ihre Mitarbeiter oder sogar Externe bezahlen und sie dann mit irgendeinem uralten Laptop ausbremsen.

Zu den Arbeitsmitteln gehört dann auch für mich jetzt ein schönes Büro, weil ich jetzt nicht irgendwie der Typ dafür bin, 100 prozent remote zu arbeiten. Außerdem möchte ich immer Neues lernen oder die Möglichkeit haben, neues zu lernen. Also nicht ewig auf dem gleichen Projekt rumhängen, weil weil ich mich jetzt da irgendwie sicher fühle, sondern ich bin dann auch nach einer gewissen Zeit bereit für die nächste Herausforderung.

Also grundsätzlich in der Firma ist mir neben natürlich der technologischen Expertise die Chemie unter den Kollegen wichtig. Zum einen möchte ich eine eigene Firma aufbauen, die geprägt ist von digitaler Exzellenz als Vision oder als Mantra oder Tüchlein haben wir die Digitalisierung Deutschlands im Mission Statement stehen. Das heißt auch wenn jeder im Einzelnen Projekt unterwegs ist und im täglichen Doing verhaftet ist, aber versucht, den Kollegen klar zu machen Hey Jungs und Mädels, wir arbeiten an der Digitalisierung Deutschlands. Das heißt, in dem Projekt, wo wir unterwegs sind, helfen wir, Dinge zu automatisieren, überhaupt erst mal digital zu machen.

Und wenn man dieses große Bild im Kopf hat, dann ist die Motivation ganz anders. Und das ist mir wichtig, dass wir verstehen, woran wir da arbeiten, warum wir das machen. Ansonsten Das Zwischenmenschliche ist extrem wichtig. Ich habe so und Spaß, ins Büro zu fahren. Wir lachen so viel zusammen, machen so viel Witze und die Social Liesing neben dem neben dem Job her. Ja, wir sind technologisch gut und versuchen wirklich Experten zu sein. Aber auf der anderen Seite haben wir auch genauso viel Spaß und das ist mir persönlich wichtig, weil ich sehr humorvoller Mensch bin.

Ich lache sehr viel und das finde ich halt cool, wenn wenn die anderen quasi auf derselben Wellenlänge schwingen.

Bei meinem Arbeitsumfeld ist mir sehr wichtig, dass ich von Menschen umgeben bin, die ihrem Beruf mit Begeisterung nachgehen, also die über Expertenwissen verfügen, Spaß an Weiterbildung haben, die jetzt in unserem Bereich gerne Softwarelösung entwickeln und die einfach lieben, was sie tun und hungrig sind, um mehr zu lernen und bessere Lösungen zu entwickeln. Also die kontinuierliche Weiterungen steht im Zentrum. Ich schätze sehr, den Austausch mit den Kollegen zu dem Projekt enthalten, zu technischen Themen oder auch menschlich beim Mittagessen, dass man ein paar Witze machen kann.

Das ist auch total wichtig. Und für meine eigene operative Arbeit benötige ich ein Umfeld, in dem ich mich konzentrieren kann, wo viel Ruhe herrscht und in dem möglichst auf unnötige Meetings verzichtet wird.

Wir sind ein offener Umgang. Kommunikation auf Augenhöhe. Natürlich nette Kollegen und gegenseitige Wertschätzung. Sehr wichtig, aber nun mal auch die Möglichkeit, mich weiterentwickeln zu können.

Es ist mir sehr wichtig, dass jeder meiner Kollegen und Kolleginnen zufrieden sind und Spaß an der Arbeit haben. Außerdem ist mir die Anerkennung als Person sehr wichtig. Damit meine ich, dass man für seine Arbeit geschätzt wird und nicht als Ressource oder als eine einfache Mitarbeiter Nummer angesehen wird. Auch ist es wichtig, dass man sich weiterentwickeln kann und auch anderen dabei hilft, sich weiterzuentwickeln.

Das klingt jetzt vielleicht ein bisschen pathetisch, aber mir sind vor allem Offenheit und Transparenz ziemlich wichtig. Ich finde, jeder sollte offen seine Meinung sagen können und sich auch trauen, das zu tun. Denn ich finde, eine gewisse Art von Diskurs, bei dem man auch mal gegenteilige Meinungen hört, führt meistens zu den besten Ergebnissen.

Man mag es nicht glauben, aber auch als Eitler steht bei mir die netten, lustigen und kompetenten Kollegen ganz oben auf der Wunschliste. Ansonsten sollte ein angenehmes Betriebsklima herrschen, wo man untereinander über alles sprechen kann und auch klar miteinander kommuniziert wird, wenn was nicht passt, wenn was schief läuft. Das nicht nur auf der Kollegen Ebene, sondern insgesamt auch die Firma selbst entsprechend auch transparent und offen kommuniziert, was die Ziele sind. Und falls mal was nicht so gut laufen sollte, dass das auch angesprochen werden kann.

Und ansonsten für die persönliche Entwicklung empfinde ich es immer sehr wichtig, dass einem auch die Möglichkeit gegeben wird, sich stetig weiterzuentwickeln, neue Dinge zu lernen und auch mal was auszuprobieren, was vielleicht nicht direkt den sofortigen Benefit ersichtlich ist.

Wichtig bei meinem Job ist mir, dass ich immer wieder neue Technologien lernen kann und immer wieder neue Probleme zu lösen.

Frage 6: Wie verbringst du bei skillbyte deine Zeit? Was machst du an einem "normalen" Arbeitstag?

Aktuell arbeite ich an einem Projekt im Bereich der Jobs und verbessere dort. Viele Workflows automatisieren die Orchestrierung verschiedener Services und entwickle Tools. Ebenso arbeite ich an neuen Architekturen und die seinige einige auch selber. Nebenbei gestalte ich mit bei unseren internen Projekten, bei der Skillbyte.

Ich arbeite die meiste Zeit im Kunden Projekt. Also die Daily Scrum und weitere Scrum Meetings sind feste Konstanten. Ansonsten verbringe ich die meiste Zeit damit, nur einen Code zu programmieren oder ich review den Code von meinen Teamkollegen. Zwischen Weihnachten und Neujahr werde ich Zeit für Fortbildung haben. Das heißt, ich werde dann den ganzen Tag in Plural Zeit oder verbringen.

In der Zeit bei Skillbyte verbringe ich der Popsänger natürlich hauptsächlich damit, Infrastruktur aufzusetzen und zu warten. Monitoring gehört natürlich auch dazu und findet eine regelmäßige Rotation statt. Ansonsten schreibe ich viel Terraforming Code, helfe Entwicklern dabei, Helm Charts für Replikation zu bauen und schaue, dass alle Pipelines funktionieren. An einem normalen Arbeitsalltag habe ich für gewöhnlich erst Mandalay und anschließend fange ich an, meine Tickets zu bearbeiten oder anderen dabei. Als ich in der Monitoring Station dran bin, habe ich nebenbei immer ein Auge auf die Helm, versuche die Probleme gegebenenfalls selber zu beheben oder mache darauf aufmerksam.

Erstaunlich viel Zeit verbringe ich gerade tatsächlich in Meetings, weil mein aktuelles Projekt ziemlich groß ist und daher viel Koordination bedarf. Da ist gute Kommunikation dann sehr wichtig. Die restliche Zeit verbringe ich dann aber damit, über die Architektur unserer Applikation nachzudenken oder genau diese zu implementieren und die andere Hälfte damit anderen zu helfen, herauszufinden, warum etwas bei ihnen gerade nicht funktioniert.

Ja, den normalen Arbeitstag gibt es bei uns vielleicht zum Glück immer nur projektbezogen. Das heißt, mit einem neuen Projekt gibt es auch einen neuen Arbeitsalltag. Aber natürlich gibt es große Gemeinsamkeiten zwischen den verschiedenen Projekten. Zum Beispiel dann an der Stelle, dass man meistens ein tägliches Meeting hat, wo man sich austauscht, was man gemacht hat, wo man auch andere Entwickler um Hilfe fragen kann, wenn man ewig lang an irgendeinem Back gehangen hat und dann eben auch einfach klar kommuniziert.

Okay, das arbeite ich gerade. Das habe ich als nächstes vor, dass das gesamte Team weiß, wo man gerade steht. Und außerhalb von solchen oder auch anderen Meetings ist dann eben das Ziel, immer die aktuelle Aufgabe abzuarbeiten. Die kann genauso vielfältig sein wie das Projekt, die Konzeptionierung von einem neuen Service oder dann in einem nächsten Schritt dessen Implementierung. Und natürlich kommt es auch abends mal vor, dass man die Bank muss herausfinden muss, warum ein Produktionssystem gerade nicht so arbeitet, wie es soll.

Wie schon vorher erwähnt ist. 100 prozent Re Mod nicht wirklich eine Option für mich, deswegen gehe ich gerne auch ins Büro und bei meinem aktuellen Kunden habe ich das Glück, dass ich nicht so viel in Meetings stecke. Das heißt, ich kann durchaus auch mal mehrere Stunden konzentriert an einer Sache arbeiten. Aber klar, ab und zu muss man sich auch absprechen und ich beschäftige mich auch viel damit, mein Wissen an Kollegen auch beim Kunden weiterzugeben. Also in sogenannten Knowledge Transfer Sessions stelle ich dann meine Arbeit vor, damit sich am Ende auch nicht irgendwie eine zu starke Abhängigkeit bildet.

Weil wie schon vorher erwähnt, möchte ich nicht ewig auf demselben Projekt sitzen, sondern such mir auch gerne nach einer Zeit eine neue Herausforderung. Und eigentlich immer wenn wir dann im Büro sind, bildet sich eine kleine Gruppe, die dann zusammen Mittag ist. Der eine hat vielleicht mal keine Zeit, weil er in Meetings steckt, aber wir kommen irgendwie immer zusammen und reden dann über dies und das, was auch nicht unbedingt immer mit einem Arbeitsumfeld zu tun haben muss.

Da ich selbst noch in kleinen Projekten eingebunden bin, also operativ arbeite, verbringe ich die meiste Zeit damit, Kundenanforderungen eines Fachbereichs zu verstehen und technische Lösungen zu skizzieren und zu konzipieren. Anschließend beginne ich meistens mit der Implementierung von technischen Lösungen in den komplexen Software Ökosystem der jeweiligen Großunternehmen. Im Projekt bin ich also Analyst, Kommunikator, Architekt und Entwickler zugleich. Für das Skillbyte Team selbst versuche ich fortlaufend neue Kollegen aus den Bereichen Java, Big Data oder OPs zu finden, die sich für Technologien begeistern und die perfekt in unser Team passen.

Also die Spaß daran haben, komplexe Software Projekte bei Großunternehmen aller Branchen durchzuführen. Für das Gebert Team ist es mir persönlich sehr sehr wichtig, dass alle Mitarbeiter entspannend Projekten arbeiten. State of the Art Technologien einsetzen und ihr Wissen ständig erweitern können. Kurzum ich möchte, dass alle zufrieden sind und gerne zur Arbeit kommen.

Ich stecke selber mit beiden Beinen in Projekten drin. Das heißt, ich arbeite tatsächlich technologisch mit. Ich finde es auch ganz wichtig. Einmal, weil es mir natürlich extrem viel Spaß macht. Zum zweiten finde ich es auch wichtig, dass man als Geschäftsführer in der Technologie steckt und genau weiß, wovon man spricht und welche Sorgen und Nöte die Kollegen haben. Dieses Verständnis von dem Alltag der Kollegen ist extrem wichtig. Deswegen mache ich selber noch Projekte. Der normale Arbeitstag sieht also so aus, dass ich tagsüber mein Projekt abwickler und dann nach der normalen Arbeitszeit mich um skillbyte Themen kümmere.

Alles, was so einen Betrieb einer solchen Firma mit sich bringt.

Mein Arbeitsalltag setzt sich aus Tagesgeschäft wie auch aus immer wieder neuen Aufgaben zusammen, wie zum Beispiel der Einführung von neuen Angeboten für das Team von Skillbyte. Wo wir dann schauen Ist es was für uns? Wie lässt sich das durchführen? Als konkretes Beispiel kann ich hier das Jopp Rad Leasing nennen, was wir jetzt für alle Mitarbeiter vor kurzem eingeführt haben.

Frage 7: Gibt es bei einem Arbeitgeber No-Gos für dich?

Ja, die gibt es. Will vielleicht mein größtes nennen, was sich als Feier in VZ bezeichnen möchte. Im Endeffekt, wenn gerade mit Consulting, wenn dann ein Mitarbeiter auf ein neues Projekt geschickt wird. Und solange sich weder der Kunde noch der Entwickler irgendwie äußern, ist dieser quasi vergessen. Und erst wenn Probleme auftauchen, wird dann eben wieder kommuniziert. Und da finde ich es bedeutend schöner, wenn eben eine konstante Kommunikation herrscht und man auch, selbst wenn der Entwickler ständig beim Kunden ist, gewisse Touchpoints hat, dass man sich austauschen kann.

Ich mag es nicht, wenn der Fokus zu sehr auf die Arbeitszeit gelegt wird bzw. mehr auf die Arbeitszeit gelegt wird als auf das Ergebnis. Wenn ich jetzt von Freunden höre, zum Beispiel, wie es in anderen Branchen zugeht, dass die zum Teil bis spät im Abend auf Facebook oder Instagram rumhängen, auf der Arbeit, weil sie sich nicht. Sie haben jetzt nichts mehr zu tun, aber sie trauen sich gleichzeitig nicht zu gehen, weil auch andere Kollegen da sind, die aber dann wahrscheinlich das Gleiche tun.

Auch auf Facebook oder Instagram rumhängen und warten, bis die anderen endlich gehen. Das hört sich für mich grauenhaft und extrem ineffizient an und außerdem mag ich es nicht, wenn irgendwie Chefs oder Manager im technischen Umfeld arbeiten, aber da nicht genügend Know how mitbringen. Das macht die Zusammenarbeit und Absprache unnötig kompliziert. Gerade wenn es dann Richtung Mikromanagement geht, kann das sehr nervenaufreibend sein.

No-Gos wie ich ja schon erwähnt hatte, ist mir Flexibilität sehr wichtig. Ich würde es einfach als sehr frustrierend empfinden, an einem Ort zu arbeiten, wo Prozesse bei Bedarf nicht angepasst werden und an starren Strukturen festgehalten wird, obwohl diese völlig sinnfrei sind und durchaus verbessert werden könnten.

Da gibt es eigentlich relativ viele strenge Hierarchien und flexible Arbeitszeiten und Formen, zu starre Vorschriften und kommunikative Kollegen und wenig Möglichkeiten, Neues auszuprobieren.

Ich verrate mal ein Geheimnis Ich bin ja sehr lange als Freiberufler in großen Unternehmen unterwegs gewesen. Zum Glück. Das war mein Glück. Ich habe da sehr viel gelernt, sowohl technologisch als auch menschlich. Während der Zeit konnte ich aber auch beobachten, wann und warum Mitarbeiter unglücklich wurden und warum sie gegangen sind. Also was waren die Faktoren? Diese No-Gos, die ich für mich dort gefunden habe, die versuche ich natürlich im eigenen Unternehmen nicht zu begehen und es richtig zu machen.

Das heißt, ich konnte mit viel Glück diese Erfahrung sammeln, die ich jetzt natürlich voll in das eigene Unternehmen einbringen kann. Was sind das für No-Gos? Also einmal ein paar Beispiele nennen. Ich will jetzt nicht auf alles eingehen, aber die Diskussion um Hardware, wenn Kollegen irgendwie ein besonderes Notebook haben wollen, mit so und so viel Rahmen, mit so viel SSD, was auch immer, das wird nicht diskutiert bei uns, weil das ist unser Arbeitsgerät. Wir haben sonst nicht viel, was wir verkaufen können.

Das ist unser Know how und unser Wissen. Und wir sitzen am Rechner und manifestieren dieses Wissen im Code in whatever. Und das ist unser Handwerkszeug. Das ist. Ich vergleiche das gerne mit einen Holzfäller, mit einem rostigen Löffel in den Wald schicken und sagen wir Fellmer, jetzt den Wald. Das geht natürlich nicht. Ja klar, wenn er genug Zeit hat, dann würde das vielleicht auch schaffen. Aber es ist doch klar, dass eine scharfe Axt viel besser schneidet.

Deswegen brauchen wir einfach die besten Werkzeuge, die wir kriegen können. Das ist nicht nur bei der Hardware so, sondern auch bei der Software, wie zum Beispiel die Entwicklungsumgebung. Ein anderes No-Go ist, den Mitarbeiter schlecht zu behandeln. Also ich sag mal Thema Anerkennung, eingehen auf seine Sorgen, Ängste, Nöte. Wie will er sich entwickeln? Wohin will er sich entwickeln, diesen Plan mit ihm zu machen und dann auch irgendwas zu etablieren, wo man gemeinsam diese Entwicklung hinkriegt?

Das Schöne an einem kleinen Unternehmen ist, dass man schnell adaptieren kann. Man ist wendig, dass das, wenn wir was ausprobieren, in diese Richtung gehen und merken im gemeinsamen Miteinander, dass irgendwas funktioniert oder nicht funktioniert, dann verändern wir das oder bauen das weiter aus. Ich guck mir irgendwas an, funktioniert das, funktioniert es nicht, verwerfe das eine oder das andere aus oder ändere irgendwas. Und das ist auch ein Riesenvorteil unserer geringen Größe. Mit aktuell 21 man diese Anerkennung den Mitarbeiter, dass die Mitarbeiter keine Ressource ist, keine Nummer, die dich Geld verdienen, sondern ein Kollege, ein Mensch, mit dem man Spaß hat, mit dem man lacht, mit dem man beides kann.

Man muss sich mal vorstellen, so einen Arbeitskollegen sieht man unter Umständen gut. Jetzt im Homeoffice Zeiten vielleicht nicht, aber in der Regel, wenn man im Office ist, sieht man die Kollegen mehr und länger als vielleicht seinen Partner. Deswegen ist diese Chemie, dieses Miteinander untereinander extrem wichtig. Ich neben jeden Mitarbeiter ernst ich. Ich versuche es jedem im Rahmen meiner Möglichkeiten und der Möglichkeiten der Skillbyte recht zu machen, dass er glücklich ist. Ich versuche mir zu schaffen, in der Skillbyte individuelle Kollege oder Kollegin wachsen, gedeihen und sich weiterentwickeln kann.

Der wirtschaftliche Erfolg kommt dann meines Erachtens automatisch.

Ein No-Go für mich beim Arbeitgeber ist, wenn sich die Anforderungen nur aus internen politischen Gründen dauernd ändern. Neben so offensichtlichen Dingen wie Diskriminierung von anderen oder gar mir selbst natürlich.

Also No-Gos wären für mich, wenn die eigenen Mitarbeiter für dumm verkauft werden von dem Unternehmen, also wenn Informationen nicht offen auf den Tisch gelegt werden und die Mitarbeiter nicht die Chance erhalten, Unternehmensentscheidungen transparent nachvollziehen zu können. Dieses Muster ist mir in der Vergangenheit schon häufiger begegnet, meistens bei Unternehmen, die Mitarbeiter als vollkommen austauschbare Ressource ansehen, derer gegenüber sie keinerlei Rechenschaft ablegen müssen. Das wäre auf jeden Fall ein No-Go. Ein weiteres No-Go sind Unternehmen, die Technologie nicht als integraler Bestandteil des eigenen Geschäftsmodells erkannt haben, sondern Technologie als notwendiges Übel sehen, um das eigentliche Geschäft durchzuführen.

Ich glaube, dass diese Unternehmen sich zukünftig sehr rasch transformieren werden müssen oder einfach aussterben. Ein letztes No-Go sind Unternehmen, die zu wenig Fokus auf das Liefern und das Kunden begeistern legen, sondern sich sehr mit der internen Politik befassen und letztlich um sich selbst kreisen. Das sind für mich die No-Gos.

Ein No-Go ist für mich von jetzt an die sogenannte Vertrauensarbeitszeit, was meiner Erfahrung nach so viel heißt wie Du kannst so viel arbeiten und wirst so viel arbeiten, dass du kein anderes Leben mehr hast.

Ja, auf jeden Fall. Erst einmal ist ein respektvoller Umgang mit und unter Kollegen sehr wichtig. Leider habe ich genau das Gegenteil in einer meiner vorherigen Arbeitgeber miterleben müssen. Dann ist mir auch die Transparenz sehr wichtig, dass der Arbeitgeber offen und ehrlich zu einem ist und man sich nicht ausgenutzt fühlt. Der Arbeitgeber sollte ebenso Technologien nicht als Mittel, sondern eher als ein wichtiges Baustein unserer Welt ansehen. Anders ausgedrückt Es sollte sich sehr auf Technologie fokussieren, denn ohne ist es in unserer aktuellen Zeit nicht mehr möglich.

Ansonsten fallen mir aktuell keine weiteren NoGos ein.

Frage 8: Bist du zufrieden mit deinem Arbeitsumfeld bei skillbyte?

Ja, mir gefällt die offene Gesprächskultur, der Umgang miteinander. Gleichzeitig professionell, aber auch familiär und die Möglichkeit, mit jedem weiteren Projekt wieder etwas komplett Neues lernen zu dürfen.

Ich hatte eben schon gesagt, was mir wichtig ist in meinem Arbeitsumfeld und das finde ich sehr einfach. Flexibilität Die Weiterentwicklung der Mitarbeiter wird gefördert und es wird auch immer kontinuierlich daran gearbeitet, dass das Arbeitsumfeld noch ein bisschen besser gemacht wird.

Kurz und knapp Ich bin sehr zufrieden. Hier bei der Skillbyte fühle ich mich echt sehr wohl. Was natürlich damit zusammenhängt, dass wir hier alle super gut klarkommen und uns wunderbar verstehen. Und natürlich, dass wir die gleiche Motivation teilen, immer Neues zu erlernen und das Wichtigste dabei auch Spaß zu haben.

Ja, sehr sogar. Also ich fühl mich hier pudelwohl. Trotz der hohen Professionalität wird hier sehr viel und auch gerne gelacht. Und wie ich bereits erwähnt habe, wurde mir von Anfang an ein sehr hohes Maß an Vertrauen entgegengebracht.

Ja, auf jeden Fall. Das wirklich fantastische, technologisch top ausgebildete und motivierte Team, die hohe Autonomie bei der Projekt Auswahl und die Super Hardware sorgen dafür, dass ich mich auf jeden Montag freue. Das hört sich jetzt ein bisschen wie einfache Werbung an. Das ist aber wirklich so. Also ich kann ja selber mitgestalten und möchte da schon ein Arbeitsumfeld schaffen, in dem sich alle wohlfühlen.

Ja, definitiv. Ich fühle mich wirklich gut aufgehoben hier und auch selbst wertgeschätzt. Eine andere, sehr schöne Sache ist es wert, bei Skillbyte auch Zeit eingeräumt bekommen und selber weiter zu entwickeln. Wir können uns auswählen, welche Technologien wir neu erlernen wollen bzw. tiefer einsteigen wollen und kriegen die Zeit dafür eingeräumt. Das finde ich, wie eben schon erwähnt sehr wichtig, dass man eben sein Portfolio erweitern kann.

Auf jeden Fall, sonst wäre ich ja nicht mehr da. Nee, also ich mag die Kollegen total, ich find das Büro echt super. Man kann sich total frei entscheiden, in welche Richtung man gehen will. Also mein aktuelles Projekt läuft schon relativ lang und ich bin schon jetzt sehr vertraut mit dem Umfeld, möchte aber aktuell jetzt noch nicht gehen, weil jetzt noch eine spannende Migration ansteht, bei der ich auch einen erheblichen Teil der Planung gemacht habe und möchte das gerne noch mitnehmen, dann aber auch wieder weiterziehen.

Und genau das kann man eben selbst entscheiden. Ich kann selbst entscheiden und werde jetzt zu nichts gedrängt. Also ob ich jetzt auf dem Projekt bleibe oder nicht. Und die Flexibilität mache ich total gerne. Ansonsten bin ich auch ein sehr sozialer Mensch und freue mich deswegen, dass jetzt die Kollegen auch nicht nur technisches Know how mitbringen, sondern auch noch selber ein soziales Leben haben, wo sie dann vielleicht über was weiß ich den letzten Urlaub berichten können oder irgendwelche Hobbys außerhalb des IT Umfelds.

Und das ist mir auch persönlich immer sehr wichtig.

Grundsätzlich ja, aber grundsätzlich auch nein, nein, weil ich nie zufrieden bin. Das ist aber meine persönliche Einstellung. Das heißt, ich sehe so ein Unternehmen und auch meine eigene persönliche Entwicklung als nie fertig an und ich bin immer auf der Suche oder suche mir Wege, wie ich irgendwas verbessern kann. An mir, an mir persönlich, an meiner Firma. Deswegen sage ich Grundsätzlich bin ich ja, ich bin stolz darauf, was wir gemeinsam hier aufgebaut haben. Ich bin aber auch in dem Sinne unzufrieden, dass ich immer gucke, wie man irgendwas verbessern kann, weil ich denke, tatsächlich so stillstand.

Die Gefahr ist, wenn etwas so schlimm ist, dann kommt es schnell zum Stillstand. Und Stillstand ist in heutigen Zeiten Rückschritt. Das ist aber unser persönliches Ding von mir. Ich bin immer auf der Suche nach irgendwas Neuem, Besserem. Natürlich. Wenn es funktioniert, dann will ich da nicht, dass ich umschmeißen, was neu machen, sondern kann ich den verbessern. Und deswegen ja also noch mal die Frage zu beantworten grundsätzlich zufrieden von dem, was wir erreicht haben, ja, aber nicht zufrieden mit dem, was wir noch erreichen können, wie wir es noch weiter verbessern könnten in Zukunft.

Ich bin mit dem Arbeitsumfeld bei Skillbyte mega zufrieden. Ich liebe die Kollegen und generell die Atmosphäre auch einfach. Durch die Flexibilität, Freiheiten und Möglichkeiten, die mir hier geboten werden, habe ich in dem einen Jahr, was ich hier nun schon arbeite, glaube ich, sehr viele Fortschritte gemacht.

Frage 9: Vervollständige den Satz: Technologie ist für mich...?

... ein Thema, bei dem ich wahrscheinlich mein ganzes Leben lang Neues erfahren werde und auch will.

Technologie ist für mich in der heutigen Welt einfach unverzichtbar. Jeder kommt damit in Kontakt und je mehr die Menschen davon verstehen, desto besser ist das für unsere Gesellschaft.

Technologie ist für mich natürlich ein Mittel zum Zweck. Sie kann uns unterstützen, die Aufgaben erleichtern oder auch komplett übernehmen. Ich persönlich denke dabei aber auch an die Zusammenarbeit, die dafür benötigt wird. Technologie ist für mich also nicht nur ein Produkt, sondern das Ergebnis vieler einzelner Bestandteile. Dazu gehören auch Fehler, teilweise komplexe Aufgaben und Probleme, die glaube ich nur durch gute Zusammenarbeit gelöst werden können.

Technologie ist für mich eine Kunst. Ich kann mittels Technologie Werke erschaffen, die es nie auf der Welt gegeben hat. Genau wie jedes andere Werk anderer Künstler, egal in welchem Bereich. Das Erschaffene ist immer einzigartig. Außerdem hat Technologie mein Leben verändert und tut es immer noch. Und es ist echt schön selber auch ein Teil eines gesamten Kunstwerkes zu sein. Ebenso denke ich oft darüber nach, wie und was mithilfe von Technologie noch effizienter und besser verlaufen könnte und bin immer bereit, Neues auszutesten und mehr darüber zu erfahren.

Technologie ist für mich hilfreich und auch notwendig. Die Anforderungen im Alltag als auch im Arbeitsleben steigen immer weiter. Und hier muss ich halt schauen, wo ich Kapazitäten schaffen kann. Und da hilft es mir, wenn ich als kleine Beispiele, genannt Bankgeschäfte online erledigen kann. Den Schriftwechsel oder Anträge mit der Krankenkasse über eine App abwickeln kann und dann nicht etwa zum Briefkasten gehen muss. Technologie hilft mir einfach effizienter zu sein.

Mein Lebensinhalt. Ich liebe es erleben zu dürfen, wie viele Alltagsgegenstände smart werden. Geschäfts Abläufe durch Digitalisierung werden oft sofort durchgeführt und viele Jobs können heute vollständig über das Internet erledigt werden. Das wird in Zukunft sicher noch mehr werden. Vieles wird noch folgen und Technologie wird alle Lebensbereiche noch viel stärker erobern und noch viel mehr neue Möglichkeiten eröffnen. Wir leben in einer superspannend Zeit, wie ich finde und ich bin sehr dankbar, ein kleines Stück davon selbst gestalten zu dürfen.

Ein Hobby, das ich zu meinem Job gemacht habe. Also ich sage immer, wenn ich jetzt eine Million im Lotto gewinnen würde, würde ich wahrscheinlich trotzdem weiter zur Arbeit gehen, da ich sonst sowieso das, was ich auf der Arbeit mache, zu Hause in meinen eigenen Projekten machen würde. Ich interessiere mich jetzt gleichermaßen für Musik. Nur da es halt nicht so einfach da einen guten, gut bezahlten Job zu finden und den dann auch zu behalten. Und deswegen ist Musik halt weiter mein Hobby und IT ist das Hobby, was halt zur Arbeit geworden ist.

Technologie für mich ist die Chance immer weiter zu lernen. Dadurch, dass eben die technologische Entwicklung niemals fertig ist, niemals beendet ist, hat man einmal die bereits bekannte Technologie, die sich weiterentwickeln, wo neue Features hinzukommen, aber natürlich auch, wo neue Technologien auftauchen, die dann in Windeseile ein Großteil des Marktes in Anführungsstrichen abdecken. Und das man sich dann eben immer wieder mit den neuen Stern am Himmel auseinandersetzen muss oder darf, um am Puls der Zeit zu bleiben.

Und das finde ich immer sehr spannend und ermöglicht es, dass die Arbeit nicht langweilig wird.

Sehr wichtig. Ich sag's mal anders Ich kann nichts außer Technologie. Ich bin handwerklich total unbegabt. Das einzige, was ich an unserem Haus selber geschraubt habe, war die Hausnummer und das siehst du dir an, komplett schief, krumm. Also ich würde verhungern, wenn ich keine Technologie könnte. Ich habe einfach den Kick, dass ich in dem, was ich mache, einfach gut, wenn nicht der Beste sein will. Ich habe natürlich das Glück, dass das Technologie jetzt gerade in diesem speziellen Fall nicht nur mein Beruf ist, sondern auch meine Berufung und mein Hobby.

Schon sehr früh mit Technologie angefangen und habe das Glück gehabt, diese komplette Entwicklung des Internets und diesen Schwenk zum Informationszeitalter von Anfang an mitgemacht zu haben. Ich habe ja bereits angefangen. Ich habe mitbekommen, wie Linux entstanden ist, habe vorher mit Unix Solaris gearbeitet, habe also diesen ganzen Wandel erhalten. Mittendrin. Und das war natürlich mein Glück, weil ich mitwachsen konnte über die Zeit. Es ist extrem viel Eigenverantwortung dabei. Du musst dich ständig weiterbilden, lesen, ausprobieren, Tutorials gucken, Schulungen, was immer auch möglich ist.

Das Internet ist so ein Fundus von Wissen und mir spielt das total in die Hände. Das Material ist da und ich bin wie so ein Schwamm immer noch nach 25 Jahren natürlich. Klar, je älter man wird, desto schwieriger wird das. Aber noch ticke ich gut im Kopf, deswegen kann ich das alles aufsaugen. Und solange es das gibt und die Technologie sich weiterentwickeln, werde ich das tun.

Ich hoffe, euch hat diese doch etwas ungewöhnliche Podcast Episode gefallen. Wir wollten euch einfach zeigen, welche Menschen hinter der Firma Skillbyte stehen, was diese Menschen antreibt und begeistert. Wir freuen uns, ein so außergewöhnliches, kompetentes und menschlich tolles Expertenteam zu haben. Wie fandet ihr dieses Format? Schreibt uns gerne eine E-Mail an podcast@skillbyte.de und abonniert unseren Podcast, um zukünftig keine weiteren Episoden mehr zu verpassen.

Vielen Dank!

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<![CDATA[Skillbyte Podcast #56: Protoyping für Rapid application development (RAD)]]>Willkommen zum Skillbyte-Podcast! Skillbyte ist Ihr Partner für digitale Exzellenz.

In diesem Podcast geht es um das Thema: Protoyping für Rapid application development (RAD)

// Inhalt //
01:13 - Intro Christoph Bresler von spacepilots.co
02:15 - Intro Christian Strang von 10fastfingers.com
02:57 -

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http://podcast.skillbyte.de/skillbyte-podcast-56-protoyping-fur-rapid-application-development-rad/61802d4cbac0670001a26022Mon, 04 Oct 2021 22:00:00 GMT

Willkommen zum Skillbyte-Podcast! Skillbyte ist Ihr Partner für digitale Exzellenz.

In diesem Podcast geht es um das Thema: Protoyping für Rapid application development (RAD)

// Inhalt //
01:13 - Intro Christoph Bresler von spacepilots.co
02:15 - Intro Christian Strang von 10fastfingers.com
02:57 - Warum gibt es Prototyping Werkzeuge?
06:14 - Die Wertschöpfung von Prototyping
09:51 - Geschichte und Verwendung aktueller Prototyping Werkzeuge
15:25 - Figma - der neue Stern am Prototyping Himmel
20:56 - Figma - Power-Funktionen
24:04 - Figma Komponenten als Styleguide
26:08 - Code-Export aus Figma
27:19 - Kollaboration in Figma
28:33 - Produktentwicklung und Prototyping ohne Figma
36:40 - Prototyping Success Stories
42:46 - Wohin geht die Reise bei Prototyping Werkezugen?

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AUTOMATISCH ERZEUGTES TRANSKRIPT

Genau, oder auch einfach mal sagen Wir haben es mal gebaut. Wir geben das mal jemandem in die Hand und spiegeln das mal über Miro auf eine mobile App, welche man mit ein, zwei Nutzer einfach mal drüber gucken. Das ist jetzt mal zu testen und die klicken dann darauf rum und du merkst, was wir total genial fanden und was der Kunde vielleicht sogar vorgeschlagen hat versteht, der Nutzer eine ganz andere Lebenswelt hat oder andere Perspektive hat. Überhaupt gar nicht.

Und wir merken so Ah, okay, wir haben allein an diesem einzugehen fünf Dinge über den Nutzer gelernt, die wir uns nie hätten ausdenken können. Und die Zeit und das Geld, was wir da wieder gespart haben. Wunderbar.

Herzlich Willkommen zur Skillbyte Podcast Episode Nr. 56 Prototyping für Rapid Application Development Abonniert unseren Kanal für mehr spannende Themen aus dem Technology Umfeld, wenn er IT Entscheider oder IT Fachkraft seid. Wenn ihr eine Frage habt, sendet uns gerne eine E-Mail an Podcasts skillbyte Wir freuen uns immer über Bewertungen und insbesondere über Weiterempfehlung an Freunde und Kollegen. Heute bin ich mit zwei Experten zum Thema Prototyping hier und zwar zum einen Christoph Pressler Hallo Christoph Mahler, grüße dich! Schön dabei zu sein.

Danke für die Einladung.

Sehr gerne und mit Christian Strang Hi Chris, Hallo zusammen Christoph, du bist ja Mitgründer der Agentur Space Pilots. Vielleicht erzählst du kurz, was du machst und woran du beruflich arbeitest.

Ja, gerne. Ja, wie du sagst. Gründer der Digital Design Agentur Space Pallas. Wir arbeiten üblicherweise an der Nutzer Erlebnissen, also Konzept Design für Webanwendungen, Mobile Apps. Das ist so unser Thema. Die durchdenken wir, die planen wir und gestalten die auch. Und das mache ich jetzt seit ja schon einigen Jahren. Insgesamt ja bin ich schon seit 10 Jahren mit dem Thema Konzept und Design von Anwendungen dran.

Wahnsinn. Okay, also freue ich mich wirklich. Du hast reichlich Erfahrung und ihr werdet wahrscheinlich verschiedene Tools an, auch über die Jahre hat sich da wahrscheinlich eine Entwicklung abgezeichnet.

Ja, ja, auf jeden Fall. Da haben wir vieles ausprobiert und versuchen uns auch da irgendwie stetig weiterzuentwickeln. Gerade Design und Entwicklung, da können wir wahrscheinlich nachher noch mal zu sprechen. Das ist ja immer mehr eine Symbiose. Da versuchen wir uns auch aktiv weiterzubilden und bessere Workflows für Designer und Entwickler zu finden.

Super freue ich mich drauf. Christian Vielleicht möchte uns kurz sagen, wie du zum Thema gekommen bist und woran du arbeitest.

Ja genau. Ich arbeite an den First Fingers und an weiteren digitalen Produkten, denn an das Thema Prototypen drangekommen, in dem ich im Endeffekt damit angefangen habe, einfach Ideen, die ich halt hatte, per Code abzubilden und dann festgestellt habe über die Zeit, dass es halt nicht der effektivste Weg ist. Und habe mich dann so heran gehandelt über Paper, Prototyping und andere Tools und bin jetzt mittlerweile halt bei Sigma angekommen.

Also auch schon viele viele Jahre mit Prototyping Werkzeugen gearbeitet. Wie lange?

Ungefähr ungefähr 15 Jahre her.

Okay, dann haben wir eine ganze Menge Wissen heute im Podcast mega. Das Problem warum es diese Prototyping Werkzeuge überhaupt gibt, liegt ja historisch darin begründet, dass Anwendungsentwicklung Christian das gerade schon gesagt sehr lange dauert und damit auch sehr teuer ist. Man überlegt sich ein Feature oder einen Prozess Ablauf und dann implementiert man den oder so hat man das früher gemacht und hat dann festgestellt Oh, das ist gar nicht so cool, wie ich das mir vorgestellt habe, oder? Das bringt dem Kunden gar nicht so viel, wie es den Anschein hatte und hat jetzt diese ganzen Ressourcen aufgewendet für eine Funktion, die man im Grunde nicht braucht.

Das heißt, es gibt ein großes Bedürfnis in der Softwareentwicklung, den Entwicklungsprozess zu verschlanken. Die Entwicklung der letzten Jahre, also des Scrum Vorgehens Modell statt dem antiken Wasserfall Modell oder auch das Lean Startup Movement, wo der MVP, also quasi ein voll funktionsfähiger Mini Prototyp gebaut wird, der ja schon das Leistungsversprechen durchscheinen lässt, aber auf gar keinen Fall eine komplette Anwendung gebaut wird, zielen ja genau in diese Richtung. Der Entwicklungsaufwand soll zielgerichtet auf den Benutzer zugeschnitten werden.

Zweiter Faktor kommt dazu Die Software muss ja heute viel mehr Funktionen und Varianten anbieten als noch vor einigen Jahren, also in den 90ern oder frühen 2000ern. Da gab es halt normale Webseiten und Desktop Software. Heute bei vielen Applikationen gibt es eine Website, gibt es eine App für iOS und Android. Die Webseite funktioniert auch responsive, das heißt auch mit mobilen Geräten oder mit Tablets sieht die gut aus für verschiedene Bildschirmgröße und so weiter. Das heißt, der Funktionsumfang und der Entwicklungsaufwand steigt sogar noch.

Also man muss quasi mehr Output produzieren, was das Bedürfnis, die Entwicklungszeit zu reduzieren oder möglichst zielgerichtet einzusetzen, natürlich noch weiter steigen lässt. Wie ist da eure Beobachtung in den letzten Jahren?

Erst beobachten wir auch so und das wird mir auch schon so ein bisschen eine Ausbildung mitgegeben. Im Studium habe ich mich schon super viel mit Usability Engineering befassen dürfen und das ist halt eigentlich genau das ein was du gesagt hast von einem Wasserfall Modell zu agieren. Entwicklung und so. Ist ja auch eigentlich die Idee Anwendungen zu konzipieren und zu gestalten, dass man es erstmal schafft, sich die Nutzer Szenarien zu durchdenken und die komplexen Anwendungen und was sie alles auch in den Schnittstellen miteinander machen.

Also von Web zu App zu mobile App zu irgendwelchen bekennst, dass man das halt sauber durchdenkt und durch Prototypen. Wenn man sich da verläuft und irgendwo in die falsche Richtung läuft, dann ist das eine Entwicklung, meistens ein Stück teurer und deswegen ist das ganze Usability Engineering und die richtige Art des Prototyping für die aktuelle Phase oder für die aktuelle Herausforderung zu finden, Benutzer und deren Bedürfnisse zu analysieren. Um dann erst mal zu skizzieren, wo wir hinwollen, hat er einfach noch viel, viel mehr an Wert gewonnen.

Und da sprechen wir noch gar nicht davon, dass irgendwie auch Software Ergonomie seitig die Ansprüche immer höher werden. Durch Anwendung ist ein ganz anderes Thema. Aber Komplexität, wie du sagst, steigt, der Wunsch nach Agilität steigt und die Erfahrungen und Erwartungen von Nutzern sind auch mittlerweile ganz andere.

Das bekomme ich auch mit, auch wie du sagst, die Oberfläche oder diese Prozesse. Flows, das ist ja das eine, was designt werden muss. Die Schnittstellen im Hintergrund sind das andere. Und da wird es ja noch teurer, wenn man sich verrennt und eine Funktion implementiert, die letztlich dann nicht den erwarteten Nutzen bringt.

Das ist ganz spannend. Ich habe einen potenziellen Kunden geschrieben. Wir sind gerade ein bisschen. Ich werde diese kleine Geschichte einfach mal ein Jahr gerne, weil sie mich gerade daran erinnert und wie sie schrieb, auf ein Angebot von uns, das wir uns initial mal um vier Frames und ihr Design kümmern. So ein bisschen auch dahin. Das ist ja schon recht viel, auch was wir dann da aufbringen müssen an an Geld Invest, um eigentlich erst mal was zu sehen.

Und dann war das natürlich auch so ein bisschen eine Steilvorlage für das Thema Usability Prototyping. Und ich habe ja dann auch geschrieben Ja, das ist wichtig. Das ist vielleicht nicht wenig Invest, aber wenn wir uns nachher verlaufen und irgendwie ganz viele Funktionen entwickeln und technisch umsetzen, die nachher keiner braucht, dann ein Vielfaches vielleicht von dem ausgegeben, was du eigentlich ausgeben wollen und was wir jetzt investieren müssen. Deswegen macht es auf jeden Fall Sinn, dass wir uns vielleicht ein bisschen länger im Konzept aufhalten.

So nenne ich jetzt mal vereinfacht also die Phase des Bruttosozialprodukts. Und dann hast du am Ende vielleicht oder sehr, sehr wahrscheinlich viel, viel weniger Schmerzen mit der Anwendung, die du dann bauen möchtest.

Ja, das ist eigentlich ganz interessant, weil das hört sich so an, als hätte die Kunde noch nicht dieses Problem gehabt, dass sie mal zu viel Geld in Entwicklungs Ressourcen gesteckt hätte, was ein gutes Problem ist. Aber andererseits ist dann wiederum, wenn es passiert wäre, hätte dann dieses Learning gehabt, aus dem sie dann quasi erkannt hätte, dass das doch einiges bringt.

Ich habe auch tatsächlich in vielen Briefings von anderen Agenturen und Projektpartnern oder technischen Partnern immer wieder gehört, dass da auch eine Einstiegsfrage zu Kunden ist. Ja, haben Sie schon mal irgendwie in digitalen Projekten gearbeitet oder in komplexeren Software Projekten? Und dass das auch quasi so eine Ausschluss Frage für einige Dienstleister ist. Aber um genau das herauszufinden und zu wissen oder zumindest denn den Kunden auch darauf vorbereiten zu können, dass da eben so was kommen kann, dass es wichtig ist, da sehr viel darüber zu sprechen, weil ich glaube, dass das nicht mal erlebt hat, der weiß nicht warum.

Warum um diesen ganzen Prozess gemacht wird, damit investieren. Wir müssen erst mal vorbereiten, uns Gedanken machen. Wir wollen ja alle mal loslegen. Also viele Personen wollen mal loslegen. Das spüre ich so und das ist auch super, weil das ist ja ein Treiber. Aber letztendlich tut es ja auch immer recht schnell, wenn man merkt, die Personen haben es noch nicht selbst mal durchlitten und wissen nicht, warum man das ganze Theater macht.

Ich meine, dass das kann teilweise sogar dabei anfangen mit der Idee, dass wenn man wenn ich jetzt mit Leuten spreche, die als irgendwie eine super tolle Idee haben, dann merkt man was ich halt direkt den Status von den oder den Erfahrungen, dann werde Ideen ich sagen wollen, weil für mich ist es dann direkt schon so ein Zeichen, dass es quasi schon vor Prototypen, dass wir nicht mal die Idee kommunizieren. Kannst du da kommunizieren? Willst du schon mal direkt von The Red Flag?

Und das stimmt. Das ist ganz verrückt, die Leute. Wenn so ein Gebäude gebaut wird, dann ist das halt total klar, dass das erst mal geplant werden muss. Bis ins Detail, bis hin, wie die Türen eingebaut werden. Also eine Planungsphase, ein Jahr oder länger. Und dann erst wird mit dem Bau begonnen, also dem eigentlichen Bau des Gebäudes. Und auch während dem Bau treten natürlich noch Probleme auf, die gelöst werden müssen. Aber am Ende baut man das Gebäude dann so, wie es geplant ist und hoffentlich erfüllt es dann auch den Zweck.

Wird etwas gedacht, ist bei Software, weil es halt so was intern gibt. Es ist eine, sieht man nicht. Oder man denkt Ach, das ist so eine Webseite, die hat mein kleiner Bruder ja in zwei Nachmittagen gemacht.

Ja, man versteht das halt auch nicht, wenn man technisch nicht versiert ist. Also wenn so ein Haus gebaut ist, ist halt Stein auf Stein. Das kann man irgendwie auch, wenn man selbst nicht da in dem Business unterwegs ist, verstehen. Aber Software, wenn man selber nicht irgendwie Softwareentwicklung gemacht hat, ist das wirklich so ein schwarzes Loch?

Es gibt ja auch alles schon. Das ist ja auch so ein bisschen, dass der Gedanke bei vielen Personen, die sich jetzt nicht so viel mit Anwendungen auseinandersetzen, die denken Ja, es sind Bausteine, die steckt man zusammen, es ist alles modular, da läuft das einfach. Es gibt einen fertigen Chat, das unfertige Kunden, Verwaltung ohne Kontakt, Verwaltung, die steht nur einfach zusammen und dann läuft das halt. Was gibt es denn da für Unterschiede und für was für Sonderfälle?

Das kann man sich ja gar nicht vorstellen. Und dann rennt man ja schon in so ein Szenario rein.

Aber Bausteine ist ein gutes Stichwort, weil Bausteine gibt es natürlich in Anwendungen wie Buttons coole leisten, Menüs leisten, Hinweis, Texte und so weiter. Und oft reicht es ja, wenn man diese einzelnen Prozessschritte sie durchdenkt, mal die Masken dafür erstellt, mal so eine Click Strecke macht und sagt Okay, wie sähe das denn aus, wenn wir die und die Funktion umsetzen würden? Und ich kenne das noch von vor das inzwischen auch schon zehn Jahre her, dann werden diese Designs oder die einzelnen Screens wirklich wurden dann noch in Photoshop gemacht oder ganz schlimm in Powerpoint.

Die wurden dann einzeln ausgedruckt und an die Wand gehangen. Also wie wenn so eine Zeitung entsteht, hängt man ja auch jede Zeitungsseite so an eine lange Liste und sieht dann, wie die Zeitung nach und nach entsteht. So wurden dann auch diese Prozesse. Angeklickt und für mich persönlich war das so der Anfang vom Prototyping. Ob jetzt Photoshop das richtige Werkzeug damals schon war, weiß ich nicht, aber so konnte man sich das. So wurden die Schritte dann designt und auf jeden Fall hat man Geld gespart gegenüber der Implementierung.

Und da gab es noch Ablauf, Diagramm, Werkzeuge in der Microsoft Visio oder verschiedene andere, wo dann die Verzweigungen eingezeichnet wurden, so dass man so die ersten zarten Versuche und dann hat man halt schon eine Diskussionsgrundlage gehabt, die Masken oder die Webseiten Darstellung, die hing dann an der Wand. Man konnte darüber sprechen, es gab wiederverwendbare Elemente. Na, das hat man auch per Photoshop mit Instanzen diese Buttons überall platziert und sah auch ein bisschen krumm und schief aus.

Aber man konnte sich vorstellen, ungefähr wie der Processes und dann darüber diskutieren und den dann eben glatt schleifen, dass man ihn wirklich runter, bevor man ihn dann aus implementiert. Das hat dem kreativen Prozess geholfen wurde. Auch als Diskussionsgrundlage wurden diese Screens verwendet und zeigt klar Man konnte klar sehen, dass es sich um Prototypen handelt, weil die ja an der Wand ausgedruckt waren und nicht nicht aus implementiert waren, dass man die auf dem Monitor schon gesehen hat oder so.

Und die ersten Prototyping Werkzeuge haben ja auch genau so gestartet. Ich kann mich erinnern 2012 2013 habe ich mit Balsamico Mock ups angefangen. Da konnte man das. Sah alles aus wie Hand gezeichnet, konnte man eben genauso einzelne Elemente hintereinander platzieren, um eben diese Prototypen zu erstellen. Ob die Balsamico auch verwendet oder habt ihr noch vorher angefangen?

Ich haben wir das auch sehr sehr stark verwendet. Auch als ein Tool in der Uni wird das schon vorgestellt. Zwei 2012 2013 haben wir sehr viel damit gemacht und tatsächlich ziehen wir auch zwischendurch immer noch mal zurück zur Hand, weil weil es eben genau das tut. Du kannst schnell diese verschiedenen Komponenten mal zusammen klicken und wenn man sich in einer ganz frühen Phase befindet, im Team oder auch mal bei einem Kunden, erst mal ganz, ganz grob irgendwelche Sachen zusammen zu werfen, zu gucken was, was könnte da sein?

Sprichst du davon von der Contact Verwaltung und da sprichst du von unserem oder wie? Was genau ist das, was du meinst, das mal überhaupt zu visualisieren? Da kann man das nach wie vor. Oder nutzen wir das nach wie vor immer wieder mal? Das ist eben weniger die Frage, was ist dann das Tool an der Stelle? Sondern wie kriegen wir es schnellstmöglich hin und auf pragmatische Art und Weise dem Team oder auch dem Kunden was zu zeigen, was visuelles, was er sich ein bisschen vorstellen kann, um die Kommunikation irgendwie zu synchronisieren.

Sprechen wir über das Gleiche, haben wir ein ganz anderes Verständnis. Das kann genauso eine Skizze sein, also auf Papier. Aber tatsächlich hat er dadurch das Balsamico auch so ein bisschen trivial ist und so ein bisschen stark vereinfacht ist das auch, da ich einen echten Nutzen, weil man auch sieht. Also ich weiß nicht Christoph oder Christian wie es euch gegangen ist. Man hat ja auch manchmal so HTML Prototypen gebastelt und hat dem Kunden das dann gezeigt. Und dann ist beim Kunden der Eindruck entstanden Ach, das ist ja schon fertig, dann können wir das denn online Shantanu zu sein und dieses Problem hat man halt bei Balsamico gab es nicht, weil man ganz klar sieht, dass es sich hier um Prototypen handelt, der nur wie auf Papier gemalt ist.

Ich habe da auch einen anderen Werdegang als der Christoph hat das eben ganz schön gesagt. Diese Tools nutzt du ja im Endeffekt, um zu kommunizieren, um entweder im Team zu kommunizieren oder vor allem auch zwischen dem Team und den Kunden zu kommunizieren. Aber da ich halt die meisten Projekte immer alleine gebaut habe, habe ich diese Tools benutzt, um die Sachen aus meinem Kopf zu bekommen, zu visualisieren und dadurch Fehler zu erkennen. Das habe ich aber meistens dann auf Papier gemacht, zwei Frames oder so und bin dann halt meistens auch relativ schnell in Photoshop eingesprungen.

Beziehungsweise davor habe ich dann teilweise diesen Schritt gemacht, dass ich irgendwie Bootstrap geschnappt habe, so ein Basis Interface gebaut hatte, um zu gucken, wo welche Elemente hin müssen. Aber alles so, dass es eher für mich war und jetzt nicht irgendwie, dass ich das konkret kommunizieren müsste mit einem Kunden.

Auf jeden Fall Balsamico. Christoph angesprochen sehr basic. Das ist auch meine Erinnerung an dieses Werkzeug. Ich habe es jetzt noch länger nicht verwendet, dadurch natürlich aber eine niedrige Lernkurve. Man kann es jedem geben und jede Person kann im Grunde sofort damit los arbeiten. Heute ist es ja schon so, dass diese Prototyping Werkzeuge ganze Click Strecken Formular Felder Validierung beinhalten und man ich sage jetzt mal ein bisschen hochtrabend fast fertige Anwendungen generieren kann, mit Scrolling, Bildauswahl, verschiedenen Icons, Grafiken usw.

Und diese Anwendungen laufen dann auch im Browser, so dass man im Grunde auch schon eine relativ umfangreiche Demo zeigen kann. Und die aktuellen Werkzeuge, wie man zum Beispiel da kommen wir gleich noch hin. Die bieten sogar die Erstellung von Inhalten, also von Prototypen auf unterschiedlichen Plattformen an. Also das sehe ich als ganz, ganz große Stärke. Du kannst am Rechner eine Maske zusammen klicken, wie immer. Du kannst auch mit dem iPad was machen. Du kannst auch auf dem mit einer App was machen oder auch zeigen.

Und diese Konvergenz ist einfach sehr hoch und dadurch auch die Kollaboration, dass viele Menschen gleichzeitig an Prototypen arbeiten können und dann unterschiedliche Aspekte verbessern können. Wollen wir mal in die moderne Welt springen? Welches Werkzeug Christoph benutzt ihr denn aktuell vorrangig bei Space Pilots? Ist das eins oder habt? Da er ja bestimmt mehrere im Köcher, aber ihr bestimmt ein Lieblingsthema.

Tool entwickelt sich tatsächlich geradezu fickt hin dadurch, dass man eben mittlerweile zusammenarbeiten kann an einem Design. Das ist ja so ein bisschen, das nehme ich mal einfach vorweg, so ein bisschen der entscheidende Vorteil, dass wir das einfach gleichzeitig dran arbeiten können. Und das war bisher immer noch ein Schmerz, dass man, selbst wenn wir eine synchronisierte Cloud haben, in unterschiedlichen Dateien arbeiten müssten, mit Entwicklern und Designern, die vor allem im Designer die Oberflächen gestaltet haben, Designs entwickelt haben.

Und dann muss man sich absprechen, wer es wann drinnen und es synchronisiert und so weiter. Deswegen geht es gerade Richtung Firma. An sich ist aber die Frage so ein bisschen wie Wie ist das Team Set up? Was ist gerade der Zweck von der Prototyping Phase? Was brauchen wir gerade am meisten und wie ist das Team aufgestellt und wie kann es am besten damit umgehen? Das heißt, wenn wir ein Team haben, was total fit im Moment in Sketch ist, mit den Libraries und allem drum und dran super gut klarkommt, dann springt man Sketch und arbeiten mit der Division und ergeben dann über die Prototypen.

Aber es wird eben immer mehr, weil die Nachfrage auch irgendwie steigt, weil auch die die Product Teams immer mehr mit ihr arbeiten und auch viel zu langsam die, die die Transformation dahin eingeleitet haben. Und auch mit den Dateien, die wir haben, auch gut weiterarbeiten können. Also auch ist jetzt Dateien werden noch verstanden und interpretiert. Der Weg zu Iceman, das haben Sie glaube ich sehr sehr gut gemacht ist sehr sehr einfach. Dieses gemeinsam kommentieren im Browser sich das Ganze anschauen, das ist schon recht flott und einfach.

Das wusste ich gar nicht. Man kann also Sketch Dateien importieren.

Genau. Denn der Weg zurück geht glaub ich nicht, ist mein letzter Kenntnisstand.

Das wäre auch geschäftlich unklug.

Wahrscheinlich erscheint eine strategische Entscheidung ja genau nicht, aber ansonsten ist es mit Sketch. Machen wir doch schon mal via Frames, oder? Tatsächlich springe ich dann mal auch in Balsamico noch mal zurück. Aber wir haben auch zu Studentenzeiten habe ich dann irgendwie mit kino.to die Prototypen zusammen geklickt. Da ging es dann doch eher darum, dass man schnell visuelle Elemente hat und man konnte ganz witzig Animation mit Kino und PPT machen. Also das zeigt dann eben, wenn es um bestimmte Dinge wie Interaktion geht und gar nicht so sehr um die Feinheit der Designs, dann gibt es vielleicht auch mal andere Wege.

Es geht ja immer darum, irgendetwas zu zeigen und zu kommunizieren oder eben kreativ zu sein, viele, schnell viele Varianten von Designs zu machen. Und dann bietet sich manchmal vielleicht auch ein anderes Tool an. Aber wenn wir jetzt grundlegend unsere Konzepte, also die User Flows durchdenken oder die die Seiten Architektur oder eben konkrete Screen Designs, einzelne Screen Designs, dann eignen sich da sieht man schon schon sehr gut.

Ich finde es auch interessant, weil an sich würde man jetzt als Typekit Tool nehmen oder ansehen und Balsamico als low identity. Aber theoretisch kannst du halt mal über die Community auch Libraries einbauen, in denen du Komponenten hast, die halt auch aussehen wie Low Fidelity und du nimmst quasi das High Fidelity Tool, aber baust Prototypen die die aussehen, wo der Kunde dann auch nicht erwartet, dass die jetzt schon liefern.

Bei Fidelity sprichst du von von welcher? Von der visuellen Identität. Das ist ganz schön. Da haben wir, das ist glaube ich, Teil des jubilierte Engineering. Da trennen Sie das glaube ich, ganz schön in die inhaltliche Genauigkeit. Fidelity Die visuelle Genauigkeit, also Interaktion, visuelle, und das ist ganz schön, das kann man immer heranziehen. Ich sag ja, die ganze Zeit kommen so ein bisschen auf den Zweck an. Man muss sich überlegen, womit arbeitet man gerade?

Hat man schon fertige Inhalte und geht es darum, die Inhalte und die Struktur klar zu haben, dann braucht es erst mal kein richtiges Design Tool, dann kann das auch eben Pen und Paper sein. Oder im Balsamico. Wenn man erst mal nur im Texte und welche Bilder könnten da stehen, also das Narayen an sich arbeitet und dann ist die Frage wie muss es dann visuell auch schon sehr genau sein, weil dann Entwickler halt wirklich Komponenten umsetzen wollen im Frontend.

Dann spreche ich meist von der visuellen Fidelity muss das high oder Low sein und oder wie ist denn? Wie ist das mit der Interaktion? Muss man die Interaktion darstellen? Geht es darum, dass wir sehr viel Übergänge zeigen, vielleicht sogar Animationen darstellen wollen? Und dann an dieser Fidele die Auswahl von niedrig bis hoch? In all diesen drei Kategorien kann man dann auch so ein bisschen sein Produzent den Tool quasi aussuchen, je nachdem, was gerade erforderlich ist. Aber man bietet mittlerweile halt für alle Phasen eigentlich schon eine ganz gute Unterstützung.

Ich bin selber Softwareentwickler und ich habe immer mehr ein iPad Tab offen. Boah, die Fanseite oder das ist natürlich kommt aus der Box oder dem Design. Da werden halt Masken abgebildet, die die Fanseite so angefordert hat oder mit der Fanseite so abgestimmt sind und nicht implementiert die dann runter. Auch sehr komplexe Prozesse können darüber abgebildet werden. Wobei, ich kann das gar nicht so beurteilen. Ich benutze bei IKEA wahrscheinlich 10 prozent der Funktionen, falls überhaupt und das Tool kann viel viel mehr.

Also von daher ist es gut, dass Christoph das und Christian, dass ihr heute da seid und da mehr drüber sprechen könnt, was es da noch alles gibt. Für mich ist glaube ich, die USP oder der hohe Wert entsteht durch diese Konvergenz. Also viele Leute können gleichzeitig an einem Prototypen arbeiten, Multi Geräte mäßig. Dadurch kommt man sehr schnell voran und jeder kann in seiner Welt bleiben, in der er zu Hause sind und gemeinsam an einem Artefakt arbeiten.

Ich find es halt mittlerweile auch interessant, was jetzt gerade für die neue Version ging es darum wo stellst du die Dateien zur Verfügung? Wenn haben halt die Conference Page wo ich quasi. Single Source of Trust habe ich dann alle Module beschrieben und dann ist die Frage Wo packst du jetzt zum Beispiel für Achievements Fuhrparks für die Achievement Dateien rein? Und vorab ist dann gesiebt und da halt reingepackt. Und jetzt sage ich halt alles was grafisches ist in dieser Datei drin. Also alles was du, wenn du versuchst, geh einfach da rein, dort ist das Helm drin.

Das ist ganz schön, wenn das alles an einer Stelle dann zusammenkommt.

Gibt es denn eine besonders herausstechen Funktion bei IC MA, die euren Workflow maßgeblich vereinfacht hat? In den letzten ein, zwei, drei Jahren als Ortho Layout? Das Kollaborative, das hatten wir gerade schon so ein bisschen dieses Zusammenarbeiten, das ist definitiv ein Riesenvorteil. Die Layouts funktionieren auch ein ganzes Stück, besser noch als bei Sketch aus meiner Sicht, dass man da eben responsive Designs noch mal viel, viel einfacher und und und auch schlanker umsetzen kann. Also nicht noch mal irgendwie vielleicht.

Eine zweite, dritte Adaption braucht unterschiedliche Arbeitsflächen, wo man noch mal E-Mobil Designs oder umgekehrt die Desktop Designs noch mal anpasst und ausprobiert, sondern die Komponenten lassen sich schon so gut ineinander verschachteln und auf die Responsive ausrichten, dass man da mit einem Design eigentlich sehr sehr gut die verschiedenen Typen abbilden kann.

Was ich noch super spannend finde ist halt dieser Komponenten Ansatz bei IKEA, dass man so eine Art Master Komponente baut und darüber dann halt Instanzen abbildet. Und wenn man jetzt sagt okay, das passt eigentlich nicht. Sagen wir die Master Komponente ist irgendwie ein blaues Viereck. Ich habe ja 20 Instanzen davon, da kann ich die Master Komponente anpassen farblich und alle unter Instanzen passen sich halt auch an. Das finde ich halt super. Und wenn man das jetzt noch zum Beispiel mit Atomic Design kombiniert, dass man halt von klein auf Designs aufbaut.

Also muss man sich jetzt mal anschauen, ob damit die seinerzeit so ein eigenes Ding finde ich im Moment sehr spannend, wie robust das ganze halt wird. Auch wenn man dann halt noch Anpassungen macht und sich das im ganzen Design dann halt umsetzt in allen Pages.

Kurz als Einschub Atomic Design. Das ist so ein Ansatz, dass man wie Atome Moleküle und größere Strukturen bilden, kann man das natürlich auch im Design machen. Also eine Atom wird zum Beispiel der Sub mit Button und ein Molekül wäre eine Lock in Maske, wo der Sub mit Button drauf ist. So meinst du das? Und die Login Maske könnte man jetzt überall oder an mehreren Stellen verwenden. Und wichtig ist, dass man die Komponente Lock in Maske verwendet innerhalb von Stigma, dass wenn sich an dieser Komponente etwas ändert, sich überall etwas ändert, wo diese Komponente eben verwendet wird.

Also genauso wie das im Source Code für die Anwendung gemacht wird, wenn Atomic Design verwendet wird. Dieser Ansatz, den kann man auch bei Ikea benutzen.

Das ist doch glaube ich bei den, bei denen du generell schon ganz gut mitgedacht. Also eben genauso zu arbeiten auf kleinster Ebene. Bei mir ist das dann eben auch Komponenten bei jetzt Schwarz und Symbole und die jetzt in Varianten anzulegen macht es halt wirklich noch mal leichter und die auch dann eben in die Prototypen. Also wenn das wenn das mal durch Tests ist, eine Serie machst und du schaltet hintereinander, dann kannst du eben diese Varianten auch mal austesten, dass du einen Button oder Narayen Design von den Werten noch mal darstellen kannst.

Das macht es echt viel, viel leichter und schneller, da Prototypen zu bauen. Aber grundsätzlich bauen diese Design Tools schon sehr sehr gut genau auf diesen Atomic Design Ansatz an, das man eben von den kleinsten Element sich die Module nach und nach zusammenbaut. Und wenn man da auch konsequent arbeitet, dann ist das eigentlich ein durchgehender Posten. Vom ersten Moment wo man diese Komponente hat, läuft das durch die Entwickler diese Komponente dann so im Code dann nachbauen können und dann eben auch an den richtigen Stellen die Einzelelemente eben richtig wiederverwenden können, um sich ganz, ganz viel Aufwände zu sparen.

Wenn ich diese Komponenten oder dieses Paradigma des Atomic Designs auch in Sigma konsistent durchziehe, hat dann der Style Guide ausgedient? Also kennt ihr vielleicht Nostalgie? Große Unternehmen machen das wie sich bei uns generell die Unternehmens Sprache aus. Wie sieht bei uns ein Okay aus, wie sie abbrechen Button aus? Wie sieht eine Fehlermeldung aus, wie Sie Erfolgsmeldung aus und möglichst das über viele Anwendungen konsistent zu halten, damit der Nutzer immer sofort erkennt Ach, das ist die Anwendung vom Unternehmen XY z.

Das könnte man damit ja eigentlich prima abbilden, dass man da den Style als sozusagen als Tomic Komponente innerhalb von Firma anlegt.

Also ich hab da nicht so viel Erfahrung wie der Christoph, aber was ich glaube ist, dass auch viele Unternehmen mittlerweile Firma als ihren Style Guide benutzen und verlinken. Helm also, die alle Komponenten hier angelegt werden und lassen sich ja quasi auch so in der Komponenten Übersicht noch mal anzeigen. Und damit baut man sich ja eigentlich Einsteiger. Das dahinter steckt wahrscheinlich eher noch mehr die Frage Wie schafft man es, das konsequent auch zu nutzen? Also Einsteiger, das hat ja auch nur Nutzen, wenn er irgendwie bei allen Teams ankommt und dann auch gelesen, verstanden und eingebunden wird.

Das ist jetzt natürlich nochmal ein Stück einfacher, gerade wenn man es jetzt irgendwie schafft sich ein sauberes Design System aufzubauen und alle Farben Schriften drin sind alle Varianten von den Komponenten, die gut dokumentiert sind, die dann vielleicht auch über ein Design Management System irgendwie dann ins Storyboard einfließen, wo sich die Entwickler, vielleicht auch schon die die Elemente der Komponenten oder die Snippets rausziehen können und es da dann auch irgendwie eine Single Source of. Und im besten Fall synchronisiert. Ich glaube, da läuft es auch gerade so ein bisschen hin.

Das machen wahrscheinlich einige schon ganz gut. Von einigen Start ups auch schon gehört, die da recht fit sind, die dann wirklich es schaffen. Bei fängt man an den aktuellsten Stand zu haben, das zu synchronisieren mit ihrem Design Managementsystem und dann eben auch das in Storybrooke schon rein zu bekommen. Und viel viel besser schaffen, das die Design Elemente immer wieder verwendet werden, aktuell gehalten werden, synchronisiert sind mit der Entwicklung und da dieser ganze haben wir die aktuellste Version.

Und wo sind denn die Komponenten? Und auch das ja noch ein Design Fall das ganze Thema so ein bisschen erschlagen wird.

Kann man denn aus Sigma heraus, das weiß ich gar nicht auch Frontend Code generieren für verschiedene Erbakans?

Also du kannst auf jeden Fall verschiedene Komponenten die auch in verschiedenen Varianten ausgeben lassen, also zumindest CSS Styles. Wie gut das schon irgendwie mit speziellen Programmiersprachen sei. Es wird direkt oder so funktioniert, dass das weiß ich noch nicht genau.

Du kannst unter ins Bett, kannst du den Code anzeigen lassen. Aber klar, wie Christoph schon meint, wenn jetzt irgendwie sowas wie Tellerand, CSS oder so was nimmst, bringt das dann eh nicht direkt was. Aber wenn man jetzt in den Prototypen Bereich unterwegs sind, dann ist das schon nicht schlecht oder zumindest kann man sich halt daran orientieren.

Also da purzelte rohe HTML Code raus oder nur CSS, soweit ich das jetzt sehen kann.

Na gut, immerhin kann man da vielleicht kleinere Abkürzungen nehmen, auch wenn man nicht den Anspruch haben kann, dass die fertige Anwendung daraus purzelt. Aber ja, das sind so Kleinigkeiten. Aber wenn ich jetzt irgendwie ein Quadrat habe mit einem Gradient, dann gibt mir die kann ich halt diesen Background. Dieses Element kann ich mir dann halt anzeigen lassen, ohne zu gucken welches. Welche Farbe ist das genau? Und das ist dann schon praktisch. Aber ich habe es in dem Sinne auch noch nicht benutzt.

Das ist das tolle bei Sigma ist ja, dass man nur einen Link schicken muss an seine Arbeitsgruppe und alle können zumindest den Prototypen angucken oder können auf der Workbench dann gegebenenfalls auch Aktionen durchführen. Das heißt, das ist natürlich ein weiterer Vorteil, dass niemand außer einem aktuellen Browser Software installieren muss. Hat Fix eigentlich eine Desktop App?

Hat es schon, aber das war halt auch ein Grund, warum ich mich halt für Verkehr entschieden habe. Du kannst quasi auf dein iPad gehen und dort weiterarbeiten, brauchst jetzt keine spezielle Software und dieser Browser basierte Ansatz ist schon meiner Meinung nach ein sehr, sehr starkes Argument dafür.

Die Browser sind mittlerweile so weit, dass sie auf alle Funktionen wie eine Desktop App abbilden können, inklusive Hardware, Beschleunigung und so. Ich weiß auch gar nicht, wie das ist bei der Desktop, die einfach nur sich da weiß der Christopher sicherlich auch besser gibt. Jetzt angefangen haben mit der Browser Version dann irgendwann die Desktop Version, vielleicht auch einfach nur ein Container Narayen. Kann natürlich auch sein, dass sie vom Browser angefangen und dann die Adoption Richtung Desktop gemacht, soweit ich das weiß.

Es ist die, die die mobile App eben im Moment ergänzen dafür da, um sich die Prototypen auch anzusehen. Also ähnlich wie bei Sketch oder Adobe xD dass man diesen Maurice Mod hat, um dann sich die Produzenten mal da anzeigen und testen zu lassen.

Christoph Die Frage geht jetzt so in deine Richtung Prozessschritte außerhalb der eigentlichen Entwicklung und vielleicht dem ersten Kunden Brainstorming, wo du sagst, dass da bin ich explizit nicht. Hickman da gibt es ein besseres Werkzeug zu oder als Agentur oder auch als Entwickler kenne ich das. Hast ja so deinen Werkzeugkoffer, wo einzelne Werkzeuge drin sind. Wo liegen die Schwächen bei mir und bei welchen Prozessschritte? Gerade in der Experience würdest du auf jeden Fall ein anderes Werkzeug nehmen oder anders vorgehen.

Es kann auch Stift und Papier sein.

Dann ja, das hängt so ein bisschen von der Phase ab. Also bin ich sehr früh und vielleicht auch in Workshops und muss erst mal irgendwie das Produkt Discover und das entdecken. Wo laufen wir eigentlich hin? Dann macht es irgendwie auch Sinn und auch viele Ideen kreieren. Dann macht es total Sinn, auf Stift und Papier das Team dazu zu bekommen, viele Varianten und Ansätze zu zeichnen, um dann sich für die besseren Varianten zu entscheiden und da erst mal breit zu denken.

Ich glaube, gerade wenn auch wir jetzt zum Beispiel bei Christian irgendwie der Fall ist, dass du sehr gut irgendwie auch selber kochen kannst und sehr stark im Frontend Entwicklung ist und vielleicht auch so eine Brücke aus Design und Entwicklung selber abdecken kann, dann dann machts vielleicht auch mehr Sinn relativ schnell in HTML vielleicht mal so gut zu kochen. Gerade wenn die Dinge, die Interfaces jetzt keine Rocket sein sind oder man da nicht nicht finde ich was total abgefahren ist im Design sagen will, dann ist das eben auch mal ein kurzer Weg.

Oder wenn man jetzt wirklich unter oder was nicht erst mal Business Ordnern oder so sprechen muss oder Business Partnern auf der Serviette Restaurant oder aber da kann man die Dinge nochmal per per Powerpoint oder so runter schicken. Das ist natürlich nichts, womit man dann gut arbeiten kann, aber das ist dann eher die Frage des Anwendungsfall. Aber grundsätzlich lässt sich dann schon irgendwie wahrscheinlich 90 prozent der Fälle da gut gut abbilden.

Christian Wie ist das bei dir?

Im Moment bin ich damit voll und ganz zufrieden. Ich habe halt früher immer diesen Weg über Photoshop nicht gegangen. Ich habe quasi so ein HTML Konstrukt gebaut, die Funktionalität getestet, Shares gekauft, aber irgendwann will man es ja auch ein bisschen attraktiver machen, sage ich mal. Und dann habe ich dann zwangsweise halt zu Photoshop gegriffen. Oder jetzt im neuesten. War das so? Ich habe die erschaffen, habe ich designt, auch in Photoshop. Ich dann irgendwann festgestellt habe ich ich habe dann immer wieder, weil ich mir was ändern, wenn ich dir importiert hatte und dann gemerkt habe, das macht überhaupt keinen Sinn mehr.

Das irgendwie in Photoshop zu designen, hat das jetzt quasi einfach komplett umgesetzt. Also eher dieser andere Schritt, dass ich nicht noch ein weiteres Tool habe, sondern direkt durch schickt man eigentlich ein Tool weg subtrahiert habe.

Ich kann mich erinnern, dass ich auch bei der Gestaltung von diversen E-Mail Newsletter strecken. Also das ist aber auch schon fast 10 Jahre her. Wirklich dieses Onkels von Balsamico ausgeschnitten hatte also ausgedruckt und ausgeschnitten und habe das dann wild auf den Tisch herum geschoben um zu gucken Okay, wie kommt e Mail 8 9 10 Ich glaube es gab 25 oder 35 gar E-Mail Auto Responder. Wie muss da die Reihenfolge sein? Und die kriege ich auch hin, dass das an Ostern das richtige, die richtige E-Mail rausgeht und so, also mit allen möglichen Sonderregeln.

Und das war halt auch auf dem Schreibtisch mit großem Platz. Also man hätte es auch gut machen können, aber dann einfach praktisch.

Ich würde das auch so ein bisschen wieder covern ausprobieren, wenn man mal auch so ein bisschen Flos durchdenken will, wie ihm da dann Marketing, Flow oder Jusuf. Und da kommt auch dieser diese dieses Greenwald wieder ins Spiel. Die hat eigentlich per se keinen funktionalen Nutzen für den Prototypen selbst mehr. Aber um mal mit einem großen Team darauf zu gucken und mal Dinge auszuschneiden und umzuschreiben oder was hinzufügen und hinzuschreiben, da gibt es, glaube ich, nichts besseres, als dann vielleicht mal in der realen Welt irgendwie mit Papier oder so rum zu hantieren und dann mal schnell was zu machen, weil da kannst du dann nicht mit sieben, acht, neun Leuten in den Prototypen gehen und ja alles wieder neu zusammenschustern.

Dann wird es wahrscheinlich auch eventuell auch ein Problem mit der mit der Ladezeit und der Geschwindigkeit. Dafür macht das total Sinn. Oder eben, wenn man halt auch durch ist und testen will, dann das Testen am am Mobilgerät geht wahrscheinlich auch ganz gut, aber es wird wahrscheinlich etliche Fälle geben, wo man dann mal eine Testversion braucht einfach und man nutzt dann noch mal mehr und realen Daten auch da testen lassen muss und ein bisschen ausgiebiger auf verschiedenen Geräten testet. Und das wird es dann natürlich auch auf bei Prototyping durchaus mal Narayen aus meiner Sicht.

Also bei mir ist es auch so, dass ich ich bin jetzt mal so grob sagen Papier ist eines der Tools, die als als letztes Weg gehen werden und ersetzt werden. Ich meine, mit Papier kann man natürlich auch einfach ich habe jetzt meine Worte nur Dokumente oder sowas haben, einfach weil es halt dann hingeht. Wenn du jetzt den die erste Idee, dass die erste die erste Phase der Idee wirst du halt einfach irgendwie auch mal festhalten. Altes Papiers oder dann halt nur Notiz online Notizzettel oder so was.

Der Vorteil von Papier ist auch einfach diese Flexibilität, weil du hast ja immer ein Tool und das Tool Press halt irgendwie einen Ablauf rein und das Pflegepersonal sollte immer diese Flexibilität haben.

Auch das eine andere Energie finde ich, wenn du so zu mehreren um den Tisch rum stehst und Dinge hin und her bewegen kannst und denkst immer so mal so. Also auch wirklich früh im Prozess halte ich das für gut. Natürlich, irgendwann muss man es professionalisieren und man wir machen ja digital Projekte oder digital Produkte auch irgendwo muss es sein digitalisieren und mussten Werkzeug dafür nehmen. Aber am Anfang ist das ganz schön, wenn man so mit Händen und Füßen richtig arbeiten kann.

Super punktgenau.

Also wie gesagt, das ist ein wichtiges Tool und super Tool. Und trotzdem möchte ich gerade im Ganzen unter dem Aspekt Prototyping ganz, ganz dringend auch darauf hinweisen, dass alle, die irgendwie anfangen oder da mehr machen wollen, noch viel mit Software arbeiten, immer daran denken, erst mal den Stift in die Hand zu nehmen und das Grübeln, weil das ist so ein Stift und bei Stift und Papier passiert. Und die Menge an Ideen, die man in ganz vor Geschwindigkeit auswerfen kann, die kriegt man, so glaube ich, nirgendwo anders abgebildet.

Und da möchte ich echt jeden zu animieren, weil ich auch schon viele irgendwie Start ups oder Kunden sehe, die auch immer dann direkt in via Frames bauen oder Designs bauen, sich dann vielleicht auch so ein bisschen verlaufen, in der Ausgestaltung oder in den Möglichkeiten von den Tools. Wo es aber wirklich darum geht, über welche Funktionen reden wir, welche Varianten? In welchen Varianten könnte man diese Funktion abbilden? Das hilft dann auch nachher, wenn man verschiedene Varianten schon mal auf diese auf einem Papier ausgestaltete AUS designt hat und da schon entschieden hat.

Nein, die und die Ansätze funktionieren nicht. Dann muss ich dich schon nicht als Pixel einbauen. Damit mache ich da auch dieses Dokument vielleicht schon übersichtlicher. Also das wird sich im ganzen Prozess widerspiegeln, dass man vorher kreativ war, beziehungsweise immer wenn es irgendwie wieder an eine neue Produkt Discovery Phase oder eine Vorbereitung von Sprint geht, macht das immer wieder Sinn. Und das ist nie verkehrt. Irgendwie auch mal was was auf das Kribbeln. Also wenn ich ein ganz großer Verfechter führe, merkt das schon.

Ja, auf jeden Fall total sinnvoll. Als Softwareentwickler sage ich dir ist das genauso. Also wenn du direkt an die Tastatur springst und anfängst die Lösung zu implementieren, ist das meistens nicht effektiv, sondern ich versuch die meiste Zeit darauf zu verwenden oder nicht, die meist einen sehr großen Anteil darauf zu verwenden, das Problem genau zu verstehen. Also was ist das Problem? Wie sieht eine ideale Lösung aus? Also wenn ich die grüne Fee über meiner Schulter erscheinen würde und sagt Okay, also das hier die die beste Lösung wünschen, so was würde ich ihr sagen und dann gucken was ist jetzt realistisch in dem Projekt Korsett, also Möglichkeiten des Kunden, Budget des Kunden, Zeit vorgegebener Zeit usw.

Und wenn man. Einen guten Überblick hat das ist ja bei der User Experience und auch beim Design genau so. Da kann man dann die Kraft zielgerichtet einsetzen. Das mache ich auch ohne Tools, also wirklich mit. Ich bin ganz erschrocken, sage ich wirklich, ich kauf pro Jahr einmal bei Amazon so ein Beutel Stifte und nach einem Jahr habe ich die aufgebraucht. Also ich schreibe, obwohl ich Softwareentwickler bin, sehr, sehr viel analog in Notizbücher, um mein Kopf zu sortieren.

Und dann nutze ich natürlich digitale Werkzeuge. Aber erst mal für diesen ersten Schritt bin ich auch noch oldschool unterwegs.

Da sind wir glaub ich bei dem Punkt, dass es gerade Problem verstehen. Designer müssen das Problem verstehen, um es zu gestalten. Softwareentwickler müssen das Problem verstehen, um eine Lösung zu bauen und dann natürlich auch schnell zu einem Kunden oder einem Projektpartner. Der muss das irgendwie selbst auch verstanden haben. Aber im besten Fall hat der auch noch mal mit dem Nutzer gesprochen und vom Nutzer verstanden, wie sein Problem Ausgangs Problem eigentlich ist. Und da kommen wir glaube ich dahin, dass wir daran noch so ein bisschen liegt.

Warum? Warum die Ansprechpartner heute häufig gar nicht wissen, warum das so komplex ist und warum man so viel verstehen muss. Aber das zeichnet sich darin ja ganz gut ab.

Habt ihr denn noch eine Success Story? Also wo ihr wirklich gedacht habt Wow, das läuft ja besser als gedacht, wir setzen ja das Werkzeug ein, das passt perfekt. Und ohne Prototyping wäre das hier gar nicht zu realisieren oder mit zehnfachen Kosten zu realisieren. Oder es würde 5 Jahre dauern.

Das passt. Aber ich hatte halt. Ich habe ja häufig Ideen in meinem Kopf, wo ich sage Mega. Und dann meistens gehe ich halt hin auch schon mal so einen technischen Prototypen. Allein das kostet dann halt auch immer ein paar Tage und seit neuestem gehe ich dann auch teilweise schicker mache oder halt auch wirklich mal was halt irgendwie schon. Auch der Unterschied für mich, dass wenn ich das jetzt per Papier mache, ist das halt noch mal was anderes als wie wenn ich sehe, wo ich mir auch visualisieren kann, wie das jetzt im Desktop aus.

Häufig ist das dann auch, dass man einfach merkt, dass das da fehlt. Was. Aber die Idee ist halt wirklich zu banal irgendwie. Und das ist das jetzt mein einziger Moment genau, dass ich mir Zeit gespart habe durch und dann Erfolg wäre genau gesparte Zeit. Du du gestaltest das aus mit dem Prototyping Werkzeug und siehst dann, da ich dachte, das wäre eine coole Idee, aber ist es nicht wieder wieder Zeit gespart? Alles super bei Christoph bei dir und dein Kunde wendete den Moment.

Wahrscheinlich auch häufiger gehabt, dass der Kunde sagt Oh, ich dachte, das wäre cool heute Morgen unter der Dusche, aber jetzt wo ich sehe, löst das ja genau, genau, genau. Oder auch einfach mal sagen So, wir haben es mal gebaut, wir geben das mal jemandem in die Hand und spiegeln das mal über Miro auf eine mobile App, welche man mit ein, zwei Nutzer einfach mal drüber gucken. Das ist jetzt mal zu testen und die klicken dann darauf rum und du merkst, was wir total genial fanden und was der Kunde vielleicht sogar selber vorgeschlagen hat versteht, der Nutzer eine ganz andere Lebenswelt hat oder andere Perspektive hat, überhaupt gar nicht.

Und wir merken so Ah, okay, wir haben allein an diesem Institut fünf Dinge über den Nutzer gelernt, die wir uns nie hätten ausdenken können. Und die Zeit und das Geld, was wir da wieder gespart haben. Wunderbar. Wir haben neulich hier für ein Spiel zur Bundestagswahl auch einen Kunden relativ schnell online gearbeitet. Der hat auch das Thema angesprochen. Man muss den Kunden irgendwie auch ein Gefühl dafür geben, ob das jetzt eine reale Software ist, gerade wenn es schnell gut aussieht, dass das erst mal ein Prototyp ist.

Wir haben es da glaube ich, ganz gut hingekriegt, auch mit ihm relativ schnell da reinzubringen und schon früh in der Trainingsphase ihm mal Dinge zu zeigen, also ein Seitenaufbau zu zeigen. Erste Farbkonzept, aber wirklich Schritt für Schritt die Nutzererfahrung. Also erst mal nur die Information, die irgendwie hinter einander stehen. Der Aufbau dieser Seiten Architektur zu zeigen und dann nach und nach die Farbe auch da rein zu gießen, die Bilder da reinzubringen, aber regelmäßig jede Woche an diesem Prototypen darüber zu sprechen.

Also die mit reinzunehmen, im Screenshot ja draufgucken zu lassen. Die da vielleicht mal ein bisschen mitarbeiten lassen, sodass man da zusammen an einem Stück die ganze Zeit arbeiten konnte. Und wir waren die ganze Zeit an diesem gemeinsamen Produkt dran, wo auch Entwickler mit dabei saßen. Die konnten direkt mal Hinweise geben. Wir konnten dann direkt in diesem Prototypen testen mit Nutzern, konnten diese Änderungen direkt wieder einfließen lassen. Also wenn wir da hätten springen müssen, noch mal in den Code, dann zum Testen oder dem dem Kunden irgendwas in der Präsentation gießen und dann vorstellen müssen, da hätten wir so viele mehr Aufwände für Zeiten sozusagen gehabt.

Das ist unvorstellbar und so, dass sich das wirklich evolutionär entwickelt hat. Von den ersten Kästen, die wir gemacht haben, bis hin zum finalen Design, wo sich die Entwickler, die CSS Snippets rausgezogen haben, die Assets rausgezogen haben, um einfach schneller umsetzen zu können, wo wenig Kommunikation erforderlich ist. Dann also natürlich immer noch ein bisschen, aber es ist viel weniger. Diese ganze Reise konnte der Kunde dann auch mitverfolgen, nachvollziehen, was da passiert, seine Impulse mit einbringen.

Und wir hatten in der ganzen Zeit diesen einen Prototypen, an dem wir gearbeitet haben und das wurde auch gemerkt, dass das läuft. Irgendwie so ziemlich einfach so in einem, durch das es motiviert durch das ganze Team scheint. Es scheint so Nebeneffekte zu sein, Zeit und Geld sowieso. Aber dieser Nebeneffekt, dass das einfach fließt und dieses Produkt immer sichtbar besser wird, das war das ganz faszinierende Sache. Und das hat in dem Projekt einmal mehr geklappt und mit ihr tatsächlich auch ein bisschen besser.

Also Christoph. Es war dieses Projekt, ich sehe das jetzt so vor meinem geistigen Auge, das nimmt quasi mehr und mehr Gestalt an. Jeder bringt kleine Änderungen ein. Das heißt, es ist auch ein Stück weit seins. Also man fühlt sich dann auch dafür verantwortlich. Jetzt darf man nicht vergessen Wir leben seit anderthalb Jahren in der Pandemie. Das heißt, oftmals sitzen die Leute zu Hause oder an unterschiedlichen Plätzen. Das heißt, es muss viel remote gearbeitet werden. Das ist sicher auch noch mal ein starker Pluspunkt von mir jetzt, dass man da so relativ problemlos zusammen telefonieren kann und digital an einem esset arbeiten kann.

So, und jetzt nach und nach ist diese, ist dieser Prozess eben gewachsen oder ausgestaltet worden, bis dann jeder mit dem Endergebnis zufrieden sein konnte.

Genau das war das war so! Das Vorgehen hat uns auch bei Gesprächen. Leuten in so einer Nutzergruppe über Teams zum Beispiel haben wir mal getestet in einer frühen Phase. Wie funktioniert das? Wie sieht das aus? Wie reagiert die wirkliche Zielgruppe darauf? Also Leute, die anders sind als wir, für die wir das die Anwendung gebaut haben und denen noch mal den Link zu schicken. Die zu Beobachtenden im Screenshot, wie sie auf diese Anwendung einwirken, wie sie darauf klicken, was sie da machen, ohne große Anleitung zu geben, sondern um zu explorieren und herauszufinden, was machen Sie anders als wir.

Das war ganz, ganz faszinierend. Ich bin froh, dass ich mittlerweile so gut gut geht über Zoom, über Teams und dann in Verbindung mit dem Sigma. Das ist. Das war dann schon echt eine riesen Erleichterung, sonst hätte dann ein Riesenaufwand machen müssen, sowas zu organisieren, Leute zu rekrutieren, einzuladen etc. pp. Also das ist schon praktisch. Und was mir gerade auch noch einfällt. Wir haben wir machen viel auch mit mit dem Miro Board, um Informationen zu sammeln Anforderungen.

Und das ist das, was ich mir jetzt gerade mal angucke, dass das Board oder so ähnlich oder auch dieses Board auf einem Online Whiteboard, wo man auch schon zusammenarbeiten kann, ähnlich wie bei Miro und auch schon mal so ein bisschen skizzieren kann, Bilder sammeln kann, Mut machen kann, um Stimmungsbilder zu sammeln. Auch diese Sachen scheinen da langsam ein bisschen zusammenzufassen. Das wär auch noch mal ein wichtiger Aspekt, wenn man da schon so ein bisschen Anforderung Entwickler sammeln kann und da auch nicht noch einen Toolbox hat, dann kann man sich da wahrscheinlich auch noch mal die eine oder andere Minute im Prozess sparen.

Die gibt es jetzt schon. So ein Ausblick auf Funktionen, die gerade ausgebaut werden, also die rudimentär wahrscheinlich schon funktionieren und die zukünftig vermutlich noch weiter an Bedeutung gewinnen werden. Christoph Christian Wenn ihr eine Glaskugel hättet, ihr habt jetzt ja schon auch viel Erfahrung mit Low Fidelity Tools beisammen, dann später Sketch heute schick mal gesammelt. Wohin geht die Reise bei Prototyping Tools? Also welche Probleme sind heute noch ungelöst, die ich sage mal in naher bis mittlerer Zukunft vermutlich auch von diesen Software Komponenten übernommen werden können?

Möchte dir da eine Prognose wagen.

Also ich könnte mir vorstellen, dass du irgendwann nicht einfach nur CSS bekommst, sondern tatsächlich so einen einfachen Website Export machen kannst. Natürlich ohne Typekit oder sowas. Aber dass du wirklich gerade so Webseiten bauen kannst, dir zum Beispiel eine Visitenkarte sind oder irgendwie ein Produkt promoten, wo jetzt kein großes Becken brauchst, das kann ich mir vorstellen, ist in der näheren Zukunft wird es irgendwann kommen, was dann halt noch mal viel größeren Publikum dieses Tool halt schmackhaft machen wird.

Also die Export Funktion werden besser. Christoph, was glaubst du?

Es geht ja so ein bisschen dahin, dass man noch mehr wie Christian sagt, irgendwie nach hinten raus, mit dem man mit den Dingen arbeiten kann. Und wenn wir aus dem Prototyping Tool viele verschiedene Frontend Technologien vielleicht direkt die richtigen Komponenten Beschreibung haben oder schon mehr Source Code Snippet in einen Entwickler steigert, vielleicht auch einpflegen können, der sich auch irgendwie global steuern lässt, dann wäre da ja bei Übergabe zwischen Design und Entwicklung noch mal irgendwie Zeit gewonnen. Das wäre ein ganz großer Wunsch oder auch so eine Erwartung, die ich da habe.

Und auf der anderen Seite aber auch vielleicht vor einem Prozess aus den ganzen Ideen, die irgendwo entwickelt werden, die bei Papier auf Papier entstehen, die auch schneller zu Komponenten werden zu lassen. Das ist vielleicht nochmal eine ganz, ganz interessante Sache, die man vielleicht noch mal darauf spezialisieren könnten.

Also vielleicht so eine Bibliothek an Best Practice Komponenten. Also wie sieht ein Lock in aus, der modern ist und alles abdeckt, was 90 prozent der Logins brauchen oder so?

Das wird zum Teil schon über Framework Anbieter gemacht mit UI usw. Da gibt es schon so Komponenten Libraries die man schon nutzen kann. Das schon ganz gut. Das funktioniert recht fein. Auch mit Plugins kann man da schon recht viel machen, aber vielleicht auch von einem Sketch. Wie kann man von einem Papier Scrabble recht hin recht schnell hin zu Komponenten und Vorschlägen. Das wäre ganz gut. Und wir haben auch immer noch das Thema, das ich glaube, gerade wenn es interaktiver wird, viele Designer auch schnell noch zu Freimaurer rüber springen und da auch noch mal andere Vorteile bietet, was Animationen Interaktion für verschiedene Programmiersprachen abbildet und auch da noch mal bissl Export Funktion hat.

Also da gibt es noch noch Dinge, die den Frame bietet, die man nicht hat und da entsteht glaube ich auch so in der in der nächsten Zeit noch so ein bisschen eine Symbiose ist.

Ein anderes Prototyping Tool mit anderen Stellen.

Das ist ein ganz anderes Tool und das ist aus meiner Sicht so, wie ich es bisher wahrnehme. Sehr stark in den Interaktion. Und so ein bisschen Code orientiertes Prototyping. Das sieht in meinen Augen so ein bisschen aus wie die fehlende, die eine der fehlenden wie einen fehlenden Puzzleteile in diesem Cloud-native in der Galaxie.

Damit kommst du dann irgendwann auch in die Synode Richtung das ist ja auch ein großer Trend ist in letzter Zeit, dass du halt irgendwie Dinge baust, die halt, wo du halt kein Programmierer bist. Und dann halt die Frage Wie weit kommst du damit oder wo stößt du dann gegen andere Tools an?

Vielen Dank euch beiden. Wenn unsere Zuhörer Fragen haben, können Sie gerne eine E-Mail an Podcasts skillbyte. Wir freuen uns immer über Bewertung und ganz besondere Weiterempfehlung an Freunde und Kollegen. Abonniert unseren Podcast und schaut auf Skillbyte Slash Blog vorbei für weitere spannende ITM. Christoph Christian Ich möchte mich ganz herzlich bei euch für diese Podcast Episode bedanken.

Vielen Dank für die Einladung. Hat mir echt Spaß gemacht.

Danke Maurice.

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<![CDATA[Skillbyte Podcast #55: Online Marketing mit Silvio Endruhn]]>Willkommen zum Skillbyte-Podcast! Skillbyte ist Ihr Partner für digitale Exzellenz.

In diesem Podcast geht es um das Thema: Online Marketing mit Silvio Endruhn

// Inhalt //
01:33 - Intro Silvio Endruhn
04:03 - Online Marketing Maßnahmen auf die Zielgruppe und das Produkt zuschneiden
06:19 -

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http://podcast.skillbyte.de/skillbyte-podcast-55-online-marketing-mit-silvio-endruhn/618029f3bac0670001a25fd1Mon, 20 Sep 2021 22:00:00 GMT

Willkommen zum Skillbyte-Podcast! Skillbyte ist Ihr Partner für digitale Exzellenz.

In diesem Podcast geht es um das Thema: Online Marketing mit Silvio Endruhn

// Inhalt //
01:33 - Intro Silvio Endruhn
04:03 - Online Marketing Maßnahmen auf die Zielgruppe und das Produkt zuschneiden
06:19 - Die golenden W-Fragen der Produktpositionierung
07:27 - Personalisierung des Marketings ist Megatrend
10:09 - Die verbreitetsten Formen des Online Marketings inkl. Erläuterungen
19:59 - Content Marketing
22:28 - E-Mail Marketing
25:43 - Influencer Marketing
30:09 - Immer Mehrwert liefern
31:53 - So kann man schnell von neuem Content profitieren
38:08 - Online Marketing success Stories
40:54 - Tipps für das Briefing beim Outsourcing von Contenterstellung
47:40 - Affiliate Marketing

Übersicht über das Thema Online Marketing mit Silvio Endruhn: https://endruhn.de/podcast-zu-online-marketing/

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AUTOMATISCH ERZEUGTES TRANSKRIPT

Sodass wir das dann eingestellt haben und haben erst mal aufgeräumt, wir haben quasi die Seite überarbeitet, strukturell und aber auch. Wir haben zu jeder Kategorie Texte schreiben lassen, die ich halt dann beauftragt habe und im Briefing geschrieben habe. Eine Zielgruppe der heutigen Zielgruppen Analyse gemacht und genau geguckt wen wollen wir denn überhaupt erreichen? Er hat noch parallel Bilder neue produzieren lassen, so dass er dann nach gut eineinhalb Jahren schon doppelt so viele Besucher hatten. Allein durch den Content.

Und jetzt haben wir das letzte Jahr noch mal eine neue Kategorie aufgebaut und da noch mal viel Gas gegeben, so dass ich jetzt innerhalb der letzten drei Jahre das insgesamt die Besucherzahlen verdreifacht habe und der Umsatz mehr als verdoppelt haben.

Herzlich Willkommen zur Skjelbred Podcast Episode Nr. 55 Online-Marketing mit Silvio Mendrion abonniert unseren Podcast für mehr spannende Themen aus dem Technology Umfeld, wie wir IT Entscheider oder IT Fachkraft seid. Wenn ihr eine Frage habt, sendet uns gerne eine E-Mail an Podcasts. Wir freuen uns immer über Bewertungen und ganz besonders über weiter Empfehlungen an Freunde und Kollegen, für die diese Themen, die wir hier besprechen, ebenfalls interessant sind. Wenn ihr einen IT Job sucht, schaut auf der Skill bei Slash Jobs Seite vorbei.

Ich bin heute hier zu Gast mit dem Online Marketing-Experten Sylvio Hallo Silvio, hallo Maurice, ich freue mich sehr dich heute bei uns im Podcast begrüßen zu dürfen und bin ganz gespannt über die Dinge, die du zu berichten hast im Bereich Online-Marketing. Vielleicht möchtest du dich unseren Zuhörern kurz vorstellen?

Ja, ich freue mich auch, dass bei dem Podcast dabei sein darf. Mein Name ist Entrollen. Ich arbeite hauptberuflich in einer Versicherung als Frontend Entwickler und nebenberuflich arbeite ich als Freelancer für eigene Projekte sowie für Kunden Projekte.

Genau. Du hast eigene Content Seiten, auf denen du Online-Marketing einsetzt und du setzt auch Kunden Projekte um und hilfst deinen Kunden im Bereich Online-Marketing weiter. Richtig?

Genau. Ich habe mehrere Webseiten Blogs. Der eine ist 10 Jahre, der andere 7 Jahre. Und da habe ich sehr sehr viel über Online-Marketing gelernt.

Also du bist auch ein selbst Lerner und hast dir das alles autodidaktisch beigebracht.

Genau, autodidaktisch.

Also klar, learning by doing. Aber auch viele Bücher gewälzt und mir viele Sachen im Internet angelesen. Und am allermeisten habe ich natürlich ausprobiert, was funktioniert. Wie funktioniert das? Wie machen das andere und was kann ich aus ihren Fehlern lernen bzw. was lerne ich aus meinen Fehlern? Denn letztendlich sieht man die Ergebnisse relativ schnell.

Ja, kann ich mir vorstellen. Also Online-Marketing generell, wenn ich da so von außen drauf schaue. Unter meiner Vorstellung verbirgt sich da alles, was so im Bereich online angezeigt wird. Also Display, Werbung, irgendwelche Banner, die blinken, aber auch natürlich Suchmaschinenoptimierung. Also dass die Webseite gerade wenn du Content auf der Website hast, besser bei Google gefunden wird.

Aber auch die eigene Website, die ist genauso wichtig.

Genau. Und in diesem ganzen Strauß Online-Marketing. Da gibt es ja viele Bereiche. Würdest du sagen, dass du dich auf einen Bereich spezialisiert oder denkst oder eine breite Palette ab?

Eigentlich denke ich da die Breite, also alles mögliche davon ab oder spielt halt alles an. Erstens durch meine eigenen Blogs betreue ich auch selbst in meinen eigenen Projekten alles. Also angefangen von der Website bis zum E-Mail-Marketing und Content Marketing. Alle Bereiche tue ich da ab. Frühstücken, aber auch bei Kunden Projekten ist entweder eine Suchmaschinenoptimierung oder eine Anzeige. Geschaltet werden aber auch Content Marketing. Ich habe da alle Bereiche. Kann ich da abdecken oder deckt die halt auch ab. Habe da gute Erfahrungen, aber auch viel Fachwissen mir angeeignet durch Bücher und durch Recherchieren und vor allen Dingen ausprobieren.

Gibt es da Marketingmaßnahmen, die du zuerst empfehlen würdest oder die du eher empfehlen würdest, die die Basis darstellen und dann erst weitere Schritte durchzuführen? Ich sage mal, dass man Content Marketing. Damit sollte man direkt anfangen und E-Mail-Marketing kann man dann später aufsetzen. Gibt es da so Formen des Marketings oder Form des Online-Marketing, mit denen man auf jeden Fall starten sollte?

Hängt vom Produkt ab oder auch von der Dienstleistung, was man machen möchte. Und natürlich auch auf die Zielgruppe. Das Allerwichtigste, bevor man überhaupt Werbung macht, ist erst mal zu gucken Was habe ich für ein Produkt? Wer ist meine potenzielle Zielgruppe und wie erreiche ich die Zielgruppe am besten? Und wenn ich die drei als die wichtigsten Sachen erst mal bevor man irgendwas macht, sollte man erstmal sein Produkt zu kennen, seine Kunden zu kennen. Und wenn ich weiß, wo die Kunden sich bewegen, als auf welchen Kanal die sind, sind die bei Facebook?

Sind die bei Instagram? Sind die im Internet unterwegs und suchen nach solchen Produkten, die ich anbiete oder Dienstleistung? Dementsprechend ist die Wahl des Marketings dann halt auch schon relativ schnell erkennbar. Oder die ich halt ausbauen sollte. Aber nichtsdestotrotz der Anfang ist meistens erst mal die Website. Bei fast allen Sachen, die man online macht, hat man am besten Fall erst mal eine Website, wo die Kunden oder potenzielle Kunden immer einen Ort haben, wo sie sich Informationen zu dem Produkt ziehen können.

Egal welchen Channel man dann bedient und Werbung schaltet oder E-Mail Marketing macht oder andere Sachen, was man Online Marketing alles machen kann. Es ist halt wichtig, einen Rückzugsort für den Kunden sorgen und erst einmal alles gebündelt hat. Entweder die Dienstleistung was genau steckt dahinter oder ein Produkt, wo halt tiefere Information oder Support oder so? Thomas hat eine Webseite erst mal das Aushängeschild wie der Laden im Offline Bereich ist die. Quasi das Schaufenster der digitalen Welt.

Es ist schön, dass du das sagst, ich hatte genau die gleiche Analogie. Man braucht einen Ort, die Webseite, wo man hingehen kann und weiß, da bekomme ich alle Informationen zu dem Produkt oder den Produkten.

Aber bevor ich die Website baue, sollte ich halt erst im Bilde sein, was ich für Kunden habe. Was ist meine Zielgruppe und was verkaufe ich überhaupt für Produkte? Weil ohne dem habe ich zwar eine Website, aber die ist nicht aussagekräftig. Erst die Hausaufgaben machen die goldenen W-Fragen Was sind die goldenen W-Fragen?

Wer? Wie? Was? Warum, wieso? Weshalb?

Also quasi den ganzen Verkaufsprozess, den der Kunde durchläuft. Er interessiert sich für ein Produkt, informiert sich über dieses Produkt. Und dann beantworte ich Warum brauchst du dieses Produkt? Wie kommt es zu dir?

Wer soll das Produkt kaufen? Also eher männliche, weibliche? Welches Alter haben die? Welche Herkunft, welches Einkommen? Also die ganzen W-Fragen, die man zu den Kunden macht und dann auch die ganzen W-Fragen zu dem Produkt Wer soll das Produkt kaufen? Warum soll er das kaufen? Was hat er für einen Mehrwert für das Produkt oder die Dienstleistung und aller Form, was der Kunde halt auch wissen will oder was man den Kunden halt auch alles erzählen möchte zu dem Produkt oder Dienstleistung.

Also ohne dem geht überhaupt gar kein Marketing, egal ob offline oder online. Das sollte man immer im Hinterkopf behalten.

Ich habe jetzt beobachtet über die letzten Jahre. Online-Marketing gibt es ja schon relativ lange. Also ich denke mindestens 20 Jahre professionell mit Aufkommen der Dotcom Blase damals Google vor allen Dingen seitdem die Werbung machen, ist das sehr sehr stark nach oben gegangen.

Würdest du sagen, dass dieser Online Marketing Trend sich eher noch verstärkt?

Definitiv. Man sieht ja alleine, was bei YouTube jetzt abgeht, finde ich. Und du machst irgendein Video auch du kriegst noch zusätzliche Werbung angezeigt. Zum Beispiel was ist der passende Klamotten dazu gibt oder passende CD's etc. pp. Aus der Google Maschine. Also das ist manchmal auch ein bisschen too much, finde ich persönlich, aber das ist meiner Meinung. Aber das wird auf alle Fälle noch viel, viel mehr kommen. Auch seine Google Privacy Verordnung hält die Online-Marketing Firmen nicht davon ab, Daten zu sammeln und die Daten auch zu benutzen und den Kunden oder den Besuchern die bestmögliche Werbung zukommen zu lassen, damit Produkte gekauft werden.

Du meinst die bestmöglich personalisierte Werbung?

Ja genau. Ich finde, man sieht das in anderen Medienformen schon ganz gut. Bei so einem Fußballspiel im Fernsehen, dass er jede Fläche wird für Werbung genutzt, ob das jetzt die Bande ist oder beim Interview der Hintergrund des Spielers. Nee, da ist ja so gut wie jede Fläche, die irgendwie in die Kamera gehalten wird, vermarktet.

Hattest du das mitgekriegt beim Fußballspiel? Eurosport hatte andere Werbung wie keine Ahnung. Sky oder so, die haben die sogar noch personalisiert auf den Sender, also auf die Gruppe. Total verrückt.

Das heißt, sie haben die Bilder in Echtzeit analysiert, weil du musst ja bei einem Live Spiel wartet ja keiner ein paar Sekunden als spannend. Also das geht halt sehr sehr personalisiert. Und das was da bei dem Fußball geht, geht im Internet halt noch viel besser, weil du pro Person die Werbung zuschneiden kannst und dich pro Fernsehsender, wenn man so sagen möchte, genau durch Cookies die gesetzt werden und andere Mechanismen wird halt die Suchmaschine gefüttert und kann genau die Wirkung ausspielen, die derjenige sucht.

Eine Zeit lang auch immer, dass er nur noch das gesehen hast, was du von ein paar Tagen geschaut das war. Mittlerweile wird die KI dahinter halt immer besser, dass sie auch versucht schon Sachen zu erahnen, die du eventuell kaufen könntest. Also der nächste große Schritt, der da kommen wird.

Okay, man kennt das heute schon. Du hast irgendwas angeklickt, du hast ein Geschenk für deine Freundin auf deinem Computer gesucht und Tag danach sieht oder benutzt sie den Computer und sieht halt überall Werbung für just dieses Geschenk oder für ähnliche Produkte.

Genau das ist natürlich kontraproduktiv. Aber ja, genau und höchstwahrscheinlich steckt man vielleicht vier, fünf Jahre. Dann wird sich das wenden, dass du nicht mehr die Werbung siehst, was du vor ein paar Tagen, sondern das, was daraus resultiert und in welche Richtung es gehen könnte. Und vor allen Dingen, was ganz wichtig ist. Wenn der Kauf abgeschlossen ist, müsste es halt auch einen Ping geben bei der Suchmaschine hier. Der hat gekauft.

Also es gibt da mehrere Formen des Online-Marketing. Gerade schon drüber gesprochen Webseite, Display, Advertising vielleicht viel zu kurz, was zu den einzelnen Formaten sagen und auch, wie man sie aus deiner Sicht erfolgreich gestaltet. Falls man das so sagen kann. Obwohl das ist sehr individuell und hängt natürlich auch von der Website ab.

Eine Website ist eine Form des Marketings, kommt immer auf die Form, welche Online-Marketing man betreiben möchte als ganz klassisch oder was ist halt das Wichtigste ist es halt die Webseite, quasi das Schaufenster im Internet oder in der digitalen Welt. Heute halt schon zentraler Bestandteil sein für das Online-Marketing, als bevor man irgendwas groß startet oder auch eine Kampagne. Macht sollte man erst seine Unternehmens Website in Ordnung bringen oder wenn sie noch gar nicht gibt erst mal bauen. Ansonsten macht relativ wenig Sinn, weil ich sage mal verwirklichenden oder auch Leute, die dann die Werbung konsumieren wollen, sich meistens dann auch noch ein bisschen tiefer informieren, anstatt jetzt irgendwo ein Produkt zu kaufen.

Was natürlich noch ist, wenn jemand zum Beispiel ein Buch verkauft, das auf dem Marktplatz wie Amazon oder Ebay oder esdie verkauft das da und ich hatte Erfolg. Ich habe jetzt schon das schon hundertmal verkauft, weil da mehr kann man natürlich die Website umgehen und direkt nur was machen. Kann man machen.

Ob das jetzt zielführend ist, ist eine andere Frage, aber man kann es machen.

Das heißt, ich würde mein Buch ausschließlich über Amazon oder über Buch Webseiten verkaufen, hätte keine eigene Webseite, weil ich ja auch nicht. Wenn ich weiß, ich möchte ein Buch kaufen, suche ich ja direkt. Wo kann ich das kaufen und suche nicht unbedingt nach einer Website zu dem Buch. Genau das suche ich vielleicht. Wenn ich das bei mir das Buch gefällt und ich weitere Inhalte vom Autor beziehen möchte, dann gehe ich natürlich auf die Suche nach der Webseite von dem Autor meistens.

Genau das kann man so machen. Man verliert natürlich dadurch die Kundenbindung, man braucht erst gar keine auf. Man hat zwar den Lead, den das Geschäft bei der Plattform Amazon etc. pp. Aber die genauen Kundendaten, die Adresse oder auch die E-Mail, die verrät Amazon nicht. Was natürlich wertvoll wäre, wenn man dann ein zweites Buch rausbringt, dann könnte man das die benutzen, um die Leute anzuschreiben oder anzubringen oder als weiterer PP, damit ihr auch das zweite Buch kaufen und davon auch Wind kriegen.

Okay, da bietet Amazon gar nichts internes an, das man sagen kann. Ich möchte meine Käufer meines ersten Buches benachrichtigen. Vielleicht geht das, wenn man dem Autor folgt oder so. Das geht ja, aber wenn man das nicht aktiv macht, dann nicht.

Ich kenne viele Autoren, die haben dann einen Twitter-Account oder ein Influencer Marketing, um ihre Fans dann darauf aufmerksam zu machen.

Nun ja, bei der Reform werden halt einmal klassisch so Display Advertising und auf Deutsch Internetwerbung, da es quasi ganz viele Marktplätze, wo man quasi Werbung unter seinem Banner schalten kann. Gibt natürlich einmal riesengroß Google. Da kann man einmal seine Banner schalten. Aber es gibt auch darüber hinaus ganz viele Netzwerke, wo man quasi gezielt Blogs oder Webseiten buchen kann, wo man dann die Werbung oder den Banner ausstrahlen möchte. Auch zahlreiche Deutsche in Deutschland, aber auch international, auch Bing zum Beispiel, machen Konkurrenz.

Google, die bieten das auch an!

Hast du schon mal Bing Words oder wie heißt es da genutzt? Also da wird man ja auch so Keywords buchen können, nehme ich an. Nicht genutzt.

Also was ich davon nur nutze ist, dass Webmaster Tool Shopping Werbung habe. Ich glaube ich noch nie. Habe ich noch nicht gemacht. Ich hatte da auch mal wie bei Google kriegste dann noch so einen Gutschein oder so was aber nicht genutzt, weil klar in Deutschland Bing ist jetzt nicht so essenziell. Auch mit den Windows 10 Rollout und Instant Bing Suche aktiv ist Bing trotz Tipp relativ gering.

Bei Google ist es auch so, da kann man auch direkt Werbeplätze buchen, Webseitenbetreiber die Snippets von Google einbauen. Es ist dann meist die Bilder oder die Werbeanzeigen mit den kleinen blauen Dreieck. Die kann man dann auch direkt buchen bzw. die Zielgruppe buchen.

Man kann Seiten ausschließen.

Dann wundern sich Werbetreibende, warum die auf irgendeiner x y Seite sind, wo die eigentlich thematisch, aber auch vielleicht politisch nicht gerne Werbung machen würden. Genau das kann passieren. Da muss man dann halt immer genau aufpassen, was man aussucht und auch wen man eventuell ausschließt, dass klassische Suchmaschinen Marketing gibt's auch.

Da hat man einmal die sehr. Das gibt es, wird also unterteilt unter sehr viel Search Engine Advertising, also die klassische Suchmaschinen, Werbung für Keywords, also für Texte.

Also jemand sucht nach Mixa und findet meinen Mixa sozusagen. Wenn ich auf Mixa optimiert habe, sehe es nicht wie bei so was, wo du selbst von deiner Webseite was optimieren kann, sondern sehr ist, wenn du dafür bezahlt. Da gibt es unterschiedliche Formen, wie zum Beispiel einmal ganz klassisch bei der normalen Google-Suche, wo dann die Google Anzeigen die ersten drei oder auch ganz unten stehen.

Dann hast du da halt glaub ich.

Die Google Shopping Anzeigen gibt es, die kann man über das Google Merchant Center pflegen. Wenn man Produkte hat, kann man da eine Produkt Liste aus seinen Shops generieren und die wirtschaftliche Seite damit pflegen. Dann kann man halt auf gewisse Keywords seine Produkte halt bewerben.

Das sind dann wirklich physikalische Produkte. Man geht nicht auf irgendwie Wörter, sondern es ist ganz klar hier du kriegst ein Produkt oder kaufst.

Genau genau das wird ja auch angezeigt. Direkt. Kann dann auch sagen, in welchen Kanälen das überall übertragen wird, als ob das auch bei YouTube sein soll oder anderen Diensten von Google, ob die da auch ausgespielt werden usw. Das geht auch mit den klassischen Keywords kann man auch sagen, wo das überall quasi zu tragen kommt. Das Pendant zum Seher ist halt SEO, weil dafür zahlt man nicht in Geldform, sondern mit Zeit und Fleiß. Die Suchmaschinen bieten ja den Suchenden die bestmöglichen Suchergebnisse an.

Genau die nach langen Jahren der Auswertung für Sie die besten Suchergebnisse. Und man kann natürlich die Texte und die Bilder und so weiter darauf optimieren, dass die Suchmaschinen den eigenen Content als besonders wertvoll erachten. Darum geht es bei SEO, dass sie alle Metadaten ausgewertet werden können, oder?

Ja, das ist die technische SEO. Das ist das alles, was es technisch macht. Also ist die Seite sauber programmiert, sind keine Fehler drin ist es auch nach Best Practice Sachen. Also neueste PHP Version, schnellstmögliche http Verbindung geknechtetes Sachen bin infizierte Sachen zum Beispiel für CSS, das ist für man die Seite aufruft, egal welche.

Dass man den sichtbaren Bereich sofort bekommt, ohne geblockt zu werden.

Also normalerweise werden die Ressourcen erst mal alle geladen und das Laden blockiert quasi die Auslieferung der Inhalte oder das Rendern der Inhalte der Browser muss er die Inhalte bekommen und dann muss er die verarbeiten. Und wenn die Ressourcen aber noch Lateins, ist es blockiert. Und um das zu verhindern, dass der sichtbare Bereich, wenn man was aufruft, sofort sichtbar ist, kann man das aber auf der Preview das CSS und den Text sofort schicken, dass das der Browser sofort interpretieren kann, ohne blockiert werden.

Das sind alles so technische Sachen.

Das heißt, für den Benutzer ergibt sich so gut wie keine Wartezeit. Er kann sofort beginnen zu lesen, auch wenn die Webseite drumherum oder darunter noch aufgebaut wird.

Und das sind alles technische Faktoren, die in SEO einziehen. Wenn der Suchende zum Beispiel auf die erste drauf klickt und nach einer Sekunde oder zwei Sekunden die Seite wieder verlässt und dann auf Platz drei der Suchergebnisse 10 Minuten verweilt und da vielleicht noch Sachen klickt, dann kriegt Google relativ schnell mit. Ah, okay, Platz 1 ist vielleicht nicht so gut. Wir nehmen lieber Platz zwei oder drei.

Verstehe. Das heißt relativ schnell steigt die oft angeklickt Webseite auf. Platz 3 würde auf Platz 1 steigen, wenn durch die Benutzerführung sozusagen klar wird, für Google klar wird Nee, nee, die Leute klicken viel mehr auf Platz drei statt auf Platz eins.

Nicht klicken, sondern eher die verweilen länger. Die Verweildauer ist ein ganz wichtiger Aspekt.

Und auch, ob die danach die Sachen noch mal suchen, weil jemand, der erfolgreich ist, erfolgreich gesucht hat, sucht nicht nochmal nach dem Keyword.

Okay, das heißt da, der bleibt auf der Website. Okay, da bleibt auch der Webseite und der sucht nicht nochmal nach denselben Keyword bei Google, weil er gefunden hat, was er gesucht hat.

Genau. Und das ist ein Signal an Google, an die letzte Seite. Oder geht das Ergebnis? Was wir geliefert haben, ist besser als das andere? Für solche Faktoren sind halt ganz wichtig. Dann hast du natürlich noch auf Page Faktoren nennt sich das. Also zum Beispiel Sachen, die du mit Link Building, mit von anderen Webseiten, Universitäten, Wikipedia-Eintrag etc. pp.

Also wenn dein Artikel oder auch eine Seite von dir auf anderen Seiten darüber geschrieben wird, diskutiert wird in Foren, dann zieht das natürlich alles auf dich oder auf deine Marke oder aber auch auf die Seite ein. Da gibt es sowas wie einen PageRank gibt es theoretisch nicht mehr, gibt es aber in anderen Tools gibt es dennoch. Also es gibt nicht bei den klassischen Google PageRank, aber es gibt andere Ranking Faktoren, die man nutzen kann, um zu sehen wie gut ist.

Die gibt es bei Google gibt es noch die Authentizität. Wie authentisch ist die Seite da? So was wie Alter steckt da drin, wie viele Links von anderen Seiten sind auf der Seite usw. usw. Also das ist ein großes großes Thema und kann man halt sehr, sehr viel erreichen. Nun, bei der Reform des Online-Marketing ist das Content Marketing. Das beschäftigt sich vor Dingen mit der Produktion und der Verteilung von von den ganzen Content sind Bilder, Videos, Text vor allem im Internet schöner als alles mögliche, was du zur Verfügung stellst auf deiner Webseite oder auch auf anderen Webseiten.

Eigentlich alles in Form und Text, Bildsprache, Video, Audio, Video, aber auch so weiter bei eBooks oder Fallstudien. Das kann halt sehr, sehr unterschiedlich sein, was letztendlich der gewählte Konnten ist. Das ist natürlich auch immer abhängig von dem Produkt oder von der Dienstleistung. Was ich letztendlich bewerben möchte und auf den Kunden verbringen möchte. Oftmals ist es auch so, dass große Firmen zum Beispiel einen Ratgeber machen. Einen Ratgeber vielleicht nur für seinen Bereich, aber manchmal auch noch Tipps und Tricks über andere Sachen, um einfach nur Traffic zu bekommen.

Auf der Seite, damit man verlinkt wird, dass Leute, die sich für dieses Thema interessieren, entweder per Forum darauf verlinken oder idealerweise, dass die Wikipedia darauf verlinkt, dass es wahrscheinlich der Jackpot gut, bei Wikipedia kann man sich selbst anmelden und dann auch was reinschreiben und das dann prüfen lassen. Wenn man das oftmals gemacht hat für andere, dann kann man da dann auch Sachen selbst veröffentlichen und jemand anderen bitten. Das freizugeben ist ein mühsamer Prozess. Ob man theoretisch könnte man das auch schaffen.

Einfacher ist es einfach guten Content zu schreiben und den dann halt entsprechend zu verteilen, damit es dann eine Vielzahl von Menschen lesen.

Ich glaube das ist der Jackpot der Wikipedia Eintrag für Link Building auf Page Faktoren.

Ja, für die Authentizität der Website ist das ein großer Faktor, aber auch Universität Seiten steigen schon ein, aber es ist auch nur ein Faktor. Also die große Google Glaskugel einer einsehen kann, hat halt nicht nur einen Faktor wo sie da aufspringt, weil ich sage mal eine Seite von 1998, die hat vielleicht auch einen Wikipedia-Eintrag, wurde aber in den letzten 20 Jahren nicht mehr gepflegt. Ich glaube dennoch, dass sie bei den Suchergebnissen relativ schlecht wegkommt, weil sie einfach nicht aktuell ist.

Genau. Nicht aktuell, nicht mehr zeitgemäß. Eventuell sind auch die Inhalte verworfen oder widerlegt. Was vor 23 Jahren noch gegolten hat, ist heute schon lange nicht mehr. Im besten Fall hat derjenige über dem geschrieben Verstehe ja schon klar, dann eine weitere Form des Marketings oder Marketings wer E-Mail-Marketing ist auch relativ weitverbreitet. Das ist quasi das Pendant zur klassischen Postversand. Also wenn man offline Werbung macht, der normale Postversand. Du erhältst Werbung von Payback, von Otto und so weiter, also von irgendeinem Versandhaus oder von irgendeinem Fielmann.

Der braucht mal wieder eine Brille oder sowas. Das ist so Das Online-Marketing machen die Firmen meistens da, die halt eventuell die E-Mailadresse nicht haben. Das ist natürlich ein großes Problem. Ohne E-Mail-Adressen, ohne Zustimmung bedarf kein E-Mail-Marketing. Sollte man sich aktiv die Zustimmung einholen, dann kann man damit loslegen. Das Gute daran ist es messbar. Also du siehst, ob derjenige das gelesen hat oder ob es einfach Müll schmeißt. Du siehst darüber hinaus auch noch, ob er, nachdem er es gelesen hat, auch was angeklickt hat.

Im besten Fall machst du eine E-Mail Marketing eventuell zu einem Produkt oder eine Dienstleistung, die du verkaufst. Dann wäre natürlich gut, dass man da auch ein Banner setzt und den kann man dann wieder verschrecken. Und das kann man dann mit ermessen, wie oft das geklickt wurde. Und natürlich kann man dann, wenn es gut eingestellt ist, auch noch messen, ob derjenige das auch dann auch gekauft hat hat. Man sieht in seinem Bericht der Kauf ist durch das E-Mail-Marketing entstanden, was natürlich dann wieder einen Rückschluss für das nächste im Marketing ist.

Wenn man sieht Okay, das hat super geklappt, das Produkt habe ich gut verkauft, aber das nicht. Dann gucke ich vielleicht, ob ich das andere, was ich gut verkauft habe, noch ein bisschen besser oder das, was sich schlecht verkauft hat, vielleicht besser bewerben kann.

Ich möchte E-Mail-Marketing und Content Marketing jetzt nicht zusammenpacken, aber es ist auch eine Form des Content Marketing, auch wenn es nicht direkt von Google gekrault werden kann, weil es natürlich in Emails drin steckt. Aber man muss ja auch der Content muss ja einen Mehrwert bieten dem Benutzer, damit er eben sich weiter für das Produkt interessiert oder halt eben die Aufmerksamkeit dann entsprechend erweckt wird.

Du musst auch einen Mehrwert machen. Und was du gerade noch gesagt hast, gerade im Bezug das ist die Suchmaschine nicht findet. Ja, wenn du das so einstellt, fallen viele Blogs, die E-Mail Marketing betreiben oder deine Newsletter versenden mit ihren News oder neue Berichte. Die haben auch noch mal ein Archiv, wo man alle einsehen kann. Das ist natürlich super für Leser, die nicht von der ersten Stunde dabei sind. Die können auch die E-Mail Newsletter der letzten zwei Jahre, drei Jahre, 10 Jahre lesen.

Und natürlich ist das bestens so eingestellt, dass die Suchmaschine die auch durchliest. Das heißt, du kannst auch mit den Inhalten, die du vor fünf Jahren geschrieben hast und einen Mehrwert für deine Leserschaft geschaffen hast, auch einen anderen Suchenden bereitstellen.

Das habe ich schon mal gesehen bei E-Mail Service Providern, die bieten ein quasi so eine Website für die E-Mail perfekt dargestellt drauf ist.

Wenn man das in seiner Website mit verheiratet gibt das relativ einfach. Wenn man das mit externen Tools macht, ist das schon etwas schwieriger, an die immer wieder ranzukommen. Aber selbst dann kann man letztendlich immer noch den Content, den man in der E-Mail geschrieben hat, einfach auf seiner Webseite veröffentlichen unterordnen. Newsletter Archiv zum Beispiel macht man eine Seite und lädt Archiv und stellt seine Newsletter online, weil die Personalisierung sollte man rausnehmen. Vorher noch Influencer Marketing gibt es auch noch.

Also das ist noch nicht so alt, sage ich mal. Ich sage mal so ganz krass hat das. Mit YouTube angefangen, mit Sportlern im Fernsehen schon in den 90ern oder oder weit vorher. Ich trage ja Schuhe oder so. Das stimmt natürlich, aber das ist natürlich dann in Onlinemarketing, sondern das war dann TV-Werbung. Das Prinzip ist dasselbe Du hast irgendeine bedeutende Person, die einen großen Einfluss hat.

So eine Vorbildfunktion Person, die sehr bekannt ist und die eine Vorbildfunktion ist, eine Vorbildfunktion hat, einen großen Einfluss hat und dementsprechend auch eine Meinung zu einer bestimmten Zielgruppe folgen. Der Meinung meistens oder oftmals, sagen wir mal nicht immer, aber oftmals ja, heutzutage werden solche Personen, die verkaufen sich dann auf Plattformen, wo man die dann buchen kann und dann Werbebotschaften einkaufen kann, die die dann über ihre Kanäle streuen.

Ob das jetzt Facebook YouTube in Köln, das ist jetzt erst mal dahingestellt oder auch eventuell die eigene Website. Es kann ja auch sein, derjenige hat noch eine Website, wo er hat sein ganzes Leben veröffentlicht. Auch darüber kann man ja auch Influencer Marketing betreiben. Aber klassisch sind halt erst mal über die ganzen sozialen Netzwerke. Da ist der Markt ganz schön gewachsen. Sehr, sehr viele Influencer gibt es da auch. Viele Gamer ja Gamer.

So im Beauty Bereich gibt es glaube ich ganz ganz viele Menschen.

Kann man machen. Lohnt sich bestimmt auch. Was man da nicht vergessen darf. Es ist nur ein Tweet oder nur ein Facebook-Post.

Das heißt, wenn die Plattform verschwindet, verschwindet all dein Inhalt.

Meinst du das?

Und ich sage mal so ein Influencer, der postet am Tag eventuell 100 Sachen im Vollzeitjob, im Vollzeitjob und der Eintrag oder dein Eintrag oder der gekaufte Eintrag, der ist dann auch spätestens nach ein Tag wieder weg. Also nicht mehr sichtbar. Außer die Leute scrollen die ganze Zeit und gucken die ganze Zeit sich denjenigen immer wieder an. Ich glaube schon, dass das üblicherweise so läuft. Der Influencer selber bekommt ein Produkt zugeschickt, also zum Beispiel ein Kleidungsstück, was er dann trägt in seinen Videos für eine gewisse Zeit immer die eine Mütze oder so eine Woche die eine Mütze.

Und vielleicht spricht er sogar darüber und sagt, wie toll die Mütze ist oder woher er die hat. Ich glaube schon. So ist das gedacht, dass er das wirklich erwähnt und eine ausreichende Zahl an Zuschauern sagt Mensch, die möchte ich auch haben.

Das ist natürlich immer eine Frage des Geldes und eine Frage der Vereinbarung. Aber oftmals ist es halt wirklich nur ein Post und das war's. Also die Influencer schreiben einen Post und und fertig. Das kann natürlich trotzdem durch die Decke gehen. Ich sage mal, man streut dann natürlich.

Man nimmt dann mehrere solcher Influencer, guckt natürlich auch den ihre Zielgruppe an, weil man muss natürlich schauen Was habe ich für ein Produkt? Welche Zielgruppe will ich erreichen?

Es lohnt sich halt nicht für Katzenfutter, denn Influencer der nur Hunde Fans hat oder der, der nur Hunde Bilder veröffentlicht, genauso wenig dann denjenigen, der dann nur Kleidung, also Katzen, Influencer, theoretisch ein guter Kumpel, der hat einen eigenen Blog für seinen Hund, der zeigt dann halt, dass er mit dem Gassi geht usw. das glaubt ihm folgen auch schon an die 5000 Leute. Es gibt da auch Trends. Also ich sage grad für die Katzenfutter Industrie ja auch ihr könnt Influencer Marketing machen.

Es gibt für alles einen Markt heutzutage.

Das ist total verrückt, weil es halt du im Internet einfach alle Menschen erreichst. Gibt es natürlich auch. Die Nische wird dann wieder hinreichend groß. Es gibt Leute, die gucken, anderen Leuten beim Schlafen zu viel Spaß macht.

Okay.

Man kann sagen, beim Online-Marketing, um Online-Marketing erfolgreich zu betreiben, ist es wichtig, die Ziele, also was möchte ich Aufmerksamkeit schaffen. Kann ja auch so eine Kampagne sein wie Lass dich impfen oder so und die Kunden nicht aus dem Auge zu verlieren. Also was wollen die Kunden? Was haben die Kunden für Ziele? Was haben die für ein Bedürfnis, was ich jetzt erfüllen kann? Mehrwert schaffen für den Kunden? Also das fand ich, kam ganz gut raus.

Eben wo du gesagt hast Ja, beim Content ist es wichtig, dass man das Produkt genau beschreibt und wirklich die Informationen liefert, die wertvoll für den Kunden sind. Und das wissen die Kunden selber. Und Google weiß es auch, weil es die Klicks auswertet und die Dauer auf der Website.

Dann wird es halt ein echt großes Wort im Allgemeinen im Internet oder egal was man auch in der Offline-Welt ohne Mehrwert schaffst du ja kein Preis für die Kunden. Ich sage mal, im besten Fall erreichst du die dann nur einmal. Der Kunde kauft das trotzdem, weil er vielleicht das so überstrahlt wurde mit Werbung und ärgert sich einen geärgert. Der Kunde ist meistens das Schlimmste fürs Geschäft, weil der verärgerte Kunde, der schreibt eine Rezension und beschwert sich. Da schreibt das einem Forum rein.

Ein Kunde, der sich ärgert, das ist der Schlimmste. Der ruft dich vielleicht sogar noch an, da bist du noch relativ bequem. Aber fängt er an auf Facebook Co. und so? Denn darüber, was zu berichten oder zu schreiben, dann hast du verloren, weil dann geht das so schnell durch die Decke, so schnell kann man gar nicht schauen, so schnell verbreitet sich das. Und jeder weiß auch wie das Produkt oder die Dienstleistung die taugt nicht das, was derjenige verspricht.

Und das ist auch in der Offline-Welt geht es vielleicht nicht ganz so schnell wie in der Online-Welt. Aber auch in der Offline-Welt ist ohne Mehrwert. Als wenn das Produkt oder Dienstleistung nichts taugt, dann maximal einmal.

Und die glauben dann eher dem vermeintlich kleinen User auf der Plattform statt dem großen Unternehmen, was sich dahinter versteckt. Oder?

So ein Mehrwert ist halt immer ganz wichtig, egal ob das jetzt Content ist. Als ob man für ein Produkt was der Berater schreibt oder auch eine Anzeige soll ordentlich gestaltet werden. Auch die brauchen Mehrwert. Es reicht halt nicht ein Bild mit einem Kreis zu malen und das die Leute dann darauf klicken ein auch der Werbebanner muss Mehrwert schaffen oder muss halt einen. Muss zumindest das Design technisch und auch informativ einen Mehrwert haben. Immer, immer wenn man Werbung machen möchte, braucht man als erstes einen Mehrwert.

Also dein Erfolgsgeheimnis, wenn du Content in Auftrag gibst oder selber schreibst, worauf du achtest jetzt außer dem abstrakten Muster Mehrwert, dass du sagst Okay, das ist so ein drei Punkte Plan oder so. Anhand dessen kann ich vorgehen und bevor man irgendwie Werbung schaltet oder auch jetzt Content schreiben lässt über das, was man schreiben möchte, sich quasi Gedanken machen, also die Kiewer da rauszusuchen, die zu analysieren und nach der Analyse zu gucken wie suchen denn die Menschen im Internet nach den Wörtern?

Also welche Fragen gibt's da? Und da geht's ans Public ist eine ganz gute Seite, die man da nehmen kann, um Fragen herauszufinden, was die Leute überhaupt interessiert. Und dann kann man sich ein paar Fragen davon rauspicken, wo man denkt Okay, die könnten was sein. Die Fragen kann man da noch mal gegeneinander stellen, bei Google Trends oder anderen Dienstleistern, wo man sieht, wie oft wird die Frage denn überhaupt gesucht? Und da sollte man dann vielleicht so ein, zwei, drei dann wirklich mal beantworten und die Frage quasi auf sein Produkt, auf seine Dienstleistung ummünzen und dann den Mehrwert oder das Bedürfnis des Suchenden befriedigen, damit ein Mehrwert geschaffen.

Du hast dich gekümmert, was dein Produkt, wonach die Leute danach genau suchen und du hast die Frage beantwortet, im besten Fall und im besten Falle auch noch zufriedenstellend, die zufriedenstellend beantwortet hast und dann noch ein Produkt oder eine Dienstleistung dazu anbietest, dann ist die Wahrscheinlichkeit, dass derjenige kauft, auch noch relativ hoch, weil der Suchende so glücklich war. Der hat das gefunden, was er sucht.

Wie sieht das denn aus, wenn du einen Artikel schreibst und den raus ins Internet bringst? Wie lange kann man das überhaupt sagen? Wie lange dauert das, bis der Artikel anfängt zu wirken?

Also ist das innerhalb von Stunden dauert das Wochen, das dauert Stunden. Man kann da sehr, sehr schnell beschleunigen. Also wenn man Content veröffentlicht, wird der einem auf die Webseite gepostet oder in den Kanal, wo er veröffentlicht werden soll. Dann kann man diesen streuen in alle Kanäle, die man hat, also per E-Mail, per Facebook, Twitter, in die Netzwerke, in den internen Netzwerken. In der großen Firma reicht es auch einen internen Newsletter oder eine Nachricht zu schreiben.

Wir hier, wir haben was Neues und schon hat man gleich mal vielleicht 500 Leute, die direkt die Seite erst mal aufrufen. Das ist schon mal ein Indikator, dass das vielleicht relevant ist für Google. Google bekommt das mit, weil es sieht per Google Analytics, das jetzt sehr in kurzer Folge sehr viele Leute auf diesen neuen Inhalt gehen und nicht per Google Analytics, sondern allgemein. Wenn du alle die Chrome benutzen, sind automatisch Daten an den Google, also alle die über den Google Browser gehen.

Chrome senden Daten über ihr Verhalten, welche Seiten sie aufgerufen haben. Also das ist schon mal ein Indikator angucke dann darüber hinaus kannst du die Google Webmaster Tools benutzen um neuen Inhalt direkt zu pushen. Der Google Pod, der kommt so, je nachdem wie groß deine Seite ist und wie interessant deine Seite von Google ist, kommt der Pod aller zwei Tage jeden Tag und mehrmals am Tag vorbei und guckt an, was es neues gibt. So und das kann man aber beschleunigen.

Beziehungsweise man kann dem Google Bot sagen, wenn das nächste Mal vorbeikommt, guckt er sofort einen neuen Artikel an. Das kann man in den Google Translator hinterlegen und dann ist es je nachdem, wie gut eine Seite ist und wie oft der Port vorbeikommt, relativ schnell, dass die Seite schon im Index ist. Wenn die Zeit im Index ist, entscheidet dann natürlich die Qualität eines Textes, wie schnell du nach oben steigst.

Das heißt, im besten Fall bist du mit dem Keyword innerhalb von den Tag maximal eine Woche schon auf Seite eins und du sagst Qualität ist sehr wichtig. Ist es wirklich Qualität oder könnte ich auch mit einer großen Quantität? Also wenn ich jetzt ich habe eben das Thema Mixer gesagt, wenn ich jetzt 25, also lieber einen hochqualitative Artikel zum Thema Mixer oder 25 Artikel, wo ich jeweils einen Aspekt des Mix aus beleuchte auf meinem. Blog kann man das prognostizieren, was da besser funktioniert?

Besser der ein Artikel war Es gibt die Kiewer Kannibalisierung, das bedeutet quasi, wenn man mehrere Artikel zum gleichen Keyword auf seiner Website veröffentlicht, tun sie sich gegenseitig ausspielen. Das heißt, Google weiß da nicht mehr, welche Ergebnisse anzeigen soll. Im besten Fall bist du mit dem Keyword dann mit zwei Seiten auf Seite eins, aber nicht auf Platz eins, weil auf Platz eins kann es nicht mehr kommen.

Okay, weil das Schlagwort Mixer sich dann eben auf 25 Seiten verteilt, die alle auf meiner Domain liegen und nicht mehr auf einen Artikel.

Genau. Was natürlich ist, wenn du der Platzhirsch bist in deiner Branche oder in deinem Gebiet. Du verkaufst den Mixer, der der Püree machen kann und den er Typekit Remixer. Die Leute suchen immer nur noch nach den Erdbeer Biochemiker.

Dann kannst du natürlich so viel schreiben wie du willst und auch so oft das immer wieder machen, weil du bist der Platzhirsch, du hast keine Konkurrenten zu dem Produkt, dann ist das egal. Dann hast du zwar vielleicht in der Google Anzeige noch andere Seiten, die auch über dich berichten, aber die schaffen es dann gar nicht hoch, weil die ja immer über dich berichten. Das heißt, du bist immer auf Platz eins, da kannst du so viel schreiben, wie du willst.

Weil ich hat gesehen, es gibt so generierte Videos bei YouTube, wo Produkte gezeigt werden und dann liest eine Computerstimme, liest die Produktbeschreibung einfach nur vor und da gibt es tausende von diesen Videos. Also irgendjemand hat ganze Kataloge da einfach so zum Video mit vorgelesene Produktbeschreibung generiert. Und ich dachte auch Oh Gott, lohnt sich das so was zu machen. Aber wahrscheinlich ist es einfach nur die schiere Masse. Das sei dann irgendwo hier und da mal ein Glückstreffer macht.

Eventuell machen die das, um einfach einen weiteren SEO Faktor zu erreichen, damit die auf YouTube gelistet wird. Der Mensch will dann den Link haben zu dem Produkt.

Es ist natürlich positiv, aber wenn die Videos nichtssagend sind, die keiner anguckt, ist der Link auch relativ wertlos.

Weil du hast zwar den Link YouTube, aber wenn der Link nicht geklickt wird das auch negative Signal an Google sich einfach viel irrelevanter Content der da entstanden ist. Magst du uns dann mal Kennzahlen sagen von erfolgreichen Content Artikeln, die jetzt vielleicht auf deinen Webseiten oder bei deinen Projekten laufen?

Ja gerne. Ich würde gern mal einen Kunden Projekt sagen betreuen, einen Goldhändler bzw. ein Goldschmied und dreieinhalb Jahre. Und er ist zu mir mit der Bitte gekommen, dass ich für ihn anzeigen mach bei den Google Anzeigen, aber der das unbedingt ausprobieren und wollte das halt sehen. Hat das gesehen bei anderen Unternehmen, die das machen, dass sie da immer sehr viel Google anzeigen schalten. Ich habe ihm davon abgeraten, da ich halt da seinen Job hat, viele viele Probleme hatte oder halt strukturelle Probleme und auch inhaltliche Probleme.

Aber nichtsdestotrotz, er wollte das machen und okay, da machen wir das. Dann testet man das mal mit ein paar Sachen und er hat dann relativ schnell gesehen Okay, das bringt nicht viel. Er hat viel Geld ausgegeben, hat zwar auch Klicks gehabt, die Leute sind auch in den Shop gegangen, aber die Verkäufe war nicht da.

Es hat sich nicht gelohnt. Das Marketing Geld war mehr als der Umsatz, den er dadurch dann mehr generiert hat.

Genau gut. Er hat natürlich auch sehr hochpreisige Produkte als Werbung gemacht, kann dann auch mal auf Niedrigpreisen produkte. Auch da war der Erfolg relativ wenig. Zwar ein bisschen besser, aber dennoch wenig, so dass wir das dann eingestellt haben und haben erst mal aufgeräumt. Wir haben quasi die Seite überarbeitet, strukturell und aber auch Kunden. Wir haben zu jeder Kategorie Texte schreiben lassen, die ich halt dann beauftragt hab und ein Briefing geschrieben habe. Eine Zielgruppe da folgende Zielgruppen Analyse gemacht und genau geguckt Wen wollen wir denn überhaupt erreichen?

Es sind halt eher die Männer, die ihre Frauen was schenken. Das ist die meiste Zielgruppe.

Also es ist letztendlich dann Schmuck, aber nicht für Damen.

Also Männer kaufen Damen Schmuck okay, Männer kaufen mehr Damen Schmuck dachte ich auch erstmal.

Okay, cool, hätte ich auch jetzt nicht so gedacht, aber dann, wenn man ein bisschen drüber nachdenkt. Okay, das ist einleuchtend. Dementsprechend man dann Texte schreiben lassen, alles umstrukturiert. Er hat noch parallel Bilder neue produzieren lassen, sodass er dann nach gut eineinhalb Jahren schon doppelt so viele Besucher hatten, allein durch den Content. Und jetzt haben wir das letzte Jahr noch mal eine neue Kategorie aufgebaut und da noch mal viel Gas gegeben, sodass ich jetzt innerhalb der letzten drei Jahre das insgesamt die Besucherzahlen verdreifacht habe und der Umsatz mehr als verdoppelt hat.

Wahnsinn!

Also da ist er schon sehr glücklich.

Und das war wahrscheinlich auch wesentlich günstiger, die Content Artikel erstellt zu haben, als jetzt kontinuierlich einfach Bannerwerbung zu kaufen.

Wenn ich mich nicht ganz täuscht, das ist im dreistelligen Bereich geblieben. Die gesamte Produktion was dauert halten. Es dauert, bis sich das dann langsam auswirkt und bis man dann auch die Position Da habe ich noch eine Frage an dich. Ich hab den Content beauftragt Hast du Tipps für ein Briefing, wenn ich Content rausgeben möchte, erst mal Welche Plattform nutzt du dafür? Möchtest du darüber sprechen? Kannst du die sagen und wie würdest du vorgehen, um das Briefing möglichst zielgenau zu formulieren?

Ja, ich kann dir gerne sagen, dass es grade Content muss ich das? Eine Agentur, die agieren weltweit und ich glaube 90 Sprachen bieten die an? Das sehr gute daran ist, die sind relativ fair zu den Autoren, denn für den Vermittlung nehmen die sich nur 30 Cent des Betrags und alles andere kriegt der Autor. Das finde ich halt sehr fair. Dementsprechend kann ich dir auch weiter empfehlen.

Ich habe da keine Partnerschaft mit denen oder irgendwas. Ja, wie geht man am besten vor? Wie ich schon gesagt habe Zielgruppe Mehrwert schaffen, Keyword Recherche etc. pp. Genau dasselbe braucht man auch, um guten Content zu generieren oder generieren zu lassen. Das heißt, man hat ein Thema X oder ein Produkt X Dienstleistung, die man neu schreiben lassen möchte. Dann das hernehmen, alle W-Fragen beantworten, den Kunden sich angucken, den Kunden analysieren wer ist das, welches Alter usw.

hat er? Alle Hausaufgaben machen zum Keyword, Recherche, Zielgruppen, Analyse der richtige Personas definieren. Also für jede Kundengruppe im Prinzip Personas.

Kann man machen. Muss man nicht unbedingt. Das ist manchmal ein bisschen übertrieben. Personas gerade für normalen Text kann man, kann man machen. Aber ich glaube, das ist auch für den Texter dann jetzt nicht so relevant. Aber die Information, die man dann erhält, also welche Zielgruppe habe ich? Dann hat man ungefähr so 10 Schlagwörter, also genau 30 bis 40, die sind vom Budget oder vom Inhalt vielleicht 50 plus, also 50000 im Jahr. Dann haben die vielleicht ein Abitur oder die bewegen sich vielleicht nur auf den und den Kanal oder die und die Interessen.

Da hat man die Zielgruppe, das gibt man den Schreiberlingen mit oder auch für sich selbst. Auch wenn man den Text selbst schreibt, ist das immer gut. Den Text dahin zu hängen und zu sagen Hier für die Zielgruppe musst du schreiben. Nicht für die, sondern für die. Genau. Aber das ist ganz wichtig, dass man das vor Augen hat. Dann halt das Keyword, über welches man schreiben möchte, ist ganz wichtig. Dann eventuell auch noch ob Abwandlung vom Keyword oder noch weiter, die auf das gesamte mit einziehen zielen.

Zum Beispiel Diamant Schmuck. Dann haben wir zum Beispiel noch Diamant Ketten. Hatte ich da zum Beispiel eine oder ein Diamant Ohrringe, sodass er die mit aufnimmt? Und dann sagt man den Schreiberlingen halt, was man haben möchte. Möchte ich einen Blog-Artikel, möchte ich einen Produktbeschreibung? Möchte ich ihn anzeigen. Text zum Beispiel für eine Stellenanzeige oder einen Einleitungstext zum Beispiel. Das sind alles so Faktoren, die man denjenigen mitgeben soll. Je besser man das macht, je besser man das Briefing macht.

Das bessere Ergebnisse. Noch eine wichtige Sache Struktur zum Beispiel, wie soll derjenige schreiben? Sollte eine Einleitung schreiben, finde ich es immer wichtig. Eine kurze Einleitung ist ganz wichtig, was wir in der Zeitung durch die Zeitung auf Du hast oben die Headline und unten drunter so einen kleinen Satz, der dich noch mal zum Thema hinführt, das mal kurz anreißt. Anreise Anreiz im Internet immer ganz gut und die Leute wollen schnell lesen und auch strukturiert lesen. Das heißt Struktur.

Soll der Texter Listen machen, soll der Texter Überschriften nutzen? Wie sollen die Überschriften sein, bis welcher Hierarchie alle die Informationen braucht der Texte, um dir den besten Text liefern zu können.

Also je mehr, desto besser.

Aber halt auch nicht übertreiben. Also jetzt nicht jedes Komma und so weiter. Das können die selber. Aber so strukturelle Sachen kann man ihm mitgeben, wie auf das Keyboard benutzt werden soll. Vielleicht noch eine kleine Einleitung schreiben, dann vor allem auch, wie er sein Unternehmen nennen soll.

Schreibst du denn heute die meisten Content Texte selber oder gibst du den Auftrag und machst das Briefing nur noch?

Aktuell schreibe ich so gut wie nix mehr selbst, da ich kaum mehr Zeit habe, zwei Kinder habe und die volle Aufmerksamkeit brauchen, so dass ich die meisten Sachen jetzt outsourcen. Weil natürlich hat man dann auch Arbeit, weil so ein Prüfung ist auch nicht so schnell geschrieben. Da braucht man auch locker mal eine Stunde. Je mehr Zeit man sich damit nimmt, desto besser. Auch eine wichtige Sache ist die Ansprache. Spreche ich meine Zielgruppe mit Du oder sie an.

Soll er locker sein oder eher korrekt oder eher sachlich? Das sind alles Faktoren und das weiß man erst, wenn man seine Zielgruppe kennt.

Darum immer Hausaufgaben machen und dann die Erkenntnis aus den Hausaufgaben einfließen lassen.

Apropos Hausaufgaben Du hast ja diese tolle Übersicht erstellt in dem Dokument. Das würde ich gerne mit deiner Erlaubnis verlinken in den Shownotes zu dieser Episode, wenn du das auf deine Website stellen magst.

Dort kannst du gerne machen bis in den Ablauf.

Genau der wird sehr fein, ganz klar dargelegt, welche einzelnen Schritte es gibt, auch in welcher Reihenfolge man die durchläuft im Marketing und wie man genau vorgeht. Also ich würde mir, wenn ich online Marketer wäre, würde mir diese Tabelle ausdrucken. Steht neben dem Monitor stellen oder kleben. Unternehmer durchgehen, ob ich an alles gedacht habe, was in der Tabelle ganz gut ist oder nur als Grafik, am Ende ist er dann quasi noch die Bewertung.

Also im Internet ist er das Gute. Man kann alles messen, wenn man richtig eingestellt hat und wenn man die Benutzer dazu erlaubt hat, das zu messen, dann hat man ja Erkenntnisse darüber, ob mein Marketing funktioniert hat. Egal welches. Ob das Content, Twitter, Facebook et cetera pp. Oder E-Mail-Marketing ist, man kann es messen. Und wenn man am Ende dann feststellt Okay, wir hatten das Ziel, haben das erreicht, aber in den und den und den Sachen nicht, dann machst du quasi aus den Erkenntnissen, fängst du wieder an und machst wieder die nächste Frage Was kann ich besser machen?

Was kann ich nochmal machen? Kann ich das Thema noch mal erweitern? Kann ich den Inhalt erweitern? Kann ich eine andere Facebook Kampagne machen zu dem Thema? Also das heißt am Ende ist man wieder quasi am Anfang.

Man hat so eine Rückkopplung Zyklus und kann dann mit der nächsten Iteration anfangen.

Genau Inhalte verändern sich auch mal! Das ist dann auch immer wieder eine gute Sache. Dann seine Bewertung zu sagen okay, die letzten 10 Jahre oder die letzten Jahre oder das letzte halbe Jahr ist er gut gelaufen. Der Content war auf einmal darunter. Also auch ein Monitoring über seine Inhalte ist ganz wichtig, wenn man sieht Okay, ich bin jetzt von Platz fünf auf Platz 50 gerutscht, da stimmt irgendwas nicht. Irgendwas muss er sich geändert haben. Entweder stimmt mein Inhalt nicht mehr oder die ganze Konkurrenz ist auch an mir vorbeigezogen oder irgendwas anderes.

Also bewerte ich das wieder und fangen wieder an, die Sache noch mal neu umzudenken, neu zu schreiben, neu aufzubauen und so weiter. Das ist also ein Kreislauf.

Perfekt.

Also eine weitere Form vom Online-Marketing ist auch das Affiliate Marketing.

Diese Form des Online-Marketing bezieht sich auf Werbetreibenden und werbe Anbietenden.

Das heißt, du hast zum Beispiel ein Produkt oder eine Dienstleistung und möchtest die bewerben lassen.

Das Pendant dazu sind andere Werbetreibende, die quasi eine Website haben, wo sie Werbung schalten oder wo sie Produkte anbieten oder wo sie ein Produkt Vergleich haben, wo sie E-Mail Marketing betreiben etc. pp. An die kannst du quasi deine Werbung mit verteilen lassen und die Webseitenbetreiber, die Werbung schalten, erhalten dafür eine Vergütung. Meistens ist das prozentuale Sache. Man kriegt dann quasi bei Kauf des Produkts oder der Dienstleistung einen prozentualen Satz des Kaufpreises.

Der große Vorteil davon ist Wenn man jetzt einen kleinen Onlineshop ist, hat man auf einmal Zugriff zu 200, 300 oder vielleicht tausend Webseiten, die Produkte mit vertreiben. Heißt Man hat da ganz schnell eine große Reichweite an Menschen. Man kriegt da ganz schnell viele Menschen zu seinen Produkten, zu seiner Website und man bezahlt nur dafür, wenn etwas gekauft wird oder wenn man es abgeschlossen hat oder einen Newsletter abonniert wird oder so. Das heißt, wenn du ein Lied hast oder wenn du im Kaufhaus, dann wird auch noch bezahlt.

Das ist natürlich eine gute Sache für den Werbetreibende, weil er quasi kein Risiko hat. Er muss nun Käufer finden für ein bestehendes Produkt. Das heißt, wenn das Produkt sich schon verkauft, also irgendwas, was man immer braucht, kann man sich im Grunde wirklich auf die Marketing Komponente konzentrieren. Es gibt Leute, die machen gute Produkte, aber haben Probleme die dann zu verkaufen. Und es gibt gute Verkäufer, die wollen gar kein Produkt machen, sondern ein bestehendes Produkt nehmen und es eben verkaufen oder diesen Verkaufsprozess optimieren.

Über Affiliate können die beiden halt zusammenarbeiten.

Das hast du sehr gut gesagt.

Dann habe ich das doch verstanden, obwohl ich gar nicht so ein Marketing Guru bin. Ja, vielen Dank Silvio.

Wenn unsere Zuhörer Fragen haben oder Feedback sein möchten oder ganz gerne eine E-Mail an Podcasts geben. Wir freuen uns immer über Bewertungen und über Abonnements unseres Podcasts auf den diversen Plattformen, wo wir euch erreichen können. Auch Weiterempfehlung an Freunde und Kollegen sind extrem wichtig für uns und schaut gerne auf der Skill Website für weitere Technologie vorbei. Ich bedanke mich ganz herzlich bei der Sylvio für das interessante Gespräch. Mein Gott, waren das viele Informationen zum Thema Online-Marketing. Danke dir!

Danke dir auch, Moritz, dass ich bei euch im Podcast sein durfte.

Ja und ich freue mich auf Feedback von den Hörern. Bin gespannt, ob es da Fragen gibt oder ob man da noch auf genauere Sachen eingehen würde. Wir haben es jetzt ja auch nur angerissen, dass Content Marketing ausgeführt, aber andere Themen haben wir ja nur angerissen. Da geht es noch viel, viel mehr zu entdecken.

Da gibt es unfassbar viel. Da können wir vielleicht noch mal Detailfragen zu machen.

Mal schauen.

Mal schauen. Bis dann. Tschüss.

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<![CDATA[Skillbyte Podcast #54: Edge Computing]]>Willkommen zum Skillbyte-Podcast! Skillbyte ist Ihr Partner für digitale Exzellenz.

In diesem Podcast geht es um das Thema: Edge Computing

// Inhalt //
01:44 - Was ist Edge Computing und wo wird es eingesetzt?
07:24 - Vorteile beim Edge Computing
09:31 - Nachteile beim Edge Computing
12:

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http://podcast.skillbyte.de/skillbyte-podcast-54-edge-computing/61802936bac0670001a25f94Mon, 16 Aug 2021 22:00:00 GMT

Willkommen zum Skillbyte-Podcast! Skillbyte ist Ihr Partner für digitale Exzellenz.

In diesem Podcast geht es um das Thema: Edge Computing

// Inhalt //
01:44 - Was ist Edge Computing und wo wird es eingesetzt?
07:24 - Vorteile beim Edge Computing
09:31 - Nachteile beim Edge Computing
12:51 - Anwendungsfälle
17:18 - Edge Computing auf dem Smartphone
20:03 - Echtzeitdatenverarbeitung
22:45 - Die Rolle von 5G beim Edge Computing

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AUTOMATISCH ERZEUGTES TRANSKRIPT

Geht also darum, Computing Ressourcen Computing Power an die Peripherie zu verlegen. Was Daten sammeln kann, verarbeiten kann, Daten gefiltert werden können, Daten auch gecrasht werden können, wenn die Verbindung zum Internet z.B. abreißt, dann gehen Daten verloren. Wenn ich aber so ein Edge weiß hab, kann das die weiß dann Daten erst einmal zwischen Cassian in seinem Puffer, bis die Internetverbindung wieder da ist. Also es bietet viele, viele Vorteile.

Herzlich Willkommen zum Skillbyte Podcast Nr. Vierundfünfzig Edge Computing Abonniert unseren Podcast für mehr spannende Themen aus dem Technologie Umfeld, wenn er IT Entscheider oder die Fachkraft seid. Wir freuen uns über Hörer Fragen insbesondere auch von Bewerbern an Podcasts Skillbyte Punkte. Wir freuen uns auch über Bewertungen und über weitere Weiterempfehlung an eure Freunde und Kollegen, die sich ebenfalls für das Thema Technologie interessieren. Schaut doch auf der Skillbyte Slash Jobs Seite vorbei. Wenn ihr wissen wollt, welche Positionen wir gerade anbieten.

Ich bin heute hier wieder mit einem Stargast Masiar Hallo Masiar Hallo Maurice.

Freut mich wieder dabei zu sein.

Ja wunderbar. Ich freue mich auch ganz besonders mit Dir über dieses ja doch Trendthema Computing zu sprechen, weil du ja auch da schon einige Expertise aufgebaut hast. Und ich hab in der letzten Zeit viel Nebulöses darum gehört und wollte das einfach mal klarstellen, was ETH Computing eigentlich ist, was die Herausforderungen sind und welche Möglichkeiten heute schon bestehen und wie das auch mit 5G zusammenhängt. Das es ja auch immer wächst, immer mehr zusammen in der letzten Zeit. Vielleicht sollten wir kurz sagen bei Edge Computing, also Kante oder Rand des Netzwerkes.

Deshalb heißt es Edge Computing, wenn die Informationen in der Peripherie bzw. am Ort ihrer Entstehung verarbeitet und nicht erst in ein zentrales Rechenzentrum zusammengeführt. Was heißt das konkret? Das können Sensoren sein, die in industriellen Maschinen eingebaut sind, die sozusagen irgendwelche Werte messen vor Ort und dann nur ein Signal oder Daten übertragen an den Steuerungs Computer. Wenn gewisse Schwellenwerte überschritten werden. Das ist z.B. ein ganz einfaches Beispiel und das macht insbesondere dann Sinn, wenn sehr, sehr, sehr, sehr, sehr viele Daten direkt erfasst werden und wirklich nur bei außergewöhnlichen Daten, Mustern, Benachrichtigungen erfolgen muss.

So ein Flugzeug zur Biene wird z.B.. Ich glaube das ziemlich plastisch ist. Laut Cisco entstehen innerhalb von 30 Minuten Flugzeit in einer einzelnen Flugzeug Turbine heute schon etwa 10 Terabyte an Daten. Das entspricht ungefähr 5 000 Stunden HD Videos, die während des Fluges verarbeitet werden müssen, um zu prüfen, ob die Turbine ordnungsgemäß funktioniert. Also die ist voller Sensoren und da möchte man natürlich nicht die ganzen Daten permanent verarbeiten oder übertragen müssen, sondern nur wenn es relevante Änderungen gibt in der Turbine oder in der Charakteristik von der Turbine.

Fällt dir noch ein Beispiel ein zum Thema Edge Computing also grundsätzlich um? Ich habe mal die gegenteilige Architektur oder Infrastruktur nochmal zu erklären. Wenn ein Device Daten oder ein klein sagen wir mal Daten direkt bei der Abnahme zum Server schicken, dass wir die normale oder herkömmliche Variante nur dadurch, dass gerade durch 5G und IP V6 jedes Gerät quasi eigenständige Entität im Internet wird und anfängt Daten zu senden, dann könnte man das gar nicht Server technisch richtig abbilden oder sehr teuer abbilden.

Geht also drum Computing Ressourcen Computing Power an die Peripherie zu verlegen, was Daten sammeln kann, verarbeiten kann oder eine Vorfach Verwaltung vornehmen kann. Das heißt im Prinzip wie so ein Distributed Computing, wo eine gewisse Verarbeitung an der Edge passiert.

Daten gefiltert werden können, Daten auch gekuscht werden können.

Wenn die Verbindung zum Internet z.B. abreißt, dann gehen Daten verloren. Wenn ich aber so ein Edge weiß hab, kann das die Weismann Daten erst mal zwischen Cassian in seinem Puffer, bis die Internetverbindung wieder da ist. Also es bietet viele, viele Vorteile und es gibt ganz viele Beispiele. Ich aus meinem direkten Umfeld. Wenn z.B. in einem Lager Thema Logistik Daten erfasst werden von Sensoren von Scannern, dann werden zum Teil die Scanner selber sehr viel intelligenter und übernehmen Aufgaben eines Edge Devices bis hin zu kleinen Boxen, die irgendwo im Lager installiert sind, wo der Scanner über WLAN die Daten erst mal hinschickt, dort diese besagte Filterung vor Verarbeitung Caching stattfindet und es dann zum Server geschickt wird.

Also im Grunde, dass man erst einmal sammelt zwischen aggregiert und dann das Ergebnis an den Server liefert, so wie man das auch bei einer menschlichen Verarbeitung machen würde.

Berger Genau. Wenn man so ein hierarchisches Unternehmen hat, dann berichtet man ja in der Hierarchiestufe da drüber oder berichtet man an diese Stufe ja auch nur letztlich die Ergebnisse oder die nächsten Maßnahmen, die man ergreifen möchte. Und nicht jedem kleinen Datenpunkt mehr schon muss sich das so vorstellen. Wenn so Sensoren Daten erfassen, dann kann das, wenn das mit nach hohen Sampling Rate stattfindet und du hast mal im vielleicht in einer einzigen Fabrik bei Gesprächen ist noch nicht einmal von internationalen Konzernen, die vielleicht zu Echtzeit alle ihre Fabrik überwachen wollen.

Dann kommt das quasi wenn ich da so Server sich sehe ja schon einem Denial of Service. Tacke gleich. Deswegen ist es notwendig, dass sich Daten einfach vor filtere Domains wie bei der Turbine. Wenn die jeden Datenpunkt abliefern würde, dann wäre der Borth Rechner sozusagen völlig überlastet.

z.B. Ja genau und neun und neunzig komma neun und neun prozent der Datenpunkte würden quasi sagen Ja, alles okay, alles okay, alles okay so. Das heißt, er würde keinen Mehrwert geschaffen. In dem Zusammenhang habe ich auch schon von dem Begriff im Gegenzug zu Cloud-Computing zu Fork Computing gehört, wo es halt darum geht, dass die Edge oder die der Sensor halt smarter wird. Ne, wie durch kleine Geräte wie den Raspberry PI oder auch die Apple erträgst dies jetzt seit einigen Monaten gibt.

Also kleine Geräte, die sehr günstig herzustellen sind, die aber auch aufgrund ihrer geringen Energie Anforderungen jahrelang mit einer Batterie betrieben werden können oder sogar im Solar Betrieb komplett autonom durchhalten können. Dann eben kleine Logic Chips enthalten können um gewisse Funktionen schon dort auszuführen hier diese NFC Kreditkarte wäre ja im Grunde auch das Our Edge, die weiß, wenn man möchte einen kleiner Prozessor den du mit der rumträgt und der dann nur aktiviert wird, wenn er denen ans Lesegerät hälst oder z.b.

Noch ein sehr gutes Beispiel Kamera oder soweit Inflation die auf Bewegung reagieren. Auch die können Daten natürlich filtern und Bewegungsdaten erst senden, wenn gewisse Schwellwert erreicht sind. Und dieses Processing passiert dann halt lokal. Diese die Weiche sind dann teilweise auch mit Grafik Chips ausgestattet, um Bilderkennung schnell durchführen zu können und es irrelevante Daten zum Server schicken.

Das heißt, solange die Überwachungskamera ein Standbild zeigt, muss es nicht aktiv werden. Erst wenn mit der Bewegung Sensor meldet hier bewegt sich was, dann muss die Aufzeichnung beginnen.

Genau.

Und dann spart man ja viele, viele Terabyte, wenn man nur die Bewegtbild Daten aufzeichnet und nicht das Standbild die ganze Zeit. Zum Beispiel so um nochmal zusammenzufassen Warum macht man Edge Computing? Die Vorteile liegen in der Echtzeit Datenverarbeitung direkt vor Ort. Das heißt, man hat eine geringe Latenz, da im Prinzip Echtzeit Verarbeitung möglich wird. Also so eine Security Kamera ist ein perfektes Beispiel dafür.

Die meldet hier ist Bewegung.

Hier bewegt sich was. KUG auf dem Monitor oder auf das Bildmaterial ist hier etwas gefährliches. Ein weiterer Vorteil ist den hast du schon angesprochen diese regulatorischen Anforderungen, also dass gewisse Daten den Sensor gar nicht verlassen dürfen. Du könntest jetzt ja auch so eine Kamera z.B. im Aufzug vorstellen, die einfach sicherstellt, dass im Aufzug nie mehr als 10 Personen sind. Du willst ja gar nicht die Personen erkennen oder die Gesichter erkennen. Du willst einfach nur wissen sind mehr als 10 Personen im Aufzug oder nicht?

Und wenn das Lokal auf der Kamera schon passiert, diese Gesichtserkennung oder diese Personen Erkennung, dann hat man auch hier einen Vorteil einfach Datenschutz technisch. Und ein weiterer Vorteil ist die geringe Datenmenge, die nur abtransportiert werden muss. Also durch die Aggregation müsste man im Grunde nur kann man buhlten Flack schicken, mehr als zehn Personen im Fahrstuhl oder weniger als zehn Personen im Fahrstuhl. Das ist natürlich viel weniger Daten Volumen, als wenn die kompletten Bilder der Kamera an den Server geschickt werden und der dann im Prinzip jedes Bild einzeln auswerten würde.

Ohne Spezial Prozessor, bis die Kamera machen kann. Das heißt, ziemlich viel Computing Power wandert in das edgy Weiß, also die Kamera und der Server oder der Überwachungs Server. Der kriegt im Grunde nur ein Impuls, wenn der Fahrstuhl zu voll ist. Und damit zahlt Edge Computing ja im Grunde schon voll auf die zwei Hauptprobleme des Internet of Things. Eine wenn du wie gesagt, jedes Gerät ist online und hat also eine eigene IP Adresse und sendet Daten und kann Daten empfangen, dann ist das AT Computing ja wichtig, dass man sagt Okay, ich will nur Daten senden, die wirklich wichtig sind.

Also wenn ich die Bandbreite optimal ausnutzen und dann auch in Echtzeit eben Events versenden kann und dann auch darauf reagieren kann, gibt's dann auch Nachteile beim Edge Computing?

Naja, was halt viele, die weiß ist ne, die irgendwie gar abgedeckt werden müssen, wo auch mal mechanische Ausfälle stattfinden können. Also dort viel mehr Support, Aufwand und Wartungsaufwand, weil die Geräte müssen instand gehalten werden, die vielleicht draußen sind im Freien sind. Dann auch wenn sie gewisse Schutz Richtlinien erfüllen, kann es trotzdem sein, dass sie mit der Zeit hosten oder wenn das der Kamera ist, sich irgendwas einen Vogel auf die Linse kackt oder was? Da gibt's ganz viele Beispiele.

Ich möchte es nicht noch genauer Ortsbild, was da alles passieren kann. Aber da musst du dir ja mal schauen.

Ich denke mit den Updates, das ist ein ganz wichtiges Thema, weil man hier zwei gegenläufige Entwicklung hat. Auf der einen Seite sind diese Edge, die Weiß ist, natürlich tendenziell sehr günstig, weil man viele davon im Feld hat. Auf der anderen Seite gibt's für günstige Geräte tendenziell weniger Updates. Stell dir mal vor, du gehst als böser Bube hin, montiert die Sicherheitskamera ab und. Steckt das Ethernet Kabel was jetzt nicht meine Kamera ist in deinen Laptop und kannst dann sozusagen auf das Firmen Netz zugreifen.

Diese Absicherung ist natürlich auch eine Herausforderung, um bei dem Beispiel der Kreditkarte zu bleiben in NFC. Da ist ja extra so ein Security Prozessor drauf, wenn ich das richtig im Kopf habe, der nur deine PIN Eingabe überwacht oder so, dass die PIN das Gerät die Karte niemals verlassen muss. Also das ist auf jeden Fall eine Herausforderung, da die Geräte fallen leichter aus. Das hast du schon gesagt, wenn der Vogel die Kamera ruiniert und wenn die Internetverbindung kann natürlich auch nicht stabil sein.

Also das muss man auch bedenken, wenn so eine Kamera 24 Stunden am Tag aufzeichnet und jetzt ist sie mal eine Stunde offline, was passiert dann? Werden die Daten einfach nicht erhoben, werden die zwischengespeichert und dann nach transportiert nach synchronisiert? Also da. Ich glaube die Software Architektur so kann man das sagen, die muss hat einfach diese ganzen Ausfälle kompensieren können und cleverer sein.

Wenn die Anzahl der Geräte, die mit dem Netz verbunden sind, exponentiell steigt, muss man sowieso ein anderes Paradigma her. Dann kannst du nicht mehr alles zentral verarbeiten, sondern die Geräte müssen halt intelligent genug sein, dass sie eine Art Service Mesh untereinander bilden können, die direkt miteinander kommunizieren können Machine to Maschine und selbstständig Entscheidungen treffen können, ohne dass es irgendeine zentrale Einheit gibt, wo alle Leitungen zusammenlaufen. Also ich denke, wir werden ganz schnell in die Richtung kommen, dass man sich da andere Modelle überlegen muss.

Du meinst so Mesch Netzwerke mehr, dass der eine Sensor dem anderen Sensor Bescheid gibt, der wiederum imnächsten Sensor und dass so eine Kette entsteht wie so ein Sun Lösch Eimer bei der Feuerwehr, bis dann irgendwann einen Sensor in Reichweite des WLANs ist und die Daten aggregiert dann ab laden kann.

Ja genau.

Ich glaub mit den Apple Vertex ist das im Grunde schon so, die können nur Bluetooth. Aber das ist jetzt Halbwissen. Das können vielleicht unsere Zuhörer dann nochmal klarstellen. Klappe, die können nur Bluetooth. Aber es ist so Wenn mein Tech in Reichweite meines Telefons ist, dann finde ich das. Und wenn dein eher Tech in Reichweite meines Telefons ist, dann wird das quasi auch übertragen. Dann sehe ich das natürlich nicht. Aber es wird quasi einen zentralen Server übertragen und dadurch weißt du, wo dein Tag ist.

Auch wenn ich in der Nähe bin und wir im Grunde uns nicht kennen würden oder keine direkte Verbindung untereinander haben. Ich glaube, Anwendungsfälle, wo Edge Computing heute schon genutzt wird, das ist wirklich dieses smarte Warenlager, was du gesagt hast. Also der LKW fährt einfach rein oder die Palette mit dem Gabelstapler wird reingefahren und dann durch ein Tor durch so eine elektromagnetische Schleife. Und die liest dann die Etiketten aus von dem ganzen Material, was draufgepackt ist. Ich glaube auf flottem Management, so bei Mietwagen oder auch wahrscheinlich Flotten in der Industrie.

Das hat einfach geguckt wird, dass die Fahrzeuge selber melden, wenn sie einen Ölwechsel brauchen oder verschiedene Wartungsintervalle eingehalten werden müssen. Wir hatten eben schon die Turbine, als würde ich sagen auch industrielle Maschine, die vielleicht sogar weiß, wann gewisse Teile kaputtgehen und das melden kann und vorher Bescheid geben kann, bevor wirklich was kaputt geht. Das will man ja auch machen. Ich glaube auch, ich weiß nicht, ob du das mal gesehen hast. Im Bereich der Gebäude Automation gibt es auch schon einige Beispiele.

Also ich kenne jemanden z.B. der ist wenn der wenn der Wind zu stark wird, dann wird die Markise rein gefahren oder die Rollläden fährt runtergelassen und die Antenne eingezogen und alle solche. Ich möchte jetzt nicht von Spielereien reden, weil das ist ja schon ganz gut, dass die Markise nicht kaputt geht. Vielleicht dem ein oder anderen Zuhörer ist das schon passiert und er würde sich und Sensor wünschen. Aber ich glaube auch da ist noch super viel Luft, das man im Grunde da noch sehr viele billige Sensoren in allen möglichen Geräten einbauen kann.

Ein Paradebeispiel für ETT Computing ist natürlich das selbstfahrende Auto. Das darf sich natürlich auch nicht auf die Internet-Verbindung verlassen, um Entscheidungen zu treffen. Wenn du mit 100 Stundenkilometer die Straße runter fährst, ist das da vorne ein Baum oder kann ich um die Kurve fahren? Sondern das müssen die Geräte in diesem selbstfahrenden Auto. Der Autopilot muss das alles selber entscheiden können. Lokal. Wer kann natürlich, wenn du dann in der Garage bist, ein Update ziehen übers Internet.

Aber im Moment der Entscheidung welche Spur muss ich halten und wie muss ich hier abbiegen oder kann ausfahren, muss er natürlich autark funktionieren, unabhängig davon, ob das Internet vorhanden ist oder nicht.

Beispiele, dies vielleicht auch noch nicht geben, sind denkbar ohne Ende. Stell dir vor, jetzt gerade bei der bei der Flutkatastrophe, was bei uns gewesen ist, wenn es an mehreren Stellen der Pegel regelmäßig ausgelesen wird, es halt über eine gewisse Zeit gewisse Trends erkennt und weiß, was normal, was nicht normal ist. Der sich gleichzeitig Abgleich mit anderen Stellen also bei uns war. Zum Beispiel drei oder vier Bäche, ich sage bewusst Bäche, die übergelaufen sind und sich zu reißenden Strömen entwickelt haben.

Wenn dann entlang dieser dieser Strecken mehrere Messstationen wären, die den Pegel schon regelmäßig messen, die sich auch untereinander austauschen, sagen Bist du normal, bist du normal. Und ab einem gewissen Schwellwert könnte man eine Warnung rausgeben und auch da könnten die Geräte sich untereinander abstimmen und sagen Okay, wir hatten eine Internetverbindung. Gerade der soll die Meldung rausschicken, was dann zentral vielleicht verteilt wird als Push Nachricht an alle und die Technologie dafür oder die Sensorik und die Software. Das gibts in Open Source.

Das ist alles nicht teuer.

Nur es muss halt jemand machen. Auf die Idee kommen. Okay. Das kann man so machen. Es müssen nicht sofort auch irgendwie Schwergewichte rein, die das programmieren oder umsetzen. Das lässt sich mit dir fast im Conrad Katalog erschlagen.

Ja, du musst die Sensoren bestellen und die dann einfach in. Ich weiß nicht ein Kilometer Abstand ins Wasser setzen und dann muss es halt so eine zentrale Leitstelle geben, wo im Grunde diese Daten auflaufen. Und dann. Das ist natürlich toll bis ja fast Echtzeit Daten fähig.

Na ja, gerade mit 5G können sie ja auch Daten senden oder die Geräte könnten untereinander sich absprechen. Überall 5G.

Naja, oder auch stell mir jetzt vor, an Talsperren oder an den Deichen, dass man da den Druck misst und ziemlich genau weiß, wann es kritisch wird, also vorher schon antizipiert, welche Gegenmaßnahmen wie viel Zeit benötigen und diese dann eben rechtzeitig durchführen kann und nicht, wenn es zu spät ist, im Grunde genommen auch bei Wartung von Brücken oder so bei Materialermüdung Szenarien. Ich glaube, da können diese günstigen Sensoren auch helfen.

Also der Raspberry PI, den ich weiß gar nicht, wie lange es den jetzt gibt bestimmte sechs, sieben, acht Jahre nennt die Urversion. Die kostete glaube ich ursprünglich 40 Dollar, was ja sehr teuer wäre von Sensor, aber der hat ja wirklich da den Bastel Trip gestartet und mittlerweile gibt es auch Versionen, die viel günstiger hergestellt werden können, wo dann die Software drauf läuft. Und nicht jeder Sensor muss so ausgestattet sein, um den Raspberry PI, also oft reichender einfach nur einfachste Sensoren, die die Luftqualität messen oder den Wasserstand.

Was ich auch in ein schönes Beispiel finde, weil es einfach plastisch ist und man es sofort versteht, ist das ETT Computing am Beispiel des Smartphones. Also moderne Smartphones, Hamar, die Gesichtserkennung oder die Daumen Erkennung. Da wird ja auch das Gesicht quasi auf dem Gerät erkannt von der Person oder der Fingerabdruck auf dem Gerät. Das wird ja nicht übers Internet erst einmal zurückgeschickt. Hat noch nicht, wer weiß, wie das mal weitergeht. Aber das wäre ja auch ein klassischer Fall für Edge Computing.

Ah, okay, ich hab meinen Besitzer gefunden. Ich geb ihm Zugriff.

Ja genau.

Kennst du die Smartphone Anwendung?

Weiß Google gekauft worden ist?

Ja genau. Ehrlich.

Vor einigen Jahren schon.

Der ganze Firmen Nutzwert basiert im Prinzip darauf, dass das Smartphone oder die Menge an Smartphones gewissermaßen als Edge die Wais funktioniert, also dass es eine Verkehrs Navigation für. Vielleicht kennt das nicht jeder Zuhörer. Das Kartenmaterial war früher sehr teuer und ich weiß nicht wann Waas gestartet hat 2009 oder 2010. Und die hatten die Idee ja, im Grunde, wenn alle Autofahrer, die wissen wollen, wo viel Verkehr ist und wo wenig Verkehr, ihr Handy eingeschaltet haben während der Autofahrt, um die Navigation zu nutzen, dann können wir ja durch die Daten erkennen, wo Straßen sind, wo keine Straßen sind.

Also wenn alle Leute da lang fahren mit 80, dann ist da wohl eine Straße, weil so schnell läuft keiner und das kann man anhand von gewissen Metriken relativ gut erkennen. Und anhand der Menge und der Geschwindigkeit der Leute, die da lang fahren, wissen wir, ob da ein Verkehrsstau ist oder eben nicht. Das heißt, man hat sehr schnell alle. Wenn man diese Daten sammelt, hat man sehr schnell die Straßen aufgezeichnet und die Verkehrs Hotspots aufgezeichnet, wo immer Stau ist und kann dann eben die Daten in Echtzeit bereitstellen und dann auch alternative Routen vorschlagen.

Damit ist Weiß riesengross geworden.

Noch was ist mit Datenschutz?

Naja, du sammelst ja Daten von öffentlichen Straßen. Ich glaube das ist nicht strafbar. Ich weiß es aber nicht. Die Firma ist in Israel gegründet worden und hat da glaube ich auch gestartet. Aber ich kann es dir nicht sagen, ob das auch in der EU möglich gewesen wäre.

Ja, vermutlich nicht.

2009 vielleicht doch da war das Thema Datenschutz ja auch hier noch nicht so populär.

Hier vor allem aber an diesem Beispiel sieht man sehr schön, dass die Daten exponentiell steigen. Wenn die Smartphones jetzt untereinander kommunizieren, wirken sie kommunizieren ja trotzdem mit einem Server oder aggregieren die Daten und schicken die zyklisch an Server, um da zu sagen Hier ist eine Straße, hier ist eine Straße, weil ich vor 80 und das würde ich nicht dort tun, wo keine Straße ist. Und nicht nur hier ist eine Straße, sondern ist eine freie Straße, weil ich für 80 fahren kann.

Also finde ich ihn ziemlich schön. Case muss ich ehrlich sagen.

Er definitiv sehr smart, total.

Und ich glaube, da geht's auf jeden Fall hin. Ich glaube, das Thema Echtzeitdaten Verarbeitungen wird ein Riesending. Das merkt man jetzt schon. Also ganz, ganz viele Geschäftsprozessen. Da sammelt man irgendwelche Kundendaten und macht nachts einmal so ein Batch Job. Auch wie das so im Banksystem ist die Massen Überweisung und nachts werden die ganzen Überweisungen einmal vom Tag ausgeführt. Ich glaube es wird sich immer weiter Richtung Echtzeitdaten Verarbeitung verschieben. Im Privaten wie natürlich auch im professionellen Umfeld wie bei einer E-Mail.

Du schickst die E-Mail, die kommt sofort an oder bei seiner Messenger Nachricht du schickst die aus, kommt sofort an. Und genau so willst du das auch. Du willst ein Autohaus leihen und kriegst sofort die Zusage oder den Schlüssel sogar sofort. Du willst alles sofort haben und du wirst auch sofort wissen im Unternehmen, wie sie meine Kennzahlen und da brauchst du halt diese Edge, die Weißes, die kontinuierlich die Kennzahlen sammeln oder der Wiees der Wasserstand in dem Fluss.

Nein, dass man da immer up to date bleibt und im Grunde in Echtzeit sehen kann. Wie sieht es gerade aus? Wie ist deine Erfahrung? Glaubst du auch, dass es, wenn die Datenmenge steigt, dass diese Echtzeit Datenverarbeitung immer wichtiger wird?

Es zeichnet sich ja schon ab. Eine Unabhaengig, dass sich jetzt davon, dass die Datenmengen steigen, sondern dass es grundsätzlich gesellschaftliches Ding, dass man instant was haben will. Dadurch, dass sich das alles immer schneller dreht, Information viel schneller fließen werden. Diejenigen, die in Echtzeit Daten kriegen, ausgewertet kriegen und entscheiden, können halt im Vorteil sein und die anderen im Nachteil. So einfach ist die Rechnung.

Viele Daten, die gar nicht unbedingt in Echtzeit erhoben werden müssen es aber werden. Also z.B. ich kaufe seit einiger Zeit immer mit der Bahn App die Fahrkarte, wenn es jetzt nicht mehr lange im Voraus geplante Reise ist. So, aber das ist ja okay. Ich kauf die Fahrkarte zu einem gewissen Zeitpunkt meistens, wenn der Zug einfährt, weil bevor der Zug dich einfährt, glaub ich noch nicht so richtig dran, dass die Fahrt auch wirklich stattfindet.

So, das heißt früher, also vor 30 Jahren haben die Leute montags die Fahrkarte gekauft und sind irgendwann dienstags mittwochs gefahren.

Jetzt könnte ich aber, wenn ich Zugriff auf das Buchungssystem hätte, der Bahn könnte ich quasi in Echtzeit sehen, wo werden gerade welche Fahrkarten gekauft und da entstehen ja wieder neue Nutzungs Szenarien raus. Das mal ein wenig frequentierte Strecken, dass die Preise also man könnte sogar so Echtzeit. Mane wenig frequentierte Strecken oder Orte, wo die Hotels frei sind. Da wird Zeit sehr günstig, bei stark frequentierten Strecken wird es eher teurer. Weiß ich nicht, ob man das bei der Bahn machen kann, aber man sieht einfach gewisse Muster.

Man kann darauf dank Geschäfts Entscheidungen basieren lassen. Also gemäß einer Untersuchung der International Data Corporation, der IDC von 2018 soll der Anteil der Echtzeitdaten bis 20 25 auf 30 prozent der verarbeiteten Daten steigen. Ich halte das gar nicht für so unwahrscheinlich. Klar, weil die Datenmenge einfach steigt. Also 30 prozent der Daten sind wahrscheinlich dann die Echtzeitdaten, die auf einen zukommen. Ja und jetzt, da bist du ja gerade im Thema möchte ich gerne das Thema ETH Computing, das haben wir jetzt beleuchtet ein paar Beispielen, wie auf welche Vorteile und Nachteile es gibt, wie das mit 5G zusammenhängt.

2 Gerade bei 5G. Ich weiß nicht, wie es dir geht, aber da ist so viel am Marketing, Sprech und Halbwahrheiten und jeder überbietet sich mit irgendwelchen Zehnerpotenzen, wie schnell das alles sein soll. Und das ist physisch gar nicht möglich. Und vielleicht können wir dann ein bisschen Licht ins Dunkel bringen und mal das auf den technischen Boden erden und erklären, was da wirklich Sache ist.

Bei 5G also ich bin ja eher eine Glasfaser Ecke dran als das mobile Netz. Ich weiß nur, dass das von Ausbau relativ schleppend läuft. Das sind aber nur die Masten, das nicht schnell genug vorangeht, weil jeder hätte gern ein schnelles Netz, aber keine Sau will das Ding bei sicher auf dem Dach oder im Garten. Da ist aber ein anderes Problem. Ich weiß nur, dass es bei der Glasfaser ähnlich, dass die Zeit, die du also. Manche kennen, dass wenn du DSL bestellst und früher musste man hat man so ein Brief bekommen mit Teilnehmer Nummer und mit Teilnehmer Nummer und was nicht alles.

Und heute steckst du einfach dein Dingen editiere Dose und das Gerät Provision nährt sich von selbst, bekommt also die Zugangsdaten automatisch eingespielt, verbindet sich, kriegt ne IP und du kannst quasi 3 Minuten später loslegen. Telefonnummer wird schon drauf geschaltet. Das System weiß, wer du bist, welche Sachen du gebucht. Das und das Ganze passiert jetzt auch für Glasfaser und auch für 5G.

Das heißt man geht dort weg von proprietäre Lösungen.

Wo du einen Vendor Lock in hat es Vodoo meinen ein Splines gekauft das beim großen Herstellern wie Nokia Davao way und geht hin dazu Commodity Switches zu benutzen, die programmierbar sind. Und die ganze Logik, die vorhin der Hardware gesteckt hat, brauchst du extrahieren in Controller Software. Die entscheidet dann anhand von gewissen Daten. Okay, das ist der und der User, der wohnt da und da und programmiert quasi die Switches und stellt die Verbindungen zu deinem Glasfaser Modem her.

Kann das gleichzeitig alles überwachen in Echtzeit. Also da bewegt sich extrem viel. Und auch da bewegt man viel aus diesen großen monolithischen Rechenzentren zu der sogenannten Service Edge. Das heißt näher zum Kunden, zu dem sogenannten Central Office. Und das ist extrem spannend.

Da überschlagen sich die Telkos gerade mit mit Innovation, wie man das vorantreiben kann.

Mega spannend und bedeutet für den Kunden einfach, dass er viel schneller die Dienste bekommt, die er gebucht hat und auch viel schneller umstellen und sehr einfach unkomfortabel. Also da tut sich gerade Telkos mega viel.

Er Glasfaser ist natürlich das Rückgrat der 5G Infrastruktur One way Auch wenn du Gigabit Datenrate auch im Funk hast, dann bekommst du die ja sozusagen nur weg transportiert, wenn dahinter. Also wenn der Funkmast selber mit der schnellen Glasfaser Infrastruktur angebunden ist. Sonst bringt das ja nichts, wenn du einen Pendl die Daten schnell zum Funkmast senden kann. Aber da DSL Verbindung weitergemacht wird genau das sind natürlich nicht. Also Skepsis wissen viele nicht. Unterschiedliche 5G Standards bzw. der 5G STANDARD deckt ein sehr breites Spektrum ab.

Das 4G Spektrum, also das LTE Spektrum wird mit abgedeckt und da ist 5G bis auf ein paar kleine Veränderungen vergleichbar mit 4G. Nur es gibt eben noch ein sehr hochfrequenten Bereich, diese Milimeter Wellen, wo die Datenrate eben extrem steigen kann auf Kosten eben der Reichweite einer einzelnen Antenne. Das ist der Trade of hochfrequente Funkwellen. Die können irgendwann ab einer bestimmten Frequenz nicht mal mehr durch eine Wand, durch oder durch den Baum, durch oder durch Aquarium, also Wasser.

Das heißt, es muss viel, viel mehr dieser kleinen Sendemasten geben, die halt zentral aufgestellt sind. Ätsch, Sendemasten! Wenn man so möchte und wurde an dieser hohen Datenraten, die dort an der Stand anfallen könnten, in der Fußgängerzone zum Beispiel dann abtransportieren können. Und das ist sozusagen das echte 5G Leistungsversprechen, also was zumindest was die Datenrate angeht und auch die Latenz von keine Werbung wird immer von einer Millisekunde gesprochen für die Echtzeit Anwendung. Ich denke mal es wird so wird sich vielleicht bei 10 einpendeln, weil das weißt du auch die Latenz von deinem.

Zum Sendemast ist ja gar nicht so entscheidend, weil du ja irgendein Server im Internet erreichen musst und der hat ja auch noch Helm Latenz hintendran und da kann 5G gar nichts machen. Was ich gesehen hab, ist so ein ganz cooler Anwendungsfall. Ich hab persönlich immer das Problem Think Masiar. Einmal gibt es das 5G offene Netz, na klar, womit alle Leute mit ihrem Smartphone das nutzen können.

Und es gibt halt die sogenannten Campus Netze. Das heißt du baust quasi in einer Fabrikhalle dein eigenes 5G Netz auf. Eine Kaust hat deine eigenen Sendemast, den du so möchtest. Und da gibt's einen coolen Case hab ich gesehen. Und zwar ging es um eine Flugzeug Wartung, dass wirklich jemand mit dem Tablet durchgelaufen ist und ne Kamera und hat ja das Flugzeug gefilmt und ein Experte hat quasi in der Zentrale geguckt nach irgendwie Strukturveränderungen mit so einer Bildanalyse. Und da kannst du natürlich Borse nennen.

Super qualitativ hochwertiges Bild mit einer hohen Datenrate, wo du alles sehen kannst und wo man quasi gemeinsam mit der Person vor Ort die Inspektion von dem Flieger machen kann. Gar keine Frage. Für mich persönlich ist stellt sich dann immer die Frage Warum macht man es nicht auch mit WiFi? Das geht auch und ich glaube von dem, was ich hierzu gelesen habe die Zukunft. Das wird so eine Kombination sein aus WIFI 6 und 5G.

Im Grunde sowie heute schon im Gebäude hat es vielleicht WiFi. Im Flugzeug Hangar und draußen hast du 5G in der Fußgängerzone, so wie es heute schon ist.

Mich mit wieviel 6.1. beschäftigt. Was ist so anders?

Also die Leistungsversprechen sind ähnlich wie bei 5G eine drastische Steigerung der Bandbreite und erreicht wird das einfach durch mehr MIMO Streams, also das quasi parallele Funk Kanäle.

Eine Fritzbox hat glaub ich 4 oder 6 diese Kanäle liefern ne hohe Bandbreite jeder für sich. Die können aber auch zusammengeschaltet werden und das iPhone kann glaub ich zB kann 2 MIMO Kanäle belegen.

D.h.

Wenn du 6 Geräte hast, benutzt jeder einen Kanal und hat ne hohe Bandbreite.

Wenn du aber ein Kanal gerade nicht gebraucht wird, dann könnte ein Smartphone zwei Kanäle benutzen, drei Kanäle, vier Kanäle und das wäre so wie als wenn du vier Leitungen parallel zu diesem Gerät verbunden hättest.

Und dadurch kriegst du natürlich eine deutliche Steigerung der Datenrate hin. Ob das energieeffizient ist, kann ich nicht sagen. Ich persönlich finde die Möglichkeiten toll. Ich bin ja auch eigentlich ein Poweruser mit Videokonferenzen und so weiter. Ich habe selten den Fall, dass ich denke Oh, jetzt muss ich aber 50 Gigabyte auf die andere Seite des Globus schicken. Aber all das kann natürlich im Industrie Kontext immer vorkommen. Klar, für Unternehmen ist das natürlich etwas ganz anderes. Plus Du ermöglichst ja ganz neue Anwendungsfälle, wenn du so eine Datenrate ohne Probleme übertragen kannst.

Also ich denke gerade Medizinbereich Röntgenbilder durch die Gegend schicken zum Experten oder so. Da gibt's ja noch unfassbar viel Luft. Es gibt in allen Bereichen unfassbar viel Luft, aber ich glaube in manchen, in manchen ja. Spezial Wirtschaftsbereichen, die ich jetzt gar nicht so präsent hab, macht es einen deutlichen Unterschied, ob du sehr hohe Datenraten hast oder nicht.

Für sehr wenig Geld also z.B. auf der Bohrinsel. Da könnte ich mir vorstellen mach das halt. Ein Riesenunterschied, ob du alle Daten immer abgreifen kannst und dadurch ein Echtzeit Monitoring der Bohrinsel hast oder ob du das alles irgendwie lokal machen musst. Oder wenn du auf der Bohrinseln 3D-Drucker hast, um Ersatzteile ausdrucken zu können oder passende Schraubenschlüssel. Das hab ich mal gesehen. Er muss ja auch die Daten dahin transportiert bekommen. Zusätzlich gibt's bei 5G diesen Always on Modus, wie du das eben schon gesagt hast.

Also kleine Sensoren, die im Grunde sehr wenig Strom verbrauchen, aber immer online sind, also immer aufgeweckt werden können, wenn sie ein Datenpaket erhalten. Also ich denke, es wird sich schon durchsetzen.

Es gibt ja keine Alternative. Das ist einfach die nächste Evolutionsstufe.

Da gibts nur 6 g Gabis.

Bei uns ist mal alles ausgebaut ist.

Das wird schon entwickelt. Ich glaube was. Bei 5G gibt es so 2 Stufen. Es wird einmal jetzt dieses proprietäre 5G geben, was ihm sehr schnell ausgerollt werden wird und dann wird diese Technologie Software Hardware wird Open ran ein größeres Thema werden. Also wo Software dann diese heute proprietären Komponenten, die miteinander verschaltet sind die Antenne und die Bodenstation, das Kommunikations Modul dazwischen, das im Prinzip Open Source Software diese Funktionen übernehmen wird und dann wird der Preis für den 5G Ausbau denk ich auch nochmal deutlich sinken und die Durchdringung Rate wird halt einfach nochmal deutlich steigen, weil einfach ein Sensor wenn man ein 5G Masten so nennen möchte und eine 5G Antenne so senden nennen möchte, dann einfach nochmal viel günstiger produziert werden kann, passiert sehr viel.

Sehr spannend, gerade da Telkos.

Wenn unsere Zuhörer Fragen haben oder Feedback senden wollen, dann schickt uns gerne eine E-Mail an Podcast Skillbyte Punkt D Wir freuen uns immer über Bewertungen und natürlich über Abonnements unseres Podcasts. Empfehlt unser Podcast auch an eure Freunde und Kollegen weiter, die sich ebenfalls für die Themen interessieren. Schaut auf Skillbyte ist Lesch Blog vorbei für weitere spannende Technologie Themen und auf Skillbyte e slash Jobs. Wenn ihr im ity Umfeld einen Tapetenwechsel haben möchtet und einen Job sucht Masiar Ich danke dir vielmals für die Episode zum Thema Computing.

Danke dir auch Maurice.

Bis zum nächsten Mal.

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<![CDATA[Skillbyte Podcast #53: SCRUM erfolgreich einsetzen]]>Willkommen zum Skillbyte-Podcast! Skillbyte ist Ihr Partner für digitale Exzellenz.

In diesem Podcast geht es um das Thema: Digitale Bildung in Deutschland

// Inhalt //
01:08 - Intro Hannes Ftuni, Gesellschafter der Scrumcorp
01:41 - Was bedeutet "SCRUM"?
04:58 - Der Ursprung von SCRUM
06:

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http://podcast.skillbyte.de/skillbyte-podcast-53-scrum-erfolgreich-einsetzen/6180284ebac0670001a25f46Mon, 26 Jul 2021 22:00:00 GMT

Willkommen zum Skillbyte-Podcast! Skillbyte ist Ihr Partner für digitale Exzellenz.

In diesem Podcast geht es um das Thema: Digitale Bildung in Deutschland

// Inhalt //
01:08 - Intro Hannes Ftuni, Gesellschafter der Scrumcorp
01:41 - Was bedeutet "SCRUM"?
04:58 - Der Ursprung von SCRUM
06:45 - Wettbewerbsvorteil Agilität durch SCRUM
10:25 - Welche Unternehmen sollten agil nach SCRUM arbeiten?
12:04 - Voraussetzungen für agiles Arbeiten
13:49 - Was sind (technische/organisatorische) Herausforderungen bei der Arbeit mit SCRUM?
14:57 - Wann eignet sich SCRUM nicht?
15:43 - Was hat es mit KANBAN auf sich?
18:09 - Müssen sich Entwickler umstellen um nach SCRUM zu arbeiten?
19:12 - Selbstmanagement heißt Selbstverantwortung
20:00 - SCRUM Fachvokabular: Artefakte, Rollen und Events
24:31 - Tricks für den Sprintwechsel
28:39 - Abwechslung bei der Retrospektive
31:28 - Die Bedeutung des Dailys
33:18 - Werkzeuge / Tools
35:06 - Erfolgsstory aus der Praxis
37:36 - Buchtipps
38:23 - Wo kann man sich zertifizieren lassen?

Buchtipps:

Der Scrum Guide: https://www.scrum.org/resources/scrum-guide
Was ist Scrum: https://www.amazon.de/Was-ist-Scrum-agile-Guide-ebook/dp/B08C7TPWQG
Inspired: https://www.amazon.de/INSPIRED-Create-Tech-Products-Customers/dp/1119387507

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AUTOMATISCH ERZEUGTES TRANSKRIPT

Was sie damals geschafft haben, ist, dass selbst manage Teams ein Produkt erstellen, indem jeder Schritt immer wieder überprüft wurde, ob der gut läuft, ob der schlecht läuft und optimiert wurde. Und das Ineinandergreifen dieser Schritte hat dazu geführt, dass die Fliessband Arbeit revolutioniert wurde und die just in time Lieferungen erfunden wurde. Das hat man dann in den 90ern adaptiert auf Software und andere Produkte. Also generell Produktentwicklung, aber hauptsächlich Software profitiert dadurch, dass Verschwendung vermieden wird.

Herzlich Willkommen zur Skillbyte Podcast Episode Nr. 53 Scrum erfolgreich einsetzen Abonniert unseren Podcast für mehr spannende Themen aus dem Technologie Umfeld, wenn er IT Entscheider oder IT Fachkraft seid. Wenn im Verlauf der Episode eine höhere Frage aufkommt, freuen uns selber Post an Podcasts Skillbyte. Auch freuen wir uns immer über Bewertungen und insbesondere über Weiterempfehlung an eure Freunde und Kollegen, für die dieses Thema ebenfalls spannend ist. Ich bin heute hier mit Hannes Stoney Hallo Hannes Maurice. Erzähl uns doch kurz mal, wie Scrum in dein Leben gekommen ist und was du machst und welchen Hintergrund du hast.

Sehr gerne. Erst einmal vielen Dank, dass ich an eurem Podcast teilnehmen darf. Ich bin ein großer Fan. Gebe ich zu. Mia WBK kommen. Also es fing alles 2009 an, als ich das erste Mal etwas entwickelt habe mit meinem aktuellen Geschäftspartner. Wir haben eine Methode gesucht, uns zu organisieren und sind dann auf Kanban gestoßen. Sehr leichte Adaptionen von agil und der Ursprung von allem. So bin ich zu Ergehe gekommen. Also es ist inzwischen 12 Jahre her.

Wahnsinn! Wahnsinn!

Seit wann gibt es Scrum?

Scrum gibt es seit 1993, da Sutherland und Strava die beiden Scrum Guide Brünner Abend damals zum ersten Mal den Begriff verwendet.

Okay, ja, dann hat es ja doch noch eine Zeit gedauert, bis es sich durchgesetzt hat.

Ja, also der offizielle ist Krankheit. Der große Boom kam erst in den Nullerjahren. Auch in den Staaten z.B. 2001 war die erste große Version des Krankheits wurde veröffentlicht.

Das heißt, du bist 2009 mit Scrum in Berührung gekommen. Und wie ist dein weiterer Werdegang? Du hast gesagt, ich finde das so klasse. Ich möchte mich unbedingt mehr damit beschäftigen.

Genau so war es. Es war so simpel und einfach zu adaptieren und es hat gut funktioniert. Man hatte die Transparenz erarbeitet, gerade woran. Man hat tatsächlich es genutzt, wie es gedacht war, ohne großes Coaching. Dann habe ich mich schauen lassen. Damals gingen die beiden Raubbaus aus aller Welt noch selbst auf Tour und haben Seminare gehalten, auch in Deutschland. Und ich war auch mit Soller Lend in einem Seminar und habe mich dort zertifizieren lassen zum Scrum Master.

Recht früh, auch 2010, meine ich, war das und damals war ich noch angestellt bei einem Ölkonzern und habe dort dann auch gleich das, was ich gelernt habe, eingesetzt und uns einfach mal organisiert und Selbstmanagement eingeführt. Danach haben die ersten Anfragen zu unserer Methode Wie machen wir das? Wissen, wie wir darauf gestoßen und ich bin dann irgendwie in diese Beratung gerutscht. Und da entwickeln eher das Steckenpferd von meinem Geschäftspartner war, hab ich mich dann in die Beratung Schiene entwickelt und ging auch recht fix.

2011 wurde ich zum ersten Mal offiziell als Berater gebucht, tatsächlich damals als eCall Coach, um Agile Vertrieb einzuführen bei einem Personaldienstleister.

Das heißt, es war auch damals der Bedarf war groß, heute ja sowieso. Und so bist du dann quasi vom Ölkonzern zum Freiberufler geworden oder Unternehmer geworden. Kann man das so sagen?

Genau, Yorkern so sagen. Es lief erstmal nebenher. Und irgendwann haben wir dann gucken ganz einfaches Gewerbe angemeldet und dann eine GmbH gegründet. Haben wir drei Firmen, die sich so ein bisschen thematisch spalten. Daraus entstand dann die Selbstständigkeit Beute. Wir sind jetzt inzwischen 24 Band und letzten Jahren ging es mit agil, insbesondere extrem steil.

Was verbirgt sich denn hinter dem Begriff Scrum? Also wo kommt das Wort her?

Lustigerweise kommt der Begriff aus dem Rugby. Es ist eine Standardsituation. Was die Situation mit vor Fehlentwicklungen zu tun hat, ist folgende Das ist eine Situation, in der acht Spieler vom gegnerische Team von Mein Team sich quasi kabbeln. Übersetzt heißt das Gedränge. Das eine tief versucht, den Ball aus diesem Gedrängel herauszuholen in ihre Richtung und das andere in die andere Richtung dementsprechen.

Der Hauptfokus liegt auf dem Ball und das Ziel dieses Gedrängel ist, den Ball auszuliefern.

Das heißt, aus diesem Gedränge rauszuholen und mit dem Ball einen Angriff zu starten.

Weißt du auch so ein bisschen zu den Hintergründen, wie Scrum entwickelt wurde? Also ich denke mal die meisten zu erkennen, dass Wasserfall Modell, was in den 70er 80er Jahren verwendet wurde, wo man einfach die Software geplant hat, anschließend die Implementierung begonnen hat und als man mit der Implementierung Jahre später fertig war, hat man festgestellt Na ja, das passt so gar nicht. Wir haben das nicht gut geplant.

Der Ursprung von Scrum ist Kanban. Kanban hat begonnen bei Toyota in den 30er Jahren. Die haben sich zum Ziel gesetzt, Überlastungen, Abweichung und Verschwendung zu vermeiden. Die japanischen Begriffe dafür sind allgemein geläufig. Einhergehen Weltmodell, Mura und Muri. Und was sie damals geschafft haben, ist, dass selbst manage Teams ein Produkt erstellen, indem jeder Schritt immer wieder überprüft wurde, ob der gut läuft, ob der schlecht läuft und optimiert wurde. Und das Ineinandergreifen dieser Schritte hat dazu geführt, dass die Fliessband Arbeit revolutioniert wurde und die justitiabel.

Lieferung erfunden wurde, das hat man dann in den Neunzigern adaptiert auf Software und andere Produkte. Also generell Produktentwicklung, aber hauptsächlich Software profitiert dadurch, dass Verschwendung vermieden wird. Du kennst sicherlich das allseits beliebte Programm Excel Maurice und einer Studie zufolge, die schon etwas älter werden. Nur 15 prozent der Features von Excel Benutzer, das heißt 85 prozent sind redundant, was soviel heißt wie würden 80 prozent der Arbeit hätte vermieden werden können. Das ist Verschwendung und Scrum greift genau da ein.

Du entwickelst nur Dinge, die tatsächlich benutzt werden. Du entwickelst nur Dinge, die der Markt braucht. Der Kunde braucht und überleg's sie nicht. Eine riesen Software wie Excel, wo es am Ende dann 85 prozent Verschwendung gab und nur 15 prozent werden tatsächlich benutzt.

Bei Excel was sind Standardprogramm ist, kann man das ja vielleicht noch rechtfertigen und sagen irgendjemand benutzt diese Funktion schon, aber bei Individuals Software und ich denke, da wird Scrum am meisten eingesetzt. Da sollte man schon genau den Nagel auf den Kopf treffen, weil Softwareentwicklung einfach sehr teuer ist.

Genau, und durch Fachkräftemangel. Es ist nicht nur teuer, sondern auch rar.

Es ist sehr schwierig, an gute Leute ranzukommen, wie du weißt.

Was sind denn noch weitere Vorteile oder warum ist das Thema skrupelloses Eingangs schon erwähnt, aktueller denn je? Der Bedarf größer denn je?

Es wäre ja naiv zu behaupten, dass die Menschen in 30 Jahren nicht darüber lachen, wie unmodern wir aktuell sind. So wie wir, wenn wir an die Neunziger denken. Da gab's nicht mehr das Internet und digital. Wir sind gerade in der pre digitalen Phase, sind noch lange nicht so weit. Entwicklung ist inzwischen überall zu finden. Selbst mein Rasenmäher ist digital und kommuniziert mit dem Internet. Und die Nachfrage nach guten Produkten, nach Menschen, die diese gute Produkte entwickeln, ist derartig groß, dass man alle Methode braucht, in der man Verschwendung vermeidet.

Man braucht eine Methode, in der man gute Produkte macht, glückliche Kunden hat, weil der Wettbewerb ist agil und produziert Produkte, die Reaktionsfähigkeit sind und kontinuierlich verbessert werden. Dementsprechend muss ich auch folgen und auch diese Produkte liefern, sonst bin ich auch nicht mehr fähig. Wettbewerbsfähig.

Du sagst, es gibt mehr Software heute denn je. Es wird auch mehr Software denn je entwickelt. Die Anforderungen ändern sich laufend und es kommen immer neue Entwicklungen dazu. Und da muss man drauf reagieren, weil die Konkurrenz schläft nicht. Und wenn ich das so Wasserfall mäßig durchplanen, dann völlig einfach sehr viel Zeit in der Planungs und Implementierung Phase, wo ich im Grunde nicht reagieren kann.

Ja, du verschwendest sehr viel Zeit in der Planung, aber dann auch mehr Zeit und Geld in der Entwicklung. Und du hast halt keine ächt Daten, mit denen du arbeiten kannst beim agilen Vorgehen. Generell ist nicht nur Scrum was für eine schnelle Time to market, wie man es so schön nennt. Es heißt Du bist schnell auf Markt und hast direkt schon Erkenntnisse. Alles was mit agil zu tun hat, basiert auf Empirie und Empirie. Heißt Ich habe gelernt, gesehen, gehört.

Bevor du ein Produkt nicht angetastet hast oder auf den Markt geworfen hast, ist alles nur eine Ratespiele. Und das verkürzt Scrum dadurch, dass wir nur einen kurzen Iteration Zyklus Plan von eins bis vier Wochen haben wir auch dementsprechend einen viel schnelleren Start bekommen. Theoretisch. Wenn wir beide erst eine Idee haben, könnten wir morgen damit anfangen, die umzusetzen. Mit agilen Methoden, weil wir planen das Minimal Produkt und sagen Okay, User müssen sich registrieren bei unserer Idee.

Wir machen erst mal das auch Modul oder? Und das geht nur mit agilen Methoden. Wenn wir ein Wasserfall Modell wählen, dann planen wir jetzt erst einmal die nächsten drei Monate. Ein anderer ist schneller, hat das minimale Produkt auf dem Markt, hat echte Erkenntnisse, hat das Produkt auch dementsprechend weiterentwickelt. Dann brauchen wir gar nicht erst einen Startgebühr. So weit sind.

Okay, ich verstehe. Das ist natürlich so ein bisschen gegen die deutsche und auch gegen die österreichische Schweizer Seele. Dass man im Prinzip mit nein, im nicht perfekten Produkt direkt an den Markt geht und im Prinzip mit der Evaluation dieses Produktes am echten Kunden startet. Aber dieses Lernen ist ganz essentiell. Was du sagst. Das heißt, echte Kunden benutzen das Produkt oder die Kernfunktion und sagen dann Das brauche ich so, das brauche ich so, das brauche ich so. Man kann sich schnell etablieren auf Basis von echtem Wissen oder echtem Feedback und nicht von Planungen, die im stillen Kämmerlein durchgeführt werden.

Ganz genau. Außerdem können wir auch viel schneller Fehler erkennen. Und wenn wir jetzt erst einmal das komplette Exel Tool bauen und dann auf den Markt werfen, was du so viele Fehler das ausspuckt.

Ja okay, also man geht kleinschrittig vor und wählt einen iterativen Ansatz. Das ist wahrscheinlich auch einer der Hauptvorteil von Scrum, oder?

Richtig. Das ist quasi die Essenz.

Interaktives Vorgehen und Selbstmanagement.

Selbstmanagement finde ich auch ganz wichtig. Also kann ich aus der persönlichen Erfahrung sagen, weil man dem Team oder den einzelnen Mitgliedern ja auch Verantwortung überträgt. Und jeder, der in Großprojekten schon mal dieses manchmal vorherrschende Verantwortungs Vakuum kennengelernt hat, der weiß, dass es dann sehr sehr schwer wird. Gibt es denn Unternehmen, die sich ganz besonders mit Scrum beschäftigen sollten oder mit agilen Vorgehen? Also kann man. Differenzieren oder würdest du sagen, das betrifft im Grunde alle Unternehmen, die Software erstellen?

Also ich kann dir keine Unternehmenden, was sich nicht durch agilen Methoden verbessern könnte in der Software. Ich kann jetzt nicht für alle Unternehmen der Welt sprechen. Schwierig wird es, wenn man nicht diese Kontrolle abgeben möchte. Das ist der einzige Punkt, wo es manchmal scheitert, weil bei Agil geht es um Transparenz und nicht um Kontrolle. Es heißt, Führungskräfte haben ein anderes Vorgehen, eine andere Aufgabe und diese Unternehmen, die diese Kontrolle nicht abgeben können. Dem würde ich raten, das nicht zu machen.

Aber es hat nichts mit dem Produkt zu tun. Also überall, wo etwas entwickelt wird, ein Produkt, kann agil gearbeitet werden, auch das sagenumwobene Atomkraftwerk. Würdest du Agile entwickeln oder die Steuerungs Software dafür?

Ja, das natürlich der Klassiker, aber nur eine Autobahnbrücke baust, dann hast du ein klares Ziel und du kannst selbstverständlich keine Veränderung mitten im Projekt vornehmen. Allerdings hier musst du etwas raus zoomen und wenn du 10 Autobahnbrücken boss leister aus jedem mal etwas für das nächste Mal. Das heißt du Zooms einfach nur etwas raus. Selbstverständlich veränderst du die Autobahnbrücke nicht bei 70 prozent. Das sollte man definitiv nicht. Du weißt aber beim nächsten Mal dann Iteration zu bis es halt etwas länger.

Das ist der komplette Ort der Autobahnbrücke.

Das wäre so, als wenn man mitten im Sprint das nochmal aufbrechen würde. Okay, und die Autobahnbrücke ist hat ein Sprint. Aber ich glaube, jeder kann sich in die Situation hineinversetzen, dass man nach Fertigstellung einer Aufgabe sagt Oh, hätte ich das und das mal vorher gewusst, wenn ich es jetzt nochmal machen müsste, dann wär ich viel schlauer. Und genau das kommt dann hier auch zum Tragen. Gibt es denn Voraussetzungen, die Unternehmen erfüllen sollten, die nach Scrum arbeiten möchten?

Also du sagst, der Führungsstil ist ein anderer. Ich muss quasi dem Team vertrauen und muss dieser Transparenz vertrauen.

Richtig. Die Voraussetzung ist tatsächlich Kopfsache. Akzeptieren, dass du im Team die Verantwortung überlässt. Du musst akzeptieren, dass das Team über das Wie entscheidet und selbst als Führungskraft über das, was entscheidet. Und das Was sollte aber auch eine Markt Erkenntnis sein und nicht einfach nur eine Theorie. Das ist vielmehr Kopfsache. Ob ich agil einführen kann oder nicht. Vorbedingung ist tatsächlich wahrscheinlich Wissen schaffen, zu Schulungen gehen. Agil heißt nicht, dass es über Nacht funktioniert. Es ist kein Schalter, den man drückt.

Es ist ein Kulturwandel. Damit muss man sich erst anfreunden, dass es ein Kulturwandel ist. Und man muss auch den gesamten Weg gehen. Ich sehe oft, dass Unternehmen nach kurzer Zeit aufgeben, weil sie ein Dadie machen und dann meinen, sie sind agil und sich wundern, dass nichts anderes passiert.

Da gehört schon etwas mehr dazu.

Das kann ich aus meiner Praxis sagen. Ich habe alle möglichen Formen Hydras seltsame Gebilde von Prozessen erkannt, die agil genannt wurden. Und ich will jetzt nicht sagen, dass all das schlecht war oder nur in Reinform nach Scrum arbeiten kann. Aber man kommt irgendwie an den Punkt, wo agil gearbeitet wird und dann trotzdem gefragt wird Wann ist es denn fertig? Oder also ich jetzt nicht im Sprint, sondern wirklich dann langfristige Ziele. Es wär so, wie wenn man sagen würde, ich mache ein Forschungsprojekt, um eine schlimme Krankheit zu heilen.

Und dann will wer die erste Frage Ja, wann sie wählen. Wann haben wir denn das Gegenmittel so ungefähr? Oder das Medikament? Ganz genau. Sind legitime Fragen, ist aber ein bisschen Glaskugel bei wenn du Firmen begleitest, die ihre Prozesse umstellen auf Agilität. Gibt es dort besondere technische und organisatorische Herausforderungen, wo du dann erst einmal Weichen stellen musst?

Tatsächlich ist mir das noch nicht begegnet, dass es an der Technik hapert. Im großen Ganzen ist der Staat sehr leichtfüßig, das heißt, im Großen und Ganzen brauchst du lediglich ein Ticketsystem. Dann kannst du schon starten und das Ticketsystem kann aus Post-its ein haptisches Board sein oder anderen Klebezettel in selbstverständlich. Es kann aber auch digital sein. Also das ist die Voraussetzung, dass so eine Art Ticketsystem hast und dann kannst du eigentlich schon starten. Weitere technische Hürden sind mir noch nicht begegnet.

Organisatorisch wäre dann da der Main Shift, der muss da mitspielen und man muss halt die Rückendeckung vom Vorstand haben, gerade in der stürmischen Phase, wenn man etwas umstellt.

Der Rückhalt vom Management ist enorm wichtig für das Funktionieren von Agil und Scrum, weil die Masiar entscheidend waren. Abgebrochen wird. Mit der Einführung von Agil Hundi haben die Manager einen langen Atem. Funktioniert das? Sind sie ungeduldig? Was gleichzusetzen ist mit Sie glauben nicht dran, dann funktioniert das nicht.

Was ist kurz angerissen? Aber gibt es auch Projekte oder Konstellationen, in denen du Scrum nicht empfiehlst?

Ich würde niemanden Scrum empfehlen, der nicht die Kontrolle abgeben kann. Wer Kontrolle nicht durch Transparenz ersetzen kann, der sollte das nicht machen. Man kennt sich ja selbst am besten. Und es ist völlig legitim, dass du auch mit Kontrolle erfolgreich bist. Allerdings wirst du mit agile Methoden nicht glücklich, wenn du ein Kontrollzwang hast, sondern es ist mehr dieses Abgeben und ich kümmere mich nicht mehr darum, sondern ich habe andere Aufgaben als Manager. Und für jedes Umsetzung sind der Welt.

Kann ich nur sagen Es gibt nichts Schöneres als echtes, selbstgefälliges Arbeit.

Man muss Verantwortung abgeben können, das kann man ja sagen, dass das eine Voraussetzung für das Management ist. Was hat es denn mit Kanban Aufsicht? Also kannst du sagen, was der Unterschied zwischen Kanban und Scrum ist, wie die sich ergänzen und welche Unterschiede es gibt?

Ja, durchaus. Also ich erkläre kann man immer ganz gerne mit einem Beispiel, dass jeder Mensch im Westen versteht. Wenn du zu Star Wars glees und ein Kaffee bestellst, dann wird dein Auftrag auf den Kaffeebecher geschrieben. Was die meisten nicht wissen ist, dass dieser Kaffeebecher die Kanban Karte ist. Da steht dein Name drauf, da steht drauf was du möchtest im Detail. Also welche Schritte zur Produktion gehören dieser Becher? Die Karlmann Karte mit weitergegeben in die Produktion.

Da wird dein Kaffee hergestellt. Der Barista stellt ein Café her, macht ein Sirup rein, macht den Deckel drauf und im dritten Step ist die Auslieferung. Da wird er ausgeliefert und du als Kunde nimmst den Becher entgegen, probierst den Kaffee und nimmst das Produkt ab. Das heißt ausgeliefert. Kunde ist zufrieden und die Produktionskette läuft in derzeit weiter. Das ist Kanban. Kann man ist Japanisch für Karte heißt nichts anderes als Ich schreibe auf eine Karte, was zu tun ist in unterschiedlichen Schritten und diese Schritte werden von unterschiedlichen Stationen abgearbeitet und am Ende wird ausgeliefert.

Selbst im Management. Gemeinsamkeit ist die Selbstorganisation und die Reaktionsfähigkeit. Und zu jedem Zeitpunkt kann man Veränderungen machen. Ich kann. Während ich bestelle, kann ich den Barista zurufen Bitte, machte sie doch nicht rein.

Er wird das schaffen. Kann man es wie die Rezept Karte, wo genau draufsteht, welche Arbeitsschritte für das Produkt erforderlich sind? Sozusagen.

Genau. Was ist dann Scrum im Gegensatz, wenn ich das dagegen halte?

Ja, bei Scrum sind nicht aufeinander folgende Schritte, sondern es geschieht alles gleichzeitig. Es wird entwickelt, es wird getestet, es wird designt und am Ende wird ausgeliefert. Also die Schritte beim Scrum passieren gleichzeitig. Der Unterschied ist auch, dass bei Kanban eine Sache man arbeitet an einer Sache und nicht an mehreren. Also lass den Fokus auf den aktuellen Step by Scammer, seinen Fokus auf das ganzheitliche Bild, das Instrument, was am Ende herauskommt. Scrum nutzt man in komplexen Umfeldern, wo Teamwork gefragt ist.

Und Kanban kannst du in einfachen Produktions Umfeldern oder z.B. ganz klassisch das Arti Services Service Deeds. Oder ganz klassisch ATIS Service Desk ist ja auch immer klassisches Kanalsystem.

Okay, wo deine Anfrage reinkommt.

Ich schreib ein Ticket, also ich schreib einen Becher und auf dem Becher steht dann, was gemacht werden muss. Okay, das verstehe ich. Du wirst in deiner täglichen Tätigkeit ja auch viel mit Software, Entwicklern und Testern usw. zu tun haben. Müssen die sich auch umstellen, wenn die nach Scrum arbeiten oder ist das im Grunde schon, entspricht das sehr stark der natürlicher Arbeitsweise?

Ich glaube, das kannst du auch gut beurteilen.

Maurice wolltest dich sagen lassen, weil du mit mehr Entwicklern sicher zusammengearbeitet hast. Ich würde sagen, das kommt den Entwicklern entgegen. Wenn man eine Funktion entwickelt hat oder einen Bug einen Fehler behoben hat, dann ist man ja sozusagen geistig noch frisch in dem Thema drin. Und wenn das dann sofort abgenommen wird und sofort in das Produkt integriert und ausgeliefert wird, ist das natürlich ein Riesenvorteil für den Endkunden, wenn er im Prinzip heute morgen ist der Fehler aufgetreten und abends ist der Fehler schon behoben.

Die Software ist aktualisiert worden und alle nachfolgenden Kunden profitieren von der Fehler Lösung. Das finde ich eine sehr natürliche Arbeitseinstellung. Also zumindest für mich. Und ich würde auch sagen, wenn ich so an andere Entwickler denke, kommt denen das auch eher entgegen.

Ich kann dir nur zustimmen. Ich habe gute Erfahrungen machen Menschen, die sich darauf eingelassen haben. Es gibt allerdings auch tatsächlich Entwickler, die dieses Selbstmanagement ablehnen, weil das ja auch Verantwortung heißt. Das heißt, du verantwortet es. Manche möchten diese Entscheidung gar nicht treffen. Die fangen die alte Welt, in der die komplette Verantwortung bei der Führung liegt, gar nicht so schlecht. Die fanden auch die Linie gut. Diese Einstellung hat nicht mal was mit dem Alter zu tun.

Es gibt junge Menschen, die das so sehen, genauso wie Menschen älteren Semester.

Das wahrscheinlich einfach eine Frage der Arbeitseinstellung oder der Frage Möchte ich Verantwortung übernehmen? Möchte ich eigenverantwortlich arbeiten?

Genau. Weil selbstorganisiert zu arbeiten heißt auch, selbstorganisiert zu arbeiten. Ich muss mich selbst motivieren. Ich ernte die Früchte, wenn es gut läuft. Und wenn es schlecht läuft, heißt es, dass ich nachbessern muss.

Welche Begriffe tauchen in häufig im Zusammenhang mit Scrum auf? Also man hört ja oftmals von Sprint Backlog, Product Owner. Was gibt es da von Kosmos? Vielleicht gibt's von Stars und kurzen Ablauf, dass man, wenn man die Begriffe hört, weiß, was gemeint ist.

Ja, sehr gerne. Es würde den Rahmen sprengen, wenn ich jetzt auf alles eingehe. In Scrum gibt es Feste, Rollen, Feste, Events und feste Artefakte.

In Zahlen ausgedrückt sind das vier Rollen, fünf Events und drei Artefakte, von denen man immer spricht. Bei den Artefakten ist es das Produkt Backlog, das Sprint, Backlog und. Das inkrementelle, das Produkt Backlog ist eine Liste von Anforderungen, die priorisiert ist. Das heißt, was oben ist, sollte zuerst erledigt werden und dann wird die Priorisierung. Je weiter unten das Ticket ist, desto niedriger ist es priorisiert. Das Feedback Lock umfasst die Anforderung Liste für den aktuellen Iteration Zyklus.

Also, wenn wir jetzt ein, zwei Wochen Sprint wählen, machen wir in diesen zwei Wochen eine Anforderung Liste, die wie es von Backlog nennen. Und da innerhalb dieses von Backdoors gibt's keine Priorisierung. Alles, was im Sprint Backlog ist, sollte erledigt werden und das Instrument ist das Ergebnis des mit Black-Box. Am Ende des Winters haben wir Instrumente, die heraus purzeln und Plural ist hier bewusst gewählt. Also normalerweise hat man mehr als eingecremt prozent. Die vier Rollen sind der Prolog oder das Entwicklerteam bzw.

Dev Team und der Scrum Master. Und als vierte Rolle ist es so, dass dies der Kola sind quasi die Sponsoren aller Interessensgruppe, die großes Interesse an dem Produkt hat. Der Product Owner ist sozusagen der Mini CEO für dieses Produkt. Es heißt, ihm gehört das Produkt rein fachlich und er entscheidet darüber, was als nächstes entwickelt wird, was Parodist wird und was nicht, welcher Bug behoben wird und welcher nicht. Das Umsetzung Steam Entwicklerteam sind die, die über das Wie entscheiden und das dann auch tatsächlich umsetzen.

Das beinhaltet aber auch so etwas wie ein Designer oder einen Tester als Entwicklerteam. Es besteht nicht nur aus Entwicklern und der Scrum Master.

Ich nenne auch gerne Scrum Polizist. Also Aufgaben ist es nämlich, auf die Einhaltung der Scrum Regel zu achten. Allerdings diente auch als Moderator und löst im Pferdmenges auch sogenannte Hindernisse. Und die Events. Die Ereignisse sind des Daily das Alltägliche. 15 Minuten steinbocks wir jeden Tag zur selben Zeit an selben Ort, in der sich das Entwicklerteam austauscht und nach Hilfe fragt oder Hilfe anbietet. Das Bild an sich ist auch eines dieser Events. Das ist der Iteration Zyklus, die alle anderen Events umfasst.

Am Ende des Prints gibt's als Print Review. In dieser Review werden die Instrumente des vergangenen Sprints, des der Cooldown vorgeführt. Und nach der Review gibt es eine Retrospektive eines Scrum Team, ein ernst quanti internes Event mit Scrum Master und Pura Bruna. Und dort wird nun mal reflektiert, was gut oder bzw. was schlecht gelaufen ist im letzten Iteration Zyklus und jeder Schritt schadet mit dem Spel Planning.

Dort wird der nächste Iteration Zyklus geplant. Das heißt der Schnelldurchlauf.

Okay. Aber das ist ja schon eine ganze menge an informationen. Hast du eine lieblings komponente im scrum prozess? Also was machst du am liebsten? z.B. Planning Poker? Hab ich dich erlebt, dass du das als Scrum Master gerne moderiere?

Ist meine Superkraft. Ist tatsächlich eher so die Scrum Einführung agil isierung. Also nicht nur Scrum, sondern agile Methoden einführen. Die richtige Methode beim richtigen Team und agile Skalierung. Es wäre ja blauäugig zu sagen, dass so ein Scrum Guide, der für ein Lied Startup geschrieben ist, auch in einem Konzern funktioniert. Aber bei Kosen ist es ja oft so, dass tatsächlich nur die Vorstände eine Kreditkarte haben, z.B. wenn man nur z.B. irgendwie schnell eine Datenbank braucht, dann braucht man meist eine Kreditkarte und kann der Product Owner dann schon nicht machen.

Das ist halt das, was ich auch am liebsten mache Agile einführen in Umfeldern, die gar nicht mal so agil sind, die schwierig haben, Selbstmanagement einzuführen, die Schilcher am agile Methoden zu integrieren, weil es einfach viel zu groß ist und viel zu komplex ist, um einfach nur.

Also hab ich dich auch erlebt, dass du gerne Widerstände aus dem Weg räumst und die adressiert ist. Also unser impertinent Board, wo man dann genau guckt, was haben wir das letzte Mal identifiziert an Problemen und welche Probleme haben sich gelöst? Im Gegensatz zum letzten Sprint oder welche sind natürlich auch neu hinzugekommen. Das muss man ja auch sagen. Das geschieht leider auch ab und an, also ist der Hauptjob. Ich mache das nicht am liebsten, gebe ich zu.

Aber in Permanenz aus dem Weg räumen ist der Hauptjob.

Jetzt ist es ja so, dass die meisten Sprints bei Unternehmen, die agil arbeiten oder so jedenfalls meine Erfahrung dauern wirklich immer zwei Wochen. Und dann kommt ein Tag alle zwei Wochen, wo der Sprint gewechselt wird, also der alte Sprint endet, der neue Sprint wird aufgesetzt und an diesem Tag zeigt man auch, was man gemacht hat in den letzten zwei Wochen. Das ist ein sehr kommunikativer Tag. Also es wird viel gesprochen, diskutiert, neu geplant. Das ist meiner Beobachtung nach ein ziemlich anstrengender Tag, obwohl gar nicht so viel, also Software entwickelt wird quasi nicht, sondern man guckt einfach Was haben wir geschafft und was ist jetzt der nächste oder der logische nächste Schritt?

Was müssen wir jetzt berücksichtigen? Welche Aufgaben gibt es? Was können wir machen? Wer ist in Urlaub, wie sie Ressourcen, LÃge usw.. Hast du da irgendwie Tricks, wie man diesen Tag flüssiger gestalten kann aus deinem breiten Wissen? Also du. Ich nehme mal an, du hast es ja schon mal sehr vielen Unternehmen gesehen. Da gibt's bestimmt den einen oder anderen Kniff, den du vielleicht verraten magst.

Ja. Also das Beste am. Wechsel Tag ist meist das Planning, wenn man die Krankheit liest, dann empfehlen die so etwas wie 2 Stunden pro Sprint Woche für das Planning, aber in 4 Stunden Planning und Trivia zusammenarbeitet. Maurice Unsere Paintings dauern ja nicht länger als 15 Minuten. Eine Stunde anderthalb. Aber wie schafft man das mit Refill? Das ist kein offizielles Event. Allerdings ist das sozusagen ein vorgelegt gelegtes Planning, indem man Anforderungen für den kommenden Iteration Zyklus breit macht, für die Umsetzung.

Es heißt, man bereitet schon mal Stories vor, sodass man im Planning im besten Fall nur über den Umfang des Bilds entscheidet und sagt Wir ziehen diese Menge rein. So kann man zum Beispiel das Planning auflösen. Auch C ist eine Retrospektive. Die Retrospektive ist ok, wenn der Scrum Master keine Abwechslung bietet. Wenn man jedesmal das Gleiche macht, dann hat irgendwann mal keiner der Beteiligten mehr Lust drauf. Ist dir das schon mal begegnet?

Maurice Ja, das ist mir begegnet. Das Planning ist die größte Herausforderung, sagst du. Also ich habe das ist aber allerdings schon einige Jahre her, da gab es einen Pred Check für Tickets jetzt bei dem Unternehmen, an das ich jetzt denke. Und das war eine Rolle, die habe ich damals ausgefüllt und das war bestimmt die Hälfte meiner Arbeitszeit. Wenn ich länger da bin ich einfach nur von Fachabteilung A zu B zu C gelaufen und hab die Anforderungen eingesammelt und hab quasi so eine Art technische Lösung Skizze runter geschrieben.

Also wie kann man das lösen? Was ist der Soll-Zustand? Was ist der aktuelle Ist-Zustand? Was wie kann man das machen? Wie kann man das technisch integrieren? Diese Tickets hab ich dann sozusagen runter geschrieben und das war eine mega Arbeit. Aber natürlich. Also ich war dann immer der Flaschenhals, weil es schon so viel vor geplant war, dass die Entwickler konnten das Ticket quasi so vom Board nehmen und direkt mit der Implementierung loslegen. Und du weißt es selber.

Wenn man so fachlich arbeitet, dann ist der nicht da und hier gibt's eine Verzögerung und da kommt man nicht weiter. Also ja, das habe ich ein halbes Jahr gemacht, das war super anstrengend und ich denke, für das Entwicklungsteam war es sehr angenehm, wenn man sauber für geprüfte Tickets hingelegt bekommt.

Ja, das wahrscheinlich in der Umsetzung auch deutlich leichter.

Es gab weniger Kommunikation, weil ich ja viel Kommunikation vorher selber schon gemacht habe. Die Tickets waren alle sehr genau geschätzt und es stand technisch alles drin, was drinstehen musste, sodass man das wirklich einfach so runternehmen konnte. Das war jetzt also ich war eine Person, hab das an 3 4 Tagen die Woche gemacht und das Entwicklungsteam bestand aus 12 Entwicklern. Wenn ich mich recht entsinne, war schon eine Herausforderung, die immer versorgt zu haben, so dass ich quasi aufgeopfert für das Delikt.

Ich weiß nicht, ob ich den Finger gehoben hab und das gemacht hab, dass es irgendwie so gekommen. Und ein halbes Jahr wurde nach diesem Modell gearbeitet und danach wurde es glaube ich restrukturiert. Nicht weil es nicht funktioniert hätte, sondern weil zwei Abteilungen zusammengelegt wurden. Genau. Es gab dann zwei Entwicklungsteams. Vorher gab es ein großes Team, dann gab's zwei Teams. Ein Team hat die Fehler gefixt, also es Bugfix Team und das andere Team hat die Features gemacht.

So, und dann haben die zwischen den Teams immer wieder gewechselt, damit jeder mal alles macht. Und so ist das gekommen.

Und er hat auch schon mal ein Projekt, wo die Retrospektive nicht abwechslungsreich war.

Was heißt abwechselnd? Implizit wissen, dass alle die Probleme, aber es wird nochmal sichtbar gemacht und gesammelt und priorisiert. Da sehe ich den Wert drin, dass man halt sagt, wenn du die dritte bis zur Retrospektive machst und dann wird das gleiche Problem, was du davor und davor schon mal gesehen hast, nochmal angesprochen, dann hat man wirklich eine Thema damit und dann ist es auch hinreichend wichtig und es lohnt sich, das zu lösen. Manchmal hat man Themen, die sich dann einfach in Luft auflösen oder die mit einem Release gegessen sind oder so, aber man muss halt nur regelmäßig draufschauen.

Also meiner Erfahrung nach ist es irgendwann mal eine Qual, wenn wir jetzt sagen wir mal 1,8, da haste jedes Mal eine Maßnahme Retro Mac, dann kommt es ja gar nicht mehr hinterher mit den Maßnahmen. Irgendwann erfinden die Teilnehmer einfach irgendwas, weil die irgendwas sagen möchten. Deswegen rate ich jedem Coach und Scrum Master maximal jedes dritte Mal eine klassische Maßnamen retro zu machen. Warum? Aus dem Grund, dass die Maßnahmen ernster genommen werden. Auch weil eine Maßnahme nicht immer ein 1 Sprint passt.

Der Scrum Master des imParlament Board läuft parallel zum Sprint. Es ist schwierig, jede Maßnahme innerhalb eines Sprints zu lösen. Deswegen habe ich mein eigenes Board. Und wenn das Board leer ist, eine neue Maßnahme Retro oder alle drei Sprints, eine Maßnahme Retro, so ist die Retro auch meistens auch sehr beliebt bei Teilnehmern. Und ich prüfe dauert halt so lange, wie sie dauert. Was ist an dem Termin für Stakeholder? Manchmal mehr, manchmal weniger. Ich finde das ist noch das Angenehmste.

Einen Sprint Wechsel oder?

Kommt drauf an ich ob man Probleme hat was zu präsentieren oder nicht. Ich finde das total wichtig. Ich bereite mich da auch drauf vor, weil im Review also für die zu Hörer, die vielleicht nicht so firm sind mit Scrum. Da geht's ja darum, dass man das zeigt, was man in den letzten 2 Wochen bearbeitet hat und auch fertiggestellt hat. Also man zeigt die Arbeitsergebnisse des letzten Sprints. Und da finde ich es super wichtig, dass man sich da vorbereitet, um da einen guten Eindruck zu machen.

Auch da sitzen halt die Leute, die die Stakeholder, die letztlich die Projekte bezahlen. Und da glaube ich, ist es sehr, sehr wichtig, dass man zeigt, dass man auf einem guten Weg ist, dass man das Projekt ordentlich voran treibt und auch Probleme dann anspricht. Natürlich, ja, dass man dafür ein gutes Ergebnis zeigen kann, damit die Leute, die die Projekte finanzieren, sich auch gut fühlen und auch sehen, dass das ein sinnvolles Projekt ist.

Weil man will ja nur sinnvolle Projekte machen, sonst macht das ja alles keinen Sinn. Es gibt da drei wichtige Feedback Schleifen im Scrum das Daily, die Feedback Schleife unter dem Entwicklungsteam. Dann gibt es die Review, die Feedback Schleife von Mark bzw. der Kola und die retrospektive Feedback Schleife. Man reflektiert den vergangenen Sprint und sowohl in fachlicher als auch in zwischenmenschlicher Betrachtung. Die drei Feedback Schleifen machen agil auch so stark.

Wenn du nur eine Sache aus Scrum neben könntest, was würdest du tun? Was ist das aller Allerwichtigste? Ich hab was, das zeig ich dir gleich. Aber ich möchte erst. Ich möchte erst deine Meinung dazu hören.

Ja, also ich will mein Geld nicht wert. Wenn ich jetzt nicht folgenden Satz sagen würde Es funktioniert nur als Ganzes, wenn jemand sagt Ich will auf diesen Trend aufspringen, aber ich will das eigentlich gar nicht. Aber irgendwie sagen alle Ich muss das machen. Und jetzt eine Sache picke ich mir aus diesem Strauße heraus Was ist es? Ich glaube, was total wichtig ist, ist das Daily, also dass man morgens sagt, was man gestern getan hat und was man heute tun wird, weil das erzwingt noch ein bisschen mehr diese Selbstorganisation, dass man sich Gedanken macht, was ist was bei gestern wichtig oder Was hab ich gestern gemacht?

Was ist heute wichtig? Was wird heute wichtig? Welche Besprechung habe ich und das verbalisiert und dadurch in den Austausch mit dem Team geht. Und dann weißt du, jeder vom Team ach Key, der macht heute, dass der macht heute, dass der Macht sollte das und man hat so einen Überblick. Man glaubt manchmal, es ist eine Spielerei, aber ich halte das für absolut wichtig.

Es ist ein guter Punkt. Maurice Klar, wie du sagst, es Teddy ist wichtig. Warum ist das Teddy denn so gut? Ihr habt folgendes im Daily Ich hab das Artefakt Sprint Backlog. Ich schau drauf und spreche darüber, was geschehen ist. Ihr habt Scrum Master dabei, der im Pferdmenges aufnimmt, der moderiert, der dafür sorgt, dass die Zeit eingehalten wird. Am Ohr des Printing gäbe es dieses Sprint Backlog auch gar nicht. Was Ihr Produkt Owner, der der Frage und Antwort steht, also das Dadie alleine zu nutzen ist nicht agil sein.

Das Taja alleine zu nutzen ist ein Team Meeting. Ein tägliches und meiner Erfahrung nach ein Davie ohne Scrum Master ohne echtes agiles Arbeiten artet aus und es dauert länger als 15 Minuten.

Da ist die Scrum Polizei auf jeden Fall gefragt um den Raeder Anteil zu begrenzen.

Ich zeige da auch gerne mit dem Finger auf mich selber. Gibt es denn Werkzeuge, die man benötigt für den Umgang mit Scrum? Nur eben schon mal gesagt ok, so ein Ticket Board braucht man. Ob das jetzt virtuell ist, also in Form von Software um mal zwei Produkte zu nennen. Da gibt es Gira oder JIRA Masiar DevOps dieses Board, da gibt's auch 100 andere Tools, Redmayne und wie sie alle heißen. Das benötigt man sicher. Ich würde auch sagen Digitales am muss ich jetzt sagen.

Ich bin Softwareentwickler. Eine ruhig digitales Werkzeug. Was? Auch mit der KOD Versionierung verknüpft ist, also wenn man in Wien kom mitmach, dass es dann automatisch auch auf dem Board ankommt, finde ich super wichtig. Gibt's da noch weitere Softwarelösung oder Hardware Lösung?

Ich kann nur empfehlen, dass man ein digitales Board nimmt, welches das muss jeder für sich selbst entscheiden. Der Vorteil von digital ist Du kannst verteilt arbeiten. Das Nachhalten ist sehr leicht, was überall Transparenz von überall auf der Welt. Und du kannst sehr schnell reagieren. Ein Ticket ist digital auch schneller getippt als auf einen Klebezettel geschrieben. Und für welches Board du dich entscheidest, ist dir überlassen. Also Kira und Escher Delvaux Bots teilen sich den Markt aktuell, wobei Gira der Branchen Gigant ist.

Ich persönlich bin umgestiegen auf Aguirre DevOps Boards, aber nur Home Abdou dazubleiben und auszukurieren finde ich richtig gut. Adis Kannst du auch etwas nehmen wie Trello? Das ist was ganz Leichtfüßige, wo du einfach nur ein Board machen kannst und Tickets hin und her schieben kannst.

Ideal z.B. für Kanban und es gibt zahlreiche kostenlose Tools. Ich sage es nochmal Ich glaube ein digitales Board ist ganz wichtig, weil du kannst Attachments dran machen. Du kannst da wild rum schieben und im Pfanne BIFIE kann jeder darauf zugreifen und muss nicht ins Büro fahren. Also es ist ja auch ein Punkt, der in den letzten anderthalb Jahren deutlich an Gewicht gewonnen hat. Hast du eine besonders positive oder negative Erfahrungen gemacht in deiner beruflichen Laufbahn? Beim Thema Scrum hast du Firmen gesehen, die das wirklich besonders toll gemacht haben, besonders guten Effekt erzielt haben oder die auch einen sehr großen Turnaround geschafft haben, also die sehr klassisch da entwickelt haben und dann sehr schnell das Scrum Modell adaptieren konnten oder auch Beispiele, wo es nicht geklappt hat.

Worauf ich sehr stolz bin. Maurice ist die Arbeit bei der Deutschen Bahn und wir haben damals was der DB Navigator der Alte, der wurde auf agil umgestellt. Die Bewertung im AppStore und Playstore waren grausam und dort hat es tatsächlich jemand geschafft agil einzuführen bei der ALD gestandenen Bahn. Es wurde tatsächlich auch echte Agilität erreicht. Es hat lange gedauert zu sagen, es hat zwei bis drei Jahre gedauert, bis man sagen konnte, es ist ein gutes Produkt und innerhalb dieser Zeit wurde aus einem Entwicklerteam sechs Entwicklerteams.

Es wurde vernünftig skaliert. Es wurde You Xie sein eingeführt. Es wurden die Rollen wurden besetzt. Man hatte echte Entscheidungsmacht, als fordert einer der Scrum Master war ein ausgebildeter Scrum Master, der echte Agilität gefördert. Die Entwicklungsteams hatten Handlungsfreiheit, die konnten sich sogar selbst einfach mal eine Couch kaufen und ins Büro stellen. Und die Deutsche Bahn hat aus dem alten DB Navigator ein unglaublich gute App gemacht mit agilen Methoden. Man mag es kaum glauben, aber in manche Stationen von dem Konzern, wo ich war, ist die Bahn die mit Abstand agile Software Manufaktur geworden.

Bei anderen Unternehmen. Ich war viel bei Energieversorgern, bei Energieversorgern, was recht schwierig bis zum aktuellen Projekt aktuell trägt, bin ich wieder eher beim Energieversorger. Und dort läuft es recht gut, weil man da auch die richtigen Leute auf den Führungspositionen hat. Die scheiden, ob es erfolgreich wird oder nicht. Hast du nicht die richtigen Leute in der Führung? Dann wird es funktionieren. Bei anderen Energieversorgern war es in der Führung eher so ein Experiment, was Geld kostet und weniger eine Befreiung für unsere Services.

Und da kommen wir wieder darauf zurück, was wir den Mythen des Podcasts gedacht haben. Das Management muss daran glauben, sonst funktioniert das nicht. Ich hab auch mal ein Blog-Beitrag schrieben neue Gründe, warum Scrum in Führung scheitern. Drei Punkte oder vier Punkte wiederholen sich da und die besagen so etwas wie Unterschätzung der Veränderung der Filmkultur mit was nicht perfekte Mann den Markt geben, das Proben und dann iterativ weiterzugehen, das ist. Dem Amerikaner liegt das wesentlich mehr glaube ich, als dem Europäer.

Aber gut, man kann es erlernen und uns da verbessern, wenn man sich mit dem Thema Scrum beschäftigen möchte. Ein Buchtipp für unsere Zuhörer oder auch mehrere.

Wichtig wäre es, den Scrum Guide zu kennen. Kostenloses Buch, was man mit Konga in Suchmaschinen Eingabe sofort findet. Gut ist auch mein Buch, das heißt was Scrum. Dort hab ich mit Bildern und wenig Text geschildert, was Scrum ist und wie Scrum funktionieren kann. Allerdings ich persönlich lese weniger was Scrum, sondern ich lese aktuell viel mehr über Produktentwicklung. z.B. Kann ich inspired empfehlen von Marty Kerrigan eine Product Bibel, wie man vernünftige Produkte, gute Produkte entwickelt, wenn man das Buch gelesen hat.

Da geht es sehr viel um iterativ inkrementelle Vorgehen und um agil und wie man gute Produkte macht.

Okay, super.

Das packe ich dann in die Shownotes zu dieser Episode rein. Wenn ich mich als Scrum Coach oder Scrum Master ausbilden lassen möchte. Wo würde ich dann idealerweise hingehen?

Was ich empfehlen würde, ist eine der offiziellen Zertifizierung zu machen. Sei es ist Scrum Alliance oder Scrum org. Ich habe beides. Dort kann man auch unterschiedliche Stufen durchlaufen. Einfach auf eine der Seiten gehen, unter Schulungs Angebot durchsuchen. Es gibt sehr viele Schulungen, auch deutschlandweit. Das ist dann die klassische PSM Professional Scrum Master Zertifizierung. Oder bei Scrum alleine heißt es die Faiz Scrum Master. Eine dieser beiden Stationen die übrigen. Die gehört dem Sutherland, die andere dem Schwager, sollte man besuchen.

Eine dieser beiden Zertifikate sollte man dann haben, bei agil zu kommen, sagt man, es ist leicht zu verstehen und schwierig zu meistern. Eine Schulung zu besuchen heißt Ich habe es verstanden. Vielleicht. Es muss sich alles noch beweisen. Es basiert auf Empirie, sammeln, Erfahrung. Am besten sucht sie ein Umfeld, in dem du Erfahrungen sammeln darfst. Indem man Fehler machen darf. Indem man wachsen kann. Und wenn du dich interessierst und in agil verliebt, dann bleib dran.

Die Nachfrage ist gigantisch. Und als Grom Masiar Pollard Oona hat man sehr gute Chancen im Software Markt.

Okay, dann ich als Entwickler, sondern als Scrum Master. Aber du sagst lass dich bei den quasi offiziellen Scrum Erfindern zertifizieren. Das erhöht wahrscheinlich die Glaubwürdigkeit und das ist wahrscheinlich auch eine gute Ausbildung. Könnte ich mir vorstellen. Die haben das ja auch schon hunderttausendmal iterativ durchgezogen.

Ganz genau. Und die Zertifizierung sind akzeptiert. Das ist halt das Wichtigste.

Ok, super.

Gerne erzähle ich nochmal kurz was zu uns. Wir bieten zwar keine Schulung an, allerdings sind wir deutschlandweit als Berater unterwegs. Wir organisieren große und kleine Unternehmen und begleitet Teams als Scrum Master. Einfach auf Scrum, Corpus, GTE und Kontakt klicken und schon kann man uns auch anfragen.

Super! Ich verlinke euch bzw. eure Website auch in den Shownotes Vienna. Wenn unsere Zuhörer Fragen haben oder Feedback zur aktuellen Episode, sendet uns gerne eine E-Mail an Podcasts skillbyte. Wir freuen uns immer über Bewertungen und natürlich, wenn ihr unseren Podcast abonniert an Freunde und Kollegen weiter empfehlt, schaut auch auf Skillbyte Slash Blog vorbei für weitere spannende Technologie Themen Hannes. Ich möchte mich ganz herzlich bei dir bedanken und wünsche dir noch einen schönen Abend, die auch als Armory soll.

Vielen Dank nochmal, dass ihr mich eingeladen habt.

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<![CDATA[Skillbyte Podcast #52: So funktioniert der Garbage Collector!]]>Willkommen zum Skillbyte-Podcast! Skillbyte ist Ihr Partner für digitale Exzellenz.

In diesem Podcast geht es um das Thema: Digitale Bildung in Deutschland

// Inhalt //
01:55 - Historische Entwicklungen vor dem Garbage Collectors (GC)
06:55 - Der Aufstieg der Interpreter
11:20 - Der Garbage Collector übernimmt

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http://podcast.skillbyte.de/skillbyte-podcast-52-so-funktioniert-der-garbage-collector/61802772bac0670001a25f02Thu, 24 Jun 2021 22:00:00 GMT

Willkommen zum Skillbyte-Podcast! Skillbyte ist Ihr Partner für digitale Exzellenz.

In diesem Podcast geht es um das Thema: Digitale Bildung in Deutschland

// Inhalt //
01:55 - Historische Entwicklungen vor dem Garbage Collectors (GC)
06:55 - Der Aufstieg der Interpreter
11:20 - Der Garbage Collector übernimmt das Speichermanagement
14:33 - So arbeitet der Garbage Collector
15:39 - Tradeoff: Durchsatz vs. Latenz
20:02 - Garbage Collection im Detail
21:10 - Funktionsweise des Concurrent Mark Sweep Garbage Collectors
26:04 - Exkurs G1 Garbage First Collector
27:19 - Zusammenfassung
29:33 - Tuning

String Depublication: https://blog.codecentric.de/2014/08/string-deduplication-ein-neues-feature-java-8-update-20/

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AUTOMATISCH ERZEUGTES TRANSKRIPT

Herzlich Willkommen zur Skillbyte Podcast Episode Nr. 52 So funktioniert der Garbage Collector abonniert unseren Podcast für mehr spannende Themen aus dem Technologie im Feld, wenn ihr alte Entscheider oder IT-Fachkräfte seid. Wir freuen uns immer über Hörer. Fragen zur aktuellen Episode an Podcasts Skillbyte. Auch freuen wir uns über Bewertungen und ganz besonders an Weiterempfehlung an eure Freunde und Kollegen, die sich ebenfalls für Technologie interessieren. Heute möchte ich darüber sprechen, wie der Garbage Collector funktioniert und ein bisschen einordnen. Wo kommt der geschichtlich her?

Warum ist sehr wichtig. Und wie ist die Funktionsweise eines Garbage Collectors, der ja in modernen Programmiersprachen fast immer angewendet wird, um eben die Softwareentwicklung zu vereinfachen? Ich glaube, es ist ein sehr spannendes Thema, auch wenn es sehr technisch ist und einige Details zutage fördern wird. Ich bemühe mich, dies so plastisch wie möglich zu veranschaulichen. Der Garbage Collector ist eine Technologie, der sich in modernen Programmiersprachen und Laufzeit Umgebungen weitestgehend durchgesetzt hat. Da ist es recht relevant zu verstehen, wie er funktioniert.

Wenn eine Anwendung zum Beispiel Probleme bereitet und man verstehen möchte, warum hängt es vielleicht mit dem Garbage Collector zusammen oder ich die Bagger eine Anwendung und möchte schauen, ob der Garbage Collector Probleme bereitet oder ob er ordnungsgemäß funktioniert. Ein weiterer großer Bereich ist die Performance Optimierung von Anwendungen, insbesondere Server Anwendungen, die beispielsweise viele, viele Tausend Requests verarbeiten müssen. Da spielt die Garbage Collector Optimierung oder das Tuning des Algorithmus und der Einstellung oft auch eine Rolle. Schauen wir mal ein bisschen zurück in die Geschichte.

In den 60er, 70er, 80er Jahren, also dem Zeitalter der Mainframe Computer oder später der Minicomputer, wurden die Rechner in der Assembler Sprache programmiert oder direkt in der Computersprache, die die CPU der jeweiligen Rechner auch verstanden hat. Das heißt, man hat auf einem sehr sehr niedrigen Niveau Software entwickelt und musste sich um alles kümmern, also um das Speicher Management. Also wo werden Ergebnisse abgelegt? Wie werden die Ergebnisse wieder eingeladen? Wenn ich eine Summe bilden möchte über 20 Zahlen, dann muss ich jede Zahl mit der vorherigen addieren, um dann die Endsumme zu haben.

Und kann ich einfach sagen Summe von 20 Zahlen. Das war sehr aufwendig zu entwickeln und man musste auch das Speicher Management entwickeln. Also in welchem Speicherbereich lege ich die Zwischenergebnisse ab, wo lade ich sie dann wieder ein? Und so weiter. Das heißt, man musste im Grunde sich Gedanken machen Was soll mein Programm machen? Hat die Geschäfts Logik skizzieren und wie setze ich das technisch um auf der jeweiligen Hardware? Und die Hardware war natürlich unterschiedlich von Computer zu Computer.

Diese Art der Softwareentwicklung setzte natürlich extrem gute Kenntnisse der Hardware voraus, insbesondere der CPU und der Instruction, die die CPU versteht und auch des Speicher Layouts. Also wieviel Speicher steht der CPU zur Verfügung? In welche Bereiche darf ich schreiben? Welche Bereiche sind reserviert und so weiter. Wenn ich das alles kannte, dann konnte ich sehr effiziente Programme schreiben, die passgenau auf die jeweilige Hardware angepasst wurden, die darauf dann sehr flott liefen. Der Nachteil war, dass der Entwicklungsaufwand sehr groß war.

Ich musste mir einerseits die Geschäfts Logik überlegen was soll das Programm eigentlich machen und diese dann eben entsprechend auch auf der Hardware umsetzen? Also wieviel Speicher habe ich maximal zur Verfügung für verschiedene Rechenoperationen? Wie strukturiere ich den Algorithmus möglichst Speicher, effizient und so weiter und so fort? Wenn Programmierfehler auftraten, musste man überlegen Ist das jetzt ein Fehler im Algorithmus, also in der Programm Logik oder ist das ein Fehler beim Speicher Management? Habe ich einen Fehler gemacht bei Speicher Zuweisungen?

All das konnte der Fall sein. Und die Entwicklung, Wartung, Erweiterung dieser Programme war sehr zeitaufwendig und damit auch sehr teuer. Zusätzlich waren die Programme häufig nicht portiert. Also wenn ich sie füreine CPU und einen Speicher Layout angepasst habe, war es sehr aufwendig, das Programm anschließend auf eine andere Plattform zu portieren, also beispielsweise etwa von DOS auf Mac oder auf Unix. Anfang der 80er. Das heißt, man wollte im Grunde eine Abstraktion Schicht einziehen, dass man nicht mehr direkt auf der Hardware programmieren muss geschichtlich.

In den 80er Jahren entstanden dann die ersten Hoch Sprachen. Also C C++ nehme ich jetzt hier mal als Beispiel, die die Hardware etwas mehr abstrahierten und STANDARD Funktionen anboten, also zur Textausgabe zur Dateneingabe z.B. auch Dateien lesen möchte oder Daten von der Tastatur lesen möchte. Gibt es die sogenannte C Library oder STANDARD? C Library, die das auf unterschiedlichen Plattformen gewährleistet. Das heißt, ich musste nun nicht mehr die genaue CPU und Speicher Layout kennen, sondern ich musste quasi wissen, wie programme ich gegen die C Library.

Ich musste immer noch sehr viele Hardware Details kennen. Also wie breit sind die Busse der CPU? Wie groß sind die einzelnen Daten Werte der CPU für integer? Wenn ich ein Integer abspeichern möchte usw. aber es war schon deutlich einfacher Software zu entwickeln. Der Compiler hat dann aus diesen hoch Sprachen C am Beispiel hier dann wieder Assembler Code gemacht, das dann auf der jeweiligen Hardware ausgeführt werden konnte. Okay, bei den Hoch Sprachen insbesondere C C++ muss man aber das Speicher Management auch selber entwickeln.

Also genau wie in Assembler. Muss ich mir selber Gedanken machen wann muss ich Speicher anfordern und wann muss ich Speicher wieder freigeben? Bei C macht man das mit Malak für Memory Allocation und den Fre befehlen. Das heißt, ich habe wieder Anwendungs Logic und Memory Management Logic. Dennoch war die Verfügbarkeit von Hoch Sprachen schon ein deutlicher Schritt nach vorne. Ich hatte durch den Sampler Code weiterhin relativ gute Ausnutzung der System Ressourcen des Rechners. Der Programmier Aufwand war geringer, weil ich ja jetzt die C Funktion benutzen konnte und nicht mehr für die einzelne Hardware entwickeln musste.

Aber nachteilig war, dass ich immer noch relativ viele Details über dieses Thema Architektur kennen muss. Programme eingeschränkt Portiers bar waren. Also zwischen den einzelnen C Umgebungen ging das schon mit verhältnismäßig wenig Aufwand im Verhältnis zu vorher, aber ich musste immer mich noch um die Entwicklung von Programm Logic und dem Speicher Management kümmern. Zusätzlich waren Bugs im Speicher Management sehr sehr schwierig zu finden, da einerseits die Betriebssysteme noch kein Speicher Schutz hatten, also ein wild laufender Prozess mit einem Fehler einen anderen zum Absturz bringen konnte oder das ganze Betriebssystem zum Absturz bringen konnte.

Anfang der 90er hat sich dann mit der Entwicklung neuer Programmiersprachen ein anderes Muster durchgesetzt und jetzt wird es interessant. Und zwar ist man dazu übergegangen, die Software nicht mehr zu kompilieren direkt zum Maschinencode. Das kann man immer noch machen, sondern zu interpretieren, d.h. es gab eine Software, die einen Programmcode liest, versteht und zur Ausführung Zeit eben in echte Maschinen Befehle übersetzt wie eine Art virtuelle Maschine. Diese Safa Komponente nennt man Interpreter und ein Interpreter konnte für unterschiedliche Betriebssysteme herausgegeben werden.

Linux, Unix, Mac, Windows und ein Programm, was für diesen Interpreter geschrieben wurde, kann überall auf diesen Umgebungen ausgeführt werden. Also bleiben wir mal bei einem Beispiel z.B. Python ein Python Programm kam auf Windows ausgeführt werden kann auf Linux ausgeführt werden, kann auf Mac ausgeführt werden und vielen weiteren Plattform, für die es eben eine Python Umgebung gibt. Wie gesagt, der Interpreter nimmt diesen zwischen Code und macht daraus Maschinencode. Wir haben aber den Vorteil, dass wir jetzt ein schlaues Programm, den Interpreter haben, bei parallel zu unserem eigentlichen Programm ausgeführt werden kann.

Was bietet das für Vorteile? Die Vorteile ist, dass man eine weitere Abstraktion von Hardware und Betriebssystem betreiben kann. Also ich kann einfach sagen lade die Datei und der Interpreter kümmert sich dann darum, ob das auf Windows geschehen muss, unter der Haube oder auf Linux oder auf Mac geschehen muss. Und der Interpreter verhält sich auf all diesen Umgebungen gleich. Das heißt, ich habe eine sehr gute Ports Ehrbarkeit eines Programmes zwischen den einzelnen Interpreter. Also ich kann ein Pfeifen Programm, was auf Mac entwickelt wurde natürlich ohne Probleme auch auf Linux ausführen.

Wenn ihr Pfeifen Programme schreibt, die beispielsweise auf Klout Instanzen ausgeführt werden. Macht ihr genau das. Ein Interpreter hat aber natürlich nicht nur Vorteile, sondern auch Nachteile, denn er braucht selber einigen Arbeitsspeicher und CPU Zeit, weil er ja diese Übersetzungs Schritte leisten muss. Plus man muss den Interpreter dann eben für jede CPU Betriebssystem Kombination entwickeln. Also man muss einen Interpreter für Linux haben. Ein Vermag, ein für Windows, ein für weitere Betriebssysteme, die unterstützt werden sollen.

Bei Python gibt es mehrere Environments für unterschiedliche Betriebssysteme. Bei der Java Virtual Maschinen oder JVM ist das genauso. Da gibt es auch Implementierung von Windows Linux Mac um eben ein Java Programm auf all diesen Umgebungen ausführen zu können. Der Nachteil des erhöhten Speicher Bedarfs und des CPU Bedarfs eines Interpreter. Es hat sich stark abgemeldet durch die viel größeren Speicher Größen und die deutlich gesteigerte CPU Geschwindigkeit in den Jahren. Also dieser Nachteil wurde immer geringer, weil man einfach CPU Leistung und Arbeitsspeicher im Überfluss hatte.

Damit fielen die Nachteile des Internets immer weniger ins Gewicht und man konnte den Interpreter immer mehr Aufgaben übertragen. Und die Idee der Garbage Collection, die schon bei der Programmiersprache Lisp ursprünglich konzipiert wurde, war damit dann auch wieder umsetzbar. Stand heute sind Interpreter gar nicht mehr wegzudenken und werden für die meisten neuen Programmiersprachen direkt entwickelt. Eingesetzt, zum Beispiel die Javi Mal sind die Clave virtuell Maschinen versprachen wie Java, Groovy, Scala und Cathleen. Seit einigen Jahren von Microsoft gibt es das CLS Common Language Runtime.

Für die dort Netzwelt oder für sie Schadprogramme, insbesondere aber der meist verbreitetste Interpreter, den ihr wahrscheinlich alle installiert habt oder mehrere davon ist der Web-Browser. Denn der führt JavaScript aus und JavaScript, das auch eine Hochsprache, die dann eben im Browser selber ausgeführt wird. Und der Browser interpretiert die einzelnen JavaScript Kommandos und führt dann die entsprechenden Aktionen aus. Und der Browser ist wahrscheinlich die Plattform übergreifende Software Komponente, die sowohl auf Mobiltelefonen, Tablets, allen Desktop, Betriebssystem und wahrscheinlich auch vielen Server Betriebssystemen ausgeführt werden kann.

Und überall kann eben JavaScript laufen. Diese Ausführungen Umgebungen oder Interpreter, die das eigentliche Programm ausführen, können damit dann auch die Garbage Collection übernehmen. Und jetzt sind wir beim Thema angekommen. Ich hoffe, euch hat dieser kurze geschichtliche Exkurs gezeigt, warum? Es gab Collection früher nicht gab und warum es seit Mitte der 90er eine Komponente ist, die eigentlich nicht mehr wegzudenken ist aus modernen Entwicklungsumgebung an der Garbage Collector ist also Bestandteil das Interpreter. Im nachfolgenden spreche ich einfach mal über die Java Virtual Maschienen, weil sie mir am geläufigsten ist.

Die Prinzipien gelten aber auch für alle anderen Laufzeit Umgebung, also etwa Pfeifton Environments der Garbage Collector. Der Müll Aufräumer ist eine Form des automatisierten Speicher Managements, welche sich schlichtweg durchgesetzt hat. Theist In den 70er 80er Jahren war es notwendig einerseits die Programme Logik zu implementieren und auf der anderen Seite auch darüber nachzudenken, wie ich diese Logik dann im Speicher und in der CPU behandeln möchte. Diese Speicher Management ist auf einen ganz ganz geringen Teil reduziert worden, wenn man Garbage Kollektoren einsetzt, denn die stellen selber neuen Arbeitsspeicher bereit und räumen auch nicht mehr benutzte Speicherbereich automatisch ab und stellen sie dem Interpreter wieder zur Verfügung, ohne dass man sich explizit darum kümmern muss.

Stellen also eine deutliche Vereinfachung dar und man kann sich mehr und mehr auch wirklich auf die Programme Logik konzentrieren oder auf die Geschäfts Logik, die das eigentliche Programm ausmacht. Moderne Programmiersprachen und deren Laufzeit Umgebungen bringen wie gesagt die gabelt Kollektoren mit. Es ist aber auch möglich, z.B. bei der eingangs erwähnten Programmiersprache C Nachrüsten Garbage Kollektoren mit zu integrieren, die dann Speicher Management übernimmt. Ich habe selber keine Erfahrung, ob das gut oder schlecht funktioniert, also einen nachrückt Garbage Collector zu verwenden.

Könnte mir aber vorstellen, dass da durchaus viel Forschungs Energie eingesteckt wurde, um eine hohe Qualität des Ergebnisses zu erzielen. Also dass sich das durchaus lohnt. Die Aufgabe des Garbage Collectors lässt sich vereinfacht so zusammenfassen, dass quasi parallel zur Programm Ausführung mitläuft und schaut, welcher Speicher wird der nicht mehr benötigt. Ich habe eben davon gesprochen, dass man beispielsweise 20 Zahlen auf addieren möchte, eine Einzelposten bei einer Rechnung und man möchte den Gesamtbetrag ermitteln. Und für den weiteren Verlauf des Programms ist z.B. nur noch der Gesamtbetrag wichtig und ich brauche die 20 Einzelposten nicht mehr.

Dann könnte der Garbage Collector erkennen ok. Am Ende der Funktion wird die Summe zurückgegeben und die 20 Einzel Variablen der einzelnen Rechnungen Posten werden nicht mehr benötigt. Diesen Speicher kann ich also wieder freigeben. Ja, das wäre ein typisches Garbage Collection Muster oder eine typische Garbage Collection Aufgabe. Was liegt denn generell im Speicher? Das sind Variablen, Rückgabe, Werte, Zwischenergebnisse von Berechnungen und all diese Werte können eben, wenn sie nicht mehr benötigt werden, aufgeräumt werden. Der Garbage Collector prüft also fortlaufend, welche Daten Objekte innerhalb eines Programms bleiben, aber bei der objektorientierten Programmiersprache.

Dann sind es Daten Objekte. Ansonsten sind es einfach Speicher Felder. Welche davon werden zukünftig nicht mehr gebraucht und welche davon kann ich dem Arbeitsspeicher wieder zuführen? Wenn das erledigt wird, brauch sich der Entwickler selber fast nicht mehr um das Speicher Management zu kümmern. Der Programmcode wird weniger komplex. Ich habe keinen Speicher Management Code mehr drin und automatisch wird das Programm weniger fehleranfällig. Jetzt gibt es verschiedene Ansätze, wie Garbage Collector arbeiten kann. Also wir haben ja schon gesagt, dass seine Progamm Komponente, die parallel zum eigentlichen Programm läuft und die kann jetzt entweder parallel zum Hauptprogramm Garbage Kollekten oder das Hauptprogramm anhalten, um dann in einem Rutsch nicht mehr benötigten Speicher wieder freizugeben.

Das ist die sogenannte Stop the World Pause. Da gehen mir später noch genauer drauf ein. Das muss zyklisch passieren, weil das Programm läuft ja einfach weiter benutzt weiter Variablen Habana Langlaufen und Server Anwendung könnte man davon ausgehen. Und das heißt, der Garbage Collector muss ab und an loslaufen, um nicht mehr benötigten Programm Speicher wieder freizugeben. Dabei gibt es zwei grundsätzliche Eigenschaften, die ein Garbage Collector aufweisen können und die ein bisschen gegeneinander abgewogen werden müssen wie ein Garbage Collector im Detail funktioniert und wie die Garbage Collection genau durchgeführt wird.

Das ist ein eigener Forschungsbereich innerhalb der Informatik und da gibt es mittlerweile sehr komplexe Ansätze, die sich über die Jahre stark weiterentwickelt haben. Grundsätzlich muss man aber abwägen zwischen Durchsatz oder Englisch Fru Pud optimierten Garbage Kollektoren oder GABA Kollektoren, die das ansprecht verhalten oder eine möglichst geringe Layton C zum Ziel haben. Was bedeutet das? Wenn ich auf Durchsatz optimiere, möchte ich möglichst wenig Garbage Collection Pausen haben, um einen maximalen Programms Durchsatz zu gewährleisten. Das heißt, der Garbage Collector selbst soll möglichst wenig CPU Leistung während der Programm Ausführung in Beschlag nehmen.

Das kann man z.B. bei großen Batch Jobs machen. Dafür nimmt man dann in Kauf, wenn der Garbage Collector seine Arbeit tun muss, was die Anwendung einige Sekunden lang komplett angehalten werden muss, während der Garbage Collector dann eben die nicht mehr benötigten Speicherbereich wieder freigibt. Das kann man sich vorstellen. Bei einem Batch Job wäre das nicht wirklich schlimm. Oder wenn Dateien komprimiert werden oder wenn aufwendige Berechnungen laufen, dann ist das nicht so schlimm. Hauptsache das Programm wird so schnell wie möglich fertig, auch wenn der Garbage Collector zwischendurch das Programm komplett anhalten muss, um an seine Aufgabe zu übernehmen.

Wenn ihr euch das mal vorstellen möchtet, stellt euch vor, ihr macht euer Haus das ganze Jahr nicht sauber und ruft einmal im Jahr die Putzkolonne an, die dann für drei Tage euer komplettes Haus reinigt und entrümpelt. Nur in diesen drei Tagen könnt ihr euer Haushalt nicht nutzen und müsst dann in Urlaub fahren oder auf ein anderes Zuhause ausweichen. Der Garbage Collection Prozess wird auf einmal aufgeführt und dann kann auch nichts anderes geschehen. Das wäre auf Durchsatz optimiert. Auf Programm Durchsatz optimiere ich aufs ansprecht Verhalten.

Also möchte ich, dass die Anwendung möglichst schnell antwortet. Auf Anfragen von mir, zum Beispiel in Webserver, wo Webseiten drauf liegen, die man abrufen möchte, da weiß ich ja nicht genau wann kommt der Nutzer vorbei und möchte die Webseite laden. Wenn er vorbeikommt und sie laden will, dann soll er sie möglichst sofort erhalten. Das heißt, ich möchte, wenn der gabt Collector läuft nur kurze Garbage Collection Pausen habe von wenigen Millisekunden z.B. damit die Anwendung schnell auf z.B. Nutzer, Eingaben oder andere Anfragen reagieren kann.

Beispiel könnte ein Webserver sein, ein Buchungssystem mit vielen Bestellungen oder eine interaktive Anwendungs Software, die von einem Menschen bedient wird. Der möchte natürlich auch nicht 10 Sekunden warten, wenn er irgendeinen Knopf anklickt, bis eine Rückmeldung erhält. Auch Echtzeit Anwendung wie Radar können hier reinfallen. Also ich bin einfach darauf angewiesen, dass die Anwendung sofort reagiert. Es ist aber gar nicht schlimm, wenn der Garbage Collector dann alle paar Sekunden eine ganz kurze Pause einlegt, um seine Arbeit zu tun.

Hauptsache, die Anwendung reagiert schnell. Um bei dem Beispiel der Reinigung eures Hauses zu bleiben, wäre das so, als wenn jede Woche zweimal die Putzkolonne anrückt und euer Haus generell sauber hält und jedes Mal nur eine Stunde braucht. Du kannst aber parallel einkaufen fahren oder muss nur eine Stunde dein Haus verlassen, während das durchgeführt wird. Das heißt, insgesamt wird bei der Grundreinigung in drei Tagen wahrscheinlich die Putzkolonne weniger Zeit in deinem Haus verbringen und gründlich reinigen, weil sie mit einem Wisch alles sauber macht.

Allerdings kannst du dein Haus drei Tage nicht nutzen, wohingegen. Dubai der Latenz optimierten Version dein Haus nur ganz kurz nicht nutzen kannst, dafür tritt die Situation aber öfter auf. Aber dafür kannst du das vielleicht besser ein timen und sagen Ja, eine Stunde pro Woche. Die bin ich halt nicht da und ansonsten kann ich mein Haus aber durchgehend nutzen. Genauso ist es auch bei der Garbage Collection und man muss eben zwischen diesen beiden Eigenschaften Durchsatz und ansprecht Verhalten je nach Anwendungsfall abwägen.

Meistens möchte man aber ein direktes Ansprechen Verhalten haben, gerade bei Server, Software oder interaktiver Software. Das grundsätzliche Problem also das Haus sauber zu halten, während es verwendet wird, während es bewohnt ist. Das gleiche Paradigma greift auch bei der Garbage Collection. Ich hatte eben schon gesagt, anfangs in früheren Garbage Collection Implementierungen wurde das Hauptprogramm komplett angehalten. Der Garbage Collector hat seine Arbeit verrichtet. Die alten Speicherbereich wieder freigegeben und hat die eigentliche Anwendung weiterlaufen lassen. Heute durch die gehapert Collection Forschung ist man soweit, dass sehr, sehr viele Schritte parallel zum Hauptprogramm durchgeführt werden können und das Hauptprogramm nicht blockieren.

Insbesondere auf Multi, kurz CPU mit mehreren Threats ist dies das präferierte Vorgehens Modell, weil man einfach auch mehr CPU zur Verfügung hat, die ohne Probleme parallel arbeiten können. Wie arbeitet ein Garbage Collector im Detail? Ich habe schon gesagt, ganz genau im Detail. Das wäre sehr komplex. Generell kann man aber sagen, dass der Garbage Collector die Aufgabe hat, nicht mehr benötigte Objekte oder Variablen aus dem Speicher zu identifizieren und diese dann dem Betriebssystem bzw. dem Interpreter oder der Laufzeit Umgebung zurückzugeben.

Das heißt, der Garbage Collector unterscheidet primär zwei Object Arten oder Speicher Arten. Ist das Live Objekt, d. h. ein Objekt oder ein Speicher Feld, was per Referenz, also Zeiger auf dieses Objekt noch erreicht werden kann, beispielsweise eine Datenbank Verbindung oder ein Zahlenwert und ein totes Objekt ist sist zweite Art von Object, die der Garbage Collector kennt. Das ist ein unerreichbares Objekt, also z.B. mehrere Variablen aus einer Methode, aus der ihr schon rausgesprungen seid. Diese Variablen sind ja weiterhin im Speicher.

Die Methode ist quasi beendet worden. Es gibt keine Möglichkeit mehr, auf diese Variablen zurück zu springen und die sind quasi einfach verloren. Das erkennt der Garbage Collector dann als tote Objekte an. Wie genau geht er jetzt mit den Live Objekten und den toten Objekten um? Ich möchte euch die Funktionsweise des Garbage Collectors am Beispiel des CMS oder Konkurrent Mark Sweep Garbage Collectors der Java Virtual Maschinen erklären. Der war STANDARD bis Java 8 und ist mittlerweile auch schon abgelöst worden. Aber er ist sehr einfach zu verstehen und sehr plastisch.

Dieser Garbage Collector geht von zwei Grundannahmen aus, nämlich dass die meisten jungen Objekte, also die gerade erstellt wurden, sehr schnell unerreichbar werden und sterben. Das heißt. Könnt euch vorstellen, man steigt in eine Methode ein. Es werden fünf Variablen deklariert, die zur Berechnung eines Endergebnisses benötigt werden. Das Endergebnis wird berechnet man returns. Dieses Ergebnis aus der Methode heraus und kann damit weiter rechnen. Aber die ganzen anderen Variablen in dieser Methode, die jungen Variablen, benötigt man nicht mehr.

Das ist Annahme. 1 Die meisten jungen Objekte werden schnell unerreichbar und sterben Annahme 2. Einige Objekte leben sehr lange und altern über die Zeit, wie z.B. eine Datenbank Verbindung oder ein Logger Objekt, was er quasi solange lebt wie die Anwendung selber und einfach immer nur verwendet wird an den Stellen, wo es gerade benötigt wird. Aber es kann nie abgeräumt werden vom Garbage Collector, weil die Logos Gaben ja fortlaufend geschrieben werden. Wie geht der Garbage Collector jetzt konkret vor?

Er geht in drei Phasen vor. Nochmal zur Erinnerung Er heißt Konkurrent Mark in Sweep. Die erste Phase ist die Markierung Phase, also die Marg Phase. Er läuft durch den vollständigen Object Graphen ala gerade referenzierten Objekte und markiert alle Objekte, die per Referenz noch erreichbar sind als live Objekte. Steigt ein und guckt welche Objekte kann ich alle erreichen. Da ergibt sich eine Differenz zu den erreichbaren Objekten und nicht erreichbaren Objekten. Und im nächsten Schritt löscht der alle nicht im ersten Schritt markierten Objekte, also die nicht erreicht werden konnten und die tot sind.

Die JVM führt Buch über alle Objekte und kann halt schauen welche sind erreichbar, welche sind nicht erreichbar und die nicht erreichbaren, die kann ich einfach löschen. Das ist die Sweep Phase. Die dritte Phase ist das sogenannte Compact. Zwar werden jetzt die live Objekte, die im Speicher übrig sind zusammengeschoben, um Speicher Fragmentierung zu verhindern. Das ist einfach ein Arbeitsschritt, um die Performance über die Anwendungs Lebensdauer hochzuhalten. Gehen wir das nochmal an einem konkreten Beispiel. Durch Stellt euch vor, ihr startet euer Programm.

Das Programm steigt in die erste Methode ein, berechnet verschiedene Werte. Es werden viele junge Objekte erzeugt. Diese Objekte werden in ein Speicherbereich, den sogenannten Eden Space geschrieben. Ist dieser Speicherbereich voll? Der ist gar nicht so groß, sodass das relativ schnell passieren kann. Läuft der Garbage Collector los und führt diese drei Phasen von eben durch, nämlich erlöscht alle unerreichbaren Objekte aus dem Eden Space. Im nächsten Schritt werden alle überlebenden Objekte, die noch referenziert werden könnte markiert und zwar mit einer kleinen 1 weil sie einen Zyklus, einen Garbage Collection Zyklus überlebt haben und werden durch die Kompakt Phase in den sogenannten Survivor Space gezogen.

Also man hat den Edens Space, da entstehen alle neue Objekte und dann hat man den überlebenden Speicherbereich, den zur Wahl Space, wo die Überlebenden aus dem Space hin verschoben werden. Das Programm läuft jetzt weiter. Neue Objekte entstehen im Eden Speicherbereich, also im Speicherbereich für junge Objekte, bis dieser wieder voll ist. Der Garbage Collector läuft jetzt wieder los und löscht alle toten Objekte und alle Live Objekte die überleben werden in den zur Wahl Space verschoben. Jetzt kann es aber sein, dass ein Objekt oder mehrere Objekte schon mehrere Garbage Collection Zyklen überlebt haben, sodass dort eine kleine 2 eingetragen wird, also das Live Objekt schon 2 Zyklen überlegt hat z.B. einen Logger der alle Garbage Collection Zyklen überleben wird, weil er so lange läuft, wie das Programm ausgeführt wird.

Einige Objekte werden also immer älter und werden ab Erreichen eines bestimmten Schwellwert bis in die sogenannte Old Reagen verschoben. Also irgendwann nach 30 40 Garbage Collection Zyklen sagt der Interpreter. Okay, das reicht mir. Ich weiß, dass du wahrscheinlich sehr lange leben wirst und deshalb verschiebe ich dich in einen anderen Speicherbereich, wo ich nicht jedes Mal nachgucken, ob du noch lebst, sondern vielleicht nur jedes zehnte Mal nachgucken, um einfach auch die Performance hochzuhalten. Und so entstehen nach und nach die langlebigen Objekte, sammeln sich in der OLT Region und die nicht so langlebigen Objekte werden im Eden Space oder im Cyberspace eben aufgebaut und dann auch wieder gelöscht, wenn sie nicht mehr referenziert werden können.

Das war jetzt das Beispiel des Concord Mark Sweep Garbage Collectors. Einige Zuhörer wissen vielleicht, dass ab Java 9 der sogenannte Go on, also Gabelt First Collector zum STANDARD geworden ist. Der verfährt nach einem ähnlichen Muster, aber benutzt noch viele, viele weitere Tricks, um den Speicherbedarf gering zu halten. Zum Beispiel nutzt er die String Dita Applikation per Default. Da geht es einfach darum, dass unterschiedliche Untersuchungen haben gezeigt, dass ungefähr 20 bis 30 prozent des Speicherbedarf seiner Anwendung wird für Zeichenketten aufgewendet, also Texte und dass die Texte häufig gleich sind.

z.B. Könnte man sich vorstellen ein Login Bereich für unterschiedliche Benutzer, dass viele viele Benutzer, die eingeloggt sind, oft die gleichen Texte sehen und das pro Benutzer dann die Texte vorgehalten werden um Westring. Die Applikation geht der Garbage Collector eben hin und findet identische Strings, löscht identische Strings außer einer Kopie und biegt alle Zeiger auf diese eine Kopie um, sodass ich den String wirklich im Speicher nur einmal vorhalte und alle anderen Stellen, die diesen String benötigen, diese Zeichenkette benötigen, zeigen eben auf diese Stelle.

Und ja, man spart sich ein vielfaches Vorhalten des Strings. Das ist eine Technologie, die die Givaan Garbage Collector einsetzen kann. Jeder Garbage Collector, jede Implementierung hat unterschiedliche Eigenschaften in Bezug auf Overhead Pausen, Frequenz des Aufrufen aus den eigenen Speicherbedarf und auch die Skalierbarkeit. Also hier insbesondere für sehr große Anwendungen, die Hunderte von Gigabyte SRAM benötigen. Da muss man spezielle Algorithmen verwenden, dass diese Garbage Collection Pausen nicht sehr, sehr, sehr lange werden. Und das stellt auch eine große Herausforderung dar.

Viele, viele Aufgaben eines Garbage Collectors können heute auf Multi CPU System parallel zur Programm Ausführung durchgeführt werden. Das ist natürlich ideal. Bama möchte diese Pause des Programms verhindern. Die gefürchtete Stop the World Pause oder Halte die Welt an Pause ist aber immer noch möglich bei den STANDARD Implementierungen heute. Dann muss die Anwendung wirklich komplett angehalten werden, damit sich der Object Baum nicht während des Garbage Collection Zyklus ändert. Das Programm läuft natürlich weiter und der Garbage Collector muss die alten Objekte löschen.

Aber das kann er natürlich. Ab einem gewissen Punkt muss er das Programm anhalten, um sicher zu sein, nicht Objekt zu löschen, die vielleicht gerade erst entstehen. Diese Pause, dieses Stop the World Pause gilt es eben möglichst kurz zu halten in allen Implementierungen. Und teilweise sind diese Pausen ein echtes Problem für Server Anwendungen, die 1 000 Finanztransaktionen pro Sekunde bewältigen müssen und die sehr viel Arbeitsspeicher benötigen und die sehr schnell fortlaufend antworten müssen. Da kann einer Stop the World Pause wirklich den Service beeinträchtigen oder auch zu Fehlern führen.

Es gibt Spezial Anbieter. Im Jawa Bereich oder im J. Wie im Bereich. Die haben viel geforscht und bieten tatsächlich Non Blocking Garbage Collection Implementierungen, die dieses Stop the World Pause nicht mehr haben und für sehr, sehr große Anwendungen sind diese kostenpflichtigen Javi Ems dann wirklich von Vorteil, da man eben Speicher im Terabyte Bereich adressieren kann, ohne fürchten zu müssen, dass die Stop the World Pause die Anwendung für einen kurzen Zeitpunkt nicht nutzbar macht. Auch ein Garbage Collector enthält natürlich euer Web-Browser bei der Ausführung von JavaScript.

Hier kann man natürlich sich voll auf die Business Logik konzentrieren und muss keinerlei Speicher Management machen. Wenn ihr schon mal JavaScript entwickelt habt, dann wisst ihr das natürlich und habt das wahrscheinlich nie vermisst. Aber früher musste man tatsächlich um die Anwendungs Logik drumherum auch die Speicher Logik implementieren. Die unterschiedlichen Garbage Collection Implementierungen können natürlich auch unterschiedlich getunt werden, je nach Vorliebe. Je nachdem, ob man Richtung Durchsatz optimieren will oder ob man Richtung Latenz optimieren will, empfiehlt es sich, unterschiedliche Garbage Collection Algorithmen zu verwenden.

Das kann man bei einigen Interpreter wirklich einstellen per Command Line Flag, welchen Garbage Collector man nutzen möchte mit den jeweiligen Vor und Nachteilen. Ein Tuning ist diese String, die Applikation. Die hatte ich schon angesprochen. Da packe ich einen Link in die Shownotes rein. Eine andere Optimierung kann die so genannte Kompression von Zeigern sein. Auf 64 Bit System nehmen die sehr viel Raum in Anspruch. Einer sind 64 Bit groß und oftmals, wenn man gar nicht so viel Speicher benötigt, kann man da per Offset noch die Speicher Zeiger z.B. auf 32 Bit kürzen und so die Programm Geschwindigkeit weiter steigern.

Mich würde interessieren, was ihr zum Thema Garbage Collection denkt, welche Erfahrungen ihr schon gemacht habt, welche Infos ihr noch habt, die ihr unbedingt teilen möchtet. Wenn ihr Zuhörer fragen habt oder Feedback zu aktuellen Podcast Episode sendet uns gerne eine E-Mail an Podcast Skillbyte. Wir freuen uns immer über Bewertungen und Abonnements unseres Podcasts und ganz besonders an die Weiterempfehlung an eure Freunde und Kollegen, die sich ebenfalls für Technologie interessieren. Schaut auch gerne auf Skillbyte Slash Blog vorbei für weitere spannende Technologie, Tim.

Ich wünsche euch einen schönen Tag. Macht's gut.

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<![CDATA[Skillbyte Podcast #51: Digitale Bildung in Deutschland]]>Willkommen zum Skillbyte-Podcast! Skillbyte ist Ihr Partner für digitale Exzellenz.

In diesem Podcast geht es um das Thema: Digitale Bildung in Deutschland

// Inhalt //
01:08 - Into Stefan Macke, Gründer des IT-Berufe Podcast
03:16 - Ausbildungssituation im Bereich Digitale Bildung
04:43 - BMWI Studie

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http://podcast.skillbyte.de/skillbyte-podcast-51-digitale-bildung-in-deutschland/61802687bac0670001a25eaaMon, 31 May 2021 22:00:00 GMT

Willkommen zum Skillbyte-Podcast! Skillbyte ist Ihr Partner für digitale Exzellenz.

In diesem Podcast geht es um das Thema: Digitale Bildung in Deutschland

// Inhalt //
01:08 - Into Stefan Macke, Gründer des IT-Berufe Podcast
03:16 - Ausbildungssituation im Bereich Digitale Bildung
04:43 - BMWI Studie aus 2016 zeigt digitalen Kurs auf; Risiken und Chancen
08:09 - Die Digitalkompetenz der aktuellen Azubis
11:17 - Passen die Ausbildungsinhalte zu den Anforderungen der Unternehmen?
15:13 - Digitalkompetenz von Studierenden und Studieninhalte
18:50 - Update des Lehrplahns für IT Ausbildungsberufe
19:32 - Abstrakte Konzepte statt konkreter Produkte
21:33 - Können Verbesserungsvorschläge in den Ausbildungsrahmenplan eingebracht werden?
27:30 - Soziale Prägung, Diversität in der IT und die junge Generation
30:39 - Digitale Bildung für Kinder mittels spezieller Kits
32:25 - IT-Ausbildung und/oder Informatikstudium: Für wen passt was?
37:22 - Deine Tipps für Ausbildung und Beruf: Wie absolviere ich die Ausbildung bzw. das Studium erfolgreich?
39:30 - Kontinuierliches Lernen in der IT: Wie halte ich mich nach dem Berufseinstieg fit?
46:50 - Siehst du positive oder negative Effekte für die IT-Ausbildung durch die Covid19 Pandemie?
51:22 - Apell für mehr Ausbildungsplätze!

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AUTOMATISCH ERZEUGTES TRANSKRIPT

Ja, auf jeden Fall, also wenn es um die Ausbuhen geht ein Praktikum im IT-Bereich ist natürlich auch viel mehr wert als z.B. weil sie sich eine 1 in Mathe oder sowas. Ja, das hat man auch nicht vergessen. Aber egal ob Ausbildung oder Studium, in der IDF find ich's eigentlich wichtig, dass man den Dingen auf den Grund geht. Versucht zu verstehen, wie es tatsächlich funktioniert und nicht einfach nur Anwender ist. Man will ja zum Schöpfer dessen werden, was der Computer dafür einen machen soll z.B..

Und das geht finde ich auch nur durch Praxis. Da bin ich ganz bei dir. Also machen.

Herzlich willkommen zum Skillbyte Podcast Nr. 51. Das Thema heute lautet Digitale Bildung in Deutschland. Abonniert unseren Podcast für mehr spannend Themen aus dem Technologie Umfeld den er IT Entscheider oder als die Fachkraft seid. Wenn eine höhere Frage habt, sendet uns gerne eine E-Mail an Podcasts Skillbyte. Wir freuen uns immer über Bewertungen und Weiterempfehlung an Freunde und Kollegen, für die diese Themen ebenfalls interessant sein können. Ich bin heute hier mit Stefan Macke Hallo Stefan, moin, du bist der Gründer des ITY Berufe Podcasts.

Vielleicht möchtest du kurz zu dir sagen, was du machst und wie du dazu gekommen bist?

Ja klar. Erst einmal vielen Dank für die Einladung, Maurice. Freut mich, dass wir uns noch heute unterhalten können. Vor allem über das Thema, was mir so wichtig ist, nämlich die Aus und Weiterbildung von IT-Fachkräfte. Und da stand ich direkt mal ein. Also mein Name ist Stefan Macke. Ich komme aus Vechta, das ist ein kleines Örtchen genau Mitte zwischen Bremen und Osnabrück im hohen Norden. Deswegen auch das Moin zur Begrüßung und ich bin da angestellt bei der alte Eulenburg Krankenversicherung.

Bin da seit einigen Jahren jetzt beschäftigt, inzwischen Abteilungsleiter für die andere Entwicklung, bin aber angefangen als Softwareentwickler und Software Architect und bin jetzt außer 2007 dort schon der Ausbildungsleiter für die IT. Wir bilden hauptsächlich Fachinformatiker für andere Entwicklung aus, aber ein System Integrator hab ich auch dabei und ich bin seit 2009 Jac. Prüfer auch für den Beruf Fachinformatiker Amherst Entwicklung in Oldenburg und auch als des neuen Hochschul Dozent an der Peripetie. So eine private Hochschule, wo ich auch Software Engineering, Programmierung, Datenbanken alles rund um die ITY unterrichtet.

Und ich habe selber 2003 meine Ausbildung zum Fachinformatiker Entwicklung gemacht, parallel mit einem dualen Studium der Wirtschaftsinformatik und hab dann auch noch Master im Bereich Software Engineering gemacht und mach jetzt quasi seit ja seit ich fertig bin eigentlich auf der Gegenseite den Pfad des Ausbilders für meine eigenen Azubis. Von daher passt das Thema glaube ich ganz gut. Ich hab's selber gemacht, betreue es jetzt auch seit ein paar Jahren aus der anderen Richtung und darüber spreche ich auch in meinem Podcast der Highs seit letztem Jahr ity berufe Podcast.

Vorher hieß er vier Jahre lang Anwendungsentwicklung Podcast war das mein Fokus, war aber jetzt passend zur Neuordnung der Berufe. Da werden wir vielleicht auch noch gleich drüber reden. Im letzten Jahr habe ich es umbenannt, weil wir haben jetzt eigentlich eine Ausbildung, die sehr breit aufgestellt ist mit sehr großen Überlappungen. Und ich mache viele Sachen, die für alle Attribute und deswegen hab ich gedacht, ich nenne das mal um. Ich habe noch zwei Podcaster rede ich ein bisschen über Legacy Code, weil wir bei uns in einer Versicherung so eine gute alte Legacy Software noch im Keller haben.

Und da erzähle ich ein bisschen was für den einen oder anderen. Spannend, aber für die meisten wahrscheinlich eher nicht. Und sonst? Nebenbei Ich habe noch so einen Ausbilde Arbeitskreis, wo wir uns austauschen, wie wir andere Unternehmen, also vorgehen. Da kann ich auch ein bisschen erzählen wie es läuft und meine eigene kleine Software Konferenz bei uns im Ort seit fünf Jahren mache ich auch. Ich bin da sehr umtriebig sage ich mal und mein Matthäi Berufe Podcast. Ja, da geht es hauptsächlich einfach um die Ausbildung, aber auch Episoden rund ums duale Studium oder Studium an sich.

Grundsätzlich einfach aus dem Einstieg in die IT. Also alles was Azubis oder Studenten Studierende im IT-Bereich bewegt, sag ich mal..

Ja, da bin ich super gespannt. Also ich habe selber Informatik studiert. Ich weiß überhaupt nicht, wie die Ausbildungssituation aktuell ist, ob da viele Bewerber und auch Ausbilder im Bereich tätig sind oder eher wenig. Was ich weiß und was man spürt und was durch die Quitte 1010 Pandemie noch dringlicher wird, ist das Thema digitale Bildung in Deutschland. Ich nehme an, Österreich und der Schweiz ist es nicht viel anders, aber das hat auf jeden Fall hohe Relevanz für eigentlich alle Ausbildungs und Studienfahrt oder auf jeden Fall.

Also zum Thema der Menge. Also seit ich glaube schon 2 Jahren ist der Fachinformatiker als Ober Beruf. Es gibt ja zwei Fachrichtungen. Ich glaube inzwischen schon der 5. beliebteste Ausbildungsberuf in Deutschland. Das heißt, da kommen dann vorher noch sowas wie Friseur und irgendwie Kfz-Mechatroniker. Aber dann ist tatsächlich die IT jetzt aufgerückt. Also leider reden wir von ein paar tausend genauen Sein hab ich nicht im Kopf, aber andere Entwickler müssten es pro Jahr um die 6 7000 alleine sein.

Und dadurch, dass es jetzt dieses Jahr noch 2 neue Fachrichtung gibt, die die Zahl wird sogar noch steigen. Das heißt für Redner durchaus von über 10000 jungen Menschen, die das jedes Jahr machen. Wahnsinn. Und der Kfz-Mechatroniker? Der wird in ein paar Jahren ja auch eine IT Ausbildung brauchen, weil das wahrscheinlich sich immer weiter in Richtung Software verschieben wird.

Das ist gar nicht so unwahrscheinlich. Gerade im Bereich der Elektroniker weiß ich, dass sie auf jeden Fall auch sowas wie Programmierung für diese SPS System und so schon auf dem Lehrplan haben. Also da werden auch teilweise aus der Informatik jetzt sag ich mal Module übernommen in die anderen Berufe, weil es dort wichtiger wird genommen.

Ich habe bei der Recherche zu diesem Podcast eine Studie des BMW gefunden, die sich da nennt Digitale Bildung, der Schlüssel zu einer Welt im Wandel. Und die Studie ist vom November 2016 also relativ alt. Und wenn man die Studie so durchliest, dann wird relativ schnell klar, dass der Bundesregierung oder zumindest dem BMWi auch damals schon klar war, dass auf jeden Fall ein Push in Richtung Digitalisierung unterwegs ist und dass auch die Ausbildung betreffen muss. Also ich zitiere kurz aus der Studie 2016.

Wie gesagt, schon heute arbeiten 81 prozent der Erwerbstätigen mit Computern, ist wahrscheinlich heute 90 prozent. Bei fast 10 prozent geht die Nutzung sogar über die reine Anwendung von Computern hinaus und umfasst Programmieren, Entwicklung, System, Administration und vieles mehr. Es hat mich ehrlich gesagt gewundert. Wahrscheinlich liegt der Anteil heute auch noch höher, wenn man weiter durch diese Studie durchschaut, dann stellt man fest, dass auf der einen Seite gesagt wird Okay, Arbeitsplätze, die einfache Tätigkeiten haben, werden tendenziell durch die Digitalisierung abgebaut und generell werden Leute qualifizierter sein, müssen aber dann, wenn man das gestaltet.

Also wenn man die Ausbildung, die digitale Bildung erhöht, dann kann es sogar sein. Sehr gut sogar, dass noch mehr Arbeitsplätze entstehen durch den digitalen Wandel. Das fand ich eine supergute Aussage, die so oftmals gar nicht in den Medien getätigt wird. Oder man hört sie viel zu wenig.

Ja, das ist auf jeden Fall so. Es ist ja immer so das Schreckgespenst der KI, die uns alle ersetzen wird, wenn man in der Realität guckt. Bei vielen Berufen ist es ja durchaus auch unterstützend, wo die IT eingesetzt wird und das hilft mir dann z.B.. Ich weiß es nicht. Bei einer Tischler Ausbildung, da werde ich dann halt nicht mehr geschult, wie ich selber die Säge betätige, sondern wie ich sie programmiere quasi. Also es hält ja so viele Berufe Einzug und wird jetzt auch da sieht man auch immer wenn man diese neu Ordnungen mal verfolgt alle paar Jahre, wenn die Berufe ja sag ich mal auf den Prüfstand gestellt man guckt ist das noch zeitgemäß?

Und in fast allen, die in den letzten Jahren rausgekommen sind, sind zwei Sachen immer dazugekommen. Entweder irgendwas mit. Oder. Und das gilt auch für alle Berufe. Stichwort Nachhaltigkeit. Da kommt jetzt auch immer mehr da rein. Aber die gerade auch in diesen klassischen Berufen, gerade wie ich schon gesagt hab Tischler, da geht es heute darum, dass sich die Maschinen bedienen kann und sie im Zweifel programmieren muss und das nicht mehr selber machen muss.

Ja, also ich finde das heute schon verrückt. In der Medizin, also wieviel Zeit der Arzt bei einer normalen Behandlung darauf verwendet, eine Maschine genau einzustellen auf den Patienten und wie viel Zeit dann für die eigentliche Behandlung im Grunde noch aufgewendet werden muss. Also das ist wahrscheinlich Zweidrittel einDrittel mittlerweile das Verhältnis. Und irgendwann, wenn man mit seinem digitalen Profil ankommt, muss man nur noch durch die Schleuse durch und alles ist schon klar.

Ja, das wäre schön. Allerdings kenne ich außer Krankenversicherung. Wir sind eine private Krankenversicherung, auch staatliche Projekte z.B. Thema Patientenakte und sowas. Da können wir in Deutschland noch ein paar Jahre drauf warten, sage ich mal vorsichtig. Aber die Medizintechnik? Ich glaube, die sind da sehr weit. Auf jeden Fall. Ich muss ehrlich sagen, wenn ich z.B. so Laser OPs am Auge sehe, da würde ich glaub ich auch lieber die Maschine den Schnitt setzen lassen als Menschen.

Ehrlich gesagt.

Also was ich auch ganz interessant von einer Studie war Die Positionierung der deutschen Wirtschaft wird auch im internationalen Wettbewerb wesentlich von der digitalen Weiterbildung der bestehenden Belegschaft abhängen. Also genau dein Thema Weiterbildung der Belegschaft. Das sind jetzt vielleicht nicht die Azubis, aber natürlich auch das Heranziehen von qualifiziertem Nachwuchs, gerade wenn man sich die demografische Pyramide anguckt. Und in den nächsten fünf Jahren gehen sehr, sehr viele Menschen in Rente. Also die Arbeitskraft schrumpft. Eher muss man natürlich für qualifizierten Nachwuchs sorgen.

Wie ist denn da deine Situation? Oder Du kommst ja direkt mit den Azubis in Kontakt. Hast du deine Entwicklung über die letzten Jahre bemerkt?

Naja, man sagt ja immer so diese Digital Natives, die kennen sich mit Technik so gut aus. Ich persönlich habe ich jetzt den Eindruck, dass sich da jetzt nicht so viel tut. Also einfach was das Hintergrundwissen angeht. Klar, die können vielleicht Apps installieren und wissen, wie man bei WhatsApp Emojis schreibt. Das ist auch alles schön, aber wenn man dann mal ein bisschen nach bohrt, da ist dann halt ganz wenig da, was Verständnis angeht. Wie funktioniert das eigentlich?

Wie kann es sein, dass da auf einmal ein gelber Smiley bei mir erscheint, weil irgendwer anders das gar eingetippt hat? Also da. Da fehlt dann ganz oft das Verständnis. Das sieht man dann, wenn die Leute wirklich im Unternehmen sind, wo sie halt dann eben nicht mehr die gewohnten ich sag mal Wisch Oberflächen vom Handy haben, sondern die gute alte klassische Unternehmens Software. Da tun sich dann viele junge Leute durchaus schwer damit. Tatsächlich, weil die Oberflächen sind halt gar nicht mehr so, wie sie es vielleicht aus dem Alltag gewohnt sind.

Und da muss ich sagen, diese digital Kompetenz, die kommt nicht von alleine. Also da muss man schon noch ein bisschen was tun und das sieht man dann auch gerade beim Einstieg in die Ausbildung. Da muss man durchaus auch wirklich Schulen und Sachen nochmal wirklich vernünftig erklären, damit die dann auch vernüftig damit umgehen können. Ja.

Also du sagst die Anwendung von Apps oder Computerprogrammen, das geht so weiter. Aber sozusagen das Umdenken wie erstelle ich das denn? Oder wie funktioniert das eigentlich genau? Da hat sich nicht so viel getan.

Ja, so ein ganz persönlicher Eindruck. Natürlich kann man das schwer pauschal sagen, aber ich glaube, wenn ich auch mit anderen. Ich habe von diesem Ausbilde Arbeitskreis gesprochen, wenn ich mit anderen spreche. Da wird immer nur gemotzt. A Die Qualität der Azubis nimmt immer ab, Schulbildung etc. An den Noten kann man natürlich auch festmachen, aber ich finde auch die digitale Kompetenz. Nur wenn man wie gesagt nur WhatsApp-Nachricht schreiben kann, weiß man halt nicht, wie man vernünftig im Computer umgeht.

Und gerade sowas wie Stichwort Datenschutz und Sicherheit, was ja auch in Deutschland sehr wichtig ist und allgemein im Internet, das wird da halt komplett vernachlässigt. Also Leute teilen alles Mögliche auf Social-Media. Mein Lieblingsbeispiel, was ich immer gern nenne Ein Azubi, der mal bei uns angefangen hat, vorab in einem Social-Media Post geschrieben. Lesen ist doch eigentlich Zeitverschwendung. Und das hab ich dann vorab gesehen und gedacht Mensch, du willst eine Ausbildung machen über drei Jahre, willst eine Berufsausbildung machen und sagst so Bücher.

Keine Ahnung, ist nichts für mich. Das passte nicht. Und wenn Sie dann im Unternehmen sind, ja, dann haben Sie tatsächlich auch so eine gewisse Hemmschwelle, mit der Software vielleicht zu arbeiten, weil sie denken Oh, da kann ich etwas kaputt machen oder was passiert, wenn ich falsch klicke? Landet irgendwas im Internet? Wie auch immer. Also auf der einen Seite so privat, total unbeschwert und keine Ahnung, ist auch egal, was ich da mache.

Im Unternehmen ist das dann komplett umgekehrt. Und diese beiden Seiten zusammenzubringen, das ist so einfach, was?

Ich festgestellt habe, da habe ich gehofft, dass man heute ehrlich gesagt weiter ist bei mir, als ich mit Computern aufgewachsen bin, da war es halt so, dass die Eltern oft nicht unterscheiden können. Also der Maurice sitzt am Computer. Spielt er mit dem Computer oder erzeugt der wirklich was? Also das ist so, bei anderen Beispielen ist das total plastisch. Ich kann einem Klavierstück zuhören, wie es gespielt wird. Das wäre halt der Konsum von einem Klavierstück.

Oder ich kann selber Klavierspielen oder lernen, Klavier zu spielen. Das ist dann lerne ich quasi das Instrument zu nutzen. Und genau diese zwei Komponenten gibt es natürlich in der IT auch. Ich kann mir angucken, wie funktionieren diese Komponenten und Lernen zu gestalten. Oder ich kann einfach konsumieren. Wenn ich mich als Azubi jetzt entschieden habe, die Ausbildung zu durchlaufen und bin dann hinterher fertig. Hast du das Gefühl, dass die Ausbildung, so wie sie heute ist, denn gut zu den Anforderungen im Job von den Unternehmen hinterher passt?

Oder gibt's da auch noch ein Delta?

Nee, das glaube ich, passt tatsächlich sehr gut, manchmal sogar zu gut. Ja, also es ist ganz schwierig. Also ich bin ja nun seit über 10 Jahren Prüfer. Ich habe einige hundert Prüfungen mitgemacht und wir sehen dann halt immer das Endergebnis von drei Jahren. Oder wenn sie verkürzt haben, zweieinhalb Jahre Ausbildung. Und da kommt halt alles Mögliche rein. Da kommen. Ich sage mal perfekt ausgebildete Amris Entwickler, die programmieren, da schichten Architekturen rauf und runter.

Supergut. Und es gibt halt auch Leute, die drei Jahre quasi so ein bisschen als billige Aushilfe angestellt wurden für ein Azubi Gehalt und dann so ein bisschen, weil sie nicht ich sag mal ganz blöd BHP Coding für irgendwelche Websites gemacht haben und die am Ende wirklich so gut wie gar nichts können. Und das ist halt ein großes Spektrum. Es hängt halt von den Unternehmen ab, wie viel die in die Ausbildung investieren und das ist ein Invest. Das kostet Zeit und auch Geld.

Durchaus. Und das meine ich mit zugut ausbilden. Das bedeutet dann einfach, dass die Unternehmen nur genau das ausbilden, was sie auch brauchen. Dann hab ich da quasi ein ich sag mal einen Fachidioten. Der kann dann vielleicht das wie bei uns das 20 Jahre alte Legacy System Boromir. Aber der kann halt am Markt sonst nix anderes mehr reißen, sag ich mal. Und von daher die Ausbildung. Da muss man sich bewusst sein, wenn man das macht. Ich nehme jetzt mal das Beispiel Fachinformatiker Amris Vermittlung.

Da muss man halt den Leuten auch meine vernünftige objektorientierte Sprache beibringen. Und zwar nicht nur das, was ich für meine Kunden jeden Tag brauche und was fix fix schnell fertig sein muss, sondern auch mal eine vernünftige, fundierte Ausbildung mit allen Fachbegriffen, polymorphe rauf und runter, alles was halt dazugehört. Und da sagen halt viele Unternehmen Ja, kostet schon genug Zeit, den Azubi hier sitzen zu haben, dann soll er wenigstens auch Kohle reinbringen. So nach dem Motto.

Und das ist natürlich gar nicht das, was wir dann gerne sehen. In der Prüfung sag ich mal, haben denn die Unternehmen den Anspruch, auch den Azubi hinterher zu übernehmen? Oder gibt es wirklich schwarze Schafe, die einfach sagen Okay, ich hab jetzt ein Azubi, das heißt, ich hab drei Jahre eine günstige Arbeitskraft, ich mach zwei Monate, arbeite ich den irgendwie ein und dann profitiere ich den Rest der Zeit?

Ja. Gibt es leider genau diese schwarzen Schafe. Gibt's verschiedene einfach, wenn man schon sieht, dass es so eine 3 man Budo die haben ja beachteter Tschubais da sitzen, dann weiß man schon. Jo, das geht in die Richtung. Und alternativ gibt's auch gerne gerade bei Umschulungen wirklich Unternehmen, die nichts anderes machen, als um Schüler den ganzen Tag vor so einem PC zu sitzen und mit selbstwenn Kursen sich da Ingbert anzueignen und dann irgendwelche Zuschüsse kassieren dafür, sondern das sollte die Ausnahme sein.

Ich sage jetzt nicht, dass das den Großteil der Prüfung ausmacht. Auf keinen Fall. Ich glaube, der Großteil der Unternehmen bildet für sich aus, bildet auch gut aus, weiß dann vielleicht nicht im Detail Was muss ich den Leuten jetzt für die Prüfung beibringen? Und da es dann vielleicht mal an der einen oder an Stelle. Aber ich glaube, die meisten werden gut ausgebildet und die Unternehmen bilden auch aus, damit sie das eben direkt nach der Ausbildung übernehmen können als fertige ITler.

Weil die sind natürlich dann drei Jahre tatsächlich auch in den Technologien geschult, die da benötigt werden. Und auch in den konkreten Tools und Arbeitsprozessen kennen die Leute das natürlich was anderes, als wenn ich da so einen fertigen, ich sag mal Bachelor oder Master nehme, der noch nie einen Betrieb von innen gesehen hat. Übertrieben gesagt.

Also gerade bei Studiengängen wird es ja oftmals den Menschen vorgeworfen, dass sie zwar theoretisch ganz toll sind, aber praktisch relativ wenig gemacht haben. Und das ist wahrscheinlich auch dem Studium geschuldet. Und da kann ich mir vorstellen, dass ein Azubi, der da wirklich drei Jahre Praxiserfahrung hat oder überwiegend Praxiserfahrung hat, dass er da weiter ist. Auf jeden Fall. Gerade in der IT ist es ja so gar oder in der Anwendungsentwicklung, dass mich das so sagen. Ist es ja so, dass Übung den Meister macht und dieses iterative Vorgehen.

Ich probier etwas. Okay, das klappt nicht. Ich probier's nochmal, ich probier's nochmal und mit mehr Übung wird man einfach besser. Also wirklich genau wie man ein Instrument spielt. Natürlich darf man auch die Theorie nicht vernachlässigen, aber die Übung schlägt halt einfach alles absolut.

Also gerade beim Programmieren. Die anderen Entwickler, zumindest die, die ich ausbildet, die müssen ab dem ersten Tag bei uns wirklich programmieren und lernen. So schaffen wir das einfach nicht. Also drei Jahre hören sich erst einmal lang an, aber man muss bei der IT Ausbildung auch mal bestätigen, dass das eine sehr breit aufgestellte Ausbildung ist. Das heißt, ein Amris Entwickler muss im Prinzip auch Netzwerktechnik mitmachen, in großen kaufmännischen Teil Dienst. Da gibt die ganzen grundsätzlichem Berufsausbildung Sachen wie Ja, was nehme ich immer gerne Mutterschutz gesetzt und solche Seite muss man halt alles auch mit lernen.

Und das ist auch ganz schön viel Zeug. Und da bleibt dann gar nicht mehr so viel Zeit für die Programmierung. Ich würde trotzdem sagen, dass die Azubis in den drei Jahren deutlich mehr programmieren. Zumindest den meisten Betrieben, die ich kenne als vielleicht ein Bachelor, Student oder Studentin. Denn da wird natürlich dann vielleicht den einzelnen Programmier Vorlesungen mal ein bisschen Hardcore was gemacht. Aber dann ist auch mal wieder ein halbes Jahr nix oder kommt erst wieder im vierten Semester oder so.

Das kann ich jetzt von einer anderen Seite berichten als. Hochschule Dozent Da hab ich im zweiten, dritten Semester ein bisschen Programmierung und dann ist erst einmal ein Jahr lang wieder nix und dann kurz vor der Bachelor wird nochmal so ein Projekt rausgeholt. Da müssen Leute erst mal wieder lehren. Wie war das denn eigentlich noch vor zwei Jahren? Und das ist in der Ausbildung definitiv nicht so, weil da wird in der Berufsschule programmiert. Da wird im Betrieb programmiert und dann aber auch wirklich ja, wie du schon sagtest am besten von Null anfangen, immer eigene Fehler auch machen und machen dürfen.

Und dafür braucht man halt auch Zeit und das schafft man nicht in so einem Semester. Nebenbei.

Ich kann das noch vor meinem Studium als ich habe auch den Bachelor studiert, dann später den Master studiert und das war wirklich so, wie du sagst. So, da gab's einen Kurs, ergriff man am Programmieren eins und zwei. Und abseits dieses Kurses gibt's natürlich viel Mathematik, Physik, andere Sachen. Aber ein Jahr Physik bringt er jetzt nicht unbedingt. Was für Anwendungsentwicklung, wenn es nicht Anwendungsentwicklung im Bereich Physik ist. Und man hat viele Nebenkriegsschauplätze, die man auch um die bestehen muss und die einen Fluss Berufsleben vielleicht nicht so unbedingt in die Karten spielen.

Was hast du denn in deiner Erfahrung Defizite gesehen und sagst Okay. Das könnte man auf jeden Fall verbessern. Also ein Inhalt oder mehr Praxisbezug. Das glaube ich, hast du gesagt, er ist schon da. Oder ein spezielles Tool, also Linux Schulungen oder die Linux Kommandozeile git. Was ich immer wieder feststelle, das ist für mich so ganz natürlich, weil ich mich so lange damit schon beschäftige. Was aber für jüngere Kolleginnen und Kollegen oftmals dann noch Nachholbedarf gibt es so generell die Funktionsweise des Internets?

Also was ist DNS Eintrag, IP Adresse Network Address Translation usw.. Wie funktioniert das alles zusammen? Was passiert bei einem HTTP call über alle USI ISO Schichten? Also dieses grundlegende Verständnis, das hilft mir schon bei der Anwendungsentwicklung oder einfach beim Debugging. Wenn's Probleme gibt es da oftmals noch Lücken klaffen, die man aber auch dann schließen kann.

Richtig. Also das ist in der Ausbildung tatsächlich schon so vorgesehen. Ich hatte schon gesagt, die IT Berufe sind sehr breit aufgestellt und genau diese Themen, die du auch gerade angesprochen hast, kommen eins zu eins in Abschlußprüfung dran. Also da muss man natürlich auch im Jahr 2021 noch ein super Fetting mal machen und berechnen. Es kann aber auch sein, dass Elektrotechnik Themen drankommen. Es gibt ja auch einen Beruf, den System Elektroniker, der eher in Richtung Elektriker geht.

Also von der kann aus allen möglichen Bereichen was drankommen. Und gerade diese Geschichte Netzwerktechnik ich sage nur ISO OSI Modell z.b. Also das ist absolutes Pflichtprogramm für jeden ity Azubi, egal ob Andrangs, Entwickler oder Kaufmann. Tatsächlich. Und diese breite Basis, das ist es auch, was die Prüfung am Ende so schwierig macht. Normann hat in vielen Bereichen zwar eher oberflächlich, dann Sachen wissen muss, aber wirklich sehr breit aufgestellt ist das Ganze. Und da glaube ich schon, dass man auch als amouröse Entwickler von den Sachen profitiert, weil man halt eben weiß Ja, was passiert denn jetzt auf welcher Schicht?

Wo ist ihr TCP IP? Wo ist der Handshake jetzt hier gelaufen oder was auch immer? Also das lernt man tatsächlich mit. Wobei man dann immer sagen muss, was man im konkreten Unternehmen dann wieder lernt. Das ist dann halt immer sehr unterschiedlich. Das kommt halt auch noch darauf an, was die Unternehmen wirklich brauchen oder auch ausbilden. Aber eine Berufsschule, wenn man sich den Rahmen Lehrplan anguckt, da sind diese Themen für alle Berufsschüler verpflichtend.

Matthäi Bereich Ich kann das aus meiner Praxis berichten, dass ich arbeite oft mit Data Scientists zusammen, oftmals Doktoranden oder schon promoviert. Und die wissen nicht was eine Kubernetes Maske ist. IP-Adresse schon, aber so Portfolio Warning Network im Rest Translation. Also das braucht man auch nicht, wenn man statistische Modelle auswertet, weil das eher so einem forschenden Charakter hat oder wirklich wissenschaftlichen Charakter. Aber das sind halt Basis Sachen. Und wenn ich nicht weiß, wie ich die Daten von dem einen Server auf den anderen kopiere, dann hindert einen das doch bei der täglichen Arbeit einfach beim profanem Doing.

Absolut. Also da war es noch so etwas angesprochen wie Linux, Shell oder sowas. Also das steht tatsächlich nicht explizit irgendwo im Lehrplan, weil grundsätzlich bei den Berufen ist es eigentlich immer so. Nicht nur in den Berufen, dass diese Berufs Verordnungen, die die Inhalte festlegen, bewusst ich sage mal zeitlos geschrieben sind. Dass man eben wie z.B. die Berufe, die waren jetzt seit 20 Jahren unverändert im Einsatz, wurden letztes Jahr zum ersten Mal überarbeitet und so lange galt die Verordnung und sie gilt auch heute noch.

Die nächsten zwei Jahre gibt's noch Prüfungen dafür, aber du wirst da zumindest nirgendwo irgendwas finden wie man muss Linux können oder Windows können oder sonst was, sondern wird halt stehen und man muss mit einem Betriebssystem umgehen können. Man muss sie installieren können, warten können, patchen können solche allgemeinen Sachen. Und dadurch sind eigentlich diese Berufsordnung sehr flexibel auch auf die Praxis anpassbar. Das heißt, wenn ich jetzt gucke, da steht drin, man muss ein Betriebssystem lernen, dann kann ich als Unternehmen sagen Ja gut, wir arbeiten mit Linux, dann lernt er oder sie halt hier Linux und andere machen halt Windows.

Und darauf sind dann aber auch die Abschlußprüfung so eingestellt, dass halt eben nicht gefragt wird Wo muss man in Windows klicken, um dies und das zu machen, sondern es geht da halt um die abstrakten Sachen, um die Konzepte dahinter. Und das finde ich auch sehr gut, weil das soll ja keine Technologie Schulung werden, sondern man soll ja die Grundlagen verstehen, das einfach auf andere Betriebssysteme zum Beispiel anwenden können.

Ja, und das ist wirklich auch total wichtig, dass man sich nicht auf konkrete Technologien festlegt. Also ich weiß, dass große, nahezu Monopol artige Herstellerfirmen es total toll und verteilen ihre Software kostenlos an Schulen und Bildungseinrichtungen, damit die Leute möglichst daran gewöhnt werden und dann im Beruf ebenfalls nach dieser Software fragen. Aber ich finde es auch total wichtig, dass man die abstrakten Konzepte versteht und einfach den Computer versteht und nicht unbedingt versteht, wie ein Produkt funktioniert oder am besten beides.

Aber dann kann man das Produkt. Auf das allgemeine Wissen abbilden. Ich kann für mich sagen, dass ich keine Ahnung habe ich mit Anfang 2001 oder so hab ich das erst mal Linux installiert und das hat mir so ein viel besseres. Also man hat natürlich ordentlich geschimpft, weil vieles zum damaligen Zeitpunkt nicht ging. Stichwort Hardware Erkennung. Die war 2001 noch nicht so weit. Aber dadurch, dass man diese Probleme lösen konnte und lösen musste und super viel im Internet gelesen hat wie geht das jetzt genau?

Hab ich extrem davon profitiert? Im Nachhinein kann ich nicht anders sagen.

Das kann ich nur unterstreichen. Mit meiner Zuwies mache ich im ersten Lehrjahr direkt das Aufsetzen eines eigenen Linux Servers von Domäne registrieren bis hin zu Installation, welches Betriebssystem, wie partizipiert die Festplatte et cetera. Also das finde ich auch, dass man in diesem lebenden Objekt einfach so viel lernt. Und für mich ist auch wichtig, dass ich mindestens noch ein zweites Betriebssystem mal gesehen habe und nicht halt eben nur Windows, was ich sowieso kenne. Naja, da kann man sehr viel lernen.

Auf jeden Fall.

Und gerade bei Großunternehmen, die haben ja einen ganzen Zoo im Einsatz. Alles, was in den letzten 30 Jahren mal irgendwo verkauft wurde. Und wahrscheinlich sind die letzten 40 Jahre bei Versicherungen am Ende Fünftürer.

Wenn du z.B. Defizite in den Lehrplänen erkennst durch deine Tätigkeit, hast du denn die Möglichkeit, darauf einzuwirken und da Verbesserungsvorschläge einzubringen? Wirst du da gehört? Und wenn diese Verbesserungsvorschläge dann auch umgesetzt?

Ja, da muss ich, wenn ich das Wort mal auseinander nehme also der Lehrplan ist ja, da sehe ich das, was in der Berufsschule Relevanz hat. Und für die Ausbildung im Unternehmen gibt es den sogenannten Ausbildungs Rahmenplan und da drin sind dann tatsächlich für die Attribute bislang, wann er so ungefähr 150 Paragraphen wo drinsteht, was man alles so lehren muss. Und das ist wie gesagt sehr zeitlos gehalten. Da haben sich wirklich viele Ausbilder und Ausbilderin immer gefragt Was soll das eigentlich heißen?

Was soll ich jetzt da vermitteln? Weil es halt teilweise vor 20 also es wurde vor 20 Jahren aufgeschrieben und wie gesagt, letztes Jahr gab's diese Neuordnung und bislang hatte man wenig Chancen zu sagen Ich will aber das im Rahmenplan was anderes steht. Das ist halt quasi ein Gesetz, das ändert man nicht so schnell. Aber für diese Neuordnung im letzten Jahr, das kam fast alles aus der Praxis. Also es sind dann Arbeitsgruppen gebildet worden aus verschiedenen Industrien, aus Dienstleistungsunternehmen oder produzierenden Unternehmen.

Und es sind immer Leute von Arbeitgeber und Arbeitnehmer Seite zusammengekommen und haben sich da angeguckt Was brauchen wir heute in den Berufen? Also auch Lehrer mit dabeigewesen usw. und haben das wirklich auf dem sehr modernen Stand gehoben und dann aber auch wieder versucht, das eben zeitlos zu formulieren, sodass dann zum Beispiel, was jetzt dazugekommen ist, so etwas wie Man muss vielleicht einmal eine Versions Verwaltung Software beherrschen. Da wird jetzt aber nirgendwo drinstehen Gitt oder SVR oder sonst was. Es gibt aber passend zu den Berufs Verordnungen eben solche über 100 seitige Handreichungen, wo dann genau drinsteht, was sie sich da drunter vorgestellt haben.

Und da würde dann drinstehen Tatsächlich geht steht da explizit so drin, sodass das eigentlich das ist, wo die Ausbilder und Ausbilderin dann drauf gucken. Beim Lehrplan für die Berufsschule sieht das ein bisschen anders aus. Der ist ja, wie man das halt aus der Schule kennt, ein bisschen schwerfälliger, sage ich mal vorsichtig. Und er ist noch ein bisschen abstrakter formuliert. Also durch meinen Ausbilder Arbeitskreis hab ich hier auch Kontakt und durch den IVG Prüfungsausschuss mit anderen Lehrern.

Die haben sich da sehr, sehr sehr schwergetan. Das was da vorgegeben wird auch eine sinnvolle Unterrichts Struktur zu überführen, muss ich sagen. Aber für den betrieblichen Teil ist es eigentlich ein Geschenk, weil es sind super viele spannende Sachen drin und auch sowas wie. Was ich supergut finde, sowas wie Diversität im Alltag Leben z.B. oder eben diese Nachhaltigkeit, die jetzt dazu kommt. Verschiedene Programmiersprachen auch offen gehalten. Es muss nicht nur objektorientierte sein, es kann auch funktional, prozedural, was auch immer sein.

Also da kann sich eigentlich jedes Unternehmen wiederfinden und irgendwie die Sachen, die es sowieso im Alltag macht, schon auf diesem Plan quasi übertragen. Und die Lücken, die noch übrig bleiben, die muss man irgendwie sehen, wie man die vermittelt. Aber ich finde es immer ganz wichtig. Auch in der IT hat ich eben schon gesagt, es soll keine Produkt Schulung werden. Das heißt, man wird z.B. auch in der Abschlussprüfung immer nur Pseudo Code Aufgaben bekommen und nie programmiert.

Das mal in Java programmiert, das mal in a BAP oder sonst irgendwas. Weil es gibt halt nicht die eine Sprache, die jeder lernt und deswegen geht's auch da wirklich nur um die Konzepte kann ich einen Algorithmus formulieren und dafür muss ich keine Programmiersprache kennen, sondern kann ich einfach auch auf Deutsch hinschreiben für jedes Element in der Liste, mache dies und das und dann ist die Prüfung trotzdem da, einzeln.

Man muss das Konzept verstanden haben, wie man etwas sortiert und nicht unbedingt die Programmiersprachen ändern sich sowieso. Du hast gesagt, dieser aus Bildungsplan wurde im letzten Jahr aktualisiert. Ist denn deiner Meinung nach da wirklich etwas verbessert worden? Kannst du das unterstreichen?

Ja, absolut. Also ich hab mir natürlich die Arbeit gemacht, den gesamten alten Ausbildungs Rahmenplan mit dem neuen gegenübergestellt und geguckt was ist noch drin, was ist weg? Es sind erstmal deutlich weniger Paragraphen geworden, aber es sind immer noch mehr oder weniger die gleichen Inhalte. Ein bisschen aufgefrischt sag ich mal, es sind aber auch wieder spannende Sachen dazugekommen, die ich auch sehr wichtig finde, gerade in der IT. Das Thema Diversity also wenn ich meine Azubis frage da sitzen 30 Schüler, davon sind 28 Männer und zwei Frauen.

Und das sieht wahrscheinlich in den Unternehmen auch ähnlich aus. Und beim Studium auch. Da müssen wir irgendwas machen. Und das finde ich zum Beispiel super, dass sie das explizit mit aufgenommen haben, dass man da einfach was tun muss. Sona Und wie gesagt, diese Handreichung zu dem Ausmaß Rahmenplan da sind wirklich. Ich sag mal Leading Edge Sachen drin. Also von Cloud-Computing bis Big Data Geschichten geht. Ist zwar inzwischen schon STANDARD, aber im 20 Jahre alten Berufsbild, da gab's das noch nicht.

Also da haben die wirklich auch moderne Sachen untergebracht, die auch STANDARD in Unternehmen sind. Das muss ich schon sagen. Absolut. Da hat sich wirklich was getan im Vergleich zu der alten Verordnung. Heißt natürlich auch, dass die ganzen Unternehmen jetzt erstmal ganz viel umstellen müssen. Für mich selber gilt das auch. Wir müssen noch mehr Sachen vermitteln als vorher. Aber was Praxis, Relevanz und auch Aktualität angeht, ist das eine super Verbesserung. Auf jeden Fall gibt's etwas, was du sofort ändern würdest, wenn du es könntest.

Also ein Punkt, der die Sauer aufstößt oder wo du gesagt hast Okay, das ist nicht so glücklich oder hier fehlt etwas, also etwas, was dir wichtig ist.

Nee, muss ich ehrlich sagen. Ich konnte noch alles, was ich vermitteln wollte, auch. Ich gehe auch mal so rum ran. Was? Was würde ich denn einem jungen Menschen da vermitteln wollen? Und das hab ich da immer wieder gefunden. Und es kam immer noch Sachen dazu. Aus dem Rahmenplan. Klar, an der Formulierung kann man sich scheiden, wenn man das nicht genau weiß, was damit gemeint ist. Aber ich finde es wirklich sehr, sehr gut gelungen.

Mir fehlt da jetzt nichts in dem Sinne. Das einzige, was ich immer wieder mitbekomme ist, dass die Berufsschule ist halt sehr langsam, behäbig, sag ich mal. Also bis da mal ein bisschen was passiert. Da wird halt immer noch mit Unterrichtsmaterial teilweise gearbeitet von vor 10 Jahren. Das liegt natürlich auch viel an den Lehrern. Gibt auch super Lehrer, keine Frage. Ich kann auch ganz, ganz tolle Hochschullehrer, aber das System an sich ist halt enorm schwerfällig.

Das heißt, bis da wirklich mal was passiert, wie zum Beispiel an unserer Berufsschule, wo meiner Azubis hingehen, wieder seit diesem Jahr auch mit der Neuordnung z.B. mit Python in die Premium eingestiegen und nicht mehr mit Java wie die letzten 20 Jahre. Das finde ich z.B. super, aber es setzt auch voraus, dass der Lehrer oder die Lehrerin das halt auch können muss. Und das ist halt auch nicht so gegeben. Die werden auch nicht ständig vorgebildet, im Gegenteil, die müssen sich da teilweise noch selber aneignen und da macht man das halt mal nicht eben nebenbei.

Also das ist so mein größter Kritikpunkt. Das sagen die Azubis auch immer. Wir haben immer so über Lügens Gespräche, wo die dann sagen, wie es so das Zusammenspiel zwischen Berufsschule und Unternehmen und dann kommt eigentlich fast immer im Unternehmen sind wir einfach viel weiter. Die Berufsschule ist einfach zu langsam. Da muss man dann natürlich auch immer zugute halten. Der Fachinformatiker, über den ich jetzt hier hauptsächlich rede, das ist ein Beruf, den kann man mit 16 quasi mit Realschulabschluss beginnen.

Gibt aber auch viele, die das inzwischen nach dem Abi machen oder Studiengang abgebrochen haben und wieder einsteigen. Von daher sitzen da Leute, die haben noch nie irgendwas mit ITY zu tun gehabt und dann irgendwie quasi fast fertige Studierte. Und die natürlich alle auf einen Nenner zu bringen ist schwierig. Von daher ich weiß, dass das ein bisschen anders ist als im Unternehmen, wo ich quasi alle so ein bisschen mit durchziehen kann. Aber wenn ich etwas ändern könnte, würde ich irgendwie mehr Dynamik in diese Berufsschule bringen.

Torsi mit Stichwort Diversity schon ein wichtiges Thema angesprochen. Es ist natürlich nach wie vor gesellschaftlich so, dass viel mehr Männer in diesen technischen Berufen unterwegs sind als Frauen, weil halt auch noch dieses gesellschaftliche Bild vorherrscht. Das ist total selten, dass eine Frau hier einen technischen Beruf ergreift. Also ich glaube, die größte Rolle da spielen die Eltern, weil die einfach dieses Weltbild noch in sich tragen und dadurch dann diese Prägung auf ihre Kinder weitergeben. Gibt es da so eine Art Wechsel in der letzten Zeit?

Ich meine den zu erkennen auch so in meinem Umfeld, dass ich immer mehr Frauen, die in der Technologie arbeiten und für die das ganz normal ist, was ich super finde. Als ich studiert habe, war auch der Frauenanteil, da waren auch 2 prozent oder so. Also ganz ganz gering an dieser Ingenieurschule. Und ich habe schon das Gefühl auch. Es gibt zum Beispiel so eine Initiative. Jesko DWT Das ist digitale Bildung für Kinder und Jugendliche. Da ist es deutlich balancierten, weil junge Mädchen natürlich auch sich begeistern, wenn man so ein leuchtendes Arman programmieren kann oder Roboter steuern kann oder einfach plastisch etwas entwickeln kann.

Das hat überhaupt nichts mit dem Geschlecht zu tun, sondern die Begeisterung ist einfach da, dass man etwas erschaffen kann, was kreieren kann.

Absolut. Also ich hab bei uns in der Nähe auch mal an so einem kleinen Arbeitskreis teilgenommen, wo dann genau sowas gemacht wurde. So quasi Programmieren mit Kindern und dann auch wie du schon sagtest, mit so ein kleinen Mal Roboter oder einfach auch so eine grafische Programmiersprache, wo man so ein bisschen Puzzle mäßig etwas zusammenstecken kann. Scratch heißt die und da waren genauso viele junge Mädels wie Jungs dabei. Ich glaube aber, dass das Elternhaus da tatsächlich einfach noch ganz oft dieses klassische Rollenbild hat.

Oh, das Mädchen möchte was mit Technik machen, das passt doch gar nicht. Und dann kommen sie in die Schule. Und da gibt's dann die Lehrer, die sagen Ja, du bist aber das einzige Mädchen. Ja, sehr gut überlegt und nach dem Motto und das finde ich ganz traurig, denn es gibt überhaupt kein Grund dafür, dass Mädels das nicht machen. Im Gegenteil. Also ich hatte zum Beispiel eine Auszubildende, eine Auszubildende. Wirklich. Und die hat bei uns im Unternehmen als Niedersachsens beste Ahnungs Entwicklerinnen ihre Prüfung gemacht.

Und sie hatte vorher noch nicht eine Zeile komponiert, also von naja, es muss nicht ein junger Mann mit 20 Jahren schon seit zehn Jahren programmieren, um diese Ausbildung gut zu machen. Im Gegenteil. Das kann man alles lehren. Und das finde ich ganz traurig. Wir haben bei uns. Ich komme aus dem Oldenburger Münsterland. Das ist so klassische, ganz konservative Region Deutschlands. Nimmt man auch den Gülle? Güzel Bei uns, da gibt's zehnmal mehr Schwein als Einwohner.

Also richtig, Bauern vor Ort und so und da ist dieses ganz klassische Rollenbild auch tatsächlich. Und wir haben auch wirklich einen Mädchengymnasium bei uns im Ort, wo wirklich nur Mädchen unterrichtet werden. Und da gibt es meines Wissens nach aber auch gar keine Möglichkeit, irgendwie im Informatik Bereich was zu machen. Da werden halt eben die Leistungskurse im Abi angeboten. Ja klar, Musik und ich weiß nicht was alles. Alles wichtig und schöne Sachen. Aber wenn man sich da als Mädchen wirklich mal damit auseinandersetzen möchte, dann hat man da teilweise gar nicht die Chance, weil diese Kusse gar nicht angeboten werden.

Das ist natürlich sehr traurig, weil dann ist es klar, dass sie in ihre vorgezeichneten Rollenbilder sich entwickeln.

Auch ein zweiter Kritikpunkt, den ich bei diesen Events oft wurde er an meine Ohren herangetragen. Bei der digitalen Bildung für Kinder und Jugendliche kommen dann die Eltern oder die Lehrer zu mir und sagen Ja, dann sitzt das Kind ja drinnen am Computer. Das Verrückte ist Das Problem ist Das Kind sitzt drinnen am Computer. Wenn das drinnen am Klavier sitzen würde, wäre alles okay. Oder? Mit einem Buch und lesen. Alles okay. Hauptsache nicht vom Fernsehen und nicht am Computer.

Deine ist okay. Wo ich dann immer so ein bisschen Aufklärungsarbeit leisten muss in Sachen Masiar. Es kommt drauf an, was das Kind am Computer macht. Klar, es kann GTA spielen. Das ist vielleicht pädagogisch nicht so wertvoll. Es kann aber sich auch weiterbilden, wie du sagst mit Scratch. Das ist ja diese Programmiersprache, wo man diese Verzweigungen dann zusammen klickt und dann stets ein visuelles Programm. Und das ist ja einfach verständlich, oder? Ich hoffe, ich spreche das richtig aus.

Calliope. Ja genau. Ist auch so ein Paket, wo man so ein Stück Hardware bekommt. Das kann glaub ich die Farbe ändern. Es kann Geräusche machen, es kann sich bewegen usw. weiter. Und das ist eben sehr günstig zu haben und das kann man einfach programmieren. Das ist natürlich total wertvoll für das Kind. Im Grunde ist das wie Lego Technik auf Steroiden das ganze richtig und ganz wichtig. Vor allem nicht so teuer, weil die Lego Technik Dinger die sind ja wirklich.

Das kostet teilweise mehrere hundert Euro. Und Calliope, den kriegt man für ich glaube inzwischen 30 Euro mit allem drum und dran. Und da ist noch viel mehr drin. Die hatten Laage Sensoren, Geschwindigkeit Sensor. Da kann man richtig coole Sachen machen und man steckt das Ding per USB-Kabel an den Rechner, macht eine Website auf und dann kann man anfangen zu programmieren. Das heißt, auch die Einstiegshürde ist mega gering und das ist tatsächlich auch genau die Plattform, die wir bei dieser Ich weiß fällt der Name nicht mehr ein.

Auf jeden Fall diese Programmierung für Kinder dort gemacht haben. Die sind alle superschnell auch Meciar gekommen. Das Ding, wo sich anguckt, sieht aus wie so eine. Einfach eine Platine, wo was drauf gelüftet ist. Da darf man auch keine Berührungsängste haben, dass man immer irgendwie abbricht oder so. Aber die haben da schon sehr viel Arbeit reingesteckt, dass sehr Einsteiger freundlich zu machen, auch für Kinder. Und da haben die Mädels genauso viel Spaß dran wie Jungs.

Auf jeden Fall.

Absolut. Und ich hab da auch Spaß dran. Ja, obwohl ich eigentlich schon ein paar Jährchen weiter vögeln, aber ich finde es einfach cool, dass es diese Möglichkeiten jetzt gibt. Früher ich hatte so einen Würfel PC, so einen alten mit Glaß Bausteinen Monitor und konnte so ein paar Pits Geräusche machen und alles war unfassbar teuer, wenn man da was kaputt gemacht hat oder abgebrochen hat. Ich wollte natürlich auch wissen, wie funktioniert das? Hab den Deckel aufgemacht.

Ich kann mich an die großen Augen meiner Eltern erinnern. Es war nicht so ohne weiteres in Ordnung. Jetzt haben wir schon über die Ausbildung gesprochen und auch über das Studium der Informatik. Gibt es so eine Daumenregel, wo du sagen kannst für wen passt was? Also ist das ein Typ Frage oder eine Frage Was möchte ich hinterher machen? Er Wahrscheinlich auch. Aber kannst du da so ein Muster erkennen?

Ja, glaube ich schon. Also ich hab schon viele Sachen mitgemacht. Sowohl Ausbildung, duales Studium, Raines Studium und auch Erstausbildung. Studium gibt es ja auch ganz oft. Das ist tatsächlich eigentlich immer individuell sag ich mal zu entscheiden. Aber so ganz grundsätzlich glaube ich, weil ich auch viele Leute in der Prüfung habe, die dann tatsächlich vorher mal studiert haben und dann wieder in die Ausbildung gewechselt sind. Dass es eher so ist, wenn ich wirklich was machen will, was praktisches was umsetzen will, was installieren will, programmieren will.

Ich glaube, dann ist tatsächlich die Ausbildung besser geeignet. Und wenn ich halt eher ein breiteres Wissen aufbauen will, mich auch selber längere Zeit mit Themen individuell beschäftigen möchte, wie eben dieses klassische Theorie Studium in etwas einarbeiten und dann eben aber auch viel Theorie, viel Hintergrundwissen aufbauen will, dann ist es dann vielleicht doch eher das Studium. Und ganz oft starten. Ja, das hattest du auch gesagt, so die Studenten. Gerade ein Studium der Informatik und sagen Oh cool, endlich programmieren, Netzwerke, tralala und dann geht's los mit diesem Jahr.

Keine Ahnung. Komplexitäten von Algorithmen oder so. Da fragt man sich Natürlich verzeihe ich damit anfangen und dann sehen die halt nach ein, zwei Semester Mensch und hat überhaupt nichts mit Praxis zu tun. Und die wechseln dann rüber in die Ausbildung auf der inneren Seite. Das kann ich jetzt auch für meine Azubis sagen. Fast alle, wenn sie nicht gleich ein duales Studium gemacht haben, haben im Anschluss dann noch den Watcher draufgesetzt und haben dann wiederum gesagt Mensch, die Praxis, die ich in der Ausbildung mitgenommen habe, die hilft mir so unendlich weiter im Studium.

Also wir haben zum Beispiel einen dualen schön Anbieter gehabt, der hat irgendwann mal gesagt im zweiten Semester stellen wir jetzt um auf ein Modul, das hieß vorher Programmierung, wo man so ein bisschen IFF und vorgemacht hat man es haben die im zweiten Semester angefangen, tatsächlich programmiert, Paradigmen miteinander verglichen, so prozedural objekte und funktional, wo die Leute noch nicht eine Zeile Code vorher geschrieben haben. Und die meisten saßen da wie er weiß nicht. Also die haben davon überhaupt nix verstanden.

Und das sind so Sachen und da fragt man sich, wie kommen die da drauf? Da, wenn ich natürlich vorher schon damit programmiert hab, vielleicht sogar mit drei unterschiedlichen Programmiersprachen mal wirklich was umgesetzt habe, dann nehme ich natürlich aus dem Studium viel mehr mit. Also so grob über den Daumen würd ich sagen ran ans machen, selber etwas umsetzen und das dann auch nicht. Was man nicht vergessen darf auch die Teamarbeit mit den Tools auch wirklich arbeiten, man wirklich mit Kunden sprechen, Anforderungen aufnehmen und auch mal wirklich für die was umsetzen und am Ende auch sehen Mensch, das wird ja in der Praxis eingesetzt und das ist halt nicht so ein Studium Projekt was danach bewertet wird und dann packt das nie wieder jemand an.

Also von daher wenn ich wirklich Resultate sehen will, ich glaube dann ist die Ausbildung besser geeignet.

In welchem Alter sollte ich mich mit der Frage beschäftigen? Gibt's auch so eine Hausnummer mit Ende? Also Abitur oder schon vorher?

Grundsätzlich würde ich sagen, so zehnte Klasse ist eigentlich schon das Richtige. Denn wie gesagt, grundsätzlich ist die Voraussetzung eigentlich nur in Anführungszeichen ein Realschulabschluss. Die Herausforderung ist heutzutage einfach nur sein in Unternehmen zu finden, das noch mit anbieten. Weil die Tendenz geht ganz stark dahin, gerade für die Anwendungsentwicklung, dass dort eigentlich fast nur Abiturienten nachher einer Berufsschule sitzen oder sogar Leute das Studium abgebrochen haben. Ich kann aber, wenn ich ein Unternehmen finde, halt nach Klasse ziehen, mit der Ausbildung loslegen.

Und was ich dann empfehlen würde, um zu gucken, ob das auch wirklich was für die Praxis ist, dann einfach auch ein Praktikum in dem Bereich zu machen. Und die ganzen Schul Praktika sind ja so neunte zehnte Klasse. Da sollte man da vielleicht schon mal gucken. Mach ich das mal in so einem kleinen Systemhaus. Vor Ort oder falls Sie sich in der Versicherung programmier da mal was, um einfach zu sehen, ob das in der Praxis denn wirklich was für mich ist, weil was ganz viele Schüler auch denken.

So ich sag jetzt mal das klassische Klischeebild vom Nerd geil programmieren. Da sitzt sie den ganzen Tag irgendwo in der Bude und muss mit niemandem reden. Aber es ist natürlich überhaupt nicht so in der Praxis. So viel wie wir kommunizieren müssen. Einfach. Sei es mit den Kunden, mit anderen Stakeholdern, natürlich mit anderen Entwicklern, will Pair Programming machen et cetera. Da ist nix mit. Ich sitze auch schon nur alleine am PC und die Leute gibts natürlich auch noch, die das Bild im Kopf haben.

Also da kann ich nur sagen so früh wie möglich ran an die Praktika und gerne auch ein freiwilliges Praktikum machen. Aber man ist nicht auf dieses Praktikum im Leben festgenagelt. Man kann auch mal in den Osterferien irgendwo in Unternehmen gehen, die machen das gerne mit. Und dann fehlt noch ein bisschen besseren Eindruck. Und wenn man dann weiß, Mensch ity könnte was für mich sein, dann ist es wahrscheinlich ratsam, direkt das Abitur noch nachzumachen oder nach der 10. Klasse einfach anzuhängen.

Man dann wahrscheinlich bessere Chancen hat, auch einen Ausbildungsplatz zu kriegen.

Du hast gerade schon zwei Schlüsselwörter gesagt. Also Kommunikation ist das A und O, weil als ity Mensch egal ob man jetzt studiert oder eine Ausbildung gemacht hat man mab ja im Grunde immer Kundenanforderungen auf technische Systeme. Man ist ja so ein bisschen Dolmetschern. Also man muss verstehen okay, was möchte der Kunde oder was möchte mein Unternehmen erreichen? Und im zweiten Schritt Wie setze ich das technisch um? Welche Werkzeuge muss ich dafür nutzen und wie baue ich das zusammen? Das Beispiel von Lego ist gar nicht so verkehrt.

Man kriegt zum Bild gezeigt und das Unternehmen möchte da und da hin. Wie kann ich das jetzt erreichen? Und natürlich muss man immer wieder kommunizieren und sagen Okay, ich mache das so, ich mache das so, ich mach das so einmal mit seinem Team, also mit anderen technischen Fachleuten und natürlich einmal auch dem Kunden oder dem Abteilungsleiter gegenüber, das manchmal sagt Okay, ich mache jetzt das, weil das ist aus dem und dem Grunde sinnvoll. Und das dauert noch so und so lange.

Also auch Kommunikation ist das A und O. Man wird auf gar keinen Fall zum stereotypischen Hollywood Entwickler Kellerkind, der in der Matrix lebt oder so Herr der Bild, die finde ich ne. Hast du Tipps für die Ausbildung und den Beruf? Also wie absolviere ich die Ausbildung erfolgreich, was eben schon Praktika angesprochen. Was hab ich persönlich gemacht, dass ich immer neben dem Studium gearbeitet oder in den Ferien gearbeitet Barral mir das Spaß gemacht hat, b ich das Geld brauchte und c ich immer gedacht hab Okay, studiere IT.

Das sieht jobmäßig gut aus. Also möchte ich auch in dem Bereich arbeiten und fang jetzt nicht an zu kellnern oder so. Weil das sollte schon irgendwie alles stimmig sein und zusammenpassen.

Ja, auf jeden Fall. Also wenn es um die Auswahl geht. Ein Praktikum im IT-Bereich ist natürlich auch viel Mehrwert als z.B. was er sich eine 1 in Mathe oder sowas. Ja, das darf man auch nicht vergessen. Aber egal ob Ausbildung oder Studium, in der IDF finde ich's eigentlich wichtig, dass man den Dingen auf den Grund geht. Versucht zu verstehen, wie es tatsächlich funktioniert und nicht einfach nur Anwender ist. Man will ja zum Schöpfer dessen werden, was der Computer dafür einen machen soll z.B..

Und das geht finde ich auch nur durch Praxis. Da bin ich ganz bei dir. Also machen, selbst entwickeln, selbst ein Netzwerk zusammen stöpseln, das geht heute einfacher denn je. Wir können mit virtuellen Maschinen das auf einem Laptop hochziehen, was ich früher da sehe ich noch mit physikalischen Maschinen mir selber zusammenbau musste mit teuer bezahlte Hardware und das ist heute alles verfügbar, sei es als Lernplattform oder bei mir auf dem Laptop und was ich meine, zuwies oder mitgebe.

Aber auch den Studenten natürlich Fragen, Fragen, Fragen. Ich sage meine Ausbildung, die haben einen Job und zwar lernen. Und das können sie nur, wenn wenn sie sehen, sie haben etwas nicht verstanden oder sie wissen es noch nicht. Und dann müssen sie halt auch aktiv vielleicht auf Leute zugehen, auf einmal fragen, wie's ist. Und man sollte sich auch nie zu schade sein, etwas nachzufragen, wenn es mal ganz schlimm, wenn Leute irgendwie Meeting sitzen und alle tun so, als wüssten sie, was die ganzen drei Buchstaben Akronyme heißen.

Aber wenn man mal genau nachfragt, dann ist da nichts dahinter, sondern man dieses Buzzword Bingo! Das wollen wir glaub ich nicht gerade in der fundierten Ausbildung. Also das finde ich ganz wichtig, dass man sich nicht zu schade, es irgendwie nachzufragen, wenn man es nicht verstanden hat und dann ansonsten Selbstverantwortung auch zeigen. Sich nicht darauf verlassen, dass man alles vorgekaut kriegt, entweder vom Professor oder vom Ausbilder. Man muss selber auch aktiv werden und es ist nicht dieses Betanken von draußen, auch wenn Bachelor-Studium ja auch stark in Richtung Schule geht und da hab ich meine mein Stundenplan, dann passt das schon alles.

Aber ich muss auch selbst aktiv werden. Ich muss mich selbst ran, vielleicht auch mal am Wochenende ein bisschen was selber ausprobieren oder abends einfach. Vielleicht will ich mal ein Buch lesen, ein Video Kurs sich angucken, einfach Interesse zeigen und Neugier. Das finde ich eigentlich ganz wichtig.

Das ist glaube ich in der IT absolut essentiell. Was du ansprichst und zwar das Lernen endet nicht mit Ausbildungs Abschluss oder mit Studiums Abschluss. Also die IT ist wirklich ein Berufsfeld, wo kontinuierliches Lernen zwingend erforderlich ist, einfach weil sich so schnell so viel Neues dazu entwickelt. Also die Konzepte, das stelle ich jetzt fest, nach über 16 Jahren Erfahrung, die bleiben oft ähnlich. Aber dennoch gibt's doch noch so ein Kniff oder so ein Dreh, warum eine neue Technologie sinnvoll ist oder in einer speziellen Nische ist es sinnvoll und das alles da frisch zu bleiben und sich das immer wieder rein zu fahren.

Früher gab es nur die physikalischen Server, wie du eben gesagt hast. Dann kam irgendwann die virtuelle Maschine dazu. Die gibt's jetzt auch schon einige Jahre. Seit ein paar Jahren gibt's Container, Arisierung, die Container Arisierung reicht nicht mehr, man orchestriert die Container, Arisierung mit Kubernetes, Clustern usw. Also man legt immer noch eine Schippe drauf und man muss ganz viele Konzepte miteinander verknüpfen können und da immer kontinuierlich dranbleiben, damit man das versteht und nicht ab. Erhängt wird nach Berufseinstieg Hast du denn Tipps, wie man sich da fit hält?

Also es eben gesagten Buch lesen, das ist jetzt offensichtlich. Ich schau oft, ich lese relativ viel im Internet und guck mir auch Judi Micros oder Linux Academie Kurse an das ist fast, wenn man so einen Einstieg in so ein Thema haben will. Oftmals geht das schneller, als wenn man das Buch liest. Mein Buch natürlich immer noch fundierter ist. Gibt's da Quellen, die vielleicht auch einen Azubi gezeigt hat, die du ganz besonders empfehlen kanns?

Ja, da suche ich auch immer danach. Ich würde aktuell sagen, es hängt ganz ganz stark vom ließen Typ ab. Tatsächlich.

Podcast sind natürlich immer ganz wichtig.

Absolut. Steht ganz oben auf meiner Liste, klar. Also meine Azubis werden auch gezwungen sich mein anzuhören. Das ist jetzt ganz klar. Aber auch da merke ich halte es gibt auf Dauer zu wissen, die können das nicht nur mit dem Hören lernen, auch nicht nur durchlesen, dann brauchen die wirklich Video Kurse. Also das ist natürlich eine Tendenz, die sehe ich. Da wird ganz viel gemacht. Auch jetzt gerade in Coruña Zeit haben sich auch viele Ausbilder umgestellt und alles digitalisiert in Form von Videos oder anderen Medien, die man da konsumieren kann.

Ich persönlich bin tatsächlich ein starker Freund von Büchern. Ich lese auch ganz viele Bücher mit den Azubis während der Ausbildung ist aber natürlich muss ich sagen schon ein ziemliches Brett für die Wahl. Die meisten sind halt eher gewohnt, wirklich inzwischen mit Videos zu lehren. Ganz ehrlich. Aber wir haben auch verschiedene Plattformen, die wir selber einsetzen. Ich selber habe einen Plural, sieht aber z.B. oder was sehr gut ist tatsächlich auch Yumi hat das glaube ich auch gerade gesagt.

Da haben wir von Linux Kursen bis keine Ahnung. Meine erste eigene Android-App und so muss natürlich immer gucken, dass die Kurse qualitativ auch passen. Aber das ist halt genau der Vorteil, wenn ich egal ob Studium oder Ausbildung ich kann ja mal ein Professor vielleicht fragen oder mein Ausbilder, ob da der Kurs passt oder nicht. Das heißt, auch da kann ich mir Hilfe holen und da würde ich einfach gucken. Ich selber mach es auch so. Wenn ich in eine neue Technologie einsteige, guck ich mir auch erst einmal Video Kurs dazu an, weil man es einfach dann praktisch sieht.

Und das Buch ist halt dann auch irgendwie ein bisschen schwierig, wenn man da ein bisschen Interaktivität reinbringen will. Aber sobald ich da merke Sohar, das ist jetzt was für uns, zum Beispiel für den pro tiven Einsatz, dann würde ich mir auf jeden Fall ein vernünftiges Buch dazu durchlesen. Das wäre meine Vorgehensweise.

Ja, ich bin auch absolut schmerzfrei. Ich gucke mittlerweile die Judith mir Videos, um so ein Gefühl von der neuen Technologie zu bekommen. Ich gucke hier auf dem Handy, in der Bahn oder so. Das lässt sich dann super organisieren. Und gerade wenn man jetzt so ein O'Reily Buch immer mit schleppt, dann ist es doch manchmal unpraktisch. Also so ein Buch, da muss man Zeit für mitbringen. Genau. Aber so schnell was drüber gucken oder hat was gehört?

Okay, ich möchte das verstehen oder auch komplexe Konzepte, die man einfach visualisiert dann verstehen kann wie Blockchain zum Beispiel. Da eignet sich natürlich ein Video Kurs um mal so einen Überblick zu bekommen. Auf jeden Fall hast du eine Faustregel, wie viel Zeit man ungefähr für die Weiterbildung einplanen sollte. Also pro Monat. Ich sage mal 3 Stunden oder pro Woche, eine Stunde oder sowas. Ist sowas schon mal untergekommen?

Bei so Pauschalen kenne ich es nicht von andere Unternehmen vielleicht, sodass man diesen von Google abgeguckt, ein Technical Friday oder sowas hat, wo man sich damit auseinandersetzen darf. Also quasi 20 prozent der Arbeitszeit, wenn man so will. Aber ich mach das immer ganz stark abhängig von der aktuellen Phase, wo ich grad bin. Also wenn ich grade mit einem Projekt bin ich brauche eine neue Technologie, dann genau das, weil ich mal ein bisschen länger. Aber sobald Jan drin ist und es läuft dann vielleicht auch nicht mehr ganz so viel für Weiterbildung.

Also so eine Pauschale finde ich immer ganz schwierig. Ich finde immer nur wichtig, dass man einfach dran bleibt und das auch zur Normalität werden lässt und nicht sagt auch Mensch ja, ich bin jetzt Entwickler seit 10 Jahren, mach seit 10 Jahren die gleiche Sprache. Was soll da noch kommen bis zur Rente? Also das geht natürlich nicht. Von daher schwer zu sagen und es hängt natürlich immer davon ab muss ich das in meiner Freizeit machen oder darf ich das während der Arbeitszeit?

Das ist ja auch längst nicht überall gegeben. Wie gesagt, es gibt auch diese kleinen Läden, wo dann auch einfach nicht viel Zeit für Weiterbildung ist. Man muss ja auch ein bisschen Geld verdienen, so nach dem Motto. Und ich finde immer, man darf sich als Archi da nicht damit rausreden. Ich habe keine Zeit während der Arbeitszeit. Ich kann mich nicht fortbilden, sondern das ist meine persönliche Verantwortung für mich, dass ich in meinem Leben auch in 20 Jahren in der IT noch einen Job hab.

Und das kann ich nicht auf mein Arbeitgeber abwälzen, egal ob ich vorher studiert habe oder eine Ausbildung gemacht hab. Und wenn mein Arbeitgeber mir das nicht gibt, dann muss ich das halt. Also muss meiner Meinung nach ich das in meiner Freizeit machen. Das ist meine Verantwortung.

Wert des Humankapitals wäre glaub ich der BWL Begriff, dass man den hochhält. Genau. Und dass man sich da nicht völlig vom Markt weg entwickelt und nur noch genau in diesem Unternehmen auf dieser Position funktioniert. Also bei mir ich habe festgestellt, die Weiterbildung erfolgt bei mir immer mit so Spitzen. Ich mache HR Projektgeschäft. Wenn es da hektisch ist, dann hab ich nicht so viel Zeit. Aber dann gibt es immer mal wieder so die, wo ich mir da doch am Wochenende wirklich das Buch nehme oder den Video Kurs komplett machen.

Dann setze ich mich 4 Stunden hin und schaue mir das alles an oder ich bookmark mir hier mit Read it lata mir interessante Artikel zu. Irgendwie okay. Wie funktioniert Quax? Was ist die VM? Und so ne Bookmark geht mir das und dann hab ich oftmal so einem vollen Arbeitstag. Irgendwie kommt man aus dem Meeting raus und 10 Uhr 40 um 11 Uhr ist das nächste und jetzt hast du 20 Minuten Slot. Das reicht nicht, um tief einzusteigen in Scoring oder so.

Und das ist 20 Minuten. Es gab so ein blöder Zeit Block, da kannst du nicht so richtig eintauchen. Aber es ist auch schon viel zu viel Zeit, um das einfach zu verhandeln an der Kaffeemaschine. Also kann man sich so ein Artikel durchlesen oder ein Video bei YouTube dazu angucken. Oder manchmal gibt's bei Heise, so Hansson Artikel. Die finde ich ganz cool, dass man da so ein Gespür dafür kriegt. Okay, welches Problem wird damit gelöst?

Wie verbreitet ist das System? Hat das Zukunft? Hat das nicht Zukunft, sodass man einfach so eine Vogelperspektive auf eine neue Technologie bekommt?

Absolut. Kann ich gleich noch zwei Sachen ergänzen. Du es ganz sachte ist, das mach ich auch. Es gibt eine schöne Open-Source-Software dafür auf Walaa Back HC kann man sich auf dem eigenen Server installieren, dann kriegt man den Kram auch quasi aufs Handy synchronisiert und quasi die ganze Werbung wird ausgeblendet. Und alles was dazugehört, kann man auch ein bisschen was aber lernen oder die Software installiert. Das finde ich super. Das nutze ich dann sogar schon. Was ich morgens beim Frühstück ein bisschen was nebenbei lesen, anstatt irgendwie keine Ahnung Spiele hier rauf und runter zu scrollen.

Und um das Ganze so ein bisschen auf die Praxis zu übertragen, wie es mit meiner Slubice mache. Es steht natürlich jetzt seit neuestem mit dem neuen Ausstellungs Plan. Dieses lebenslange Lernen ist ein expliziter Punkt, den ich schon während der Ausbildung wirklich lernen muss. Und jetzt ist natürlich die Frage, wie macht man das in der Praxis? Ich hab's für mich so gelöst, dass wir immer zum Ende der Woche so freitags also bei uns ist Versicherung es war 12 Uhr Feierabend.

Fast so halb zwölf haben wir einen Termin mit allen Azubis und mir und meinem mit Ausbilder. Wir. Wir reden immer über den sogenannten Link der Woche bei uns. Das heißt, die Azubis sind angehalten, jede Woche irgendwie eine Ressource zu finden, mit der sie was gelernt haben. Also kann ein Buch sein, ein Video oder eben so ein Artikel. Wie auch immer, das muss auch nicht zwangsläufig etwas mit dem zu tun haben. Ganz oft hat es natürlich logischerweise, aber es ist quasi eine regelmäßige Aufgabe.

Jede Woche muss ich aktiv werden und mir irgendwas suchen, woran ich etwas lehren kann. Und so kann man das natürlich ein bisschen in die Praxis überführen. Wir tauschen uns dann einmal die Woche aus. Wir nehmen uns die Zeit dafür, lernen was von den anderen, wo die die Sachen her haben, was sie gut finden, lernen vielleicht nochmal neue Themen darüber kennen. Und ich hab halt so ein bisschen auch diesen Zwang, dass ich mich einfach damit beschäftigen muss.

Jede Woche jetzt noch eine Frage und zwar haben wir eben schon über die Covent 19 Pandemie gesprochen. Tendenziell beschleunigt das ja die Digitalisierung bzw. die Unternehmen. Und auch die Behörden haben natürlich erkannt, dass Vorverfahren, wo physikalische Ordner aus dem Regal geholt werden müssen, um etwas nachzuschlagen, tendenziell ungünstig sind, wenn keiner im Büro sein darf. Erhoffst du dir von dieser Lerneffekte jetzt dadurch eingetreten ist eine positive oder eine negative Effekte für die IT Ausbildung?

Ja, da kann ich nur mit es kommt drauf an beantworten wie es sich gehört. Also darf ich auch jetzt ganz viel. Jetzt gerade durch die Krone Pani gibt's natürlich auch viele Ausbilder, Stammtische und so online. Und da komme ich natürlich auch, sage ich mal über die Grenzen meines Landkreises hinweg mal an anderem teilnehmen. Und da hab ich halt auch wieder das volle Spektrum gesehen von Ausbildern, die in der Krone Pandemie zwar die Azubis alle zuhause haben, aber dann wirklich ohne Witz.

Um halb sieben morgens musste im Video cool jeder mal sagen, dass er schon aufgestanden ist. So nach dem Motto also quasi die die volle Kontrolle bis bis ins Schlafzimmer sag ich mal bis hin zu Ja, die Azubis sind alle in der Firma, aber die ganzen Ausbilder sind im Homeoffice, weil Azubis dürfen ja nicht im Homeoffice arbeiten z.B. und da ist natürlich eine Betreuung gar nicht möglich, da gibt's die wildesten Sachen. Es gibt aber auch Betriebe, die das richtig gut genutzt haben, die halt sehr schnell auch ihre Inhalte umgestellt haben, die Lean Apps eingeführt haben, Platformen oder sowas wie Moodle.

So ein Online-Kurs System, die selbst tatsächlich auch dann Videos aufgenommen haben oder tatsächlich sogar Podcast. Die sind dann vielleicht nicht öffentlich, aber für das Unternehmen eben zugänglich. Also diese Krise zeigt, wie es eigentlich immer ist. Genau diese zwei Seiten. Entweder sagen Claudio Wow ist so egal, die Azubis haben mich vorher schon nicht interessiert, jetzt noch weniger oder die Leute gehen mal richtig Gas und versuchen die mit an Bord zu holen. Quasi. Insgesamt glaub ich, dass es der Digitalisierung in Deutschland sehr zuträglich war, diese Epidemie.

Ich kenne aber auch leider schon wieder genug Unternehmen, die eigentlich nur darauf warten, dass es endlich vorbei ist, damit die Leute endlich wieder ins Büro kommen können, damit sie wieder kontrolliert werden können. So nach dem Motto Ich ich hoffe das das Positive überwiegt. Also aus meinem Umfeld glaube ich das sieht danach aus. Ja, gibt aber glaube ich auch Unternehmen, die dann trotzdem konservativ bleiben und wieder zurück zum alten wollen.

Ganz sicher. Aber man hat gelernt, es geht irgendwie, wenn es muss möchte.

Also das ist ja sehr, sehr überraschend, finde ich auch Unternehmen, die die seit Jahren nie auf die Idee gekommen wären, Leute nach Hause zu schicken, die, die mussten es jetzt machen und haben jetzt halt gelernt. Ja, es geht ja auch. Und es geht auch, ohne dass ich fünfmal am Tag vorbeikomme, der da auch wirklich Umsitzenden arbeitet. So nach dem Motto Also das finde ich schon eine sehr gute Entwicklung.

Und ich denke, die haben auch gesehen, dass die Reisekosten deutlich zurückgegangen sind. Und wir haben auch mal durchgerechnet, wie wäre das bei mir? Ein Drittel an Bürofläche sparen? Och nee. Also wird auf einmal aus der Kontrollblick Abteilung kommen. Ganz andere Töne wahrscheinlich.

Das, was ich sehr schade finde, muss ich sagen, ist, dass die Anzahl der Ausbildungsplätze deutlich zurückgegangen ist. In dem Coruña ja, also jetzt gerade nur für die Anwendungsentwicklung. Deutschlandweit vierzehn Prozent weniger Auslandspresse. Das ist heftig. Weiß nicht, ob es nur an Coruña liegt oder ob die Leute jetzt die Chance gesehen haben. Wols nehme doch weniger, weil ich aus meinem Umfeld wieder. Es ist eigentlich fast gleichgeblieben, das einzige, was Leute jetzt davon abgehalten hat, wieder auszubilden, weil diese Neuordnung eigentlich weil die so viele Unsicherheit mitbringt.

Aber die meisten haben gesagt Ja, wir haben den gleichen Bedarf wie vorher, aber tatsächlich deutschlandweit, also über 10 prozent zurückgegangen im Bereich der Andys Entwicklung. Das finde ich nicht gut. Ich glaube, das ist eine der Keren Bereiche, die wir in Zukunft auf jeden Fall brauchen, selbst wenn wir alle von von von KI gesteuert werden. Irgendwer muss die ca. 4 mal probiert haben. Das finde ich erschreckend. Da hoffe ich, dass es im nächsten Jahr dann wieder ein bisschen besser wird.

Und die Autohersteller rüsten jetzt auch mit Software Entwicklern EMAS auf. Also ich glaube da gibt es nachholt Effekte im nächsten, übernächsten Jahr oder vielleicht noch 2 3 Jahre danach, dass man sich dann wieder traut und sagt okay, wir müssen modernisieren, weil wenn das Ding nochmal passiert na sich unke manchmal rum mit. Vor allem, wo ich dann sage Stellt euch mal vor, 1980 passierten die Pandemie so, da wäre mit Homeoffice. Da hätte man vielleicht ein bisschen telefonieren können, aber das wäre einfach mal Game over gewesen.

Ja, absolut. Zumindest was die Produktivität angeht, da Hitze gar nix machen können. Und jetzt ist immerhin schon auch in manchen Ecken der Republik ist es langsam. Aber immerhin ist das Internet schon mal verbuddelt und hat einigermaßen akzeptables Datenraten in den bevölkerten Schichten.

Ja, das kann ich auch aus der Hochschule berichten. Da gibt's auch Leute, die ja jetzt aus Professorinnen und Professoren in Sicht, die machen quasi ihre ihre Folien, Präsentationen von zu Hause und Film das ab Original, als würden sie im Klassenraum stehen wie vor 20 Jahren. Aber es gibt halt auch Leute, die nutzen die Technik. Die machen dann was sie sich in Teams auch mal so einen Gruppenraum, wo die Leute dann unter sich arbeiten können. Also wirklich bisschen mehr Interaktivität und so.

Auch das, glaube ich, steht und fällt immer mit den Personen, die das dann umsetzen. Ja, ganz allgemein vielleicht. Ich habe jetzt ganz viel über die die Ausbildung berichtet. Ich bin davon sehr überzeugt. Ich mache das seit vielen Jahren. Ich finde die Ausbildung super und ich glaube, dass man dadurch gute Arbeitskräfte gewinnen kann. Das heißt aber nicht, dass ich das Studium in einer Weise kleinreden will, dass es auch eine sehr gute Möglichkeit, um in die IT, insbesondere um einzusteigen.

Und es hängt halt immer von den Personen ab, was möchte man, wo man vielleicht Schwerpunkte setzen und natürlich auch vom Unternehmen. Eine Ausbildung ist wirklich eine Investition in die Zukunft, aber es kostet. Und es kostet nicht nur ein bisschen Geld, sondern vor allem auch Arbeitskraft und Arbeitszeit. Wenn die Ausbilder Ausbilderin, die müssen sich wirklich intensiv mit Leuten beschäftigen, vielleicht einen Appell, vielleicht an die Zuhörer, wenn zumindest die Idee sein könnte, och Mensch, so ne Ausbildung mal anzubieten.

Ich finde es eine super Sache. Man kriegt Leute, die werden das Unternehmen gebunden, die kennen das Unternehmen, die können quasi ab dem Tag der bestandenen Prüfung mitarbeiten. Das ist eine Investition, die sich lohnt. Dafür möchte ich ein bisschen Werbung machen.

Die Fachkräfte sind ja auch tendentiell loyale Arbeitnehmer. Hab ich mal eine Statistik gesehen, dass sie schon übermäßig loyal sind und nicht so hofft, die Firma wechseln? Also es lohnt sich tendenziell dann wahrscheinlich für ein Unternehmen noch mehr. Wenn ein Azubi die Ausbildung durchlaufen hat, bleibt er vermutlich auch einige Zeit im Unternehmen.

Ja, genau. Ja, das war mein Schlusswort. Mehr habe ich nicht.

Wenn also zu erfragen haben sind und uns gerne eine E-Mail an Podcasts skillbyte. Wir freuen uns immer über Bewertungen und abonniert unseren Podcast und schaut auf Skillbyte e Slash Blog vorbei für weitere spannende Themen aus der IT-Welt. Ich danke dir von Herzen für diese wunderbare Episode zum Thema digitale Bildung in Deutschland.

Ja, gerne. Hat Spaß gemacht.

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<![CDATA[Skillbyte Podcast #50: Kein Backup? Kein Mitleid!]]>Willkommen zum Skillbyte-Podcast! Skillbyte ist Ihr Partner für digitale Exzellenz.

In diesem Podcast geht es um das Thema: Kein Backup? Kein Mitleid!

// Inhalt //
00:59 - Warum Backups (trotz Cloud) in jedem professionellen IT-Umfeld extrem wichtig sind!
03:08 - Die Cloud fängt Feuer - Der

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http://podcast.skillbyte.de/skillbyte-podcast-50-kein-backup-kein-mitleid/618025b3bac0670001a25e61Thu, 13 May 2021 22:00:00 GMT

Willkommen zum Skillbyte-Podcast! Skillbyte ist Ihr Partner für digitale Exzellenz.

In diesem Podcast geht es um das Thema: Kein Backup? Kein Mitleid!

// Inhalt //
00:59 - Warum Backups (trotz Cloud) in jedem professionellen IT-Umfeld extrem wichtig sind!
03:08 - Die Cloud fängt Feuer - Der OVH Brand
06:18 - Desaster Recovery Konzepte sind essentiell
08:35 - Wie erstelle ich ein sinnvolles Recovery Konzept?
13:12 - Recoverystrategieen passend zum jeweiligen Budget
19:02 - Komplexität möglichst niedrig halten und testen
21:54 - Recovery Erfahrungen aus der Praxis
27:21 - Ein positives Beispiel und...
28:44 - ...zwei negative Beispiele.
34:14 - Cloud native Anwendungen sind resilienter gegeüber Ausfällen
35:15 - Haftungsfragen
37:40 - Auch große Webseiten wie Office365, Amazon und Stackoverflow fallen aus
41:10 - Weniger Hardware, mehr Software(wissen)
41:58 - Zusammenfassung

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AUTOMATISCH ERZEUGTES TRANSKRIPT

Aber am Ende des Tages darf man nicht vergessen. Insbesondere der heutigen Klout wählt. Wir reden hier über IT-Infrastruktur und Server. Virtuelle Maschinen, Storylines, Netzwerk, alles das, was man halt braucht. Und das kann halt alles einfach ausfÃllen.

Herzlich Willkommen zur Skillbyte Podcast Episode Nr. 50. Kein Backup, kein Mitleid. Abonniert unseren Podcast für mehr spannende Themen aus dem Technologie Umfeld General, die Entscheider oder die Fachkraft seid wenn eine höhrer Frage habt, schickt uns gerne eine E-Mail an Podcast Skillbyte e und empfehlt unser Podcast an Freunde und Kollegen weiter, die sich für ähnliche Themen interessieren. Das ist uns ganz ganz wichtig. Heute bin ich hier mit dem Gründer und Geschäftsführer der Cloud Mates Maurice kuemmern.

Hallo Maurice, oh schöner Abend.

Das ist eine ganz ungewohnte Situation für mich als Maurice mit einem Maurice zu sprechen. Aber das haben wir ja schonmal gemacht und ich werde mich da so rein fuchsen. Backups sind ja nicht gerade ein sexy Thema, wenn man über IT Themen spricht. Das möchte keiner machen. Jeder hat ein schlechtes Gewissen. Jeder weiß okay, das muss man irgendwie machen. Und mit den Entwicklungen der letzten Jahre geht eher alles in die Cloud und die Cloud Provider geben sich reichlich Mühe zu sagen, dass die Daten dort immer sicher sind und rund um den Globus verteilt.

Aber auch da sind wir in jüngerer Vergangenheit eines Besseren belehrt worden.

Genau. Ja, das hat sich über die Zeit, ja glaube ich nicht verändert. Egal ob man früher im eigenen Rechenzentrum anbrennen, wie man heute sagt oder beim Hosting Provider oder auch neuerdings in der Cloud Back gab es immer so ein Etwas, ein leidiges Thema. Es hört sich immer so ein bisschen an, als wenn man da verspricht, als wäre man ein Versicherungsvertreter. Aber am Ende des Tages darf man nicht vergessen, insbesondere der heutigen Cloud Welt. Wir reden hier über IT-Infrastruktur und das heißt Server, virtuelle Maschinen, Story, Joe's Netzwerk, alles das, was man halt braucht.

Und das kann halt alles einfach ausfallen, egal welchen Aufwand ich treibe. Ich kann ein Rechenzentrum redundant auslegen. Wie auch immer, es kann dort brennen. Es kann die komplett ausfallen. Es kann die Bombe einfallen. Das sind schon so die ganz extrem Sachen. Derer bedarf es häufig gar nicht. Es reicht, wenn einfach ein Server Schrank ausfällt und dort ist meine ganze Struktur dran und schon läuft halt nichts mehr. Und da sind sagen wir mal Backups. Einer der wichtigen Maßnahmen im Rahmen von Notfall Management Business Continuity Management neben vielen aber natürlich sehr, sehr wichtig.

Und das darf einfach nicht Vergessenem und insbesondere heute in der Cloud werden.

Das ist ja so eine Sache. Du sagst, dann läuft was nicht mehr, wenn nur was nicht läuft, also das ein Server ausfällt und man mal umschalten muss. Ich denke die Situation kennt jeder. Aber dagegen schützt er ein Backup nicht. Ein Backup schützt er wirklich gegen Datenverlust. Also wenn wirklich entweder ein Hacker das System befällt und man es sofort abschalten muss und die Dateien schon verschlüsselt sind und jemand Bitcoin haben möchte, damit die wieder entschlüsselt werden oder ein wirklich Katastrophen Fehler auftritt und die Festplatte oder das Wahlsystem alle kaputt geschrieben werden.

Also defekte Hardware einfach die die Daten korrumpiert, sodass auch Prüfsumme nichts mehr nützen. Oder eben wie vor kurzem in den Medien der v.H. Brand also das ist ein französischer Cloud-Anbieter, der viele, viele 10 000 Kunden hat. Und ich glaube, er hatte vier Gebäude, in denen jeweils Server Infrastruktur untergebracht war und eines ist komplett abgebrannt. Und über 15 000 Kunden waren betroffen, unter anderem die französische staatliche Webseite mit den Informationen zur aktuellen Covert 19 Pandemie. Und da merkt man dann schon Oh, das trifft ja richtig ins Mark.

Das war natürlich direkt so ein Fall, wo er von einem Fall oder Desaster Recovery dann auch sprechen würden. Da sind einfach Infrastrukturen inklusive Daten komplett ausgefallen und nicht nur einfach ein Schrank, wo ich dann sagen na gut, dann nehme ich halt ne virtuelle Maschine auf unserem Server, der einem anderen Schwandt steht. Spiel da was ein, sondern es war komplett weg. Und jetzt musste ich mir halt überlegen Okay, hab ich im Backup? Wenn ja, wo spiele ich das ein?

Ich hab kein Backup, was mach ich dann überhaupt? Und da sind glaube ich viele einfach so ein bisschen der Einstellung aufgesessen. Naja, das ganze ist eine Cloud Umgebung, da wird schon alles irgendwie sicher sein. Das ist bestimmt mehrfach redundant. Wie auch immer. Mag sein. Ich weiß jetzt tatsächlich nicht, wie in dem Beispiel die Datenhaltung dort aussieht. Aber in aller Regel muss ich sagen, ist der Kunde dafür verantwortlich, das Backup zu machen oder in Auftrag zu geben.

Wenn das nicht passiert ist, dann ist das natürlich ein Problem.

Jetzt könnte ich mir vorstellen, bei v.H. Dieses Rechenzentrum etwas abgebrannt ist, war wirklich das Produkt. Was in diesem Rechenzentrum betrieben wurde ist so ne Private Cloud Umgebung gewesen für Firmenkunden. Und da wird ja auch das Falz System wird ja spottbillig sein. Und das ist ja auch so eine Art Backup, auf das sich Kunden verlassen, was natürlich beim gleichen Anbieter in einem anderen Server gemacht wird. So, und wenn das ganze Gebäude ausbrennt oder abbrennt, dann stirbt natürlich jedes System, jede Festplatte und alles in diesem Gebäude und das Backup stirbt gegebenenfalls direkt mit dem Production Server oder zeitgleich mit dem Production Server, was leider sehr hoch.

Und zwar einfach aus einem ganz kleinen Grund. Kunden möchten Kosten sparen und ein Backup. Ich brauch Software oder Services, die das für mich erledigen. Ich brauche Deutsch. Wo das hinkommt, idealerweise auch in ein. Zweiten Brand Abschnitt oder noch besser in ein zweites Rechenzentrum, das wo einfach in eine örtliche Distanz zwischen ist, der mitteilt, in solchen Katastrophenfällen zumindest meine Daten gesichert sind und schon mal da sind. Das ist schon mal ein ganz wichtiger Faktor. Aber natürlich ist es und da kann ich nur wieder den Vergleich zur Versicherung bringen.

Man zahlt halt ne ganze Menge dafür und brauch es in aller Regel nicht. Aber natürlich in solchen Fällen insbesondere Baumanns. Ganz klar.

Und ja, Backup, du hast es eben schon gesagt. Das hat immer sowas Spießbürgerliche. Ist also dieses ganze Thema. Das ist so ein bisschen wie ein Sicherheitsgurte ist lästig. Man muss sie nochmal anlegen, man muss sie nochmal ablegen und im Grunde braucht man ihn nicht, wenn alles gut geht. Aber wenn man ihn braucht, dann kann er lebensrettend sein bzw. geschäfts rettend. Jetzt in diesem Fall oder je nach Daten kann es natürlich auch lebensrettend sein. Dann ist man froh, wenn man ihn hat.

Und genauso ist es auch mit dem Backup meiner Ansicht nach.

Das lästige dabei ist gar nicht so das Backup zu erstellen. Ich glaube, die meisten Administratoren und IT Entscheider sind schon schnell dabei, sein Backup zu erstellen. Ein großes Manko ist immer Was machen wir denn, wenn wir es jetzt einspielen müssen? Wenn so ein Fall eintritt, habe ich die verschiedenen Risiko Szenarien durchgespielt und wie gehe ich dann vor? Also einen Plan zu haben, was mach ich damit? Es war total schön, wenn ich da mein Daten backup.

Aber wenn ich in der Risikoanalyse und in meinem bis sie einmal festgestellt habe naja, ich darf eigentlich maximal eine halbe Stunde ausfallen, sonst habe ich schon erhebliche Einbußen z.B. bei einem Webshop oder ähnlichem. Und wenn ich einen Tag ausfalle, dann ist es für mich zum Beispiel existenzbedrohend. Oder auch zwei Tage eine Zeit. T Dann muss ich natürlich Pläne haben, um das in so einem Fall auch wieder rechtzeitig einspielen zu können. Und das ist tatsächlich für viele die wirklich lästige Arbeit.

Das verstehe ich. Das heißt, das Backup selber ne Kopie zu ziehen, irgendwo hin in den Schrank zu legen. Früher machte man das mit Tapes, weil man einfach sehr viel Speicherkapazität auf diesen Tapes hat, die natürlich langsam sind. Also das Beckert wieder einzuspielen kann sehr lange dauern. Dann und dann kann man so mental ein Häkchen an Backup gemacht dransetzen. Aber da gehört natürlich noch viel mehr dazu, dass man eben Systeme doppelt vorhält oder einen Disaster Recovery Plan hat oder einen Data Recovery Plan.

Ich kann es selber aus eigener Erfahrung, also nicht ganz eigener Erfahrung. Aber ich kenne Unternehmen, die sind befallen worden von diesem Verschlüsselungen Trojaner. Und da war es so, dass auf jedem PC ein Netz Laufwerke mounten war, worüber dann eben Dateien ausgetauscht wurden. Firmen weit. Und das wurde eben komplett verschlüsselt, weil ein Rechner befallen war. Und die Daten waren quasi alle weg und mussten aus dem Backup wiederhergestellt werden, was in dem Fall Gott sei Dank geglücktes heutzutage leider auch ein zu bedenken.

Das Risiko ein gefahren Punkt, dass man halt ein Backup hat, was auch entsprechend weit zurückgeht. Also wo ich einfach meine Retention Zeitraum habe, der jetzt nicht nur die letzten 5 Tage abdeckt, weil ich sag mal diese Trojaner sind dann mal da. Die legen vielleicht nicht im ersten Moment los, indem dem sie auf das System befallen sind, baden vielleicht einfach mal 10 Tage und sind dann sozusagen mit in den Backups drin. Und hier ein längerfristiges Backup Szenario zu haben ist ganz gut, weil man kann dann sich wirklich Stück für Stück vorhanges und sagen Okay, jetzt bin ich Trojaner frei ist aber ein sehr spezielles Szenario.

Was würdest du denn Kunden raten, die vielleicht noch keine eigene Strategie haben? Die sagen Maurice hilf mir bitte. Ich weiß, das ist ein kritisches System. Wir können bis zu nehmen wir mal zwei Tage überstehen, wenn das System offline ist. Aber dann muss es auf jeden Fall wieder online sein und sogar das wäre schon eine Katastrophe. Wie würde ich sowas typischerweise angehen? Was brauche ich dazu?

Der wichtigsten Dinge hast du jetzt schon vorweggenommen. Das ist tatsächlich, sich Gedanken darüber zu machen, welche Risiken sind einfach da und welche Auswirkungen haben sie für mich und mein Unternehmen? Also wie viel Daten darf ich verlieren, ohne dass es für mich schädlich ist? Und wie schnell müssen Daten wieder zur Verfügung sein? Daten, aber halt auch die Datenverarbeitung, Systeme, die Infrastruktur. Das muss man sich vorher schon mal genau überlegen. Und das Wichtige hierbei Man tendiert häufig dazu, wenn man das das erste Mal macht, die die Einschätzung falsch zu machen.

Also hier sich wirklich auf jemanden reinzuholen, der das vielleicht schon paar hundert Mal gemacht hat und durch existiert hat und die kritischen Fragen halt dann stellt. Also das steht am Anfang, dass man tatsächlich so eine kleine Risikoanalyse macht. Man sagt so ja gut wie sehr das für mich aus. Und dann geht man halt Szenarien durch. Man kann auch hier nicht alle abdecken, aber man nimmt dann ein paar klassische Szenarien, bricht diese durch und da geht es dann von so einfachen Sachen.

Meine Datenbank ist irgendwie Korruptheit. Ich muss die Daten einspielen, weil das Deutsch da drunter ein Problem hatte. Im Rat ist ein sehr einfacher Fall. Das fällt in aller Regel auch sehr schnell auf. Das heißt, ich kann halt Daten einspielen und je nachdem wie mein Backup Szenarios hab ich halt sagen wir mal die Daten vom letzten Tag zur Verfügung. Und wenn man dann sagt na gut, jetzt hab ich dann vielleicht im Worst Case acht Stunden Daten verloren aus einem Business Tag.

Das kann ich noch aufarbeiten. Das ist für mich vertretbar. Ist natürlich immer mehr Aufwand, aber das kann ich einfach in Relation zu den Maßnahmen setzen. Bei einem Webshop. Es ist wohl das Klassische, weil man hier die Eins zu eins Abbildung auch zum Busens hat. Da kann das natürlich schon deutlich empfindlicher sein. Nehmen wir mal übertreiben ein bisschen. Wir nehmen mal Amazon als einen sicherlich der größten Shops, die wir so alle kennen. Die dürfen sich sicherlich nicht einfach lassen, eine Stunde auszufallen.

Der Umsatz, der allein in Deutschland dadurch flöten ginge, wäre sicherlich immens. An der Stelle und die werden dort sicherlich einen etwas aufwendigeren Plan entwerfen. Aber die wissen genau das und das kann ich mir an Auswahl erlauben. Das kann ich mir nicht erlauben. Und darauf werden dann die Konzepte gebracht und zwar erstmal die eigentliche Plattform. Also meine ganze Infrastruktur drauf auszulegen, dass ich auch hier Redundanzen habe, gegebenenfalls auch mit redundanter Datenhaltung, sei es in verschiedenen Brant Abschnitten, sei es über verschiedene Cloud Geo Station oder sogar verschiedene Cloud Provider, weil man darf ja auch nicht vergessen.

Es kann da auch ein systematischer Fehler sein bei einer hyper Skala. Und ja, da ist es einfach nichts mehr machbar. Es ist nichts mehr erreichbar und dann muss ich mein letztes Backup einfach woanders einspielen. Im Worst Case. Was aber auch schon wieder zeigt Ja, wo liegt denn mein Backup überhaupt? Lass ich das da, wo es gemacht habe oder schiebe ich das woanders hin? Die Verordnung des Ganzen ist ein sehr, sehr wichtiger Aspekt. Und das sind jetzt erst einmal triviale Themen.

Aber ich glaube schon. Aus diesem trivialen Themen zeigt sich Ah, da geht so ein bisschen der ganze Entscheidungs Baum auf. Wie setze ich das Konzept an?

Okay. Das heißt Gedanken machen. Welche Schäden oder wie teuer käme es mich zu stehen, wenn ich ausfalle? Und welchen Ausfall verkrafte ich maximal? Gibt es da Experten oder bin ich da bei den Cloud Mails? Richtig? Wenn ich sage helft mir mal bitte. Ich würde es gerne einschätzen oder von meiner Plattform meinen Use Case, mein Business abschätzen. Kann ich euch dann kontaktieren und fragen, ob ihr mir helft, Sohn Becker Plan zu erstellen.

Was gehört bei uns eigentlich immer mit dazu? Also wenn man Infrastrukturen plant, dann ist das ganze Back up Szenario und Betrachtung von Störungen, Notfällen, Katastrophenfällen gehört einfach mit zur Dienstleistung. Dazu wird dann erörtert. Aber auch für jemand, der sich noch gar nicht mit dem Thema beschäftigt hat und sagt Naja, ich würde das gerne jetzt mal standardisieren. Ich hab jetzt so Begriffe gehört wie Risiko, Notfall, Management, Business, Continuity Management. Das sind einfach Begriffe.

Diese jetzt sagen wir mal aus den ganzen Normen wie ISO Sinus hat sich 901 hat die Grundschule Innen Wirtschafts Normen einfach entstanden sind, wo es einfach ganz klare Vorgaben gibt, wie man verfahren soll, welche Maßnahmen man ergreifen sollte und in welcher Tiefe diese Maßnahmen gehen. Und wir hangeln uns letztendlich auch an diesen Standards entlang und geben Empfehlungen. Und der Kunde kann dann immer nochmal entscheiden. Naja, also hier an der Stelle vielleicht überlegen, was dort. Wir müssen nicht binnen einer Stunde wieder online sein.

Wir können es auch gar nicht leisten, weil wir haben nur ein ITler, sag ich mal. Dann ist das natürlich auch eine Überlegung wert. Oder man sagt Naja gut, eigentlich brauchen wir das binnen einer Stunde. Und ich hab nur einen Tile, also muss ich das outsourcen. Also das sind dann Über-Leben. Aber da hätten wir natürlich sehr gerne an der Stelle, das zu realisieren.

Und kannst du vielleicht mal so kleinen Einblick geben, was günstige Möglichkeiten sind? Also sehr einfache Beckert Möglichkeit und was es dann an mittlerer Komplexität, hoher Komplexität geben kann. Also was dann maximale Sicherheit verspricht. Also das ist ja so ein Spektrum auf der einen Seite günstig wäre wahrscheinlich im Prinzip blad einmal am Tag alle deine Daten auf eine externe Festplatte runter, die du für 100 Euro gekauft hast. Das wäre natürlich kaum ein Mehrgewinn an Sicherheit, aber sehr, sehr günstig.

Und nun? Auf der anderen Seite steht wahrscheinlich, die Infrastruktur dreimal vorzuhalten in drei unterschiedlichen Orten auf der Welt. Und die sind im Grunde alle online und werden dann einfach nur per DNS umgeschaltet oder so was gibt es dazwischen für Möglichkeiten.

Also es gibt natürlich die volle Bandbreite, aber um einfach mal ein paar Szenarien zu skizzieren häufig der erste Schritt überhaupt auch in die Cloud für Mittelstand zu unternehmen. Klein wie groß, wie viel noch selber machen. In eigenen Rechenzentren oder beim Hosting Provider ist einfach hinzugehen. Okay. Ich nehme jetzt einfach meine klassische Backup Struktur entweder direkt vom Storage Element back, also ich kann da durchaus Plug-Ins innerhalb des Dorische erinnern. Meddeb Oder in Dels Staubiges oder nehmet gibt eine ganze Menge schaffen und guck erstmal, dass ich diese Daten aus meinem eigenen Rechenzentrum raus bekomme, dass ich sie halbwegs sichere.

Auch da gibt's mehrere Möglichkeiten. Ich kann sozusagen eine Virtual Tape Library Anbindung. Kann sagen Ja, ich hab sowieso hier ein lokales Backup und jetzt? Meine Software ist dazu in der Lage, dass ich noch ein weiteres Medium anspreche. Da hab ich so eine Virtual Tape Library und die liegt zufällig in der Cloud und dann schiebe ich das darüber. Dann ist das einfach ein ganz klassisches Backup, das Feedback abfeiert, die man natürlich idealerweise verschlüsselt in die Cloud legt.

Das ist so die große Versicherung. Der Vorteil Ich muss mir keine Gedanken machen. Reichen die wie die Bänder aus? Die Datenbestände steigen ja doch eher exponentiell an. Ich mache mir da keinen Kopf drum. Ich kann auch hier, wenn ich jetzt sage, wir hatten eben den Fall mit dem Trojaner Schutz. Ich kann sagen, ich erschlage hier zwei Fliegen mit einer Klappe. Meine Freizeit soll einfach länger werden. Ich möchte einfach ein Vierteljahr Backups vorhalten, dann kann ich das dort auch Thrun.

Ich kann dann sagen ja, die aktuellen Sachen, die liegen auf einem schnelleren. Und die älteren Sachen gehen in so ein Dieb a KFV und da sind wir wieder bei Bändern. Also selbst die großen Provider, sowas wie AVS, sie schieben das auf Bänder. Hier ist dann das Recovery. Das dauert dann noch eine Zeit, das muss erst mal da wieder geholt werden. Das ist also nicht binnen Sekunden da. Aber naja, in K. Fall ist es in aller Regel hinreichend.

Das ist nur das einfachste Szenario. Dann hab ich wirklich nur die Daten weg gesichert und das sehr günstig, auch nur weil diese virtuell teil bleiben. Res Dreistes ja wahrscheinlich auch wirtschaftlich vertretbar. Ein Vierteljahr meiner ganzen Daten vorzuhalten, wenn ich 10 Minuten warten kann, bis ich das Pál wieder gemauerte habe oder darauf zugreifen kann und das dann erstmal nochmal wieder runterladen muss. Und das muss dann ja auch noch wieder eingespielt werden.

Es ist auf jeden Fall die günstigste Variante, weil ich halt tatsächlich nur Standarddeutsch miete und ich sag mal und man hat es noch im PC go. Also ich muss jetzt keine Kontingente oder sowas einkaufen, sondern letztendlich wächst es somit wie ich es brauche. Das ist also die einfachste Möglichkeit, wenn wir bei dem Szenario bleiben. Ich hab noch eigenes Rechenzentrum, man kann das ein bisschen aufpeppen. Das hat jetzt weniger mit dem eigentlichen Backup zu tun. Aber wenn ich jetzt davon ausgehe, dass meine Inning in der Infrastruktur weg ist, dann kann ich zwar argumentieren Naja, dann ist vielleicht auch meine Produktionshalle abgebrannt und wie auch immer, dann hab ich sowieso alle Zeit der Welt die Kapazitäten aufzubauen.

Aber ich habe vielleicht Systeme, die ich von Anfang an brauche, z.B. um meine Kunden zu informieren Adresse Stem oder ähnlichem gewähltem CRM System. Es wär vielleicht gar nicht so schlecht, zumindest eine Handvoll Systeme schnellstmöglich am Laufen zu haben und dann würde ich doch schauen, dass ich diese Prio 1 Systeme vielleicht dann auch einfach in der Cloud zur Verfügung stellen kann, dass ich das vorbereite. Da kommen natürlich Kosten für die Vorbereitung, aber das können schlafende Systeme sein. Also kalte Systeme, wie wir sagen Kolosses sind, die fahr ich erst hoch.

Wenn es wirklich soweit gekommen ist, dann kommt es mir nicht auf die Stunde an, aber ich will ja zeitnahe Dinge erledigen können. Also Kunden anrufen ähnlich. Das ist dann so ein erster Schritt hin. Naja, ich bin wieder Arbeitsfähige an der Stelle.

Und würdest du auch empfehlen, das von meinem anderen Cloud-Anbieter zu machen? Also Stichworte Multi Cloud ist man dieser OVA? Brant Das kommt jetzt natürlich nicht jeden Tag vor, aber ist natürlich. Stell dir vor, du bist jetzt eine Anwaltskanzlei, die verliert da alle ihre Daten. Das ist natürlich kritisch, wenn du da nicht mehr handlungsfähig bist vor Gericht. Also wie macht man das? Clever.

Jetzt gerade sind wir davon ausgegangen, dass der Kunde eine eigene Datenhaltung irgendwie hat und das dann schon nach extern schiebt, dass ich jetzt an beiden Stellen Notfall habe. Denkbar, aber relativ unwahrscheinlich kann das auf die Spitze treiben. Ich kann natürlich drei klappbar weiter nehmen. Alles noch da hinschieben. Ich glaube das ist für die meisten dann schon etwas viel Vodoo. Aber absolut rechtens ist, wenn ich sowieso schon bei einem Cloud Provider bin und dort meine Sachen haben immer mal ein Beispiel.

Ich habe alles bei Avesta, dann macht es durchaus Sinn darüber nachzudenken. A schiebt das vielleicht auch mal zu Google oder und Microsoft, die haben ähnliche Systematiken. Ich kann eigentlich relativ leicht auch hier Notfall Systeme aufbauen und dann habe ich einfach nochmal einen zweiten Standort. Viele glauben ja immer, dass insbesondere die Halper Scala und v.H. Die sind jetzt nicht grade die kleinsten Anbieter auf der Welt. Sind jetzt nicht vergleichbar mit einer AWS, aber sie gelten halt auch als Cloud Provider.

Und man sieht ja selbst bei so einer Firma, die so groß aufgestellt die Rechenzentrum in der ganzen Welt betreibt, die sicherlich Ahnung von dem Thema. Trotzdem es kann passieren, wie wir immer sagen shit happens. Und deswegen ist es durchaus sinnvoll hier so eine Multi Cloud Strategie zu fahren. Definitiv.

Was ich auch festgestellt habe ist, wir haben jetzt darüber gesprochen, wie man das Backup macht. Aber natürlich muss es auch im Fehlerfall oder im Desaster fallen. Muss es natürlich auch wieder eingespielt werden und dafür erstellt man halt zum Plan. Was muss wo zurück gesichert werden? Das ist natürlich nochmal weniger sexy als das Backup selber. Und meiner Erfahrung nach tendieren solche Pläne dazu, relativ komplex zu werden, was es noch viel schlimmer macht. Weil Komplexität killt dann einfach diese leichte Verständlichkeit, die man ja in dieser Stresssituation das muss man sich auch vor Augen halten, wenn man ein Desaster Recovery macht.

Ich hatte das bisher einmal bei einem Kunden, dass das toll gemacht wurde. Das war auch nicht angenehm, aber da ist man dankbar um jedes Script, was er schon vorbereitet ist, sodass jeder umfangreiche Dokumentation wo genau steht, wo jetzt was hingehe gesichert werden muss. In dem speziellen Fall, an den ich jetzt denke, da wurde dann noch im Handbuch geblättert, wie man das Backup wieder einspielt und so. Also hohe Komplexität beeinträchtigt auf jeden Fall auch die Wirkweise von einer Desaster Recovery oder von Backup Strategien negativ.

Insbesondere dann der Fall wie in im erst skizzierten Szenario, wenn ich wirklich nur mein Daten Backup irgendwo hin geschoben hat. Im Worst Case muss ich Infrastruktur wieder aufbauen und ich will noch nicht mal sagen alles. Aber wer schon mal sag jetzt mal Nevermann Oracle Datenbank die in sich sehr komplex sein kann oder Microsoft Excel Datenbank redundant aufgebaut. Das ganze Ding ist weg geschmiert. Ich muss alles von Scratch auf neu machen, wenn ich jetzt nicht gerade das in VMS laufen habe, was meistens aus Lizenz rechtlichen Gründen nicht gemacht wird, weil das dann doch zu teuer wird.

So, das heißt das ganze Recovery Disaster Recovery, das sollte man. Plan Man sollte es vor allen Dingen auch mal testen. Die Zeiten dabei stoppen. Und man sollte es auch regelmäßig machen, weil es kommt genau das, was du sagst. Es ist der Stress und es dauert auch seine Zeit. Also ich. Ich setze das System auf. Dann kommt das Configuration Management. Es muss noch durch konfiguriert werden und dann müssen die Daten eingespielt werden. Und das verbraucht wirklich Zeit.

Und ich glaub hier rechnen sich viele diese Zeiträume auch schön, weil in aller Regel, wenn man so einen Fall hat es kommt ja nicht gerade zu dem Zeitpunkt, wo man gerade nichts zu tun hatte, sondern es kommt genau dann, wenn man nämlich gar nicht vorbereitet ist. Sagen wir mal Sonntag nachts und Montag muss wieder alles laufen oder so und das sollte man tatsächlich machen und wir können nur empfehlen, das zu testen. Sei es war macht es selber oder man macht es auch mit dem Dienstleister zusammen, weil man ja auch gucken muss, wie es meine Personaldecke kann ich sowas im worst case machen?

Wie es mein Krankenstand? Hab ich vielleicht gerade Urlaubszeit? Denn sowas passiert ja. Also alles Dinge, die eigentlich negativ in die Bilanz dann sozusagen reingehen. Und je nach Risikoeinschätzung muss man mit diesen worst case Szenario hantieren. Auch wenn ich mich jetzt wieder wie ein Versicherungsvertreter anhöre, aber leider, leider zielt es ein bisschen in diese Richtung ist kann potenziell lebensrettend sein. Und man sollte natürlich jetzt auch nicht all seine Anstrengungen Richtung Backup sozusagen fokussieren, es sei denn, man hat halt wirklich wie Amazon oder andere große Provider super viel zu verlieren.

Dann gibt es dedizierte Teams, die nichts anderes machen als Desaster Recovery zu üben oder eben auch ständig die Backup Methodologie zu erweitern. Ich glaube das ist ganz wichtig. Du hast ja auch schon mal im Rechenzentrum betrieben. Wie seid ihr denn vorgegangen? Wie oft habt die Desaster Recovery geübt? Wie lief das ab? Ist vielleicht jemand rein gegangen und hat willkürlich irgendwelche Stecker rausgezogen, um zu gucken, ob es funktioniert? Das macht Netflix ja angeblich, um zu gucken, ob ihr System so resilient ist, dass es damit umgehen kann.

Wie seid ihr vorgegangen mit den Rechenzentren, die wir früher betrieben haben? Die waren halt nach dem STANDARD zertifiziert, nach dem alte Grundschuld vom BSI. Und hier gibt's halt einfach gewisse Vorgehensweisen. Und die haben wir einfach auf alle Kunden angewandt, egal ob sie jetzt diese spezielle Zertifizierung brauchen. Ja oder nein. Das war für uns der STANDARD und es geht halt so, dass wir letztendlich. Es gab ja auch unterschiedliche Arten von Backups und die mussten regelmäßig getestet werden.

Und wir sind dann hingegangen, entweder in Absprache mit dem Kunden, weil das ist ja eine Shared Responsibility. Egal ob man jetzt in der Cloud einem Rechenzentrum ist. Wir arbeiten für den Kunden. Der Kunde muss auch mitarbeiten, muss es gegebenenfalls kontrollieren. Die Geschichten des treten vielleicht Probleme auf, die nicht dokumentiert sind. So, und deswegen haben wir das mit den entsprechenden Kunden tatsächlich getestet werden. Und ach ja gut, wir simulieren jetzt mal ein Ausfall. Sowas passiert dann zu natürlich neben Bereichen in aller Regel oder in einer Freigabe Umgebung.

Die größeren Kunden haben halt speziell als Septen Systeme und dort konnten wir das dann sehr sehr gut testen und haben da null Covered. Wir haben da noch Zeiten mitgenommen, um einfach zu sagen Okay, wir sind in unseren Zeitfenstern aktiv. Das passt schon. Und haben dann letztendlich nochmal betrachtet. So was könnte denn jetzt noch schiefgehen. Weil das war natürlich ein Testens. Kein Live-CD. Carrillo Was könnte jetzt noch schiefgehen? Also was weiß ich. Man muss das mitten in der Nacht machen.

Man ist müde, man muss die Leute erst mal zusammenbekommen und und und und hat es dann bewertet. Also diese Bewertung ist nochmal wichtig, dass man die halt auch regelmäßig durchführt. Das Ganze ist ein Prozess. Ja, dass da IT-Manager halt immer sagt Ja, das so so gut es kann mit der Zeit sich ja was verändern. Ich hab vielleicht mal einen kleinen Webshop angefangen und hinterher bin ich Marktführer in meinem Segment. Plötzlich haben sich meine Ansprüche verändert. Passt das noch alles?

Das spricht schon immer für eine Regelmäßigkeit. Und ich will es hier nicht übertreiben. Also die meisten Systeme funktionieren gut und wie auch immer. Aber ich empfehle schon einmal im Jahr ist das absolute Minimum für ein Recovery Test und das sollte man machen, wenn überhaupt ein Risiko da ist. Natürlich, wenn ich kein Risiko hab, dann ist es egal. Da mache ich mir darüber keine Gedanken. Aber wenn ich Risiken identifiziert habe, dann sollte man es auch als solches testen.

Okay, einmal im Jahr und dann wirklich in. Du sagst in einer Akzeptanz Umgebung oder in einer Freigabe Umgebungen ausprobieren. Nicht das Produktionssystem direkt neben klar. Und dann die Abläufe auch einstudieren mit dem Team, welche das Backup dann im Notfall auch einspielen muss.

Bei dem Testing. Man kann da unterschiedlicher Ansicht sein. Man könnte so nenne es jetzt mal Blindtest. Ich informiere die Leute vielleicht gar nicht vorher. Als IT-Manager und versuche das so ein bisschen zu simulieren. Ähnlich wie man das zum Beispiel bei einem Feueralarm in den Firmen macht. Den kündigt man in aller Regel auch nicht an. Aber meines Erachtens ist das noch nicht mal zwingend nötig. Also das darf gerne organisiert sein. Die Leute dürfen vorbereitet sein. Wenn man dann hinterher hingeht und sagt Okay, das war jetzt sozusagen der Kopf vorbereitet, wie würdest du nennen oder nicht Kopfbereich so sehen.

Und deine Einschätzung zwackt. Ich glaube, das ist hinreichend für die meisten Fälle. Das mag nicht auf alles zutreffen, aber für die meisten passt das schon.

Im Grunde ist das so ein bisschen wie Piloten, die müssen ja auch regelmäßig in den Simulator und Mul Simulator werden. Auch natürlich Fehlerquelle. Oder Ausfälle simuliert? Was mache ich, wenn das Triebwerk brennt oder wenn ein Triebwerk ausfällt, muss ich natürlich auch noch mit einem dem verbleibenden Triebwerk das Flugzeug landen können. Die testen das ja auch. Und da ist es völlig klar, warum man das macht. Und das Backup ist immer so ein oder die Recovery Strategie ist sowas unsichtbares, was man hoffentlich nie braucht.

Und ich habe auch schon gehört, dass die Leute sagen hoffentlich braucht man das nur, wenn ich mal irgendwann weg bin oder fällt mich in meiner aktiven Zeit rein.

Maßnahmen sind häufig umgesetzt. Ich ich sag mal, ich hab eigentlich die Erfahrung gemacht im Unternehmen. Ich kenne keine, die nicht Maßnahmen, also sowas wie ein Backup oder Desaster Recovery Diana ein Produkt gekauft z.B. und sagen na gut, jetzt hab ich's ja so und das ist halt die falsche Sicherheit dabei. So einer das gar nicht macht, das ist wirklich sehr, sehr selten. Aber das, was ich am Anfang sagte, den Plan zu haben, für diesen Fall, für den störungsfreie oder für den Notfall, das ist das Wichtige dabei.

Und das ist auch tatsächlich das Lästige dabei. Aber da führt kein Weg dran vorbei.

Der Plan muss ja fortlaufend angepasst werden, wenn die Infrastruktur wächst oder sich Änderungen ergeben müssen in neues Rechenzentrum online. Oder ich hab den Plan gemacht, da hatte ich fünf VMs. Jetzt habe ich 15, weil die Anwendungen gewachsen ist. Da muss man immer dran denken. Erwird es muss dann entsprechend mitwachsen.

Es hat auch Auswirkungen auf Anreichen. Man nehme mal Sourcecode. Ja, wenn ich z.B. eigene Software entwickelt, auch im Unternehmen, was ja nicht so selten vorkommt, dass man eigenen Bigler Abteilungen hat. Im Mittelstand ja ist der Sourcecode gesichert und wo ist er gesichert? Es ist vielleicht mein Cherno Hof. Wenn ich mein eigenes Schutzsystem System oder eine eigene Plattform kreiert habe, dann kann ich das auch wieder herbeiführen. Das was häufig vergessen wird an der Stelle. Also das sind nicht nur immer die reinen Daten, sondern es ist tatsächlich auch Software.

Es können auch Konfigurationen sein im Rahmen. Ich habe Konfiguration Management Systeme. Das ist total toll. Ich habe alles zentral. Aber was ist, wenn mir diese Infos alle fehlen? Oder ich könnte gar nichts mehr aufsetzen. Da kommt das rein, was du eben Sackes. Es kann sehr schnell sehr komplex werden, wenn man dahinter. Naja, von daher kann ich das immer nur wieder betonen.

Denn in deiner langjährigen Erfahrung mal ein besonders positiver Fall aufgefallen, der dir jetzt direkt einfällt, also dass du sagst Okay, die haben das wirklich klasse gelöst und machen regelmäßig die Tests und das ist immer gut gegangen und da hätte ich überhaupt kein Bedenken wer die man Ausfall haben. Die sind in kürzester Zeit wieder online. Sobald die Hardware sozusagen wieder mit dem Internet verbunden ist und Strom hat.

Also wir haben einen Fall, da ist es zum Glück nie zu diesem Desaster Recovery gekommen. Aber der Plan an sich war halt sehr gut mit Ausfall, Rechenzentrum, gespiegelten Daten, potentiellen Einspielern, Mechanismen. Das war das kann man glaub ich an dieser Stelle auch sagen, das war der Bundesanzeiger, da wo alle die Unternehmen ihre Jahresabschlüsse in Report müssen. Das ist natürlich eine sehr wichtige Plattform an der Stelle und hier wurde ein sehr großer Aufwand getrieben. Da war das sehr wichtig und das hat sehr gut funktioniert.

Ansonsten hatten wir eigentlich gerade in den Zeiten des Rechenzentrums ich sag mal, da war das so, dass normale Kunde rief Anbauer, bei mir ist irgendwas kaputtgegangen, Festplatten ausgefallen, wie auch immer, die wurden getauscht, Backup eingespielt. Das war tatsächlich Alltag, das war STANDARD und von daher würde ich das gar nicht so hervorheben. Aber eigentlich, wenn es so ist, wenn es diesen STANDARD und diesen Status hat, dann hat man alles richtig gemacht. Wenn es wirklich ein STANDARD ist, wenn man keine Kopfschmerzen hat, wenn alles unaufgeregt abläuft, wenn jeder weiß, was zu tun ist, dann hat man es wirklich geschafft in dem Bereich.

Und hast du auch ein Negativbeispiel aus deiner Erfahrung? Also wurde das Board. Die haben das probiert. Das ist richtig in die Hose gegangen. Also ohne den Kunden natürlich zu nennen. Aber einfach das man mal vielleicht eine Warnung ausspricht, dass man das so nicht machen sollte.

In dem Fall war es halt so, dass ein sehr sehr großer Kunde auch mit einer sehr sehr großen Datenbank, die in sich redundant war, aber zwei Brand abschnitt. Also das hat man halt nicht gewollt. Und hier kam es zu einem Problem der Datenbank Hersteller hatte ein Problem, das hat die Daten Korruptheit. Das ist auch erst sehr spät aufgefallen. Bei den großen Datenbanksystem hab ich in aller Regel noch andere Mechanismen, diese Sachen sehr, sehr schnell wiederherzustellen, sodass wir komplett ins Backup gehen mussten.

Und hier hat sich herausgestellt, das Konzept hatte Lücken. Wir müssen das unbedingt mal testen. Aber das wurde aus Zeitdruck Gründen wurde das bei der Implementierung nicht gemacht, wurde immer vor sich hergeschoben und dieser Test fehlte halt einfach. Und wir haben dann letztendlich im Live Betrieb getestet und es gab vehemente Probleme, die allerdings muss man zugegebenermaßen auch sagen ein Stück weit an der Datenbank Software laden und man kann sich vorstellen Soldat Mann Griese bis der einen Patch für so einen Fall hat, selbst wenn man einer der wichtigsten Kunden ist.

Das dauert so seine Zeit. Und ja, wir hatten drei Wochen Ausfall war komplett Ausfall dannauch.

Ja, die Datenbank war weg. Also die Applikation, die diese Datenbank benötigen. Und es war eine nicht unwichtige Applikation für den Kunden, die waren drei Wochen lang weg.

Werker Das ist ja schon gar nicht gut.

Hier kamen zwei Dinge, zwei bis drei Dinge übereinander, wo alle immer sagen Ah ja, das ist ja schon sehr unwahrscheinlich. Aber das passiert einfach. Und hier kann ich wieder nur sagen Shit happens. Dann geht es los und es war eine sehr intensive Zeit. Ich war seinerzeit selber sehr stark eingebunden, weil mein Haupt Gebiet diese Datenbank Architektur war mit einem Kollegen. Wir haben halt auch über weite Strecken, bis wir auch nachgewiesen hatten, dass wir ja mehrere Probleme haben.

Haben wir halt einfach im Wechsel Betrieb 24/7 gearbeitet an „Das. Das war kein Spaß, das muss man ganz klar sagen und mit sehr viel Stress für alle Beteiligten. Also für den Kunden wie auch immer. Ja, man hatte dann natürlich hinterher nicht mehr so das Problem, sind Desaster, Tests und Plena und so weiter. Nochmal durchzugehen. Aber genau das will man ja vermeiden. Also das sind so Fälle, die will man wirklich überhaupt nicht haben.

Das heißt aber auch wenn ihr das vorher oder wenn der Kunde das hätte einmal testen wollen, dann wäre dieses Problem oder diese Probleme. Cascade schon früher aufgefallen.

Also das ist nicht so hundertprozentig klar. Das muss ich zur Ehrenrettung da sagen, weil wie gesagt, wir hatten auch ein Problem in der Datenbank an sich. Aber ich behaupte, weil es ein systematischer Fehler war. Es wäre aufgefallen, lässt sich drüber streiten, aber es bleibt einfach Bestand. Dadurch, dass es nicht getestet war es auch diese Unklarheit schon. Da er also der Kunde hatte auch nicht die Möglichkeit zu sagen Passt auf, lieber Dienstleister, wir haben das so getestet, wir haben ja Tests, Protokolle, die sind alle okay.

Wie konnte das passieren? Also dann hätten wir ja auch, sagen wir mal, vielleicht als Dienstleister den Fehler gemacht an der Stelle. Aber auch das war nicht da. Also letztendlich musste sich tatsächlich der Kunde das voll und ganz ankreiden. Und ja, was natürlich auch nicht angenehm ist, wenn man das auch noch seinen Vorgesetzten dann report muss umändern und dass man an der Stelle gespart hat. Ja, was soll ich sagen? Also das war wirklich der schlimmste Fall, der mir untergekommen ist.

Ich selber hatte man Fall, da hab ich eine Applikation migriert von einem in das andere Rechenzentrum und habe in dem anderen Rechenzentrum. Es war auch eine Datenbank von Oracle 11 Datenbank in eine Oracle 11 Datenbank. Also im zweiten Rechenzentrum habe ich quasi einfach das Backup der ersten Datenbank wieder eingespielt, aber die meiner Version hinten hat sich um ein paar Angaben unterschieden. Also es war nicht viel, aber sie hat sich unterschieden und ich konnte das Backup einspielen. Sah zuerst einmal gut aus und ich weiß auch nicht warum.

Also in der Datenbank waren unter anderem Bilder gespeichert und in den Bildern ist mir aufgefallen, dass da so eine Ecke eine andere Farbe hatte. Also total verrückt. Das Bild war drin, aber eine Ecke hatte man andere Farbe und das war bei allen Bildern so. Und dann hab ich geguckt und dann waren da JPEG Artefakte in dieser einen Ecke und dann hab ich die Bilder aus der Quelle Datenbank aus der Zil Datenbanken verglichen und am Anfang sind immer ein paar Bait 0 gewesen.

Also in der Datenbank nicht in der anderen Datenbank schon. Und so hab ich dann erst mal rausgefunden, dass ich die Quelle Datenbank erst mal auf die Version updaten muss, die die Datenbank auf der anderen Seite auch hat, damit sozusagen das Backup kompatibel war. Das war jetzt in dem Fall eine Migration und kein Backup. Wieder einspielen, aber beim Backup wieder einspielen, da das ja genauso passieren können. Ich mache mal schön Backups von meiner Datenbank, spiel irgendwann meine Update ein.

Die Datenbank crasht. Ich möchte jetzt mein Backup wieder einspielen und schon habe ich dieses Problem der Daten Corruption. Jetzt waren das Bild Dateien, da sieht man das Bild immer noch. Aber bei irgendwelchen komplexen Binär Dateien oder sowas kann es sein, dass die ganze Datei dadurch unleserlich wird und hab sofort ein Riesenproblem und das ist nur durch diesen Test aufgefallen, sonst wäre das niemandem aufgefallen.

Durchaus klassischer Fall, weil man natürlich und auch verständlicherweise eigentlich bei einem meiner ABDA beim Patch Level jetzt nicht davon ausgeht, dass das eine Auswirkung auf die Daten hat. Kann aber immer passieren und es ist auch immer der Zeitpunkt, wo ich nochmal ein Full Backup fahre. Ich hab das das Update gefahren, wie auch immer und ich muss dann nochmal vorbei. Gab's auf die neue Version haben, wenn ich dann Egemen Tele Backups hab und dann spiele ich was von vor 10 Tagen einer Soost antreten solche Aspekte halt leider auf.

Das wird zwar immer weggetan und naja, irgendwie hat es nie einer erlebt, aber ich sag jetzt mal wir beide sitzen zusammen und 50 prozent der Leute haben es minimum erlebt.

Ich glaube generell muss man schon sagen, dass Sistema Ausfall sicherer werden. Also zumindest was die Hardware angeht auf aufgrund diese Bewegung in die Cloud, weil man heute einfach damit rechnet, dass so ein Standart Server kaputt geht und dementsprechend auch schon die Anwendung entwickelt. Das hat man ja da. Vor 10, 15, 20 Jahren war das ja nicht unbedingt der Fall. Da hast du ja so implementiert, dass immer alles da ist. Netzwerk ist da, Festplatten Platz ist da und so weiter.

Und da ist man heute bei diesen cloud-native Anwendungen schon vorsichtiger, weil man weiß okay, entweder laufe ich auf 3 Servern oder auf 30. Es kann also immer mal sein, dass ein Server wegkommt, weggeht oder dazukommt. Da muss ich drauf vorbereitet sein und die Protokolle geben das vorher. Dennoch sind natürlich solche Beispiele wie dieser u.v.a. Brant, wo das ganze Rechenzentrum abbrennt, ein Extrembeispiel, keine Frage, auch wenn sie vorkommen. Es gibt ja diesen Spruch Absolute Sicherheit gibt es nicht.

Ich denke, das gilt auch für jedes Backup Konzept. Aber je nach Wichtigkeit der Daten und der Anwendung sollte man das natürlich anstreben.

Es gibt noch einen weiteren Aspekt dabei. Hier bin ich auch nicht ganz sattelfest, zugegeben. Maßen. Aber wenn man als IT Leiter oder auch als Geschäftsführer nicht das technisch mögliche und natürlich an die Situation Angepasste gemacht hat, es sich dann sogar auch die Auswahl Versicherungen oder sonstige Versicherung querstellen. Aber sagen Ja, im Moment habt ihr nicht das Minimum state of the art gemacht. Also das sollte man schon betrachten. Und ich kann's auch nur betonen. Claude Umgebung Man fühlt sich immer sehr sicher, weil das sind einfach riesige Verbünde und man sagt Naja, gut, die haben natürlich ein Interesse daran, dass alles immer läuft, wie auch immer.

Aber wir haben mitbekommen, bei Microsoft während des Office 3 fünfundsechzig ausfällt regional, also in Deutschland EMEA was auch immer. HWS hat schon gehabt, dass Zonen ausgefallen sind. Das waren jetzt eher technische Probleme, die dann schnell behoben worden sind und dann war man wieder erreichbar. Das hatte keine Datenverlust oder sowas zur Verfügung, aber auch eine nicht erreichbare Struktur. Wenn ich irgendwann sag, ich kann die Zeit jetzt nicht mehr einschätzen und ich muss jetzt online gehen, dann brauch ich im Zweifelsfall ein Backup, was ich woanders einspielen kann.

Das geht in der Cloud ja glücklicherweise, wenn ich gut vorbereitet bin, extrem schnell, dass ich in einer neuen Geo Location also wenn ich normalerweise sagen wir mal in Frankfurt poste und ich sag in Helm gut, dann spiele ich das halt jetzt in Dublin ein und dann geht das ja sehr schnell. Das ist ja das Schöne an Cloud ansetzen. Aber ich muss halt vorbereitet sein. Ich muss den Plan nahm. Ich muss alle technisch organisatorische Maßnahmen ergriffen haben, um genau das zu bewerkstelligen.

Man darf sich nicht sicher sein, denn und das ist ein Spruch. Ich weiß gar nicht, wo ich den her. Ich glaub von der Free Software Foundation. Ich sage mal eine Cloud Umgebung sind einfach nur andere Leuts Rechner. Und das macht es eigentlich so ein bisschen klar. Ich hab egal ob ich an Trambahn, egal ob ich beim Hosting Provider bin oder in der Cloud die Infrastruktur. Darunter sind im Zweifelsfall einfach Rechner, wo man sich viele Gedanken gemacht hat in sicheren Rechenzentren und und und und.

Aber auch hier kann immer etwas passiert und leider leider wir haben das Beispiel jetzt mehrfach gebracht, aber es ist nun mal leider auch das aktuelle Beispiel. Bei Overhead ist es passiert. Die meisten Kunden hatten glaub ich ein Backup und waren auch wieder relativ schnell für so'n Katastrophenfall online, weil Overhead alles gemacht hat, um Kapazitäten zur Verfügung zu stellen. Weil man kann sich vorstellen, ich weiß nicht wie man 10 000 Server was aber macht. Auch das fällt einem Großen auf dem Markt schwer, diese Kapazitäten ganz schnell zur Verfügung zu stellen.

Und dann gab es natürlich diejenigen, die tatsächlich keines hatten. Die hatten gedacht Ja klar, dorische, alles redundant. Ja, mag sein, aber Backup muss man trotzdem machen.

Und es ist ja auch so also die meisten Ausfälle von den Cloud Providern hast es eben angesprochen passieren durch irgendwelche Software-Updates der Cloud Provider spielten Softwareupdate ein. Auf einmal muteten Router falsch. Office 3 65 ist offline, Abstoß offline eine Stunde lang, bis das gemerkt wird. Ich weiß vor das jetzt bestimmt auch schon 3 4 Jahre her. Steeg Overflow war mal eine Zeitlang offline und die haben das in einem Blogpost sehr genau analysiert und irgendjemand hatte eine Rec Expression falsch geschrieben und und ein Zeichen wurde nicht terminiert und jemand hat diese Webseite geladen mit dieser Regular Expression und sofort war das ganze Rechenzentrum ausgelastet und die haben Wochen gebraucht, um rauszufinden, woran es liegt.

Angedacht zu werden angegriffen und das Korber nachlesen als Stack overflow regular expression offline. Wenn man 2017 und 2018.

Mich sogar noch da dran. Das ging ja ziemlich rum. Also ich sag mal den Leuten, mit denen wir so zu tun haben, da erfährt man das sofort.

Genau. Genau in den alten Kreisen ist das natürlich von Stack Overflow schon ausfällt, geht die Entwickler Produktivität auf der ganzen Welt deutlich nach unten. Und das heißt, jeder merkt das natürlich auch oder jeder Entwickler merkt es natürlich auch sofort und versteht natürlich dann auch den Blogpost. Werden die hinterher sagen Jo, da haben wir eine Regular Expression nicht richtig terminiert. Ich glaube, sie hatten keinen Datenverlust, aber sie hatten einen mehrtägigen kompletten System Ausfall, bis sie das Ding irgendwann gelöst bekommen haben.

Ich glaube Beispiele gibts da mannigfaltig und ich versuche mich halt immer gerade nicht als der Versicherungsträger Vertreter da aufzuführen. Natürlich arbeitet man mit diesen Worst-Case-Szenarien. Aber ja, kleine Ursachen können manchmal eine große Wirkung haben und man sollte sich zumindest die Gedanken drüber machen. Und man sollte es wenn Nida fassen. Und wenn ich z.B. der IT-Manager in einem Unternehmen bin, dann würde ich das verschriftlichen, wenn ich von oben gesagt gekommenes alles so teuer ähnlichem, was auch okay, so und so sieht es aus.

Damit meine ich im Falle eines Falles dann halt, da es sauber sei. Wir haben uns Gedanken gemacht, sie haben Vorschläge gemacht, wir haben ihnen was unterbreitet. Wir haben einen Plan. Der ist aber nicht so schnell. So und so ist das denn. Und das auch regelmäßig zu diskutieren in Meetings, in Jahres, Besprechungen, Quartals, Besprechung. Da das Ganze als Prozess anzusehen und wirklich genau anzugucken, wo an wir Nachbesserungsbedarf oder positiver was brauchen wir vielleicht auch gar nicht mehr an der Stelle.

Doch, das gibt's natürlich. Also das ist sicherlich nicht so schwierig als Prozess zu initiieren. Das sollte das Minimum sein und das man dann halt entsprechende Maßnahmen und Pläne aufstellt. Und das muss gar nicht so überkandidelt sein. Das ist auch richtig gesagt Keep it simpel. Es muss im Notfall funktionieren und ich muss mit Prioritäten arbeiten. Sich Bewusstsein. Was muss ich denn herstellen? Es war total schön, wenn die Applikation oh Meß, um jetzt mal trivial zu sprechen, aber die Datenbank noch zwei Tage braucht.

Also das muss einfach alles mal angefasst werden, durchdacht werden. Dann sind vor allem Plan aufzustellen. Dazu ist jeder in der IT. Weil jeder hat mit Backup in irgendeiner Form zu tun gehabt als eine der Maßnahmen in diesem ganzen Plan. Und dann ist man da schon einen deutlichen Schritt weiter. Es ist halt wie immer das Bewusstsein, dass man darüber nachdenkt und es auch regelmäßig wieder mal hervorholt. Und nicht nur denken, dass es jetzt ein bisschen böse gesagt, aber nicht hingeht und sagt Naja, ich hab doch da jetzt 20 000 Euro für Lizenzen bezahlt und dann hab ich mir noch teures Deutsch und Tape Libraries geholt.

So, jetzt bin ich sicher. Naja, na also. Ich glaub, ich muss keinem sagen, dass das der schlimmste Fehlschluss ist, den man da machen kann.

Backups werden konzeptionell also von dem, was man wissen muss, was man bedenken muss und wie viel Gehirnleistung man da rein stecken muss, schon anspruchsvoller. Aber Hardware seitig von den Kosten her werden sie viel, viel günstiger als das noch vor einigen Jahren der Fall war. Also ich kenne Großunternehmen, die haben im Keller noch diese On Priamos Tape Libraries. Ich will gar nicht wissen, was das alles kostet, das zu unterhalten. Da ist natürlich so eine Virtual Tape Library oder verschlüsselte riesige Images bei Amazon.

Ja, da in die Cloud zu legen, das ist natürlich viel günstiger, als da eigene Hardware vorzuhalten. Aber ich glaube, die Konzepte werden ausgefuchster und man muss auch mehr wissen, um dann eben zielgerichtet diese Backups wieder einspielen zu können. Aber wenn man das Wissen hat und das vorbereitet, dann kann das sehr schnell erfolgen.

Und weil dem so ist. Und damit komme ich zu dem Titel des heutigen Podcast, sag ich auch ganz klar kein Backup, kein Mitleid. Wer sich da nicht die Gedanken gemacht hat, weil das ist eigentlich wie in der IT Ausbildungen in Alman. Es ist eigentlich präsent. Es wird einem jedem aufgetischt. Es ist omnipräsent. Das Thema, wie gesagt ein sehr leidiges Thema. Es ist nicht besonders sexy ist. Es hat einen Rattenschwanz an an Tätigkeiten, aber es leider leider muss es gemacht werden.

Und jeder, der man so einer Situation war wir haben heute einige Beispiele genannt wird dankbar sein, wenn er diese Arbeit geleistet hat als Vorbereitung darauf.

Das ist das sprichwörtliche Gefühl, wenn man erfolgreich in der kritischen Situation Backup eingespielt hat. Das ist diese. Der Kelch ist an mir vorübergegangen. Gefühl.

Genau wenn ich. Ich hab da als Bild im Kopf. Ich hab die Füße oben, hatten Kaffee und sagt keine Nachfragen in fünf Minuten. Könnte weiterarbeiten. Wenn man in diesem Bild sich bewegt, dann hat man wirklich alles richtig gemacht. Dann passt es. Und ich glaube, so muss es auch sein. Denn du weißt selber Wir sprechen viel über Digitalisierung. Wir alles soll mehr. Mit Computern soll digital erledigt werden. Und dann muss ich mich halt auch um solche Dinge kümmern, denn ich sag mal, nichts ist schneller verschwunden wie ein Bit.

Ja, das kann ich ganz schnell verschwinden lassen. Zu Fax und Co. wollen wir auch nicht wieder zurück. Und deswegen müssen wir da einfach weiter lernen. Man muss am Ball bleiben. Das ist auch keine Raketenwissenschaft. Es muss halt gemacht werden.

Vielen Dank, Maurice. Wenn unsere Zuhörer Fragen haben oder Feedback zur Podcast Episode schickt uns gerne eine E-Mail an Podcast Skillbyte Erzählt auch euren Freunden und Kollegen von dieser und weiteren Episoden, wenn sie ebenfalls aktiv Fach und Führungskräfte sind und sich für die Themen interessieren. Wir freuen uns immer Bewertung des Podcasts und schaut auch auf Skillbyte Slash Blog vorbeifahre weitere spannende Themen, die wir besprechen. Maurice Es hat eine Menge Spaß gemacht, mit dir heute über das Thema Becker zu sprechen.

Vielen, vielen Dank, dass ich dich zu Gast haben durfte.

Vielen Dank für das angenehme Gespräch.

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