Skillbyte Podcast #5: Alles in die Cloud? - Vor- und Nachteile von Cloud und On-Premise Lösungen
In diesem Podcast geht es um das Thema: Alles in die Cloud? - Vor- und Nachteile von Cloud und On-Premise Lösungen
// Inhalt //
- Was ist die Cloud? Was ist On-Premise? Was ist Hybrid Cloud?
- Seit wann gibt es Cloud Computing?
- Wer verwendet Cloud Computing? Wofür wird es eingesetzt?
- Welche Vor/Nachteile bietet Cloud Computing? Gibt es Fallstricke?
- Welche Erfahrungen hat Skillbyte mit Cloud Computing gemacht?
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AUTOMATISCH ERZEUGTES TRANSKRIPT
Herzlich Willkommen zum Skillbyte Podcast Nr. 5 heute zu dem Thema Alles in die Cloud Vor und Nachteile von Cloud und On Prämisse Lösungen. Vielen, vielen Dank für das Feedback für den letzten Podcast, wenn ihr Fragen zu dem aktuellen Thema habt. Im Anschluss an den Podcast könnt ihr die gerne an Podcasts skillbyte Idee senden und wir freuen uns natürlich immer über Bewertungen. Je nachdem wo ihr den Podcast hört bei YouTube, Soundcloud, dieser Spotify lass uns gerne eine Bewertung, da gerne eine 5 Sterne Bewertung.
Wenn ihr Anregungen habt, könnt euch ja per Email an uns wenden. Heute bin ich wieder hier mit Masiar. Wie gesagt zu dem Thema Cloud und ich freue mich schon mit dir über das Thema sprechen zu können.
Masiar Hallo Maurice, ja, ich freue mich auch. Ein sehr spannendes Thema.
Ja, der in aller Munde auf jeden Fall. Und ich würde auch gern damit beginnen, dass wir kurz anreißen Was ist die Cloud? Was? Also was ist auf der einen Seite die Cloud? Was ist? Was bedeutet genau on Prämisse? Und was verbirgt sich hinter dem Begriff Hybrid Cloud, den man ja auch in der letzten Zeit immer häufiger hört? Ja okay, dann würde ich damit beginnen, was ich unter Cloud verstehe. Also generell ein ganz einfacher Merksatz Was bedeutet die Cloud oder was ist die Cloud?
Das heißt der Computer von jemand anderem? Das ist jetzt eine sehr breite Begriffsdefinition. Allgemein versteht man darunter Infrastruktur, also Server, Load Balance, Firewalls, diverse andere Netzwerk Infrastruktur, die nicht bei einem selber im Rechenzentrum liegt oder bei dem eigenen Unternehmen im Rechenzentrum liegt, sondern bei einem externen Anbieter. Das können die großen Anbieter sein, hier wie Amazon oder Google oder Microsoft. Aber das können auch andere Cloud Anbieter sein, von denen gibt es ja eine ganze Menge.
Das ist für mich so die die grundlegendste Ebene, also dass diese Cloud-Anbieter im Prinzip die Hardware Ressourcen bündeln. Das ist aber ja wirklich nur die unterste Ebene. Auf dieser Infrastruktur erstellen die Cloud Anbieter dann oder bieten oft Dienstleistungen an, wie etwa eine Cloud Datenbank oder ein Content Delivery Network Inc. oder einfach Storage Leistungen, also zum Beispiel S3 von Amazon. Das ist einfach ein wie eine große Festplatte im Internet birgt dieser Service quasi. Das ist für mich so die erste Ebene, also die Hardware Ebene ist als untersten Baustein.
Dann kommen Dienstleistungen und Services. Diese Dienstleistungen und Services können dann angesprochen werden über Programmier Schnittstellen. Also von dem Storage zu bleiben, kann ich jetzt per API gewisse Dateien ablegen, die einige Gigabyte groß sein können und kann die auch wieder abrufen. Kann sie dadurch, dass sie eine Schnittstelle haben, kann ich das in meine Geschäftsprozesse einbauen. Also etwa, dass jeden Tag eine bestimmte Datei hochgeladen wird, die dann dort abgelegt und sicher vorgehalten wird, dass dann sozusagen die dritte Ebene, also Infrastruktur ganz unten da drauf, diese Dienstleistungen da drauf, dann die Schnittstellen dann eben angeboten werden können, dass die Nutzer der Cloud das dann auch nutzen können.
Also im Grunde verstehe ich ja. Mein Verständnis ist deckt sich mit deinem Verständnis, aber ich glaube, es hilft das noch besser zu verstehen, wenn man ein bisschen die Historie mit ins Spiel nimmt. Also früher ohne Cloud hatte man eigentlich nur diese Lösungen und Helm Lösung bedeutet im Prinzip nichts anderes als eigene Rechner, eigene Hardware, eigenes Blech in eigenen Rechenzentren. Das heißt, die Firmen haben Rechenzentrum gehabt, maximal Rechenzentrums Plätze gemietet von von Dienstleistern. Keine Ahnung wie jetzt da Strato, Telekom, was auch immer die gewisse Richtlinien erfüllen an so ein Rechenzentrum wie zum Beispiel allein schon Feuerschutz, Notstromversorgung und all diese Dinge.
Und man konnte sich entscheiden, will man das alles selber aufbauen oder will man das quasi mieten von von anderen? Und da kommt das ins Spiel, was du gesagt hast Rechner von anderen. Irgendwann ging das dahin, über das ich nicht nur Platz oder Rechenzentrums Platz gemietet habe, sondern sogar Rechner von einem Anbieter wie zum Beispiel einen RUD Server oder mehrere. Und habe dann quasi meine eigene Software immer darauf installiert. Die Notwendigkeit des Ganzen rührte einfach daher, wenn wenn zum Beispiel ich komme ja selber aus der Softwareentwicklung Ecke und jedes Mal wenn wieder neue Software entwickelt haben, fing es immer an Ja sag doch mal wie viel Kapazität du brauchst.
Und dann hat man sich einfach hingesetzt und ins Blaue, weil was weiß ich, wie viele User Nutzer diese Software in Zukunft nutzen wollen, wie viel Ressourcen RAM hat Bandbreite weiter ich benötige es und man hat dann einfach irgendwas geschätzt. Hat so eine Excel Liste gemacht. My best case, worst case und man hat eben den Mittelwert genommen und dann ging das an die Admins Ja hör mal, ich brauche jetzt 5 Server für die Produktion, dann baue ich vielleicht 3 für Tage Umgebung und 2 für die Entwickler.
Da wurde das hochgerechnet und dann ging eine Bestellung raus und dann hatte man zum Beispiel bei Dell oder HP oder wo auch immer diese Rechner bestellt. Das hat Wochen gedauert, bis die Maschine ankam, eingerichtet war und betriebsbereit war. Irgendwann wurde das Ganze dann ein bisschen vereinfacht, indem man gesagt hat Okay, wir kaufen uns zwei oder drei gigantische Maschinen. Also Stichwort zum Beispiel VMware mit ESC Server und so weiter, die quasi eine Virtualisierung Ebene reingebracht haben. Und diese Virtualisierung ist eben aber quasi der Startschuss für Cloud Infrastrukturen.
Und irgendwann hat dann Amazon gesagt Okay, ich stelle diese gigantischen Maschinen bereit und zwar tausende davon. Und wenn ein Kunde Ressourcen braucht, der ruft mir einfach zu Hey, ich brauche acht Gigabyte, 16 Gigabyte RAM, ich brauche zwei physikalische Maschinen und Amazon hat dann diese virtuellen Maschinen zur Verfügung gestellt. Die gibt es heute noch. Das sind die sogenannten Ecki, zwei Instanzen. Das ist ein ganz einfacher virtualisiert, da Rechner mieten kann, basierend auf bestimmten Linux-Distribution, aber natürlich inzwischen auch Windows und kann dann einfach mein Zeug da drauf installieren.
Und das war der Startschuss von Amazon. Und dann kam Google und Microsoft und etliche andere die, die diese Dienstleistungen quasi anbieten. Das ist der eine Aspekt. Der andere Aspekt ist, dass ich jetzt, wenn ich vor derselben Herausforderung stehe okay, ich mache eine Software und ich weiß gar nicht, wie viel Ressourcen ich brauche. Dann kann ich erst mal mit sehr wenigen Ressourcen bei diesen Anbietern anfangen. Und Stichwort Skalierung Wenn ich merke Hey, ich, mir rennen die User die Bude ein, kann ich mit wenigen Klicks das Ganze skalieren und aus dem einen Rechner, wenn ich will, tausend Rechner machen.
Und zwar innerhalb von Minuten. Und diese Geschwindigkeit ist das, was die Cloud ausmacht, meines Erachtens das eine. Das andere ist Thema Automatisierung. Das ich quasi all diese Klicks, die ich in meinem Dashboard machen muss, um um Rechner bereitzustellen, Ressourcen hoch zu drehen oder wieder freizugeben, alles Pipi machen kann. Und wenn ich das Pipi machen kann, dann kann ich es auch automatisieren. Zum Beispiel kann ich sagen Hey, wenn ein Schwellwert erreicht ist auf dem Server, sprich so und so viel Unique Sessions, dann fahren wir mit den zweiten Server hoch und verteile die Last.
All das kann ich automatisieren. Und das sind für mich die zwei wesentlichen Aspekte der der der Cloud Infrastrukturen, nämlich einmal die Skalierung und die Automatisierung.
Und das, was du noch gesagt hast ist, dass man die diesen ganzen Prozess abkürzt.
Geschwindigkeit?
Absolut genau. Dass man ich weiß heute noch nicht was ich brauche, aber wenn ich es morgen bräuchte, weil sich die Nutzungs Charakteristik der Anwendungen ändert oder ich um eine neue Komponente in Betrieb nehmen möchte, dann ist das ist dieser neue Service sofort da und ich muss nicht erst einen langwierigen Prozess angehen.
Richtig. Ich bezahle dann im Prinzip für eine sofortige Nutzung von Ressourcen. Ich bezahle also wenn ich zum Beispiel so eine Idee 22 eine virtuelle Maschine starte, dann zahle ich stündlich, das heißt pro Stunde, was ich nutze. Und dieser Betrag ist niedriger oder höher, je nachdem, welche Ressourcen die Maschine hat. Mehr RAM kostet mehr, CPU kostet mehr und die Bandbreite, also die die Nutzung des Datenverkehrs kostet nochmal extra. Diese Abrechnung Modell ist nicht ganz ohne, ist auch nicht ganz unkompliziert, weil es sind halt eben nicht nur die Maschinen, sondern wie du eben am Anfang gesagt, dass es gibt viele, viele Dienstleistungen drum herum, die inzwischen auch als als Cloud betrieben werden können und da kann es sich schon summieren.
Ja, das ist auch eine. Du hast es sehr schön im zeitlichen Verlauf skizziert. Am Anfang sind es nur VMS. Also man sagt okay, die die Hardware, die Infrastruktur stellen wir bereit, aber ihr könnt darauf installieren was ihr wollt. Mittlerweile geht es ja gerade in die Richtung hier mit diesen Apps Lambda Server Computing Trigger bestimmt bei bestimmten Ereignissen ausgeführt werden, die dann andere Lambda Funktionen anstoßen, geht es dahin, dass man sagt Du, wir machen die haben die Infrastruktur, wir haben die Services, wir haben alles bei uns schon perfekt elastisch skaliert.
Du musst nur noch lernen, wie man unsere API benutzt und dann kannst du da deine eingeschränkten Code Funktionen sozusagen ausführen. Und genau dadurch wird halt dieser Dienstleistungs grad wird auf eine immer höhere Ebene transportiert. Am Anfang hast du nur Infrastruktur, dann hast du virtuelle Maschinen, also Infrastruktur die zusammengesteckt ist eingeschaltet und funktioniert. Und mittlerweile hat man ganze Programm Stacks die man nutzen kann, die man einfach nur noch zusammen stöpseln kann. Und da ist auch meine Erfahrung, dass man da sehr sehr viel dieser oberen Dienste dieser oberen Kategorie nimmt, dass das Thema Preis dann doch häufig.
Besprochen wird.
Na ja, also wirklich, ich könnte wirklich stundenlang über die Vorteile der Cloud sprechen, aber es gibt tatsächlich zwei oder drei, die man noch zusätzlich beleuchten muss. Wir haben einmal gesagt Geschwindigkeit.
Ich kann quasi instant beliebig viele Maschinen starten, aber einfach auch mal, wenn ich mal schnell was ausprobieren will, dann brauche ich keine eigene Hardware. Wenn ich eigene Hardware oder Rechenzentrum, muss ich gucken Hey, wo ich gerade was frei habe ich noch hier und da Kapazitäten. In der Cloud fahre ich einfach was hoch, probier was aus und falls wieder runter, wenn ich fertig bin. Zum Beispiel Stell dir vor, ein Unternehmen will jetzt in das Thema einsteigen und will man es diese Kette aufbauen, um einfach mal auszuprobieren, Kubernetes auszuprobieren?
Wie funktioniert das? Wie greifen die Teile ineinander? Dann kann man schnell so eine Infrastruktur hochfahren, damit rumspielen, testen, Erfahrungen sammeln und wenn ich nicht brauche, falls sie wieder runter, fertig. Und ich muss mir keine Gedanken Kapazitäten machen, um Platz im Rechenzentrum oder oder oder. Und ein weiterer Vorteil ist das Thema Apex Kosten gegenüber Kapitalkosten. Zum Beispiel wenn ich Hardware kaufe im eigenen Rechenzentrum, dann sind das Kosten, was ich ich schreibe diese Hardware gekauft hat, über eine bestimmte Nutzungsdauer ab.
Bei Cloud Betrieb zahle ich die Rechnung in in der in der Höhe, wie ich sie bekomme, kann ich sie sofort in den Monat absetzen. Das heißt, ich muss nichts abschreiben und kann die Kosten sofort geltend machen.
Weniger buchhalterischen Overhead sozusagen, wenn man das so möchte.
Genau. Und ich brauche und das ist für mich auch ein wesentlicher Unterschied. Und Vorteil der beiden Infrastrukturen ist, dass je mehr ich von diesen Diensten oder Dienstleistungen in Anspruch nehme, desto weniger eigene Ressourcen brauche ich in Form von Operating. Das heißt, meine Admins werden eher frei für andere Dinge, vielleicht wichtigere Sachen als sich mit Packing auseinanderzusetzen. Oder wie mache ich einen Dienst sicher? Oder wie baue ich ein Backup Konzept auf, weil all diese Dinge nicht zum Ersten Mal gemacht werden?
Und Amazon oder Microsoft oder Google stellen die besten Ingenieure dafür ein, dass das mir nicht Security aus der Cloud. Dazu Buche kaufe. Da gibt es Dienstleistungen drumherum also auch, aber es Dienste zum Beispiel. Dann kann ich mir sicher sein, dass die besten Ingenieure daran gearbeitet haben, weil Amazon für solche Dienste haftet. Wenn Sie das an meine eigenen Leute. Da muss ich das noch aufbauen. Das Know how muss weitergebildet werden, weiter ausgebaut werden, immer on top gehalten werden und und und.
Das kaufe ich quasi mit ein, wenn ich so einen Dienst in Anspruch nehme. Darf man auch nicht vergessen. Also kann ich mir überhaupt so viele Admins leisten, die all diese Dinge tun, die zum Beispiel für mich macht.
Das Thema Haftung sehe ich auch als eine ganz entscheidende Sache an, die kann man pro Cloud oder contra Cloud auslegen, also das Schutz. Ich glaube auch, dass man diese ganzen Services von den großen Cloud Providern. Die werden natürlich tot getestet sein, dass da keiner, kein Hacker rankommt oder dass ist ganz ganz schwierig sein wird. Allerdings ist das Ziel natürlich für die Hacker auch verlockend, wenn sie von einem Mittelständler irgendwie in die das Lagerhaltung System einbrechen. Okay, dann wissen sie in dem und im Regal liegen drei Tonnen Fliesen.
Wenn dann natürlich bei Amazon reinkommt, dann hast du direkt 1000 Unternehmen, wo du mal nachgucken kannst.
Also das ist wieder so eine Sache da. Das ist nicht ganz eindeutig, aber ich würde auch sagen, dass Amazon da wo oder generell große Cloud-Anbieter ich will gar nicht so spezifisch sprechen, da sehr sehr viel investiert, dass das eben nicht passiert, weil dann hätten sie das ist ja das Schöne als Nutzer haben hat der Hersteller dann direkt ein Riesenproblem und ihm liegt sehr daran, dass es gar nicht erst auftritt.
Genau.
Natürlich ist es auch, wenn du Daten verarbeitet, die nicht dein Rechenzentrum verlassen dürfen. Also wenn du ein eigenes Rechenzentrum hast gegenüber der Cloud, dann kann es auch sicherer sein, wenn die Daten nie mit dem Internet in Berührung kommen. All das muss man, dem muss man sich klar sein. Da bei diesen ganzen Cloud Services muss man natürlich verschlüsselt über das Internet mit diesen Services kommunizieren und auf die Verschlüsselung vertrauen. Jetzt kann es da Daten geben, bei denen das auch kritisch ist, dass man sagt Okay, heute transportieren wir die Daten mit dem und dem Verschlüsselung Algorithmus hin und her, wie das in den 80ern auch schon gemacht wurde.
Und die Rechner, die heute auf dem Markt sind, ist einfach so stark, dass die Verschlüsselung aus den 80er Jahren, dass sie im Prinzip alle geknackt werden können. Das könnte natürlich auch zukünftig passieren. Jetzt vor zwei Wochen gab es einen großen Durchbruch im Bereich der Quantencomputer. Das könnte natürlich auch passieren mit den aktuellen Sicherheitsmechanismen.
Aber da kannst du drauf wetten, dass diese Cloud-Anbieter darauf reagieren. Und zwar schneller als jedes Unternehmen.
Das auf jeden Fall. Dem muss man sich einfach nur bewusst sein, dass man natürlich Die Cloud-Anbieter stehen unter Feuer der Hacker und haben ein hohes Eigeninteresse, da eben gegenzuhalten. Aber ganz ausgeschlossen ist es natürlich nicht. Aber das ist es natürlich auch beim eigenen Rechenzentrum. Und ich würde auch behaupten, das durchschnittliche Rechenzentrum ist schlechter gesichert, als großen Cloud-Anbieter das hinbekommen können.
Ich glaube bei diesen bei dem Cloud muss man auch ein bisschen, weil da gibt es verschiedene Ebenen. Du hast das auch ein bisschen angedeutet, da tauchen auch schon mal Begriffe auf, die man vielleicht gehört hat, wo es vielleicht Sinn macht, darüber zu sprechen. Das eine ist die unterste Ebene IAF Also Infrastructure as a Service. Sprich ich nehme einzelne virtuelle Maschinen, die ich mir an Mieter oder Router oder was auch immer notwendig ist, um eine Infrastruktur aufzubauen.
Das heißt, ich beauftrage diese drei Cloud oder ihr Cloud-Anbieter damit, mir diese Infrastruktur bereitzustellen. Das andere ist Platform as a Service. Das sind dann solche Dinge wie z.B. Fahrspaß. Das ist dann zum Beispiel Ich miete mir ein Cluster oder ein Kubernetes Cluster, wo der Cloud-Anbieter für alle Komponenten dieser dieser vielen beweglichen Teile dieser Software verantwortlich ist. Also zum Beispiel, wenn du binnen Kubernetes kannst bei Amazon Miete in Anführungsstrichen gibt es verschiedene Formen, je nachdem, wie viel Know how du hast, wo du dich am Ende in der einfachsten Form über keine einzelne Management Komponente mehr Gedanken machen musst.
Du kommst auch gar nicht dran, sondern dir nur noch die, die die Arbeits Knoten hast, wo du einfach nur deine Software drauf die Pläuschchen mit zwei drei Befehlen. Und dass diese komplexe Infrastruktur bestehend aus Software und Infrastruktur. Das ist dann das Paar. Und dann gibt es noch das Thema SAS, also Software as a Service. Das sind dann Spitze. Da hast du eigentlich mit der ganzen Infrastruktur, Komponenten, Menschen und Komponenten nix zu tun, zumindest in der Software.
Das ist zum Beispiel Salesforce. Die haben ihren Betrieb und ihre Software auch in der Cloud und bieten dir ihre Dienstleistungen für eine monatliche Gebühr an, so dass das quasi in der Cloud nutzen kannst. Das sind diese drei verschiedenen Spielformen der Cloud.
Ja, das ist dann die ja für den Endkunden bequemste Version, wo er natürlich aber auch am meisten auf den Anbieter sozusagen angewiesen ist. Also das, das ist auch so eine Sache, je nachdem, welchen Abstraktionsgrad man verwendet. In der Cloud, also zum Beispiel, wenn ich nur virtuelle Maschinen benutze, bin ich relativ Anbieter unabhängig. Und wenn ich habe meine virtuellen Maschinen, ich sage mal, ich huste lieber Ärger bei Microsoft und da passiert irgendwas, was mir nicht passt.
Die Preise werden erhöht, oder? Thomas ist nicht das, wie ich mir das erhofft habe. Dann kann ich die virtuellen Maschinen einfach zu einem anderen Cloud-Anbieter umziehen. Und das ist relativ einfach. Wenn ich natürlich viele dieser proprietären Dienste nutze, also wie diese Schnittstellen von Amazon, Red Shift oder für andere Datenbank Services, dann ist der Umzug natürlich nicht so einfach möglich. Und das, was man früher, also die Unternehmen in den 90ern, die haben sehr oft eine Abhängigkeit zu Oracle Datenbanken entwickelt und man nicht immer alle glücklich damit.
Und das kann ja auch mit Cloud Services passieren, wenn du dich blind auf die oberste Stufe sozusagen stellst und sagst So, ich möchte mit dem also klar kann natürlich auch ein Geschäftsmodell sein, dass man sagt, ich möchte mit nichts was zu tun haben soll. Ich möchte die Software einfach nur nutzen und ich denke bei großen ERP-System ist das auch erstrebenswert. Aber man ist dem Hersteller dann natürlich auch ein Stück weit ausgeholt. Geht ja nun stell dir vor, stell dir vor, du hast SAP eingeführt, Nutztier, diese Cloud-Lösungen von dem Hersteller drei Jahre und dann werden die Preise erhöht.
Oder man sagt in der Region, wo du bist. Das lohnt sich jetzt nicht so für uns, da einen schnelleren Server hinzustellen, sondern da ist jetzt. Auf mittlere Sicht können wir dann die Performance nicht verbessern, da hat man einfach keine Handhabe mehr.
Also ich empfehle manchmal, wenn ich bei Kunden bin, in Konzerne, die haben von ganz oben eine Policy und arbeiten als Beispiel mit Microsoft zusammen, dann ist das für die völlig klar, dass sie als Cloud. Und da kann man auch diese Dinge bis ins Detail nutzen. Wenn ich neue Kunden habe, die sich gerade entscheiden, wissen nicht wohin und auch gar nicht so so verbandelt sind mit einem Anbieter, empfehle ich lieber die Low level Variante aus zwei Gründen Einmal, wie wir gesagt haben, dass du auch publizieren kannst und man jetzt mal Erfahrungen mit dem einzusammeln.
Wenn der dir nicht passt, dann kannst du zu einem anderen gehen. Und b du weißt halt immer was passiert, wenn du deine eigenen Admins so aufschloss, dass sie wissen ich nehme mal das Beispiel Kubernetes, dass die wissen, was die einzelnen Komponenten sind, wie sie funktionieren und so weiter und so fort. Dann ist es völlig egal, in welcher Cloud sie laufen. Entweder es ist sogar egal, ob die E-Mails laufen, weil es immer gleich funktioniert.
Wenn du aber ein Paket von Amazon nutzt, das ist die höchste Stufe der Vereinfachung für für Kubernetes bei Amazon, dann hast du keinen Plan, wie Kubernetes funktioniert, sondern du weißt nur, wie du eine App darauf kriegst und das wars. Das muss halt jedem Unternehmen bewusst sein. Und Unwissen langfristig, mittelfristig, was ihre Strategie ist und wie sie mit der Plattform umgehen wollen. Also beides valide Ansätze. Aber man muss halt wissen oder eine gewisse Vorstellung haben.
Ich glaube, wenn wir das mal so sagen können. Unsere Kunden sind ja meistens Großunternehmen, die starten ja nicht bei Null, die haben ja schon ein Rechenzentrum und die nutzen auch schon Cloud Services. Aber da muss man eben genau diese Überlegungen anstellen. Welche? Auf welche Ebene möchten wir uns denn begeben und wie viel? Wie viele Admins oder wie viele Leute haben wir denn, die da schon Fähigkeiten haben, die wir da eben entsprechend weiterbilden? Ich glaube auch kein größeres Unternehmen möchte.
IT-Infrastruktur wird ja immer mehr zum Herzstück des Unternehmens oder zum Nervensystem aber gesagt. Und wenn du da jetzt alles aus der Hand gibst, dann bist du ja letztlich nur noch die Kundenkartei um um diese Cloud Schicht drum herum. Und da glaube ich, ist schon mit ein bisschen Augenmerk muss man ein bisschen Augenmerk darauf richten. Okay, welche Dienste nutzen wir in der Cloud? Auf welche Abstraktionsebene begeben wir uns da? Und was sind eben die Vor und Nachteile dieser dieser Ebene, die wir da verwenden?
Man kann natürlich superschnell skalieren, wenn man sagt, wir haben eigentlich nichts mit dem Internet zu tun. Also ich sag mal so ein klassischer Mittelständler, der vielleicht in der Industrie Dinge produziert, aber jetzt auch sagt Okay, ich bleibe dabei, meine meine Komponenten auch gerne in einem Shop anbieten oder meinen Katalog online bringen. Das ist ja auch mal ein häufiger Anwendungsfall, dass man sagt Okay, pass auf, da kommt man tendenziell auf einer sehr hohen Ebene einsteigen.
Wenn man aber sagt, unser Kerngeschäft ist schon sehr IT lastig oder sehr Datenverarbeitung lastig, dass man dann vielleicht, wenn man das Fachpersonal da hat, auf einer unteren Ebene setzt und sagt, dafür sind wir dann flexibel und können auch die Cloud wechseln oder können auch mal neue Anbieter ausprobieren, die eben zukünftig noch entstehen werden und die dann weiteres Einfaches übernehmen.
Also ein sehr valider Ansatz ist natürlich auch zu sagen Okay, ich meine mein, meine Software, meine meine Daten und so weiter. Sind alle hier im eigenen Rechenzentrum und fängt mit der Cloud an, eigenständige Dienste identifiziert oder Software, was gerade neu gebaut wird und dann anfangen der Cloud Erfahrungen zu sammeln. Das sind auch hybride Ansätze denkbar. Sprich ich habe ein Teil der Software in der Cloud und Teil im Rechenzentrum und es gibt viele Möglichkeiten und bietet inzwischen jede dieser beiden Welten miteinander zu verknüpfen.
Beispiel Entweder über einen WP, einen Tunnel oder bei Amazon. Ich bin jetzt mehr der Amazon Mensch, deswegen bringe ich Amazon Beispiele. Es gibt dort ein Direct Connect, das sprich da kommt jemand und legt den Kabel bis zum Rechenzentrum und es gibt viele Wege diese Welten zu verknüpfen. Und deswegen sind auch hybride Ansätze sehr beliebt, um einfach mal damit anzufangen und mehr und mehr dann in die Cloud zu verschieben.
Nach meiner Erfahrung würde ich sagen, fast jedes größere Unternehmen benutzt eigentlich diesen hybriden Ansatz, nur weil das Rechenzentrum ist einfach klassisch schon da gewesen. Die Server sind gekauft, die Infrastruktur ist installiert. Das ist jetzt auch im Verhältnis nicht so teuer, weil das teuerste sind immer die, die die Personalkosten, also der Leute, die das alles betreuen oder auch das darf man nicht vergessen. Du hast es am Anfang gesagt diese das Gebäude muss entsprechend mit Brand Schutzmaßnahmen errichtet werden, also auch die die Kühlung, die Stromkosten.
Die laufenden Kosten von einem eigenen Rechenzentrum können natürlich schon sehr hoch sein.
Ja, aber inzwischen musst du auch im Prinzip deine Hardware, deine Ressourcen doppelt vorhalten. Also in zwei verschiedene Rechenzentrum halten seit dem 11. September.
Und für kritische Infrastruktur wirst du ja schon von dir aus das haben wollen. Also dieser Misch Betrieb oder diese Hybrid Cloud nennen wir es jetzt einfach mal direkt beim Buzzword. Das ist schon gang und gäbe, um eben die Vorteile aus diesen beiden Welten zu verknüpfen. Ein Nachteil wäre dann natürlich die höhere Komplexität. Also ich habe meine ganzen Geschichten plus ich muss mich mit den ganzen Services und Schnittstellen auskennen. Mir ist da so deine Erfahrung. Meine Erfahrung ist, dass die alte Software oder kontinuierlich benötigte Dienste, die werden quasi weiterhin im eigenen Rechenzentrum betrieben.
Aber neue Projekte oder Projekte, die auf alten Systemen laufen, wo man sagt Okay, die muss sich mal umstellen, das sind so potenzielle Kandidaten, wo man sagen kann Oh, hier prüfe ich mal, ob ein Cloud Anwendungsfall Sinn machen könnte.
Also ich habe da zwei Dinge hauptsächlich erlebt. Das eine ist also auch oben. Um der Vorstände der Vollständigkeit halber zu erwähnen, ist das Thema Privat Cloud, aber da haben wir alle Cloud-native durchgespielt. Das ist all diese Vorteile der dynamischen Skalierung von Hardware, Ressourcen und so weiter kannst du auch komplett im eigenen Rechenzentrum haben. Da gibt es freie Software wie Open Stack zum Beispiel. Das ist ein Betriebssystem für eine Cloud. Wenn die ist, was ich dann quasi bei mir über 10, 20, 30, 100 im eigenen Rechenzentrum installieren kann und kann dann quasi genauso mit per API mir Rechner Ressourcen holen, wieder abbauen und so weiter und so fort.
Das gibt es auch. Das größte Problem, was ich sehe, wo gerade die deutschen Unternehmen noch Bedenken haben ich glaube alle verstehen die Vorteile. Ist klar. Wäre auch schlimm, wenn nicht das einzige Problem oder diese Hürde noch. Das Thema Datensicherheit so richtig und gut man den Cloud Anbieter nicht gerade Amazon oh mein Gott, amerikanische Anbieter, was hat nur Amazon, die anderen natürlich genauso. Aber dazu muss man sagen, die haben inzwischen natürlich auch in Deutschland Knotenpunkte, das Rechenzentren in Deutschland.
Das zweite ist, sie erfüllen sämtliche Zertifizierungen und Richtlinien zum Thema Datensicherheit. Das heißt, eigentlich muss man sich da eine gesunde Portion Skepsis und prüfen und checken und machen und tun. Ja. Aber grundsätzlich sind die Daten sicher, da muss man sich keine Gedanken machen. Ich will hier ein Beispiel sein Eine große deutsche Versicherung, für die ich arbeite, die haben es gibt. Gerade beim Thema Krankenversicherungen gibt es eine Kategorie von Daten, was unter dem Paragraf 203 fällt, das heißt straff dem Strafgesetzbuch nach.
Sprich wenn du Daten hast, die personenbezogen sind und sich zum Beispiel auf Krankheiten und so weiter beziehen oder Rückschlüsse auf Krankheiten ziehen lassen. Und wenn der Vorstand des Unternehmens diese Daten nicht besonders schützt, dann kann er persönlich dafür haften. Und da haben natürlich die Vorstände total Angst. Verständlich. Ich würde auch Angst haben. Diese Daten, diese Kategorie der Daten kommen nicht in die Cloud, sondern die gehören zu uns. Wobei das nicht gesagt ist, dass Amazon diese Richtlinien zum Beispiel nicht erfüllt.
Es ist nur, dass man sich nicht traut. Und es ist so eine Grauzone. Die einen sagen Kein Thema kann man. Amazon erfüllt alle Richtlinien, die anderen Sanny. Ich weiß noch nicht und lieber nicht. Da ist auch von rechts wegen noch nicht so richtig klar, was Sache ist. Es gibt zum Beispiel auch die Open Telekom Cloud. Ich glaube Telekom, die Telekom Cloud hat die allerhöchsten Zertifizierungen Stufen vom vom BSI, von da gibt es zig ist gerade.
Also es gibt Cloud-Anbieter, die das erfüllen. Da muss man sich halt informieren. Aber nach meinen Erfahrungen ist trotzdem benannten Zertifikaten Siegel ist. Trotzdem scheut man sich es zu tun die Daten weg zu lagern. Und diese Angst kann man auch keinem nehmen, die ist auch völlig berechtigt. Also da bin ich jetzt gar nicht da. Ist jetzt gar nicht negativ gemeint, eher an den Staat, der da nicht genug für mal Transparenz und Klarheit.
Ja, man muss sich natürlich überlegen, welche Daten möchte ich in der Cloud verarbeiten? Ich sage mal, nicht jedes Unternehmen hat so besonders schützenswerte Daten. Wenn du jetzt einen Online-Shop bist, für parat Teile oder so was dann? Und dann sehe ich im schlimmsten Fall okay, jemand hat mal was bestellt in diesem Online-Shop oder hat da neue Bremsen bestellt für sein Fahrrad. Das ist natürlich eine ganz andere Klasse als mit Krankheitstage und absolut, absolut.
Das ist also ich sehe auch immer, dass die Cloud-Anbieter sich mit Zertifizierungen schmücken, weil natürlich Vertrauen ist für die alles. Wenn du nicht wenn sie das Vertrauen Ihrer Kunden gewinnen, dann können Sie wird keiner deren tollen Services nutzen.
Ja, noch mal ein Beispiel zu diesem Thema Wenn du im Finanzsektor tätig bist, was auch eine Versicherung ist, dann schreibt die BaFin vor Pass auf, wir müssen jederzeit in der Lage sein, Stichproben mäßig in das Rechenzentrum zu gehen und Dinge zu checken. So ist das Skillbyte Amazon vor und die anderen Anbieter ist natürlich nicht ganz einfach. Aber jetzt gerade bei Amazon habe ich die Erfahrung gemacht Es ist möglich. Das heißt natürlich nicht jetzt jeder, jedes kleine Unternehmen, sonst würde ich ja Schlange stehen.
Da müsste Amazon permanent die Tür offen haben. Aber bei großen Unternehmen ist Amazon natürlich auch gewillt, den Leuten diese Angst zu nehmen. Sein Okay, mit gewissen Unternehmen. Wenn das erforderlich ist, um die Daten bei uns haben, machen wir das.
Ich hätte jetzt fast gedacht, dass dann ja fast eine Außenstelle Amazon machen müsste, um dann alle Firmen, die da ihre Daten verarbeiten, fortlaufend prüfen zu können. Also ich habe auch die Erfahrung gemacht, dass das wird tendenziell mehr, dass Unternehmen sich trauen. Aber generell ist es doch so, dass man in der Cloud erstmal unkritische Daten verarbeiten möchte, auch um Erfahrungen zu sammeln und die kritischen Legacy Systeme noch zu Hause im eigenen Rechenzentrum stehen. Was nicht unbedingt heißt, dass die da sicherer sind.
Aber wenn man es einfach kennt und dann ganz klipp und klar belegen kann hier sind die Daten und kein anderer hat Zugriff darauf. Wenn man Du musst dir ja auch vorstellen, es gibt ja auch einfach Ereignisse, wo nicht mal Amazon was für kann, wo dann einfach klar wird Oh, die die sicher geglaubte Infrastruktur ist gar nicht so sicher und wir können das jetzt auch nicht von heute auf morgen abstellen. Wenn du Anfang 2008 an die Spector und Meltdown Lücken in den Prozessor Kern zurückdenkt nur auf einmal kannst du von deiner virtuellen Maschine in der Cloud eine Nachbar virtuelle Maschine kannst du in den Arbeitsspeicher gucken, wenn auch langsam und mit erheblichem Aufwand.
Aber es geht und hinterlässt keine Spuren. So und das ist in allen Intel Prozessoren der letzten Dekade so. Das heißt, es wird jetzt auch auf mittlere Sicht keinen einfachen Patch geben, um das zu verhindern. Natürlich. Kann man sagen, da sobald so was auftaucht, haben die großen Cloud-Anbieter ein inhärente Interesse, sofort eine Lösung für zu finden, weil sonst macht die ganze Geschichte keinen Sinn. Aber auch da gibt es ein Zeitfenster, bis alle Patches eingespielt sind, wo natürlich diese Verwundbarkeit dann vorherrscht und man einfach damit leben muss.
Bei der Inhouse Cloud, was es eben schon gesagt, ist natürlich der Vorteil dieser Skalierung. Nur gegeben über die eigenen Ressourcen der Inhouse Cloud, also der oder der der Rechner, die man dann in Haus vorhält. Also man erhält selber 100 Server vor und kann dann eben über die hundert Server kann man die einzelnen Anwendungen dann Narayen. Das ist auch ein Modell, was meiner Ansicht nach sehr gut funktioniert und was Unternehmen gerne an. Ich meine auch, man darf auch nicht vergessen, auch wenn es sich das jetzt leicht anhört.
Ja okay, ich habe meinen Dienst ausgelagert und brauche weniger Admins, personelle Ressourcen und so weiter. Das bringt alles nichts. Wenn ich das Thema Automatisierung nicht Animate, also diese Episode nicht wirklich nutze, weil dann brauche ich genauso einen so Experten oder wie gesagt nur ein Beispiel Amazon, der all diese Dinge macht. Nur dass diese eine Seite haben, also ein Experte mit wenigen Klicks und viel mehr und schneller bewerkstelligen kann als vielleicht drei Admins zusammen auf der anderen Seite.
Aber man darf nicht vergessen, dass das Thema nicht unkompliziert ist, überhaupt mal durchzublicken. Was ist ein Rätsel? Was ist ein Fahrgeld? Wie spielt IT im Vergleich zu lässt Container Services zusammen? Was nehme ich denn jetzt davon? Was sind die Vor und Nachteile? Du brauchst schon noch sehr viel Know how, was du dir halt extern auf Einkaufs oder auch intern aufbaut. Das darf man nicht vergessen. Diese Komplexität ist auch dort nicht zu vernachlässigen. Das muss man sich auch bewusst sein.
Ja, das ist. Man muss natürlich Schulungen entweder für die Admin Mannschaft oder ich würde heute fast sogar sagen, auch für die Entwickler, die ja direkt die Cloud benutzen können, um neue Anwendungen zu entwickeln. Die muss man natürlich anbieten und entsprechend dann weiterbilden, weil da sehe ich, was es eingangs erwähnt einen riesengroßen Vorteil bei Cloud Computing haben wir jetzt mal aus dem Rechenzentrum und dem Betrieb Szenario rausgehen hin zu der Softwareentwicklung oder zu der Erstellung, dass man eben Als Entwickler oder Entwicklungsteam kann ich im Grunde jedem Entwicklungsteam eine eigene Infrastruktur hinstellen und sagen So entwickelt das testet das.
Nach zwei Wochen reißen wir das alles wieder ab und bezahlen die verhältnismäßig kleine Cloud Rechnung. Und genau dafür haben wir dann was ausprobiert. Oder ihr habt eine eigene Umgebung und müsst nicht auf irgendwelchen Produktionssystem entwickeln. Sowieso nicht, aber man weiß wie das im Rechenzentren läuft. Manchmal sind die Test Maschinen und die Produktions Maschinen nicht hundertprozentig voneinander abgeschirmt und dann ist man dann sehr nervös. Bei manchen Tasten Eingaben um zu gucken hier mache ich auch nichts kaputt. Das kann man in der Cloud halt nicht passieren.
Eine andere Sache hier aus dem Big Data Umfeld. Da kommt es häufig dazu, dass man sagt Okay, ich habe jetzt drei Hypothesen, wie ich die Daten auswerten kann. Ich müsste jetzt Modelle trainieren, die ich dann eben verwenden kann, um die Hypothesen zu überprüfen. Und da kann es super sinnvoll sein, sich eine Cloud Maschine zu mieten, die über GPUs oder Spezial Hardware verfügt, die dieses Training eben sehr, sehr viel schneller bewerkstelligen kann. Ich kann ein Beispiel geben da war ein High Performance Server, der im Rechenzentrum stand.
Der hat ein Modell in einigen Minuten durchrechnen können und dann mit einer GPU haben wir es in sieben Sekunden geschafft. Nur genau das heißt, man kann natürlich viel schneller iterieren, weil man als Entwickler nach ich sage mal 15 Sekunden Entwicklungs round trip. Also ich teste etwas, gucke wie performt das Modell, werfen meine Trainingsdaten drauf, gucke ok, bekomme ich die Kurve, dann stelle ich die Parameter noch ein bisschen anders ein, trainiere das Modell nochmal, wie performt die Kurve, wie performt die Kurve und habe als sehr schnell innerhalb einiger Minuten eine gute Annäherung erzielt, die ich so schnell mit einer anderen Plattform nicht hinbekomme?
Und wenn ich die, die die Karte bestellen müsste für das Unternehmen, da dauert sowieso erst mal drei Wochen, bis die bestellt, angefordert und eingebaut und installiert ist.
Ja, aber weißt du was? Und das ist jetzt genau der Punkt und daran sieht man es eigentlich perfekt. Wenn ich mich jetzt entschließe Hey, ich will jetzt mal ein Bilderkennung System programmieren, was mir Hotdogs von Pizzen unterscheidet, dann muss ich mich entscheiden Welchen Algorithmus nehme ich? Ich muss mich entscheiden, wie trainiere ich? Das System auf meinem Laptop dauert 30 Jahre. Okay, macht keinen Sinn. Was für ein System? Wo, auf welchem System kann ich das Ding trainieren?
Irgendwann komme ich auf den Trichter. Okay GPU. Nun, die Videos kommen in Frage. Was kostet so Ding? Oh verdammt, 1000 Euro das Stück. Kann ich mir das überhaupt leisten, nur um das Ding zu trainieren? Ja, nein, vielleicht. Und in der Cloud kann ich jetzt innerhalb der nächsten Stunde kann ich mir sagen Hey, ich stell mir einen Server mit 30 GPU dahin. Ist binnen zwei Minuten hochgefahren. Amazon hat Machine Learning Algorithmen.
Hey, gib mir mal das das Bilderkennung Ding und dann muss ich nur wissen. Wo ich zum Beispiel die Bilder hinlegen muss, die zum Beispiel Bilder von Pizzen und Hotdogs darstellen und kann den Algorithmus darauf loslassen. Ich kann, wenn ich mich jetzt hinsetze, bis heute Abend so ein Ding trainiert haben, und zwar massiv, parallel und das Ding wieder heute Nacht abreißen. Wenn ich fertig bin, dann. Ich habe überhaupt keine Chance, als kleiner einzelner kleines Unternehmen solche Dinge mir selbst aufzubauen.
Und das ist es, was es so spannend macht, dass es auch kleinen mittelständischen Unternehmen die Chance gibt, in diesen Bereichen mitzuspielen.
Die Technologie der großen Firma Cent Beträge oder wenige Euros Dollars nutzen zu können. Das stimmt, was ich da noch festgestellt habe und das ist jetzt da würde mich deine Meinung ganz besonders interessieren. Also in der Theorie ist das ganz einfach. Als Entwickler sage ich, ich brauche diese GPU und bekomme die dann. Oder ich buche die dann und mache mein Training. Aber und das ist jetzt meine Erfahrung in dem Moment, wo der Entwickler hingeht, der hat ja nicht die Firmen, Kreditkarte oder so, sondern er sagt, er bräuchte eine neue Instanz, die pro Tag XY Set kostet und da wird er gerne was ausprobieren und dann noch mit der GPU und trallala und das geht dann nur in Irland.
Nee, das war jetzt ein echtes Beispiel. Das war so ein Korsett, das irgendwie pro Tag ich sage jetzt einfach mal 30 Euro. Keine Ahnung. Und oh, jetzt muss die Firma Geld ausgeben. So da, das darf der Entwickler nicht selber entscheiden. Das heißt, er muss irgendjemanden fragen, der muss wieder irgendjemand fragen. Derjenige ist vielleicht in Urlaub, oder? Es ist also mein, man stößt dadurch dadurch, dass jetzt etwas Geld kostet. Innerhalb der Firma stößt man oftmals so eine Prozesskette an, die auch diese diesen theoretischen Vorteil der sofortigen Verfügbarkeit dann doch wieder zunichte macht.
Im Prinzip oder etwas ausbremst.
Und das ist so meine Erfahrung, da schmunzel ich immer so ein bisschen, wenn das dann genau zu dieser Konstellation kommt, dass dieser Vorteil ein bisschen ein gedampft wird. Da würde mich mal interessieren, wie du das bisher erlebt hast.
Also zum einen muss man sagen, es braucht schon eine Cloud Strategie. Das heißt natürlich, wie das technisch getrieben eher von unten kommen. Aber ich sage mal Altlinker und Bereichsleiter, die das Thema blicken und wissen, welche Vorteile das bringen, sollten das auch ermöglichen. Das heißt, sie müssen zusehen, dass ein Entwickler mit diesen Dingen spielen kann, es ausprobieren kann, weil es am Ende dem Unternehmen was bringt. Ich habe es aber natürlich ganz oft erlebt, dass Entwickler technisch vorne dabei sind, die gar ausprobieren möchten, die Cloud möchten.
Und dann scheitert es an so einer blöden Kreditkarte, weil keiner gerade 30 Euro auftreiben kann, obwohl man so viel Geld verbrennt für einen Blödsinn ist.
Nicht mal entscheiden kann ich mein Geld auszugeben.
Und das frustriert. Und das führt auch dazu, warum die Leute unzufrieden werden, gehen und so weiter und so fort. Aber das ist eine andere Story und ich habe es auch oft genug erlebt, wo der Unterschied liegt. Aber was hat er gesagt hat Masiar kannst du mal auf deine Kreditkarte machen und statt einfach hinten auf die Rechnung drauf? Es ist ja total süß. Mach das auch gerne, aber für das Unternehmen ist es nicht gut. Man muss sich mit diesen Dingen ernsthaft auseinandersetzen und eine Strategie festlegen und Budget bereitstellen, sei es noch so klein.
Aber auch den Leuten signalisieren Hey, wir nehmen das Thema ernst, wir wollen damit Erfahrungen sammeln, das Budget bereitgestellt zum Ausprobieren. Aber dann weiß jeder, wo er dran ist, was er kann, was er nicht kann. Und so geht man das am besten. Anlass die Entwickler daran rumprobieren und spielen, weil das sind die, die mit Enthusiasmus und Herzblut dabei sind und meistens kommt dabei was Gutes.
Ich denke auch, man muss einfach so ein so eine Art wie man Fortbildung Budget hat. Für jemanden muss man auch so eine Art Cloud Budget haben, weil letztlich gehört das ja dazu, dass man sagt Okay, wir unsere Firma oder unser Unternehmen entschieden hat, dass das eine Marschrichtung ist, die wir verfolgen muss. Man hat sein Team. Pro Jahr gibt es halt Betrag X für Cloud Experimente, so dass man eben da dann nicht diesen Vorteil total ausbremst, indem man ja diese schnelle Verfügbarkeit von Ressourcen dann durch den Einkaufs Prozess des N oder Genehmigungsprozess des eigenen Unternehmens voll kontert.
Ja genau.
Wir Deutschen neigen ja gerne dazu, alles ein bisschen über kompliziert zu machen, mit Anträgen und Kontrolle und hin und her. Das ist halt kontraproduktiv. Das ganze Thema Cloud ist halt Richtung Automatisierung und Geschwindigkeit ausgelegt, wenn ich das ich sage mal konterkarieren mit Prozessen und und all diesen Genehmigungen Geschichten, dann habe ich nicht wirklich was gewonnen.
Ja, das stimmt. Und du hast ja Geschwindigkeit wird in dieser Welt ja immer wichtiger und auch die die Wertschöpfung. Also das kommt jetzt sehr auf das Unternehmen an, ist ja manchmal sehr stark an die Geschwindigkeit geknüpft und das muss man ja dann auch sehen. Wie kannst du denn oder Skillbyte als Experten? Du bist ja der Dev OPs Mensch, der da viele Unternehmen berät. Wie kannst du denn Unternehmen helfen, die vielleicht gerade im Zwiespalt sind und sagen Okay, die Cloud haben wir erkannt, die nutzen wir auch schon.
Aber wir würden gerne mal so eine Strategie, die Hand und Fuß hat, aufsetzen.
Also grundsätzlich bin ich in solchen Fällen gucke ich mir an Was haben die in Haus? Wie nutzen sie IT aktuell und wie viel Know how haben sie? Ich sehe grundsätzlich. Zu dass ich mich je nachdem, wie viel noch im Unternehmen enthalten ist, mich ein bisschen an deren Niveau oder oder Wissensstand anpasse und versuche immer den Kunden mitzunehmen. Das heißt, ich bestehe fast drauf. Bitte stellt mir jemand zur Seite, der guckt, was ich mache, der lernt, der das irgendwann alleine machen kann.
Ich meine, es gibt Berater, die versuchen, sich unersetzbar zu machen. Ich sehe das genau andersherum. Ich versuche den Kunden zu knebeln, weil wenn er nebelt ist und weiß, was alles geht und merkt Hey, er hat einen guten Job gemacht, hat uns gut beraten. Der Coach unsere Leute nimmt die mit, wir sind produktiver. Dann habe ich langfristig viel mehr wirtschaftlich auch von, als wenn ich versuche, die schnelle Mark zu machen und den Kunden irgendwo einstürze, wo alleine nicht mehr rauskommt, dass er, weil ich versuche hat langfristig was zu machen und demnach baue ich die Strategie auf.
Also wie viel kann ich ihm zumuten? Was macht für ihn Sinn? Wo macht es Sinn? Kleine Teile rauszuschneiden und die ersten Gehversuche in der Cloud zu machen? Das fängt an, erst mal mit ein paar Strategie, Workshops, ein paar Technik, Workshops für die eigenen Leute bis hin zu Ich unterstütze euch mal jetzt, um einen Dienst in die Cloud zu fahren und dann gucken wir uns das mal an. Funktioniert das Maßnahmenpaket, wie es Messdaten, die am Ende belegen?
Hey, ich war um 38 prozent schneller, als wenn ich das jetzt zu Fuß auf meinem Rechner gemacht hätte. Und anhand dessen bauen wir das Ganze weiter auf. Das ist so die Strategie.
Genau. Ich finde es auch sehr gut und sehr wichtig. So gehe ich eigentlich auch vor, dass man guckt, dass man eine Anamnese macht und sagt Okay, was habt ihr denn? Und was sind denn eure nächsten Ziele? Sowohl technologisch als auch vom Geschäft her? Und dass man das dann miteinander vergleicht? Und ich bin jemand, der immer sehr deutlich auf diesen eingangs erwähnten Vendor Lock in hinweist und sagt Ja, wir können hier diesen Service nehmen, dann sind wir vielleicht.
Nach einem Tag haben wir diese Funktion umgesetzt. Wir können aber auch eine VM installieren oder Docker Container installieren, der halt diese drei Komponenten beinhaltet. Dann lernen wir, wie die zusammenhängen, dann ist das nicht so eine Blackbox Plus. Dann haben wir es vielleicht nach drei Tagen aufgesetzt, wir aber gerade so was wie Docker oder diese Container Technologien, die sind ja so ein breiter STANDARD. Jeder Cloud-Anbieter muss diesen unterstützen, dass man da quasi Cloud-Anbieter unabhängig ist und nur noch die Cloud-Anbieter letztlich die Infrastruktur bereitstellt.
Ich halte das für eine wichtige Sache, dass man etwas von Naivling gesprochen und auch diesem Education Gedanken, dass man die dem Kunden hilft, sich selbst zu helfen und zu verstehen, was da eigentlich vorgeht, wenn er es möchte. Es gibt auch Kunden, die sagen Du Maurice selbst das einfach auf. Und wenn das läuft und das Licht grün ist, dann bin ich zufrieden. Aber dass man schon versucht, dem Kunden zu zeigen, was geht, so dass er es auch selber benutzen kann und dann auch für andere Projekte dann eben einsetzen kann.
Und dann, dass er auch technologisch mit wächst und nicht einfach nur, dass man Pflaster auf ein Problem klebt. Und im Grunde weiß keiner was, was da gemacht wurde und das läuft jetzt und keiner fasst es an.. Also das gibt es ja ganz oft in Firmen, dass da irgendwelche Rechner nie ausgeschaltet werden oder Services nie ausgeschaltet werden. Aus Angst keiner, keiner hat je ausprobiert was passiert. Ich hatte jetzt letzte Woche noch ein System. Das waren ist ein Fail over System gewesen von Petzi Flow, so einem Schädling Framework für Big Data Jobs und die die einzelnen Knoten wurden erweitert und dann habe ich gesagt Ja, ist ja super, das ist ja Flower mäßig.
Dann erweitern wir den einen Knoten und starten den einfach neu, weil dann wird der andere ja übernehmen und dann greifen wir den anderen Knoten ab und dann starten wir den neu. Dann wird der erste wieder übernehmen. So, und da war schon so wow, okay, wir haben das noch nie ausprobiert, ob der Neustart nicht zu Problemen führen könnte oder so und das ist natürlich eine Situation, die man vielleicht vorher ausprobieren sollte, bevor sehr, sehr viele Dienste davon abhängig.
Also ich erlebe manchmal sogar das, auch wenn der Kunde am Anfang sehr zögerlich war. Auf einmal so gerade die Admins, mit denen ich zusammenarbeite vom Kunden, die dann auf einmal ein Feuer entfacht wird für die Technologie, weil die jetzt im Prinzip blicken Hä? Was bedeutet das? Wie viel Arbeit kann ich jetzt sparen? Und wie toll das alles, wenn es einmal aufgesetzt ist, auf einmal funktioniert und hin und her, wo sie dann auf einmal sehr schnell vorwärts wollen und dies noch und das noch.
Und dann ist das dann immer noch das. Und dann kommt es auch schon mal vor, dass ich den Code auch mal bremsen muss und sagen Ja, ich finde es total toll, dass sie jetzt diese Begeisterung dafür habt. Aber schneller vorwärts gehen macht jetzt keinen Sinn. Das macht eher Sinn, sich damit weiter auseinander zu setzen, eine gewisse Sicherheit zu erlangen, mehr hinter die Kulissen zu gucken, wie dies und jenes funktioniert und dann schrittweise und langsam weiterzugehen, die nächsten Vorteile auszuspielen, als jetzt alles auf einmal machen zu wollen.
Aber das macht echt Spaß, dazu zu gucken, wie der Kunde plötzlich so Feuer fängt.
Auf jeden Fall da. Vor allen Dingen.
Die kennen ja ihren Laden und die kennen ihre Systeme. Und auf einmal, wenn sie dieses neue Konzept verstehen, dann wissen Sie, ob wir sie an ganz vielen anderen problematischen Stellen jetzt dieses Problem lösen können. Und ich glaube, daher kommt dann dieses Feuerwerk im Kopf oder dieses Ideen Feuerwerk. Jetzt können wir das noch regeln und das regelt und das noch regelt. Ich finde es mal super und bin ein Fan davon an Tickets anzulegen oder die alle ins Backlog zu stopfen, um dann a dass es nicht vergessen wird und b das ist auch ganz wichtig.
Das passiert mir persönlich auch sehr oft. Du hast eine Idee, denkst die ist total gut. Schreib das einmal auf, es hängt eine Woche ab, du guckst dir das Ticket wieder an oder guckst einen Backlog an, was habe ich mir denn da ausgedacht? Und dann denkst du dir, das habe ich mir denn dabei gedacht? Nee, das ist ja Quatsch. Also, dass man diese Abhängigkeit von dieser Idee auch noch nutzen kann, um zu sagen kann Okay, das ist jetzt wirklich etwas wirklich, wirklich Sinnvolles.
Es hat mich vor einer Woche begeistert und begeistert mich jetzt immer noch mehr oder mehr. So wichtig ist das eigentlich nicht. Und da gibt es andere Sachen, die wichtiger sind und dass man so natürlich einen Filter hat, um dann die wichtigsten Ideen sich herauskristallisieren zu lassen. Ja, ne, super. Da denke ich, haben wir einige Punkte angesprochen und ein gutes 360 grad Bild über die Cloud gezeichnet. Vielleicht noch so als Abschluss ist es glaube ich auf jeden Fall eine Zukunftstechnologie, die nicht wieder weggeht.
Dann erzähle ich jetzt kein Geheimnis. Für die Entwicklungs Mannschaft macht es absolut Sinn und auch für den Betrieb macht es Sinn, gerade wenn Spezial Hardware benötigt wird oder wenn große Skalierung gefragt ist, also zwischen Last Spitze und STANDARD Betrieb ein sehr großes Delta vorliegt. Also das vielleicht noch so als Abschluss Anekdote Weißt du wann das Cloud Computing eigentlich erfunden wurde oder bei welchem Event?
Oh mein Gott, wenn man das so, wenn man das so sagen kann. Also ich habe nachgelesen, dass Amazon 2006 im Weihnachtsgeschäft festgestellt hat, dass die Auslastung um Faktor 10 höhere Anforderungen an die Infrastruktur stellt als im Regelbetrieb. Also das, was ich November Dezember, Faktor 10 höhere Last als im März oder so, und dass Sie dann festgestellt Mensch, viele Unternehmen müssten doch ganz ähnliche Szenarien haben. Bei uns ist es das Weihnachtsgeschäft. Bei den Autoversicherungen ist es glaube ich Ende September, bei Facebook, Yahoo und so weiter gibt es auch immer wieder sehr aktive Phasen.
Also wenngleich Fußball-Länderspiel ist.
Und eigentlich ist unser Problem wir glauben, das ist unser Problem, ist gar kein sonder Problem. Und es wäre doch schön, wenn wir diese asynchronen Spitzenlast. Na ja, jetzt wenn wir die alle auf einer Infrastruktur abhandeln könnten, anstelle dass jeder zehnfach zehnfache Überkapazitäten vorhalten muss und so, das war so der Startschuss. Wo macht der Mensch? Wir können mal darüber nachdenken, wie wir unsere Infrastruktur auch dem Massenmarkt zugänglich machen wollten.
Interessant, wie sie aus einem eigenen Nihat heraus zum Mega Produkte erschaffen.
Ja, das ist auch. Man muss ja auch sagen Amazon 2006 ist halt erst mal der nicht mal nur der Versender gewesen, aber der Online Versender für ich sage mal Elektro Artikel und Bücher und da alles was ich einfach versenden lässt und dass man dann sagt wir gehen beschreiten also einen ganz neuen Weg. Klar, ist natürlich mutig, aber ich glaube der Erfolg gibt ihnen recht. Und Microsoft, Google, Oracle und viele, viele andere haben natürlich mitgezogen. Ja, super, vielen Dank für deine Einschätzung.
Ich danke dir auch gerne. Immer gerne. Wenn die Zuhörer Feedback einsehen wollen oder Fragen haben, können sie das gerne tun. Wir freuen uns immer über E-Mails an Podcasts. Skillbyte Hinterlasst gerne eine Bewertung, wo immer ihr auch diesen Podcast hört, also bei Spotify oder iTunes oder dieser oder Soundcloud YouTube und war überall vertreten ist und abonniert gerne den Podcast auf Soundcloud und schaut bei uns auf Skillbyte im Blog vorbei. Für weitere interessante Informationen. Vielen Dank Masiar Danke, tschüss Maurice schau.